DE1667566B1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Alkaliphosphaten durch Verspruehen von Alkaliphosphatloesungen oder -suspensionen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Alkaliphosphaten durch Verspruehen von Alkaliphosphatloesungen oder -suspensionenInfo
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Description
1 2
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren diese Lösungsmengen Zweistoffdüsen entwickelt, die,
und eine Vorrichtung zur Herstellung von Alkali- mit Druckluft oder Druckdampf als Sprühmittel, eine
phosphaten, insbesondere von Alkalipolyphosphaten, Leistung von 5 ms/h und im Grenzfall bis 7 m3
aus Alkaliphosphatlösungen oder -suspensionen, durch Lösung pro Stunde erreichen. Höhere Leistungen bei
Versprühen der Ausgangsprodukte. 5 gleicher Feinheit des Kornes waren zwar erwünscht,
Bei solchen Sprühtrocknungsverfahren, die auch konnten aber bisher nicht erhalten werden,
mit dem Ablauf chemischer Prozesse verbunden sein Man war bemüht, bei kleinstmöglichem Lösungskönnen, pflegt man Düsen zu verwenden, die aus drei spalt den Lösungsdruck zu erhöhen, um die Leistung konzentrisch zueinander angeordneten Ringräumen zu steigern, aber bereits Druckerhöhungen von 0,5 atü bestehen, deren Austrittsöffnungen entsprechend kon- io ließen die Tropfengröße so weit ansteigen, daß die zentrisch angeordnete Ringspalte bilden. Anbackungen im Turm ein Ausmaß erreichten, die
mit dem Ablauf chemischer Prozesse verbunden sein Man war bemüht, bei kleinstmöglichem Lösungskönnen, pflegt man Düsen zu verwenden, die aus drei spalt den Lösungsdruck zu erhöhen, um die Leistung konzentrisch zueinander angeordneten Ringräumen zu steigern, aber bereits Druckerhöhungen von 0,5 atü bestehen, deren Austrittsöffnungen entsprechend kon- io ließen die Tropfengröße so weit ansteigen, daß die zentrisch angeordnete Ringspalte bilden. Anbackungen im Turm ein Ausmaß erreichten, die
Bei Sprühtrocknungsverfahren, insbesondere sol- einen normalen Betrieb unmöglich machten. Man
chen, bei denen die versprühte Substanz chemisch arbeitete hierbei mit Druckdampf oder Druckluft von
verändert werden soll, wie z. B. bei der Kondensation 6 atü, wie er normalerweise in Betrieben zur Verfügung
von Alkaliorthophosphaten zu Alkalipolyphosphaten, 15 steht.
ist es erforderlich, die eingesetzte Substanz in einer Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß
engbegrenzten Tropfengröße zu versprühen. Aus sich die mit den bekannten Sprühverfahren erzielbaren
diesen Tropfen entsteht dann das gewünschte End- Leistungen verbessern lassen, wenn man mit dem
produkt in Pulver- oder Hohlkugelform mit einer Druck, mit dem die Ausgangslösung oder -suspension
bestimmten Körnungslinie. Solche Sprühverfahren 20 aus der Sprühdüse gedrückt wird, ebenfalls den Druck
bzw. Sprühtürme zur Durchführung dieser Verfahren des Sprühmediums erhöht und die Ausbreitung des
sind beispielsweise in den deutschen Patentschriften Sprühkegels durch entsprechende Anordnung der
1 097 421 und 1 018 394 beschrieben. Düsenöffnungen reguliert.
An die Tropfengröße bzw. Körnungslinie des an- Auf diesem Wege kann man beispielsweise die
fallenden Pulvers sind oft bestimmte Eigenschaften 25 Leistung einer Düse von 7m3/h bei Drücken von
des Produktes gebunden, die für dessen Verwendungs- 0,3 atü auf die Ausgangssubstanz und 6 atü auf das
fähigkeit von ausschlaggebender Bedeutung sein Sprühmedium auf Mengen von 10 bis 20m3/h bei
können. Drücken von 1 bis 10 atü bzw. 10 bis 30 atü er-
Weiterhin kann die Körnungslinie des erzeugten höhen.
Pulvers für den reibungslosen Ablauf des Sprüh- 30 Wie schon erwähnt, sind zur Herstellung von feinprozesses
selbst von fundamentaler Bedeutung sein. körnigen Alkaliphosphaten, insbesondere Alkalipoly-Mengendurchsatz
im Sprühturm, Materialtransport phosphaten, aus Alkaliphosphatlösungen oder -suspen-
und Bedienungsaufwand sind weitgehendst von einer sionen, bereits Verfahren bekannt, gemäß denen die
bestimmten Körnung abhängig. Fällt nämlich in einem Ausgangsprodukte in einem Turm mittels einer Düse
Sprühturm ein zu großes Korn an, dann erfolgt der 35 durch eine von einem Brennerkranz erzeugte Flam-Wasserentzung
unvollständig, das Pulver backt im menzone versprüht werden, wobei die Düse aus drei
Turm zusammen, es bilden sich Krusten und Schollen, konzentrisch zueinander angeordneten Ringräumen
diese wiederum verhindern einen kontinuierlichen besteht, deren Austrittsöffnungen konzentrische Ring-Materialaustrag,
und der Sprühprozeß kommt un- spalte sind, und wobei man durch den mittleren Ringweigerlich
zum Stillstand. 4° raum die zu versprühende Lösung oder Suspension
Aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus ist man und durch die inneren und äußeren Ringräume ein
aber bemüht, den Durchsatz eines Sprühturmes nach Sprühmedium führt. Die vorliegende Erfindung besteht
Möglichkeit zu steigern. Erhöht man jedoch die nun darin, daß das Versprühen der Ausgangsprodukte
Leistung einer gut arbeitenden Sprühdüse über eine so vorgenommen wird, daß die Verdüsungsrichtung
zulässige Grenze, so läßt die Sprühwirkung nach, und 45 des mittleren und des inneren Ringspaltes in bezug auf
die Tropfen werden größer. Es treten dann entweder die Düsenmittelachse auswärts gerichtet und die
die vorher beschriebenen Schwierigkeiten im Betriebs- Verdüsungsrichtung des äußeren Ringspaltes in Richablauf
ein, oder man ist gezwungen, den Sprühturm tung auf den Verdüsungsstrahl des mittleren Ringso
weit zu vergrößern, daß auch größere Tropfen Spaltes abgewinkelt ist. Durch Variation des Druckes
einen genügend weiten freien Raum zur Trocknung 50 im äußeren Ringraum sowie durch Anordnung des
vorfinden. Es herrscht daher in Fachkreisen die äußeren Ringspaltes derart, daß die Längsmittel-Ansicht,
daß Sprühtürme mit größerer Leistung auch achsen des äußeren und des mittleren Ringspaltes
ein größeres Volumen aufweisen müssen. einen Winkel von 10 bis 110°, vorzugsweise von
Es hat sich nun überraschend gezeigt, daß Sprüh- 20 bis 90°, einschließen, wird dann der aus der
türme bekannter Bauart bei unverändertem Volumen 55 Düse austretende Sprühkegel so reguliert, daß sein
einen praktisch unbegrenzten Durchsatz gestatten, Durchmesser in der darunterliegenden Ebene des
wenn die erforderliche Flammentemperatur durch Brennerkranzes kleiner als dessen Durchmesser ist.
genügende Brenngas- und Frischluftzufuhr gesichert Zweckmäßigerweise hält man dabei solche Bedin-
genügende Brenngas- und Frischluftzufuhr gesichert Zweckmäßigerweise hält man dabei solche Bedin-
ist, und die Ausgangssubstanz bis auf die nötige gungen ein, daß der Druck auf das Sprühmedium im
Tröpfchengröße versprüht werden kann. 60 inneren und äußeren Ringraum mindestens gleich dem
Einstoffdüsen, die mit einem hohen Lösungsdruck Druck auf die zu versprühende Lösung oder Suspenarbeiten,
eignen sich für hohe Leistungen und zugleich sion ist, wobei vorteilhafterweise der Druck auf das
feine Versprühungen nicht gut. Wenn man durch eine Sprühmedium im äußeren Ringraum mindestens
einzige Düse 5 m3 Lösung pro Stunde versprühen will gleich und der Druck auf das Sprühmedium im inneren
und dabei eine Feinheit des Einzelkornes von 95% 65 Ringraum mindestens doppelt so hoch ist wie der
unter 0,1 mm Durchmesser verlangt, kann man eine Druck auf die zu versprühende Lösung oder Suspen-Einstoffdüse
nicht benutzen. Man würde hierzu sion im mittleren Ringraum der Düse. Als Sprüh-Lösungsdrücke
über 200 atü benötigen. Man hat für medium kann Dampf und/oder Luft benutzt werden.
Zwischen den Drücken in den einzelnen Ringräumen gelten beispielsweise die folgenden Beziehungen:
Druck auf Lösung
im mittleren
Ringraum
2,0 atü
2,5 atü
3,0 atü
3,5 atü
2,5 atü
3,0 atü
3,5 atü
Druck auf Sprühmedium im inneren Ringraum äußeren Ringraum
4 atü
7 atü
13 atü
17 atü
3 atü
4 atü
5 atü
6 atü
Zur Durchführung des Verfahrens verwendet man vorteilhafterweise eine Vorrichtung, wie sie z. B. in
F i g. 2 dargestellt ist. Eine solche Vorrichtung besteht aus einer Düse mit drei konzentrisch zueinander
angeordneten Ringräumen 1, 2, 3, deren Austrittsöffnungen ebenfalls konzentrisch angeordnete Ringspalte
bilden, wobei die Mittellängsachsen des mittleren und inneren Ringraumes bzw. Ringspaltes in bezug auf
die Düsenmittelachse auswärts gerichtet sind, während die Mittellängsachse zumindest des Austrittsendes des
äußeren Ringraumes bzw. Ringspaltes mit der Mittellängsachse des mittleren Ringraumes bzw. Ringspaltes
einen Winkel von 10 bis 110°, vorzugsweise von 20 bis 90°, einschließt. Die lichte Weite des mittleren
Ringspaltes soll etwa 0,7 bis 0,9 mm und die des inneren und äußeren Ringspaltes etwa 2 mm betragen.
Das Versprühen der Orthophosphatlösungen mit einem definierten Alkalioxid-P2O5-Verhältnis muß bei
der Herstellung von Alkalitripolyphosphaten und Alkalipyrophosphaten so intensiv erfolgen, daß die
Tropfengröße von 0,2 mm Durchmesser möglichst nicht überschritten wird. Die Hauptmenge der Tropfen
soll dabei mit einem Durchmesser von 0,05 bis 0,15 mm anfallen, wie mikroskopische Messungen
des Einzelkornes ergeben haben. Ein Teil des Ursprungskornes bildet untereinander kleine Zusammenballungen
von zwei bis zehn Einzelkörnern, so daß die Siebanalyse ein gröberes Korn vortäuscht, als es
die mikroskopische Messung ergibt.
Dieses feine Versprühen ist notwendig, um eine weitgehende Umwandlung des Orthophosphates in
kondensiertes Phosphat während des kurzzeitigen Durchganges durch die Flammenzone zu ermöglichen.
Es hat sich herausgestellt, daß der Korndurchmesser von 0,2 mm kritisch für ein hochprozentiges. Tripolyphosphat
bei der Herstellung in Sprühtürmen ist, sofern es nicht zur Herstellung eines Tripolyphosphates
mit einem Schüttgewicht unter 0,500 g/cm3 durch besondere Zusatzmittel bewußt aufgebläht wird.
Wenn das Einzelkorn eines Tripolyphosphates in der Hauptmenge merklich über 0,2 mm Durchmesser
liegt, sinkt das Kalkauflösevermögen des Tripolyphosphates und damit die Qualität wesentlich ab.
Die Sprühdüse sprüht die Lösung durch einen Flammenkranz hindurch, dessen Durchmesser klein
gehalten werden, muß, um eine ausreichende Energiekonzentration 201 erhalten, die neben einer vollständigen
Trocknung der Lösung auch sicher eine Kondensation des Orthophosphates zu Tripolyphosphat
während des kurzen Durchganges durch die Flammenzone garantiert.
Wie bereits gesagt, ist es unbedingt notwendig, daß der Sprühkegel auf Höhe der Brenner kleiner ist als
der Brennerkranz. Er soll aber gerade noch so groß gehalten werden, als eine vollständige Verbrennung
des Gases in den Brennern erfolgt. Sobald sich der äußere Rand des Sprühkegels dem Flammenkern
so weit nähert, daß das Heizgas infolge Abschreckung nicht mehr vollständig in der Flamme verbrennt, was
durch höhere CO-Gehalte im Abgas und ansteigenden Gasverbrauch angezeigt wird, muß der Sprühkegel
oder der Abstand der Düse von der Brennerebene verkleinert werden. Die Vergrößerung bzw. Verkleinerung
des Sprühkegels läßt sich durch Änderung ίο der Anordnung des äußeren Düsenspaltes und des
Druckes im äußeren Düsenraum leicht durchführen.
F i g. 1 stellt einen Schnitt durch die linke untere Hälfte einer bekannten Sprühdüse dar,
F i g. 2 einen entsprechenden Schnitt durch eine erfindungsgemäße Düse.
In beiden Figuren bedeutet 1 den äußeren, 2 den mittleren und 3 den inneren Düsenraum.
(bekanntes Verfahren)
In einem Sprühturm von etwa 15 m Höhe und etwa 6 m Durchmesser, wie er üblicherweise zur
Herstellung von Natriumtripolyphosphat verwendet wird, wird in einer Sprühdüse gemäß F i g. 1 Luft
als Sprühmedium verwendet und diese Luft in dem Innen- und Außenraum der Düse mit je 6 atü, entsprechend
je 1200 m3 Luft pro Stunde, beaufschlagt und durch den mittleren Spalt eine Natriumorthophosphatlösung
mit einem Na2O: P2O5-Verhältnis
von 5: 3 unter einem Druck von 0,3 atü versprüht. Aus etwa 6,5 m3 Lösung pro Stunde, gleich 10 t
Lösung pro Stunde, werden 5,21 Natriumtripolyphosphat pro Stunde erhalten. Die Hauptmenge der
unter dem Mikroskop gemessenen Natriumtripolyphosphatkörner bzw. -hohlkugeln zeigt einen Durchmesser
von 0,05 bis 0,2 mm. Das Schüttgewicht liegt bei 0,6 bis 0,7 kp/1.
Der Turm arbeitet bei genügender Gasversorgung und einem Unterdruck von 30 mm Wassersäule am
Turmausgang ohne Störung. Das Produkt fällt mit einer Reinheit von 98 Gewichtsprozent an.
Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel) Unter den im Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen
wird ein zweiter Versuch durchgeführt, bei dem der Druck auf die Natriumorthophosphatlösung auf
0,6 atü erhöht wird. Die Sprühleistung steigt auf 7,5 m3 Lösung pro Stunde an. Nach kurzer Zeit
bilden sich Materialklumpen im Turm, die den Betriebsablauf stören. Unter dem Mikroskop kann
festgestellt werden, daß die Mehrzahl der Einzelkörner größer geworden und auf etwa 0,5 mm im
Durchmesser angestiegen ist. Der NasO3O10-Gehalt
wird zu 88 Gewichtsprozent bestimmt. Das Kalkauflösevermögen ist ebenfalls um 20% gesunken.
Das Schüttgewicht liegt bei 0,6 kp/1.
Das Produkt ist wesentlich schlechter als aus dem ersten Versuch.
(erfindungsgemäße Arbeitsweise)
In einem Sprühturm entsprechend Beispiel 1 wird
in einer Sprühdüse gemäß F i g. 2 Dampf als Sprühmedium verwendet und dieser Dampf im Innenraum
mit 12 atü, entsprechend 1300 kp Dampf pro Stunde, und im Außenraum mit 5 atü, entsprechend 1500 kp
Dampf pro Stunde, beaufschlagt. Durch den mittleren
Spalt von 0,7 bis 0,9 mm Breite wird die Lösung von Natriumorthophosphat mit einem Na3O: P2O8-Verhältnis
von 5: 3, unter einem Druck von etwa 3,5 atü in einer Menge von 12 m3/h, entsprechend 18 t/h,
versprüht. Es entstehen 8,3 t Natriumtripolyphosphat mit Korngrößen von 0,065 bis 0,15 mm Durchmesser,
wobei die Hauptmenge der Einzelkörner bzw. Hohlkugeln bei 0,12 mm Durchmesser liegt. Das Schüttgewicht
liegt bei 0,72 kp/1. Der Na5P3O10-Gehalt
liegt bei 98 Gewichtsprozent. Der Sprühturm arbeitet xo
bei genügender Gasversorgung und einem Unterdruck von 30 mm Wassersäule am Turmausgang
störungsfrei.
Unter den Bedingungen von Beispiel 3 wird eine Orthophosphatlösung mit einem Na2O: P2O5-Verhältnis
von 2:1 versprüht. Aus 15 m3 Lösung pro Stunde mit einer Dichte von 1,45 kg/1 und einem
P2O5-GeImIt von 24 Gewichtsprozent entstehen 101 *o
Natriumpyrophosphat Na1P2O7 mit Korngrößen von
0,05 bis 0,1 mm Durchmesser. Der Na4P2O7-Gehalt
des Endproduktes liegt bei 99 Gewichtsprozent. Der Sprühturm arbeitet bei genügender Gasversorgung
und einem Unterdruck von 30 mm Wassersäule am as Turmausgang störungsfrei.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung von Alkaliphosphaten, insbesondere von Alkalipolyphosphaten,
aus Alkaliphosphatlösungen oder -suspensionen, durch Versprühen der Ausgangsprodukte in einem
Turm mittels einer Düse durch eine von einem Brennerkranz erzeugte Flammenzone, wobei die
Düse aus drei konzentrisch zueinander angeordneten Ringräumen besteht, deren Austrittsöffnungen
konzentrische Ringspalte sind, und wobei man durch den mittleren Ringraum die zu versprühende
Lösung oder Suspension und durch die inneren und äußeren Ringräume ein Sprühmedium führt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verdüsungsrichtung des äußeren Ringspaltes in Richtung
auf den Verdüsungsstrahl des mittleren Ringspaltes abgewinkelt ist, wobei man durch
Variation des Druckes im äußsren Ringraum sowie durch Anordnung des äußeren Ringspaltes
derart, daß die Längsmittelachsen des äußeren und des mittleren Ringspaltes einen Winkel von
10 bis 110°, vorzugsweise von 20 bis 90°, einschließen, den aus der Düse austretenden Sprühkegel
so reguliert, daß sein Durchmesser in der darunterliegenden Ebene des Brennerkranzes kleiner
als dessen Durchmesser ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck auf das Sprühmedium im
inneren und äußeren Ringraum mindestens gleich dem Druck auf die zu versprühende Lösung oder
Suspension ist,
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Sprühmediums im
äußeren Ringraum mindestens gleich und der Druck des Sprühmediums im inneren Ringraum
mindestens doppelt so hoch ist wie der Druck der zu versprühenden Lösung oder Suspension im
mittleren Ringraum der Düse.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Sprühmedium
Dampf und/oder Luft benutzt.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend
aus einer Düse mit drei konzentrisch zueinander angeordneten Ringräumen (1, 2, 3),
deren Austrittsöffnungen ebenfalls konzentrisch angeordnete Ringspalte bilden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittellängsachsen des mittleren und inneren Ringraumes bzw. Ringspaltes in bezug
auf die Düsenmittelachse auswärts gerichtet sind, während die Mittellängsachse zumindest des Austrittsendes
des äußeren Ringraumes bzw. Ringspaltes mit der Mittellängsachse des mittleren Ringraumes bzw. Ringspaltes einen Winkel von
10 bis 110°, vorzugsweise von 20 bis 90°, einschließt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite des mittleren
Ringspaltes etwa 0,7 bis 0,9 mm beträgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite des inneren
und äußeren Ringspaltes etwa 2 mm beträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |