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DE1658363A1 - Schienenbefestigungsvorrichtung mit der Moeglichkeit zur Berichtigung der Hoehenlage durch Ausgleichplatten - Google Patents

Schienenbefestigungsvorrichtung mit der Moeglichkeit zur Berichtigung der Hoehenlage durch Ausgleichplatten

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Publication number
DE1658363A1
DE1658363A1 DE19511658363 DE1658363A DE1658363A1 DE 1658363 A1 DE1658363 A1 DE 1658363A1 DE 19511658363 DE19511658363 DE 19511658363 DE 1658363 A DE1658363 A DE 1658363A DE 1658363 A1 DE1658363 A1 DE 1658363A1
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DE
Germany
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plate
hook
rail
clamping plate
plates
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Application number
DE19511658363
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English (en)
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DE1658363B2 (de
DE1658363C3 (de
Inventor
Johannes Heesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THIEL DIPL ING CARL
Original Assignee
THIEL DIPL ING CARL
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Publication date
Application filed by THIEL DIPL ING CARL filed Critical THIEL DIPL ING CARL
Priority to DE19511658363 priority Critical patent/DE1658363A1/de
Publication of DE1658363A1 publication Critical patent/DE1658363A1/de
Publication of DE1658363B2 publication Critical patent/DE1658363B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1658363C3 publication Critical patent/DE1658363C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/66Rail fastenings allowing the adjustment of the position of the rails, so far as not included in the preceding groups
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/46Fastening the rail on the tie-plate by clamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Johannes Heesch
2ooo Hamburg 7o
ffandsbeker Schützenhof.15 1658363
Schienenbefestigungsvorrichtung mit. der Müglichkeit zur Berichtigung der Höhenlage durch Ausgleichpiatten
Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit ist eine bestimmte Höhenlage, z.B. der Eisenbahnschienen, erforderlich. Diese Höhenlage wird durch Befahren des Gleises verändert, und zwar an den einzelnen Auflagestellen der Schienen verschieden stark, wodurch eine schlechte Gleislage entsteht»
Die Berichtigung der Höhenlage erfolgt nach verschiedenen, im allgemeinen bekannten Verfahren,
..tseim Stopf verfahren wird das Gleisgestänge, also die Schienen und die fest mit ihnen verbundenen Schwellen, zunächst auf die Sollhöhe gehoben, worauf dann unmittelbar anschließend die Schwellen von Hand oder mit Maschinen fest unterstopft werden.
Beim Schaufelverfahren wird das Gleisgestänge über die Sollhöhe gehoben und dann eine auf Grund vorher gemessener Sollhebung dosierte teenge Splitt mit einer besonders dafür konstruierten Schaufel unter di® Unterfläche der Schwellen eingebracht, flach Ablassen des Gleises stellt sich dann dessen Sollhöhe erst ein, nachdem es mehrfach durch Züge befahren wurde.
Beim UnterDiasverfahren wird dag Gleisgestänge wie beim Stopfverfahren auf Sollhühe gehoben und alsdann in d©n dadurch zwi- echen SchweXlenunterkant© und Bittung gebildet©»- Hohlraum das
ÖftlG
Johannes Heesch, 2 Hamburg 7o> Wandsbeker Schützenhof 15
einzubringende feinkörnige Material, wie Splitt ο. dgle mit Hilfe von Druckluft oder einem sonstigen unter entsprechend hohem Druck stehenden gasförmigen Medium eingeblasen, wie in den deutschen Patentschriften 81.0.0 32 und 81 19 56 beschrieben ist,
Beim sogenannten Platteln wird die Verspannung der Schiene mit der Schwelle gelöst, die bisherige, meist aus Pappelholz bestehende Zwischenlage unter dem Schienenfuß gegen eine andere, deren Stärke der vorher gemessenen Sollhebung entspricht, ausgetauscht und die Verspannung wieder hergestellte
Statt die bisherige Zwischenlage auszutauschen, kann diese auch durch eine weitere von entsprechender Stärke ergänzt werden·
Stopf-, Schaufel- und Unterblasverfahren haben den Nachteil, daß es nur bis zu einer bestimmten, für jedes Verfahren verschieden großen Genauigkeit möglich ist, das unter die Schwellen eingebrachte Medium in der Weise und menge einz-ubauen, daß Sollhöhe und gleiche Auflagerfestigkeit bei allen Schwellen erreicht wiffi·, da die richtige Dosierung des praktisch elastisch wirkenden Mediums von zu vielen Umständen beeinflußt wird. ±$ei fahrbaren Stopfmaschinen wird allgemein eine größere Sollhöhenabweichung zugelassen als bei Handstopfmaschinen· Bei vereister Bettung, die im Winter meist vorhanden ist, sind diese Verfahren ohnehin nicht anwendbar. Auch erfordern sie z.Te den Einsatz teurer Maschinen· _. ·
Das sogenannt® Platteln hat den Nachteil, daß zum Höhenausgleich meist ein elastisches Medium verwendet wird, weshalb di® Einsenkung an denjenigen Schienenauflagern größer ist,-an denen
BAD ORIGINAL
die stärkeren Zwisciienlagen eingebaut wurden. Außerdem ist nur ein Höhenausgleich, bis zu etwa 5 mm möglich» da sonst die Klemmplatten des Rippenplattenoberbaues zu sehr geneigt stehen würden, wobei die Verspannung des Schienenfußes mit der Schwelle ungenügend wäre und im übrigen für den Federring wegen einseitiger Auflage erhöhte Bruchgefahr bestände.
Die höchste Lage der Schiene ist dabei auch dadurch festgelegt, daß zwischen den oberen Flächen von Schienenfuß und Rippe ein genügend großer Abstand bestehen bleiben muß, damit der zur Schiene hin liegende Klemmplattenschenkel'eine genügend große Anlagefläche an der Rippeninnenseite behält, um nicht über die Rippe nach außen abzugleiten«
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schienenbefestigung zu schaffen, welche die Berichtigung der Schienenhöhenlage ermöglicht, wobei
1. eine weitaus größere Hebung als beim Plattein möglich ist,
2. die Schwellenlage nicht verändert wird, um Einsenkungen durch Setzung des eingebrachten Mediums zu vermeiden und dadurch
3* Anfuhr von Schotter unnötig ist und mithin
4. -Berichtigung der Höhenlage auch im Winter möglich ist
5* keine elastischen Staffe als Ausgleichplatten unter dem Schienenfuß, wie beim Platteln, verwendet werden.
6. keine teuren Maschinen vorzuhalten sind,
7» für alle Hebungen dieselben. Befestigungeteile, wozu nicht die Ausgleichplatten unter dem Schienenfuß gehören, beibe-
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halten werden·
8β alle zur Berichtigung der Höhenlage verwendeten Stoffe auch nach dem Ausbau noch voll verwendbar sind
9. das Maß der gegenüber der tiefsten Stellung der Schiene erfolgten Hebung infolge entsprechender Formgebung der Ausgleichplatten ohne Lösung der Befestigung jederzeit erkennbar ist.
1o. zur Höhenlagenberichtigung kürzere Zugpausen ausreichen als für gleichlange Arbeitsabschnitte in den Gleisen nach den bisher verwendeten Verfahren.
Diese Aufgabe wird durch nachstehend im einzelnen beschriebene Befestigungsvorrichtung gelöst.
Ähnlich wie beim bekannten Rippenplattenoberbau wird auch hier eine Rippenplatte verwandet, deren Rippen erfindungsgemäß jedoch so hoch wie möglich ausgeführt werden. Sie sind in ihrer Höhe dadurch.begrenzt, daß sie auch bei größtzulässiger Abnutzung von Schienenkopf und Laufkranz durch den Spurkranz nicht berührt werden.
Aus jeder Rippe ist zur Aufnahme der Klemmplattenbefestigung ' ein Teil in ganzer Höhe ausgeschnitten, sodaß jede Rippe daher aus je 2 Rippensockeln besteht, von denen jeder mehrere Ausnehmungen zur Aufnahme der Hakenenden der Hakenschraube trägt. * Die Befestigung besteht außer den beim, bekannten Rippenplattenoberbau verwendeten Teilen, nämlich der Hakenschraube mit Mutter, der Klemmplatte und dem Federring noch aus einem zu sätzlichen Teil, der Waageplatte, welche zwischen Klemmplatte und Federring angeordnet wird· Sie ist erforderlich, da die Klemmplatte bei den verschiedenen möglichen Höhenlagen der
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Pahrschiene eine wechselnde und verschieden große Neigung einnimmt, für den Federring jedoch eine ebene und waagerechte Auflageflache erforderlich ist.
Ähnlich wie beim Kippenplattenoberbau brauchen auch hier Hakenschraube mit Mutter," Klemm- und Waageplatte und Federring beim Ein- und Ausbau bzw. Andern der Höhenlage der Schiene nicht durch Abnehmen der Mutter auseinandergenommen zu werden»
Die in verschiedener Stärke vorrätig zu haltenden Ausgleichplatten werden unmittelbar·auf dem .Boden der Rippenplatte eingelegt· Sie können zu jeder gewünschten Hebung, zusammengestellt werden,
um zu verhüten, daß beim Ein-, Ausbauen, Wechseln oder Ergänzen der Ausgleichplatten die unmittelbar unter dem Schienenfuß liegende elastische Zwischenlage durch Herabfallen hinderlich ist, wird unter dieser eine Halteplatte angeordnet, deren an den Enden angeordnete seitliche Aufbiegungen nach oben über den Schienenfuß hinausreichen, Spreizfederklemmen, deren auseinanderweisende federnde Enden in zusammengedrücktem Zustand durch Bohrungen dieser Aufbiegungen gesteckt werden und dann, auf dem Schienenfuß aufliegen, verhindern das Herabfallen der Halteplatte und damit auch der elastischen Zwischenlage *
Die Berichtigung der Schienenhöhenlage erfolgt kontinuierlich, von Schwelle zu Schwelle fortschreitend in der Weise, daß die Hakenschraufeenmuttera nur gelöst, also nicht abgenommen werden, dann di© Hafeenseferauben mit d@m damit verbundenen KXeineisen h@rausgenoiaraen werden* die Schien© etwa 1o über Soll gehoben wird9 wrlme b@i?eitg@l©gte
tenbündel entsprechender Gesamtstärke eingelegt bzw. gegen bereits vorhandene ausgewechselt werden, die Schiene abgelassen wird, die Hakenschrauben mit dem .damit verbundenen Kleineisen in die entsprechenden Ausnehmungen der Rippensockel eingesetzt und die Muttern festgezogen werden.
Bei 'der in den Hauptgleisen der Deutschen Sundesbahn überwiegend vorhandenen Schiene von 149 mm Höhe ist dabei eine Hebung bis zu 78 mm möglich. Das sind 3 mm mehr als der Darstellung in Abb. '4 entspricht. Bei höheren, z.B. 172 mm hohen Schienen ist eine entsprechend größere Hebung, jeweils ohne Änderung der Schwellenlage möglich.'
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Abbildungen für eine Schiene von 149 mm Höhe dargestellt«,
Es zeigt:
Abb. 1: Querschnitt durch Schiene in Grundstellung, also nicht gehoben, daher ohne Ausgleichplatten, mit Hip penplatte und zwar rechts mit Befestigung, links die Ansicht des Rippensockels mit den Ausnehmungen. Schnitt nach A-J (Abb. 2). ■
Abb. 2: Draufsicht auf Schiene, Rippenplatte und Befestigung gilt für jede mögliche Schienenhebung.
Abb. 3: Querschnitt durch Schiene und Befestigung, Schiene 25 mm gehoben.
Schnitt nach A-B (Abb. 2).
Abb. 4: Wie AbI)3 3S jedoch Schiene 75 mm gehoben»
Abb« 5: Schnitt durch Rippenplatte mit Ansicht von Befesti» gung und Schiene, Schiene 75 mm gehoben,
Schnitt nach C-B (Abb» 4<U ■ -
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Abi». 6: Senkrechter Schnitt durch eine Ausnehmung des Kippensockels mit hineinfassendem Ansatz des Haken— endes der Hakenschraube.
Schnitt nach E-F (Abb. 8;.
Abbο 7: Ansicht gegen Hakenende der Hakenschraube. Ansicht nach & (Abb. 8).
Abb. 8: Längsschnitt durch Bippensockel 'und Hakenschraube Schnitt nach E-P-(Abb. 6;.
Abb. 9, 1o, 11: Isometrie von Waagepiatte, Klemmplatte und
Hakenschraube» (|
die. Abb. 12: Draufsicht auf Halteplatte für Zwischenlage
mit ilippeneockeln.
Abb. 13: Seitenansicht der üalteplatte aus Abb. 12.
Abb. H: Querschnitt durch Schienenfuß mit Halteplatte aus Abb. 12.
Abb.. 15: Querschnitt durch Schienenfuß, Zwischenlage und Halteplatte mit Spreizfederklemme» Punkt H (Abb. H).
Abb. 16: Seitenansicht auf Abb. 15. Abb. 17: Draufsicht auf Abb. 15.
Abb. 18s Draufsicht auf Ausgleichplatte mit Bippensockeln. Abb. 19: Längsansicht auf Ausgleichplatte der Abb. 18;
Abb. 2o bis 22: Stirnansichten von Ausgleichplatten verschiedener Stärken.
Der Ansicht nach K (Abb. 18) entsprechend.
Abb. 23i Stirnansicht auf Ausgleichplatte der Abb. 1ö. Ansicht nach K (Abb* -18).
ft
Abb. 24: Wie Abb» 2o - 22.
Abb. 25 bis 29: Seitlicher Ansatz der jeweils links daneben in den Abb. 2o - 24 in Sirnansicht dargestellten Ausgleichplatten.
Punkt I (Abb, 18). _
Abb. 3o u. 31ί Draufsicht auf Ausgleichplatten größerer Stärke als Abb. 18-29 mit Rippensockeln.
Abb. 32 u. 33: Längsansicht der jeweils links daneben dargestellten Ausgleichplatten Abb. 3o u. 31·
In Abb. 1 ist dargestellt, wie die Schiene 6 in Grundstellung, also ohne Ausgleichplatten auf der Rippenplatte 1 gelagert ist. Die Rippenplatte ist durch insgesamt 2 Schwellenschrauben auf der Schwelle befestigt, wie in Abb. 2 in der Draufsicht zu erkennen ist. Der Schienenauflagerteil der Rippenplatte ist geneigt, z.B. wie früher 1:2o oder neuerdings 1:4o, entsprechend
der gewünschten Schrägstellung der Schiene, ,...j
Aus der Rippe ist in ganzer Rippenhöhe ein Teil ausgeschnitten. In diesem Ausschnitt sind die Befestigungsteile zur Uiederhaltung des Schienenfußes angeordnet. Dadurch besteht die Rippe aus zwei Rippensockeln 5. Diese stehen senkrecht, damit bei Schienenhebung die Spur erhalten bleibt. Obwohl durch den ( Ausschnitt aus der Rippe die seitliche Pührungsfläche des Schienenfußes verkleinert wird, besteht keine liefahr des Einarbeitens des Schienenfußes in die Rippensockel infolge der beim Befahren auftretenden Schienenbewegung, da die Anlagefläche des Schienenfußes an den liippensockeln fast bei jeder Berichtigung der Schienenhöhenlage wechseln wird, weil hierbei faet stets eine Änderung der Gesamtstärke der unter dem Schienenfuß liegenden Ausgleichplatten und damit auch der Höhenlage des
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Schienenfußes über dem Boden der Rippenplatte erforderlich sein wird.
Die Rippensockel 5 haben Ausnehmungen 2, 3 und 4, in welche die Hakenenden 22 der Haken 9 der Hakenschrauben eingreifen. Diese riakenenden 22 sind .schwächer als der übrige Teil dea Hakens» ·
Die in den Abb. 1 u. 5 dargestellten 3 Ausnehmungen genügen z-.B., um bei einer 149 mm hohen Schiene fin jeder Stellung bis zu einer Hebung von 78 mm zu befestigen, wenn die Ausnehmungen von Mitte zu Mitte einen Abstand von 25 mm erhalten.
Die Hakenenden 22 fassen dabei bis zu einer Hebung von 25 mm in die untere Ausnehmung 2, bei einer iieoung darüber bis 5o mm in die Ausnehmung 3 und darüber in die Ausnehmung 4". Von diesen maßen kann bei der in allen Abbildungen dargestellten Anordnung«» sogar mit einer Toleranz bis zu 5 mm abgewichen werden. Der Haken 9 der Hakenschraube hat eine einseitige Aufbiegung 1o, welche der Klemmplatte 12 als Auflager 14 dient, während der Schienenfuß das andere Auflager 13 bildet, welches das Niederhalten des Schienenfußes bewirkt.
Die Mutter 17 der Hakenschraube übt auf die Hakenschraube in Achse des Hakenschraubenbolzens 11 eine nach oben gerichtete Zugkraft aus, während das Klemmplattenauflager 14 die seitliche Aufbiegung 1o des Hakens 9 der Hakenschraube 35 nach unten drückt. Auf den rechten Teil der Abb. 1 bezogen, in welchem Hakenschraube und dazugehörige Kleineisenteile dargestellt sind» ist dieses Kräftepaar rechtsdrehende Bs bewirkt, daß der nach der Schiene 6 zu liegende Seil 18 des Hafcen.en.dss 22s wie in Abb» 6 dargestellt iatj in &@r Ausnehmung des Hippensockelß oben anliegt,, wätamä a®s nach der Aufbiegung 1o &&& üakeiia 9
zu liegende Teil 19 des-Hakenendes 22 in der Ausnehmung unten anliegt.
Wie aus den Abbildungen 6 üe 7 zu erkennen ist, sind der nach der Schiene 6 zu liegende Teil 18 des Hakenendes 22 oben und der vorn an der Hakenaufbiegung liegende Teil 19 des Hakenendes 22 unten so abgeschrägt, daß keine Linien-, sondern flächen— lagerung vorhanden ist. Der Haken der Hakenschraube wird sich daher schräg stellen.
Daiflit der Hakenschraubenbolzen 11 eine senkrechte Stellung ^ ' einnimmt, steht dieser unter entsprechender Abweichung vom rechten Winkel auf dem Haken 9, wie in Abb. Y dargestellt ist. Dort ist auch zu erkennen, daß die einseitige- Aufbiegung 1o des Hakens 9 parallel zum Bolzen 11, also ebenfalls senkrecht steht. Eine geringe Abweichung der Bolzenachse von der Senkrechten ist im übrigen unschädlich.
Zum Einlegen oder Wechseln der Ausgleichplatten, wie auch zum Ausbau der Schwellen oder Schienen ist das Herausnehmen der Hakenschraube 35 aus den Rippensockeln 5 erforderlich. Damit das Herausnehmen der in tiefster Stellung eingebauten Hakenschraube 35, deren Hakenenden 22 also in den Ausnehmungen 2 liegen, nicht durch den Kopf 2o der Schwellenschraube behindert wird, ist diese in genügend großem Abstand von den xiippensockeln angeordnet»
Unmittelbar über dem Haken 9 der Hakenschrauoe Defindet sich die Klemmplatte 12, durch deren Langloch der Hakenschraubenbolzen mit genügend Spielraum hindurchgeführt wird, ver Spielraum gegen die Langlochwandung ist genügend groß, damit bei seitlicher uewegung in Fahrrichtung des Zuges der Seitendruck = nicht vom Hakenschraubenbolaen 11, sondern von den ftippensok-
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kein 5 aufgenommen wird*
Die Klemmplatte liegt mit dem Endauflager 13 auf dem Schienenfuß und mit dem anderen Auflager 14 auf der einseitigen Haken- , aufbiegung 1 ο auf. Beide Auflageflächen der Klemmplatte sind so gebogen, daß sie beim Heben oder Senken der Schiene radähnlich auf ihrer Unterlage abrollen.
Wie aus Abb. 2 und 1o erkennbar, trägt der auf dem Schienenfuß aufliegende Teil der Klemmplatte 12 seitliche Ansätze 2*., welche das Abgleiten der Klemmplatte 12 vom Schienenfuß verhindern und zugleich eine Vergrößerung der Auflagefläche auf dem Schienenfuß darstellen·
Die Anlageflächen der Ansätze 21 an den Hippensockeln 5 sind wegen der wechselnden neigung der Klemmplatte 12 gebogen. Das Bewegen der Klemmplatte 12 zum Schienenfuß hin wird dadurch verhindert, daß die Hakenschraube sich wegen Anstoßens der einseitigen Hakenaufbiegung to gegen die Rippensockelseiten— flächen nicht zur Schiene hin bewegen kann, mithin auch nicht der Hakenschraubenbolzen 11 und die Waageplatte 15 durch die der Bolzen geführt ist, während der unten runde untere Teil der Waageplatte 15 die seitliche Bewegung der Klemmplatte t2 dadurch verhindert, daß er in die mulde 24 der Klemmplatte 12* eingreift.
Die bereits vorstehend genannte Waageplatte 15 hat nur den Zweck, für den Federring 16 eine stets waagerechte Auflagefläche zu bilden.
Der Federring 16 kann gleiche Form und Größe wie der allgemein beim bekannten äippenplattenoberbau verwendete Federring haben.
Die Mutter 17 des Hakenschraubenbolzens 11 wird zweckmäßig
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höher ausgeführt als diejenige des bekannten Hippenplatten-Oberbaues, damit sie auch in der Stellung, in der sie am tiefsten auf den Bolzen geschraubt ist, diesen auf möglichst große Länge umfaßt und damit dessen Gewinde auf größmögliche Länge schützt.
JJas Herausnehmen der Schienenbefestigung erfolgt durch folgende Einzelhandlungen.
1· Mutter 17 des Hakenschraubenbolzens 11 weitgehend lösen, jedoch nicht abnehmen. Dabei entspannt sich der Federring 16 um den Federweg von höchstens 1o mm.
2. Waageplatte 15 mit darau£liegendem Federring 16 soweit anheben, bis sich der gesamte untere Teil 23 der Waageplatte oberhalb der mulde 24 der Klemmplatte 12 befindet, in dieser Stellung festhalten und dabei zugleich:
3» die Hakenschraube 35 einschließlich Waageplatte 15, Federring 16 und Mutter 17 soweit von der Schiene weg bewegen, bis die Hakenenden 22 die Ausnehmungen 2, 3 oder 4 der Hippensockel 5 voll verlassen haben. Dabei braucht das unter Ziffer 2 genannte Festhalten der Waageplatte 15 nur während der ersten etwa 1o mm des Seitwärtsbewegens zu erfolgen, da sich nach diesem Weg der untere 'i'eil 23 der Waageplatte 15 nicht mehr über der Mulde 24 der Klemmplatte 12 befindet· ' Die Waageplatte 15 kann dann auf der Klemmplatte 12 entlangschleifen. Die Klemmplatte wird dabei infolge Anliegens der seitlichen Ansätze 21 an den Hippeneockeln 5 nicht in seitlicher .Richtung bewegt» Der Hakenachraubenbolzen gleitet während des Seitwärtsbewegens im Langloch der Klemmplatte.
4. alle Teile, also Hakenschraube 35 mit Mutter 17 und die damit verbundenen Teile, nämlich Klemmplatte 12, »Vaageplutte
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\-.. j&tivik·.;■-.,?;■; BAD ORIGINAL " 15 "
15 und Federring 16 soweit heben, bis die seitlichen Ansätze 21 der Klemmplatte 12 sich oberhalb der Äippensockel befinden.
Damit ist die Schienenbefestigung herausgenommen, wobei alle Teile noch miteinander verbunden sind, da die Mutter 17 nicht abgeschraubt wurde. Auch zum Wiedereinsetzen ist das Abschrauben nicht nötig·
Da die seitlichen Ansätze 21 der Klemmplatte 12 hinter die Äippensockel 5 fassen, kann sich die Klemmplatte 12 nicht von der Schiene weg bewegen. Das Langloch in der Klemmplatte ist
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so lang, daß der darin gleitende Hakenschraubenbolzen a*- weit von der Schiene weg bewegt werden kann, bis die Hakenenden 22 des Hakens 9 der Hakenschraube 35 die Ausnehmung 2, 5 oder 4 der Rippensockel 5 verlassen haben.
Das Einsetzen der Befestigung geht sinngemäß in umgekehrter i'olge vor sich, wobei die Hakenenden 22 des Hakens 9 der Hakenschraube 55" je nach Gesamtstärke der unter dem Schienenfuß eingelegten Ausgleichplatten in eine der Ausnehmungen 2, 3 oder 4 der Kippensockel 5 eingeführt werden.
Die nach Herausnehmen der Schienenbefestigung zur Berichtigung der Höhenlage der Fahrschienen unter dem Schienenfuß einzulegenden Ausgleichplatten 28 bis 34 sind in den Abbildungen 18 bis 31 dargestellt. Sie werden zweckmäßig aus leichtem,, möglichst wenig komprimierbarem Werkstoff hergestellt und können zur Gewichtsverringerung Aussparungen erhalten, die jedoch nicht dargestellt sind. Es dürfte genügen, wenn die «ander und der Ti»il unter dem Schienensteg aus vollem Material beetehnn. tii'n Platten können bei jeder Schienenhöhenberichtigung wieder verwendet werden.
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Γη Abb. 18 ist z.B. der Grundriß der Ausgleichplatte 31 mit den 4 Rippensockeln 5 der Rippenplatte 1 dargestellt und in Abb. die Seitenansicht der Ausgleichplatte 31 aus Abb* 18. Sie ist · so breit wie der Schienenfuß und ragt an beiden Enden über die .Rippenplatte 1 hinaus. An einem Ende trägt sie 2 Seitenansätze 25, welche sich gegen die Stirnseite der Rippensockel 5 legen und damit die Bewegung dieses Endes der Ausgleichplatte zur Rippenplatte hin begrenzen. Am anderen Ende trägt sie nach unten gedichtete etwa 5 mm nach unten vorstehende Haken 26,'welche die darunter befindliche Ausgleichplatte bzw. den .boden der· Rippenplatte 1 seitlich fassen und damit ein Bewegen dieses Endes der Ausgleichplatte zur Rippenplatte hin begrenzen.
Zum Ein- oder Ausbau der Ausgleichplatten muß die Schiene 6 mindestens soviel gehoben werden, wie der Haken 26 nach unten vorsteht ο Beim Einbau werden die Ausgleichplatten von der Seite der Rippenplatte 1 unter den Schienenfuß geschoben, an dem sich nach Einbau, die Seitenansätze 25 der Ausgleichplatten befinden. Zum Ausbau werden die Ausgleichplatten an dem mit Haken 26 bzw. hakenförmig vorstehender Leiste 27 versehenen Ende um Hakenhöhe angehoben und dann an dem mit Seitenansätzen versehenen Ende gefaßt und herausgezogen.
i)a fast immer mehrere Ausgleichplatten zugleich an einem Schienenauflager einzubauen sincr, werden diese in der Bollhebung jedes Schienenauflagers entsprechender 2ahl und Stärke gebündelt und vor dem Lösen der Schienenbefestigung auf eine größere Gleislänge an allen .Schwellen ausgelegt. Nach-kontinuier- Hohem Lösen c.ev Schienenbefestigung an allen Schwellen bei ho Tort anschließenden Anheben der Schiene werden 3ie· dann fortlaufend -eirigelegt bzw. gegen bereits vorhandene
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plattenbündel ausgetauscht. Nach Ablassen und Wiederbefestigen der Schiene ist die Höhenlagenberichtigung beendet.
Die Abb. 23 stellt die Ansicht nach K (Abb. 18) der in Abb. gezeigten Ausgleichplatte 31 dar.
Die Abb. 2 α bis 22 und 24 stellen die entsprechenden Ansichten auf das mit Haken versehene Ende von Ausgleichplatten anderer Stärken dar. Die Haken sind jeweils seitlich versetzt.
Die Stärken der in der Folge der Abb. 2o - 24 dargestellten Ausgleichplatten 28 bis 32 können in dieser tfolge z.B. o,5, 1, 2, 4 und 5 mm betragen. Durch entsprechendes Bündeln lassen sich damit alle Gesamtstärken von o,5 bis 9t5 mm zusammenstellen. Gleiche Plattenstärken dürfen in einem Bündel nicht verwendet werden. Zweckmäßig werden die schwächeren dieser Platten jeweils über den stärkeren eingelegt. '
Die Abb. 3o u. 31 stellen entsprechend der Abb. 18 den Grundriß von stärkeren Ausgleichplatten dar. Abb. 3o kann die Ausgleichplatte 33 von 1o und Abb. 31 die Ausgleichplatte 34 von 2ö mm Stärke darstellen. Sie Seitenansätae 25 entsprechen denen der in Abb* 18 bis 24 dargestellten Ausgleichplatten 28 bis 32 von o,5 bis 5 mm Stärke. Die Haken gehen jedoch auf ganzer
Breite durch, bilden also eine hakenförmig vorstehende Leiste 27» wie aus den Abb. 32 und 33 zu erkennen ist, welche jeweils die Seitenansichten der in Abb. 3o u. 31 dargestellten Ausgleichplatten 33 und 34 sind. Diese to und 2o mm starken Ausgleichplatten 33 und 34,können in einem Bündel unter sich in belie-
e't -biger Zahl und JÄihenfolge verwendet werden, mSxnnnn j*sfio<:h rit,*ii.n
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unter den Schwächeren Ausgleichplatten liegen.
Wit vorgenannten 7 Plattenstär.icen der Ausgleichplatten 28 bits
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sind alle bei der 149 mm hohen Schiene möglichen Hebungen, also von 1/2 bis 78 mm, mit Abständen von 1/2 mm herstellbar.
Um jederzeit die Stärke der unter dem Schienenfuß eingebauten .Ausgleichplatten erkennen zu können, werden für die Seitenansätze 25 die dargestellten Formen und maßstäblich dargestellten Größen vorgeschlagen, wie nachstehend angegeben ist. Der Seitenansatz 25, in Abb. 18 mit Punkt I bezeichnet, ist derselbe wie in Abb. 28. Me Abb. 25 bis 27 und 29 zeigen die entsprechenden Seitenansätze der Jeweils links davon mit der Ansicht auf das Kopfende dargestellten Ausgleichplatten.
Die Seitenansätze 25 der 1o u, 2o mm starken Ausgleichplatten 33 und 34 sind in den Abb. 3o und 31 zu erkennen.
Bei Verwendung der vorgeschlagenen Größen und Formen für die Seitenansätze 25 und Anwendung des leicht zu befolgenden Grundsatzes, daß stets die schwächere Ausgleichplatte über der stärkeren liegen soll, sind jederzeit Anzahl und Stärke aller eingebauten Ausgleichplatten 28 bis 34 leicht erkennbar.
Die unmittelbar unter dem Schienenfuß befindliche, in Abb. 1 dargestellte elastische Zwischenlage 7 wird durch die Halteplatte 8 am Herabfallen gehindert. Wenn die Schiene 6 gehoben wird, dann werden Halteplatte 8 und die darauf liegende Zwischenlage 7 mit angehoben, liegen also nicht mehr auf den Ausgleichplatten auf und behindern nicht deren Ein- und Ausbau.
Die Halteplatte 8 ist in Abb. 12 im Grundriß und in Abb. 13 in Seitenansicht dargestellt. Sie hat an beiden Enden auf jeder Seite, also insgesamt .4 nach oben aufgebogene seitliche Aufbietungen 36, die zur Aufnahme der Spreizfederklemme 37 mit je einem Loch versehen sind, wie aus den Abb. 15, 16 und 17
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zu ersehen ist. Abb. 15 ist eine größere Darstellung des Punktes H nach Abb. 14„
Die Spreizfederklemme 37 ist in den Abb. 15, 16 und 17 ausführlich dargestellt. Sie kann aus rundem Draht elastischen Werkstoffs hergestellt werden. Beim Einsetzen der federnden Enden der Spreizfederklemme 37 in die Lochung der seitliehen Aufbiegungen 36 der Halteplatte 8 sind zu Beginn des Einführens der Enden diese mit einer Zange zusammenzudrücken. Die Federwirkung verhindert das Herausfallen. Die sieh auf dem Schienenfuß abstützenden gespreizten Enden der Spreizfederklemme 37 verhindern das Herabfallen der Halteplatte 8 und damit der Zwischenlage 7. Es genügt, wenn nur 2 diagonal gegenüberliegende Aufbiegungen 36 mit Spreizfederklemmen 37 versehen werden»
Das Herausnehmen der Spreizfederklemmen 37 ist nur zum Auswechseln der Zwischenlage 7 erforderlich.
Ähnlich wie beim liippenplattenoberbau die elastische Zwischenlage über die .Rippenplatte hinausragt, wobei sich die Kanten des Rippenplattenbodens in die Zwischenlage eindrücken und dadurch die Längsverschiebung der Zwischenlage verhindern, so steht hier die Zwischenlage '(■ gegenüber der Halteplatte 8 vor, wie in Abb. 5 dargestellt ist, wobei von der Halteplatte 8 allerdings nur die seitlichen Aufbiegungen 36 sichtbar sind.
Die Längsverechiebung der Halteplatte 8 wird dadurch verhindert, daß deren seitliche Aufbiegungen 36 gegen die Stirnseiten der üippensockel 5 der Rippenplatte 1 stoßen, wie Abb. WL zeigt»
Beim Berichtigen der Höhenlage der Schienen durch Ein- und Auebauen, Wechseln oder Ergänzen der Ausgleichplatten sind Maß-
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Claims (1)

  1. nahmen oder Handlungen bezüglich Zwischenlage 7, Halteplatte oder Spreizfederklemme 37 weder erforderlich noch sind diese Teile dabei irgendwie hinderlich.
    Entsprechen der Abb. 1, in welcher die Schienenbefestigung in nicht gehobener Stellung der Schiene dargestellt.ist, wird in Abb. 3 der Schnitt nach A-B (Abb. 2) in 25 mm gehobener Stellung gezeigt..Unter der Schiene6 sind dargestellt Zwischenlage 7, Halteplatte 8, Ausgleich/platte 32 von 5 mm und Ausgleichplatte 34 von 2o mm Stärke.
    In Abb. 4 ist die Schienenbefestigung bei 75 mm Hebung dargestellt. Dabei liegen unter dem Schienenfuß 6 die Zwischenlage 7, Halteplatte 8, Ausgleichplatte 32 von 5 mm, Ausgleichplatte von 1o mm und 3 Ausgleichplatten 34 von je 2o mm Stärke.
    Hakenschraube 35, Klemmplatte 12, Waageplatte 15, Federring und Hakenschraubenmutter 17 haben für alle möglichen Maße der Schienenhebung gleiche iorm und Größe. Sie sind in der Abb* 9 (Waageplatte 15), Abb. 1o (Klemmplatte 12) und Abb. 11 (Hakenschraube 35 mit Bolzen 11 und Haken 9) isometrisch dargestellt.
    Patentansprüche
    1 · Schienenbefestigungsvorrichtung mit höhenmäßiger Einrichtmöglichkeit für die von Eisenbahnfahrzeugen, Kränen, Dreh- «ohelben und ähnlichen bewegten Gegenständen befahrenen, biÄW. Aonatlgen lic hi en« η oder ochienenahnlichen Vorrichtungen, an oder auf denen bewegte Gegenstände gleiten, bestehend aue einer Kippenplatte (1J mit in jeweils erforderlicher Stärke unter dem Schienenfuß einzubauenden Ausgleichplatten
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    (28 "bis 34) einschließlich einer Halteplatte (8) für die elastische Zwischenlage (71, und in Ausnehmungen (2 bis 4) der Rippensickel (5) der Rippen untergebrachten höhenmäßig verstellbaren beiderseitig auf den Schienenfuß (6) wirkenden Verspannmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippensockel (5) die unter Berücksichtigung von Spurkranzhöhe, Laufkranz- und Schienenabnutzung bzw. sonstiger zu berücksichtigender Teile größtmögliche Höhe erhalten,
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Rippe ein Teil in ganzer Hohe ausgeschnitten ist, wodurch 2 Rippensockel (5) entstehen, zwischen welchen die Verspannung, bestehend aus Hakenschraube (35) mit mutter (17), Klemmplatte (12), Waageplatte (15) und Federring (16) untergebracht sind,
    3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Rippensockel (5) an den einander zugekehrten Stirnflächen in jeweils gleichen Höhen Ausnehmungen (2, 3 und 4) in bestimmter, Je nach Konstruktionsart der Schienenbefestigung festgelegter Anzahl besitzen, in welche die Hakenenden (22) der Haken (9) der Hakenschraube (35) eingreifen.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch feekennzeichnet, daß der Haken (9) der Hakenschraube (35) eine als Auflager (14j der Klemmplatte (12) dienende einseitige Aufbiegung (1ο) besitzt.
    5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (11) der Hakenschraube (35) und die «inselUk* Aufbietung (1o) des Hakens (9) in Sicht auf das ÜUrnende des Hakens (9) mit dem Haken (gj der Hakenschraube (35) einen soviel vom rechten Winkel abweichenden Winkel bilden,
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    daß im eingebauten Zustand Hakenschraubenbolzen (11) und einseitige Aufbiegung Uo) trotz der nach außen geneigten Lage des Hakens (9! senkrecht stehen.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (12) für die Aufnahme des Hakenschraubenbolzens (11) ein Langloch hat, wodurch es möglich wird, die = Verspannung, bestehend aus Hakenschraube (35) mit mutter (17), Klemmplatte (12), Waageplatte (15; und Federring (16) schon nach Lösen, also ohne Abnehmen der Mutter (17) der Hakenschraufe be (35) ein- und auszubauen.
    7· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 , 2 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (12) an dem der Schiene zugekehrten Ende seitliche Ansätze (21) trägt, die· das .bewegen der Klemmplatte' (12) in Richtung von der Schiene weg verhindern.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (12) als Auflager der Waageplatte (15) eine Mulde (24) besitzt, die eine Bewegung der Klemmplatte C12) in Richtung zur Schiene hin verhindert.
    ) 9♦ Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen (13) der Klemmplatte (12) auf dem Schienenfuß und der einseitigen Aufbiegung des Hakens (1o) der Hakenschraube 1,35) wegen wechselnder Neigung der KlemmRlatte (12) gebogen sind, um ähnlich wie beim rollenden Rad, Plächenlagerung statt Linienlagerung zu ermöglichen.
    1o. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 6 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Anlageflächen der seitlichen Ansätze (21; der Klemmplatte (12) an den tiippensockeln (5; wegen wechselnder JMeigung der Klemmplatte (12) gebogen sind, um nach
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    Möglichkeit Fläehenauflagerung zu bewirken und die Reibungsspannung zu verringern, welche durch die beim Befahren auftretende senkrechte .bewegung der Schiene entsteht.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1,2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Waageplatte (15) verwendet wird, welche die wechselnden Neigungen der Klemmplatte (12) gegenüber der Auflagefläche des Federringes (16) ausgleicht.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichplatten an einem Ende Seitenansätze (25) haben, die gegen die äußeren Stirnseiten der Rippensockel (5) stoßen und dadurch ein Verschieben dieses Ende der Ausgleichplatten zur Mitte der Rippenplatte (1) hin verhindern.
    13· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die z.B. in den Abb. 25 bis 29, 32 und 33 dargestellten Seitenansätze {25) je nach Stärke der Ausgleichplatten (28 bis 34/ so geformt sind, daß Stärke und Anzahl derselben auch in eingebautem Zustand leicht erkennbar sind. * '-
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichplatten (28 bis 34) &n dem Ende, das dem nach Anspruch 12 mit Seitenansätzen (25) versehenen gegenüberliegt, Haken (26) bzw. hakenähnlich vorstehende Leisten (27) tragen, die jeweils seitlich gegen die Stirnseite der darunterliegenden Ausgleichplatte bzw. die Rippenplatte (1) stoßen und dadurch ein
    Verschieben in Richtung zur Mitte der Rippenplatte (1) hin verhindern. ·
    15. Vorrichtung nach Ansprüchen I und 14,- dadurch giitysxinzzlohnet, daß die Lage der in der Abb. 19 in Seitenansicht dargestellten Haken (26) der Ausgleichplatten (28 bis 32) bei den
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    verschieden starken Ausgleichplatten in Seitenrichtung so voneinander abweicht, wie z.B. in den Abb„ 2o bis 24 in Stirnansicht auf die Ausgleichplatten (28 bis 32J dargestellt ist, daß sich die Haken der aufeinanderliegenden Ausgleichplatten (28 bis 32J
    nicht behindern, soweit unter einem Schienenauflager nur jeweils verschieden starke Platten eingebaut werden, was ohne Schwierigkeit möglich ist, da die Platten in den jeweils erforderlichen Stärken vorrätig gehalten werden können.
    16." Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Herabfallens der unmittelbar unter dem Schienenfuß liegenden elastischen Zwischenlage (7) beim Herausnehmen der Ausgleichplatten (28 bis 34) eine unmittelbar unter der Zwischenlage (7) liegende Halteplatte (8) verwendet·- wird.
    17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (8) an den Enden seitliche Aufbietungen (36) besitzt, welche mit einem Loch zur Aufnahme einer sich auf dem Schienenfuß abstützenden Spreizfederklemme (37) versehen sind, wobei das Anbringen von Spreizfederklemmen an zwei diagonal gegenüberliegenden Aufbiegungen genügt.
    18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spreizfederklemme (37) mit einem ringförmig ausgebildeten Mittelteil (38) verwendet wird, bei der die durch das xioch des Ansatzes zu führenden federnden Enden nur beim Ansetzen zum Einführen mit einer Zange zusammengedrückt werden inüasen, während für die weitere Einführung einfacher Druck oflwr Schlag genügt, worauf sich die Enden der Spreizfederklerame (37) spreizen und zugleich fest auf den Schienenfuß legen, wobei der nach unten welsende ringförmige Teil (38) sich seitlich fest
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    gegen den unteren Teil der seitlichen Aufbiegung (36 j der Halteplatte (8) anlegt·
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