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DE1667635B1 - Verfahren zur herstellung von phosphorsaeure und calcium sulfat hemihydrat - Google Patents

Verfahren zur herstellung von phosphorsaeure und calcium sulfat hemihydrat

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Publication number
DE1667635B1
DE1667635B1 DE19681667635 DE1667635A DE1667635B1 DE 1667635 B1 DE1667635 B1 DE 1667635B1 DE 19681667635 DE19681667635 DE 19681667635 DE 1667635 A DE1667635 A DE 1667635A DE 1667635 B1 DE1667635 B1 DE 1667635B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
phosphoric acid
gypsum
acid
slurry
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19681667635
Other languages
English (en)
Inventor
Williams Thomas Alan
Alexander Thomson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marchon Products Ltd
Original Assignee
Marchon Products Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marchon Products Ltd filed Critical Marchon Products Ltd
Publication of DE1667635B1 publication Critical patent/DE1667635B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/26Calcium sulfate cements strating from chemical gypsum; starting from phosphogypsum or from waste, e.g. purification products of smoke
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/18Phosphoric acid
    • C01B25/22Preparation by reacting phosphate-containing material with an acid, e.g. wet process
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01FCOMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/46Sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/02Portland cement
    • C04B7/04Portland cement using raw materials containing gypsum, i.e. processes of the Mueller-Kuehne type

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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

1 2
Bei der Herstellung von Phosphorsäure durch nassen erzeugen, wobei deren Solvatationswärme in Wasser
Aufschluß ist es an sich üblich, Rohphosphat mit freigemacht wird. Diese Säure muß eine Konzentration
Schwefelsäure oder einem Gemisch von Schwefelsäure von mindestens 93 Gewichtsprozent H2SO4 aufweisen,
und Phosphorsäure unter solchen Temperaturbedin- Die Schwefelsäuremenge, die erforderlich ist, macht
gungen und bei solchen Ionenkonzentrationen umzu- 5 die Produkt-Phosphorsäure für bestimmte Anwen-
setzen, daß Calciumsulfatdihydrat, gewöhnlich als dungszwecke, beispielsweise zur Herstellung von
Gips bezeichnet, ausgefällt wird. Werden andere Düngemitteln, keineswegs ungeeignet. Gegebenenfalls
Temperaturbedingungen und Ionenkonzentrationen kann jedoch die Hauptmenge des Sulfatgehaltes der
angewendet, so ist es möglich, Calciumsulfat-Hemi- Säure — und zwar sowohl desjenigen, der aus der
hydrat auszufällen und dieses allein durch zweck- io ursprünglichen Umsetzung mit dem Rohphosphat
entsprechende Änderung der Temperaturbedingungen eingeschleppt worden ist, als auch desjenigen, der
und der Ionenkonzentration anschließend zu Gips während des erfindungsgemäßen Verfahrens zugeführt
Umkristallisieren zu lassen. wird — durch Zusatz von Rohphosphat zur Säure
Es ist auch bekannt, ausgefällten Gips zu Hemi- nach Abtrennung der Hemihydratkristalle entfernt
hydrat umzukristallisieren, und zwar durch geeignete ig werden. Dies hat die Ausfällung von Gips zur Folge,
Einstellung der Ionenkonzentration und der Tempe- der abgetrennt und entweder dem ersten Reaktions-
ratur der Mutterlauge. Um Calciumsulfat als Hemi- gefäß oder dem Gefäß, in welchem die Umkristalli-
hydrat kristallisieren zu lassen, sind höhere Ionen- sation des Gipses stattfindet, zugeführt wird. Eine
konzentrationen und Temperaturbedingungen erfor- solche Abtrennung des Gipses aus der Produktsäure
derlich, als sie benötigt werden, um die Kristalli- 20 kann in irgendeiner bekannten Weise erfolgen, bei-
sation von Gips zu bewerkstelligen. spielsweise durch Filtrieren, Zentrifugieren oder durch
Die Erfindung betrifft dagegen ein Verfahren zur Absitzenlassen der Kristalle und daran anschließendes
Herstellung von Phosphorsäure und Calciumsulfat- Dekantieren. Da die Gipsmenge in dieser Verfahrens-
Hemihydrat durch nassen Aufschluß von Rohphosphat stufe verhältnismäßig klein ist und sie in ihrer Gesamt-
mit Schwefelsäure unter den Bedingungen der Calcium- 25 heit zurückgeführt werden kann, ist eine sorgfältige
sulfat-Dihydrat-Bildung und Umwandlung des Dihy- Abtrennung des Gipses aus dem Produkt nicht
drats in das Hemihydrat, dadurch gekennzeichnet, daß erforderlich.
die beim Aufschluß erhaltene Aufschlämmung aus Spezifische Methoden zur Ausführung des erfindungs-
Phosphorsäure und Calciumsulfat-Dihydrat nach be- gemäßen Verfahrens sollen nun an Hand der Zeich-
endeter Reaktion mit soviel mindestens 93gewichts- 30 nungen erläutert werden.
prozentiger Schwefelsäure vermischt wird, daß die F i g. 1 stellt ein Fließschema eines Verfahrens
Aufschlämmung eine Temperatur von etwa 75° C gemäß der vorliegenden Erfindung zur Herstellung von
annimmt, das dabei gebildete Calciumsulfat-Hemi- Phosphorsäure und Calciumsulfat-Hemihydrat-Kri-
hydrat abfiltriert und die als Filtrat anfallende Phos- stallen dar;
phorsäure gegebenenfalls durch Zusatz von Roh- 35 F i g. 2 und 3 stellen Fließdiagramme von Verfahren
phosphat und Abtrennung des gebildeten Gips ent- zur Herstellung von desulfatierter Phosphorsäure und
sulfatiert wird. Calciumsulfat-Hemihydrat-Kristallen dar.
Das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren her- Gemäß der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsgestellte Calciumsulfat-Hemihydrat besitzt den über- form werden Schwefelsäure und Rohphosphat zuraschenden Vorteil, daß es zur Durchführung des 40 sammen mit rückgeführter Phosphorsäure in einen Müller-Kuhne-Verfahrens zur Herstellung von Zement Reaktor 1 eingespeist. Die in dem Reaktor herrschen- und Schwefelsäure eingesetzt werden kann. Bei der den Bedingungen werden so gewählt, daß eine AufDurchführung dieses Verfahrens, das bisher normaler- schlämmung entsteht, die Phosphorsäure, Gips, Kriweise auf die Verwendung von wasserfreiem Calcium- stalle und restliche Schwefelsäure enthält. Die dem sulfat als Beschickungsmaterial begrenzt war, wurde 45 Reaktor zugeführte Schwefelsäure weist eine Konzendas Calciumsulfat mit Koks und Schiefer erhitzt. Es tration von mindestens 77 % auf, und die Temperatur wurde bisher angenommen, daß das Calciumsulfat, wird auf 60 bis 700C eingestellt. Es ist von Vorteil, das als Nebenprodukt bei der Herstellung von Phos- beim erfindungsgemäßen Verfahren so zu arbeiten, phorsäure anfiel, nicht für dieses Verfahren geeignet daß das Produkt ungefähr 38 % ^zO5, etwa 0,5 % SO3 ist. Dies war deshalb der Fall, da das Material nor- 50 und 33 bis 40% suspendierte Feststoffe enthält,
malerweise aus Gips bestand, so daß als Folge davon Die Aufschlämmung wird dann in ein zweites eine beträchtliche Menge an P2O5 eingeschlossen war, Gefäß 2 gefördert, dem Schwefelsäure von einer wodurch der Klinker für viele Zwecke ungeeignet war. Konzentration von mindestens 93 % in der Menge Dies ist darauf zurückzuführen, daß HPO4 2~-Ionen in zugeführt wird, die erforderlich ist, um die Temperatur einfacher Weise SO4 2~-Ionen in dem kristallographisch 55 der Aufschlämmung auf einen Wert zu bringen, bei ähnlichen Gipsgitter ersetzen. Dies ist jedoch im Falle dem Gips in Hemihydrat umgewandelt wird. Bei den des kristallographisch nicht verwandten CaSO4, Ionenkonzentrationsbedingungen, die vorstehend an- 1I2 HoO-Gitters nicht möglich. gegeben sind, entspricht dieser Wert einer Temperatur
Bei der praktischen Durchführung des Verfahrens von etwa 75° C. Die hierfür erforderliche Schwefelkönnen verschiedene Methoden zur Schaffung der 60 säuremenge beträgt etwa ein Drittel der für die erste Bedingungen angewendet werden, die geeignet sind, Reaktion benötigten Menge, bezogen auf Gewichtsum Gips als Calciumsulfat-Hemihydrat kristallisieren mengen. Sind die Wärmeverluste zu hoch, so kann die zu lassen. Man kann beispielsweise das Gefäß, in durch den Schwefelsäurezusatz erzeugte Wärme durch welchem die Umkristallisation stattfindet, erhitzen, etwas fühlbare Wärme ergänzt werden, z. B. in der doch ist die Zuführung von Wärme häufig kostspielig 65 Weise, daß man die Aufschlämmung durch einen und schwierig. Erfindungsgemäß ist es möglich, die Wärmeaustauscher führt oder Frischdampf einbläst, erforderliche Wärmemenge in der Aufschlämmung Die Schwefelsäure kann in Form von Oleum zur Andurch Zusatz von konzentrierter Schwefelsäure zu Wendung kommen, z. B. von Oleum in einer Konzen-

Claims (4)

  1. 3 4
    tration, die mehr als 104% H2SO4 äquivalent ist. säure, die etwa 36% P2O5 un£i 0.5% SO3 enthält, wird
    Die entstandene Aufschlämmung enthält etwa 7 % SO3 in dem Gefäß 19 gesammelt.
    und 33% P2O5, wobei der Prozentgehalt des letzt- .
    genannten durch das aus dem Gips frei gemachte Beispiel
    Wasser herabgesetzt wird. 5 Marokko-Rohphosphat wird in ein auf 700C
    Die Aufschlämmung wird einem Filter 3 zugeführt, gehaltenes Gefäß eingespeist, und zwar gleichzeitig um die Phosphorsäure von dem ausgefallenen CaI- mit einer solchen Menge 96gewichtsprozentiger Schweciumsulfat-Hemihydrat abzutrennen, und die Kristalle feisäure, die ausreicht, um einen Gehalt von 5 bis 10 g dieses Hemihydrates werden ausgewaschen. Wie über- SO3 pro Liter in der Pioduktsäure einzustellen, und raschenderweise gefunden wurde, erfolgt nur eine 10 zwar zusammen mit bei dem erfindungsgemäßen Vergeringe oder gar keine Rückumwandlung des Hemi- fahren erzeugter, rückgeführter Phosphorsäure in hydrates in Gips auf dem Filter 3, und die Kristalle einer Dosierung von 2,1 ml/g Rohphosphat. Das können leicht filtriert werden. Sie enthalten nur etwa Gefäß ist so dimensioniert, daß die Verweilzeit 0,1 % P2O5. Das feste Material wird mit Wasser 4 Stunden beträgt.
    gewaschen, und die Waschwässer werden zu dem 15 Die so gebildete Aufschlämmung von Gips in Reaktionsgefäß 1 der Anfangsstufe zurückgeleitet, Phosphorsäure wurde einem zweiten, auf 75 0C gewährend die Kristalle in einem Gefäß 4 gesammelt haltenen Gefäß zugeleitet, und es wurde Schwefelsäure, werden. Die verwendete Wassermenge ist so groß, deren Konzentration 96% betrug, in einer solchen daß die richtige Säurekonzentration in dem System Menge zugegeben, daß 5 ml Säure auf je 90 ml Aufaufrechterhalten wird, wobei man die Stärke der an- 20 schlämmung kamen. Dies hatte zur Folge, daß die fänglichen Schwefelsäure berücksichtigen muß. Aufschlämmung mit dem darin vorhandenen Gips in
    Das Filtrat, welches in einem Gefäß 5 gesammelt eine Aufschlämmung von Calciumsulfat-Hemihydrat
    wird, besteht aus einer Lösung von Phosphorsäure, die umgewandelt wurde, die einen Feststoffgehalt von
    etwa 33% P2O5 und 7% SO3 enthält. annähernd 30% und eine flüssige Phase aufwies, die
    Die F i g. 2 und 3 veranschaulichen abgewandelte 35 33,5 % ?2θδ und 8 % H2SO4 enthielt. Die Verweilzeit
    Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfah- der Aufschlämmung in diesem Gefäß betrug 21^ Stun-
    rens, bei denen die Phosphorsäure, die nach dem den.
    Verfahren, das in F i g. 1 beschrieben ist, gewonnen Die bei der Behandlung in dem zweiten Gefäß wurde, einer weiteren Stufe zur Desulgatierung unter- entstehende Aufschlämmung wurde dann filtriert und worfen wird. Bei dem in F i g. 2 dargestellten Verfahren 3° das stark konzentrierte Filtrat der nächsten Stufe zuwird Rohphosphat mit Schwefelsäure in einem geführt. Die abgetrennten Calciumsulfat-Hemihydrat-Reaktor 6 umgesetzt, der Gips wird in einem Gefäß 7 Kristalle wurde ausgewaschen, um alle Phosphorsäure zu Calciumsulfat-Hemihydrat umkristallisiert und die zu entfernen, und die Waschwässer wurden in das entstandene Aufschlämmung in einem Filter 8 filtriert, erste Reaktionsgefäß zurückgeleitet. Die so gewonne- und das abgeschiedene Calciumsulfat-Hemihydrat 35 nen Calciumsulfat-Hemihydrat-Kristalle enthielten wird ausgewaschen, die Waschwässer werden in den etwa 0,083 % unlösliches P2O5 und 0,008 % lösliches Reaktor 1 zurückgeführt, und das Hemihydrat wird P2O5, was einen Gesamt-P2Og-Gehalt von etwa 0,091 % in ein Gefäß 9 gefördert. Das vom Filter 8 erhaltene ausmachte, der so gering war, daß das gebildete Phosphorsäurefiltrat wird einem weiteren Gefäß 10 Calciumsulfat-Hemihydrat für die Herstellung von zugeführt, wo ihm die erfordeiliche Rohphosphat- 40 SO2 und hochfesten und hochwertige Eigenschaften menge zugesetzt wird, um die Säure zu desulfatieren; aufweisenden Zementklinkern verwendet werden das ist annähernd die stöchiometrische Menge, konnte,
    bezogen auf die vorhandene Menge SO3. Das stark konzentrierte Filtrat aus der Filtrations-
    Der Zusatz von Rohphosphat hat die Bildung einer stufe, welches etwa 33,5% P2O5 und 8% H2SO4 ent-
    Aufschlämmung von desulfatieiter Phosphorsäure 45 hielt, wurde in einem auf 7O0C gehaltenen Gefäß
    {die nur etwa 0,5 % SO3 enthält) und von Gips- mit der erforderlichen Menge Marokko-Rohphosphat
    kristallen zur Folge, die einem Filter 11 zugeführt wird, behandelt, um die vorhandene H2SO4 als Gips auszu-
    um die Gipskristalle abzufiltrieren, die dann ihrerseits fällen. Die Verweilzeit in diesem Gefäß betrug
    in das Reaktionsgefäß 6 der Anfangsstufe zurückge- 2 Stunden. Der Gips wurde dann abfiltriert ohne
    führt werden, während das Produktsäurefiltrat, wel- 50 Auswaschen und in das erste Reaktionsgefäß zurück-
    ches etwa 36% P2O5 und 0,5% SO3 enthält, einem geführt. Das Säurefiltrat enthielt 38% P2O5 und 5 g
    Gefäß 12 zugeleitet wird. SO3/Liter und war zur Herstellung von Düngemitteln
    F i g. 3 veranschaulicht eine weitere Ausbildungs- und Alkaliphosphaten und für sämtliche anderen
    form des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welcher Anwendungszwecke, für die durch Naßaufschluß
    die Produktsäure eine Desulfatierung erfährt. Bei 55 geonnene Phosphorsäure normalerweise verwendet
    dieser Ausfühlungsform wild Rohprodukt mit Schwe- wird, gut brauchbar,
    feisäure und rückgeführter Phosphorsäure, wie es im
    Zusammenhang mit den Vonichtungselementen 6 bis Patentansprüche:
    10 der F i g. 2 erläutert ist, behandelt, um Calcium-
    sulfat-Hemihydrat-Kristalle und eine Aufschlämmung 60 1. Verfahren zur Herstellung von Phosphorsäure
    von Gips in desulfatierter Phosphorsäure zu erzeugen, und Calciumsulfat-Hemihydrat durch nassen Auf-
    wobei die Vorrichtungselemente 13 bis 17 in F i g. 3 Schluß von Rohphosphat mit Schwefelsäure unter
    den Vorrichtungselementen 6 bis 10 der F i g. 2 ent- den Bedingungen der Calciumsulf at-Dihydrat-
    sprechen. Die so hergestellte Aufschlämmung von Bildung und Umwandlung des Dihydrats in das
    Gips in Phosphorsäure wird einem Filter 18 zugeleitet, 6g Hemihydrat, dadurch gekennzeichnet,
    und die abgetrennten Gipskristalle werden zum Gefäß daß die beim Aufschluß erhaltene Aufschlämmung
    14 zurückgeführt, in welchem die Umkristallisation aus Phosphorsäure und Calciumsulfat-Dihydrat
    des Gipses zum Hemihydrat stattfindet. Die Produkt- nach beendeter Reaktion mit soviel mindestens
    93gewichtsprozentiger Schwefelsäure vermischt wird, daß die Aufschlämmung eine Temperatur von etwa 75 0C annimmt, das dabei gebildete Calciumsulfat-Hemihydrat abfiltriert und die als Filtrat anfallende Phosphorsäure gegebenenfalls durch Zusatz von Rohphosphat und Abtrennung des gebildeten Gips entsulfatiert wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Phosphorsäure und Calciumsulfat-Hemihydrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Ent- ίο sulfatierung der Phosphorsäure gebildete und abgetrennte Gips entweder ins Aufschlußgefäß oder in das Gefäß, in welchem das Hemihydrat gebildet wird, geführt wird.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Phosphorsäure und Calciumsulfat-Hemihydrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von Schwefelsäure für den Aufschluß zur Schwefelsäure für die Hemihydratbildung etwa 3:1 beträgt.
  4. 4. Verwendung des gemäß dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3 als Nebenprodukt anfallenden Calciumsulfat-Hemihydrats zur Herstellung von Zementklinker und Schwefeldioxyd.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19681667635 1967-02-01 1968-01-30 Verfahren zur herstellung von phosphorsaeure und calcium sulfat hemihydrat Withdrawn DE1667635B1 (de)

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DE19681667635 Withdrawn DE1667635B1 (de) 1967-02-01 1968-01-30 Verfahren zur herstellung von phosphorsaeure und calcium sulfat hemihydrat

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DE (1) DE1667635B1 (de)
FR (1) FR1556482A (de)
GB (1) GB1209911A (de)
IL (1) IL29380A (de)
NL (1) NL6801375A (de)

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WO2021140073A1 (de) * 2020-01-08 2021-07-15 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Integriertes verfahren zur herstellung eines baustoffs aus phosphorgips

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FR1409248A (fr) * 1963-07-04 1965-08-27 Prayon Procédé de purification du gypse résiduaire provenant de la fabrication d'acide phosphorique par l'attaque sulfurique de phosphates naturels

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NL6801375A (de) 1968-08-02
FR1556482A (de) 1969-02-07
IL29380A (en) 1972-02-29
BE710189A (de) 1968-05-30
GB1209911A (en) 1970-10-21

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