DE1657006B2 - Stalldungstreuer - Google Patents
StalldungstreuerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62D63/00—Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
- B62D63/06—Trailers
- B62D63/061—Foldable, extensible or yielding trailers
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- A01C3/00—Treating manure; Manuring
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A01D90/12—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading with additional devices or implements
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- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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Description
40
Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Stalldung-Streuer
mit einem Streuwerk in Form von horizontalen Streutrommeln, denen der Dünger durch einen horizontal
fördernden Kratzleistenförderer aus einem Diingbehalter
zugeführt wird, von dem einzelne Teile vom Fahrgestell abnehmbar sind.
Als letztes Glied in der Stalldungkette haben sich derartige Stalldungstreuer bestens bewährt. Es war
damit möglich, das Ausfahren und Streuen voll zu mechanisieren. Eine nicht weniger schwere Arbeit in der
Stallmistkette stellt aber das Laden zum Ausbringen dar. Ob mit Hand oder mit Greifer ausgeführt, müssen
große Kräfte aufgebracht werden, um die einzelnen Bissen aus dem Stapel zu lösen und zu laden. Die
Erfindung will diese Glieder in der Arbeitskette entbehrlich machen und darüber hinaus eine einfache
Sammeleinrichtung für kompakten Stalldünger schaffen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Dungbehälter in seiner Gesamtheit vom
Fahrgestell abnehmbar ist und einen Boden aus in Bewegungsrichtung der Kratzleisten verlaufenden
Längsträgern aufweist, zwischen denen Mitnehmerschenkel in das Behälterinnere greifen, die an den
Kratzleisten vorstehend angeordnet sind.
Es ist zwar schon ein fahrbarer Düngerkasten bekannt - vel. DT-Gbm 17 72 279 — dessen Boden mit
einstellbaren Durchlaßöffnungen versehen ist, durch das Streugut nach unten entfällt.
Der Düngerkasten ist dabei einem Vielzweckfahrzeug zugeordnet und nach Bedarf in dessen Wagenkasten
einsetzbar.
Ebenso bekannt ist es auch schon, bei Container-Fahrzeugen - vgl. CH-PS 4 00 898 - Wechselbehälter
vom Fahrgestell abnehmbar auszubilden.
Andererseits ist es auch bei Entladevorrichtungen von Erntewagen schon bekannt - vgl. DT-AS
12 27 720 —den Wagenkasten dadurch zu entleeren,
daß an einer Stirnwand des Wagenkastens mehrere übereinander angeordnete, um vertikale Achsen pendelnde
Schubharken vorgesehen sind, welche das im Wagenkasten befindliche Gut durch eine oder mehrere
Entladeöffnungen seitlich aus dem Laderaum befördern.
Als bekannt werden auch vorausgesetzt an Kratziei- sten vorstehend angeordnete Mitnehmer — vgl. FR-PS
13 17 248 — wobei die Kratzleisten mit den vorstehenden
Mitnehmern den Wagenkastenboden als solchen
bilden.
Die bei diesen nach der Erfindung kombinierten Arbeitsmitteln in Erscheinung tretende überraschende
Wirkung war nicht voraussehbar. Sie besteht darm, dal.;
nach der Beladung und Absetzung der eriindungsgeiru:
ßen Wagenkästen auf einen Tropfboden, sei es von
Frischmict odtr Stallmist, die flüssigen Bestandteile de
Dunges durch die Schlitze zwischen den Längsträeern abtropfen und sich in der Jaucherinne sammeln können.
Auf diese Weise ist in einfacher und besonders wirksamer Weise eine Trennung der flüssigen und
festen Dungbestandteile erzielbar. Der Wagenkasten mit dem verrotteten Mist ist nach Aufsetzen auf den
Wagen dann ohne weitere Handhabung zur Ausstreuung bereit.
Die erfindungsgemäßen Dungbehälter können zur täglichen Frischmistausbringung oder zur Stallmistausbringung
mittels Drehkranen oder Torkranen auf den Wagen aufgesetzt werden. Man kann ihnen aber auch.
wie erfindungsgemäß vorgesehen, eine solche Aufsetzvorrichtung zuordnen, die von der Ladeplattform des
Wagens unterfahrbar ausgeführt ist, so daß die Behälter mit I InterStützung einer Aufsattelvorrichtung übernommen
werden können.
Die an der Seite des Streuwerks liegende Wand de^
Behälters ist nach einem Gedanken der Erfindung in einer Steckverbindung oder Schiebeführung nach oben
herausziehbar angeordnet und wird nach Aufsetzen des Dungbehälters entnommen. Zur Vermeidung einer
Behinderung durch das Streuwerk kann diese Wand ferner hinter den Vorderkanten der angrenzenden
Seitenwände zurückgesetzt ausgeführt sein.
Eine weitere Möglichkeit, um den Dungbehälter leicht aufsetzen zu können, besteht nach der Erfindung
darin, daß das Streuwerk an Drehgelenken, z. B. nach unten abkippbar ausgeführt ist. Durch diese Ausführung
wird ein Unterfahren des Dungbehälters erleichtert.
Die erfindungsgemäßen Dungbehälter ermöglichen aber nicht nur eine einfache Lagerung des Dunges. Die
einzelnen Behälter können darüber hinaus auch leicht mit Abdeckungen gegen Regenwasser versehen werden.
Dadurch kann eine Störung der Verrottung wirksam verhindert werden. Auch wird ein Ausschwemmen
der Nährstoffe vermieden.
Frischmist kann in einer bisher nicht so ohne w?iteres möglichen Weise angesammelt und noch nach Tagen
ausgebracht werden.
Das Aufsetzen des Dungbehälter auf den Wagen
kann natürlich auch mit Hilfe des Längsförderers erfolgen. Die erfindungsgemäßen Dungbehälter ermöglichen auch eine direkte Beladung im Stall. Sie können
zu diesem Zweck auch — woran gedacht ist — auf einer Feldbahn durch den Stall hindurchgefahren werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert und beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 die perspektivische Seitenansicht eines Dungstreuwagens,
F i g. 2 Jie Anordnung des erfindungsgemäßen Dungbehälters auf einem Plattenboden.
In F i g. 1 ist ein als Dungstreuwagen ausgebildeter
Einachswagen abgebildet. Sein Boden 1 ist mit Kratzleisten 2 versehen. Hinten am Wagen ist ein
Streuwerk 3 an Schildern 4 angeordnet. Von den Bordwänden 5 des Wagens ist die vordere weggelassen.
Sin vom Wagenboden nach oben abgesetzter Dungbehälter 6 ist mit Hilfe von Bolzen 7 in Büchsen 8 am
Wagenboden verankerbar. Der Boden des Dungbehälters 6 besteht aus Längsleisten 9, durch welche Schenkel
10 der Kratzleiste.ι in sein Inneres eingreifen können. Von den aus Latten bestehenden Seitenwänden 11 isi
die nach dem Dungstreuer zu gelegene Seitenwand S 12 — wie strichpunktiert angedeutet — nach oben ausziehbar.
In der ausgezogenen Stellung können die
Mitnehmerschenkel 12 der Kratzleisten 2 den in dem Dungbehälter 6 gestapelten Dung dem Streuwerk 3
zuführen.
ro Wie in F i g. 2 veranschaulicht, kann man eine Anzahl Dungbehälter 6 auf einen nach einer zentralen
Jaucherinne 13 leicht abfallenden Plattenboden 14 zur Befüllung abstellen. Die flüssigen Bestandteile des
Dunges können durch die Schlitze zwischen den Längsträgern 9 abtropfen und sich in der jaucherinne 13
ansammeln.
Die gefüllten Dungbehälter 6 werden an Ösen 15 mittels Seilzug 16— Fig. 1—zum Ausfahren des
Dunges angehoben und auf das Wagengestell 17 des Dungstreuwagens aufgesetzt.
Hierzu 2 Blau Zeichnungen
Claims (6)
1. Fahrbarer Stalldungstreuer mit einem Streuwerk in Form von horizontalen Streutrommeln,
denen der Dünger durch einen horizontal fördernden Kratzleistenförderer aus einem Dungbehälter
zugeführt wird, von dem einzelne Teile vom Fahrgestell abnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dungbehälter (6) in seiner Gesamtheit vom Fahrgestell (17) abnehmbar ist und
einen Boden aus in Bewegungsrichtung der Kratzleisten (2) verlaufenden Längsträgern (9) aufweist,
zwischen denen Mitnehmerschenkel (10) in das Behälterinnere greifen, die an den Kratzleisten
vorstehend angeordnet sind.
2. Fahrbarer Stalldungstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Dungbehälter (6)
eine Aufsetzvorrichtung (15,16) zugeordnet ist.
3. Fahrbarer Stalldungstreuer nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsetzvorrichtung
von der Ladeplattform unterfahrbar ausgefühn ist.'
4. Fahrbarer Stalldungstreuer nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die an der Seite des
Streuwerks (3) gelegene Seitenwand (12) des Dungbehälters (6) in einer Steckverbindung oder
Schiebeführung nach oben herausziehbar angeordnet ist.
5. Fahrbarer Stalldungstreuer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (12)
hinter den Vorderkanten der angrenzenden Seitenwände (11) zurückgesetzt ist.
6. Fahrbarer Stalldungstreuer nach Anspruch 1 oder Anspruch 1 und mindes'ens einem der
folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Streuwerk (3) an Drehgelenken, 7. B. nach unten
abkippbar ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968M0077501 DE1657006B2 (de) | 1968-03-08 | 1968-03-08 | Stalldungstreuer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968M0077501 DE1657006B2 (de) | 1968-03-08 | 1968-03-08 | Stalldungstreuer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1657006A1 DE1657006A1 (de) | 1975-04-10 |
| DE1657006B2 true DE1657006B2 (de) | 1976-10-07 |
Family
ID=7317694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1968M0077501 Granted DE1657006B2 (de) | 1968-03-08 | 1968-03-08 | Stalldungstreuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1657006B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016102226A1 (de) * | 2016-02-09 | 2017-08-10 | Limekon Gmbh | Fahrzeug-Kombination, insbesondere für landwirtschaftliche Einsätze, sowie Transport- und Prozess-System und Verfahren zum Bearbeiten einer landwirtschaftlichen Fläche |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3840811A1 (de) * | 1988-11-30 | 1990-05-31 | Mannesmann Ag | Entladeeinrichtung fuer containerfoermige behaelter |
-
1968
- 1968-03-08 DE DE1968M0077501 patent/DE1657006B2/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016102226A1 (de) * | 2016-02-09 | 2017-08-10 | Limekon Gmbh | Fahrzeug-Kombination, insbesondere für landwirtschaftliche Einsätze, sowie Transport- und Prozess-System und Verfahren zum Bearbeiten einer landwirtschaftlichen Fläche |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1657006A1 (de) | 1975-04-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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