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DE1670105A1 - Verfahren zur Herstellung von Benzofuryl (3)-alkylaminen und deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzofuryl (3)-alkylaminen und deren Salzen

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Publication number
DE1670105A1
DE1670105A1 DE19661670105 DE1670105A DE1670105A1 DE 1670105 A1 DE1670105 A1 DE 1670105A1 DE 19661670105 DE19661670105 DE 19661670105 DE 1670105 A DE1670105 A DE 1670105A DE 1670105 A1 DE1670105 A1 DE 1670105A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
ether
yield
hours
residue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661670105
Other languages
English (en)
Inventor
Klemm Dipl-Chem Dr Kurt
Krastinat Dipl-Chem Dr- Walter
Schoetensack Dr Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takeda GmbH
Original Assignee
Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH filed Critical Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH
Publication of DE1670105A1 publication Critical patent/DE1670105A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/77Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom ortho- or peri-condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D307/78Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans
    • C07D307/79Benzo [b] furans; Hydrogenated benzo [b] furans with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to carbon atoms of the hetero ring
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    • C07D307/81Radicals substituted by nitrogen atoms not forming part of a nitro radical

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Benzofuryl (3)-alkylaminen und deren Salzen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Benzofuryl (3)-alkylaminen und deren Salzen der Formel worin R1 für Wasserstoff, Halogen, Je eine oder zwei Hydroxy-, Alkoxy-oder Aralkoxygruppen, R fUr Wasserstoff, eine Alkylgruppe bis zu 5 C-Atomen oder fUr einen gegebenenfalls durch ein Halogen, eine Hydroxy-, Alkoxy-oder Alkylgruppe bis zu 5 C-Atomen substituierten Phenylrest steht, R3 und R4 verschieden oder gleich sein können und jeweils für Wasserstoff, eine Alkyl-oder Alkenylgruppe bis zu 5 C-Atomen stehen oder unter Einbeziehung des Stickstoffatoms fUr einen gegebenenfalla durch ein Halogen eine Hydroxy-, Methoxy-, Aryloxy-, Carbaethoxy-, Alkyl-oder Alkenylgruppe bis zu 5 C-Atomen, den Phenyl-, halophenyl-, Alkylphenyl- oder Alkoxyphenyl substituierten Pyrrolidin-, Pyrazolidin-, Piperidin-, Piperazin-oder Morpholinring steht und n Zahlenwerte von 1-3 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Benzofuryl(3)-alkylcarbonsäure der Formel worin R1 und R2 die angegebenen Bedeutungen haben, oder ein reaktionsfähiges Derivat davon, etwa das Säurechlorid, in an sich bekannter Weise mit einer Base der vorhin erläuterten Formel zum enteprechenden Säureamid umsetzt, dieses mit Lithiumaluminiumhydrid in einem geeigneten Lösungsmittel reduziert . und für den Fall, daD Ri eine Benzyloxygruppe darstellt, mit Palladiumkohle in einem polaren Lösungsmittel die Benzylgruppe abhydriert und das Reaktionsprodukt als Base oder als Salz isoliert.
  • Diese Verbindungen sind neu und in der Literatur noch nicht beschrieben.
  • Erfindungsgemäß geht man von einer Carbonsäure aus, deren Carboxylgruppe entweder unmittelbar oder Aber bis su drei Methylengruppen an die 3-Stellung des in der angegebenen Weise substituierten Bensofuranringes geknüpft ist. Solche als Ausgangsmaterialien dienende Benzofuran-3-carbonsäuren aind beschrieben in der österreichischen Patentschrift 242 126. Soweit die hier als Ausgangsmaterialien benötigten entsprechenden Benzofuryl (3)-alkylcarbonsäuren nicht bekannt sind, wird deren Herstellung angogeben, wobei für dan Herstellungoverfahren der genannten Benzofuryl (3)-alkylóarbonaäuren im Rahmen der Torliegenden Anmeldung kein Schutz begehrt wird.
  • Aus den Carbonsäuren der angegebenen Art wird durch Behandeln mit Thionylchlorid, vorteilhafterweise in Anwesenheit katalytischer Mengen von Dimethylformamid, in An-oder Abwesenheit eines Lösungsmittels das Säurechlorid in üblicher Weise hergestellt, welches sogleich mit Aminen der angegebenen Art in bekannter Weise zu den analogen Säureamiden umgesetzt wird.
  • Anschließend wird nun die Carbonylfunktion in den erhaltenen Säureamiden durch Reduktion mit Lithiumaluminiumhydrid in Dioxan, Tetrahydrofuran oder Aether zur Methylengruppe reduziert, wobei die entsprechenden Benzofuryl (3)-alkylamine nach dblichem Aufarbeiten des Reaktionagemieches erhalten werden. In der Mehrzahl der Fälle werden die Basen dann in die Salze, vorzugsweise in die Hydrochloride liberführt und als solche charakterisiert.
  • FUr den Fall, daß die so hergestellten Benzofuryl (3)-alkylamine bzw. deren Hydrochloride im 6-Ring eine Benzyloxygruppe tragen, wird diese durch eine katalytische Reduktion unter Abspaltung von Toluol in eine Hydroxygruppe umgewandelt. Diese an sich bekannte Reaktion wird verfahrensgemäß vorteilhafterweise mit einem 10 %-igen Palladium-Kohle Katalysator in Methanol als Lösungsmittel durchgeführt. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird der Katalysator und dan Lösungsmittel entfernt und die Base bzw. das Salz isoliert.
  • Die erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen besitzen wertvolle pharmakologische Rigensehaftenr die denen des Chlorpromazins ähnlich sind, nämlich sedative, neuroleptische, sympathikolytische und Antihistamineigenschaften.
  • In den nachfolgenden Tabellen sind die Ergebnisse der pharmakologischen PrUfung zusammengestellt und in Vergleich zu den bekannten Stoffen Chlorpromazin, Chlordiazepoxyd, Meprobamat sowie dem in der USA-Patentschrift 3 135 794, Spalte 29, Beispiel 170 (siehe dort auch in Spalte 28, allgemeine Herstellungsvorschrift für die Beispiele 160-224) beschriebenen 6-Methoxy-3-J-(o-methoxyphenyl)-N'-piperazinylaethyg-indol-dihydrochlorid (hier mit B 6524 bezeichnet) gesetzt.
  • Als Resultat dieses Vergleichs ist festzustellen, daß die nach dem anmeldungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbindungen-gemessen an der LD50 i. p. an der Maus-ca. 5-10-fach weniger giftig als B 6524 und Chlorpromazin und ca.
  • 2-3-fach weniger giftig als Chlordiazepoxid sind. Bei ca.
  • 10-fach stärkerer Wirkung sind sie ähnlich giftig wie Meprobamat.
  • Die therapeutische Breite der neuen Verbindungen ist erheblich gröBer als die von B 6524 und Chlorpromazin und kommt-bezogen auf die SDe-derjenigen von Chlordiazepoxyd nahe.
  • Durch diese Befunde ist der mit den neuen Verbindungen erzielte technische Fortschritt erwiesen.
  • Soweit zu den Tabellen noch Erläuterungen angebracht sind, wird folgendes ausgefuhrt : In den Tabellen 2-6 wird die sedative und neuroleptische, in Tabelle 7 die sympathikolytische und antihistaminähhliche Wirksamkeit der neuen Verbindungen dargetan. Wenn auch in einzelnen Fällen die wirksamen Dosen der neuen Verbindungen auf eine etwas geringere Wirksamkeit als die der Vergleichssubstanzen hindeuten, so muS doch festgestellt werden, daß die neuen Verbindungen im allgemeinen eine um ein Vielfaches geringere Toxizität als die Vergleichssubstanzen besitzen.
  • Aus den Angaben in Tabelle 3 ist ersichtlich, daB einer verminderten sedativen und neuroleptischen Wirksamkeit eine sehr viel geringere Giftigkeit der neuen Verbindungen gegenübersteht.
  • B e i a p i e l e 1. 2-Methyl-3-[(4'-o-methoxyphenyl)-1'-piperazinylmethyl] -5-benzyloxy-benzofuran a) Eine Lösung von 13, 0 g (0, 046 Mol) 2-Methyl-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonsäure in 150 al absol. Bensol wird mit 1 ml Dimethylformamid und 8, 4 g (0, 07 Mol) Thionylohlorid versetzt. Nach 3-stündigem Rückflußkochen wird dan Lösungsmittel abgedampft, nochmals mit 150 sl absol. Benzol versetzt und zur Trockne verdampft. Der Rückstand wird dann in 100 al absol.
  • Benzol godet, Aus 24, 4 g (0, 09 Mol) o-Methoxyphenylpiperazin-dihydrochlorid wird durch Behandeln mit überschüaaiger wäriger SodalUsung die frets Base hergestellt und dieae mit 150 al Benzol extrahiert. Die Benzolschicht wird mit Magnesiumsulfat getrocknet, auf 0°C abgekühlt und unter RUhren tropfenweise mit der benzolischen Ldoung des Säurechlorids versetzt, wobei die e Temperatur bei 0°C gehalten wird. Nach 5-stündigem Kochen unter Rückfluß und Abkühlen wird vom Niederachlag abgesaugt, dieser mit Benzol gewaachen und die vereinigten Benzolldaungen zur Trockne verdampft und der Rückstand aus Methanol uskristallisiert.
  • Fp. 110-112°C ; Auabeute 14, 0 g = 67 % d.Th. b) 6, 0 g dos so erhaltenen 2-Methyl-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonsäure-(o-methoxyphenyl)-piperazids werden in 150 ml Dioxan gelât und tropfenweise zu einer gerührton Suspension von 1, 5 g Lithiumaluminiumhydrid in 150 ml Dioxan innerhalb von 90 Minuten gegeben.
  • Nach 10 Stunden Kochen am RUckfluß wird abgekühlt, vorsiehtig mit Wasser versetzt, von den ausgefallenen anorganischen Stoffen abfiltriert und das Filtrat zur Trockne verdampft. Der RUckstand wird aus Benzol/Cyclohexan (1 : 1) umkristallisiert und liefert so das 2-Methyl-3-g 4'-o-methoxyphenyl)-1'-piperazinylmethy-5-benzyloxybenzofuran.
  • Fp. 99-101°C ; Ausbeute 4, 0 g = 70 % d. Th.
  • 2. 2-Methyl-3- (1'-piperazinylmethyl-4'-methyl)-5-methoxybenzofuran-dihydrochlorid a) Eine Suspension von 12, 0 g (0, 0583 Mol) 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-3-carbonsäure in 100 ml absol. Benzol und 2 ml Dimethylformamid wird unter Rtthren mit 14, 0 g Thionylchlorid versetzt. 3 Stunden am Rückfluß gekocht und im Vakuum zur Trockne verdampft. Man fügt 100 ml absol. Benzol zu und dampft erneut zur Trockne ab. Der Rückstand wird mit 150 ml absol. Benzol verdunnt und unter guter äußerer Kühlung mit einer Lösung von 17, 5 g (0, 175 Mol) N-Methylpiperazin in 100 ml absol. Benzol tropfenweise versetzt, rUhrt 4 Stunden nach und läßt über nacht stehen. Nach Zugabe von etwa 50 ml Wasser und gutem RUhren wird die Benzolschicht abgetrennt, diese mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne verdampft. Der Rockstand wird aus Cyclohexan umkristallisiert, wobei 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-N-methylpiperazid in reiner Form erhalten wird.
  • @ 84-85°C ; Auebeute 10, 2 g = 60 % d. Th. b) Zu einer Suspension von 5, 0 g Lithiumaluminiumhydrid in 100 ml Dioxan tropft man die Lösung von 100g (0, 0347 Mol) 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-3-carbonsäure-N-methylpiperazid in 300 ml Dioxan und erhitzt nach beendeter Zugabe 8 Stunden am Rückfluß. Nach Stehen über Nacht wird mit Wasser versetzt, vom anorganischen Niederschlag abgesaugt und das Filtrat eingedampft. Das zurUckbleibende bl wird mit 100 ml absol. Benzol verdünnt und mit 200 ml einer aetherischen mit Chlorwasserstoff gesättigten LUsung versetzt. Das ausgefallene Hydrochlorid wird abgesaugt und aus Aethanol umkristallisiert.
  • Fp. 252-253°C ; Ausbeute 8, 0 g = 66 % d. Th.
  • 3. 2-Methyl-3- (1'-piperazinylmethyl-4'-methyl)-5-benzyloxybenzofuran-dihydrochlorid a) Entsprechend Beispiel 1 wird aus 17, 0 g (0, 0603 Mol) 2-Methyl-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonsäure, 15, 0 g (0, 126 Mol), 2 ml Dimethylformamid und 150 ml absol.
  • Benzol das Säurechlorid hergestellt. Dieses wird dann in 150 ml absol. Benzol gelöst und unter äußerer Wasserkuhlung tropfenweise mit der Lösung von 19, 0 g (0, 19 Mol) N-Methylpiperazin in 80 ml absol. Benzol versetzt, 4 Stunden nachgerührt und liber Nacht stehen gelassen. Dann fügt man 50 ml Wasser zu, rührt, trennt die Benzolphase ab, wäscht diese mit Wasser und dampft sie nach dem Trocknen ein. Der Rtokstand wird aus Benzol umkristallisiert und ergibt so das 2-Methyl-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonsäure-N-methylpiperazid.
  • Fp. 103-104°Ca Ausbeute12, 5 g = 57 % d. Th. b) Zu einer Suspension von 5, 0 g (0, 13 Mol) Lithiumaluminiumhydrid in 100 ml Dioxan wird unter ErwErmen auf dem Wasserbad die Lösung von 8, 1 g (0, 022 Mol) 2-Methyl-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonsCure-N-methyl-piperazid in 400 ml Dioxan tropfenweise zugefügt. Man kocht 8 Stunden unter Rückfluß, kühlt ab und versetzt mit 50 ml Wasser, saugt vom anorganischen Material ab und dampft das Filtrat ein. Der Rückstand wird mit 100 ml Benzol verdUnnt und sit 300 ml einer mit Chlorwasserstoff gesättigten aetheschen LUsung versetzt, wobei das oben gonannte Dihydrochlorid ausfällt. Es wird abgesaugt, mit Aether gewaschen und aus absol. Aethanol umkristallisiert.
  • Fp. 243 - 244°C ; Ausbeute 5, 9 g = 62 % d. Th.
  • 4. 2-(p-Aethoxyphenyl)-3-'-(B-hydroxyaethyl)-1'-piperazinylmethyl7-5-benzyloxybenzofuran-hydroohlorid a) 15 g (0, 038 Mol) 2-(p-Aethoxyphenyl)-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonure werden mit 10 g Thionylchlorid in 100 mil abcol. Benzol 4 Stunden am Rückfluß erhitzt ; das Benzol und überschüssiges Thionylchlorid werden dann abgedampft und der Rtokgtand mit 25 N-ß-Hydroxyaethylpiperazin 2 Stunden am Rüakfluß erhitzt. Nach Entfernen des Lösungsmittels wird der RUckstand aus Petrolaether umkristallisiert.
  • Fp. 175°C ; Ausbeute 13 g = 67 % d. Th. b) 60 g (1, 57 Mol) Lithiumaluminiumhydrid werden unter Erwärmen in 400 ml Dioxan auf dem Dampfbad geldt und unter Rühren innerhalb einer Stunde mit der Lösung von 11 g (0, 022 Mol) 2- (p-Aethoxyphenyl)-5-benzyloxybenzofuran-3-carbonsäure- (N'-B-hydroxyaethyl)-piperazid in 120 ml Dioxan tropfenweise versetzt. Nach beendeter Zugabe wird noch weitere 9 Stunden erhitzt. Wach Stehen tber Nacht werden 300 al Wasser zugefügt, von anorganischen Stoffen abgesaugt und das Filtrat eingedampft. Der Rückstand wird sit 150 il Benzol aufgenommen und mit aetherischem Chlorwasserstoff im Überschuß versetzt, wobei das Dihydrochlorid ausfällt, welches aus nornaler Salzsäure umkristallisiert wird.
  • Fp. 223-224°C Ausbeute 6, 8 g = 55,4 % d. Th* Durch Behandeln der wäßrigen Lösung des Di-hydrochlorid mit überschüssiger Sodalösung wird die freie Base erhalten.
  • Fp. 98 - 99°C.
  • 5. 2-(p-Aethoxyphenyl)-3-[4'-(@-hydroxyaethyl)-1'-piperazinvlmethy7-5-hvdroxvbenz$furan.-3 g der nach Beispiel 4b erhaltenen Base werden in 35 =1 Methanol gelöst und in Gegenwart von 2 g 10 %-iger Palladiumkohle bis su einem Wasserstoffvorbrauch von 150 al (berechnet 145 al) hydriert. Nach Absaugen dew Katalymators wird das Filtrat eingedampft und der RUoketwed aus wenig Methanol umkristallisiertt Fp. 236 - 237°C; Ausbeute 1,7 g = 7Q % d. Th.
  • 6. 2-Methyl-3-[(4'-o-methoxyphenyl)-1'-piperazinylaethyl] -5-methoxybenzofuran-dihydrochlorid a) als Ausgangsmaterial benötigte 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-3-essigaäure wird auf folgendem Weg erhalten : Ein Gemisch von 35 g 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-3-carbonsäure, 40 g Thionylchlorid, 30 ml absol. Benzol und 2 ml Dimethylformamid wird 3 Stunden am Rückfluß erhitzt. Das Benzol und das überschüssige Thionylchlorid werden in Vakuum abgezogen, der Rückstand in 300 ml Benzol aufgenommen. Diese B6sung wird in eine auf -3°C gekühlte und über KOH getrocknete aetherische Diazomethanldsung (hergestellt aus 105 g Nitrosomethylharnstoff, 335 ml 40 %-iger Kalilauge und 920 ml Aether) eingetropft, über Nacht stehen gelassen und das Lösungsmittel unterhalb 25°C im Vakuum abdestilliert.
  • Der Rückstand wird mit 400 ml absol. Aethanol verdünnt und innerhalb son 10 Stunden bei 70-80°C portionsweise mit Silberoxyd bis zur beendeten Stickstoffentwicklung versetzt. Man destilliert 200 sl Alkohol ab und gibt eine Losung von 16 g KOH in 50 al Wasser zu, erhitzt 2 Stunden zum Sieden, destilliert den restlichen Alkohol im Vakuua ab, verdünnt den Rückstand mit Wasser, filtriert die wäßrige Lösung und eäuert mit konsentrierter SalssCure an. Das Produkt wird aus wäßriger Natriumbicarbonatlösung umgelost und aus Aceton umkristallisiert.
  • Fp. 126 - 127°C ; Ausbeute 13, 2 g = 35 % d, Th. b) 4, 0 g (0, 0182 Mol) der so erhaltenen 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-3-essigsäure werden in 100 ml Benzol aufgeschlämmt und mit 5, 0 g (0, 042 Mol) Thionylchlorid und 1 ml Dimethylformamid entsprechend Beispiel 1 in das Säurechlorid überfuhrt.
  • Dieses wird in 80 ml Benzol gelöst und unter äußerer Wasserkühlung tropfenweise mit einer Lösung versetzt, die durch Behandeln von 13, 4 g (0, 05 Mol) 4- (o-methoxyphenyl)-piperazindihydrochlorid mit Uberschüssiger Sodalösung und Extraktion mit 200 ml Benzol erhalten wurde. Nach weiteren 4 Stunden Rühren wird der Niederschlag abgesaugt und mit überschüssiger wäßriger Natriumbicarbonatlösung verruhrt. Das Ungelöste wird abgetrennt und aus Benzol umkristallisiert, wobei das entsprechende Piperazid in reiner Form anfällt.
  • Fp. 118-119°C ; Ausbeute 3, 7 g = 52 % d. Th. c) Zu der Suspension von 2, 0 g (0, 052 Mol) Lithiumaluminiumhydrid in 100 ml wasserfreiem Dioxan tropft man unter Rühren die Lösung von 4, 8 g (0, 012 Mol) des erhaltenen 2-Methyl-5-methoxybenzofuran-3-essigsäure-1'- (4'-o-methoxyphenyl)-piperazids in 200 ml wasserfreiem Dioxan und kocht nach beendeter Zugabe noch 10 Stunden unter RückfluB. Nach Stehen über Nacht fügt man 70 ml Wasser zu, saugt vom anorganischen Niederschlag ab und dampft das Filtrat ein. Der ölige Rückstand wird mit absol. Benzol verdünnt und mit einer Lösung von Chlorwasserstoff in Aether auf pH 3 gebracht. Das ausgefallene Produkt wird abgesaugt und aus einer Mischung von absol. Alkohol/Aether (1 : 1) umkristallisiert, wobei das Dihydrochlorid der obigen Base rein erhalten wird.
  • Fp. 209-210°C ; Ausbeute 3, 5 g = 63 % d. Th.
  • 7. 3- (B-Dimethylaminoaethyl)-5-methoxybenzofuran-hydrochlorid a) Herstellung von 3-Hydroxymethyl-5-methoxybenzofuran : 50, 0 g 3-Methyl-5-methoxybenzofuran werden in 250 ml Dioxan gelöst und mit 29, 4 g Selendioxyd 3 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten wird das abgeschiedene Selen abfiltriert, das Filtrat zur Trockne verdampft, der Rückstand in 180 ml absol. Aether gelöst, ausgeschiedenes nicht umgesetztes Selendioxyd abfiltriert und die aetherische Lösung dreimal mit 100 ml Wasser gewaschen. Dann wird der Aether verdampft und der Rückstand mit 120 ml Petrolaether versetzt, wodurch nicht umgesetztes 3-Methylbenzofuran (nach Abdampfen des Petrolaethers werden 27, 0 g unverändertes Ausgangsmaterial erhalten) herausgelöst wird. Der unlösliche Rückstand wird aus Benzol/Leichtbenzin (1 : 1) umgelöst und ergibt nach dem Absaugen das 3-Hydroxymethylbenzofuran.
  • Fp. 53-54, 5°C ; Ausbeute 16, 0 g = 63, 3 % d. Th. bezogen auf umgesetztes Auagangsmaterial. b) Herstellung von 3-Cyanmethyl-5-methoxybenzofuran : Zu einer Lösung von 26, 5 g 3-Hydroxymethyl-5-methoxybenzofuran in einer Mischung von 12, 5 g wasserfreiem Pyridin und 200 ml Aether wird eine Lösung von 18, 5 g Thionylchlorid in 50 ml Aether unter Rühren langsam zugetropft. Dann wird 30 Minuten lang zum Sieden erhitzt und die klare Lösung nach dem Abkühlen in 250 ml Eiswasser gegossen. Die aetherische Schicht wird abgetrennt, über Natriumsulfat getrocknet und eingedampft.
  • Der ölige Rückstand besteht aus 3-Chlormethyl-5-methoxybenzofuran und wird sofort in 300 ml Aceton gelöst und die Lösung zusammen mit 11, 5 g Natriumcyanid und 1, 0 g Natriumjodid 12 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem AbkUhlen wird abgesaugt und das Filtrat zur Trockne abgedampft. Der Rückstand wird in 200 ml Aether gelöst und die Lösung dreimal mit je 100 ml Wasser gewaschen und anschließend über Natriumsulfat getrocknet, Die aetherische Lösung wird auf ein Viertel ihres Volumes eingeengt und mit Petrolaether bis zur beginnenden Kristallisation versetzt. Nach Stehen über Nacht im Eissehrank und Absaugen erhält man das Nitril.
  • Fp. 75-76°C ; Ausbeute 16, 0 g = 64, 8 % d. Th. c) Herstellung von 5-Methoxybenzofuran-3-essigsäure : Eine Ldsung von 22, 0 g 3-Cyanmethyl-5-methoxybenzofuran in 78 ml Aethanol wird mit 78 al 2n Natronlauge 14 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird das Aethanol abdestilliert, die wäßrig-alkalische Lösung mit 240 ml Wasser verdtinnt, mit 200 ml Aether ausgeschüttelt und die wäßrige Schicht mit 2nSalssäure auf einen pH-Wert von 3 eingestellt. Die ausgeschiedene 5-Methoxybenzofuran-3-essigsäure wird abgesaugt und aus Wasser umkristallisiert.
  • Fp. 131, 5-133, 5°C ; Ausbeute 18, 0 g = 73, 6 % d. Th. d) 18 g 5-Methoxybenzofuran-3-essigsäure werden in 350 ml Benzol und 3 ml Dimethylformamid gelöst und eine Mischung von 21 g Thionylchlorid und 20 ml Benzol langsam unter Rühren zugetropft. Nach beendeter Zugabe wird noch 2 Stunden zum Sieden erhitzt. Anschließend wird das Benzol i. V. abdestilliert und der Rückstand in 370 ml Aether gelöst. Unter Kühlung wird eine Lösung von 38 g Dimethylamin in 370 ml Aether zugetropft. Nachdem die Mischung 12 Stunden bei Raumtemperatur gestanden hat, wird noch 10 Minuten zum Sieden erhitzt, dann gekUhlt und mit 240 ml Wasser verrührt. Die Aetherschicht wird getrocknet und der Aether abgedampft. Der ölige Rückstand (21 g) besteht aus 5-Methoxybenzofuran- (3)-dimethylacetamid. Dieses wird in 340 ml Dioxan gelöst und diese Lösung innerhalb 45 Minuten zu einer auf 90°C erwärmten Lösung von 10 g LiAlH4 in 340 ml Dioxan zugetropft. Die Mischung wird 7 Stunden bei 900 C geruhrt, dann gekahlt und mit 40 ml Wasser versetzt. Der Niederschlag wird abfiltriert und das Dioxan im Vakuum abdeatilliert. Der Rückstand wird in 50 ml Benzol gelöst und durch Zugabe einer alkoholischen Lösung von Chlorwasserstoff neutralisiert. Beim Verdünnen mit 40 ml Aether scheidet sich das 3- (B-Dimethylaminoaethyl)-5-methoxybenzofuran-hydrochlorid kristallin ab.
  • Fp. 155-156°C ; Ausbeute 14, 0 g = 62,8 % d. Th.
  • 8. 3- (B-Dimethylaminoaethyl)-5-benzyloxybenzofuranhydrochlorid a) Herstellung von 3-Hydroxymethyl-5-benzyloxybenzofuran : Eine Lösung von 50, 0 g 3-Methyl-5-benzyloxybenzofuran in 400 ml Dioxan wird mit 25, 65 g Selendioxyd 3 Stunden zum Sieden erhitzt. Das noch warme Reaktionsgemisch wird dann vom abgeschiedenen Selen filtriert und das Filtrat zur Trockne abgedampft. Der Rückstand wird in 400 ml Aether gelöst und diese Lösung nacheinander mit 200 ml Wasser, 100 ml 2 %-iger Natriumbicarbonatlösung, 100 ml Wasser, 100 ml 2 %-Na bisulfitlösung und wieder mit 150 ml Wasser ausgeschüttelt.
  • Nach dem Trocknen der Aetherschicht über Natriumsulfat wird zur Trockne verdampft, und der Rückstand (50, 0 g) aus Benzol/Leichtbenzin (3 : 1) umgelöst.
  • Fp. 111, 5-112°C ; Ausbeute 20, 0 g = 81, 5 % d. Th. bezogen auf umgesetztes Ausgangsmaterial. Aus der Mutterlauge können nach dem Verdampfen zur Trockne 27 g unverändertes Ausgangsmaterial zurückgewonnen werden. b) Herstellung von 3-Cyanomethyl-5-benzyloxybenzofuran : Eine Lösung von 37, 0 g 3-Hydroxymethyl-5-benzyloxybenzofuran in 150 ml Aether wird mit 6, 0 g Pyridin und anschließend mit einer Lösung von 18, 5 g Thionylchlorid in 50 ml Aether tropfenweise unter Rühren versetzt und nach beendeter Zugabe 30 Minuten zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird nach dem Erkalten in 800 ml Eiswasser gegossen und zweimal mit je 200 ml Aether extrahiert. Nach dem Trocknen über Natriumsulfat und Abdampfen des Aethers verbleiben 40, 0 g eines Rückstandes vom Fp. 105-106°C, welcher die rohe 3-Chlormethylverbindung darstellt, die sofort weiterverarbeitet wird. Der Rückstand wird in 300 ml Aceton gelöst und mit 11, 5 Natriumcyanid und 1, 0 g Natriumjodid 11 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Erkalten wird das Reaktionsgemisch filtriert, der Rückstand mit Aceton gewaschen und das Filtrat eingedampft. Der Rückstand wird in 250 ml Essigester gelöst und die Lösung mit Wasser bis zur neutralen Reaktion gewaschen. Nach dem Abdampfen des Lösungsmittels wird das zurückbleibende rohe Nitril mit 80 ml Aether ausgekocht. Es wird als farbloser Rückstand erhalten.
  • Fp. 102-103°C ; Ausbeute 38, 0 g = 98 % d. Th. c) Herstellung der 5-Benzyloxybenzofuran-3-essigsäure : Eine Mischung von 25 g 3-Cyanomethyl-5-benzyloxybenzofuran, 60 ml Aethanol und 66 ml 2n Natronlauge werden 14 Stunden am Rückfluß gekocht. Nach dem Erkalten werden 330 ml Wasser zugefUgt, die Bbsung erschöpfend mit Aether extrahiert und nach Verrühren mit Aktivkohle filtriert und mit 18 %-iger Salissure angesäuert. Nach dem Abfiltrieren wird das Produkt aus 30 %-igem Alkohol umkristallisiert.
  • Fp-146, 5-147, 5°C ; Ausbeute 23, 0 g = 86 % d. Th. d) 18 g der erhaltenen 5-Benzyloxybenzofuran-3-essigsäure werden zusammen mit 2, 1 ml Dimethylformamid in 250 ml absol. Benzol gelöst und unter Rühren mit einer Lösung von 15, 4 g Thionylchlorid in 20 ml absol. Benzol versetzt. Nach 2 Stunden Kochen am Rückfluß wird i. V. zur Trockne verdampft und der Rückstand in 280 ml Aether gelöst. In diese Lösung wird unter guter AuBenktihlung mit Wasser innerhalb 1 Stunde eine Lösung von 29 g wasserfreiem Dimethylamin in 280 ml Aether eingetropft. Anschließend wird 10 Minuten zum Sieden erhitzt, abgekuhlt, mit 170 ml Wasser versetzt und die Aetherschicht abgetrennt. Die wässrige Phase wird erschöpfend mit Aether extrahiert, dieser mit Magnesiumsulfat getrocknet und zur Trockne abgedampft. Der Rückstand (21 g) wird aus Isopropanol umkristallisiert und stellt das 5-Benzyloxybenzofuryl-3-N, N-dimethylacetamid dar.
  • Fp. 98-99°C ; Ausbeute 13, 1 g = 66,5 % d. Th. e) Zu einer Lösung von 5 g Lithiumaluminiushydrid in 240 nl Dioxan wird bei 90°C eine Lösung von 13,1 g 5-Benzyloxybenzofuryl-3-N, N-dimethylacetaid innerhalb von 45 Minuten eingetropft. Dann wird weitere 7 Stunden bei 90°C gertihrt und anschließend unter Stickstoff und AuBenkiihlung langsam 20 ml Wasser eingetropft. Der Niederschlag wird abgesaugt und mit Dioxan gewaschen. Das Filtrat ergibt nach dem Eindampfen einen öligen Rückstand (10 g), der in 50 ml Benzol gelöst und mit einer alkoholischen Lösung von Chlorwasserstoff bis zu einem pH-Wert von 2 angesäuert wird. Aus der Benzolldoung wird das Hydrochlorid durch Zugabe von ca. 100 ml Aether kristallin ausgeschieden, abgesaugt und aus Isopropanol umkristallisiert.
  • Fp. 133-134°C ; Ausbeute 9, 0 g = 64 % d. Th.
  • 9. 3-(ß-Dimethylaminoaethyl)-5-hydroxybenzofuran 9,0 g 3- (B-Dimethylaminoaethyl)-5-benzyloxybenzofuranhydrochlorid werden in 300 ml Methanol gelöst und nach Zugabe von 5, 0 g 10 %-iger Palladiumchlorür-Kohle bei Raumtemperatur mit Wasserstoff geschüttelt. Nach beendeter Wasserstoffaufnahme wird vom Katalysator abfiltriert, das Losungsmittel abgedampft, der Rückstand in 12 ml Wasser gelöst, mit 40 ml Aether überschichtet, und durch Zugabe von ca. 4, 5 g Kaliumcarbonat die Base freigesetzt. Nach der Extraktion wird die wäßrige Schicht verworfen, während aus der Aetherphase nach dem Trocknen über Natriumsulfat und Abdampfen zur Trockne die freie Base erhalten wird.
  • Fp. 106-107°C ; Ausbeute 4, 8 g = 86 % d. Th.
  • 10. 1-[ß-(Benzofuryl(3)-aethyl]-4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid Zu einer Lösung von 3, 3 g Thionylchlorid und 0, 2 g Dimethylformamid in 100 ml absol. Benzol fügt man 4, 0 g Benzofuran-3-essigsäure und erhitzt während 3 Stunden zum Sieden. Dann wird das Lösungsmittel abgedampft, der Rückstand in 100 ml absol. Benzol aufgenommen und hierzu eine Lösung von 4, 2 g N-Aethyldicyclohexylamin und 4, 95 g N- (o-Methoxyphenyl)-piperazin in 40 ml Benzol zugetropft, wobei die Temperatur bei 20-30°C gehalten wird. Nach beendeter Zugabe wird noch eine Stunde nachgerührt und das Reaktionsgemisch in 400 ml Eiswasser gegossen. Durch Zugabe von verd. Salzsdure wird der pHWert auf einen Wert von 6, 5-7, 0 eingestellt.
  • Dann wird die Benzolschicht abgetrennt, mit dem gleichen Volumen einer 2 %-igen Natriumbicarbonatlösung gewaschen, tuber Magnesiumsulfat getrocknet, zur Trockne e verdampft, der Rückstand in 150 ml absol. Dioxan gelöst und in eine Suspension von 7, 8 g Lithiumaluminiumhydrid in 250 ml absol. Dioxan unter Rühren zugetropft.
  • Sodann wird das Gemisch 8 Stunden am RückfluB gekocht ; nach dem Erkalten fügt man vorsichtig 30 ml Wasser zu, saugt vom anorganischen Niederschlag ab und dampft das Filtrat zur Trockne ein. Man erhält 5, 8 g (= 86 % d. Th.) 1 enzofuryl (3)-aethyv-4-(o-methoxyphenyl)-piperazin, welches in 50 ml Aether gelöst und durch Einleiten von trockenem Chlorwasserstoff in das Dihydrochlorid überführt wird. Aus Methanol umkristallisiert zeigt es den Fp. 229°C.
  • 11. 1-g-(6-Methoxybenzofuryl (3)-aethy ç-4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-hydrochlorid a) Herstellung der 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure : 15,4 g 6-methoxy-3-cyanmethylbenzofuran werden in 310 ml einer Mischung von 5 Volumteilen Aethanol, 1 Volumteil Pyridin und 2 Volumteilen 15 %-iger KOH 20 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Erkalten saugt man den roten N X erschlag ab, dampft (-aup, das Filtrat auf dem Wasserb/4 seines Volumes ein, verdünnt mit 150 ml Wasser und säuert mit 2n-Salzsäure an. Der Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und nach dem Trocknen aus Ligroin umkristallisiert.
  • Fp. 125-126°C ; Ausbeute 13, 7 g = 87 % d. Th. b) 3, 6 g der erhaltenen 6-methoxybenzofuran-3-essigßäure werden in 40 ml absol. Tetrahydrofuran gelât und mit 3, 6 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid versetzt. Zu dieser Lösung wird eine aus 6t9 g o-methoxyphenylpiperazindihydrochlorid durch Behandeln mit Sodalösung hergestellte und über Natriumsulfat sorgfältig getrocknete Lösung der freien Base in 50 ml Benzol zugetropft und tuber Nacht gerührt. Dann saugt man vom Dicyclohexylharnstoff ab, schüttelt das Filtrat mit einer Lösung von 40 ml Wasser und 5 ml n-Essigsäure aus, dampft das Filtrat zur Trockne ein, verrahrt 1/2 Stunde mit 120 ml absol. Aether und saugt den Niederschlag ab.
  • Fp. 120-123°C ; Ausbeute 6, 7 g = 100 % d. Th. c) 6, 7 g des erhaltenen 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure-N'- (o-methoxyphenyl)-piperazids werden in 200 ml absol.
  • Dioxan gelöst, zu einer Suspension von 3 g Lithiumaluminiumhydrid in 150 ml absol. Dioxan gegeben, 8 Stunden am Rückfluß erhitzt und anschließend aufgearbeitet.
  • Das hierbei erhaltene Rohprodukt wird in 10 ml Aether aufgenommen und mit 40 ml einer mit HCl-Gas gesättigten Aetherlöung versetzt. Hierbei wird das 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl (3)-aethyl]-4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhalten, welches aus wenig Aethanol umkristallisiert wird.
  • Fp. 227 - 228°C ; Ausbeute 4, 2 g = 60 % d.Th.
  • 12. 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]-4-(phenyl)-piperazin-dihydrochlorid a) Durch Umsetzung von 3 g 6-methoxybenzofuran-3-essigeäure, 3 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid und der aus 5, 1 g N-Phenylpiperazin gewonnenen freien Base erhElt man in der dem vorhergehenden Beispiel analogen Weise das 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure-N'-phenylpiperazid, welches aus Benzol umkristallisiert wird.
  • Fp. 106 - 108°C ; Ausbeute 3, 8 g = 75 5 % d.Th. b) Eine Lösung von 3 g dieses Produktes in 30 ml Dioxan wird mit einer Suspension von 1, 4 g LiAlH4 in 150 ml absol. Dioxan 8 Stunden am Rückfluß erhitzt und aufgearbeitet, wobei man schließlich analog Beispiel 11 das 1-B- (6-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]-4-(phenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhält, welches aus einer Mischung von Isopropanol/Aethanol (1:1) umkristallisiert wird.
  • Fp. 203-205°C ; Ausbeute 2, 3 g = 64 % d. Th.
  • 13. 1-[ß- (6-methoxybenzofuryl (3)-aethyl]-4-(m-methoxyphenyl)-QiDerazin-dihydrochlorid a) Aus 3 g 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure, der aus 5, 75 g N- (m-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhaltenen freien Base und 3 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid wird analog Beispiel 11 das 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure Nl- (m-methoxyphenyl)-piperazid erhalten, welches aus Petrolaether umkristallisiert wird.
  • Fp. 100-105°C ; Ausbeute 3, 4 g = 61 % d. Th. b)'Aus 3 g des erhaltenen Produktes wird durch Reduktion mit 1, 4 g LiAlH. analog Beispiel 11 das 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl (3)-aethy (m-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhalten, welches aus Aethanol/ Aether (1 : 1) umkristallisiert wird.
  • Fp. 179-180°C ; Ausbeute 1, 9 g = 56 % d. Th.
  • 14. 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]-4-(p-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid a) Aus 3 g 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure, der aus 5, 75 g N- (p-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhaltenen freien Base und 3 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid wird analog Beispiel 11 das 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure-N'-(p-methoxyphenyl)-piperazid erhalten.
  • Fp. 117°C ; Ausbeute 3, 9 g = 71 % d. Th. b) 3, 4 g des so erhaltenen Produkts werden mit 1, 5 g LiAlH4 in 150 ml absol. Dioxan in der vorhin angegebenen Weise reduziert und aufgearbeitet, wobei man schließlich das 1-g-(6-methoxybenzofuryl (3)-aethy 2 -4-(p-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhält, welches aus wenig Aethanol umkristallisiert wird.
  • Fp. 209°C ; Ausbeute 1, 3 g = 33 % d. Th.
  • 15. 1-/B-6-methoxybenzofuryl (3)-aethy (o-tolyl)-piperazin-hydrochlorid a) 11, 05 g 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure werden mit der aus 14, 6 g N-(o-tolyl)-piperazin-hydrochlorid erhaltenen freien Base und 11, 05 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid in 130 ml absol. Tetrahydrofuran analog Beispiel 11 umgesetzt. Nach dem Aufarbeiten erhält man das 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure-N-(o-tolyl)-piperazid, welches aus Petrolaether umkristallisiert wird.
  • Fp. 106-108°C ; Ausbeute 8, 4 g = 43 % d. Th. b) 8, 4 g der erhaltenen Substanz werden mit 4, 4 g LiAlH4 in 250 ml absol. Dioxan analog Beispiel 11 reduziert und aufgearbeitet, wobei man durch Behandeln des Rohproduktes mit 40 ml Aether, der mit HCl-Gas gesättigt ist, das 1--(6-methoxybenzofuryl (3)-aethy g-4-(otolyl)-piperazin-hydrochlorid erhilt, welches aus Aethanol umkristallisiert wird.
  • Fp. 231°C ; Ausbeute 6, 6 g = 81 % d. Th.
  • 16. 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]-4-(methyl)-piperazin-dihydrochlorid a) Durch Reaktion von 13, 7 g 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure mit 9, 9 g N-Methylpiperazin und 13, 7 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid in 120 ml absol.
  • Tetrahydrofuran und Aufarbeiten analog Beispiel 11 wird das 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure-N'-methylpiperazid erhalten.
  • Fp. 124-125°C ; Ausbeute 14, 4 g = 65 % d. Th. b) Aus 12, 4 g dieses Produktes wird durch Reduktion mit 8, 2 g LiAlH4 in 400 ml absol. Dioxan und Aufarbeiten analog Beispiel 11 schließlich das 1-/B-(6-methoxybenzofuryl (3)-aethy ç-4-(methyl)-piperazin-dihydrochlorid erhalten und aus Aethanol/Aether (1 : 2) umkristallisiert.
  • Fp. 226-227°C ; Ausbeute 11, 1 g = 74 % d. Th.
  • 17. 1--(6-methoxybenzofuryl (3)-aethy v-4-(o-chlorphenyl)-piperazin-dihydrochlorid a) 10, 3 g 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure werden mit der aus 20 N- (o-chlorphenyl)-piperazin-dihydrochlorid erhaltenen Base und 10, 3 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid in 100 ml absol. Tetrahydrofuran entsprechend Beispiel 11 umgesetzt und aufgearbeitet, wobei das 6-methoxybenzofuran-3-essigsäure-N'-(o-chlorphenyl)-piperazid erhalten wird, Fp. 116-117°C ; Ausbeute 15, 1 g = 79 % d. Th. b) 15, 1 g dieser Substanz werden mit 7,) g LiAlH4 in 450 ml absol. Dioxan analog der Arbeitsweise des Beispiels 11 reduziert ; aufgearbeitet und das erhaltene Produkt mit a etherischer Chlorwasserstofflösung in das 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl (3)-aethy-4-(o-chlorphenyl)-piperazindihydrochlorid überführte welches aus Aethanol umkristallisiert wird.
  • Fp. 233-234°C ; Ausbeute 11 g = 69 % d. Th.
  • 18. 1-[3-(5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propyl]-4-(phenyl)-piperazin a) Herstellung der 5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propionsäure : 4, 8 g 1-Carbaethoxymethoxy-brenzcatechin-3,4-dimethylaether und 3, 2 g Bernsteinsäuremonomethylester werden in 50 ml Polyphosphorsäure eingetragen und innerhalb 1 Stunde auf 60°C erhitzt. Man hält während 1, 5 Stunden die Temperatur bei 60-70°C und anschließend für die gleiche Dauer bei 80°C, läßt dann über Nacht stehen, gießt das Reaktionsgemisch auf Eiswasser und saugt den Niederschlag ab. Nach dem Trocknen im Vakuum wird aus 50 %-igem Aethanol umkristallisiert, wonach man die ß-(2-carbaethoxymethoxy-4,5-dimethoxy)-benzoylpropionsäure in reiner Form erhält.
  • Fp. 137-140°C ; Ausbeute 5, 7 g entspr. 80 % d. Th.
  • 5 g des erhaltenen Produkts werden in einer Lösung von 21 g KOH in 220 ml Aethanol und 20 ml Wasser 2, 5 Stunden am Rückfluß erhitzt. Nach dem Abkühlen wird der pH-Wert durch vorsichtige Zugabe von konz.
  • Salzsäure auf 8 eingestellt und die Lösung i. V. bis auf ein Volumen von ca. 80 ml eingeengt. Nach dem Abkühlen wird das ausgefallene Kaliumehlorid abgesaugt, das Filtrat mit dem doppelten Volumen Wasser verdünnt und der pH-Wert mit konz. Salzsäure auf ca. 2, 5 eingestellt. Nach Stehen aber Nacht im Eisschrank wird die ausgefallene ß-(2-carboxymethoxy-4, 5-dimethoxy)-benzoylpropionsäure abgesaugt, getrocknet und aus Wasser umkristallisiert.
  • Fp. 196°C ; Ausbeute 3,5 g entspr. 81 % d. Th.
  • 3, 12 g dieser Verbindung werden in einer Lösung von 1, 06 g wasserfreier Soda in 10 ml Wasser gelöst.
  • Hierzu wird eine Lösung von 2, 49 g CuS04. 5H20 in 5 ml Wasser gegeben, wobei das Kupfersalz der eingesetzten Säure als grener Niederschlag ausfällt, dessen Menge nach dem Absaugen und Trocknen an der Luft 3, 1 g entspr. 83 % d.Th. beträgt.
  • 10 g (carboxymethoxy-4, 5-dimethoxy)-propionsäure und 1 g des vorhin erhaltenen Kupfersalzes dieser Säure werden zusammen mit einer Spatelspitze Kupferpulver in 50 ml Chinolin 3 Stunden bei 190-195°C Innentemperatur und gutem Rühren erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in 200 ml 18 %-ige Salzsäure eingetragen, so daß der pH-Wert 1 beträgt.
  • Die Lösung wird dreimal mit je 50 ml Aether ausgeschüttelt, die vereinigten Aetherschichten mit Kohle behandelt und zur Trockne abgedampft. Der Rückstand besteht aus 5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propionsäure, die aus Cyclohexan/Essigester (1 : 1) unter Zusatz von etwas Aktivkohle umkristallisiert wird.
  • Fp. 100°C ; Ausbeute 3, 9gentspr. 55 % d. Th. b) 3, 3 g der erhaltenen 5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propionsäure werden mit der aus 4, 8 g N-Phenylpiperazindihydrochlorid erhaltenen Base und 2, 5 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid in 40 ml absol. Tetrahydrofuran entsprechend Beispiel 11 umgesetzt und aufgearbeitet. Nach Verreiben des Destillationsrückstandes mit etwas Aether erhält man das 5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propionaäurephenylpiperasid, Fp. 131-132°C ; Ausbeute 2, 8 g entspr. 53 % d. Th. c) 20, 7 g dieser Verbindung werden mit 9, 9 g LiAlH4 in 400 ml absol. Dioxan während 8 Stunden entsprechend Beispiel 11 umgesetzt und aufgearbeitet. Aus dem DestillationsrUckstand kristallisiert nach einigem Stehen das 1-5-(5, 6-Dimethoxybenzofuryl(3)-propyl]-4- (phenyl)-piperazin aus, welches aus Aethanol umkristallisiert wird.
  • Fp. 95-96°C ; Ausbeute 5, 8 g entspr. 28 % d. Th.
  • 19. 1-[3-(5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propy (omethoxyphenyl-piperazin-hydrochlorid a) 3, 15 g 5, 6-Dimethoxybenzofuryl(3)-propionsäure werden mit der aus 5 g o-Methoxyphenyl-piperazindihydrochlorid erhaltenen Base und 2, 6 g N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid in 40 ml absol. Dioxan entsprechend Beispiel 11 umgesetzt und aufgearbeitet.
  • Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhält man 5, 1 g entspr. 100 % d. Th. 5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propionsäure- (o-methoxyphenyl)-piperazid, welches ohne weitere Reinigung weiterverarbeitet wird. b) Die gesamte Menge der erhaltenen rohen Verbindung wird mit 2, 4 g LiAlH4 in 300 ml absol. Dioxan während 8 Stunden entsprechend Beispiel 11 umgesetzt und aufgearbeitet. Der nach Abdestellieren des Lösungsmittels verbleibende Rückstand wird mit einer mit HCl-Gas gesättigten Aetherlösung behandelt, wobei das 1-/-(5,6-Dimethoxybenzofuryl(3)-propyl]-4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-hydrochlorid erhalten wird, welches man aus Aethanol umkristallisiert.
  • Fp. 229-231°C ; Ausbeute 4, 7 g entspr. 87 % d. Th.
  • 20. 1-[2-(4-Methoxybenzofuryl(3)-aethyl]-4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid a) Herstellung der 4-Methoxybenzofuryl (3)-essigsäure : 47 g (0, 309 Mol) 2 6-Dihydroxyacetophenon und 86 g (0, 624 Mol) wasserfreies Kaliumcarbonat warden mit 400 ml Aceton zum Sieden erhitzt und innerhalb einer Stunde mit 40, 5 g (0, 321 Mol) Dimethylsulfat, gelöst in 70 ml Aceton, tropfenweise versetzte Nach weiteren 7 Stunden Kochen am RückfluB wird das Reaktionsgemisch abgekuhlt, vom ausgefallenen Niederschlag befreit und das Filtrat zur Trockne verdampft.
  • Der Rückstand wird aus Methanol umkristallisiert und stellt das 2-Hydroxy-6-methoxyacetophenon dar.
  • Fp. 55-56°C ; Ausbeute 44 g entspr. 85, 8 % d. Th.
  • 76, 4 g (0, 46 Mol) dieser Verbindung werden mit 1200 ml Aceton, welches 170 g (1, 23 Mol) wasserfreies Kaliumcarbonat enthält, unter Rühren zum Sieden erhitzt und innerhalb einer Stunde mit einer Lösung von 76, 8 g (0, 46 Mol) Bromessigsäureaethylester in 150 ml Aceton tropfenweise versetzt. Nach weiteren 7 Stunden Kochen am Rtekfluß wird das Reaktionsgemisch abgekilhlt, vom Niederschlag befreit und das Filtrat eingedampft, wobei das 2-Carbaethoxymethoxy-6-methoxyacetophenon als ölige Flüssigkeit in einer Rohausbeute von 110 g entspr. 95 % d. Th. erhalten wird.
  • 110 g (0, 437 Mol) dieser Substanz werden mit 248 ml 2n-Natronlauge auf 90°C erwärmt, wobei nach 0, 5 Stunden eine klare Lösung entstanden ist. Diese wird nach dem Abkühlen mit 250 ml Wasser verdünnt und zweimal mit 50 ml Aether ausgeschüttelt. Die wäßrige Phase wird mit verd. Salzsäure bis pH 1 angesäuert, wobei das 2-Carboxymethoxy-6-methoxyacetophenon als Niederschlag ausfällt, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet wird.
  • Fp. 132-133°C ; Ausbeute 86, 7 g entspr. 88, 8 % d. Th.
  • 45, 3 g (0, 202 Mol) dieser Verbindung werden zusammen mit 98, 5 g (0, 963 Mol) Essigsäureanhydrid und 9, 8 g (0, 188 Mol) wasserfreiem Natriumacetat 1, 5 Stunden am Rückfluß erhitzt, dann auf 70°C abgekühlt und nach Zugabe von 500 ml Wasser zur Zersetzung des überschüssigen Essigsäureanhydrids 1 Stunde gerührt.
  • Hierbei scheidet sich ein 0l ab, welches in 250 ml Aether aufgenommen wird. Die aetherische Lösung wird mit 100 ml einer 5 %-igen Sodalosung, dann mit 150 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne abgedampft. Der Rückstand wird i. V. fraktioniert, wobei das 3-Methyl-4-methoxybenzofuran als eine bei 114-115°C/12 mm übergehende Flüssigkeit in einer Ausbeute von 27, 5 g entspr. 83, 9% d. Th. erhalten wird.
  • 44, 7 g (0, 276 Mol) dieser Verbindung werden zusammen mit 15, 4 g (0, 138 Mol) frisch sublimierten Selendioxyds in 300 ml Dioxan während 1, 5 Stunden zum Sieden erhitzt. Dann wird das Gemisch abgekuhlt, vom abgeschiedenen Selen befreit, das Dioxan i. V. abgedampft und der Rückstand in 300 ml Aether gelöst. Die Aetherlösung wird mit 100 ml 5 %-iger Sodalösung und anschließend mit 150 ml Wasser ausgeschüttelt, über Natrillmsulfat getrocknet und der Aether verdampft. Aus dem Rückstand werden durch Destillation im Wasserstrahlvakuum 18 g nicht umgesetztes Ausgangsmaterial zurückgewonnen. Der Destillationsrückstand wird in 40 ml Aether gelöst und durch Zugabe von 200 ml Leichtbenzin das 3-Hydroxymethyl-4-methoxybenzofuran ausgefällt.
  • Fp. 58 - 59°C ; Ausbeute 21, 5 g entspr. 73, 7 % bezogen auf umgesetztes Ausgangsmaterial.
  • 20 g (0, 113 Mol) der erhaltenen Verbindung werden in einer Mischung von 10, 4 g (0, 130 Mol) Pyridin und 120 ml Aether gelöst und nach Zugabe von 14, 2 g (0, 119 Mol) Thionylchlorid 0, 5 Stunden zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen wird die Lösung mit Eiswasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und der Aether abdestilliert. Der Rückstand wird in 250 ml Aceton gelöst und die Lösung nach Zugabe von 8, 2 g (0, 148 Mol) Natriumcyanid und 0, 7 g Natriumjodid 12 Stunden unter RückfluB gekocht. Nach Abfiltrieren des Niederschlages wird das Filtrat zur Trockne eingedampft, der Rückstand in 80 ml Essigsäureaethylester gelöst und die Lösung mit Wasser neutral gewaschen. Der nach dem Abdampfen des Essigesters verbleibende Rückstand wird in 77 ml Aethanol gelöst und die Lösung nach Zugabe von 77 ml 2n Natronlauge 18 Stunden unter Rückfluß gekocht. Nach dem Erkalten wird die Lösung mit 400 ml Wasser versetzt, zweimal mit 100 ml Aether ausgeschüttelt und die wäßrige stark Phase mit verd. SalzsäureVangesäuert, wobei die 4-Methoxy-benzofuryl (3)-essigsäure ausfällt, die abgesaugt, mit Wasser gewaschen und im Vakuum getrocknet wird.
  • Fp. 121-122°C ; Ausbeute 14, 7 g entspr. 63, 5 % d. Th. b) Zu einer Lösung von 6, 8 g 4-Methoxybenzofuryl (3)-essigsäure in 20 ml Tetrahydrofuran wird eine Lösung von 6, 8 g N, N'-Dicyclohexyl-carbodiimid in 25 ml Tetrahydrofuran unter Rühren zugefügt und anschließend noch 2 Stunden weitergerührt. Dann wird eine Lösung von 9, 5 g 1- (2-Methoxyphenyl)-piperazin in 40 ml Tetrahydrofuran zugefügt und die Lösung bei 70-75°C 6 Stunden lang gerUhrt.
  • Nach dem Erkalten wird der auageschiedene N, N'-Dicyclohexylharnstoff abfiltriert, das Filtrat zur Trockne verdampft, der Rückstand in 20 ml 2n-Salzsäure gelUst, hierzu 5 g Natriumacetat zugefügt und die Lösung mit 50 ml Aether extrahiert.
  • Der nach dem Abdampfen des Aethers verbleibende Rückstand wird in 100 ml Dioxan gelöst und unter Rühren in eine Lösung von 5 g LiAlE4 in 250 ml Dioxan getropft. Das Reaktionagemisch wird 7 Stunden bei 90-95°C gerührt und analog Beispiel 11 aufgearbeitet, wonach man das 1-2- (4-Methoxybenzofuryl (3)-aethy (o-methoxyphenyl)-piperazindihydrochlorid erhält, welches aus Methanol umkristallisiert wird.
  • Fp. 227-228°C ; Ausbeute 7, 1 g entspr. 49 % d. Th.
  • Sabelle 1 Ubersioht über die pharmakologisch geprUften Benzofuryl (3)-alkylamine und die bekannten Vergleichssubstanzen.
  • Prüfbezeich- entsprechend Nomenklatur nung Beispiel Nr.: B 65 128 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]- 13 4-(m-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid B 65 107 1-3- (5, 6-Dimethoxybenzofuryl (3)-propyl/-4-(phenyl)-piperazin 18 B 65 113 1-[3-(5,6-Dimethoxybenzofuryl(3)- 19 propyl]-4-(o-methoxyphenyl)-piperazinhydrochlorid B 65 129 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]- 14 4-(p-methoxyphenyl)-piperazin-dihydroohlorid B 6 406 2-Methyl-3-(1' @iperazinylmethyl-4'- 2 methyl)-5-methoxybenzofuran-dihydrochlorid B 6 407 2-Methyl-3-(1'-piperazinylmethyl-4'- 3 methyl)-5-benzyloxybenzofuran-dihydrochlorid B 6 491 2-(p-Aethoxyphenyl)-3-[4'-(ß-hydroxy- 4 aethyl)-1'-piperazinylmethyl]-5-benzyloxybenzofuran-hydrochlorid B 6 579 1-[2-(4-methoxybenzofuryl(3)-aethyl]- 20 4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-dihydrochlorid B 6 501 1-[ß-(6-Methoxybenzofuryl(3)-aethyl]- 11 4-(o-methoxyphenyl)-piperazin-hydrochlorid B 63 118 2-Methyl-3-[(4'-o-methoxyphenyl)-1'- 6 piperazinylaethyl]-5-methoxybenzofurandihydrochlorid B 6 372 2-Methyl-3-[(4'-o-methoxyphenyl)-1'- 1 piperazinylmethyl]-5-benzyloxybenzofuran Prüfbezeich- entsprechend Nomenklatur nung Beispiel Nr.: B 6 552 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)- 12 aethyl]-4-(phenyl)-piperazindihydrochlorid B 6 575 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)- 16 aethyl]-4-(methyl)-piperazindihydrochlorid B 6 538 1-[ß-(6-methoxybenzofuryl(3)- 15 aethyl]-4-(o-tolyl)-piperazinhydrochlorid Bekannte Vergleiohssubatanzen B 6 524 6-Methoxy-3-[N-(o-methoxyphenyl)-N'-piperazinylaethyl]-indol-dihydrochlorid entsprechend der US-Patentschrift Nr. 3 135 794, Spalte 29, Beispiel 170.
  • Chlorpromazin Chlordiazepoxyd Meprobamat Tab. 2 Mittlere sedativ (SD50) und mittlere neuroleptisch (ND50) wirksamen Dosen nach oraler Gabe an der Maus sowie mittlere letale Dosen (LD) nach intraperitonealer Verabreichung an der Maus.
    LD50 SD50 ND50
    Substanz-Nr. Maus mg/kg Maus mg/kg Maus mg/kg
    i.p. oral oral
    B 6552 610 43 80
    B 65107 690 36 43
    B 6579 57 120 110
    B 63118 317 - -
    B 6501 700 25 36
    B 65113 720 36 44
    B 65128 220 >300
    B 65129 >150 >300
    B 6538 52o. 80 >150
    B 6588 ~1000 37 42
    B 6524 107 20 18
    Chlor-
    97 13 12
    promazin
    270 8,5 >250
    diazepoxyd
    Mepro-
    650 290 >600
    bamat
    Sabelle 3 Vergleich der mittleren letal (LD50i.p.), sedativ (SD50 oral) und neurpleptisch (ND50 oral) wirksamen Dosen an der Maus.
  • Die Zahlen geben an, um das Wievielfache die geprüften Substanzen weniger giftig, weniger sedativ und weniger neuroleptisch wirksam sind ale B 6 524 und Ohlorpromazin. Den Zahlen liegen die Werte aus Tabelle 2 zugrunde.
  • Prüfbe- bezogen auf bezogen auf zeichnung B 6524 Chlorpromazin LD50 SD50 ND50 LD50 SD50 ND50 B 6 552 5,7 2,15 4,5 6,3 3,3 6,7 B 65 107 6,5 1,80 2,4 7,1 2,8 3,6 B 6 501 6,6 1,25 2,0 7,2 1,9 3,0 B 65 113 6, 7 1,80 2,5 7,4 2,8 3,7 B 65 88 - 98,3 1,85 2,3 10,2 2,85 3,5 Tab. 4 Spontanmotilität der Maus nach int@ peritonealer Gabe von B 65107, B 6551 und B 6552 sowie von B 6524. Chlorpromazin und Chlordiazepoxyd im Verlauf von 15 Stunden.
  • (Die Substanzen wurden 2o min vor Verauchabeginn verabfolgt.
  • Je Versuchsreihe wurden 48 Mäuse verwendet; 24 Tiere (Kontrolle) erhielten 0,9%ige NaCl-Lösung verabfolgt.
  • Gruppen zu je 4 Tieren wurden in einen durchsichtigen Plastikkäfig gesetzt und deren Motilität mittels einer Lichtschranke erfasst. Die Impulse wurden jeweils während 6o min gespeichert und dann mit Hilfe eines DruckzWhlars registriert.)
    x Abweichung von der Motilität der Kon-
    Substanz-mg/kg n trolltiere
    Nr. i.p.
    0 - 5 5 - 10 10 - 15 Std.
    B 65107 12 48 - 13 + 22 + 38
    24 48 - 39 - 12 - 16
    45 48 - 60 - 4 - 10
    B 6501 12 48 - 29 - 4 - 19
    45 72 - 20 + 37 - 5
    B 6552 12 48 - 2 + 19 - 3
    25 48 - 6 + 4 - 6
    45 48 - 51 - 2 - 7
    B 6524 6 48 - 14 + 5 + 44
    25 48 - 90 - 38 +207
    45 48 - 87 - 27 + 49
    Chlor- ####5,0 48 - 21 - 7 + 9
    promazin-HCl 12 48 - 70 - 46 - 10
    Chlor- 25 48 - 51 + 25 +117
    diazepoxyd 45 48 - 74 - 24 + 61
    xn = Anzahl behandelter Tiere; mit Kontrolle doppelte Tieranzahl Tab. 5 Tab. 5 Einfluss auf die Schlafdauer nach intraperitonealer Gabe von 75 mg/kg Hexobarbital bzw. 75 mg/kg Hexobarbital + 5 mg/kg Reserpin.
  • (d Mäuse NMRI, je Versuchsreihe 10 Kontrolltiere und 10 behandelte Tiere ; die zu prüfenden Pharmaka wurden ca.
  • 2 min vor Hexobarbital i.p. verabreicht, Reserpin 60 min zuvor; Umgebungstemperatur 28°C; 55-65 Vol.% Luftfeuchtigkeit.)
    Verlängerung der Seitenlagendauer
    mg/kg in %
    Substanz-Nr.
    i.p. nach hexobarbital nach hexobarbi-
    ital + Reserpin
    I
    B 65128 15 144 80
    B 65107 15 477 120
    B 65113 10 103 152
    B 65129 15 110 189
    B 6579 10 177 103
    B 6501 10 162 68
    B 6552 lo 164 0
    0
    B 6588 10 188 16
    B 6524 10 335 >400
    Chlor-
    10 248 11
    promazin
    Chlor-
    15 144 -
    diazepoxyd
    Tab. 6 Beeinflussung der Laufaktivität von Mäusen, die mit 2 mg/kg d-Amphetaminsulfat intraperitoneal vorbehandelt wurden.
  • .).
  • (Je Versuchsreihe wurde 12 Mäusen d-Amphetaminsulfat und 6 Tieren 5 min später zusätzlich die zu prüfende Substanz intraperitoneal injiziert. Die Mäuse wurden einzeln in LaufrEder gesetzt, deren Umdrehungen mittels Lichtschranken erfasst und mit Zähldruokorn in 15 min AbstSnden registriert wurden.) )
    Förderung (+) bzw. Hemmung (-) bezogen
    auf die Aktivität von Tieren, die nur mit
    Substanz-mg/kg n d-Amphetaminsulfat vorbehandelt wurden.
    Nr. i.p.
    0 - 90 90 - 180 0 - 180 min
    B 65128 6 12 + 10 - 13 - 6
    12 12 - 40 - 12 - 21
    B 65107 3 12 - 18 + 2 - 4
    6 12 - 57 - 27 - 38
    12 12 - 80 - 65 - 70
    25 12 - 81 - 83 - 83
    B 6579 4,5 12 + 18 - 28 - 9
    6 12 - 13 - 21 - 17
    9 12 - 16 + 13 - 1
    B 6501 6 12 - 15 - 23 - 20
    25 12 - 60 - 93 - 80
    B 6552 1,5 12 - 22 - 3 - 5
    3,0 12 - 63 - 18 - 38
    6,0 12 - 42 - 22 - 30
    12,0 12 - 64 - 27 - 42
    Chlorpor- 0,3 12 - 42 + 1 - 19
    mazin-Hcl 0,62 12 - 32 - 33 - 33
    1,25 6 - 47 - 44 - 45
    ####3,0 12 - 64 - 78 - 73
    5,0 6 - 93 - 93 - 93
    B 6524 3,0 12 - 77 - 56 - 65
    4,5 12 - 52 - 46 - 48
    12,0 12 - 89 -100 - 96
    Tab ~2 Hemmung der Nickhautkontraktion der Katze (präganglionarre Reizung) und des Histaminspasmus des isolierten Meerschweinchendünndarms.
  • Nickhautt Katze (Narkose: 60-80 mg/kg Butyl-bromalkyl-barbitursäure-Na i.m.) Präganglionäre supramax. Reizung (0,5-5 V.), Frequenz: 20 Hz, Dauer des Einzelimpulses : o, 1 msec. ; reizdauer: 5 sec. ; Reizabstand : 2 min. Isotonische Registrierung, Hebelübertragung 1:7!3S* Isol. Meerschweinchendünndarm: Histaminspasmus durch 0,1 µg/ml Histamin. Isotonisohe Registrierung, Hebelübertragung 1s5, 2g.
  • Einwirkungsdauer der Pharmaka vor Histamingabet 1 min.
    Hemmung der Niokhaut-Hemmung des Histamin-
    kontraktion der Katze spasmus
    Substanz-Nr.
    n ED50 ED50
    mg/kg i.v. µg/ml
    B 65128 1 >2,0
    B 65107 2 0,8 3,0
    B 65133 3 0,3 0,1
    B 6501 3 0,1 0,2
    B 6552 2 1,0 0,2
    B 6588 3 1,0 0,5
    B 6538 2 0,4 3,0
    B 6524 3 0,1 0,1
    Chlor-
    3 0,1 0,07
    promazin
    ~

Claims (1)

  1. Patentanspruch Verfahren zur Herstellung von Benzofuryl (3)-alkylaminen und deren Salzen der Formel worin Ri für Wasserstoff, Halogen, eine oder zwei Hydroxy-, Alkoxy-oder Aralkoxygruppen steht, R2 fUr Wasserstoff, eine Alkylgruppe bis zu 5 C-Atomen oder fur einen gegebenenfalls durch ein Halogen, eine Hydroxy-, Alkoxy-oder Alkylgruppe bis zu 5 C-Atomen substituierten Phenylreat steht, R3 und R4 verschieden oder gleich sein können und jeweils für Wasserstoff, eine Alkyl-oder Alkenylgruppe bis zu 5 C-Atomen stehen oder unter Einbeziehung des Stickstoffatoms für einen gegebenenfalls durch ein Halogen, eine Hydroxy-, Methoxy-, Aryloxy-, Carbaethoxy-, Alkyl-oder Alkylengruppe bis zu 5 C-Atomen, den Phenyl-, Halophenyl-, Alkylphenyl-oder Alkoxyphenylrest substituierten Pyrrolidin, Pyrazolidin-, Piperidin-, Piperazin-oder Morpholinring steht und n Zahlenwerte von 1-3 bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Benzofuryl (3)-alkylcarbongäure der Formel worin R1 und R2 die angegebene Bedeutungen haben oder ein reaktionsfähiges Derivat davon, etwa das Säurechlorid, in an sich bekannter Weise mit einer Base der vorhin erläuterten Formel zum entsprechenden Säureamid umsetzt, dieses mit Lithiumaluminiumhydrid in einem geeigneten Lösungsmittel reduziert und für den Fall, daß R1 eine Benzyloxygruppe darstellt, mit Palladiumkohle in einem polaren Lösungsmittel die Benzylgruppe abhydriert und das Reaktionsprodukt als Base oder als Salz isoliert.
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