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DE1673601A1 - Regelverfahren fuer traegheitsbehaftete Regelstrecken - Google Patents

Regelverfahren fuer traegheitsbehaftete Regelstrecken

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Publication number
DE1673601A1
DE1673601A1 DE19671673601 DE1673601A DE1673601A1 DE 1673601 A1 DE1673601 A1 DE 1673601A1 DE 19671673601 DE19671673601 DE 19671673601 DE 1673601 A DE1673601 A DE 1673601A DE 1673601 A1 DE1673601 A1 DE 1673601A1
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DE
Germany
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amplifier
control
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capacitor
rate
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DE19671673601
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DE1673601B2 (de
DE1673601C3 (de
Inventor
Werner Elischer
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication of DE1673601B2 publication Critical patent/DE1673601B2/de
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00Automatic controllers
    • G05B11/01Automatic controllers electric
    • G05B11/36Automatic controllers electric with provision for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral, differential
    • G05B11/42Automatic controllers electric with provision for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral, differential for obtaining a characteristic which is both proportional and time-dependent, e.g. P. I., P. I. D.
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • GPHYSICS
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    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
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    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/22Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element being a thermocouple

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Erlangen, den
Werner-von-Siemens-Str. 50
PLA 67/1292 1673601
• Rtegelverfahren für trägheitsbehaftete Regelstrecken
Zur raschen und vollständigen Beseitigung von Regelabweichungen haben sich PI-Regler als gut geeignet erwiesen. Weist die Regelstrecke bezüglich ihres dynamischen Verhaltens eine Trägheit bzw, eine Totzeit auf» dann bringt der Einsatz eines IT-Reglers
209815/0265 Ha/Sr
' -'■-"■ PLA 67/1292
prinzipiell ein Überschwingen der·Hegelgröße über den vorgegebenen Sollwert mit sich. Pur manche Anwendungsfälle muß ein solches überschwingen unter allen Umständen vermieden werden, so daß sich hier die Verwendung herkömmlicher PI-Regler verbietet. Als Beispiel hierzu seien Ofeiitemperaturregelungen genannt, wie sie bei Diffusionsofen für die Halbleiterdotierung erforderlich sind.
Die Erfindung betrifft ein Regelverfahren für trägheitsbehaftete Regelstrecken, insbesondere für Ofentemperaturregelungen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß in den Rückführungskreis des Regelverstärkers derart eingegriffen wird, daß sich sein dynamischesVerhalten bei abnehmender Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung von P in Pl-Verhalten ändert. Grundgedanke der Erfindung ist es also, den Integralanteil eines PI-Reglers in Abhängigkeit von der Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung bzw. der Regelgröße während der Anregelzeit zu unterdrücken, so daß seine Wirkung erst dann voll zur Wirkung gelangt, wenn bei Annäherung der Regelgröße an den Sollwert die Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung praktisch verschwindet. Bei überschwingungsfreier Binregelung kann dadurch eine große Langzeitkonstanz sowie eine hohe Genauigkeit der Regelung bei kleiner Anregelzeit erreicht werden.
Eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens weist einen elektronischen Regelverstärker auf, dessen Gegenkopplungszweig aus der Reihenschaltung eines Widerstandee und eines Kondensators besteht, der in Abhängigkeit von der Änderungsgeschwindigkeit der Reglereingangsgröße galvanisch überbrückbar ist.
-2- Ha/Sr ■/-"'
20fai5/0265
■ V PLA 67/1292
Die Überbrückung selbst kann dabei in einer besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung mittels eines Schaltgliedes erfolgen, welches von einem über ein Differensierglied mit der Regelabweichung beaufschlagten Kippverstärker betätigt wird. In diesem Falle würde sich je nach Stellung des Schaltgliedes reines P- oder Pl-Verhalten des Regelverstärkers ergeben.
Je nach Art der Regelstrecke kann es sich hinsichtlich des dynamischen ■_.. Verlaufs der Regelung manchmal als vorteilhaft erweisen, wenn während """^ der Anregelzeit der Übergang von P- in Pl-Verhalten des Regelverstärkers nicht abrupt sondern kontinuierlich erfolgt. Hierzu kann gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen werden, daß dem Kondensator ein fremdgeheizter Heißleiter parallel geschaltet ist, dessen Heizspannung von einem Verstärker geliefert wird, der über ein Differenzierglied von der Regelabweichung beaufschlagt ist. Dadurch kann zu Beginn der Anregelzeit ein P-Verhalten, während der Anregelzeit ein sogenanntes PlP-Verhalten und gegen Ende der Anregelzeit das für ein Verschwinden einer bleibenden Regelabweichung erforderliche Pl-Verhalten erzieht werden.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei mechanischen Regelverstärkern erweist sich eine weitere Ausgestaltung der Erfindung als vorteilhaft, bei welcher der Regelverstärker mit einer federgekoppelten Bremstopfrückführung versehen ist, wobei ein in Abhängigkeit von der Änderungsgeschwindigkeit der Reglereingangsgröße betätigter elektromechanischer Kraftschalter einen verschiebbaren,· eine starre Koppllung zwischen Bremstopfzylinder und Bremstopfkolben auf-
"3" 209815/0265 Ha/Sr
BAD
PLA 67/1292
hebenden Bolzen bewegt. Wird die den mechanischen Regelverstärker beaufschlagende Regelabweichung durch Kraftvergleich, d. h. durch Bildung der Differenz zwischen einer dem Sollwert und einer dem Istwert proportionalen Kraft gebildet-, dann kann gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung eine in der Kraftrichtung der Reglereingangsgröße angeordnete Druokmeßdose vorgesehen werden, deren elektrische Ausgangsspannung über· ein Differenzierglied einem elektrischen Kippverstärker zugeführt ist, dessen Ausgangsspannung den elektromechanischen Kraftschalter betätigt. Anstelle der Druckmeßdose könnten auch auf dem piezoelektrischen Effekt beruhende Meßwertgeber verwendet werden. "
Die Erfindung soll mit ihren weiten Ausgestaltungen im folgenden an Hand der Figuren näher veranschaulicht werden.
Figur 1 zeigt die Anwendung des 'erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer Ofenregelung. Eine innerhalb des mit 1 bezeichneten Ofens angeordnete Heizwicklung wird von einem phasenanschnittgesteuerten Siliziumstromtore enthaltenden Stellglied 2 beaufschlagt, wobei die • Phasenlage der Zündimpulse für .die Stromtore in Abhängigkeit von der Ausgangsspannung Y eines Regelverstärkers 3 verschoben werden. Der Istwert OC der Ofentemperatur wird von einem im Inneren des Ofens 1 an geeigneter Stelle angebrachten Meßwertgeber 4 geliefert, beispielsweise von einem Thermoelement und einem Eingang eines Differenzverstärkers 5 zugeführt, an dessem anderen Eingang-der Temperatursollwert Λ. eingegeben wird. Am Ausgang des Differenzverstärkers 5 erscheint aaher die mit Abgezeichnete Regelabweichung, welche einerseits
Hä/S]
BAD ORIGINAL
über einen Eingangswiderstand R dem Regelverstärker 3 zugeführt ist und andererseits über ein mit 6 bezeichnetes Differenzierglied auf den Eingang eines Verstärkers 7 wirkt, der die Spannung für einen in einer Heißieiteranordnung β angeordneten Heizwisderstand 9 liefert, Wird der Widerstand 9 mit einer Spannung beaufschlagt* dann tritt eine Aufheizung des Heißleiterwiderstandes Ep auf, welcher in seinem wibeheizten Sustand einen hochohmigen Wert und bei Aufhellung einen niederohraigen Wert aufweist. Der Heißleiter Ey überbrückt den im Gegenkopplungszweig des Regelverstärkers 3 in Reihe mit einem Widerstand E1 angeordneten Integrierkondensator C» Bei Aufhellung des Heißleiters R^» welche etwa proportional der Änderungsgesehwindigkeit der Eegelabweichung ( ) erfolgt, wird dadurch der Integrierkondensator C mehr oder weniger niederohmig überbrückt bzw. kurzgeschlossen. Entsprechend dem jeweils vorliegenden Wert des dem Kondensator C parallelgeschalteten und mit der änderungsgeschwiiidigkeit der Eegelabweichung veränderlichen Widerstand E2 ändert sich tile Süekführ*- beschaltung des Eegelverstärkers 3 und damit sein dynamisches Verhalten. - ,, s
■■■ -■' .-■■..."■ ■■■ :■■ *·
In Figur 2 ist der prinzipielle zeitliche Verlauf der Eegelauögangsgröße y des Eegelverstärkers bei sprunghafter Veränderung seines Eingangssignals - seine Übergangsfunktion - für verschiedene Widerstandswerte E^, dargestellt» Bei sehr großer Änderungsgeschwindigkeit der Eegelabweiohüng geht der Widerstand E2 praktisch gegen Null, so daß der Eegelverstärker praktisch reines Proportionalverhalten aufweist, entsprechend der in Figur 2 parallel zur Zeitachse verlaufenden
'R1
Geraden a. Der Ausdruck ä— ist dabei ein Maß für den Eroportional-
-5- ' Ha/Sr
209815/0205
BAD
f FM 67/1292
verstärkung des Regelverstankers»Mit dem sich hei kleiner werdender Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung versrröSernden Wert des Widerstandes H„ wird sich zu-dem konstanten proportionalen Anteil (R-j/ R. ) ein noch einer Exponentialfunktion biB zu einem durch die Größe des Widerstandes R« bestimmten Endwert ansteigender Anteil entsprechend den Kurven b, bis b addieren, pie Anfangssteigung dieser Kurven ist konstant und durch den Ausdruck 1/R .C bestimmt. Der Verstärker." würde für diesen Widerstandsbereich ein PIP-¥erhalten aufweisen. Pur den Fall des praktisch gegen den Wert OO gehenden Widerstandes
Hg ergibt'sich entsprechend der Kurve c ein Pl-Verhalten.
Die Wirkungsweise der in Figur 1 dargestellten Anordnung ist folgendes Beim Aufheizen des Ofens 1 auf die durch den konstanten Sollwert
r *
**- vorgegebene Betriebstemperatur tritt infolge der großen Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung am Ausgang des Differenziergliedes 6 und damit auch am Ausgang des Verstärkers 1 eine große Heizspannung auf, so daß sich für den Heißleiter H2 ein kleiner Widerstandswert ergibt und er so den Kondensator C niederohmig überbrückt. Der Hegler wirkt während dieser Zeit als reiner P-Regler, Bei entsprechender Einstellung der Proportionalverstärkung ergibt sich eine überschwingungsfreie Annäherung an den Sollwert ou bis auf
den jeder Proportionalregelung charakteristischen Proportiorialfehler. Nach Ablauf dieser Grobeinregelung geht die zeitliche Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung gegen Null, der Heißleiter Rg wird nicht mehr geheizt und ist infolgedessen- sehr hochohmig. Der Kondensator G kann nun ungehindert einen integrierenden Einfluß entfalten und in der bei normalen .PI-Reglern üblichen Weise allmählich den
-6- ■ Ha/Sr "
209815/0265
BAD
PLA 67/1292
Proportional-fehler abbauen, so daß die vorgegebene Temperatur mit hoher Genauigkeit erreicht und konstant genalten werden kann".
In Figur 3 ist der typische Verlauf des vorstehenden beschriebenen Einrege!Vorganges mit der Kurve 10 veranschaulicht. Ein Verlauf entsprechend der Kurve 11 mit einem bleibenden Proportional?ehler P würde sich dagegen bei Verwendung eines reinen Proportionalreglers, ein Verlauf entsprechend der Kennlinie 12 mit einem typischen Über- a. schwingen 0 der Hegelgröße über den vorgegebenen Sollwert 0^* bei dauernder Verwendung eines PI-Reglers ergeben. Man erkennt, daß durch die erfindüngsgemäße, von der Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung abhängige Integralanteilunterdrückung sich die Vorteile dieser beiden Seglertypen bei Eliminierung ihrer charakteristischen Nachteile kombinieren lassen« ■·",/■""
Figur 4 zeigt eine Variante für die Ausbildung der Rüekführbeschaltung des Regierverstärkers 3» Für gleichwirkende Elemente sind die entsprechenden Bezugszeichen aus Figur t übernommen worden. W Abweichend von der Anordnung entsprechend Figur 1 ist an den Ausgang des Differenziergliedes 6 ein Dreipunktkippverstärker 13 angeschlossen, dessen statische Kennlinie, d, h. der Verlauf seiner Ausgangsspannung A in Abhängigkeit von seiner Eingangsspannung E in dem entsprechenden Blocksymbol dargestellt ist. Die Ausgangsspannung des Kippverstärkers 13 betätigt ein Schaltglied, im dargestellten Beispiel die Spule, eines Relais 14. Es könnte selbstverständlich an dieser Stelle auch ein elektronisches Schaltglied, z.B. in Form einer an sich bekannten Torschaltung Verwendung finden. Zu Beginn des Anregelvorganges über-
■--·* ft·;-- ■:-■: -7- ■ Ha/Sr ■
5 * 209815/0265
bad
PIA 67/1292
schreitet die der Anderungsgescliwindigkeit der Regelabweichung proportionale Ausgangsspanmmg des Differenziergliedes 6 den Ansprechwert des KippVerstärkers 13 und betätigt so das Relais 14, wodurch sein Arbeitskontakt den'Kondensator C überbrückt. Der Regelverstärker 3 arbeitet dann als reiner Proportionalverstärker. Bei Annäherung der Regelgröße an den Sollwert wird die Änderungsge-■ ■ schwindigkeit der Regelabweichung kleiner und die Ansprechgrenze des Kippverstärkers 13 wird unterschritten. Der-Anker des Relais
# "'-■■■■■-■ ' - " ■ -
^ : fällt sodann ab, womit der dem Kondensator C zugeordnete Parallelweg unterbrochen ist. Der Regelverstärker 3 besitzt dann-PI-Verbalten.. Soll dem Regelverstärker 3 wie bei der Anordnung nach Figur 1 zu Beginn des Anregelvorganges kein reines P-Verhalten,, sondern ein PIP-Verhalten verliehen werden, dann kann die mit 15 bezeichnete Schalfbrücke zwischen den Klemmen 16 und 17 entfernt und damit ein Widerstand 18 in den Überbrückungspfad des Kondensators C eingefügt werden. ; .---. - _.
£ Figur 5 zeigt die Realisierung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einem mechanischen Regler. Einem mit V bezeichneten Kraftverstärker ist in an sich bekannter Weise mittels'eines eine Feder 19 sowie einen mit ihr gekoppelten Bremstopf 20 aufweisenden (Jegenkopplungszweig ein PI-Verhalten verliehen. Die für das erfindungsgemäße Ver-
• fahren wesentliche Unterdrückung des Integralanteils wird bei dieser Ausgestaltung der Erfindung dadurch bewirkt, daß ein beim dargestellter Ausführungsbeispiel in vertikaler Richtung verschiebbarer sowohl von der Wandung des Bremstopfes 20 als auch von der Kolbenstange 21 -.'"" geführter Bolzen 22 vorgesehen ist. Der Bolzen 22 ist mit dem."Zug-
• anker einer Spule 23 verbunden. Im stromlosen Zustand der Spule ist da-
. --V-V--;:- -8- ■■ Ha/Sr
; 209815/0265
■ . ■- .■ .- BAD
PLA 67/1292-
her der Bremskeil ben 24 gegenüber dem Bremstopfzylinder fixiert und kann sich relativ nicht gegenüber demselben bewegen, während im angezogenen Zustand des Zugankers das untere Ende des Bolzens so weit nach oben bewegt wird, daß die starre Kopplung zwischen Bremstopfzylinder und Bremstopfkolben aufgehoben ist. In diesem Fall würde der Kraftverstärker als PI-Regler wirken,/ während im unbetätigten Zustand der Spule 23 der Regelverstärker als reiner Proportionalverstärker arbeiten würde. Die Beaufschlagung der Spule 23 erfolgt analog der Anordnung gemäß Figur 4, wobei die in Form einer Kraft vorliegende Regelabweichung Pack mittels einer in deren Wirkungsrichtung angeordneten Druckmeßdose 25 in eine ihr entsprechen de elektrische Spannung umgewandelt und diese über ein Differenzierglied dem Dreipunktkippverstärker 13 zugeführt wird.
Die Erfindung ist nicht nur bei dem beschriebenen Anwendungsbeispiel der Ofenteraperaturregelungen von Bedeutung, sie kann vielmehr überall dort vorteilhaft zum Einsatz gelangen, wo die Verwendung herkömmlicher PI-Regler prinzipiell ein unerwünschtes iiberschwingen der Regelgröße über den vorgegebenen Sollwert befürchten läßt. So könnte die Erfindung beispielsweise auch' bei weggeregelten Antrieben insbesondere von Werkzeugmaschinen mit Vorteil angewandt werden«
5 Figuren
7 Patentansprüche
Ha/Sr 209815/0255

Claims (7)

~> - ' J7/.1292 Patentansprüche
1. Regelverfahren für Trägheit »behaftete Regelfi trecken, insbesondere."für Ofentemperaturregelungen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rückführungskreis des Regelverstärkers derart eingegriffen wird, daß sein dynamisches Verhalten sich "bei abnehmender Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung von P- in Pl-Verbalten ändert.
2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen elektronischen Regelverstärker, dessen Gegenkopplungszweig aus der Reihenschaltung eines .Widerstandes-und eines Kondensators besteht, der in Abhängigkeit von der Änderungsgeschwindigkeit der Reglereingangsgröße galvanisch überbrückbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen über ein Differenzierglied von der Regelabweichung beaufschlagten Kippverstärker, von dessen Ausgängen ein den Kondensator überbrückendes Schaltglied betätigt wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator ein fremdgeheizter Heißleiter parallel geschaltet ist, dessen Heizspannung von einem Verstärker geliefert wird, der über ein Differenzierglied von der Regelabweichung beaufschlagt ist.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mechanischen-Regelverstärker mit . federgekoppelter Bremstopfrückführung, wobei ein in Abhängigkeit
BAD ORIGINAL
PLA 67/1292
von der Änderungsgeschwindigkeit der Reglereingangsgröße betätigter elektromeehanischer Kraftschalter einen verschiebbaren, eine starre Kopplung zwischen Bremstopfzylinder und Bremstopfkolben aufhebenden Bolzen bewegt.
6. Einrichtung nach Anspruch5> gekennzeichnet durch eine in der Kraftrichtung der Reglereingangsgröße angeordnete Druckmeßdose, deren elektrische Ausgangsspannung über ein Differenzierglied einem elektrischen Kippverstärker zugeführt ist, dessenAusgangsspannung den elektromechanischen Kraftschalter betätigt.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4» gekennzeichnet durch ihre Verwendung bei Diffusionsofen für Halbleiterdotierung.
-11- ' Ha/Sr
20981570265 BAD ORIGiNAL
Le e rs e i te
DE1673601A 1967-07-01 1967-07-01 PI-Regler für eine trägheitsbehaftete Regelstrecke Expired DE1673601C3 (de)

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