DE1653224C3 - Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten oder dgl - Google Patents
Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten oder dglInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen für die anschließende
Verpressung zu Holzspanplatten od. dgl. mit einem unier der Streuvorrichtung durchlaufenden Formungsund
Transportband für das aufgeschüttete Spänevlies, mit einem zum nichtsichtenden Aufschütten der Späne
dienenden, über dem Formungs- und Transportband angeordneten Streukasten geringer Höhe, der sich über
die Breite des Vlieses erstreckt und an seiner Bodenseite eine Mehrzahl von zueinander parallelen und rechtwinkelig
zum Formungs- und Transportband verlaufenden, sich während des Schüttvorganges drehenden Rechenwalzen
aufweist, sowie ferner mit eimer über dem Streukasten angeordneten Eintrageinrichtung für die
Späne.
Vorrichtungen dieser Art werden dort eingesetzt, wo man, wie bei manchen neueren Spanplattentypen, Wert
auf ein zumindest in der Mittelschicht und/oder in der Kernschicht nicht sichtend geschüttetes Vlies legt.
Diese Vorrichtungen haben sich an sich gut bewährt, da sie in Längsrichtung der zu streuenden Schicht praktisch
beliebig lang gebaut werden können, wodurch ein flacher Schüttkeil entsteht, so daß ein Abrutschen von
schwereren Spanteilen die Bildung eines nicht planparallelen Gefüges sowie die Entstehung schädlicher
Schubkräfte zwischen den einzelnen Heizplatten in der Presse beim Zusammendrücken des Spanvlieses weitgehend
vermieden werden.
Als Nachteil hat sich bei den oben geschilderten Streuvorrichtungen herausgestellt, daß der Mengenaustrag
wegen unterschiedlicher Füllhöhe und Brückenbildung der Späne innerhalb des Bunkers nicht konstant
ist. Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Streuvorrichtung der eingangs geschilderten
Art so weiterzubilden, daß die Füllhöhe konstant bleibt und eine Brückenbildung der Späne vermieden
wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß an der offenen Oberseite des Streukastens
mindestens ein im wesentlichen parallel zum For-
mungs- und Transportband laufendes, an sich bekanntes Kratzerband vorgesehen ist, daß durch die Eintrageinrichtung
ein Späneüberschuß zuführbar ist, daß das Kratzerband eine solche Länge aufweist, daß es zuviel
zugeführte Späne über eine sich quer zum Formungs-
und Transportband erstreckende Oberkante des Streukastens hinweg abstreift und daß sich die quer zum
Formungs- und Transportband erstreckenden Querwände in an sich bekannter Weise leicht konisch nach
unten öffnen. Hierdurch wird es möglich, die Füllhöhe konstant zu halten und eine Brückenbildung der zum
Austrag aus der Streuvorrichtung heranstehenden Späne zu vermeiden.
Bei der durch die DT-PS 9 76 098 bekannten Vorrichtung ist zwar ein Kratzerband vorgesehen, jedoch
befindet sich dieses über einem Bodenband einer Einrichtung zur Zwischenspeicherung und Weitergabe von
Schüttgut. Das Merkmal, wonach sich die Querwände des Streukastens nach unten konisch öffnen, ist aus
dem Buch von K ο 11 m a η η »Holzspanwerkstoffe«,
Berlin-Heidelberg-New York, i966, S. 224, bekannt.
Besonders vorteilhaft für die im Hinblick auf den Grundgedanken der Erfindung angestrebte flache Ausbildung
des Schüttkeils ist es, wenn die in Laufrichtung des Formungs- und Transportbandes gemessene Länge
des Streukastens mindestens doppelt so groß, beispielsweise drei- bis viermal so groß wie die Höhe des Streukastens
ist.
Zur besseren Auflockerung und gleichmäßigen Verteilung der Späne ist es zweckmäßig, wenn bei Verwendung
eines Kratzerbandes die Eintrageinrichtung für die Späne über einer der Umlenkwalzen des Kratzerbandes
angeordnet ist. Um eine möglichst rationelle Arbeitsweise zu gewährleisten, wird in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung ferner vorgeschlagen, daß in Laufrichtung des Kratzerbandes gesehen hinter der
Oberkante ein Auffangbehälter für die abgestreiften Späne und eine zur Eintrageinrichtung zurückführende
Transportvorrichtung vorgesehen ist.
Eine besonders gleichmäßige Verteilung des Spangutes über die sich in der Bewegungsrichtung des Formungs-
und Transportbandes erstreckende Länge des Streukastens und ein demzufolge im Sinne einer völlig
unseparierten Schütlung sehr gleichmäßig verteilter Austrag des Spangutes zur Bildung eines flachen
Schüttkeiles ergibt sich, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung an der Oberseite des Streukastens
zwei, vorzugsweise symmetrisch zueinander angeordnete Kratzerbänder vorgesehen sind, deren Untertrume
in entgegengesetzten Richtungen und zu den Stirnseiten des Streukastens hin antreibbar sind, wenn
die Eintragseinrichtung über den einander benachbarten Umlenkwalzen der Kratzerbänder angeordnet ist
und wenn ferner zwischen der Eintrageinrichtung und den Kratzerbändern ein an sich bekannter Verteiler angeordnet
ist, der die Späne auf die Kratzerbänder verteilt. Hierbei kann die Anordnung mit Vorteil derart
getroffen werden, daß die beiden Kratzerbänder gegen die Kastenstirnseiten leicht ansteigend V-förmig zueinander
geneigt sind. In diesem Falle ergibt sich eine besonders gleichmäßige Verteilung des Spangutes über
die Länge und Breite des S'.reukastens.
Als besonders vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn zwischen dem Formungs- und Transportband
und dem Streukasten ein Schwingsieb angeordnet ist, das die Verteilung der nach unten fallenden Späne vergleichmäßigt.
Nach einem weiteren Merkmal gemäß der Erfindung kann die Eintrageinrichtung als Kleinbunker ausgebildet sein, aus dem die Späne über die Gesamtbreite des aufzuschüttenden Spanvlieses gleichmäßig verteilt in den Streukasten eingetragen werden.
Nach einem weiteren Merkmal gemäß der Erfindung kann die Eintrageinrichtung als Kleinbunker ausgebildet sein, aus dem die Späne über die Gesamtbreite des aufzuschüttenden Spanvlieses gleichmäßig verteilt in den Streukasten eingetragen werden.
Dabei kann die Eintrageinrichtung ein über eine Umlenkrolle geführtes Bodenband aufweisen, dessen Umlenkrolle
mit mehreren parallelen Austragwalzen die Abwurfzone bildet, deren Austragwalzen in einer gemeinsamen,
zum oberen Abschnitt des Bodenbandes einen sich gegen dessen Bewegungsrichtung öffnenden
Winkel von etwa 75° einnehmenden Ebene liegen, wobei vorzugsweise etwa in Höhe der oberen Austragwaize
ein umlaufendes Kratzerband angeordnet ist.
Nachstehend sind mehrere in der Zeichnung teilweise stark schematisiert dargestellte Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert.
Die in F i g. 1 als erstes Ausführungsbeispiel wiedergegebene Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen
od. dgl. weist ein Formungs- und Transportband 1 auf, das in Richtung des Pfeiles 2 auf eine nicht
dargestellte Heizplattenpresse zuläuft.
Das aus dem Spanvlies 3 zu Holzspanplatten zu verpressende Spangut enthält kleine und große, grobe und
feine Partikeln und einen erheblichen Anteil an flächigen Spänen, die zur Erzielung eines hohen Stehvermögens
der fertigen Holzspanplatten möglichst parallel zur Oberseite des Formungs- und Transportbandes 1
während des das Spanvlies 3 ergebenden Aufschüttvorganges abgelegt werden sollen.
Zum Aufschütten des Spanvlieses 3 ist ein Streukasten 5 vorgesehen, der sich über die Breite des aufzuschüttenden
Spanvlieses 3 erstreckt und in seinem Horizontalschnitt eine langgestreckte rechteckige Gestalt
hat. Er weist an seiner Bodenseite eine größere Anzahl von parallelen, sich während des Schüttvorganges drehenden
Rechenwalzen 6 auf, zwischen denen das in den Streukasten 5 eingebrachte Spangut in Richtung der
Pfeile 8 senkrecht nach unten auf das Formungs- und Transportband 1 ausgetragen wird. Zur Beschickung
des Streukastens 5 dient eine Eintrageinrichtung E. Die zu verarbeitenden Späne werden in bekannten, in der
Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtungen aufgelokkert und erreichen über geeignete Transportmittel in
Richtung des Pfeiles 10 die als Kleinbunker ausgebildete Eintrageinrichtung E, aus der sie über die Breite des
aufzuschüttenden Spanvlieses 3 bereits einigermaßen gleichmäßig verteilt in den Streukasten 5 eingetragen
werden. Im einzelnen enthält die in bekannter Weise ausgebildete Eintrageinrichtung ein etwa horizontal angeordnetes
Bodenband II, dessen oberer Bandabschnitt auf eine Umlenkrolle 13 zuläuft. Diese bildet zusammen
mit mehreren parallelen Austragswalzen 14 die Abwurfzone der Eintrageinrichtung £, wobei die
Austragwalzen 14 in einer gemeinsamen Ebene liegen, die mit dem oberen Bodenhandabschnitt einen sich gegen
dessen Bewegungsrichtung 12 öffnenden Winkel von etwa 75° bildet. Etwa in der Höhe der oberen Austragwalze
14 ist ein umlaufendes Kratzerband 15 angeordnet, durch welches die jeweils zuletzt ankommenden
Späne ans hintere Ende der Bunkerfüllung 16 angelegt werden. Das Bodenband 11 führt die Bunkerfüllung
15 den Austragwalzen 14 zu, so daß die Späne durch die Austragwalzen 14 hindurchtreten und den Kleinbunker
aufgelöst und über die Breite des Streukastens 5 bereits einigermaßen gleichmäßig verteilt verlassen
und im Bogen nach den Pfeilen 17 in den Streukasten 5 eingetragen werden können.
Um im Sinne der eingangs geschilderten Aufgabe
eine während des Schüitvorganges konstant bleibende
Füllhöhe im Streukasten 5 zu erzielen und dabei einen gleichmäßigen Austrag des Spangutes sicherzuslellen,
ohne daß eine Separierung nach der jeweiligen Spangröße eintreten kann, ist an der zum Eintragen der
Späne dienenden offenen Oberseite des Streukastens 5 ein im wesentlichen parallel zum Formungs- und Transportband
1 angeordnetes Kratzerband 20 angeordnet, dessen unlerer, die Füllhöhe im Slreukasten 5 bestimmender
Bandabschnitt 21 in Richtung des Pfeiles 22 läuft.
Für den praktischen Betrieb des Streukastens 5 ist vorgesehen, daß stets etwas mehr Spangut aus der Eintrageinrichtung
E in den Streukasten befördert wird, als die Rechenwalzen 6 am Boden des Streukastens
auszutragen vermögen. Der eingetragene Überschuß an Spangut wird von dem Kratzerband 20 über die in
Laufrichtung 2 des Formungs- und Transportbandes 1 gesehen vordere Oberkante 23 abgestreift und gelangt
dann hinter der als Abstreifkante vorgesehenen Oberkante 23 in einen Auffangbehälter 24. Von dort aus gelangt
das überschüssige, abgestreifte Spangut mit einer Förderschnecke 25 auf dem mit strichpunktierten Linien
angedeuteten Weg 26 zur Eintrageinrichtung E zurück.
Die zwischen den gleichsinnig angetriebenen Rechenwalzen 6 am Boden des Streukastens 5 abrieselnden
Späne legen sich auf dem Formungs- und Trans portband 1 gleichmäßig über die Länge des Streukastens
verteilt so ab. daß auf dem Formungs- und Transportband 1 infolge seiner stetigen Fortbewegung in
Richtung des Pfeiles 2 ein weit ausgebreiteter, nur sehr flach ansteigender Schüttkeil bis zur vollen Höhe des
Spanvlieses 3 sich ausbildet und die Späne nahezu parallel zum Formungs- und Transportband 1 zu liegen
kommen. Die nachteiligen Einflüsse eines zu steilen Schüttkeiles werden bei genügender Länge des Slreukastens
5, also bei genügender Länge des Streukeiles 27. praktisch vollständig ausgeschaltet.
Der über die Länge des Streukastens gleichmäßige Austrag des eingebrachten Spangutes wird dadurch unterstützt,
daß das Kratzerband 20 mit seinem die Füllhöhe bestimmenden unteren Bandabschnitt 21 in seiner
Laufrichtung 22 leicht gegenüber der Horizontalen ansteigend angeordnet ist. Dieser Effekt wird noch dadurch
unterstützt, daß die von den Austragwalzen 14 der Eintrageinrichtung E gebildete Abwurfzone sich
dicht oberhalb der in Laufrichtung 2 des Formbandes gesehenen rückwärtigen Stirnwand des Slreukastens
befindet. Um jede Brückenbildung innerhalb des gefüllten Streukastens 5 mit Sicherheit zu vermeiden, weil
dies beim Zusammenbrechen dieser Brücken jeweils zu einem erheblichen Mehraustrag auf das Formungs- und
Transportband 1 führen würde, sind die beiden, sich quer zum Formungs- und Transportband 1 erstreckenden
Stirnwände des Streukastens 5 mit ihren, dem Kratzerband 20 zugekehrten Oberkanten nach innen
geneigt. Im Zusammenwirken aller dieser beschriebenen Maßnahmen ergibt sich ein in seinem Volumen
sehr gleichmäßig dosiertes Spanvlies 3. so daß die sonst hinter den Streueinrichtungen erforderlichen Dosiervorrichtungen
entfallen können.
Die in F i g. 1 dargestellte Streumaschine ergibt ein nach dem Volumen dosiertes Spanviies. wobei die
Menge der in der Zeiteinheit auf das Formungs- und Transportband 1 abgelegten Späne von der Drehzahl
der Rcchenwal/en 6 am Boden des Streukastens 5 abhängt.
In F i g. 2 ist als weiteres Ausführungsbeispiei der Erfindung
eine Streumaschine dargestellt, die es ermöglicht, extrem flache Schüttkeile zu streuen und auch
dann, wenn das Spangut von gröbsten und großflächigen Spänen bis zu kleinsten Staubpartikeln alle Größen
und Arten von Spänen enthält, mit Sicherheit jegliche Ungleichmäßigkeit der Vlicsschüttung vermeidet. Sie
zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß der Streukasten 60 einen sehr langgestreckten rechteckförmigen
ίο Öffnungsquerschnitl hat und an seiner Oberseite zwei
in Längsrichtung symmetrisch zueinanderlicgende Kratzerbänder 51 und 52 aufweist, von denen jedes gegen
eine der beiden Stirnseiten des Streukastens leicht ansteigend angeordnet ist. Die beiden Kratzerbänder
werden in zueinander entgegengesetzten Drehnchtungen derart angetrieben, daß ihr jeweils unterer, der von
zahlreichen Rechenwalzen 53 gebildeten Bodenseite zugekehrter Bandabschnitt auf die vordere bzw. rück
wärtige Stirnseite des Streukastens zuläuft und dann das im Überschuß in den Streukasten eingebrachte
Spangut über seine zugehörige Kastenstirnseite in einen Auffangbehälter 55 bzw. 56 abstreift. Das überschüssige
Spangut kann aus diesen Auffangbehältern in . gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach
F i g. 1 zu einer Eintrageinrichtung E zurückbeordert werden. Die Eintrageinrichtung E selbst kann, wie in
F i g. 2 angenommen, von der in Fig.! dargestellten Art sein, ihre insoweit gleichen Bauteile sind mit den
gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1 versehen. Ihre von den Austragwalzen 14 und der darunterliegenden
Umlenkzone ihres Bodenbandes 11 gebildete Abwurfzone ist jedoch im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel
gemäß F i g. 1 über der Mitte des Streukastens 60 so angeordnet, daß das eingetragene, auf die beiden
inneren Umlenkzonen der Kratzerbänder 51 und 52 herabfallende Spangut mit einem an sich bekannten
Verteiler 57 in gleichen Mengen auf die beiden Kratzerbänder 51 und 52 aufgebracht werden kann, die
das Spangut ins Innere des Streukastens 60 befördern
und für eine gleichmäßige Füllhöhe im Streukasten 60 sorgen. Die Anordnung der beiden Kratzerbänder 51,
52 in ihrer zueinander schwach geneigten V-förmigen Stellung sichert auch bei sehr großer, für die Erzielung
eines langgestreckten Schüttkeiles 58 geeigneter Streukastenöffnung
einen außerordentlich gleichmäßigen Austrag des Spangutes durch die Rechenwalzen 53 hindurch.
Zur weiteren Vergleichmäßigung kann, wie in F i g. 2
angedeutet, unterhalb des Walzenaustragrostes des Streukastens 60 ein grobmaschiges Schwinggitter oder
ein Schwingsieb 59 angeordnet sein, das durch einen Kurbeltrieb 35 in horizontale Schwingungen versetzt
wird, um auf diese Weise bei verhältnismäßig großen Amplituden, aber geringer Frequenz die hernieder rie-
selnden Späne 8 noch weiter aufzulockern und über die Streufläche gleichmäßig zu verteilen. Auf dem Formungs-
und Transportband 1 wird daher das Spänevlies 3 mit einem sehr langen, nur schwach ansteigender
Streukeil 27 gebildet, wobei die großflächigen Späne im wesentlichen parallel zum Formungs- und Transportband
1 auf diesem zur Ablage kommen.
An Stelle eines in Längsrichtung des Formungs- unc Transportbandes 1 schwingenden Schwingsiebes 55
kann man auch ein Schwinggitter oder ein Schwingsieh
f>5 vorsehen, das quer zur Längsrichtung des Formungsund
Transportbandes oszillierend hin und her bewegi wird.
Man kann an dem den Streukasten verlassender
F'orniband nachfolgend Druckwalzen, keilförmig angreifende
Druckbänder oder patschende und stampfen-Je einrichtungen bekannter Art anbringen, durch welche
das Spänevlies verdichtet und in seiner Oberfläjhenebenc
vergleichmäßigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Streuvorrichtung zur Herstellung von Spänevliesen
für die anschließende Verpressung zu Holzspanplatten od. dgl. mit einem unter der Streuvorrichtung
durchlaufenden Formungs- und Transportband für das aufgeschüttete Spänevlies, mit einem
zum nichtsichtenden Aufschütten der Späne dienenden, über dem Formungs- und Transportband angeordneten
Streukasten geringer Höhe, der sich über die Breite des Vlieses erstreckt und an seiner
Bodenseite eine Mehrzahl von zueinander parallelen und rechtwinkelig zum Formung:;- und Transportband
verlaufenden, sich während des Schutt-Vorganges drehenden Rechenwalzen aufweist, sowie
ferner mit einer über dem Streukasten angeordneten Eintrageinrichtung für die Späne, dadurch
gekennzeichnet, daß an der offenen Oberseite
des Streukastens (5, 60) mindestens ein im wesentlichen parallel zum Formungs- und Transportband
(1) laufendes, an sich bekanntes Kratzerband (20, 51,52) vorgesehen ist, daß durch die Eintrageinrichtung
(E) ein Späneüberschuß zuführbar ist, daß das Kratzerband eine solche Länge aufweist, daß es
zuviel zugeführte Späne über eine sich quer zum Formungs- und Transportband erstreckende Oberkante
(23) des Steukastens hinweg abstreift, und daß sich die quer zum Formungs- und Transportband
erstreckenden Querwände in an sich bekannter Weise leicht konisch nach unten öffnen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Laufrichtung des Formungsund
Transportbandes (1) gemessene Länge des Streukastens (5) mindestens doppelt so groß, beispielsweise
drei- bis viermal so groß wie die Höhe des Streukastens ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Kratzerbandes
die Eintrageinrichtung (E) für die Späne über einer der Umlenkwalzen des Kratzerbandes (20, 51, 52)
angeordnet is1..
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung des Kratzerbandes
(20, 51, 52) gesehen hinter der Oberkante (23) ein Auffangbehälter (24) für die abgestreiften Späne
und eine zur Eintrageinrichtung ^zurückführende Transportvorrichtung (25) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseile des
Streukästens (60) zwei, vorzugsweise symmetrisch zueinander angeordnete Kratzerbänder (51, 52)
vorgesehen sind, deren Untertrume in entgegengesetzten Richtungen und zu den Stirnseiten des
Streukastens hin antreibbar sind, daß die Eintrageinrichtung (E) über den einander benachbarten
Umlenkwalzen der Kratzerbänder (51,52) angeordnet ist und daß zwischen der Eintrageinrichiung (E)
und den Kratzerbändern ein an sich bekannter Verteiler (57) angeordnet ist, der die Späne auf die
Kratzerbänder verteilt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Kratzerbänder (51, 52) gegen die Kastenstirnseiten leicht ansteigend V-förmig
zueinander angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Formungs-
und Transportband (1) und dem Streukasten
(5) ein Schwingsieb (34, 59) angeordnet ist, das die Verteilung der nach unten fallenden Späne vergleichmäßigt.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrageinrichtung
(E) a\s Kleinbunker ausgebildet ist, aus dem die Späne
über die Gesamtbreite des aufzuschüttenden Spanvlieses (3) gleichmäßig verteilt in den Streukasten
(5) eingetragen werden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrageinrichtung
(E) em über eine Umlenkrolle (13) geführtes Bodenband
(11) aufweist, dessen Umlenkrolle (13) mit mehreren parallelen Austragwalzen (14) die Abwurfzone
bildet, deren Austragwalzen (14) in einer gemeinsamen, zum oberen Abschnitt des Bodenbandes
(11) einen sich gegen dessen Bewegungsrichtung (Pfeil 12) öffnenden Winkel von etwa 75°
einnehmenden Ebene liegen, und daß vorzugsweise etwa in Höhe der oberen Austragwalze (f4) ein umlaufendes
Kratzerband (15) angeordnet ist.
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| DE4314607A1 (de) * | 1993-05-04 | 1994-11-10 | Schenck Ag Carl | Verfahren zum gleichmäßigen Verteilen schüttfähigen Materials und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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| FI125434B (fi) * | 2013-12-20 | 2015-10-15 | Dieffenbacher Panelboard Oy | Menetelmä ja laitteisto kuitujen, kuten lastujen sirottelemiseksi |
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Also Published As
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |