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DE1660341C2 - Vorrichtung zur Behandlung eines laufenden Fadens mit einem strömenden Medium - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung eines laufenden Fadens mit einem strömenden Medium

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Publication number
DE1660341C2
DE1660341C2 DE19671660341 DE1660341A DE1660341C2 DE 1660341 C2 DE1660341 C2 DE 1660341C2 DE 19671660341 DE19671660341 DE 19671660341 DE 1660341 A DE1660341 A DE 1660341A DE 1660341 C2 DE1660341 C2 DE 1660341C2
Authority
DE
Germany
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thread
medium
medium supply
channel
shut
Prior art date
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Expired
Application number
DE19671660341
Other languages
English (en)
Other versions
DE1660341A1 (de
Inventor
Peter 5138 Oberbruch Heinen
Josef 5139 Karken Rongen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Enka AG
Original Assignee
Enka AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Enka AG filed Critical Enka AG
Publication of DE1660341A1 publication Critical patent/DE1660341A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1660341C2 publication Critical patent/DE1660341C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/16Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam
    • D02G1/161Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using jets or streams of turbulent gases, e.g. air, steam yarn crimping air jets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/08Interlacing constituent filaments without breakage thereof, e.g. by use of turbulent air streams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung eines laufenden Fadens mit einem strömenden Medium, vorzugsweise zum schlingenlosen unregelmäßigen Verflechten der Einzelfilamente eines multifilen Garnes, wobei in einem auswechselbaren Formstück ein Fadenführungskanal und ein Blaskanal angeordnet sind,vgl.US-PS30 26 597.
Multifile Endlosgarne erhalten oft vor ihrer Verarbeitung zu textlien Erzeugnissen eine besondere Behandlung, um dem Faden eine im Hinblick auf das Endprodukt oder auf seine Handhabung während der Weiterverarbeitung erwünschte Struktur zu geben. Es ist u. a. bekannt, die Bearbeitung durch Anblasen des Fadens mit einem Gas, vorzugsweise Luft, durchzuführen. Das so erhaltene texturierte Garn weist entsprechend den veränderlichen Einflußfaktoren der Behandlung, ein Volumen pro Längeneinheit auf, welches im Vergleich mit dem des Ausgangsproduktes mehr oder weniger zugenommen hat. Diese Volumenzunahme infolge der Behandlung ist abhängig von der axialen Fadenspannung. Dabei liegen die Einzelkapillaren im Garn verwirbelt und regellos miteinander verflochten vor.
In der US-PS 30 26 597 ist eine solche Vorrichtung zum Texturieren eines multifilen Garnes beschrieben, welche aus einem Formstück besteht, in das ein Fadenführungskanal und ein Blaskanal eingearbeitet sind. Dieses Formstück ist mit der Mediumzuleitung über einen Schraubverschluß auswechselbar verbunden. Mit dieser Vorrichtung soll ein stark gebauschtes Garn hergestellt werden. Die dazu erforderliche Volumenzunahme wird ciurch sehr geringe Fadenspannung und durch eine Erweiterung des Fadenführungskanaldurchmessers in Fadenlaufrichtung auf mindestens das Doppelte erreicht
Wird für die störungsfreie textile Weiterverarbeitung multifiler Garne nur ein guter Zusammenhalt der Kapillarfäden gewünscht, können diese vor ihrem Einsatz in z. B. Web- oder Wirkmaschinen gezwirnt und/oder mit einer Schlichtflüssigkeit versehen werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das Garn bei
ίο verhältnismäßig großer axialer Spannung anzublasen und so ein Garn zu erstellen, dessen Einzelfäden fest verflochten sind und dessen Volumenzunahme sehr gering ist. Für diese Art der Anblasung ist die Vorrichtung gemäß der US-PS 30 26 597 nicht vorgesehen.
Der Gebrauch von Preßluft oder anderen Blasmedien, insbesondere von Gasen, verursacht bei großtechnischen Verfahren sehr hohe Kosten. Der Aufwand zur Verwirbelung von Garnen darf aber, wenn diese Art der Fadenbehandlung wirtschaftlich durchgeführt werden soll, keinesfalls größer als der für das Zwirnen und bzw. oder das Schlichten sein. Daher ist man bestrebt, den Verbrauch des Strömungsmediums möglichst klein zu halten. Um dies zu erreichen, wurde der Wirkungsgrad der eigentlichen Blaseinrichtungen so verbessert, daß bei geringem Verbrauch an Strömungsmedium und großen Fadendurchzuggeschwindigkeiten der geforderte Wirbeleffekt ire Faden erzielt wird. Eine weitere Drosselung des Mediumverbrauchs ist mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich.
Die Fadenbehandlungsvorrichtungen können wegen ihrer kleinen Abmessungen vorteilhaft an Maschinen befestigt sein, mit denen die Nachbehandlung der Garne nach ihrem Austritt aus der Spinndüse erfolgt So wird
z. B. das Garnprodukt in einem Arbeitsgang verstreckt und verwirbelt Eine solche Verstreckmaschine besteht aus einer großen Zahl von Verstreckeinheiten, auf denen je ein Faden bearbeitet wird. Sind nun an der Verstreckmaschine auch noch die Fadenbehandlungsvorrichtungen zum Verwirbeln der Kapillarfäden befestigt, so werden alle diese Blasvorrichtungen von einer Hauptzuführungsleitung für das Strömungsmedium gespeist. Da mehrere Maschinen jeweils von nur einem Arbeiter bedient werden und das Anfahren einer Arbeitseinheit eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, tritt ein großer Verlust an Strömungsmedium in all den Behandlungsstellen auf, die von der Hauptzuführungsleitung einer Maschine bereits versorgt werden, bevor der zu behandelnde Faden eingefädelt ist.
Vorrichtungen, die eine besonders gute Ausnutzung der Energie des Strömungsmediums zur Fadenbehandlung besitzen, sind bis auf den Blaskanal für die Mediumzuführung und eine Bohrung, durch die der zu behandelnde Faden läuft, vollkommen abgeschlossen.
Bei diesen Anordnungen ist daher der Fadenführungskanal gleichzeitig auch Abflußöffnung des Blasmediums in die freie Atmosphäre. In eine solche Vorrichtung kann das Garn überhaupt nur dann eingefädelt werden, wenn die Strömungsmediumzufuhr abgesperrt ist, weil das aus der Fadenführungsbohrung mit hoher Geschwindigkeit ausströmende Medium die Einführung des Fadens verhindert. Würde eine Maschine nur ein Absperrorgan für das Strömungsmittel besitzen, so müßten vor dem Anfahren der Maschine zuerst einmal alle Fäden in die Fadenführungen eingebracht werden. Ebenso wäre bei jedem Spulenwechsel an jeder Einheit ein kurzzeitiges Abschalten der ganzen Maschine notwendig.
Eine Einschränkung des Blasmediumverbrauches und Bine wirtschaftliche Ausnutzung der Bearbeitungsmaschinen wird daher erreicht, wenn jede Behandlungsstelle ein eigenes Absperrorgan erhalt, das die Mediumzuleitung nur öffnet, wenn die Einrichtung zur Fadenbehandjung in Arbeitsstellung gebracht wird.
In der US-PS 30 22 563 ist eine Vorrichtung zum Bauschen eines multifilen Garnes durch Beaufschlagung mit Druckluft beschrieben, bei welcher über ein Absperrorgan die Druckluftzufuhr gestoppt werden kann. Diese Vorrichtung ist zum schlingenlosen unregelmäßigen Verflechten nicht vorgesehen. Die Betriebssicherheit dieser Vorrichtung ist insofern nicht gegeben, weil das Garn auch dann durch den Fadenführungskanal laufen kann, wenn die Druckluft abgestellt ist Bei vielen nebeneinander angeordneten Vorrichtungen dieser Art besteht außerdem die Gefahr, daß der Absperrhebel der einen Vorrichtung mit dem der daneben befindlichen Vorrichtung verwechselt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es dehalb, eine Vorrichtung zum Behandeln eines laufenden Fadens mit einem strömenden Medium zur Verfügung zu stellen, bei welcher unter Vermeidung der oben beschriebenen Nachteile eine Einschränkung des Blasmediumverbrauchs und eine wirtschaftliche Ausnutzung der Bearbeitungsmaschinen erreicht wird. Insbesondere soll erreicht werden, daß bei abgeschlossener Mediumzufuhr der gerade Fadenverlauf gestört wird Um zu vermeiden, daß der Faden versehentlich weiterläuft ohne durch das Medium behandelt zu werden. Bedienungsfehler sollen durch diese Vorrichtung weitgehend ausgeschlossen werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
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a) das Formstück in ein Stellelement eines Mediumabsperrhahnes eingesetzt ist,
b) im Stellelement ein Mediumzuführungskanal von einem mit einer Mediumzuleitung fest verbundenen Küken zum Blaskanal verläuft, und
c) das Stellelement auf dem Küken schwenkbar zwischen zwei Endstellungen, der Arbeitsstellung und der Absperrstellung, angeordnet ist, wobei
d) in der Arbeitsstellung die Mediumzuieitung über eine im Küken befindliche seitliche Ausströmöffnung und den Mediumzuführungskanal mit dem Blaskanal verbunden ist und der Fadenführungskanal mit der Fadenlaufrichtung koaxial verläuft, und
e) in der Absperrstellung die Ausströmöffnung verschlossen ist und die Achse des Fadenführungs- so kanals gegenüber der Fadenlaufrichtung verkippt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht das schnelle und einfache Abschalten der Mediumzufuhr für jede einzelne Bearbeitungsstelle. Damit ist ein hoher Ausnutzungsgrad der pro Garneinheit gebrauchten Menge des Bearbeitungsmediums gewährleistet Außerdem wird auch die gleichmäßige Güte des erstellten Garnproduktes gesichert weil das Absperrorgan die βο Zufuhr des Arbeitsmediums nur freigibt, wenn die Bearbeitungseinrichtung die richtige Stellung zum laufenden Faden einnimmt Endlich muß noch die Möglichkeit des schnellen und einfachen Einfädeins eines Garnes in eine Fadenführungsbohrung mit der aufgezeigten Vorrichtung an jeder einzelnen Bearbeitungseinheit unabhängig vom Arbeitsablauf der übrigen Blasstellen als besonders vorteilhaft angesehen werden.
Der zu behandelnde Faden läuft mit großer Geschwindigkeit durch das Formstück und schlägt da er vom Mediumstrahl in der Einrichtung hin und hergeschleudert wird, dauernd gegen die Wände des Fadenführungskanals. Das Formstück verschleißt an diesen stark beanspruchten Stellen sehr schnell, so daß dann evtl. auch bei abgeschlossener Mediumzufuhr ein gerader Fadenlauf möglich ist Es wird daher zweckmäßig aus verschleißfestem Material hergestellt
Anhand der Figuren wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung z. T. aufgeschnitten,
Fig.2 die Vorrichtung entsprechend dem Schnitt A-Am Fig. 1,
F i g. 3 schematisch den Fadenlar.■/. bei geöffnetem und geschlossenem Absperrorgan.
In F i g. 1 ist das Gehäuse mit 1 bezeichnet Es besitzt Bohrungen 2, die zur Befestigung der Vorrichtung am Maschinengestell dienen. Aus dem Gehäuse 1 ragt seitlic't das Küken 3 und das Stellelement 4 heraus. Das Küken 3 sitzt fest im Gehäuse 1. Das Stellelement 4 ist um das Küken 3 bis zum Anschlag gegen den Stift 5 drehbar. In das Stelielement 4 ist das Formstück 6 eingesetzt. Das Formstück 6 ist hi der Regel aus verschleißfestem Material hergestellt Es wird von der Schraube 7 so gehalten, daß der Mediumzuführungskanal 8 im Stellelement 4 in den Blaskanal 9 des Formstücks 6 übergeht. Mit 10 ist der Fadenführungskanal und mit 11 die Staukammer bezeichnet
F i g. 2 zeigt das konische Ende des Kükens 3, auf dem das Stelielement 4 mit seiner entsprechenden konischen Bohrung in für Hähne mit konischem Küken bekannter Weise von der Feder 12 gehalten sitzt. Im Küken 3 verläuft die Mediumzuleitung 13 bis zum konischen Ende. Von dort führt eine zur Mediumzuleitung 13 senkrechte Ausströmöffnung 14 aus dem Küken 3 heraus und fluchtet, wenn das Stellelement 4 am Stift 5 anliegt, mit dem Mediumzuführungskanal 8 des Stellelementes 4. Befindet sich das Stellelement 4 in dieser Lage, so ist auch das Formstück 6 in Arbeitsstellung; d. h. die Verbindungslinie zwischen dem Fadenablauf aus dem Lieferwerk und dem Fadenablauf in das Abzugswerk ist zugleich die Achse des Fadenführungskanals 10.
Fig.3 zeigt schematisch die Lage der Vorrichtung und den Fadenverlauf in Arbeitsstellung und gestrichelt in Absperrstellung. Schon eine kleine Drehung des Stelieiementes 4 unterbricht die Verbindung zwischen dem Mediumzuführungskanal 8 und der Ausströmöffnung 14 (F i g. 2). Damit ist die Zufuhr des Arbeitsmediums zum Formstück 6 gesperrt und gleichzeitig ein gerader, störungsfreier Fadenverlauf vom Lieferwerk zum Abzugswerk durch die Einrichtung nicht mehr möglich. Es kann also eine Bearbeitungsstelle niemals angefahren werden ohne zugleich die Zuführleitung des Arbeitsmediums zu öffnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche;
    J, Vorrichtung zur Behandlung eines laufenden Fadens mit einem strömenden Medium, vorzugsweise zum schlingenlosen unregelmäßigen Verflechten der Einzelfilamente eines multifilen Garnes, wobei in einem auswechselbaren Formstück ein Fadenführungskanal und ein Blaskanal angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
    a) das Formstück (6) in ein Stellelement (4) eines Mediumabsperrhahnes eingesetzt ist,
    b) · im Stellelement (4) ein Mediumzuführungskanal
    (8) von einem mit einer Mediumzuleitung (13) fest verbundenen Küken (3) zum Blaskanal (9) verläuft, und
    c) das Stellelement (4) auf dem Küken (3) schwenkbar zwischen zwei Endstellungen, der Arbeitsstellung und der Absperrstellung, angeordnet ist, wobei
    d) in der Arbeitsstellung die Mediumzuleitung (13) über i:jie im Küken (3) befindliche seitliche Ausströmöffnung (14) und den Mediumszuführungskanal (8) mit dem Blaskanal (9) verbunden ist und der Fadenführungskanal (10) mit der Fadenlaufrichtung koaxial verläuft, und
    e) in der Absperrstellung die Ausströmöffnung (14) verschlossen ist und die Achse des Fadenführungskanals (löj gegenüber der Fadenlaufrichtung verkippt ist
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (6) aus verschleißfestem Material hergestellt ist
DE19671660341 1967-02-01 1967-03-16 Vorrichtung zur Behandlung eines laufenden Fadens mit einem strömenden Medium Expired DE1660341C2 (de)

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