Straßengraben-Räummaschine Die Erfindung betrifft eine Straßengraben-Räummaschine,
deren Räumgerät auf einem Straßenfahrzeug montiert ist. Ziel der Erfindung ist es,
die wichtige und mit dem wachsenden Straßennetz immer umfangreicher werdende Arbeit
des Straßengraben-Räumens wirtschaftlicher und mit bedeutend höherer Strecken- und
Tagesleistung ausführen zu könneng als es mit den bisher hierfür zur Verfügung stehenden
Maschinen möglich war.Road trench clearing machine The invention relates to a road trench clearing machine,
whose clearing device is mounted on a road vehicle. The aim of the invention is
the important work that is becoming more and more extensive with the growing road network
of road ditch clearing more economical and with significantly higher distances and
To be able to carry out daily output than was previously available for this purpose
Machines was possible.
So benutzte man z.B. auf Straßenfahrzeugen drehbar montierte Schaufelbaggerg
die mit ihren Auslegern von dem auf der Straße stehenden Fahrzeug aus mehr oder
weniger schräg zu dem neben der Straße verlaufenden Graben greifen und ihn mit ihren
am Ausleger sitzenden Grabwerkzeugen stückweise im Bereich der Greiferarme ausheben
und räumeng worauf dann das Fahrzeug ein Stück weiterfährtg, anhält =d einen
weiteren Grabenabschnitt in Angriff nimmtg wobei die eigentliche Räumarbeit im Stillstand
den Trägerfahrzeugen
vor sich gehtö- Daß diese absatzweiset
nicht einmal in Grabenrichtung selbst verlaufende Räumarbeit höchst langsam vorschrittp
liegt auf der Hand; ebenso daß es in der geschilderten Weise auch kaum möglich war,
schmale Gräben sauber und ohne viele Nacharbeit auszuheben*@ Eine andere bekannte
Rälimmaschine benutzt eine Grabenfräse, die auf einem Straßenfahrzeug aufgebaut
ist. Ein seitlich ausladender Arm trägt die Fräserschaufelp die in den Graben greift,
Das dort abgefräste feine Räumgut gelangt durch einen Trichter heraus und wird über
die der Pahrbahn entgegengesetzte Seite des Grabens hinausgeworfen. Diese Art des
Räumens kann zwar während der Fortbewegung des Trägerfahrzeuges vorgenommen werdeng
ist aber mit zahlreichen anderen schweren Einschränkungen verbunden: so ist sie
bei steinigen Böden kaum anwendbary da eine feine Verteilung des abgefrästen Gutes
Voraussetzung für das Auswerfen ist, Auch wenn jenseits de's zu räumenden Grabens
Privatgrundstücke liegen, so ist ein Ablegen des Räumgutes dorthin nicht angängig;
ebenso am Berg, weil das dorthin herausgeschleuderte Präagut zu leiüht wieder in
den Graben zurückrollen oder beim nächsten Regen wieder hineingespült würde, Eine
andere Art den Räumens von Straßengräben bedient sich schmaler Handfräseng
die unter Führung durch einen hinterherschreitenden Na= im Graben selbst laufend
Die Leistung ist eben.
falls gering, steinige Gräben können ohnehin
nicht wirksam geräumt werdent und das abgefräste Gut wird ebenfalls nur neben dem
Graben abgeworfen und muß dann besonders entfernt werden. Das gleiche gilt von den
zum Grabenräumen auch benutzten Pflügen, die in Längsrichtung durch den Graben gezogen
werden und das aufgepflügte Gut am Grabenrand ablegen. Andererseits benutzt man
für das Ziehen neuer Gräben oder auch fÜr das Ausräumen oder Vertiefen alter Gräben,
sofern sie beiderseits zugänglich frei liegen, die bekannten normalen fahrbaren
Mittelbagger, bei denen die Bedienungsperson gerade hinter der Grabstelle auf dem
Trägerfahrzeug sitzt, Aber diese Maschinen sind nicht verwendbar 9 wenn die
Grabstelle seitlich. der Fahrbahn liegtp also bei Straßengräben mit ihrer nur einseitig
freien Zugänglichkeit. Aufgabe der Erfindung ist esq züm Räumen von Straßengräben
eine Maschine zu schaffeng die von den Mängeln der bisher hierfür verwendeten Geräte
frei ist und mit geringstem Bedarf an Bedienung, vorzugsweise im Ein-Mann-Betriebg
mit hoher Tagesleistung das saubere profilgerechte Räumen der Straßengräben ohne
weiteren Platzbedarf als den von der Straße selbst gebotenen gestattet# wobei auch
das Fortschaffen des Räumgutes ohne Zeitverlust und möglichst ohne zusättliche Hilfsarbeiten
während deshäumvorganges selbst erfolgen solle' Die Maschine soll sich
den
verschiedensten Arbeitsbedingungen und Straßenverhältnissen leicht anpassen lassen.
Zu diesem Zweck wird ein das Straßengraben-Räumgerät tragendes Straßenfahrzeug erfindungegemäß
mit einem links und rechts heb-und senkbaren verwindungsfreien Grundrahmen ausgerüstet,
welcher einen nach einer Seite quer zur Fahrtrichtung vei-schiebba-ren Trägerrahmen
für einen bis über den zu räumenden Graben auszufahrenden Bedienungsstand und einen
in der Grabstellung über dem Graben liegenden vertikal und horizontal verschwenkbargn,
sowie ein- und ausfahrbaren Baggerarm mit Grabschaufel enthälty während auf der
andern Seite eine von dem Schaufelbagger zu beschickende Aufnahme und Abführvorrichtung
für das ausgeräumte Gut liegt, Während der Arbeit bef Indet sich also die Bedienungsperson
stets genau über dem zu räumenden Graben und kann die Wirkung der vor ihr befindlichen
Baggerschaufel genau-beobachten, Diese auswechselbare Schaufelg deren Abmessung
genau dem jeweiligen Grabenprofil angepasst ist, wirdy während sich die Maschine
auf der Straße rückwärts bewegtg in stets gleichbleibender eingestellter Tiefen-
und Querlage durch den Graben gezogen. Die Schaufel läßt sich je nach Bedarf
zu mehreren Metern unter das Straßenniveau-Benken. Wenn die Schaufel gefüllt istg
hält die Maschine kurz ang und die Schaufel wird auf die ihr auf dem Grundrahmen
gegenüberliegende Aufnahme- und Abführvorrichtung entleertg worauf die Räumarbeit
ihren Fortgang nimmtö
Durch die Verwendung eines linke und rechts
heb- und senkbaren Grundrahmens knnn-einmal jede Neigung des Straßenniveaus so ausgeglichen
werden, daß der Grundrahmen immer horizontal liegt und der Bagger exakte Grabenränder
hinterläßt'# Dabei sorgt die Verwindungsfreiheit des Rahmens trotz der unsymmetrischen
Arbeitsbelastung durch den seitlich ausgefahrenen Bagger für stets einwandfreie
Grabarbeit ohne Verklemmen der Führungsteileoi Der Ziehpunkt am ausgefahrenen Trägerrahmen
liegt stets über der Grabenmitte. Um der Bedienungsperson die erforderliche sehr
genaue Überwachung der Baggerarbeit durch unter Umständen sehr kleine Korrekturen
aller Maschinenbewegungenx also sowohl der einzelnen Organe, wie Baggerarme und
Schaufelg als auch der Fahrbewegungen des den Bagger durch den Graben ziehenden
Fahrzeuges auf der Straße zu ermöglichen, erfolgen alle vom Bedienungsstand aus
zu steuernden Bewegungen der Maschine und ihrer Teileg einschließlich des Antriebes
der Laufräder, über stufenlos regelbare Hydraulik-Aggregate, Da die Hände des Führers
im allgemeinen zur Bedienung der verschiedenen Steuerknüppel und dergleichen gebraucht
werden, so wird das Fahrwerk zweckmäßig über Fußpedale geschaltet. Das mit dem Antriebsmotor
gekuppelte Hydraulikaggregat sorgt dabei für stufenlos regelbaren Laufräder-Antrieb
feinster Anpassbarkeit der Arbeitsgeshwindigkeit an d#e vom Bedienungestand aus
beobachtete Tätigkeit des Räumwerkzeuges. An
allen wesentlichen
Teilen der Hydraulikanlage ist durgh Einbau von Überlastungsventilen dafür gesorgt,
daß keine Schäden bei der schweren, gelegentlich durch unvorhergesehene Hindernisse,
wie Steineg gefährdete Räumarbeit eintreteno' Infolge der recht erheblichen Kraftg
die für das Durchziehen der Grabschaufel durch den seitlich der Straße verlaufenden
Graben aufzuwenden istg muß auch die Bodenhaftung des Fahrzeuges entsprechend groß
sein. Während man bisher für Bagger- und Grabpflüge meist die Fahrwerksräder mit
Stollen- oder Geländeprofilen ausrüstete, könnte das für die vorliegende Straßengrabenräummaschine
mit ihrem auf der Straße selbst fahrenden Zugteil leicht zu einer Beschädigung der
Straßendecke führen, Es hat sich aber überraschenderweise ergebeng daß bei der recht
gleichmäpigen Lastverteilung und mit dem bevorzugten Vierradantrieb der Maschine
eine ausreichend hohe Zugkraft mit Sicherheit ausgeübt werden kanng wenn alle Fahrwerksräder
mit zwillingsbereiften Decken normalen Straßenprofils ausgerüstet sind# Der erforderliche
Bodendruck wird dadurch auf ausreichend breite Flächen verteiltg so daßy wie die
Erfahrungen gezeigt habeng auch bei schwerer Räumarbeit keine Spuren oder gar Beschädigungen
auf der Straßendecke entstehene Um auf der Straße auch unter beengten Verhältnissen
der Maschine eine gute Beweglichkeit zu sichern$ ist es empfehlenswertg alle vier
Räder lenkbar zu gestalten, oder im Falle normaler Zweiradlenkung wenigstens-durch
eine Umsteckmöglichkeit auf Vierradlenkung übergehen zu könneng um die
Maschine
auch auf schmalen Straßen wenden zu können.For example, shovel excavators mounted rotatably on road vehicles were used, with their booms reaching more or less diagonally from the vehicle standing on the road to the trench running next to the road and digging it out piece by piece in the area of the gripper arms with their digging tools sitting on the boom and then clearing it then the vehicle drives a little further, stops = d tackles another section of the trench, with the actual clearing work being carried out by the carrier vehicles at a standstill. also that it was hardly possible in the manner described to dig narrow trenches cleanly and without a lot of reworking * @ Another known skiving machine uses a trench cutter that is mounted on a road vehicle. A laterally protruding arm carries the cutter shovel that reaches into the trench. The fine clearing material milled there comes out through a funnel and is thrown out over the side of the trench opposite the roadway. Although this type of clearing can be carried out while the carrier vehicle is moving, it is associated with numerous other severe restrictions: it is hardly applicable in stony soils since a fine distribution of the milled material is a prerequisite for ejection, even if beyond the trench to be cleared If there are private properties, it is not possible to deposit the cleared material there; also on the mountain because there ejected Präagut leiüht back roll or would enter rinsed again with the next rain, Another type serves the broaching of ditches in the ditch is narrow Handfräseng which themselves constantly to be guided by a behind-border Na = in the trench Performance just. if small, stony trenches cannot be effectively cleared anyway and the milled material is also only thrown off next to the trench and must then be removed separately. The same applies to the plows used for clearing trenches, which are pulled lengthways through the trench and deposit the plowed material on the edge of the trench. On the other hand, one uses for the drawing of new trenches or for clearing or deepening old trenches, provided that they are freely accessible on both sides, the known normal mobile central excavators, in which the operator sits on the carrier vehicle just behind the grave, but these machines are not usable 9 if the grave site is on the side. the carriageway is therefore at road ditches with their only one-sided free access. The object of the invention is esq züm clearing road trenches to create a machine that is free from the deficiencies of the devices previously used for this purpose and with the least need for operation, preferably in one-man operation with high daily output, the clean clearing of the road trenches without additional space allowed than what is offered by the road itself # whereby the removal of the cleared material should also take place without loss of time and, if possible, without additional auxiliary work during the hauling process itself. For this purpose, a road vehicle carrying the road trench clearing device is equipped according to the invention with a torsion-free base frame that can be raised and lowered to the left and right, which has a support frame that can be moved to one side transversely to the direction of travel for an operating station that can be extended over the trench to be cleared one in the digging position above the trench vertically and horizontally pivotable, as well as retractable and extendable excavator arm with digging shovel, while on the other side there is a receiving and discharging device for the excavated material to be loaded by the shovel excavator The operator is always exactly above the trench to be cleared and can precisely observe the effect of the excavator shovel in front of him the set depth and bank position through the trench. The shovel can be lowered several meters below street level as required. When the shovel is full, the machine stops briefly and the shovel is emptied onto the pick-up and discharge device opposite it on the base frame, whereupon the clearing work continues Road levels are balanced so that the base frame is always horizontal and the excavator leaves exact ditch edges'# The torsion-free frame ensures that the excavation work is always flawless without jamming of the guide parts, despite the asymmetrical workload caused by the excavator extended to the side the middle of the trench. In order to enable the operator to carry out the required very precise monitoring of the excavation work through possibly very small corrections of all machine movementsx, i.e. both of the individual organs, such as excavator arms and shovels, as well as the driving movements of the vehicle pulling the excavator through the ditch on the road, all are carried out from the control station from controlled movements of the machine and its parts including the drive of the wheels, via infinitely variable hydraulic units, Since the driver's hands are generally used to operate the various joysticks and the like, the chassis is conveniently switched via foot pedals. The hydraulic unit, coupled with the drive motor, ensures infinitely variable wheel drive. Overload valves are installed in all essential parts of the hydraulic system to ensure that no damage occurs during the heavy clearing work, which is occasionally endangered by unforeseen obstacles such as stones The vehicle's grip on the ground must also be correspondingly large. While the chassis wheels for excavator and digging plows have mostly been equipped with tunnel or terrain profiles, the road ditch clearing machine with its pulling part moving on the road itself could easily damage the road surface, but surprisingly it turned out that the right one Even load distribution and with the preferred four-wheel drive of the machine, a sufficiently high tractive force can be exerted with certaintyg if all chassis wheels are equipped with twin-tire covers of normal road profile # The required ground pressure is thereby distributed over sufficiently wide areasg so thaty as experience has showng even with heavy clearing work no traces or even damage to the road surface wheel steering at least to be able to switch to four-wheel steering by means of a switchover option in order to be able to turn the machine on narrow roads.
Wenn die Verhältnisse es gestatteng so besteht die einfachste Art
der Beseitigung des Räumgutes darint als Aufnahme- und Abführvorrichtung einen Aufnahmetrichter
mit anschließendem vertikal und horizontal veeschwenkbaren Förderband zu verwenden,
In diesem Falle ist weitgehend reiner Ein-Mann-Betrieb mit seitlichem Aufnehmeng
Abwerfen und Fahren möglich, Abgesehen von den kurzen Zeiten des Abwerfens des zusammengeschaufelten
Grabeninhalts von der Baggerschaufel auf den gegenüberliegenden Aufnahmetrichter
kann im wesentlichen ohne Unterbrechung und ohne Hilfe von außen gearbeitet werden.
Das gilt z.B. für das Räumen an Hangwegeng wo der Graben an der Bergseite liegt
und das Räumgut vom Förderband dann einfach an der gegenüberliegenden Talseite
abgeworfen werden kann, Auch wenn gegenüber dem Graben kein besonders genutzter
ebener Streifen am Straßenrand liegt,-ist diese besonders einfache Arbeitsweise
mit Nutzen anzuwenden, Liegen die Verhältnisse weniger günstigg so kann gegebenenfalls
das Förderband den auf ihm abgelegten Baggerinhalt auf einen an die Maschine angehängteng
von ihr auf der Straße nachgezogenen Pritschenwagen fortlaufend abwerfend Wenn weniger
günstige Arbeitsbedingungen für das Grabenräumen vorliegeng so wird statt des fortlaufend
bewegten Förderbandes zweckmäßig ein heb- und wenkbarerg gegebenenfalls drehbarer
Kippbehälter zum vorübergehenden Aufnehmen und anschließenden
Ausschütten
des Räumgutes auf dem Grundrahmen der Maschine angebracht. Mit einem solchen Kippbehälter
wird man z.B. meist bei Bundesstraßen arbeiteng bei denen das Räumgut in jedem Falle
abgefahren werden muß Der Behälter wird in diesem Falle zweckmäßig so groß bemesseng
daß die Zeit, bis er durch mehrmaliges Abwerfen des Räumgutes aus der Baggerschaufel
gefüllt istg ausreichtg bis ein zur Aufnahme des gesamten Behälterinhaltes geeigneter
Abfuhrwagen wieder zurückgekehrt ist und dann von dem inzwischen wieder gefüllten
Kippbehälter aufs neue beladen werden kann# Auf diese Weise kann Ue Räummaschine
ohne Zeitverlust und Warten fortlaufend weiterarbeiten. Die Anwendbarkeit der Maschine
nach der Erf indung ist vielseitig: durch Einsatz entsprechender Profilschaufeln
kann sie z.B. auch zur Anlage neuer Straßengräben verwendet werden.-Durch die seitlIche
Ausfahrbarkeit des frei und höher gelegenen Bedienungs- und Beobachtungsstandes
von dem auf der Straße fahrenden Grundrahmen aüs ist z.B. die Möglichkeit gegeben,
bei Straßen mit Leitplanken jenseits dieser Planken einen Graben zu räumen, während.das
Fahrzeug selbst diesseits auf der Straße fährt, Sehr wichtig ist die,einfache seitliche
Aus- und Einfahrbarkeit des Bedienungsstandes und des Baggern auch für solche Straßeng
an deren Rand vor dem Graben Hindernisse steheng wie Leitpfähle, Karkierungssteine
oder Bäume. Diese können dann leicht durch kurzes Einfahren des Bedienungsstandes
mit Bagger umgangen
werden; nach dem Wiederausfahren wird die Arbeit
mittels des zu diesem Zweck auch in seiner Längsriohtung ein- und ausziehbaren Baggerarmes
fortgesetzt. In der Transportstellung lassen sich alle Teile der Maschine auf dem
Grundrahmen in die vorsohriftsmäßigen Grenzen gemäß den Straßenverkehrevorschriften
einschwenken und einzieheno-Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand
der schematischen Zeichnungen beschrieben, Es zeigen Fig, 1 die Aufsicht
auf eine Grabenräummaschine nach der Erfindung in der Arbeitsstellung, Fig. 2 dieselbe
Maschine in Vorderansichtg Fig. 3 dieselbe Maschine in Seitenansichtg Figo
4 dieselbe Maschine in Auftoht in der Transport- oder Reisestellung und Pig.
5 eine der Fig. 3 entsprechende Seitenansicht einer andern Ausführungsform
der Maschine in Arbeitstellung, Das Fahrgestell der Maschine enthält einen verwindungefreien
Grundrahmen 1 kastenförmiger Gestalt. Das Fahrwerk besteht im dargestellten
Ausführungebeispiel aus einem vorderen und einer
hinteren Räderpaar
2 mit Zwillingsbereifung und Vierradantrieb, Die Radachsen 3 mit dem Differential
4 sind vorn und hinten mit der Pendelachoschwinge 5 verbundeng die oben an
einem nicht näher dargestellten Drehpunkt 6 am Grundrahmen 1 sitzt.
Ein doppeltwirkender Hydraulikzylinder 7 dient vorn und hinten.für das gegenseitige
Verschwenken von Radachse und Grundrahmen, um diesen auch bei geneigter Straßenfläche-in
der Horizontalen zu halteng was für das einwandfreie Arbeiten des Räumbaggern von
Wichtigkeit ist, Der Grundrahmen trägt hinten das Antriebeaggregat 89 bestehend
aus einem Dieselmotor mit angebautem Hydrostatikgetriebe, Die Brennstoffversorgung
erfolgt durch einen auswechselbaren Kraftstoffbehälter 9. Die aus dem Antriebaaggregat
tretende Abtriebswelle 10 ist über eine Kardangelenkwelle 11 mit einem
Vurteilergetriebe 12 verbundeng welches über nicht näher dargestellte Winkeltriebe
und Gelenkwellen den Fahrantrieb auf die Vorder- und Hinterachse verteilt-. Von
dort aus erfolgt der Antrieb der Räder über die Differentiale* Im Grundrahmen
1 ist ein nach der Seite auafahrbarer Trägerrahmen 13 gelagert, welcher
den Bedienungsstand 14 trägt9 an welchem alle Steuerungen und Bedienungehebel vereinigt
sind; zweckmäßig umgeben von einer Führerkabine, Der quer zur Fahrtrichtung
- wie alle wesentlichen Teile der Maschine unter Hydraulikateuerung
-
verschiebbare Trägerrahmen 13 trägt weiter den
vom Bedienungsstand nach vorn ragenden allseitig verschwenkbareng sowie in seiner
Längsrichtung ein- und ausfahrbaren Baggerarm 159 an dem vorn die auswechselbare
Baggerschaufel 16 sitzt.' Die Verbindung zwischen dem seitlich ausfahrbaren,
in der Arbeitsstellung über dem Graben befindlichen Bedienungsstand 14 und dem Hydraulikaggregat
auf dem Grundrahmen ist hergestellt durch eine Gruppe von Hochdruckschläuchen
179 die je nach dem Maß der Ausfahrstellung des Trägerrahmens 13 am
Grundrahmen 1 mehr oder weniger stark ausgewölbte oder gestreckte Verbindungsbögen
zur Hin- und Rückleitung der hydraulischen Steuerimpulse vom Bedienungsstand 14
aus bilden. Auf der dem ausfahrbaren Trägerrahmen 13 gegenüberliegenden Seite
sitzt auf dem Grundrahmen die vom Schaufelbagger zu beschickende Aufnahme- und Abführvorrichtungg
die bei der Ausführungsform der Figuren 1 bis 4 aus einem im Bewegungsbereich
des Baggerarms und seiner Schaufel liegenden Aufnahmetrichter 18
mit schrägen
Wänden bestehtg an den sich ein zum Herausführen und Abwerfen des Räumungsgutes
bestimmtes Förderband 19 anschließt. Trichter und Förderband sind ebenfalls
allseitig
ausfahrbar. Bei der Ausführungsfor nach Fig. 5 ist stattdessen zum Aufnehmen
und Abführen des Räumgutes ein etwas geräumigerer Behälter
20
angebracht» der während der Räumarbeit auf dem Grundrahmen liegtg zum Entleeren
aber mittels Lenkern 21 angehoben und dann ausgekippt werden kanng so daß sein Inhalt
von einem zu diesem Zweck untergefahrenen Pritschenwagen fällt und durch diesen
abgefahren werden kann. Die Steuerung sämtlicher Arbeitoteile erfolgt vom Bedienungsstand
aus durch entsprechende Hydraulikzylinder, von denen in den Zeichnungen nur einige
beispielsweise dargestellt sindp wie der Baggerarm-Zylinder 229 der Baggerschaufel-Kippzylinder
239
der Aufnahmebehälter-Hubzylinder 24, der Aufnahmebehälter-Kippzylinder
25 undder Förderb#nd-Hubzylinder 26ö Die Arbeitsweise des Gerätes und die
dabei eingehaltenen Stellungen der Teile in Bezug auf die Straßeg den Graben und
die jeweils anderen Teile der Maschine ergeben sich aus den Zeichnungeng die auch
die verschiedenen Begrenzungen, Böschungen, Höhenlagen usw. ersichtlich machen.
In der Transport- oder Reisestellung sind alle Teile raumsparend auf die vorgeschriebene
Begrenzung von Straßenfahrzeugen zusammengeschwenkt und -gefahren.' wie Fig. 4 erkennen
läßt*'If the conditions allow it, the simplest way of removing the material to be cleared is to use a receiving funnel as a receiving and removal device with a subsequent vertically and horizontally pivotable conveyor belt Apart from the short times in which the shoveled trench contents are thrown from the excavator shovel onto the receiving hopper opposite, work can be carried out essentially without interruption and without outside help. This applies, for example, to clearing on Hangwegeng where the trench is on the mountain side and the clearing material can then simply be thrown from the conveyor belt on the opposite side of the valley, even if there is no specially used flat strip on the roadside opposite the trench, this is a particularly simple way of working If the conditions are less favorable , the conveyor belt can, if necessary, continually drop the excavator contents placed on it onto a flatbed truck that is attached to the machine and pulled by it on the street a liftable and swivelable, possibly rotatable, tilting container for temporarily picking up and then pouring out the material to be cleared is attached to the base frame of the machine. With such a tilting container you will mostly work on federal highways where the material to be cleared has to be driven away in any case Trolley suitable for receiving the entire contents of the container has returned and can then be reloaded from the tipping container, which has now been filled again. The applicability of the machine according to the invention is versatile: by using the appropriate profile blades, it can also be used, for example, to create new road trenches given the possibility of clearing a ditch on roads with guardrails on the other side of these planks, while the vehicle itself drives on this side of the road, it is very important that the control station and the excavator can be easily extended and retracted from the side, even for such roads on the edge There are obstacles in front of the ditch such as guide posts, marking stones or trees. These can then easily be bypassed by briefly retracting the control station with the excavator; After the extension, the work is continued by means of the excavator arm, which can also be retracted and extended in its longitudinal direction for this purpose. In the transport position, all parts of the machine on the base frame in the vorsohriftsmäßigen limits blank according to swivel in the road traffic regulations and einzieheno-Two embodiments of the invention will be described with reference to the schematic drawings, the drawings Fig, 1, the plan view of a Grabenräummaschine according to the invention in the working position Fig. 2 the same machine in front viewg Fig. 3 the same machine in side viewg Figo 4 the same machine in top view in the transport or travel position and Pig. 5 shows a side view corresponding to FIG. 3 of another embodiment of the machine in the working position. The chassis of the machine contains a torsion-free base frame 1 of box-shaped design. In the exemplary embodiment shown, the chassis consists of a front and a rear pair of wheels 2 with twin tires and four-wheel drive, the wheel axles 3 with the differential 4 are connected at the front and rear with the pendulum tacho swing arm 5 , which sits at a pivot point 6, not shown, on the base frame 1 above. A double-acting hydraulic cylinder 7 is used at the front and rear for the mutual pivoting of the wheel axle and base frame, in order to keep it in the horizontal even when the road surface is inclined, which is important for the proper operation of the clearing excavator, the base frame carries the drive unit 89 at the rear a diesel engine with built-on hydrostatic transmission, the fuel is supplied by an exchangeable fuel tank 9. The output shaft 10 emerging from the drive unit is connected via a universal joint shaft 11 to a front-end gear 12 which distributes the drive to the front and rear axles via angular drives and cardan shafts (not shown). . From there the wheels are driven via the differentials * In the base frame 1 there is mounted a support frame 13 which can be extended to the side and which supports the control station 14 on which all controls and operating levers are combined; expediently surrounded by a driver's cab, the transverse to the direction of travel - as all the essential parts of the machine under Hydraulikateuerung - displaceable carrier frame 13 also carries the sides verschwenkbareng projecting from the operating positions forward and in its longitudinal direction retractable and extendable dipper 159 at the front, the replaceable excavating bucket 16 sits. ' The connection between the laterally extendable control station 14, which is in the working position above the ditch, and the hydraulic unit on the base frame is established by a group of high-pressure hoses 179 which, depending on the extent of the extended position of the support frame 13 on the base frame 1, are more or less bulged or stretched Form connecting arcs for the there and back of the hydraulic control impulses from the control station 14. On the extendable carrier frame 13 opposite side sits on the base frame the bestehtg from the shovel to be loaded recording and Abführvorrichtungg in the embodiment of Figures 1 to 4 from a lying in the range of movement of the excavator arm and its blade receiving hopper 18 with sloping walls to which a Conveyor belt 19 intended for leading out and throwing off the material to be cleared. The hopper and conveyor belt are also on all sides
extendable. In the embodiment according to FIG. 5 , a somewhat more spacious container 20 is instead attached to pick up and discharge the material to be cleared, which lies on the base frame during the clearing work, but can be raised by means of links 21 for emptying and then tipped out so that its contents can be transferred from one to the other Purpose-driven flatbed truck falls and can be driven away by this. All working parts are controlled from the operator's station by appropriate hydraulic cylinders, only a few of which are shown in the drawings as examples, such as the excavator arm cylinder 229, the excavator shovel tilt cylinder 239 , the receptacle lift cylinder 24, the receptacle tilt cylinder 25 and the conveyor belt lift cylinder 26ö The method of operation of the device and the positions of the parts in relation to the road, the ditch and the other parts of the machine can be seen from the drawings, which also make the various boundaries, slopes, elevations, etc. visible. In the transport or travel position, all parts are swiveled and driven together to save space to the prescribed limits of road vehicles. ' as Fig. 4 shows * '