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DE1667345A1 - Mehrzoneneinrichtung zum Behandeln von Fliessmedien - Google Patents

Mehrzoneneinrichtung zum Behandeln von Fliessmedien

Info

Publication number
DE1667345A1
DE1667345A1 DE1968V0035324 DEV0035324A DE1667345A1 DE 1667345 A1 DE1667345 A1 DE 1667345A1 DE 1968V0035324 DE1968V0035324 DE 1968V0035324 DE V0035324 A DEV0035324 A DE V0035324A DE 1667345 A1 DE1667345 A1 DE 1667345A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
baffle
circumference
distribution
flow
vessel
Prior art date
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Application number
DE1968V0035324
Other languages
English (en)
Other versions
DE1667345B2 (de
Inventor
Anderson Clyde G
Wentworth Theodore Oscar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vulcan Cincinnati Inc
Original Assignee
Vulcan Cincinnati Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Vulcan Cincinnati Inc filed Critical Vulcan Cincinnati Inc
Publication of DE1667345A1 publication Critical patent/DE1667345A1/de
Publication of DE1667345B2 publication Critical patent/DE1667345B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/0005Catalytic processes under superatmospheric pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/02Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds
    • B01J8/04Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with stationary particles, e.g. in fixed beds the fluid passing successively through two or more beds
    • B01J8/0492Feeding reactive fluids

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

DR -INQ. DIPL.-PHYS. HÖQER-STELLRECHT-GRIESSBACH-HAECKER PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
i. 36 247 ή
25.1.1968
YTiloars-Oineianati, Inc., Cincinnati, Ohio, U.S.A,
Mehrzoneneinriehtung sum Behandeln von Fließmedien
Erfindung betrifft eine Einrichtung sum Behandeln von ^lieSiaedlen mit einem Gefäß, in dessen äußerem Hantel eine Vielzahl von Behandlungßzonon hintereinander angeordnet sind, und mit einer aa Gefäßumfang angeordneten» zum Zuführen von Zusatzgasen zu den Xnterzonenz-äumen dienenden Verteilerleitung, τοπ der &ur; di« Zusatagaae ü%ier eine Vielssahl von Löchern ein- \vaä ftbor eine jeweils untorhalb einer Sehandlungosoue Prfe>llvorrichtung der nächeten Bahandlungszone zuetrclmen.
m, 2 "
109824/1453
h-24 O
25.1.1968 *-
Die Erfindung bezieht sich damit auf eine Einrichtung, um Fließmedien in einer Eeihe von Zonen zu "behandeln, in denen eine enge Steuerung und Regelung der lemperatur und/oder der Zusammensetzung erwünscht ist. Im besonderen betrifft die Erfindung eine Einrichtung, in der ein frisches Zusatzfließmedium einem teilweise behandelten Fließmedium in Interzonenräumen hinzugefügt wird, um so die Temperatur oder die Zusammensetzung der Mischung der nächsten Behandlungszone zu steuern oder zu regeln.
Bei dem Verfahren zur Erzeugung von Methanol aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff, um ein Beispiel zu geben, 1st es wesentlich, die Temperatur in der Reaktionszone innerhalb eines engen Bereiches su regeln, um sowohl die Erzeugnisauebeute aus dem Rohmaterial auf ein Μητίπηιΐη zu bringen als auch die Produktion von unerwünschten Hebenprodukten auf einem Minimum su halten. Si· Reaktion ist jedoch in beträchtlichem Umfang exotherm und verursacht einen großen Temperaturanstieg in den eich ergebenden Gasen, sofern nicht Schritte unternommen werden, um dies zu vermeiden. Ein bekanntes Verfahren, um den Temperaturanstieg in der katalytlBOhen Zone su regeln, besteht im Hinzufügen eines erheblichen Überschusses von Wasserstoff su der Reaktionsaisohung als Wärmeballast. Das erhöhte Reaktions- und Katalyeationsvolumen und die Komprimiervorrichtung nach diesem System machen jedoch den Prozeß als Ganzes unwirtschaftlich.
Ferner 1st auch die Durchführung einer Reaktion in einer eenkreeht angeordneten Reihe von katalytisch« Zonen oder Betten bekannt, bei denen eine Zvieohenaonenkühlung durch Hinzufügen von
109821/14Ö3 " 3""
A 56 247 h - % -"
ldihlea. sußätzllcfceG Ileafctansgasen erfolgt. Dadurch, daß nur ein Seil dieser Gf.sinischuiig in äen einseifen Zonen reagiert vrirdf konnte der Eesipertituran stieg begrenzt werdet*. Das Hinsufügen einer gesteuerten Mange von kühlen Reaktanzgasen J3U dem Abifluß jeder einzelnen Zone brachte dann die Temperatur auf einen optical er* ¥ert bsi der Weitergabe an die nächste Zose. Zusätzlich ergab cabei ein eä.ngebauter? /übriußwärmetauecher ©ine Temperaturregelung der Zufuhr sur ersten Reaktionozone und einen guten thermischen Geeamtwirkungagrad.
Sine wesentliche Verbeaserung dieeee schrittweisen Reaktionsge~ fässes ist in der USA-Patentschrift Hr. 5 254 967 beschrieben. Hier ist für die Zusatzgaae im Xnterzonenraum ein Ifofangsverteiler rohr vorgesehen, das eine Vielzahl von Löchern hat» durch welche die Gase zufließen können. Unmittelbar unterhalb der Löcher ist eine Prallplatte senkrecht zu dem Strom der teilweise reagierten Gase vorgesehen, die zur nächsten katalytischen Zone strömen, wobei die Prallplatte mit einer Vielzahl von Kerben an Ihreza Umfang versehen int, die gegenüber den Löchern der Umfangeverteilerleitung angeordnet siud. Sie frischen und teilweise reagierten Gase vermischen sich an den Prallplattenkerben und strömen nun unterhalb der Prallplatte zu der nächsten katalytischen Zone.
Obgleich das EeaktionsgefäS nach der vorerwähnten Patentschrift im allgemeinen eine gute Mischung und Heuverteilung der Gaectröme zwischen den Zonen ergibt, so 1st es doch nicht in jeder Einsicht voll befriedigend. Bei Reaktionsgefässen mit großem Durchmesser - jedoch auch bei kleineren Gefäesen - treten
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BAD ORIGINAL
A 36 ^47 h
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EezEpfiraturuntorecbiede in tier Έ"ύ&Ώβ senkrecht zur Strömungsbahn dar Saoe durch die Bettau auf. !Dies kanw aus mehreren, allgemein versfcändlichen Srücden geschehen. Eei^Xiieleweiee kann der Katalysator in einem Seil des Bettes aktiver als in eisern anderen Teil sein oder umgekehrt durch Gifte in den Reaktionsgaoen deaktiviert werden. Oder ee köanen Ungleichmäßigkeit en in der SJueammensstzung der reagierenden Gase quer über das Bett eintreten, so daß cue örtliche Bereiche höherer oder niedrigerer Reaktionsgeschwindigkeit vorherds<3 sind. Ferner kann auch die Katalyeatorpeckdichte la Bett lokale helfe oder !saite Stellen erzeugen. Sie Zugabe von frischen, kühlen Gasen kann die Temperaturunterschiede in dem E&uptbehs.p.{nuBg3strom reduzieren, jedoch diese nicht ganz entfernen. Sofern iiese temperaturunterschied© vor der Einführung dieser gemischten Gase in die nächste Zone nicht entfernt werden, reduzieren eic den Wirkanßograd des Reaktors, ergeben falsche Temperaturableaungsa und verstärken ihre Wirkung noch in der nächsten Zone. Sie Kombination einer Uafangsvexteilerleitung und einer gekerbten Prallplatte mischt in ausreichender Weise das frische Gas mit den teilweise reagierten Gasen, mischt jedoch nicht den gesamten Strom, um so Temperaturunterschiede auszuschalten , wie sie In dem vorhergehenden Bett des Katalysators erzeugt worden aiad.
Ein weiteres Problem tritt bei der Verteilung der gemischten Gase zum nachfolgenden Katalysatorbett auf» Um «ine gleiohmäßige Strömungsgeschwindigkeit quer fiber die Ebene senkrecht zur Lahn des Stromes zu erzielen, ist es notwendig, eine Vorteil erplatte über dem nachfolgenden Katalysatorbett anzuordnen, deren Locher von
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solcher Zahl und Grüße sind, daß ein relativ großer Brucie- und Gasgeschwindigkeitsabfall durch die Verteilerplatte hinduroh entsteht. Die hohe Geschwindigkeit der in das darauffolgende Katalysatorbett eintretenden Gase ergibt eine mechanische Beschädigung der Katalysatorteilohen und nutzt diese ab· Yerteilerplatt en mit einer großen Anzahl von großen Löchern ergeben Jedoch keine befriedigende Verteilung. Ei ergibt sich hier eine Kanalbildung und ein nicht gleichmäßiger JIuB.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein« Einrichtung su schaffen» um eis Nischen des Zueatsgases Mit den teilweise reagierten Gasen aus der vorhergehenden Katalyea'.oreone im Interzonenraum zu erzielen· Diese Aufgabe wird bei der eingangs erwähnten Einrichtung gemäß der Erfindung daduroh gelust, daß die Prallvorriohtung folgende Seile hat:
ein erstes, senkrecht zur Stroarichtung angeordnetes Prallglied, dessen Umfang mit der Mantelinnenfläch· einen Dureheasg-bildet, ferner ein zweites Prallglied, das ia Stroa»bw*trterloiitung relativ zum ersten Prallglied senkrecht mxs StrojtriöhtttCi an*·- - „ ort ist» am Hantel befestig* ist und «In« santsal© Cffsung aufweist,
«ad schließlich einen Zwiechenring, der das erste Prallglied *Tt4* dem zweites Prallglied acur Bildung einer MisohksjBmer verbindet uad eise Vielzahl von Löchern gegenüber dta LOobes» der Verteilerleitung hat.
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BAP
25.1.1968
daß in der KiachteaiMer οJLaβ Mischvorrichtuag angeordnet ist und daß eine erste Verteilervorrichtung unterhalb der Mischkammer und unter dieser eine zweite Verteilervorrichtung oberhalb der nächsten Behandlungßzone angebracht iett um einmal das Pließmedium gleichmäßig im Gefäß zu verteilen und zum anderen dae Pließmediura mit niedrigerer Geschwindigkeit der nachfolgenden Behandlungezone zuzuführen.
Damit kann gemäß der Erfindung der gesamte, durch den Intersonenraum fließende Gasstrom mit eich, selbst gemischt werden, um so insgesamt die temperatur auf allen Seilen auszugleichen. Außerdem können die gemisohten Gase gleichmäßig auf die nachfolgende Katalysatorzone verteilt werden, wobei eins Beschädigung der Zatalysatorteilohen selbst vermieden wird.
Die beiden Verteilervorrichtungen senkrecht zur Flugrichtung der Gase sind dabei gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die erste eine verhältnismäßig hohe Gasgeschwindigkeit und einen Druckabfall erzeugt und dadurch eine gute Verteilung der die Mischkammer verlassenden Gas« erzielt, während die zweite oberhalb der nachfolgenden Xatalysatorsone angeordnet 1st and eine verhältnismäßig niedrig« Gasgeschwindigkeit and Druckabfall so erzeugt, daß eine Abnützung der Katalysatorteilchen nicht eintritt. Obgleich die Einrichtung in irgendeiner Vlelzonenanwendung verwendet werden kann, in der ein Mischen und erneutes Verteilen erforderlich ist, so ist doch die Einrichtung im besonderen geeignet, um katalytisch« Reaktionen in Gasphase in einer Reihe von
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BAD ORIGINAL
16673Ab
katalytiecken Sonoii oder Betten durchzufuhren, bei denen eine außerordeatlich enge !Temperatursteuerung und -regelung erwünscht ist. !Die nachstehende Erläuterung richtet sich gerade auf eine solche Anwendung, doch dieat dies lediglich dazut um die Beschreibung zu erläutern und das 7crstäiadnis zv. erleichtern, und soll Ie keiner Weise die Erfindung beschränken.
Zum besseren Verständnis der Art der Erfindung sei auf die Zeichnung hingewiesen, in der eia Ausführungebeispiel öer Erfindung dargestellt iat. Der Einfachheit halber ist ein Seil des eine Vielzahl von Zonen aufv/eictenden Katalyoatorreaktore gemäS dem ÜSA-Fatent Hr. 3 25A- 967 dargestellt, doch sei darauf hingewiesen, daß die neuartigen Merkmale der Erfindung auch in anderen ?ii!lzctsengsfäßen *um Behandeln von FlieBmedien Anwendung finden Iröunec.
Tu der Zeichnung zeigen:
?ig. 1 eine Seitenansicht eines Interzonentoilee eines Tiel-
Eonigen Satalys&torreaktors,
Pig. 2 eine Draufsicht gemäß fig. 1,
Pig. 3 eine isometrische Ansicht eines solchen Seils.
In der Zeichnung lot ein katalytischer, eine Vielzahl von Zonen aufweisender Reaktor als Gancoo mit 10 bezeichnet, dessen äußerer, sylindrisoher Mantel 12 Eat&lysator2onen 14- und 16 umgibt. Die einseinen K&talys&torsonen enthalten ein Bett eines üblichen Zinkoxyd-Chromozyd-KethaQol-Systhese-Xatalyeators mit einer PartikelgröSe voa ungefähr 6,25 am. Der Katalysator ist auf einer trägerplatte 18 angeordnet, die Perforationen 20 aufweist, um
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BAD
A 36 247 h -
einen Durchgang für die vom Katalysatorbett 1 zum Interzonenraum fließenden Oase bei minimalem Druckabfall eu schaffen. Ein axial angeordnetes Zuflußrohr 21 dient als Hauptgaszuftthrung, die am obersten Katalysatorbett gezeigt ist. Unterhalb der Trägerplatte 18 ist eine kreisförmige Prallplatte 22, deren Durchmesser kleiner als der des Mantels ist, senkrecht zur Stromriohtung der die Katalysatorzone verlassenden Gase angeordnet. Die konzentrisch im Interzonenraum angeordnete Prallplatte definiert zusammen mit dem Hantel 12 einen ringförmigen Durchgang 23t durch den die Gase hindurchflie&en müssen. line ringförmige Prallplatte vom gleichen Durohmesijer wie der Mantel ist unterhalb der Prallplatte 22 angeordnet und mit dem Mantel 12 fest verbunden. Der innere Durchmesser der Prallplatte 24 ist etwa· fruBer als der des axialen Zuflußrohres 21, so daß sieh dort «in ringförmiger Durchgang 25 ergibt, flurch den Gase hindurchfließen, die, wie veiter unten noch beschrieben wird, gemischt werden. Ein senkr^\t angeordneter syllndrlscher Zwischenring 26 verbindet den äußeren Umfang der Prallplatte 22 mit der Prallplatte 24» so daß hierdurch eine Mischkammer 28 entsteht. Der Zwischenring ist gegenüber einer am Umfang vorgesehenen Verteilerleitung 30 angeordnet, die sum Einfahren von Sueateg&ien dient« die über ein »»fahrrohr 31 angeliefert und dea swiechen den Katalysatorsonen 14 und 16 fließenden Strom sugeaiseht werden. Der Zwischenring bat ein· ,Vielzahl von Öffnungen 32, so dal die fle.se horizontal sur Mischkammer 28 fließen können. Diese Offnungen sind gegenüber von Löchern 34 in der Verteilerleitung 30 angeordnet, durch dl« die Zuss/tegase den Hauptgaestrom zufließen, der dann In die Misoh-
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BAD ORIGINAL
A 36 247 h -^- icoto/c
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kammer 28 eintritt. Ein Torteil dieser Bauart besteht darin» daß der Grashauptstrom die Zusatzgase in den Hauptatrom einsaugt, ao daß eine gute Anfangsmisohung entsteht. Sie Mischkammer 28 enthält an ihrem inneren Umfang eine Vielzahl von senkrecht angeordneten Misohflttgeln 36, die unter einem Winkel sur Badialrlohtung angeordnet sind, um so einen turbulenten Umfangsgaestrom in der Mischkammer zu erzeugen. Durch dieae HuBanordnung, durch die nicht nur die Zuaatsgaee mit den Bauptatroagaaen gründlich gemischt werden, sondern auch der ganze Strom in sich selbst gemischt wird, werden rorhandene temperatur- und/oder Zusammensetzung- und Verteilungaunterschiede ausgeglichen. Sa kann dabei irgendeine bekannte Mischvorrichtung in dieser Mischkammer rerwendet werden, doch werden vorzugsweise dia Torerwähnten Mischflügel angebracht, da hierdurch eine gate Mischung ohne fühlbaren Druckabfall erzielt wird. Dia gemischten GMtaa fließen schließlich naoh unten durch den Dorchgaag 25 auf elaa T«rteilerplatte 38« Diese VefrteilerplAtte ist aowohl «» Mantel 12 el· auch am Zuflußrohr 21 befestigt und hat eine TlaXfaJil von Löchern 4O9 die In QrZBe und Zahl ein· glsletanMlg« Tastadltrag di*s«r Hisohgase quer über dia Platte ergeben. Sie mnaehv gemischt« und Tartailtcn Oaaa fllataa naoh uaten alt hßimt teaetariLadif- ' ^* kalt «WC alne zweite» kreisförmige, mit Irftohaza 44 versehene Yerteilerplatt« 42, dia AJLoht oberhalb &*r I&tftlj8»toreon· 16 angeordnet iat. Dia locher 44 βΐ&β von eic«r aolehan ffvOda mod Anzahl, da£ die Qmm· dar Xatalyaatormeiia 16 alt g«2ria««rer Geschwindigkeit auatrOmea, ao dal ti»* meotealeeha i
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25*1.1968
der katalytischer! Teilchen vermieden wird. Die Temperaturen in dem Raum unterhalb der Trägerplatte 20 und in dem Baum unterhalb der Verteilerplatte 33 werden durch Thermoelemente 46 bzw· 48 gemessen.
Das folgende Beispiel zeigt die besonders günstige Mischung und Verteilung in der erfindungsgemäfien Einrichtung.
Beispiel
Ein Gefäß, wie es beispielsweise in der USA-Patentschrift 3 254 967 gezeigt ist, hat einen Durchmesser von ungefähr 2.10 m und eine Gesamtlänge von ungefähr 16,75 a und wird nun dazu verwendet, um ein Methanol-Synthese-Verfahren durchzuführen. Bas Gefäß enthält fünf Betten von üblichen Zinkoxyd-Chromoxyd-Katalysatoren» und die einzelnen vier Xntersonenräume weisen neuartige Hlsoh- und Verteilungeeinrichtungen auf, wie sie oben beschrieben sind.
ungefähr Zugegeben werden dem Konverter stündlioa?408t23 leg Synthesegas pro 4f»fe kg Methanol erzeugung. Ungefähr 75 % (306,18 kg pro Stund· und pro 45,36 leg Methanol) des gesamten Stromes (408,23 kg) tritt in das erst« Katalysatorbett mit einer
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peratur von 360 C und einem Druck von 351,54 kg/cm ein. Bas Synthesegas hat eine Zusammensetzung (in Volumenprozent) von ungefähr 67> H2, 10 J* 00, 10 * CH4, 3 % 0O2 und 10 % H2. Die Burohsohnlttstemperatur der teilweise reagierten Oase 1st beim Verlassen des ersten Katalysatorbettes ungefähr 382° 0,
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1G9824/14S3
BAD ORIGINAL
h-24 J a
25.1.1968 M
wobei örtliche Abweichungen von dieser Temperatur quer über die Trägerplatte innerhalb von t 2,8° C liegen.
Sie übrigen 102,05 kg Synthesegas pro Stunde (pro 45,36 kg des erzeugten Methanols) wird in vier Ströme von Zusatzgas aufgeteilt, die in die Mischkammern mit ungefähr 54° eintreten, um so eine Kühlung der teilweise reagierten Gase zu erhalten, die die Katalysatorbetten verlassen. Sie Gase werden in der Mischkammer gemischt und dann verteilt. Sie die Mischkammem verlassenden Gase haben eine Temperatur von ungefähr 360° C, wobei im wesentlichen keine Temperaturunterschiede quer zur Strombahn vorhanden sind. Ser gesamte Sruckabfall von der ersten Trägerplatte bis hinter die zweite Verteilerplatte beträgt ungefähr 0,21 kg/om2, wobei der größte Teilabfall an der ersten Verteil erplatte auftritt.
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Claims (11)

h-24 i| 25.1.1968 nl Patentansprüche
1. Einrichtung zum Behandeln von iließmedien mit einem Gefäß, in dessen äußerem Hantel eine Vielzahl ron Behandlungezonen hintereinander angeordnet sind, und mit einer am Gefäßumfang angeordneten, zum Zuführen τοπ Zusatzgasen zu den Interzonenräumen dienenden Verteilerleitung» von der aus die Zusatzgase über eine Vielzahl von Löchern einströmen und über eine jeweils unterhalb einer BehandlungsBone angeordnete Prallvorrichtung der nächsten Behandlungezone zuströmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallvorrichtung folgende Seile hat: ein erstes, senkrecht zur Stromrichtung angeordnetes Prallglied (22), dessen umfang mit der Mantellnnenfläohe einen Durchgang (23) bildet,
ferner ein zweites Prallglied (24)» das in Stromabw&rtsriohtung relativ zum ersten Prallglied (22) senkrecht zur Stromrichtung angeordnet ist, am Hantel befestigt ist und eine zentrale öffnung aufweist,
und schließlich einen Zwischenring (26), der das erste Prallglied (22) mit dem zweiten Prallglied (24) zur Bildung «iner Mischkammer (28) verbindet und ein· Vielzahl von Löchern (32) gegenüber den Löchern (34) der Verteilerleitung (30) hat, daß in der Mischkammer (28) eine Mischvorrichtung (36) angeordnet ist, und daß eine erste Verteilervorrichtung (38) unterhalb der Mischkammer (28) und unter dieser eine zweite Verteilervorrichtung (42) oberhalb der nächsten Behandlungszone angebracht ist, um einmal das flieSaedium gleichmäßig im
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BAD ORiSlNAL
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Gefäß zu verteilen und zum anderen das Pließmedium mit nie-
ei»
drigcr/TJeschwindigkeit der nachfolgenden Behandlungezone (16) zuzuführen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, dad die ersten und zweiten Frallglieder Prallplatten (22, 24) eind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der ersten Prallplatte (22) mit der Oberseite der zweiten Prallplatte (24) durch den Zwischenring (26) verbunden ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischkammer (28) eine Tlelzahl von Mischflügeln (36) aufweist, die zwlsohen den beiden Prallgliedern (22, 24) angeordnet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Miaohflügel (36) senkrecht zur Strömungsriohtuög und unter einem Winkel zur Radialriohtung des Geiäeeei angeordnet sind·
6. Einrichtung naoh einem der Ansprüoh· 2 - 51 dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang der ersten Prallplatte (22) zur Bildung eines gleiohmäßigen Durchgangsepalte« (23) konzentrisch zum Innenumfang des Mantels (12) angeordnet ist.
7. Einrichtung naoh einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, dafi der Umfang der zweiten Prallplatte (24) dloht am Innenumfang des Mantels (12) befestigt ist.
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25.1.1968 ..
tj
8. Einrichtung nach einem der vorhergehend en Ansprüche« dadurch gekennzeichnet, daß die "beiden Verteilungevorrichtungen je eine Terteilerplatte (38, 42) haben, deren Umfange fest und dicht am Innenumfang des Mantels (12) angeordnet sind.
9* Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erst· Terteilerplatte (38) Löoher (40) in solcher Größe und Verteilung aufweist, daß der Tliefimediumetrom gleichmäßig über die Terteilerplatte (38) verteilt wird und durch die Terteilerplatte (38) mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit hindurohströmt.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennaeichnet, daß die zweite Terteilerplatte (42) Löoher (44) in solcher Art und Verteilung aufweist, daß das Yliefimsdlum mit einer relativ niedrigen Geschwindigkeit der nachfolgenden Behandlungseone »uatrömt.
11. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Anspruch«, dadurch Ce'centigeiöhset, daß das Gefäß vertikal und «rlindrisoh ist und die Prallplatten (22, 24) und die Verteilerplatten (3£v 42) kreisförmig bzw. zylindrisch sind.
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DE1968V0035324 1967-02-02 1968-01-27 Vorrichtung zur regelung der gastemperatur bei exothermen katalytischen reaktionen in mehrfach-katalysatorbetten Granted DE1667345B2 (de)

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