DE1660885C3 - Zickzack Nahmaschine - Google Patents
Zickzack NahmaschineInfo
- Publication number
- DE1660885C3 DE1660885C3 DE1660885A DE1660885A DE1660885C3 DE 1660885 C3 DE1660885 C3 DE 1660885C3 DE 1660885 A DE1660885 A DE 1660885A DE 1660885 A DE1660885 A DE 1660885A DE 1660885 C3 DE1660885 C3 DE 1660885C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- eccentric
- needle bar
- arm shaft
- needle
- pin
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 25
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 6
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 3
- 235000001674 Agaricus brunnescens Nutrition 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 241000270923 Hesperostipa comata Species 0.000 description 1
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 210000003423 ankle Anatomy 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B55/00—Needle holders; Needle bars
- D05B55/14—Needle-bar drives
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T74/00—Machine element or mechanism
- Y10T74/18—Mechanical movements
- Y10T74/18056—Rotary to or from reciprocating or oscillating
- Y10T74/18208—Crank, pitman, and slide
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Zickzack-Nähmaschine mit einem Maschinenrahmen, einer Antriebswelle,
welche drehbar im Maschinenrahmen gelagert ist, einer am Ende dieser Armwelle befestigten Armwellenkurbel,
einer Nadelstangenschwinge, welche schwingfühig am Rahmen gelagert ist, einer Nadelstange,
welche von der Nadelstangenschwinge so gehalten wird, daß sie sich in vertikaler Richtung auf-
und abbewcgcn kann, einem Verbindungshebel mit je einem Zapfen an seinen beiden Enden, wobei der
erste Zapfen drehbar und exzentrisch zur Armwelle durch die Armwellenkurbel führt, einer Nadelstangenzugstange,
die mit ihrem einen Ende drehbar am zweiten Zapfen des Verbindungshebels angelenkl ist
und mit ihrem anderen Ende mit der Nadelslange verbunden ist, und mit einem Greifer.
In bekannter Weise wird bei einer Zickzack-Nähmaschine durch die sich drehende Armwelle über die
Armwellenkurbel und eine Nadelstangenzugstange der Nadelstange eine vertikale Auf- und Abbewegung
erteilt. Dabei sticht die an der Nadelstange angebrachte Nadel in den zu nähenden Stoff, wobei sich
neben der Nadel eine Oberfadenschlinge bildet, wenn
ίο die Nadel wieder nach oben aus dem Stoff herausgezogen
wird. Diese Fadenschlinge wird zur Stichbildnng von dem Greifer erfaßt. Wird zum Zickzack-Näiien
der Nadelstangenschwinge zusätzlich eine Schwingungsbewegung erteilt, so sticht die Nadel mit
einstellbarer Überstichbreite abwechselnd in einer linken und rechten Stellung in den Stoff. Zum einwandfreien
Erfassen der Oberfadenschlinge durch den Greifer ist eine genaue Phasenbeziehung zwischen
der Auf- und Abbewegung der Nadelstange und der Umlaufbewegung des Greifers erforderlich.
Bei einer Zickzack-Nähmaschine kann diese optimale Phasenbeziehung für das Ergreifen der Oberfadenschlinge
jedoch exakt nur für eine Einstichstelle eingestellt werden. Die ^adenschlinge wird zwar bei jeder
Auf- und Abbewegung im selben Moment diese;. Bewegungszyklus gebildet, jedoch befindet sich die
Stelle, an der die Fadenschlinge gebildet wird, in der linken und der rechten Stichlage jeweils an einem
anderen Punkt der Umlaufbahn der Greiferspitze, so daß die Phasenbeziehung zwischen dem Umlauf des
Greifers und der Auf- und Abbewegung der Nadel beim Erfassen der Fadenschlir^e durch den Greifer
in der linken und rechten Stichlage verschieden ist. Dies hat zur Folge, daß bei einer großen Überstich-SS
breite kein sicheres Erfassen der Oberfadenschlinge mehr gewährleistet ist, wodurch tue Überstichbreite
beim Zickzack-Nähen begrenzt ist.
Um diese Einschränkung in der Überstichbreite be:in Zickzack-Nähen zu vermeiden, wurden bereits
verschiedene Vorschläge gemacht, um entweder die Drehbewegung des Greifers oder die senkrechte Auf-
und Abbewegung der Nadelstange so zu beeinflussen, daß auch bei vergrößerter Überstichbreite die Oberfadenschlinge
stets sicher vom Greifer erfaßt wird.
Diese bekannten Vorrichtungen sind jedoch in ihrem Aufbau und in ihrer Anordnung in der Nähmaschine
ziemlich kompliziert, so daß ihre Herstellung und ihr Einbau in eine Nähmaschine sehr aufwendig werden,
Außerdem haben diese Vorrichtungen den Nachteil, daß sie den Bewegungsablauf der Maschine ungleichmäßig
machen, was störende Geräusche und einen höheren Verschleiß bedeutet, und vor allem eine hohe
Nähgeschwindigkeit praktisch nicht möglich macht Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile der bekannten
Nähmaschinen zu beseitigen.
Zur Erreichung dieses Zieles liegt der Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, eine in ihrem Aufbau
einfache Vorrichtung zu schaffen, durch die die Nadelstangenbewegung derart beeinflußbar ist, daC
auch bei größeren Übcrstichbreiten die Fadenschlingc durch den Greifer zuverlässig und betriebssicher ein
gefangen wird.
Zur Lösung dieser technischen Aufgabe wird er fmdungsgemäß ein Exzenter mit konstanter Breiti
vorgeschlagen, der koaxial mit der Armwelle fest an Maschinenrahmen angebracht ist, und eine Exzen
tergabel, die mit dem Exzenter in Eingriff steht, wo bei die Exzentergabel fest mit dem durch die Arm
wellenkurbel hindurchragenden ersten Zapfen des Nadelstangcnzugstange 7 angelenkt ist. Die Nadel-Verbindungshebels
verbunden ist. stange 10 wird durch Trägerabschnitte 51. 11 der
Dabei ist es zweckmäßig, daß der Exzenter in Nadelstangenschwinge 13 verschiebbar gehalten, woseiner
Winkelstellung bezüglich des Maschinenrah- bei derenoberes Ende durch einen Drehzapfen 14
metis so angeordnet ist, daß die Aufwärtsbewegung 5 .am vorderen Ende des Rahmens 50 verschwenkbar
der Nadelstange aus ihrer abgesenkten Stellung ent- gehalten wird. Wenn die Armwelle 4 durch eine Anweder
bei Einstich »links« oder »rechts« verzögert triebsvorrichtung in Drehung versetzt wird, so dreht
v.ird. Weiter ist e« vorteilhaft, wenn dieser Exzenter sie die Armwellenkurbel 5. die wiederum der Nadelin
einem Stück mit einer Buchse für die Armwelle stange 10 über den Hebel 6, die Nadelstangenzugangeordnet
ist, die in einen Lagerteil des Maschinen- io stange 7 und ikn Nadelstangenkloben 8 eine Aufrahmens
eingesetzt ist. Als besonders zweckmäßig und Abbewegung erteilt. In der Mitte der Nadelerweist
sich ein Dreieckexzenter mit konstanter Stangenschwinge 13 ist ein Ende einer Schwingen-Breite,
zugstange 15 bei 16 angelenkt, die mit einem be-
Die Vorteile der Erfindung best hen darin, daß kannten Mechanismus zur Erzeugung einer Schwinmit
einer äußerst einfachen Vorrichtung der Bewe- 15 gung in Verbindung steht, um der Nadelstangengungsabhiuf
von Greifer und Nadelstange so ange- schwinge 13 eine SchwingbeweguiVi zu erteilen, wähpaßt
werden, daß sich auch bei einem Vergrößern der rend die Nadelstange 10 durch den Antrieb auf- und
L berstichbreite Nadel und Greiferspitze stets ein- abbewegt wird, wodurch die Nadelstangcnschwinge
wandfrei treffen. Der Aufbau ist äußerst einfach, da bzw. die Nadelstange den für d" Zickzack-Nähen
nur der Exzenter und die zugehörige Exzentergabel 20 erforderlichen Ausschlag erhält. An die Armwelleneiner
sonst normal ausgebildeten Maschine hinzuge- kurbel 5 angrenzend ist der Fadenhebel 12 mit seiiiigt
werden. Die so ausgebildete Maschine arbeitet nem unteren Teil am Zapfen 6A des Hebels 6 vergleichmäßig,
da die Drehung der Armwellenkurbel schwenkbar befestigt. Außerdem ist in dei Mitte
ebenso wie bei herkömmlichen Maschinen erfolgt. dieses ''adenhebels 12, wie in Fig. 1 dargestellt ist.
Als einziger beweglicher Teil kommt die Exzenter- 25 der Kopfteil 19 eines Hultebügels angelenkt, dessen
tabel zu der herkömmlichen Einrichtung hinzu, so oberer Teil 18 am Sitz 52 des Maschinenrahmens 50
daß die Bewegung bzw. Beschleunigung der Nadel- versehwenkbar befestigt ist. Der Fadenhebel 12 dient
s·ange beeinflußt wird, ohne daß die Masse der hin- in h-kannter Weise zum Zuführen des Oberfadens
und hergehenden Teile wesentlich vergrößert wird. ?u Nadel 20, die am unteren Ende der Nadelstange
Is tritt daher durch die Erfindung auch praktisch jo 10 befestigt ist, und zum Festziehen des Stiches oder
koine erhöhte Vibration in der Maschine auf, so daß der Naht, die durch Zusammenwirken der Nadel 20
ein leichter Lauf und eine lange Lebensdauer der und des nicht gezeigten Greifers ausgebildet wird.
Maschine sichergestellt sind. Dieser bekannte Aufbau wird nun erfindungs-
Maschine sichergestellt sind. Dieser bekannte Aufbau wird nun erfindungs-
Fin Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im gemäß in folgender Weise ausgestaltet. Die Buchse 9
Tilgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. 35 der Armwelle, die mit einem Flansch 21 fest im
F i g. 1 zeigt eine Vorderansicht der ertindungsge- Lager 51 sitzt, ist so verlängert, daß sie in einem
mäßen Vorrichtung zum Ändern der Geschwindig- Stück einen Dreieckexzenter 1 von konstanter Breite
keit der Nadelstange; bildet. Dieser Da-'eckexzenter ist über die Buchse 9
Fig. 2 zeigt nne Seitenansicht der erfindungsge- in der Weise im Lager 51 des Maschinenrahmens 50
mäßen Vorrichtung, wobei einige Teile im Schnitt 40 befestigt, daß der kürzeste Radius dieses Exzenters 1.
dargestellt und der vordere Rahmenteil weggelassen wie es in Fig. 4 gezeigt ist. etsva bei einem Drehist;
winkel von 2OU der Armwelle 4 zu liegen kommt.
Fig. 3 zeigt perspektivisch in auseinandergezoge- wobei der Drehwinkel 0" der Armwelle 4 dem obe-
ner Darstellung die Hauptbestandteile der erfindungs- ren Totpunkt der Nadelstange 10 entspricht Der
gemäßen Vorrichtung; 45 Z.spfen 6 A, der sich an dem Hebel 6 befindet, ist
Fig. 4 ist eine schematische Darstellung zur Er- drehbar in eine Bohrung 22 an einem Ende der
läuterung der Wirkungen eise der erfindungsgemäßen Armwellenkurbel 5 eingesetzt und bildet einen verVorrichtung;
längerten Vorsprang auf der Rückseite dieser Arm-
Fig. 5 zv.igt im Diagramm die lineare Bewegung wellenkurbel 5. An diesem verlängerten Vorsprung
einer mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung aus- 50 isi eine Exzentergabel 2 mit der Paßbohrung 3 an
gestatteten Nadelstange und einer herkömmlichen inrein unteren Ende aufgesetzt und durch eine
Nadelstange in bezug auf das Ergreifen der Faden- Schraube 3' festpehaken. Diese Exzentergabel 2 ist
schlinge. so angeordnet, daß sie den Dreieckexzenter 1 auf-
Der Maschinenrahmen 50 trägt im Maschinen- nimmt.
arm einen bekannten Mechanismus für die senk- 55 Erfindungsgemäß entspricht der Drehwinkel von
rechte Auf- und Abbewegung der Nadelstange. In 200r der Armwelle 4 gewöhnlich dem Zeitpunkt, an
der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform dem eine günstige räumliche Beziehung zwischen
besteht dieser Mechanismus aus einer Armwelle 4, Nadel und Greifer eintritt, so daß sich diese trefTen
die horizontal in einer Buchse 9, welche in einem können und die Oberfadenschlinge ergriffen wird.
Lager 51 eingesetzt ist, das in diesem Teil des Rah- 60 Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn sich die
mens 50 vorgesehen ist, und einem anderen, nicht Nadel in der abgesenkten Stellung in der Grundlinie
gezeigten Lager drehbar gelagert ist, aus einer Arm- der Zickzacknaht befindet, wobei diese Stellung hier
wellenkurbel 5, die am rinen Ende dieser Armwelle 4 die linke Stellung ist. Erfindungsgcmäß kann natiirbefestigt
ist, aus einer Nadelstangenzugstange 7, die lieh diese Winkelanordnung des Exzenters in bezug
durch einen Verbindungshebel 6 mit dem einen Ende 65 auf den Rahmen auch geändert werden, um sie den
dieser Armwellenkurbe' 5 und am anderen Ende unterschiedlichen Phasenverhältnissen bei einer annul
der Nadelstange 10 durch einen Nadelstangen- deren Nähmaschine anzupassen. Um entsprechend
kloben 8 verbunden ist, der an diesem linde der die günstigste Bedingung zum Ergreifen der Faden-
5 6
schlinge in der rechten abgesenkten Stellung der Hebels 6 im Gegenuhrzeigersinn um den Winkel Φ
Natlcl zu erreichen, kann crfindungsgemäß der kür- um die Mitte O1 (b) verdreht, wenn sich die Arm-
/esie Radius dieses Drciccknockens innerhalb eines welle 4 zu dem Winkel 220° hin dreht. Auf diese
Bereiches von etwa 180 bis 200° des Drehwinkels Weise beschränkt die entgegengesetzte Drehung des
der Armwelle angeordnet werden. 5 Hebels f» die Aufwärtsbewegung der Nadelstangcn-
Nalürlich kann der Dreieckexzenter 1 mit kon- zugstange / in gewissem Maße, wie es in Fig. 4
stanler Breite durch irgendeine andere Einrichtung durch den Winkel Φ angegeben ist, und als Folge
ersetzt werden, die den beabsichtigten Zweck erfüllt. davon wird die Aufwärtsbewegung der Nadelstange
Hin Hx/cntcr 1, von irgendeiner Art, erfüllt diesen 10 verändert, wie es durch die ausgezogene Linie
Zweck jedoch in besonders vorteilhafter Weise. io der Fig. 5 angegeben ist. Der Drchwinkel des He
Bei einer Drehung der Armwelle 4 bewegt die bcls 6 kann natürlich durch Verändern der Hub-Armwellcnkurbel
5 den Zapfen 6/1 des Verbindungs- höhe /. des F.xzcntcrs 1 beliebig gewählt werden, und
hebeis um die Armwelle 4 auf der Bahn r. wie in dementsprechend kann die Abnahme \h der Verder
F i g. 4 angegeben ist. und dadurch wird die Schiebung der Nadelstange in der rechten abgcscnk-Nadelstangenzugslange
7. die mit dem anderen F.ndc 15 ten Stellung der Nadel in Fig. 5 willkürlich gewählt
dieses Hebels 6 mittels des Verbindungszapfens 6ß werden. In Fi g. 5 zeigt die gestrichelte Linie die hcrverbunden
ist, so bewegt, daß die Nadelstange 10 kömmliche Bewegung der Nadelstange und die auseine
Auf- und Abbewegung ausführt. Gleichzeitig gezogene Linie im Vergleich dazu ein Beispiel für
wird der Nadelstange 10 eine Schwingbewegung er- die Bewegung einer mil der erfindungsgemäßen Vorteilt,
die durch die Schwingenzugstange 15 hervor- ao richtung ausgerüsteten Nadelstange. Wie aus der
gerufen wird. Auf diese Weise wird eine für das Fig. 5 hervorgeht, ist in der dargestellten Aus-Zickzack-Nähcn
geeignete räumliche Beziehung zwi- führungsform die Nadel in der linken abgesenkten
sehen Nadel und Greifer erhalten, in der die Faden- Stellung Λ L von ihrem unteren Totpunkt angehoben,
schlinge durch den Greifer einwandfrei erfaßt wird. wenn die Obcrfadenschlinge durch den Greifer erfaßt
Die durch die Armwcllenkurbcl 5 um den Dreieck- as wird. D.osc günstigste Bedingung für das Ergreifen
ex/enter 1 gedrehte Exzcntcrgabcl 2 wird während der Fadcnschlinge durch den Greifer bzw. für das
des Drehens um diesen Exzenter einer Schwing- Zusammentreffen von Nadel und Cireifcrspitzc wird
bewegung unterworfen, die den Zapfen 6/1 in der im allgemeinen auch durch einen herkömmlichen
Bohrung 22 der ÄrmweiienkuuK.·! 5 dreht, wodurch Nähmaschincnmcchanismus cn eicht, bei welchem die
der Winkel des Hebels 6 bezüglich der Armwcllen- 30 Armwelle um 180' gedreht ist, wenn die Nndci den
kurbel 5 verändert wird, da dieser Hebel an dem unteren Totpunkt erreicht, und bei welchem die
der Kxzentergabel 2 entgegengesetzten Finde des Zap- Nadel um Λ L über diesen unteren Totpunkt anfens
6/1 befestigt ist. Eine solche Winkclvcrschie- gehoben ist. wenn sich die Armwelle auf 200 gebung
dieses Verbindungshebels 6 während des Be- dreht hat. In diesem letzteren Zustand wird die Oberiricbs
der Nähmaschine ergibt eine Steuerung der 35 fadenschlingc durch den Greifer erfaßt. Um diese
Aufwärtsbewegung der Nadclstangenzugstange 7, günstige Bedingung zum Erfassen der Fadcnschlinge
wodurch die Auf- und Abbewegung der Nadelstange durch den Greifer auch in der rechten abgesenkten
10 in ihrer Geschwindigkeit verändert wird, so daß Stellung der Nadel einzuhalten, wo Nadel und Grcisclbst
bei einer großen Übcrstiehhreite des Zickzack- fcrspilzc bei einem Drchwinkel von 200 bis 220 der
Nähvorganges die günstige Beziehung aufrechtcrhal- 40 Armwelle zusammentreffen, muß die Aufwärtslcn
wird, in der sich die Bahnen von Nadel und bewegung der Nadel vom unteren Totpunkt vom
Greiferspitze kreuzen. Abstand ΛRn um den Abstand I/i auf den Abstand
In F i g. 4 ist die Mitte des Zapfens 6A des Ver- AR verringert werden, wie es in Fi g. 5 angezeigt ist.
bindungshcbcls 6 oder die Mitte der Bohrung 22 der Diese Verzögerung der Aufwärtsbewegung der Nadel-Armwellcnkurbcl
5 mit O1 und die Mitte des Zap- 45 stange in der rechten abgesenkten Stellung wird
fens 6ß, durch weichen der obere Teil der Nadel- durch die erfindungsgemäße Vorrichtung in einfacher
stangenzugstangc 7 mit dem Hebel 6 verbunden ist, Weise erreicht, so daß die Greiferspitze aucli Sei dem
mit O„ bezeichnet. Da der Dreieckexzentcr 1 mit Einstich der Nadel in der rechten Stellung die Fadenkonstanter
Breite in der oben angegebenen Weise am schlinge sicher unter den günstigsten Bedingungen
Maschinenrahmen befestigt ist, ergeben sich folgende 50 ergreifen kann. Es wird also erfindungsgemäß verBedingungen:
Wenn der Drehwinkel H der Arm- hindert, daß die Nadel schon zn weit nach oben
welle 4 200° beträgt, befindet sich die Mitte C1 noch zurückgezogen ist, wenn die Greiferspitze vorbeiin
demselben Abstand wie vorher oder mit anderen läuft, so daß diese unterhalb der Fadenschlinge
Worten, die Mitte O2 liegt auf der Kreisbahn r des durchläuft und diese nicht erfassen kann.
Zapfens 6/1. Wenn sich die Armwelle 4 von der 55 Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht ein Stelle mit dem Winkel « = 200° zu der Stelle mit zuverlässiges Zickzack-Nähen mit großer Überstichdem Winkel θ — 220° verdreht, verschiebt sich die breite, wobei diese Vorrichtung äußerst einfach ist, Mitte O, des Zapfens 6/f von O1 (a) nach O,(b), und nur zusätzlich zu der herkömmlichen Näh- und die Mitte O2 nimmt die Lage O1 (b) ein, wie in maschine den Exzenter 1 und die zugehörige Ex-F i g. 4 durch die ausgezogene -Linie angegeben ist. 60 zentergabel 2 benötigt Durch die erfindungsgemäße Wenn jedoch die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht Vorrichtung wird die Geschwindigkeit der Auf- und verwendet wird, bewegt sich die Mitte O, in die Abbewegung der Nadelstange geändert, ohne daß die Lage O2 (bQ, wie es bei einer herkömmlichen Ma- für die normale Auf- und Abbewegung erforderliche schine der Fall ist und in F i g. 4 durch die ge- Rotationsbewegung des normalen Nähmaschinenstrichelte Linie angezeigt ist Da erfindungsgemäß die 65 mechanismus geändert werden muß oder daß die Exzentergabel 2 ihre Schwingbewegung um den Masse der hin- und herbewegten Maschinenteile Dreieckexzenter 1 auf diesen Zapfen 6/1 überträgt, wesentlich vergrößert werdet: muß. Dies ist besonwährend sie um diesen Exzenter 1 rotiert, wird der ders wichtig, damit eine hohe Nähgeschwindigkeit
Zapfens 6/1. Wenn sich die Armwelle 4 von der 55 Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht ein Stelle mit dem Winkel « = 200° zu der Stelle mit zuverlässiges Zickzack-Nähen mit großer Überstichdem Winkel θ — 220° verdreht, verschiebt sich die breite, wobei diese Vorrichtung äußerst einfach ist, Mitte O, des Zapfens 6/f von O1 (a) nach O,(b), und nur zusätzlich zu der herkömmlichen Näh- und die Mitte O2 nimmt die Lage O1 (b) ein, wie in maschine den Exzenter 1 und die zugehörige Ex-F i g. 4 durch die ausgezogene -Linie angegeben ist. 60 zentergabel 2 benötigt Durch die erfindungsgemäße Wenn jedoch die erfindungsgemäße Vorrichtung nicht Vorrichtung wird die Geschwindigkeit der Auf- und verwendet wird, bewegt sich die Mitte O, in die Abbewegung der Nadelstange geändert, ohne daß die Lage O2 (bQ, wie es bei einer herkömmlichen Ma- für die normale Auf- und Abbewegung erforderliche schine der Fall ist und in F i g. 4 durch die ge- Rotationsbewegung des normalen Nähmaschinenstrichelte Linie angezeigt ist Da erfindungsgemäß die 65 mechanismus geändert werden muß oder daß die Exzentergabel 2 ihre Schwingbewegung um den Masse der hin- und herbewegten Maschinenteile Dreieckexzenter 1 auf diesen Zapfen 6/1 überträgt, wesentlich vergrößert werdet: muß. Dies ist besonwährend sie um diesen Exzenter 1 rotiert, wird der ders wichtig, damit eine hohe Nähgeschwindigkeit
[behalten werden kann und praktisch keine zuzlichen Arbeitsgeräusche oder ein verstärkter Verilciß
der Maschinenteile auftreten. Die erflndungsiiäße
Vorrichtung garantiert eine einwandfreie d zuverlässige Zickzacknaht auch bei großer Ubcr-
stichbreite, so daß das Auftreten von ausgelassenen Stichen vollständig ausgeschaltet wird. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung kann selbstverständlich ebenso bei Nähmaschinen für gerades Nähen verwendet
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309640/230
Claims (4)
1. Zickzack-Nähmaschine mit einem Maschinenrahmen, einer Antriebswelle, welche drehbar
im Rahmen gelagert ist, einer am Ende dieser Armwelle befestigten Armwellenkurbel, einer
Nadelstangenschwinge, welche schwingfähig am Rahmen gelagert ist, einer Nadelstange, weiche
von der Nadelstangenschwinge so gehalten wird, daß sie sich in vertikaler Richtung auf- und abbewegen
kann, einem Verbindungshebel mit je eintm Zapfen an seinen beiden Enden, wobei der
erste Zapfen drehbar und exzentrisch zur Armwelle durch die Armwellenkurbel führt, einer
Nadelstangenzimstange, die mit ihrem einen Ende drehbar am weiten Zapfen des Verbindungshebels angelenkt ist und mit ihrem anderen Ende
mit der Nadelstange verbunden ist, und mit einem Greifer, gekennzeichnet durch einen Exzenter
(1) mit konstanter Breite, der koaxial mit der Armwelle (4) fest am Maschinenrahmen (50)
angebracht ist, und durch eine hxzentergabel (2),
die mit dem Exzenter (1) in Eingriff steht, wobei die Exzentergabel (2) fest mit dem durch die
Armwellenkurbel (5) hindurchragenden ersten Zapfen (6A) de Verbindungshebels (6) verbunden
ist.
2. Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (1) in
seiner Winkelstellung bezüglich des Maschinenrahmens (50) so angeordnet ist, daß die Aufwärtsbewegung
der Nadelstange aus ihrer abgesenkten Stellung entweder bei Einstich »links« oder
»rechts« verzögert wird.
3. Zickzack-Nähmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter
(1) mit konstanter Breite in einem Stück mit einer Eluchse (9) für die Armwelle (4) ausgebildet
ist, wobei die Buchse in einen Lagerteil des Maschinenrahmens (50) eingesetzt ist.
4. Zickzack-Nähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter
(1) mit konstanter Breite ein Dreieckexzenter ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP658267 | 1967-02-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1660885A1 DE1660885A1 (de) | 1972-07-27 |
| DE1660885B2 DE1660885B2 (de) | 1973-03-08 |
| DE1660885C3 true DE1660885C3 (de) | 1973-10-04 |
Family
ID=11642306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1660885A Expired DE1660885C3 (de) | 1967-02-03 | 1968-02-02 | Zickzack Nahmaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3460498A (de) |
| DE (1) | DE1660885C3 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4108096A (en) * | 1977-05-16 | 1978-08-22 | The Singer Company | Needle bar drive stabilizing arrangement |
| US4665845A (en) * | 1985-09-30 | 1987-05-19 | Card-Monroe Corporation | High speed tufting machine |
| US5572939A (en) * | 1995-04-21 | 1996-11-12 | Card-Monroe Corp. | Tufting machine drive assembly |
| JP7241113B2 (ja) * | 2021-03-10 | 2023-03-16 | 本田技研工業株式会社 | 縫製装置に用いられる駆動装置 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US29035A (en) * | 1860-07-03 | Improvement in sewing-machines | ||
| US769039A (en) * | 1903-09-30 | 1904-08-30 | Wheeler & Wilson Mfg Co | Sewing-machine needle-bar connection. |
| BE535966A (de) * | 1954-03-30 |
-
1968
- 1968-02-02 DE DE1660885A patent/DE1660885C3/de not_active Expired
- 1968-02-02 US US702660A patent/US3460498A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1660885B2 (de) | 1973-03-08 |
| US3460498A (en) | 1969-08-12 |
| DE1660885A1 (de) | 1972-07-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3348223C2 (de) | ||
| DE2749700C3 (de) | Vorrichtung zum zeitweisen Unterbrechen der Sticknadelbewegung an Stickoder Nähmaschinen | |
| DE3518474C2 (de) | ||
| DE1115113B (de) | Naehmaschine zum Aufnaehen von Stoffstuecken | |
| DE1660885C3 (de) | Zickzack Nahmaschine | |
| DE1131494B (de) | Einrichtung zum automatischen Naehen von Knopfloechern an Zickzacknaehmaschinen | |
| DE3819975C2 (de) | Nähautomat | |
| DE3629514C2 (de) | ||
| DE2002300B2 (de) | Antriebsvorrichtung für eine Nähmaschine | |
| DE851888C (de) | Mechanismus fuer eine Knopflochnaehmaschine | |
| DE1485417B1 (de) | Blindstichnaehmaschine | |
| DE904619C (de) | Naehmaschine fuer die Herstellung von Steppnaehten und Zickzackstichen | |
| DE713007C (de) | Dippelsteppstichnaehmaschine mit einem Paar Horizontalgreifer, einem Stoffschieber ueblicher Art und einem zusaetzlichen Abzugwalzenpaar | |
| DE955022C (de) | Zickzacknaehmaschine | |
| DE428466C (de) | Vorschubvorrichtung an Naehmaschinen | |
| DE1103116B (de) | Naehmaschine mit Viereckstoffschieber | |
| DE607326C (de) | Vorrichtung fuer Naehmaschinen zur Erzeugung von Zickzackbewegungen | |
| DE460618C (de) | Naehmaschine mit einer oder mehreren Nadeln und einem oder mehreren Fadenvorlegern | |
| DE545743C (de) | Verfahren und Naehmaschine zur Herstellung eines Kettenstiches | |
| DE387240C (de) | Naehmaschine mit Stofftragarm | |
| AT89396B (de) | Hohlsaumnäh- und Stickmaschine. | |
| DE555880C (de) | Antrieb fuer den Greifer von UEberwendlich-Naehmaschinen | |
| DE518057C (de) | Hohlsaumnaehmaschine | |
| DE467406C (de) | Knopflochnaehmaschine | |
| DE521406C (de) | Naehmaschine mit Ausgleichvorrichtung zum sicheren Zusammenarbeiten von Greifer und seitlich schwingender Nadel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |