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DE1653224C3 - Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten oder dgl - Google Patents

Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten oder dgl

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DE1653224C3
DE1653224C3 DE19661653224 DE1653224A DE1653224C3 DE 1653224 C3 DE1653224 C3 DE 1653224C3 DE 19661653224 DE19661653224 DE 19661653224 DE 1653224 A DE1653224 A DE 1653224A DE 1653224 C3 DE1653224 C3 DE 1653224C3
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DE
Germany
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belt
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litter box
scraper
forming
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Application number
DE19661653224
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DE1653224B2 (de
DE1653224A1 (de
Inventor
Max Dipl.-Ing. 7292 Baiersbronn Himmelheber
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Individual
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Individual
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Publication of DE1653224B2 publication Critical patent/DE1653224B2/de
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Publication of DE1653224C3 publication Critical patent/DE1653224C3/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/10Moulding of mats
    • B27N3/14Distributing or orienting the particles or fibres

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten od. dgl. mit einem unier der Streuvorrichtung durchlaufenden Formungsund Transportband für das aufgeschüttete Spänevlies, mit einem zum nichtsichtenden Aufschütten der Späne dienenden, über dem Formungs- und Transportband angeordneten Streukasten geringer Höhe, der sich über die Breite des Vlieses erstreckt und an seiner Bodenseite eine Mehrzahl von zueinander parallelen und rechtwinkelig zum Formungs- und Transportband verlaufenden, sich während des Schüttvorganges drehenden Rechenwalzen aufweist, sowie ferner mit eimer über dem Streukasten angeordneten Eintrageinrichtung für die Späne.
Vorrichtungen dieser Art werden dort eingesetzt, wo man, wie bei manchen neueren Spanplattentypen, Wert auf ein zumindest in der Mittelschicht und/oder in der Kernschicht nicht sichtend geschüttetes Vlies legt.
Diese Vorrichtungen haben sich an sich gut bewährt, da sie in Längsrichtung der zu streuenden Schicht praktisch beliebig lang gebaut werden können, wodurch ein flacher Schüttkeil entsteht, so daß ein Abrutschen von schwereren Spanteilen die Bildung eines nicht planparallelen Gefüges sowie die Entstehung schädlicher Schubkräfte zwischen den einzelnen Heizplatten in der Presse beim Zusammendrücken des Spanvlieses weitgehend vermieden werden.
Als Nachteil hat sich bei den oben geschilderten Streuvorrichtungen herausgestellt, daß der Mengenaustrag wegen unterschiedlicher Füllhöhe und Brückenbildung der Späne innerhalb des Bunkers nicht konstant ist. Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Streuvorrichtung der eingangs geschilderten Art so weiterzubilden, daß die Füllhöhe konstant bleibt und eine Brückenbildung der Späne vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß an der offenen Oberseite des Streukastens mindestens ein im wesentlichen parallel zum For-
mungs- und Transportband laufendes, an sich bekanntes Kratzerband vorgesehen ist, daß durch die Eintrageinrichtung ein Späneüberschuß zuführbar ist, daß das Kratzerband eine solche Länge aufweist, daß es zuviel zugeführte Späne über eine sich quer zum Formungs- und Transportband erstreckende Oberkante des Streukastens hinweg abstreift und daß sich die quer zum Formungs- und Transportband erstreckenden Querwände in an sich bekannter Weise leicht konisch nach unten öffnen. Hierdurch wird es möglich, die Füllhöhe konstant zu halten und eine Brückenbildung der zum Austrag aus der Streuvorrichtung heranstehenden Späne zu vermeiden.
Bei der durch die DT-PS 9 76 098 bekannten Vorrichtung ist zwar ein Kratzerband vorgesehen, jedoch befindet sich dieses über einem Bodenband einer Einrichtung zur Zwischenspeicherung und Weitergabe von Schüttgut. Das Merkmal, wonach sich die Querwände des Streukastens nach unten konisch öffnen, ist aus dem Buch von K ο 11 m a η η »Holzspanwerkstoffe«, Berlin-Heidelberg-New York, i966, S. 224, bekannt.
Besonders vorteilhaft für die im Hinblick auf den Grundgedanken der Erfindung angestrebte flache Ausbildung des Schüttkeils ist es, wenn die in Laufrichtung des Formungs- und Transportbandes gemessene Länge des Streukastens mindestens doppelt so groß, beispielsweise drei- bis viermal so groß wie die Höhe des Streukastens ist.
Zur besseren Auflockerung und gleichmäßigen Verteilung der Späne ist es zweckmäßig, wenn bei Verwendung eines Kratzerbandes die Eintrageinrichtung für die Späne über einer der Umlenkwalzen des Kratzerbandes angeordnet ist. Um eine möglichst rationelle Arbeitsweise zu gewährleisten, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ferner vorgeschlagen, daß in Laufrichtung des Kratzerbandes gesehen hinter der Oberkante ein Auffangbehälter für die abgestreiften Späne und eine zur Eintrageinrichtung zurückführende Transportvorrichtung vorgesehen ist.
Eine besonders gleichmäßige Verteilung des Spangutes über die sich in der Bewegungsrichtung des Formungs- und Transportbandes erstreckende Länge des Streukastens und ein demzufolge im Sinne einer völlig unseparierten Schütlung sehr gleichmäßig verteilter Austrag des Spangutes zur Bildung eines flachen Schüttkeiles ergibt sich, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung an der Oberseite des Streukastens zwei, vorzugsweise symmetrisch zueinander angeordnete Kratzerbänder vorgesehen sind, deren Untertrume in entgegengesetzten Richtungen und zu den Stirnseiten des Streukastens hin antreibbar sind, wenn die Eintragseinrichtung über den einander benachbarten Umlenkwalzen der Kratzerbänder angeordnet ist und wenn ferner zwischen der Eintrageinrichtung und den Kratzerbändern ein an sich bekannter Verteiler angeordnet ist, der die Späne auf die Kratzerbänder verteilt. Hierbei kann die Anordnung mit Vorteil derart getroffen werden, daß die beiden Kratzerbänder gegen die Kastenstirnseiten leicht ansteigend V-förmig zueinander geneigt sind. In diesem Falle ergibt sich eine besonders gleichmäßige Verteilung des Spangutes über die Länge und Breite des S'.reukastens.
Als besonders vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn zwischen dem Formungs- und Transportband und dem Streukasten ein Schwingsieb angeordnet ist, das die Verteilung der nach unten fallenden Späne vergleichmäßigt.
Nach einem weiteren Merkmal gemäß der Erfindung kann die Eintrageinrichtung als Kleinbunker ausgebildet sein, aus dem die Späne über die Gesamtbreite des aufzuschüttenden Spanvlieses gleichmäßig verteilt in den Streukasten eingetragen werden.
Dabei kann die Eintrageinrichtung ein über eine Umlenkrolle geführtes Bodenband aufweisen, dessen Umlenkrolle mit mehreren parallelen Austragwalzen die Abwurfzone bildet, deren Austragwalzen in einer gemeinsamen, zum oberen Abschnitt des Bodenbandes einen sich gegen dessen Bewegungsrichtung öffnenden Winkel von etwa 75° einnehmenden Ebene liegen, wobei vorzugsweise etwa in Höhe der oberen Austragwaize ein umlaufendes Kratzerband angeordnet ist.
Nachstehend sind mehrere in der Zeichnung teilweise stark schematisiert dargestellte Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert.
Die in F i g. 1 als erstes Ausführungsbeispiel wiedergegebene Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen od. dgl. weist ein Formungs- und Transportband 1 auf, das in Richtung des Pfeiles 2 auf eine nicht dargestellte Heizplattenpresse zuläuft.
Das aus dem Spanvlies 3 zu Holzspanplatten zu verpressende Spangut enthält kleine und große, grobe und feine Partikeln und einen erheblichen Anteil an flächigen Spänen, die zur Erzielung eines hohen Stehvermögens der fertigen Holzspanplatten möglichst parallel zur Oberseite des Formungs- und Transportbandes 1 während des das Spanvlies 3 ergebenden Aufschüttvorganges abgelegt werden sollen.
Zum Aufschütten des Spanvlieses 3 ist ein Streukasten 5 vorgesehen, der sich über die Breite des aufzuschüttenden Spanvlieses 3 erstreckt und in seinem Horizontalschnitt eine langgestreckte rechteckige Gestalt hat. Er weist an seiner Bodenseite eine größere Anzahl von parallelen, sich während des Schüttvorganges drehenden Rechenwalzen 6 auf, zwischen denen das in den Streukasten 5 eingebrachte Spangut in Richtung der Pfeile 8 senkrecht nach unten auf das Formungs- und Transportband 1 ausgetragen wird. Zur Beschickung des Streukastens 5 dient eine Eintrageinrichtung E. Die zu verarbeitenden Späne werden in bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtungen aufgelokkert und erreichen über geeignete Transportmittel in Richtung des Pfeiles 10 die als Kleinbunker ausgebildete Eintrageinrichtung E, aus der sie über die Breite des aufzuschüttenden Spanvlieses 3 bereits einigermaßen gleichmäßig verteilt in den Streukasten 5 eingetragen werden. Im einzelnen enthält die in bekannter Weise ausgebildete Eintrageinrichtung ein etwa horizontal angeordnetes Bodenband II, dessen oberer Bandabschnitt auf eine Umlenkrolle 13 zuläuft. Diese bildet zusammen mit mehreren parallelen Austragswalzen 14 die Abwurfzone der Eintrageinrichtung £, wobei die Austragwalzen 14 in einer gemeinsamen Ebene liegen, die mit dem oberen Bodenhandabschnitt einen sich gegen dessen Bewegungsrichtung 12 öffnenden Winkel von etwa 75° bildet. Etwa in der Höhe der oberen Austragwalze 14 ist ein umlaufendes Kratzerband 15 angeordnet, durch welches die jeweils zuletzt ankommenden Späne ans hintere Ende der Bunkerfüllung 16 angelegt werden. Das Bodenband 11 führt die Bunkerfüllung 15 den Austragwalzen 14 zu, so daß die Späne durch die Austragwalzen 14 hindurchtreten und den Kleinbunker aufgelöst und über die Breite des Streukastens 5 bereits einigermaßen gleichmäßig verteilt verlassen und im Bogen nach den Pfeilen 17 in den Streukasten 5 eingetragen werden können.
Um im Sinne der eingangs geschilderten Aufgabe
eine während des Schüitvorganges konstant bleibende Füllhöhe im Streukasten 5 zu erzielen und dabei einen gleichmäßigen Austrag des Spangutes sicherzuslellen, ohne daß eine Separierung nach der jeweiligen Spangröße eintreten kann, ist an der zum Eintragen der Späne dienenden offenen Oberseite des Streukastens 5 ein im wesentlichen parallel zum Formungs- und Transportband 1 angeordnetes Kratzerband 20 angeordnet, dessen unlerer, die Füllhöhe im Slreukasten 5 bestimmender Bandabschnitt 21 in Richtung des Pfeiles 22 läuft.
Für den praktischen Betrieb des Streukastens 5 ist vorgesehen, daß stets etwas mehr Spangut aus der Eintrageinrichtung E in den Streukasten befördert wird, als die Rechenwalzen 6 am Boden des Streukastens auszutragen vermögen. Der eingetragene Überschuß an Spangut wird von dem Kratzerband 20 über die in Laufrichtung 2 des Formungs- und Transportbandes 1 gesehen vordere Oberkante 23 abgestreift und gelangt dann hinter der als Abstreifkante vorgesehenen Oberkante 23 in einen Auffangbehälter 24. Von dort aus gelangt das überschüssige, abgestreifte Spangut mit einer Förderschnecke 25 auf dem mit strichpunktierten Linien angedeuteten Weg 26 zur Eintrageinrichtung E zurück.
Die zwischen den gleichsinnig angetriebenen Rechenwalzen 6 am Boden des Streukastens 5 abrieselnden Späne legen sich auf dem Formungs- und Trans portband 1 gleichmäßig über die Länge des Streukastens verteilt so ab. daß auf dem Formungs- und Transportband 1 infolge seiner stetigen Fortbewegung in Richtung des Pfeiles 2 ein weit ausgebreiteter, nur sehr flach ansteigender Schüttkeil bis zur vollen Höhe des Spanvlieses 3 sich ausbildet und die Späne nahezu parallel zum Formungs- und Transportband 1 zu liegen kommen. Die nachteiligen Einflüsse eines zu steilen Schüttkeiles werden bei genügender Länge des Slreukastens 5, also bei genügender Länge des Streukeiles 27. praktisch vollständig ausgeschaltet.
Der über die Länge des Streukastens gleichmäßige Austrag des eingebrachten Spangutes wird dadurch unterstützt, daß das Kratzerband 20 mit seinem die Füllhöhe bestimmenden unteren Bandabschnitt 21 in seiner Laufrichtung 22 leicht gegenüber der Horizontalen ansteigend angeordnet ist. Dieser Effekt wird noch dadurch unterstützt, daß die von den Austragwalzen 14 der Eintrageinrichtung E gebildete Abwurfzone sich dicht oberhalb der in Laufrichtung 2 des Formbandes gesehenen rückwärtigen Stirnwand des Slreukastens befindet. Um jede Brückenbildung innerhalb des gefüllten Streukastens 5 mit Sicherheit zu vermeiden, weil dies beim Zusammenbrechen dieser Brücken jeweils zu einem erheblichen Mehraustrag auf das Formungs- und Transportband 1 führen würde, sind die beiden, sich quer zum Formungs- und Transportband 1 erstreckenden Stirnwände des Streukastens 5 mit ihren, dem Kratzerband 20 zugekehrten Oberkanten nach innen geneigt. Im Zusammenwirken aller dieser beschriebenen Maßnahmen ergibt sich ein in seinem Volumen sehr gleichmäßig dosiertes Spanvlies 3. so daß die sonst hinter den Streueinrichtungen erforderlichen Dosiervorrichtungen entfallen können.
Die in F i g. 1 dargestellte Streumaschine ergibt ein nach dem Volumen dosiertes Spanviies. wobei die Menge der in der Zeiteinheit auf das Formungs- und Transportband 1 abgelegten Späne von der Drehzahl der Rcchenwal/en 6 am Boden des Streukastens 5 abhängt.
In F i g. 2 ist als weiteres Ausführungsbeispiei der Erfindung eine Streumaschine dargestellt, die es ermöglicht, extrem flache Schüttkeile zu streuen und auch dann, wenn das Spangut von gröbsten und großflächigen Spänen bis zu kleinsten Staubpartikeln alle Größen und Arten von Spänen enthält, mit Sicherheit jegliche Ungleichmäßigkeit der Vlicsschüttung vermeidet. Sie zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß der Streukasten 60 einen sehr langgestreckten rechteckförmigen
ίο Öffnungsquerschnitl hat und an seiner Oberseite zwei in Längsrichtung symmetrisch zueinanderlicgende Kratzerbänder 51 und 52 aufweist, von denen jedes gegen eine der beiden Stirnseiten des Streukastens leicht ansteigend angeordnet ist. Die beiden Kratzerbänder werden in zueinander entgegengesetzten Drehnchtungen derart angetrieben, daß ihr jeweils unterer, der von zahlreichen Rechenwalzen 53 gebildeten Bodenseite zugekehrter Bandabschnitt auf die vordere bzw. rück wärtige Stirnseite des Streukastens zuläuft und dann das im Überschuß in den Streukasten eingebrachte Spangut über seine zugehörige Kastenstirnseite in einen Auffangbehälter 55 bzw. 56 abstreift. Das überschüssige Spangut kann aus diesen Auffangbehältern in . gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 zu einer Eintrageinrichtung E zurückbeordert werden. Die Eintrageinrichtung E selbst kann, wie in F i g. 2 angenommen, von der in Fig.! dargestellten Art sein, ihre insoweit gleichen Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1 versehen. Ihre von den Austragwalzen 14 und der darunterliegenden Umlenkzone ihres Bodenbandes 11 gebildete Abwurfzone ist jedoch im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 über der Mitte des Streukastens 60 so angeordnet, daß das eingetragene, auf die beiden inneren Umlenkzonen der Kratzerbänder 51 und 52 herabfallende Spangut mit einem an sich bekannten Verteiler 57 in gleichen Mengen auf die beiden Kratzerbänder 51 und 52 aufgebracht werden kann, die das Spangut ins Innere des Streukastens 60 befördern und für eine gleichmäßige Füllhöhe im Streukasten 60 sorgen. Die Anordnung der beiden Kratzerbänder 51, 52 in ihrer zueinander schwach geneigten V-förmigen Stellung sichert auch bei sehr großer, für die Erzielung eines langgestreckten Schüttkeiles 58 geeigneter Streukastenöffnung einen außerordentlich gleichmäßigen Austrag des Spangutes durch die Rechenwalzen 53 hindurch.
Zur weiteren Vergleichmäßigung kann, wie in F i g. 2 angedeutet, unterhalb des Walzenaustragrostes des Streukastens 60 ein grobmaschiges Schwinggitter oder ein Schwingsieb 59 angeordnet sein, das durch einen Kurbeltrieb 35 in horizontale Schwingungen versetzt wird, um auf diese Weise bei verhältnismäßig großen Amplituden, aber geringer Frequenz die hernieder rie-
selnden Späne 8 noch weiter aufzulockern und über die Streufläche gleichmäßig zu verteilen. Auf dem Formungs- und Transportband 1 wird daher das Spänevlies 3 mit einem sehr langen, nur schwach ansteigender Streukeil 27 gebildet, wobei die großflächigen Späne im wesentlichen parallel zum Formungs- und Transportband 1 auf diesem zur Ablage kommen.
An Stelle eines in Längsrichtung des Formungs- unc Transportbandes 1 schwingenden Schwingsiebes 55 kann man auch ein Schwinggitter oder ein Schwingsieh
f>5 vorsehen, das quer zur Längsrichtung des Formungsund Transportbandes oszillierend hin und her bewegi wird.
Man kann an dem den Streukasten verlassender
F'orniband nachfolgend Druckwalzen, keilförmig angreifende Druckbänder oder patschende und stampfen-Je einrichtungen bekannter Art anbringen, durch welche das Spänevlies verdichtet und in seiner Oberfläjhenebenc vergleichmäßigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten od. dgl. mit einem unter der Streuvorrichtung durchlaufenden Formungs- und Transportband für das aufgeschüttete Spänevlies, mit einem zum nichtsichtenden Aufschütten der Späne dienenden, über dem Formungs- und Transportband angeordneten Streukasten geringer Höhe, der sich über die Breite des Vlieses erstreckt und an seiner Bodenseite eine Mehrzahl von zueinander parallelen und rechtwinkelig zum Formung:;- und Transportband verlaufenden, sich während des Schutt-Vorganges drehenden Rechenwalzen aufweist, sowie ferner mit einer über dem Streukasten angeordneten Eintrageinrichtung für die Späne, dadurch gekennzeichnet, daß an der offenen Oberseite des Streukastens (5, 60) mindestens ein im wesentlichen parallel zum Formungs- und Transportband (1) laufendes, an sich bekanntes Kratzerband (20, 51,52) vorgesehen ist, daß durch die Eintrageinrichtung (E) ein Späneüberschuß zuführbar ist, daß das Kratzerband eine solche Länge aufweist, daß es zuviel zugeführte Späne über eine sich quer zum Formungs- und Transportband erstreckende Oberkante (23) des Steukastens hinweg abstreift, und daß sich die quer zum Formungs- und Transportband erstreckenden Querwände in an sich bekannter Weise leicht konisch nach unten öffnen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Laufrichtung des Formungsund Transportbandes (1) gemessene Länge des Streukastens (5) mindestens doppelt so groß, beispielsweise drei- bis viermal so groß wie die Höhe des Streukastens ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Kratzerbandes die Eintrageinrichtung (E) für die Späne über einer der Umlenkwalzen des Kratzerbandes (20, 51, 52) angeordnet is1..
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung des Kratzerbandes (20, 51, 52) gesehen hinter der Oberkante (23) ein Auffangbehälter (24) für die abgestreiften Späne und eine zur Eintrageinrichtung ^zurückführende Transportvorrichtung (25) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseile des Streukästens (60) zwei, vorzugsweise symmetrisch zueinander angeordnete Kratzerbänder (51, 52) vorgesehen sind, deren Untertrume in entgegengesetzten Richtungen und zu den Stirnseiten des Streukastens hin antreibbar sind, daß die Eintrageinrichtung (E) über den einander benachbarten Umlenkwalzen der Kratzerbänder (51,52) angeordnet ist und daß zwischen der Eintrageinrichiung (E) und den Kratzerbändern ein an sich bekannter Verteiler (57) angeordnet ist, der die Späne auf die Kratzerbänder verteilt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kratzerbänder (51, 52) gegen die Kastenstirnseiten leicht ansteigend V-förmig zueinander angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Formungs- und Transportband (1) und dem Streukasten
(5) ein Schwingsieb (34, 59) angeordnet ist, das die Verteilung der nach unten fallenden Späne vergleichmäßigt.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrageinrichtung (E) a\s Kleinbunker ausgebildet ist, aus dem die Späne über die Gesamtbreite des aufzuschüttenden Spanvlieses (3) gleichmäßig verteilt in den Streukasten (5) eingetragen werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrageinrichtung (E) em über eine Umlenkrolle (13) geführtes Bodenband (11) aufweist, dessen Umlenkrolle (13) mit mehreren parallelen Austragwalzen (14) die Abwurfzone bildet, deren Austragwalzen (14) in einer gemeinsamen, zum oberen Abschnitt des Bodenbandes (11) einen sich gegen dessen Bewegungsrichtung (Pfeil 12) öffnenden Winkel von etwa 75° einnehmenden Ebene liegen, und daß vorzugsweise etwa in Höhe der oberen Austragwalze (f4) ein umlaufendes Kratzerband (15) angeordnet ist.
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