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DE1659970A1 - Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens - Google Patents

Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens

Info

Publication number
DE1659970A1
DE1659970A1 DE19661659970 DE1659970A DE1659970A1 DE 1659970 A1 DE1659970 A1 DE 1659970A1 DE 19661659970 DE19661659970 DE 19661659970 DE 1659970 A DE1659970 A DE 1659970A DE 1659970 A1 DE1659970 A1 DE 1659970A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
underlay
layer
procedure
round gravel
synthetic resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661659970
Other languages
English (en)
Inventor
Rene Bichsel
Erhard Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANIEL AG FRANZ
Original Assignee
HANIEL AG FRANZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANIEL AG FRANZ filed Critical HANIEL AG FRANZ
Publication of DE1659970A1 publication Critical patent/DE1659970A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens.
    j;:genstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur
    Erstellung eines Unterlagsbodens, welches sich von den be-
    ka,=ten Verfahren dieser Art dadurch unterscheidet, daß man
    sauberen trockenen üundkies mit einem Bindemittel auf der
    Jasis von Kunstharz umhüllt und gleich danach ein so erhaltenes
    "z51omerat als Unterlagsbodenschicht verdichtungsfrei e2.n-
    z^r-net.
    y:ses Verfahren s.1'..Z@Jo die nach demselben erstellten Unterlags-
    bücen haben gegenüber den bekannten Verfahren zur Erstellung
    von ZementunterlaisbÖden bzw. gegenüber diesen letzteren ze-
    .. ....,eE, v@a.@e Vo-@ G
    ^,) S,-'ion nach etwa 24 Jturden ist das Bindemittel, das bei-
    ein solches auf der Basis von Epoxy- oder von Poly-
    esterharz sein kann, sehr weitgehend ausgehärtet, und schon
    _äarh dieser kurzen Zeitdauer kann somit der Oberbelag aufge-
    :s@c@ht -#,Zw. verlegt wr@le.. In der Gesamtbauzeit beispiels-
    -4: .we rori Uohn:iäuserr, können somit wesentliche Verkürzungen
    a-- zi.eit werden. _
    Es kann eine Drucxfe.tigkeit erreicht werden, die das
    .@e hrfache der bisher ür 1 ic.fen Zementunterlagsböden beträgt,
    w.-_s ,@ ez.ell be:L d.el° Erstellung von hocbbeausp ruchten Bodenbe-
    -Ä__,A:-i in Industrie- und @r:@wer bebe.@trieben w-. ;htig -.st ,
    ae.sse nachteili°e Erscheinungen.:, die bekanrtlich bei
    Zewentuntsrlagsböden aufftreten, nämlich uea,#
    las sogenannte "Verbrennen" der Abglättbe-
    schichtung,
    Frostschäden,-
    Güteverminderung infolge ungleichmäßigen
    i-lischungsverhältnissen von Sand-Wasser-Zement,
    fallen weg.
    4) Der besonders in den 'wiintermonaten oft kostspielige Auf-
    wand für@das austrocknen der Zementunterlagsböden und die Ab-
    fuhr der sich dabei bildenen Luftfeuchtigkeit fällt weg, eben-
    so wie die Gefahr der Bildung von Feuchtigkeitsflecken an Ver-
    putzwänden oder -decken oder an Wänden oder Deckem mit Farb-
    anstrich.
    5) Das thermische und das Schallisoliervermögen sind vor-
    züglich; es läßt sich als Oberbelag jedes geeignete Material
    mit gutem Tr#.-@tschal@.isuiiervermögen verwende verwer#den.
    6) her Bedarf an Arbeitskräften für die Durchführung des
    erfndu@ sgei:äeri VGrfai-irerLs ist bedeutend geringer als für
    die Er s tellund von Zementunterl agsböd an.
    Das erfindungsgemäP-2 Verfa..hren wind nachfolgend beispielsweise
    erläutert.
    Es wird laufend von einem mann einer Arbeitsequipe, vorzugs-
    weise unter Zuhilfenahme einer innen tadellos sauberen Beton-
    mischmaschine, sauberer, trockener, vorzugsweise ofengetrockne-
    ter Rundkies(alao ungebrochener Kies) mit einer unmittelbar
    davor angefertigten Mischung eines Kunstharzes mit dem dazu
    passenden Härter umhüllt. Auf 100 kg Rundkies kommen, je nach
    r:örnung desselben und ,j e nach verlang ter Druckfestigkeit des
    zu erstellenden LTnterlagsbodens, 1 bis 2 kg Kunstharz Häter-
    isch=.,-.j : Dae vom B tztonmischer a@@sgyeerte zähflüssige Agglo-
    merat rtird sogleicb durch AufschÜtten. und Verteilen (z.B. wie
    üblich lauter Verwendung einer Streichlatte) eingebracht, aber
    nicht verdichtet.
    Die Körnung des Kieses in einer Schicht soll vorzugsweise ziemlich gleichmäßig sein, da es darauf ankommt, daß benachbarte Kieskörner nur mit Bruchteilen der Oberfläche der sie umhüllenden Kunstharzschicht miteinander verbunden werden und somit zwischen ihnen möglichst viele luftgefüllte Hohlräume unausgefüllt bleiben. Dieser Effekt würde nicht eintreten, wenn. Hohlräume zwischen Grobkieseln durch Feinkiesel aufgefüllt würden. Dies hindert aber nicht, eine untere Schicht mit grober Körnung und eine obere Schicht mit feinerer Körnung (und deshalb grcßerer Druckfestigkeit) aufzubringen und darüber an der Oberfläche eine Mischung, beispielsweise von Quarzsand und von Kugstharzbindemittel, aufzuspachteln.
  • sie gröbste Körnung kann einer solchen eines Siebes mit Löchern mit einem Durchmesser von 20, 30 oder noch mehr Millimetern entsprechen, die feinste Körnung einer solchen eines Siebes mit Löchern von 1 mm Durchmesser.
  • Als Bindemittel auf Kunstharzbasis kommt z.B. ein Epoxyharz wie das :u@_arkenprodukt "A.°aldit" oder ein Polyesterharz in Frage, 2alls ein "schwimmender" Unterlagsboden ("schwimmender Estrich"; erstellt werden soll, kann auf den rauhen Rohbeton eine Sandschicht zum Ausgleich. der Unebenheiten und dann eine Schicht aus Ölpapier verlegt werden, bevor man das Raindkies-Kunstharz-Agglemerat aufschüttet und verdichtungsfrei verteilt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens, dadurch .gekennzeichnet, daßnan sauberen trockenen Rundkies mit einem Bindemittel auf der Basis von Kunstharz umhüllt und gleich danach ein so erhaltenes Agglomerat als Unterlagsbodenschicht verdichtungsfrei einbringt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß man ofengetrockneten Rundkies verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1.oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man mehrere Agglomerate schichtenweise einbringt, wobei die Rundkieskörnung in der zuerst eingebrachten Schicht gröber ist als in der nachher eingebrachten Schicht.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man zuoberst ein Agglemerat von Sand und Kunstharzbindemittel aufspachtelt.
DE19661659970 1966-02-16 1966-08-23 Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens Pending DE1659970A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH221566A CH457798A (de) 1966-02-16 1966-02-16 Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1659970A1 true DE1659970A1 (de) 1970-04-16

Family

ID=4228541

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661659970 Pending DE1659970A1 (de) 1966-02-16 1966-08-23 Verfahren zur Erstellung eines Unterlagsbodens

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DE (1) DE1659970A1 (de)

Families Citing this family (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0248045B1 (de) * 1985-12-06 1990-03-14 RANG K.G. Haus moderner Fussböden Verfahren zur herstellung eines gegebenenfalls schwimmenden fussbodenbelages
DE3603664C2 (de) * 1985-12-06 1994-09-01 Rang Kg Haus Moderner Fusboede Verfahren zur Herstellung eines gegebenenfalls schwimmenden Fußbodenbelages

Also Published As

Publication number Publication date
CH457798A (de) 1968-06-15

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