DE1670087A1 - Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxy-hexahydropyrimidinen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxy-hexahydropyrimidinenInfo
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Description
Unser Zeichen: O.Z. 24 258 Sm/Mü
Ludwigshafen am Rhein, den 25.5.1966
Es wurde gefunden, daß man 4-Hydroxy-hexahydropyrimidine der Formel
| X Il |
N-R1 | |
| R2-N | HC-OH S |
|
| R,-HC 3 ν |
C^ | \ |
, ι
worin R. und Rp Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlerstoffatomen,
R, Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen, R, und R5 Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und X Sauerstoff oder Schwefel bedeuten, auf sehr einfache Weise und in guten Ausbeuten erhält, wenn man
a) Kondensationsprodukte, die durch Kondensation eines Harnstoffes der Formel
R0NH-C-NH-R1
*- Il '
worin R,, Rp und X die zuvorgenannte Bedeutung haben, mit einem
Allehyd der Formel
CH -CHO^
/2
Q098U/1865
- 2 - . O.Z. 24 258
worin R, und Er die zuvorgenannte Bedeutung haben, im Mo!.verhältnis von etwa 1 : 2 oder
b) Kondensationsprodukte, die durch Kondensation eines zuvor- . genannten Harnstoffes mit einem zuvorgenannten Aldehyd und einen
anderen Aldehyd der Formel· .
R3CHO ,,
in der R, die angegebene Bedeutung hat, im Molverhältnis von fe etwa 1:1:1 erhalten wurden, in Gegenwart von Säuren und
gegebenenfalls in Gegenwart inerter Lösungsmittel auf Temperaturen zwischen 30 und 1000G erhitzt oder
c) c^-Alkyliden-bis-harnstoffe der Formel
R1NH-C-N-CH-N-C-NHR1 ,11
1 Il I Il '
X CH X
V R5
worin R1 , Rp, B.. ,R5 und X die zuvorgenannte Bedeutung haben,
mit einem Aldehyd der Formel
CH-CHO
*5 ·
worin R, und Rc die zuvorgenannte Bedeutung haben, im Molver- =
hältnis von etwa 1 :t3 in Gegenwart von Säuren bei Temperaturen
zwischen 30. und 10O0C und gegebenenfalls in Gegenwart inerter
Lösungsmittel umsetzt, oder
0 0 9 8 4 4/18 6 5
CZ. 24 258
d) Hethylenharnstoffe der Formel
R1 Ro
-N-C-N-CH,
-N-C-N-CH,
Il c
N-C-NHR9 III
11 ^
Z^ X
oder der Formel
-N-C-N-CH,
Il c
OH
worin R1, R2 und X die zuvorgenannte Bedeutung haben? und Z eine
ganae Zahl zwischen 1 und. 10 und Y eine ganze Zahl zwischen 2 und
10 bedeuten, mit etwa Z bzw. Y Molen eines Aldehyds der Formel
4 CH-CHO
worin Ua und Rc die zuvorgenannte Bedeutung haben, in Gegenwart
von Säuren bei Temperaturen zwischen 30 und 1000C und ge-*
gebenehfalls in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels umsetzt,
öde*1
•Älkylidenharhstoffe der Formel
R,
C
f
f
CH
It J
00 98 44/1865
| 4 ■ | Y | O.Z. | 24 | 1670087 258 |
| μ - ■ | -OH | » | VI | |
| ?1 ?2 N-C-N-GH !I I X CH |
||||
| R4 R5 _ | ||||
worin R1, R2, R^, R^ und X die zuvorgenannte Bedeutung haben und
Z eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 und Y eine ganze Zahl zwischen
2 und 10 bedeuten mit etwa Z bzw. Y Molen eines Aldehyds
der Formel · -
GH-CHO
l5 ·
oder mit etwa Z bzw. Y Molen eines Aldehyds der Formel
R,-CHO
in Gegenwart von Säuren bei Temperaturen zwischen 30 und 10O0C
und gegebenenfalls' in Gegenwart inerterlösungsmittel umsetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in vorteilhafter Weise
mit der Herstellung der Ausgangsstoffe verbinden, indem man zunächst im schwach sauren Medium, ζCB. bei einem pH-Wert zwischen
4 UWd 6f Qf etwa ein Mol des Harnstoffes mit etwa 2 Molen eines
Aldehyds der allgemeinen Formel
CH-GHO ,
4
vorjzugsweiee mit Isobutyraldehyd, oder mit etwa einem Mol ein^s
4
vorjzugsweiee mit Isobutyraldehyd, oder mit etwa einem Mol ein^s
Aldehyds der allgemeinen Formel
09844/
| - 5 - | 0. | Z. | 1670087 | |
| "" CH-CHO, | 24 258. | |||
| V | ||||
| V | ||||
vorzugsweise des Isobutyraldehyds und etwa einem Mol eines
anderen Aldehyds der allgemeinen Formel
R3-CHO,
vorzugsweise des Formaldehyde., umsetzt, wobei man in "bekannter Weise so verfährt, daß sich die als Ausgangsprodukte verwendbaren
■ höhermolekularen Kondensationsprodukte, z.B. Alkylidenharnstoffe, bilden, und anschließend im stärker sauren Medium,
z.B. bei einem pH-Wert zwischen 0 und 4* gegebenenfalls unter Erwärmung, diese Kondensate in die 4-Hydroxy-2-oxo-(thiono)-hexahydropyrimidine
überführt. Bei den unter a) und e) aufgeführten Varianten des Verfahrens bedeutet R, in den Endprodukten
den Rest
■·■■ /E4
-OH
-OH
In völlig entsprechender Weise kann man aucho^-Alkylidenbiaharnstoffe
der allgemeinen Formel II zunächst aus den entsprechenden
Harnatoffen und Aldehyden im schwach sauren Medium, z.B. bei einem
pH-Wert zwischen 3 und 6,8, herstellen und diese Kondensationsprodukte ohne Abtrennung direkt mit einem der genannten Aldehyde
in den angegebenen Molverhältnissen im stärker sauren Medium, z.B. bei pH-Werten zwischen 0 und 4 und gegebenenfalls unter Erwärmung, au 4-Hydroxy-2-oxo-(thiono)-hexahydropyrimidinen um- .
setzen. , /6
009844/1865
- 6 - O.Z. 24 258
Ferner ist es möglich, ^-Alkyliden-bis-harnstoffe der allgemeinen
Formel II, in denen mindestens einer der Reste R1 oder
Rg ein Η-Atom bedeutet, zunächst mit etwa 3 Mol eines Aldehyds
der allgemeinen Formel
CH-CHO
bis zu einem Gleichgewichtszustand in die Tri-oi"-alkylolverbindung
überzuführen und anschließend in Gegenwart von Säuren bei erhöhter Temperatur zu den 4-Hydroxy-2-oxo-(thiono)-hexahydropyrimidinen
umzusetzen.
Das Verfahren kann in Gegenwart von inerten Lösungs- und/oder
Verdünnungsmitteln durchgeführt werden, z.B. in Gegenwart von Dioxan oder Wasser.
ö(-Alkyliden-bis-harnstoffe der allgemeinen Formel II sind z;B.
o(-Isobutylidendiharnstoff, o(-Isobutyliden-N,N'-dimethylharnstoff
und oi-Isobutylidendithioharnstoff. Weitere geeignete Ausgangsstoffe
sind Methylendiharnstoff, Dimethylen-triharnstoff,
Methylendithioharnstoff, Monomethylolmethylendiharnstoff bzw.
-thioharnstoff oder Methylol-O^-isobutylidendiharnstoff.
Als Aldehyde, die der allgemeinen Formel
CH-CHO
009844/1865
.... Μ1«0087
entsprechen, lassen eich z.B. 2-Methyl-butyraldehyd, 2-Xthylbutyraldehyd,
2-Propyl-pentanal-(1) oder 2-Äthyl-hexanal-(i)
verwenden. Bevorzugt verwendet man den Isobutyraldehyd.
Andere Aldehyde, die der allgemeinen Formel
R5-CHO
nicht aber der allgemeinen Formel
CH-CHO ä
entsprechen, sind z.B. Formaldehyd und Acetaldehyd.
Als Säuren lassen sich z.B. trockener Chlorwasserstoff oder wässrige Salzsäure, Schwefelsäure oder p-Toluolsulfonsäure verwenden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich um eine Cyclisierungsreaktion, bei der eine neue Kohlenstoff-Kohlenstoff
-Verknüpfung unter gleichzeitigem Ringschluß stattfindet.
Diese Cyclisierung kann durch hohen Säurezusatz, gegebenenfalls zusammen mit einer Erhöhung der Reaktionstemperatur, beschleunigt
werden. In vielen Fällen gelingt es bereits bei niedriger Temperatur in Gegenwart großer Säuremengen, die 4-Hydroxy-2-OXO-(thiono)-hexahydropyrimidine
zu erhalten. Andererseits ist ee aber möglich, die Umsetzung bei höherer Temperatur in Gegenwart
von weniger Säure durchzuführen. Die Wahl der Temperatur
/8
009844/ 1865
- 8 - O.Z. 24 258
richtet sich nach den Jeweiligen Ausgangsstoffen und kann bei
Erhöhung des Säurezusatzes erniedrigt werden und umgekehrt.
Die nach dem Verfahren herstellbaren neuen Verbindungen sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von Leder- und
Lackhilfsstoffen sowie für die Herstellung von Pflanzenschutzmitteln. Sie sind außerdem langsam wirkende Düngemittel.
Die in den folgenden Beispielen genannten Teile bedeuten Gewichtsteile.
120 Teile Harnstoff werden in 1500 Teilen Wasser gelöst und mit
288 Teilen Isobutyraldehyd versetzt. Unter starkem Rühren werden
zu dieser Mischung 5 Teile einer 10bigen Salzsäure hinzugegeben*
Durch Kühlen wird die Reaktionstemperatur zwischen 30 und 400C
gehalten. Bereits nach kurzer Zeit fällt ein Polykondensat aus, das nach Neutralisation mit verdünnter Natronlauge abfiltriert
" und getrocknet wird.
200 Teile des getrockneten Polykondensates werden unter Rühren
in 800 Teilen Wasser suspendiert, mit 60 Teilen konzentrierter Salzsäure versetzt und 2 Stunden bei 900C erwärmt. Bei 70 bis
800C tritt zunächst eine Lösung des Polykondensates ein. Nach
kurzer Zeit beginnt beim weiteren Erwärmen das 2-0xo-4-hydroxy-5,5-dimethyl-6-isopropyl-hexahydropyrimidin
auszufallen. Danach
/9
009844/186 5
- 9 - O.Z. 24
^70087
wird das Reaktionsgemisch mit Natronlauge neutralisiert und
das ausgefallene Reaktionsprodukt abfiltriert. Es werden 160
Teile Rohprodukt erhalten« Die Verbindung läßt sich aus heißem Wasser Umkristallisieren., Der Schmelzpunkt beträgt 221 C.
Analyse: CgH^gOpNp
gefunden: C 58,5 $ H 9,8 $ 0 17,1% N 14,8 $
berechnet: C 58,0 % H 9,7 $ 0 17,2 % N 15,05$.
Eine Lösung von 60 Teilen Harnstoff in 300 Teilen Wasser wird mit 72 Teilen Isobutyraldehyd versetzt. Unter Rühren werden zu
diesem Reaktiönsgemisch 2 Teile 10biger Salzsäure hinzugegeben.
Nach kurzer Zeit tritt unter Erwärmung ein unlösliches PoIykondensationsprodukt
auf, das Harnstoff und Isobutyraldehyd in einem Molverhältnis von 1:1 gebunden enthält.
Zur wässrigen Aufschlämmung dieses Kondensationsproduktes werden
unter Rühren 72 Teile Isobutyraldehyd hinzugegeben. Nach Zusatz von 50 Teilen konzentrierter Salzsäure tritt beim Erwärmen auf
70 bis 800C eine Lösung dea Polykondensationsproduktes ein.
Beim weiteren Erwärmen auf 900C beginnt dann das Cyclisierungsprodukt
auszufallen. Nach Neutralisation mit Natronlauge wird das Produkt abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Es werden 130 Teile Rohprodukt erhalten. Dieses läßt sich aus heißem Wasser Umkristallisieren und zeigt einen Schmelzpunkt
von 2200C
009844/1885
- 10 - O.Z.
Das Infrarotapektrum ist mit dem IR-Spektrum eines auf anderem
Wege hergestellten 2-0xo-4-hydroxy-5,S-dimethyl-ö-isopropylhexahydropyrimidins
identisch.
In eine Mischung aus 87 Teilen Isobutylidendiharnstoff und Teilen Isobutyraldehyd werden bei Raumtemperatur 15 bis 20
Teile Chlorwasserstoff eingeleitet. Hierbei tritt eine Erwärmung auf Rückflußtemperatur (ca.£0 bis 650C) ein, wobei allmähfc
lieh eine klare Lösung entsteht. Beim weiteren Erwärmen steigt die Rückflußtemperatur allmählich auf ca. 80 bis 850C an, wobei
das Cyclisierungsprodukt auszufallen beginnt. Insgesamt wird das Reaktionsgemisch 3 Stunden bei 80 bis 850C gerührt. Anschließend
wird mit Natronlauge neutralisiert und das 2-0xo-4-hydroxy-5,S-dimethyl-ö-isopropyl-hexahydropyrimidin
abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Es werden 148 Teile Rohprodukt erhalten.
Das entspricht einer Ausbeute von 79,6 $ der Theorie. Der Schmelzpunkt des aus Wasser umkristallisierten Produktes
liegt bei 220 bis 2220C.
Analyse: CgH18O2Ii2
gefunden: C 58,4 # H 10,1 $ 0 17,3 $ N 14,9 $
berechnet: C 58,0 96 H 9,7 % 0 17,2 # N 15,05$.
/11
009844/1865
- 11 - O.Z. 24 258
114 Teile eines nach dem im ersten Abschnitt des Beispiels 2 aus Harnstoff und Isobutyraldehyd im Molverhältnis 1 : 1 hergestellen
Polykondensates werden in einer Rührapparatur mit 500 Teilen Wasser und 72 Teilen Isobutyraldehyd versetzt. Der pH-Wert
der Mischung wird mit verdünnter Natronlauge auf bis 7,5 eingestellt. Nach einstündigem Erwärmen bei 45 bis 50 C
ist der zugesetzte Isobutyraldehyd weitgehend an das Polykondensat
gebunden. Danach werden 100 Teile konzentrierte Salzsäure a
zugesetzt und das Reaktionsgemisch langsam auf 85 bis 900C erwärmt.
Hierbei tritt vorübergehend eine klare Lösung auf. Mit fortschreitender Reaktionszeit fällt das gebildete 2-0xo-4-hydroxy-5,5-dimethyl-6-isopropyl-hexahydropyrimidin
aus. Nach zweistündigem Erwärmen auf 85 bis 900C wird das Reaktionsgemisch
mit Natronlauge neutralisiert. Nach Abfiltrieren, Waschen mit Wasser und Trocknen werden 130 Teile Rohprodukt erhalten.
Das IR-Spektrum des aus Wasser umkristallisierten Produktes
ist mit dem IR-Spektrum eines auf anderem Wege hergestellten ' 2-0xo-4-hydroxy-5,S-dimethyl-e-isopropyl-hexahydropyrimidins
identisch.
300 Teile einer 10bigen, wässrigen Formaldehydlösung werden mit
60 Teilen Harnstoff und 30 Teilen konzentrierter Salzsäure versetzt. Unter Erwärmung fällt der Polymethylenharnstoff aus.
Ohne Abtrennung des Kondensationsproduktes werden hierzu 72
/12
00 9844/186 5
- 12 - O.Z. 24 258
Teile Isobutyraldehyd zugesetzt. Nach kurzer Zeit geht der Niederschlag bei einer anfänglichen Rückflußtemperatür von 60
bis 650C in Lösung. Unter ständigein Rühren wird das Reaktionsgemisch auf ca. 8O0C erwärmt. Nach vierstündigem Erwärmen wird
das Gemisch neutralisiert und auf ein Gewicht von ca» 200 bis 220 Teile unter vermindertem Druck eingedampft. Nach eintägigem
Stehen bei Raumtemperatur fällt das 2-0xo-4-hydroxy-5,5-dimethyl-hexahydropyrimidin
aus. Ausbeute; 91 Teile. Es wird abfiltriert und aus Wasser umkristallisiert« Schmelzpunkts
P 2450C unter Zersetzung.
Analyse: C6H12O2N2 (144)
gefunden: C 50,5 f> H 8,2 $ 0 22,6 # N 19,0 0A
berechnet: C 5Q^o # H 8,4 $ 0 22,2 # N 19,4 .#.
Die Mischung von 120 Teilen Harnstoff, 200 Teilen 3Obiger Formaldehydlösung,
500 Teilen Wasser und 144 Teilen Isobutyraldehyd wird mit 50 Teilen einer 50$igen Schwefelsäure unter Rühren versetzt.
Unmittelbar nach der Säurezugabe fällt das Polykondensationsprodukt der gemischten Polyalkylenharnstoffe aus. Ohne
Abtrennung des ausgefallenen Niederschlages wird das Reaktionsgemisch
auf Rückflußtemperatür erhitzt.'Unter ständiger Rückflußkühlung
steigt die Rückflußtemperatur langsam auf ca. 80 bis 850C an. Bei dieser Temperatur wird die Mischung noch ?
Stunden erwärmt, wobei der Niederschlag nach kurzer Zeit völlig
00 9 8 A4 /1865
- 13 - O.Z. 24 258
in Lösung geht. Anschließend wird mit Natronlauge neutralisiert,
gegebenenfalls filtriert und das Filtrat auf ein Gewicht von 500 Teilen unter vermindertem Druck eingedampft. Nach eintägigem
Stehen wird das ausgefallene 2-0xo-4-hydroxy-5,5-dimethylhexahydropyrimidin abfiltriert und getrocknet. Bs werden 150
Teile Rohprodukt erhalten. Die reine Verbindung wild durch Umkristallisieren aus Wasser erhalten. Schmelzpunkt; 245 bis
246 C unter Zersetzung.
Analyse: O6H12O2N2 (144) . |
gefunden: C 50,2 #H8,5$0 22,0#N19,1#
berechnet: C 50,0 <fo H 8,4 # 0 22,2 $>
N 19,4 #.
/14
009844/1865
Claims (1)
- _ -14 .-ν. 0>Ζο 24 258 Patentanspruch.Verfahren zur Herstellung von 4-Bydroxy-hexahydropyrimidinen der FormelIlR2-N N-S1R,-HC . HC-OH Tworin R1 und R2 Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R, Wasserstoff oder Alkylgruppen mit 1 "bis Kohlenstoffatomen, R/ und R5 Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlen-. stoffatomen und X Sauerstoff oder Schwefel bedeuten, dadurch gekennzeichnet, daß man .a) Kondensationspfodukte, die durch Kondensation eines Harnstoff es der Formel .R9NH-C-NHE1^ ■ ir 'worin R1 , R2 und X die zuvorgenannte Bedeutung haben, mit einem Aldehyd der Formel0 CH-CHO ,worin R^ und Rc die zuvorgenaniite Bedeutung haben, im Holverhältnis von etwa 1 : 2 oder00 9844/186- 15 - OoZ- 24 258b) Kondensationsprodukte9 die durch Kondensation einea zuvorgenannten Harnstoffes mit einem zuvorgenannten Aldehyd und einem anderen Aldehyd der FormelR3CHO jin der R, die zuvorgenannte Bedeutung hat9 im Molverhältnis von etwa IsIsI erhalten wurden, in Gegenwart von Säuren und gegebenenfalls in Gegenwart inerter Lösungsmittel auf Temperaturen zwischen 30 und TOO0O erhitzt, oderc) oC-Alkyliden-Ms-harnstoffe der Formelp p
R1M-O-I-CH-R-C-NHR1 , II1 ti I It 'X CH Xworin R. ,.Rp, R.,. R^ und X die zuvorgenannte Bedeutung haben, mit einem Aldehyd der Formel4 CH-CHO ' ,worin R, und Rf- die zuvorgenannte Bedeutung haben, mit Molverhältnis von etwa 1 s 3 in Gegenwart von Säuren bei Temperaturen zwischen 30 und 1000O und gegebenenfalls"in Gegenwart inerter Lösungsmittel umsetzt, oderd) Methylenharnstoffe der Formel · ' · ■ ; -00 98 A 4/18 65- 16 --N-C-If-CH9-Il ^o.z-Κ- C-- NJiI-oder der Formel-N-C-N-OHo-Il 1^-OHworin Ii-, R0 und X die zuvorgenannte Bedeutung ha: er. uni ,: eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 und Y eir.e fai.ze -:-h. ά' sehen 2 und 10 bedeuten, mit etwa Z bzw.Y M:len ein;:.-: Aii^hyi der FormelCII-CHCR4
»worin R," und Ii5 die zuvorgenannte Bedeu'ur.t·; h^A-^t:, wart von Säuren bei Temperaturen zwiz^hcw JC υΐι-.i " gebenenfellB in Gegenwart eines inerten Lc-sui;, εη: V*?) c(~Äikylidenharttetoffe der Formelu ]»η;μ:'N-C-N-CHIt ( X CHU,oder der FormelS65O.Z. 24 258II-N-C-N-CHIl IX CH5 J-OH , VIworin R., R2, R4, R5 und X die zuvorgenannte Bedeutung haben und Z eine ganze Zahl zwischen 1 und 10 und Y eine ganze Zahl zwischen 2 und 10 bedeuten mit etwa Z bzw. Y Molen eines Aldehyds der Formel4 CH-CHO joder mit etwa Z bzw. Y Molen eines Aldehyds der FormelR3-CHOin Gegenwart von Säuren bei Temperaturen zwischen 30 und 100 C und gegebenenfalls in Gegenwart inerter Lösungsmittel umsetzt.BADISCHE ANILIN- & SODA-FABRIK AG009844/1865
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