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DE1660448A1 - Bikomponentenfaden und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Bikomponentenfaden und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE1660448A1
DE1660448A1 DE19671660448 DE1660448A DE1660448A1 DE 1660448 A1 DE1660448 A1 DE 1660448A1 DE 19671660448 DE19671660448 DE 19671660448 DE 1660448 A DE1660448 A DE 1660448A DE 1660448 A1 DE1660448 A1 DE 1660448A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
parts
cross
nylon
bicomponent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671660448
Other languages
English (en)
Inventor
Masao Matsui
Susumu Tokura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SNIA Viscosa SpA
Kanegafuchi Spinning Co Ltd
Original Assignee
SNIA Viscosa SpA
Kanegafuchi Spinning Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SNIA Viscosa SpA, Kanegafuchi Spinning Co Ltd filed Critical SNIA Viscosa SpA
Publication of DE1660448A1 publication Critical patent/DE1660448A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/28Formation of filaments, threads, or the like while mixing different spinning solutions or melts during the spinning operation; Spinnerette packs therefor
    • D01D5/30Conjugate filaments; Spinnerette packs therefor
    • D01D5/32Side-by-side structure; Spinnerette packs therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F8/00Conjugated, i.e. bi- or multicomponent, artificial filaments or the like; Manufacture thereof
    • D01F8/04Conjugated, i.e. bi- or multicomponent, artificial filaments or the like; Manufacture thereof from synthetic polymers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01FCHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
    • D01F8/00Conjugated, i.e. bi- or multicomponent, artificial filaments or the like; Manufacture thereof
    • D01F8/04Conjugated, i.e. bi- or multicomponent, artificial filaments or the like; Manufacture thereof from synthetic polymers
    • D01F8/12Conjugated, i.e. bi- or multicomponent, artificial filaments or the like; Manufacture thereof from synthetic polymers with at least one polyamide as constituent
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    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
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    • Y10T428/2973Particular cross section

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Description

Ranegafuchl Boseki Kabushiki Kaisha, Tokyo / Japan .iNlÄ - VIS COSA. Societa Nationale Inöustria Apnlicazioni '/isoosa Sο"DpA., Mailand / Italien
■A^or-Toonentenfaden und Verfahren zu dessen Herstellung;
Die --rf indunr "bezieht sich auf einen Bikomponentenfaden, in welchem drei 'Teile, die ,i'eweils einen Teil des Umfanrrs rJes p-leichförmip'en Padens einnehmen iretrennt nebeneinander angeordnet sind und «ich über die fresamte P'aserlänp;e Gleichmaß if erstrecken, vrobei ?,wei Teile durch'ein damit verbundenes Zwischenteil voneinander fretTennt sind und. o.us einem bherrnoiilastischen, synthetischen linearen lolymeren bestehen, wahrend das Zwischenteil-aus einem anderen thermo-
plastischen, synthetischen linearen Polymeren, das eine verschiedene Wärmeschrumpfbarkeit als das erstere aufweist, bestehto
Der erfindungsgemäße Bikomponentenfaden besitzt eine unveränderte Färbbarkeit und eine unterdrückte Krause1-barkeito
Unter der in der Beschreibung und den Ansprüchen im Hinblick auf den Bikomponentenfaden gebrauchten Bezeichnung "unveränderte Färbbarkeit" soll praktisch die gleiche Färbbarkeit verstanden werden, wie sie ein herkömmlicher typischer Bikomponentenfaden mit gleicher Feinheit aufweist, bei welchem die gleichen beiden Polymeren wie diejenigen, die den oben beschriebenen Bikomponentenfaden bilden, im gleichen Verhältnis zueinander nebeneinander unter Bildung einer einheitlichen gemeinsamen Oberfläche und unter gleichmäßigen Erstrecken entlang der Faserlängsachse miteinander verbunden sind« Die Bezeichnung "eine unterdrückte Kräuselbarkeit", die in der Beschreibung und den Ansprüchen verwendet werden soll, be-deutet im Vergleich zu dem genannten herkömmlichen typischen Bikomponentenfaden eine mehr oder weniger verringerte Krause Ib arke it <, Wird der erfindungsgemäße Bikomponentenfaden zusammen mit einem derartigen herkömmlichen Bikomponentenfaden zu Garn, Fäden, Gewebestoffen, Strickwaren, ungewebten St of fen., Filzen, Matten, Lagen-und anderen Gebilden
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verarbeitet, dann können diese Produkte gleichmäßig ge~ färbt werden, wobei die oben genannten beiden verschiedenen Bikomponentenfaden verschieden stark schrumpfen, daß sie für Sonderzwecke, insbesondere:für Damenstrumpfe vervrendet können.
Se ist bekannt, daß Bikom^onenteiifäd.en, in chen zwei thermoplastische synthetische Polymere mit ver-G chi ed en er Schrumpfung entlang der °a.nzen Paser miteinander <=? Xn-: er. tr is cn angeordnet und- verbunden sind., eine latente KW'Uselbs-rkeit besitzen und daß durch eine geeignete Wärme- oder öufillun.Tsbehandlunp: d.iese Kräusel entwickelt werden können, p.s ist weiterhin bekannt, daß aus den oben .genannten Bikonr>onentenfäden" dehn.ba.re Strickwaren, wie dehnbare btrüniOfe etc« herstellbar sindo Bei der Bildung von aus .zwei cd er mehreren verschiedenen. Gewebe strukturen zusammengesetzten ...toffen unter Verwendung derartiger herkömmlicher Bikomponentenfaden hänprt aber die Krauselbarkeit einer solchen Faser in jeder Struktur von ihrer Widerstandsfähigkeit Gegenüber äusseren Einflüssen, wie der dara.uf ausgeübten SOPfnnunp, Heibimr und von. der Feinheit des Honofilen und. der Gewebestruktur ab, so daß bei einer entsprechenden Kräuselunrsbehandlung durch das Gewebe keine gleichmäßigen Kräuselungen oder Schrumpfungen erhalten werden' können.
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Zur näheren Erläuterung der Erfindung soll im folgenden auf die Figuren Bezug genommen werden, worin
Figo la einen Querschnitt eines typischen herkömmlichen nebeneinander angeordneten Bikomponentenfadens darstellt;
Figo 1b einen Querschnitt eines herkömmlichen Bikomponentenfadens, der aus drei verschiedenen Teilen gebildet ist, darstellt;
Figo 2 bis einschliexÄlich 4 Querschnitte von Bikomponentenfaden, die erfindungsgemäß aus drei verschiedenen Teilen zusammengesetzt sind darstellen und
Figo 5»und G schematische Ansichten einer Ausführung^form einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Dpinnverf ahrens für Bikomponentenmischfäden darstellenβ
Wird ein Bikomponentenfaden mit seitlicher Anox-dnung mit einem wie in Fig« Ί gezeigten Querschnitt, bei welchem zwei thermoplastische sjrn the tische Polymere, beispielsweise ein Polyamid und dessen Copolymeres in einem Mischverhältnis von 1 : 1 miteinander verbunden sind, zur Herstellung von Strümpfen verwendet, wobei "beispielsweise im Randbereich ein vielfasriges Garn mit 4-0 bis ζ>ϋ Den/6 - 1^5 Fäden und
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. im Beinbereich ein monof ile« Gam mit 15 bis 20 Den» verwendet wird, dann "besitzt der fertige Strumpf oft enp-ere Randteile sowie ein ziemlich unbefriedigendes Aussehen, da die Abmessungen des Monofilen des vielfasripen Garns im Raridhereich klein ist, so daß das Garn eine hohe Kräuselbarkeit besitzt. Selbst wenn die in dem Sandbereich verwendeten Garre praktisch die fleiche Krauselbarkeit wie die Garne im Fußteil besitzen, dann veranlaßt dn.s erobere Wirkfefüfe im Randbereich eine stärkere Schrumpfung der darin befindlichen 'Kaßero, so daß der Randbereich leicht enp;er wird. Es ist da-her notwendif?, zur '/erbpssernnp des unp'leichmäßip;en Aussehens dies bhriinOfer-, das auf die extrem starke Schrumpfung in dem inr-'^t^il zurückzuführen is-t, im Randteil Bikomponentenfaden mit fe-rirrrRr-er Schruraprun-°· zu verwenden.
Aus der belgischen Patentschrift f,?.l ^72 ist es bekfj.nrt, für den Randbereich einen Bikomponentenfaden vom Korn- Hülle-Typ zu verwenden« Bei einem solchen Bikomponentenfg/'-en nimmt jedoch die eino Komponente die .fesamte überflächfi den Fadens ein, so rl fifo hei verschiedener Färbbark ei t eier beiden Komponenten und bei. Anfertic;unp" des B'ußteils aus Kf-ii tlioh zusainrnenp-eRehzten Rikomponentenfüden, die aus den beiden fl ο ich on Komoonenhen wif1 die.ienip'en, die den Bikompo-Bentenfadon vom Kern- und lIü-:il«e-Typ bilden, bestehen, die Färb harke it irn Randbereich und im Fußboreich verschieden ist, Eb könnte; ferner, um rir-m floichen Zvjeck zu —
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erreichen, in Betracht gezogen werden, im Randteil einen Bikomponentenfaden mit niedriger Schrumpfung und Kräuselbarkeit zu verwenden, der aus den gleichen Komponenten besteht, die den in dem Fußteil verwendeten Zweikomponentenfaden bilden β In diesem Fall ist aber oft die Färbbarkeit in den Rand- und Fußteilen verschieden„ Darüber hinaus nimmt unvorteilhafterweise die Art der Rohpolymeren zur Herstellung verschiedener Bikomponentenfaden, die zum V/irken von Strümpfen eingesetzt werden sollen, zuo
Um diese Probleme zu lösen, wirdNein verbesserter Bikomponentenfaden benötigt, dar aus denselben beiden Komponenten wie ein herkömmlicher hochschrumpfungsfähiger seitlich zusammengesetzter Bikomponentenfaden mit dem Mischverhältnis von 1 : 1 zusammengesetzt ist und der eine unterdrückte ,Schrumpfung und verglichen mit den herkömmlichen seitlich zusammengesetzten Bikomponentenfaden eine unveränderte Färbbarkeit besitzt,,
F=Ig0 1b zeigt andererseits einen herkömmlichen Typ
eines Bikomponentenfanders, bei welchem drei verschiedene Teile X, Y und £, die jeweils einen Teil der Peripherie des = gleichförmigen Fadens einnehmen, seitlich nebeneinander angeordnet sind und sich gleichmäßig entlang der gesamten ü'adenlänge erstrecken, wobei die beiden Teile X und 3 durch ein damit verbundenes Zwischenteil Y getrennt sind und die ge·
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trennt angeordneten-zwei Teile X und. Z aus einem thermoplastischen, synthetischen linearen Polymeren A und das Zwischenteil Y aus einem anderen thermoplastischen synthetischen linearen Polymeren B bestellt, das gegenüber dem Polymeren A eine verschiedene Wärmeschrumpfung besitzt0 Ungeachtet der verschiedenen Wärmeschrumpfung der Polymeren A und B entwickelt jedoch eine Paser mit einem in Pig« 1b gezeigten Querschnitt praktisch keine Kräusel, da die beiden Geraden OS und OT, die durch den Schwerpunkt 0 des Querschnitts gehen und die jede Pläche der beiden getrennt angeordneten Teile X und '£> teilen auf der gemeinsamen Geraden ST liegen und da überdies die beiden getrennt angeordneten Teile praktisch die gleiche Fläche aufweisen, so daß zwei kräuselbildende Kräfte,die sich jeweils durch die unterschiedliche Schrumpfung zwischen dem Zwischenteil Y und dem Teil X und Z entstehen sich praktisch gegenseitig aufhebenο
Es wurde nun gefunden," daß ein solcher herkömmlicher Bikomponentenfaden mit einer unterdrückten Kräuselbarkeit versehen werden kann, wenn die beiden getrennt angeordneten Teile X und Z entlang der Faserachs.e nicht symmetrisch . angeordnet sindo Darauf gründet, sich die Erfindungo
Es ist ein Ziel dieser Erfindung, ein faserartiges
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Gebilde zu schaffen, das aus zwei verschiedenen Gefügen besteht, die Jeweils aus zwei verschiedenen seitlich angeordneten Bikomponentenfaden mit verschiedener Schrumpfung zusammengesetzt sind und das ein ausgezeichnetes Aussehen aufweist und gleichmäßig gefärbt werden kann. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Herstellung eines faserartigen Gefüges aus zwei verschiedenen seitlich angeordneten Bikomponentenfaden , welchem zur Bildung eines veränderten Gefüges diese Fäden verschieden stark gekräuselt sind, während das Gefüge durch und durch gleichmäßig gefärbt werden kanno Ein weiteres ^iel der Erfindung ist es , einen verbesserten Bikomponentenfaden zu schaffen, der für diese faserförmigen Gefüge verwendbar ist«, Die weiteren Ziele ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung:
Die Erfindung besteht in einem verbesserten Bikomponentenfaden mit unveränderter Färbbarkeit und unterdrückter ^räusclbarkeit, in welchem drei Teile, die jeweils einen Teil des Umfangs des gleichförmigen Fadens einnehmen getrennt nebeneinander angeordnet sind und sich über die gesamte Faserlänge gleichmäßig erstrecken, wobei zwei Teile durch ein damit verbundenes Zwischenteil voneinander getrennt sind und aus einem thermoplastischen, synthetischen linearen Polymeren' besteht, während das Zwischenteil aus einem anderen thermoplastischen, synthetischen linearen Polymeren, das eine verschiedene Wärme schrumpfbax-ke it als das erstere aufweist, be—
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steht, dadurch gekennzeichnet,, daß die beidens die Kräusel hervorrufenden Kräfte, die jeweils durch die unterschiedliche Schrumpfung des Zwischenteils und jedes getrennt angeordneten Teils entstehen, sich gegenseitig nicht ausgleichen und daß die von dem Zwischenteil eingenommene Oberfläche 2/5 bis 3/5 der gesamten Faseroberfläche ausmacht.
Bei dem erfindungsgemäßen Faden sollten, wenn die beiden die Kräuselung ausbildenden Kräfte gleich stark sind, diese nicht so gerichtet srin, daß sie sich gegenseitig aufheben, umgekehrt, wenn sie so gerichtet sind, daß sie sich gegenseitig aufheben könnten, dann sollten sie nicht gleich groß sein»
Der erfindungsgemäße Bikomponerrbenf aden weist einen Querschnitt auf, wie er in den. Figo 2 bis 1V gezeigt v/ird. ■
Die Fig. 2 zeip;t drei .,etrennt nebeneinander angeordnete Teile X, Y und Z, die jeweils einen Teil der Peripherie des ',uerschriictÄ' einnehmen. Die Teile X' und Z, die beide au2 der Komponenten A. bestehen ,werden durch dar. Zwischenteil Y, do.s aus der anderen Komponente Ij besteht, voneinander ^eürerinb. -DJe ''j-ei-ade Oo, die dui-ch den bchverpunkt
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ΒΑ®
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O dieses Querschnitts ;veht, halbiert die Fläche des Teils X, während die Gerade 1T die ebenfalls durch den Schwerpunkt O geht, diejenige des Teils Z halbiert. Die Teile X und Z sind so angeordnet, daß die beiden Geraden auf der gemeinsamen Geraden ST liefen, daß diese Teile aber nicht die gleiche Fläche besitzen, so daß die beiden kräuselbildenden Kräfte, die jeweils durch die unterschiedliche Schrumpfung zwischen dem Zwischenteil und jedem der getrennt angeordneten Teile entstehen, sich gegenseitig nicht aufheben. Daher besitzt der in Figo 2 gezeigte Faden eine unterdrückte Kräu-
selbarkeit, deren Grad von dem Flächenuntersahied der beiden getrennt angeordneten Teile abhängt, doho je kleiner die Flächenunterschiede sind, desto mehr wird die Kräuselbarke it unterdrückte
Der· Unterschied der Flächen der beiden abgetrennten Teile sollte jedoch in jedem Fall nicht gleich i\ull werden» Das für die Ausbildung unterdrückter Krausel erforderliche bevorzugte Verhältnis der beiden getrennt angeordneten Teilflächen liegt in dem Bereich zwischen 1 : 20 und 8 : 9» vorzugsweise zwischen 1 : 5 und 1 ί 2.
In Figo 3 wird eine weitere Auaführungsform der Erfindung gezeigt,- bei welcher· die Teile X und Z die gleiche Fläche besitzen, so daß sie so angeordnet werden solltens daß der von den Geraden OS und OT gebildete Winkel θ nicht 180° ist j doho daß diese beiden Geraden nicht auf einer ^e-
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^einsamen Geraden liegen sollen„ Bei einem Winkel Φ der kleiner als 180° ist, ist die Kräuselbarke it -umso höher, je kleiner der Winkel ist und umgekehrt, bei einem Winkel 0, dex- größer als 180 ibt, ist die ^räuselbarkeit umso höher, je größer dieser Winkel ist. Für die Zwecke der Erfindung wird ein Winkel von ungefähr 60° bis 160°, insbesondere von ca ο 80 bis 14-Q bevorzugt. Bei dem oben beschriebenen Ausrührungsbeispiel des erfindungsgerfläßen i'adens liegt die zwischen dem Winkel θ und dem Verhältnis (x) der Querschnittsflächen der Teile X und Z folgende Beziehung $
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vor, wobei G den von den Geraden OS und OT gebildeten Kreiswinkel , der kleiner als 180° ist und χ ein geeignetes Flächen-, verhältnis der Teile X und Z darstellte
Darüber hinaus sollte zur Erzielung unveränderter Färbbarkeit des Fadens die Umfangslänge, die von den Teilen X und Δ eingenommen wird im wesentlichen derjenigen gleich sein, die von dem Teil Y eingenommen wird*
Zu diesem Zweck sollten 2/5 bis 3/5 der Umfangslänge des Querschnitts von dem Zwischenteil Y eingenommen werden. Anders ausgedrückt, das Verhältnis der Oberflächensumme, die von der Komponenten A gebildet wird zu derjenigen, die durch die Komponente B gebildet wird, sollte innerhalb
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des Bereichs von 3/2 bis 2/3 liegen, wobei ein Verhältnis von ca» 1 : 1 am meisten bevorzugt wird»
Die Querschnittsflächen der Teile X und Z können wie in Pig ο 3 gezeigt wird, gleich oder wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt wird, verschieden sein. Das Verspinnen erfolgt jedoch; bei gleichen Flächen einfachere Falls die Flächen der Teile X und Z nicht gleich sind, ist die Kräuselbarkeit umso höher, Je größer der Unterschied dieser Flächen ist.
=, Ein Bikomponentenfaden mit der gewünschten Kräuselbarkeit, der aus drei verschiedenen Teilen besteht, kann daher durch geeignete Wahl des Winkels Θ, des Unterschieds der Querschnittsflächen der getrennt angeordneten Teile X und Z und der J^olymeren, aus welchen die Komponenten A und B bestehen, erhalten werden. Der Querschnitt des_ Fadens kann auch nicht kreisförmig gestaltet sein, beispielsweise elliptisch, dreiflächgig oder mehrflächige
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Fadens können alle Faser bildenden thermoplastischen, synthetischen linearen Polymere , wie Polyamide, Polyester, Polyätherester, Polyolefine, Polycarbonate, Polyoxymethylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid sowie deren Copolymere und Gemische verwendet wex-den. Diese Polymere können gewünsch-
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tenfalls mit anorganischen oder organischen Stoffen, wie Glanzmitteln, Antioxidantien, Lichtstabilisierungsmitteln, V/ärmestabilisierungsmitteln, Antistatika, Weichmacher,- !Füllstoffen, Pigmenten, Farbstoffen versetzt werden. Die für die Erfindung am meisten bevorzugten und wichtigsten Polymere sind Polyamide, wie Hylon-b, Nylon-7, Kylon-9, iiylon-11, Nylon-12, NylonTü6, Kylon-610, Polymetaxylylenadipamid, Polyparaxylylenadipamid etc sowie Copolyamide, die dux'ch freie Kombination zweier oder mehrerer Polyamid bildenden Substanzen, wie £-Caprolactan, i!ylon-66-Salz, Kylon-GIO-Salz, I-iylon-i-12-öalz, Metaxjrlylendiammoniuraadipat, p-Xylylendiammoniumadipat, Hexamethylendiammoniumterephthalat, ü-xainethylendiammoniumisophthalat etc. erhalten werden» ■
Während die erfindungsgemäßeη Bikomponentenfaden eine «unterdrückte latente ^rausolbarkeit besitzen, zeigen t:ie eine unvorilnderte l'T.pbbarkeit, doh0 praktisch die gleiche i'ä:cbbarkeit v/ie die herkömmlichen seitlich angeordneten hochkr::-usfclbaren Komponenteni'äden mit einheitlicher gemeinsamer Oberfläche mit einem Mischverhältnis von 1 : 1, was durch die Tatsache bedi/ißt ist, daü die -beiden Komponenten auf der Oberfläche des Bikomponentenfadens praktisch die gleichai Oberflächen einnehmen, so daß sie vorteilhaft zusammen mit den oben genannten herkömmlichen seitlich angeordneten Bikomponentenfaden verwendet werden können»
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Wie bereits ausgeführt, sind wenn bei der Herstellung von Damenstrümpfen die erfindungsyemäßen Bikomponentenfaden im Randteil und die herkömmlichen Bikomponentenfaden im Fußteil eingesetzt werden, die erhaltenen Strümpfe gestaltlich und in ihrem Aussehen wesentlich verbessert und werden mit gleichmäßiger Schattierung gefärbte Darüber hinaus können die erfindungsgemäßen Bikomponentenfaden sehr vorteilhaft für andere Verwendungszwecke wie die Herstellung von Pilzen mit einzigartigem Gefüge eingesetzt werden„ Doh., wenn dieser zusammen mit einem oben beschriebenen herkömmlichen, seitlich angeordneten Bikomponentenfaden verwendet wird, dann zeigen die aus zwei Faserarten mit verschiedenen Kräuselbarkeiten gefertigten Pilze ein ineinandergeschlungenes Gefüge dar, was zu einer einzigartigen Handhabbarkeit und Griffigkeit führt» Darüber hinaus besitzen solche Gegenstände eine gleichmäßige Färbbarkeit, »rird der erfindungsgemäße Bikomponentenfaden zum Mischverspinnen mit gesponnenem Garn und Wollgarn zum Handwirken eingesetzt, dann können ferner Garne mit einzigartiger Griffigkeit und Textur erhalten werdeno
Die Figo 5 und 6 zeigen sehematische Ansichten einer Ausführungsform einer Vorrichtung zum: erfindungsgemäßen Verspinnen von Bikomponentenfaden. I1Xg0 5 zeigt das Zufuhrschema der Spinnlösung und einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen
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Spinnvorrichtung. A und B stellen gev/eils die beiden Komponenten" dar·, die miteinander verbunden werden sollen„ 1 zeigt eine Pumpe zur Zufuhr der Rohspinnlösung der B-Komponente, 2 und 3 Pumpen zur Zufuhr der Rohspinnlösung der Komponente A, 4- ein Reservoir für die Rohspinnlösung der Komponente B, 5 und 6 Reservoire für die Rohspinnlösungen der Komponenten A8 7 den ^auptkanal, 8 und 9 Unterkanäle und 10 die Spinn öffnung,,
In ]?ige 5 ist ein Pail dargestellt, bei welchem die Achsen der" Unterkanäle 8 und 9 zu der Achse des Hauptkanals senkrecht gerichtet sind, wan jedoch nicht unbedingt erforderlich 1st ο .-■-■■-■- '":."■
Figo 6 ist ein entlang der Linie E-E' aufgenommener Querschnitt der in Figo 5 gezeigten Spinnvorrichtung„ Die Geraden QP und RP sind die projektierten Linien der Achsen der Unterkanäle auf eine zu der Achse des ^auptkanals jeweils senkrecht stehenden Ebene„ Der Winkel Θ1 der durch die Gerade QP und die Gerade RP gebildet wird, kann entweder 180° oder weniger als 180° betragen * Um beispielsweise zu gleichen Querschnittsflächen der Teile X und Z zu kommen, können die Pließwiderstände der Unterkanäle 8 und 9 gleichgemacht werden. Umgekehrt kann um zu verschiedenen Querschnittsflächen von X und Z zu kommen, der Elußwiderstand der Kanäle 8 und 9 verschieden gemacht werden und auf diese Weise in der Zuflufigeschwindigkeit der Rohspinnlösungen Unterschiede zu erzeugen»
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Beim Verspinnen mittels einer derartigen Vorrichtung wird die Schmelze der einen Komponente B durch den Hauptkanal 7 und die Schmelze der anderen Komponente A durch die beiden Unterkanäle 8 und 9 zugeführt^ wobei beide Komponenten A und B durch die Spinnöffnung 10 miteinander verbunden und verspritzt werden. In diesem Fall' sollte das Volumenverhältnis der beiden Komponentenstrcme
jeweils
A, die/durch die Unterkanäle 8 und 9 zugeführt v/erden, geeigneterweise so "gewählt werden, daß der folgenden Beziehung mit dem Winkel Genüge getan wird
xO1 ^ 8/9T
worin Θ1 einen Kreiswinkel darstellt, der nicht ^rößer ist als der WinkelTf1 der.von den Projektionen der Achten der unterkanäle aiu. eine senkrecht ::n der Achse des iiauptkanals stehenden Ebene verbildet wird und vorin χ das oben genannte Volumenvexhaltnis darstellt, das durch einen geeigneten Bruch gegeben wird.
Ferner muß zur Erzielung eines Bikomponentenfadens mit unveränderter Färbbarkeit das Volumenvex-'hältnis der zu*- geführten Komponenten A Lind B.so gewählt werden, daß die durch die Komponente B gebildete Oberfläche 2/5 bis 3/5 der Gesamtöberfläche des erhaltenen Fadens einnimmt*
Um dieses Ziel der Erfindung zu erreichen, soll der obige Winkel Θ' 60 bis 160° (4/3 bis 8/977% Vorzugs-
X3>" «_ 't'7 ^1
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weise 80° bis 140° (V9 bis 7/9 7Γ) sein. Der Wert für χ soll 1/20 bis 8/9, vorzugsweise 1/5 bis 1/2 betragene
Im folgenden soll die Erfindung näher an Hand der Beispiele erklärt werden. Unter Teilen sollen immer Gewichtsteile verstanden werden o
Ein Copolymeres mit einer Intrinsie viskosität von 1,20 in m-Kresol bei 25°C, welches aus 90 Teilen Nylon-6 und 10 Teilen j^olyhexamethylenisOphthalamid bestand, wurde als KomponenteA verwendet und ^ylon-6 mit einer Intrinsicviskosität bei 1,25 als Komponente B„
Unter Verwendung einer in Figo 5 gezeigten Vorrichtung wurde die geschmolzene Komponente A durch die Pumpen 2 und 3 jeweils in. einer Menge von 15 Teilen in den Spinnkopf eingespeist, wobei die Gesamtmenge JO Teile betrüge Durch die -^umpe 1 wurden JO Teile der geschmolzenen Komponente B zugeführt. Die Unterkanäle 8 und 9 hatten den gleichen Durchmesser. Der Winkel θ· betrug 120°0 Die Komponenten A und B wurden durch die Spinndüse 10 miteinander verbunden und dann gleichzeitig verspritzt und durch Abschrecken an der Luft zu einem gleichförmigen Bikomponentenfaden verfestigt. Die erhaltenen i'äden wurden nacheinander geölt und auf ein Abnehmeror.r aufgewickelt. Dann wurden sie bei Haumtempe-_
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ratur (250^ ^ ^ v^ auf die 3-fache ursprüngliche Länge verstreckt, wobei ein verstreckter Bikomponentenfaden C mit 45 Den/7 Fäden erhalten wurde, bei dem Jeder einzeHre einheitliche Faden einen in Figo 3 gezeigten Querschnitt besaß.
Komponenten A und B Andererseits wurden die/auf die herkömmliche Weise
gleichzeitig durch eine gemeinsame Spinndüse versponnen, wobei ein herkömmlicher Bikomponentenfaden erhalten wurde, bei welchem die obigen beiden Komponenten mit einem Misehverhältnis von 1 : 1 miteinander seitlich angeordnet und verbunden waren. Der gesponnene Faden wurde- dann unter denselben Bedingungen wie der Faden C abgeschreckt, geölt aufgewickelt und verstreckt, wobei ein Bikomponentenfaden D mit 4-5 Den/7 Fasern erhalten wurde, bei dem jeder einheitliche Faden einen in Fig0 1a gezeigten Querschnitt besaß.' In der nachstehenden Tabelle 1 wird die prozentuale Schrumpfung der Fäden C und D in heißem Wasser gezeigt, Eeim Färben der Fäden C und D unter den gleichen Bedingungen zeigten diese im wesentlichen die gleichen Schattierungen und Farben. .
Tabelle 1
Schrumpfung 1P
Faden C
Faden D
57 .
85
- 19
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Die prozentuale Schrumpfung wurde- nach der· folgenden Formel errechnet«
Prozentuale Schrumpfung = ~r%~— x 1°° In der obigen Formel stellt ^o die ursprüngliche Länge des Fadens und die Länge dar, nach dem der Faden 10 Minuten ohne Belastung in kochendes Viass.er getaucht wurde und an der Luft getrocknete
Beispiel 2
Bs wurden die gleichen Komponenten A und B wie in Beispiel 1 verwendet. Unter Verwendung der in; Fige 5 gezeigten Vorrichtung wurden durch die Pumpe 1 60 Teile der geschmolzenen Komponente B in den Spinnkopf eingespeist. Die geschmolzene Komponente A wurde durch die ■lumpen 2 und 3 in einer Menge von 28 bzw, 12 Teilen zugeführt, wobei der Gesamtteil sich auf 40 Teile belief« Die "Ünterkanäle 8 und 9 besaßen gleichen Durchmesser,, i>er Winkel θ V betrug 130°.
Die Komponenten A und B wurden durch die Spinnöffnung 10 miteinander verbunden und dann gemeinsam ver-
zu spritzt und durch Abkühlen an der Luft/einem gleichförmigen Bikomponentenfaden verfestigt. Die so gebildeten Fäden wurden nacheinander geölt und auf einem Aufnehmerohr aufgewickelt ο Dann.wurden sie bei Raumtemperatur (25°c> &? fa roF)
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3,6 mal verstreckt, xirobei ein Bikomponentenmult!filament F mit ^5 Den/7 Fäden erhalten wurde, bei dem jeder einzelne Faden einen in Fip. '4- p-ezeirten Querschnitt aufwies. Der erhaltene Faden wies in heißem Wasser eine prozentuale Schrumpf unp; von 62,5 %' auf. Andererseits xtfurden die Konnonenten A und B p?leiehzeitii?· durch eine gemeinsame bpir-nüf-f— nunp: zu einem herkömmlichen Bikomponenetenfaden versponnen, bei welohenTdie ob i pen beid-en Komponenten mit einem hii-A schunp;s verhältnis von 1 : 1 seitlich angeordnet und miteinander verbunden xiaren« Der gesponnene Faden wurde dann abgeschreckt, iieölt, aufgewickelt und in. der bleichen Weise wie der Faden F vers treckt« Da,bei wurd-e ein EikomOonentenmonofiles G mit 15 Den, d.as einen in FiRO la irezeirten Querschnitt aufwies, erhalten.
Der in Beispiel 1 - erhaltene Faden D und. der oben fen arm te Faden D wurden in ?00 r?A-:.- ver7.wJrn.t, a.i'f einer Aluminiumspule aufpenommen und 3^1 Minuten bei 100 C mit ™ resättirtein Dampf behandelt, wobei-die Fäden D1 bzw ο F' erbalten wurden. Der Faden G wurde in 120 T/M verzwirnt, auf einer Aluminiumspule aufgenommen und I^ Minuten bei 75°C mit resättir:tem Dampf behandelt, x\robei ein Faden G1 erhalten wurde. Zu diesem Zeitpunkt war ein jeder Faden noch keiner Weise gekräuselt. Nach dein oben reanannten _Verzwirnen und der Dampf behandlung wurden die Fäden erneut auf Kep-el aufgenommen und zu einem Strunraf verwirkt. Unter Verwendung des Fadens D1 für die Rand-, Ferse- und Zehenteile und
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ORiGINAL
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desFadens G1 für das Fußteil wurde mit einer Wirkmaschine mit 400 Nadeln ein glatt genähter randloser Strumpf H gewirkt. In derselben Weise wurde unter Verwendung des Fadens F1 für .die Rand-, Ferse- und Zehenteile und des Fadens G1 für das Fußteil ein weiterer Strumpf J gewirkt, Nach dem . Verwirken wurde jedes Strumpfgrundgewebe (Strümpfe H und J) 30 Hinuten bei 1000C ohne Spannung zur Ausbildung von Kräuseln mit gesättigtem Dampf behandelt und gefärbt» Dann wurde der geäfrbte Strumpf auf ein Brett gebracht und 45 bekunden bei 1180C mit gesättigtem Dampf behandelt, Die getrockneten Strümpfe wurden von dem Brett genommen und einenTag lang bei 25°C ohne Spannung in einer Atmosphäre mit 65 $ relativer luftfeuchtigkeit aufbewahrt, wobei dehnbare Strümpfe H' und J1 erhalten wurden.
Der so erhaltene dehnbare Strumpf H1 besaß einen Randteil mit einer Breite im spannungslosen Zustand von 9,6 cm, die kleiner war als die Breite von 11,2 cm des oberen Fußteils, so daß der Randteil und der Fußteil in der Breite nicht ausgeglichen waren. Andererseits besaß der dehnbare Strumpf J* ein Randteil mit einer Breite im spannunfjslosen Zustand von 12,5 das mit der breite (11,2) des oberen Fußteils zufriedenstellend übereinstimmte. Überdies besaß in dem Strumpf J1 der Randteil im wesentlichen die gleiche Färbbarkeit wie der Fußteil. Somit v/i es der Strumpf J1 eine sehr ausgezeichnete Qualität auf.
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Beispiel 3
Es wurden die gleichen Komponenten A und B wie in Beispiel 1 verwendet» Diese Polymere wurden getrennt aufgeschmolzen und gemeinsam aus einer gemeinsamen Spinnöffnung zu einem einheitlichen Faden K versponnen, der aus drei verschiedenen Teilen bestand, die sich seitlich der Faserachse entlang erstreckten„ Durch das Polymere A wurden zwei getrennte Teile X und Z gebildet und in der in Fig» 1b gezeigten Weise angeordnete Unter Veränderung des Volumenverhältnisses der beiden Teile X und Z wurden drei Arten von Fasern L, M und N, wie sie in Fig. 2 gezeigt sind, hergestellt. In der folgenden Tabelle 2 s-iüd die Querschnittsflächen sowie die prozentualen Oberflächenanteile, die von jedem Teil dieses Fadens eingenommen werden, angegeben,
Tabelle 2
Probe Teil Fläche % Oberfläche .Verhältnis der Quer*?·
X
K Y
Z
Querschnitt 25
50
.25
Schnittsflächen X
Z
X
L Y
Z
25
50
25
35
50
15
1
X
M Y
Z
34
50
16
41
45
14
2,1
X
N Y
Z
40
50
10
45
50
5
4
48
50
2
24
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Die oben beschriebenen Fäden'wurden bei Raumtemperatur auf .die 4, 2-fache ursprüngliche Länge ve rs treckt, wobei verstreckte Fäden mit 15/den/7 Monofil, mit der in Tabelle 3 gezeigten prozentualen Schrumpfung erhalten wurden» ·
Tabelle 3
Schrumpfung (#)
frobe 29,7
K 45,0
L 58,3
M 82,1
K
Aub '. ie^er Tabelle v;ird ersichtlich, daß der SYder; 1. 3?.:ü:tic-ch keine ^ri<usel entwickelte, v/ährend der l'joeii ί·. niclrü unterdrückte ^räusel ausbildete, die fsst mit denjenigen identisch waren, die die herkömmlichen seitlich anyeox'dneten Bikomponentenfaden, wie sie in Fiijo 1a gezeigt sind, entwickelten. Die in den Fäden L und W entwickelten Kräusel waren in geeigneter Weise unterdrückt.
■ßA©
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Claims (1)

  1. Patent a· η s ρ r ü c In "e
    1. Bikomponentenfaden mit unveränderter-Färbbarkeit und unterdrückter Kräuselbarkeit, in welchem drei Teile, die jeweils einen-Teil des Ümfanfrs des p-lendiförmi/ren Fadens einnehmen, getrennt nebeneinander anpeord.net sind. und. sich über die gesamte Faserlänge prleichmäßic* erstrecken, wobei zwei Teile durch ein damit verbundenes 7wisohente.il voneinander e-etrennt sind und aus einem thermoplastischen, synthetischen linearen Polymeren bestehen, während das Zwischenteil aus einem anderen thermoplastischen, synthetischen linearen Polymeren,' das eine verschiedene Wärmeschrumpfunp· als das erstere aufweist, besteht,-dadurch gekenn^ei c h η e t, daß die beiden die Kraus el hervorrufenden Kräfte, die jsweils durch die unterschiedliche Schrumpfung des 2wischenteils und ,iedes getrennt angeordneten Teils entstehen, sich p"ep:en sei tip: nicht ausgleichen und. daß die von dem Zwischenteil eingenommene Oberfläche 2/5 bis 3/5 der gesamten Faseroberfläche ausmacht.
    2. Bikomponent enf ad en nach Anspruch.!, dadurch p; e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Winkel O, der von den beiden Geraden, die durch den Schwerpunkt des Fadenquerschnitts p;ehen und die jede der Querschnittsflächen der beiden getrennt ange-
    ~ 25 -
    BA© ORIGINAL
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    ■-■25
    ordneten Teile aufteilen und dem Verhältnis χ der Querschnitts-» flächen der Teile X und Z der folgenden Beziehung ' · -
    xO < 8/9F
    genügen, worin 0 einen Kreiswinkel darstellt, der nicht größer ist als fund χ einen geeigneten Bruch darstellt und wobei -. weiterhin die von dem genannten Zwischenteil gebildete Oberfläche "2 /5' bis 3/5 der Gesamtoberfläche des Fadens einnimmt·
    3· Faden nach Anspruch 2, dadurch ge k e η η ζ· e ic h η e t, daß die von dem genannten Zwischenteil gebildete Oberfläche ca, 1/2 der Gesamtoberfläche des Fadens einnimmt, .
    4· Faden, n$ch Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e 1 oh η e. t, daß der Winkel, der durch die beide|i Geraden, die Curch den .
    Schwerpunkt des FatenQuersohnitts gfhen und die Jede-der Quer** schnittsflichen der beiden getrenntem Teile auf tei-len, nicht J"
    ist»· .. ι - V" '.-. . ■■■■;■■■
    5» Faden nach daß der Wickel
    Anspruch 4, dadurch f/3 bis 8/9 J ist·
    eke η η ze i c h η e t,
    6# Faden nach Anspruch 1J-, dadurch ge k e η η ζ β i ο h η et, daß der Wiikel ^/9? bis 7/9?Γ ist.
    m 26 -
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    . - 26 -
    7. Faden nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnitte der beiden getrennt angeordneten Teile praktisch gleiche Flächen darstellen.
    8. Faden nach Anspruch 2, dadurch g ekennzeichn et, daß der Winkel der von den beidenGeraden, die durch den Schwerpunkt des Fadenquerschnitts gehen und die jede der Querschnittsflächen der beiden getrennt angeordneten Teile aufteilen, ungefähr Tf ist und daß die Querschnitte der beiden getrennt angeordneten Teile im wesentlichen ungleiche Flächen darstellen. ;
    ■-■!"■■ ■ - \
    9* Faden nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t,■ I
    daß daa Verhältnis der Querschnittsflächen der beiden getrennt i
    angeordneten ifeile 1/20 bis 8/9 ist« Γ
    10» facten mehr Anspruch 8, dadurch g ef k en η ζ e i c h η e daß das Verhältnis der Quers chnittsf lachen der beiden getrennt angeordneten Teile 1/5 bis 1/2 ist. |
    11» Faden nachi Anspruch 1, dadurch g 4 k.e η η ζ e i c h η e daß als thermoplastisches synthetisches] lineares Polymere ein Polyamid, Polyester, Polyätherester, Polyolefin, Polycarbonat Polyoxymethylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid bzw· deren Copolymere und Gemisch« eingesetzt werden«
    - 27 1 09826/1 9 f^^mPSCTW
    12. Faden nach Anspruch 11, dadurch s: e k · e η η ζ e i e h η e t, daß als Polyamid Nylon-6, Mylon-7, Nylon-9, Nylon-11, Nylon-12, Nylon-66, Nylon~6lO, Polymetaxylylenadipamid, Polyparaxylyleno.d:.pa«nid oder ein Gopolyamid, das durch freie Kombination zweier oder mehrerer Polyamid bildenden Substanzen wie £ -Aminocaprolactan, Nylon-66-Salz, Nylon~6lO~Salz, Nylon-12- ->alz, Metaxylylendiammoniumadipat, Paraxylylendiammoniumadipat, Hexamethylendiammoniumterephthalat, Hexamethylendiammonium*. isophthalat eingesetzt wirdo
    13. verfahren zur Herstellung von Bikomponentenfaden mit unveränderter färbbarkeit und unterdrückter Krauselbarkeit, bei vjelchem durch einen Hauptkanal ein geschmolzenes thermoplastisclieE sj'nthetisches lineares Polymeres B und durch zwei Unterkanäle, die mit dem Ilauptkanal verbündten sind ein weiteres geschmolzenes thermoplastisches,, synthetisches lineares. Polymeres A zugeführt werden, wobei die beiden Polymeren A und B miteinander verbunden und dajin gleichzeitig aus einer. Spinnöffnung versponnen werden, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die Zufuhr und das VasToinnen der genannten Polymere in einem. solchen Volumenver·* hältnis der Polymere A und B und der beiden Strome d.es Polymeren A, das durch d.ie genannten Unterkanäle zugeführt wird., erfolgt daß ein Kreiainkel O1, der durch die Projektion der Achsen der beiden Unterkanäle auf eine zu der Achse des Hauptkanals senkrecht stehende Ebene gebildet wird, und das Verhältnis (x) der Querschnittsflächen d.er Teile X und Z die durch das Polymere A gebildet werd.en, der folgenden Beziehung
    10982571115 ,
    » 28 -
    χ9· < 8/9 T '
    /renüpren, vorausgesetzt., daß O1 einen Winkel stellt, der nicht rrößer ist als fund χ ein reeip:neter Bruch ist, und daß ferner d.ie durch das genannte Polymere B gebildete Oberfläche ?./5 bis 3/5 der Ge sam tob er fläche den Fadens ausmacht,,
    1^. Verfahren nach Anspruch 13, daxlurch prekennzeic h η et, d_aß χ ungefähr 1 ist.
    I5o Verfahren nach Anspruch 13, dadurch p_ e k e η η zeichnet, daß χ 1/20 bis 8/9 ist.
    160 verfahren nach -Anspruch 13, dadurch prekennze. ic h η e t, daß x 1/5 bis 1/2 ist.
    17. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch r e k e η η ζ e. i c h ™ net, daß O1 nicht /fist..
    18. Verfahren nach Anspruch I3, dadurch p-ekennzeich n e t , daß 0' JT/3 his 8/9 Fist.
    19. Verfahren nach Anspruch I3, dadurch g e.k e η η ζ e i c h η et, daß O1 k/9Ttis 7/9 Fist.
    20. Verfahren nach Anspruch l6, dadurch p: e k e η η ζ e i c h e t , daß die durch das Polymere B gebildete Oberfläche cn,
    T/P der Gesamtoberfläche, des Verfahrens aiismacht. >
    10982 5/191 5
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