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DE1658875B1 - Daemmplatte fuer die Aussenisolierung von Bauwerken und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Daemmplatte fuer die Aussenisolierung von Bauwerken und Verfahren zu ihrer Herstellung

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Publication number
DE1658875B1
DE1658875B1 DE19671658875 DE1658875A DE1658875B1 DE 1658875 B1 DE1658875 B1 DE 1658875B1 DE 19671658875 DE19671658875 DE 19671658875 DE 1658875 A DE1658875 A DE 1658875A DE 1658875 B1 DE1658875 B1 DE 1658875B1
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DE
Germany
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board according
coating
insulating board
plate
insulation
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Pending
Application number
DE19671658875
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hebgen
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/20Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of plastics
    • E04C2/205Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of plastics of foamed plastics, or of plastics and foamed plastics, optionally reinforced
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
    • E04B1/76Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
    • E04B1/78Heat insulating elements
    • E04B1/80Heat insulating elements slab-shaped
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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Description

Die Erfindung betrifft eine für die mit einer Beschichtung zu versehene Außenisolierung von Bauwerken bestimmte Dämmplatte aus thermoplastischem Material, insbesondere geschäumtem Kunststoff, z. B. Polystyrol, die beidseitig mit Einrichtungen zur Verbesserung der Mörtel- oder Kleberhaftung versehen ist, sowie ein Verfahren zu ihrer Herstellung. Neuere Erkenntnisse auf dem Gebiet der Wärmedämmung von Außenwänden haben dazu geführt, daß die Dämmschichten nach Möglichkeit an die Außenseite gelegt werden, weil damit die bei einer innenseitigen Dämmung erforderliche Dampfbremse entfallen kann und weil bei einer Außendämmung die tragenden Wände weitgehend vor Temperaturschwankungen geschützt sind. Allerdings muß dazu die eigentliche Dämmschicht, die meist aus einzelnen Platten aus Hartstoffschaumkunststoff, z. B. Polystyrol, besteht, gegen Witterungseinflüsse geschützt werden. Dieser Schutz kann durch Aufbringen eines normalen mineralischen Putzes oder auch eines Kunststoff-Putzes erfolgen, wozu es empfehlenswert ist, unter den eigentlichen Außenputz einen faserarmierten Kunststoffspachtel aufzutragen, um auf den verlegten Dämmplatten eine fugenlose, druckfeste und zähelastische Trägerschicht zu erhalten. Mit dieser Spachtelmasse werden sämtliche Fugen überbrückt und etwaige Unebenheiten ausgeglichen.
Abgesehen von dem erheblichen Arbeitsaufwand zum Aufbringen der Dämmplatten, des Armierungsspachtels und der eigentlichen Außenhaut, der sich sehr verteuernd auswirkt, liegt ein echter Nachteil dieser Art von Fassadenverkleidung darin, daß die Dämmplatten mit dem tragenden Untergrund lediglich durch eine Mörtelschicht verbunden sind. Beim Ausbrechen eines Feuers in dem betreffenden Gebäude können die Flammen durch die Fenster- und Türöffnungen schlagen und die Dämmschicht abschmelzen. Damit wird die Fassadenbeschichtung ihrer tragenden Unterschicht beraubt und kann herabstürzen. Dies ist besonders gefährlich, wenn zur Bildung der Außenhaut Materialien mit einem hohen Flächengewicht verwendet werden, also beispielsweise keramische Fliesen, Mosaik, Kacheln od. dgl.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dämmplatte der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, bei der eine feuerbeständige und verrottungsfeste Verbindung zwischen der Beschichtung und dem die Verbindung zum tragenden Untergrund herstellenden Bindemittel, z. B. Mörtel, besteht, so daß die Beschichtung auch bei Zerstörung der Dämmschicht am Bauwerk festgehalten wird. Dabei war gleichzeitig die Aufgabe zu lösen, eine weitgehende Vorfertigung zu erreichen, so daß der Arbeitsaufwand zur Anbringung der Dämmplatte und der Beschichtung verringert werden konnte.
Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Dämmplatte dadurch, daß die Platte von mineralischen Fäden, z. B. aus Glasfaserseide durchsetzt ist, die in engem Abstand nach Art einer Steppung von der Vorder- zur Rückseite durchgehen, um als Verankerung der Beschichtung mit dem Bauwerk zu dienen.
Mit der erfindungsgemäßen Dämmplatte wird erreicht, daß sowohl an der Vorderseite wie auch an der Rückseite der Dämmplatte durch die Verankerungsfäden eine innige Verbindung mit den jeweiligen Mörtel- bzw. Kleberschichten entsteht, so daß, wenn durch Feuereinwirkung die Dämmschicht abgeschmolzen wird, hinter der Beschichtung zwar ein Hohlraum entsteht, die Beschichtung aber an so vielen Stellen festgehalten wird, daß sie nicht herabstürzen kann. Zweckmäßig bilden die Verankerungsfäden auf der Vorder- und/oder Rückseite Bereiche, in denen sie im Abstand von der jeweiligen Plattenoberfläche liegen, so daß sie vom Mörtel bzw. Kleber völlig umhüllt werden können.
Eine nach der Erfindung gestaltete Dämmplatte
ίο kann noch in der verschiedensten Weise weitergebildet werden. So ist es z. B. möglich, zur Verstärkung der Verankerung auf der Vorder- und/oder der Rückseite der Platte zusätzlich ein in die Steppung einbezogenes Gewebe aus gleichem oder im wesentliehen gleichem Material wie das der Verankerungsfäden anzuordnen. Das Verankerungsgewebe kann über einen Rand oder zwei Ränder hinausragen, so daß sich die überstehenden Bereiche mit den jeweils benachbarten Platten überlappen.
Die Vorderseite der Platte kann mit einer Beschichtung, ζ. B. mit Putz, Fliesen, Folien od. dgl., versehen sein. Die Vorderseite der Platte kann auch eine, einer Plattierung entsprechende, durch Nuten, Rippen oder kreuzförmige Nocken gebildete Rasterteilung aufweisen. Dabei ist die Maschenteilung des Verankerungsgewebes zweckmäßig auf diese Rasterteilung der Plattenvorderseite abgestimmt.
Schließlich können die auf der Plattenvorderseite angeordneten Nuten breiter sein als die axial darüberliegenden Fugen der Beschichtung. Wenn die Beschichtung in Form von Platten aufgetragen wird, dann können diese kreuzgitterartig angeordnete Nuten aufweisen, und die Teilflächen können durch die in den Fugen stehengebliebenen Querstege miteinander verbunden sein.
Ein besonders zweckmäßiges Verfahren zur Herstellung einer Dämmplatte besteht darin, daß eine Schaumkunststoffplatte mit rasterförmig angeordneten Rippen in den zwischen den Rippen liegenden vertieften Bereichen mit einer Beschichtung aus einer abbindefähigen und/oder erhärteten Masse versehen wird, daß sodann die Rippen durch ein Lösungsmittel oder Wärmebehandlung entfernt und die schließlich entstehenden Nuten in an sich bekannter Weise verfugt werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert, wobei bei den Querschnittsdarstellungen jeweils im linken Teil die Dämmplatte allein und im rechten Teil die gleiche Platte auf Mauerwerk oder Beton befestigt, einschließlich der fertigen Oberflächenbehandlung, dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Grundform der erfindungsgemäßen Dämmplatte,
F i g. 2 bis 8 weitere Ausgestaltungen im Schnitt und
F i g. 9 eine Teil-Draufsicht auf eine Dämmplatte gemäßFig. 8.
In F i g. 1 ist der Grundtyp der erfindungsgemäßen Dämmplatte dargestellt. Die Dämmplatte 1 besteht aus thermoplastischem Hartschaumkunststoff, z. B. Pyrostyrol. Sie ist mit Verankerungsfäden 2 versehen, die beispielsweise aus Glasfaserseide bestehen und die von der Vorderseite 3 zur Rückseite 4 der Platte
6g durchgesteckt sind, wo sie Schlaufen 5 zur besseren Haftung im Mörtel 6 bilden. Die Dämmplatte 1 ist auf der Vorderseite 3 in an sich bekannter Art und Weise mit einem Kunststoffputz 8 beschichtet. Hier zeigt
sich der Vorteil der Erfindung, der darin besteht, daß, beim Ansetzen der Platte 1 auf das Mauerwerk 7 wenn die Dämmplatte 1 durch Hitzeeinwirkung weg- vorgesehen. Nach dem Verlegen der Platten sind die geschmolzen wird, die Beschichtung 8 mit dem Nuten 25 mit Fugenmörtel 26 auszufüllen, so daß Mauerwerk 7 durch die im Haftmörtel 6 eingebetteten eine zusammenhängende Wandverkleidung entsteht.
Verankerungsfäden 2 verbunden bleibt. 5 Dabei ist der am Plattenstoß 27 angeordnete Haken-
Bei der in F i g. 2 dargestellten Dämmplatte 1 sind falz 15 eine ausgezeichnete Verlegehilfe, da die FaIz-
die Verankerungsfäden 9 abwechselnd von der Vor- ausbildung den Verleger dazu zwingt, den Fugenderseite 3 zur Rückseite 4 geführt. Zur besseren schnitt genau einzuhalten.
Kleber- oder Mörtelhaftung sind hier Feinwülste 10 In F i g. 6 ist links ein Querschnitt und rechts ein und Haftrillen 11 vorgesehen. Im Bereich dieser io Längsschnitt durch eine Dämmplatte 1 dargestellt. Feinwülste bzw. Haftrillen liegen die Verstärkungs- Dabei ist eine Beschichtungsplatte 23, z. B. eine fäden 9 in einigem Abstand von der jeweiligen Asbestzementplatte, durch Einfräsen von Nuten 28 Plattenoberfläche, so daß eine gute Umhüllung mit vorbereitet, die etwa bis zur halben Plattendicke dem Mörtel gegeben ist. Diese Ausführungsform, bei reichen. Sodann ist der Nutengrund in einer Weise der die Verankerungsfäden 9 abwechselnd von der 15 durchgefräst worden, daß kleine Verbindungsstege 29 Vorder- zur Rückseite geführt sind, empfiehlt sich erhalten bleiben (rechte Darstellung der Fig. 6). Die dann, wenn es nicht möglich ist, die Verankerungs- so vorbereitete Platte 23 ist dann mit Kleber 24 auf fäden auf der Vorderseite 3 in einer Linie durchzu- der Dämmplatte 1 befestigt worden. Die Verankesteppen, weil erhabene Fugenstege 12 zur Einteilung rungsfäden 30 umschlingen hier die Stege 29, gehen des Plattenbelages 13 vorhanden sind. Nach dem ao dann zur Rückseite 4, wo sie sich über Feinrillen 31 Ansetzen der Dämmplatten 1 mit Mörtel 6 auf das legen. Bei dieser Ausführungsform wird die Beschich-Mauerwerk 7 können die Fugen 14 in an sich be- tungsplatte 23 direkt von den Verstärkungsfäden gekannter Weise mit Fugenmörtel ausgefüllt werden. halten, die auf der Rückseite im Verlegemörtel 8
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist die verankert sind.
Dämmplatte 1 mit einem an sich bekannten rings- 25 Ein bevorzugtes Beispiel einer erfindungsgemäßen um laufenden Hakenfalz 15 und wie bei dem vorher- Dämmplatte aus Schaumkunststoff, bei dem auch gehenden Beispiel zur besseren Mörtel- und Kleber- bestimmte Schritte zu ihrer Herstellung erfindungshaftung auf der Vorderseite 3 mit Feinwülsten 10 und wesentlich sind (vgl. Anspruch 10), ist in der F i g. 7 auf der Rückseite 4 mit Haftrillen 11 versehen. Dazu dargestellt. Die Dämmplatte 1 besitzt hier angeformte kommt auf der Vorder- und Rückseite ein Verstär- 30 Fugenstege 32, die auf der Plattenvorderseite einen kungsgewebe 16, das mit den durch die Dämmplatte rechtwinkligen Raster bilden. Zur besseren Mörtelhindurchreichenden Verankerungsfäden 2 gehalten oder Kleberhaftung sind Feinwülste 10 und Haftwird. Am Plattenstoß sind Überlappungen 17 vorge- rillen 11 vorgesehen. Die Verankerungsfäden 9 besehen, die auf die vorverlegte Platte 1 übergreifen, finden sich auf der Plattenvorderseite nur in den wodurch sich eine zusammenhängende Flächen- 35 durch die Fugenstege 32 begrenzten vertieften bewehrung durch das Verstärkungsgewebe ergibt. Die Bereichen 33. Diese sind im Herstellungswerk mit Dämmplatte 1 kann z. B. als bleibende Schalung bei einer plastischen abbindefähigen und/oder erhärtenbetonierten Wänden 18 eingesetzt und auf bekannte den Masse 34 gefüllt worden; die Platten sind leicht Art und Weise beschichtet werden, z. B. mit Mosaik- gerüttelt worden, so daß sich die Masse 34 gleichfliesen 13. 40 mäßig verteilt hat und eine ebene, aber noch leicht
Bei der in F i g. 4 dargestellten Dämmplatte 1 sind gewellte Oberfläche 35 entstanden ist, die etwas von auf der Vorderseite 3 nach einem Raster verlaufende der Oberkante der Fugenstege 32 zurückliegt. Die Nuten 19 vorgesehen. Die Rückseite der Platte 1 ist frisch beschichteten Dämmplatten 1 können ohne wiederum mit angeformten Feinwülsten 10 ausge- Bedenken übereinandergestapelt werden, da instattet. Als Deckschicht ist hier eine wetterbeständige 45 folge der vorstehenden Fugenstege 32 die darübertiefgezogene Kunststoff-Folie 20 angeordnet, die in gesetzten Platten mit der noch weichen Masse 34 der Oberflächengestaltung genau dem System der nicht in Berührung kommen.
Nuten 19 entspricht und die auf die Dämmplatte 1 Nach dem Erhärten der Masse 34 werden die aufgeklebt ist. In die Nuten 19 ist ein weitmaschiges Fugenstege 32 entfernt, was z. B. durch Aufsprühen Verstärkungsgewebe 21 eingelegt, das wiederum mit 50 einer genau dosierten Menge einer den Schaumstoff Verankerungsfäden 2 durch die Dämmplatte hindurch auflösenden Flüssigkeit oder durch Wärmebehandzur Rückseite 4 verankert ist. Nach dem Ansetzen lung vorgenommen werden kann. Dabei ist es zweckder Dämmplatten auf die Wand 7 mit Haftmörtel 6 mäßig, wenn sich etwas unter die Beschichtungsmasse können die in den Folien eingeprägten Nuten 22 mit 34 greifende Fugenrillen 36 bilden, da dann eine Mörtel ausgefüllt werden, wodurch sich eine gute 55 besonders gute Verankerung des Fugenmörtels 26 erAbdeckung für das Verstärkungsgewebe 21 ergibt. zielt wird. Dieser Fugenmörtel kann eingebracht Auf der in F i g. 5 dargestellten Dämmplatte 1 ist werden, sobald die als Fertigelemente an den Bau eine an sich bekannte Verkleidungsplatte 23, z. B. aus gelieferten Dämmplatten verlegt, sind. Es entsteht Asbestzement, mit Kleber 24 befestigt. Dabei hat die damit eine zusammenhängende Isolierverkleidung mit Verkleidungsplatte die gleiche Größe wie die Dämm- 60 einer Oberflächengestaltung, die weitgehend einer platte selbst. Nach Erhärten des Klebers sind kreuz Verkleidung mit keramischen Fliesen entspricht, aber und quer verlaufende Nuten 25 eingefräst worden, sehr viel wirtschaftlicher herzustellen ist. wobei das Fräswerkzeug noch etwas in die Dämm- Zur Vorfertigung von mit Fliesen 13 zu beschichplatte 1 eingegriffen hat. In die so entstandenen Nuten tenden Dämmplatten 1 gemäß den zusammengehöri-25 ist ein weitmaschiges Verstärkungsgewebe21 65 gen Fig. 8 und 9 sind auf der Vorderseite3 der eingelegt und mit Verankerungsfäden 2 durch die Platten auf die Größe der Fliesen 13 und die Breite Platte hindurch zur Rückseite 4 versteppt. Dort sind der Fugen 37 abgestimmte Nocken 38 angeformt. Haftrillen 11 zur besseren Verankerung des Mörtels 6 Diese haben die Form eines Kreuzes und einen Über-
stand, der ungefähr der halben Dicke der Fliesen 13 entspricht. Zwischen den Nocken 38 befinden sich kurze Rillen 39, die eine größere Breite aufweisen als die Fugen 37.
Die so vorbereitete Dämmplatte 1 ist mit einem Verstärkungsgewebe 16 belegt, dessen Maschenweite auf die Abstände der Nocken 38 abgestimmt ist. Verankerungsfäden 2 stellen wiederum die Verbindung des Gewebes 16 mit der Rückseite 4 der Platte bzw. dem Haftmörtel 6 her.
Nach dem Einsprühen der Plattenvorderseite mit einem geeigneten Kleber werden die einzelnen Fliesen in die durch die Nocken 38 vorbestimmten Nester eingesetzt (F i g. 9). Nach dem Ansetzen der mit Fliesen 13 belegten Dämmplatten 1, wobei die bekannten Hakenfalze 15 eine wertvolle Verlegehilfe darstellen, werden die Fugen 37 auf bekannte Art mit Fugenmörtel 26 ausgefüllt. Dabei werden auch die durch die Fugen führenden Fäden des Verstärkungsgewebes 16 mit erfaßt.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Für die mit einer Beschichtung zu versehene Außenisolierung von Bauwerken bestimmte Dämmplatte aus thermoplastischem Material, insbesondere geschäumtem Kunststoff, z. B. Polystyrol, die beidseitig mit Einrichtungen zur Verbesserung der Mörtel- oder Kleberhaftung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) von mineralischen Fäden (2), z. B. aus Glasfaserseide, durchsetzt ist, die in engem Abstand nach Art einer Steppung von der Vorderzur Rückseite durchgehen, um als Verankerung der Beschichtung mit dem Bauwerk zu dienen.
2. Dämmplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerungsfäden (2) auf der Vorder- und/oder Rückseite Bereiche bilden, in denen sie im Abstand von der jeweiligen Plattenoberfläche liegen, so daß sie vom Mörtel bzw. Kleber völlig umhüllt werden können.
3. Dämmplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Verankerung auf der Vorder- und/oder Rückseite der Platte (1) zusätzlich ein in die Steppung einbezogenes Gewebe (16) aus gleichem oder im wesentlichen gleichem Material wie das der Verankerungsfäden (2) angeordnet ist.
4. Dämmplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsgewebe (16) über einen Rand oder zwei Ränder hinausragt, so daß sich die überstehenden Bereiche mit den jeweils benachbarten Platten überlappen.
5. Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Vorderseite (3) mit einer Beschichtung, z. B. mit Putz, Fliesen, Folien od. dgl., versehen ist.
6. Dämmplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Vorderseite (3) eine einer Plattierung entsprechende, durch Nuten (19,25), Rippen (12, 32) oder kreuzförmige Nocken (38) gebildete Rasterteilung aufweist.
7. Dämmplatte nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenteilung des Verankerungsgewebes (16) auf die Rasterteilung der Plattenvorderseite (3) abgestimmt ist.
8. Dämmplatte nach Anspruch 5 und einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Plattenvorderseite (3) angeordneten Nuten (36,39) breiter sind als die axial darüberliegenden Fugen der Beschichtung.
9. Dämmplatte nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsplatten (23) kreuzgitterartig angeordnete Nuten (28) aufweisen und die Teilflächen durch die in den Fugen stehengebliebenen Querstege (29) miteinander verbunden sind (F i g. 6).
10. Verfahren zum Herstellen einer Dämmplatte gemäß Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaumkunststoffplatte (1) mit rasterförmig angeordneten Rippen (32) in den zwischen den Rippen (32) liegenden vertieften Bereichen (33) mit einer Beschichtung aus einer abbindefähigen und/oder erhärtenden Masse (34) versehen wird, daß sodann die Rippen (32) durch ein Lösungsmittel oder Wärmebehandlung entfernt und schließlich die entstandenen Nuten (36) in an sich bekannter Weise verfugt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19671658875 1967-12-14 1967-12-14 Daemmplatte fuer die Aussenisolierung von Bauwerken und Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE1658875B1 (de)

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