DE1643887A1 - Ungesaettigte,hydrolysebestaendige organische Siliciumverbindungen und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Ungesaettigte,hydrolysebestaendige organische Siliciumverbindungen und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHDNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES
Köln, 7. September 1967
St/IK/Bt
UNGESÄTTIGTE, HYDROLYSEBESTÄNDIGE ORGANISCHE SILICIUM VERBINDUNGEN UND VERFAHREN ZU IHRER HERSTELLUNG
Die Erfindung betrifft neue ungesättigte, hydrolysebeständige
d
r
r
Siliciumverbindungen der allgemeinen Formel
ο'
14
R
R
1·*
B?
worin bedeuten:
R einen Alkylenrest,
ρ
R einen Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-, Alkoxy-, Aryloxy-
R einen Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-, Alkoxy-, Aryloxy-
Cycloalkyl-, Cycloalkoxy- oder Halogenrest und -*, 4
Br und R tert.-Alkylreste, die gegebenenfalls miteinander verbunden sein können oder sterisch gehinderte Aryloxy-
Br und R tert.-Alkylreste, die gegebenenfalls miteinander verbunden sein können oder sterisch gehinderte Aryloxy-
reste, wobei die Reste
•3 4
Br und R gleich oder verschieden sein können.
•3 4
Br und R gleich oder verschieden sein können.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren sur Herstellung
dieser neuen Verbindungen, das dadurch gekennaeIchnet ist,
daß man Siliciumverbindungen der allgemeinen Formel ---"■---" IPR
-.,:--. ■■.- . R Frirsix,
12
in der R und R die obengenannte Bedeutung haben,
in der R und R die obengenannte Bedeutung haben,
5
H ein tevl.. Alko:-:,y-» '"sterisch gehinderter Aryloxy- oder
H ein tevl.. Alko:-:,y-» '"sterisch gehinderter Aryloxy- oder
HaLügenrest und X ein Halogenrest ist, mit t^v'r-.- Alkoholen,
die ein oder awel tert, H/drox.y!.gruppen entl· ιU-on, ^-Uir mit
oi^.-r.i ic'h gehinderten Phenolen, gegebt-n^nfaii.- :-i ueg.-uiwurfc
bdHtB^her ?"onüensationsmlfctel, oder tn1^ u--m \ t. xi i r<;rtvit;
dei· geiumriten Hydx'oxy L»
0098Ö5/21S8
gruppen enthaltenden Verbindungen umsetzt.
Die Reste Ir und R sind vorzugsweise tert.-Alkylreste mit 4
bis 10 Kohlenstoffatomen.
Auf Grund des Standes der Technik war anzunehmen, dass die Veresterungsreaktionen
beispielsweise mit tertiären Alkoholen infolge der ihnen eigenen Strukturmerkmale der sterischen Hinderung
und auch infolge der charakteristischen leichten Abspaltbarkeit der aliphatischen tertiären Hydroxylgruppen unter Bildung
von Wasser und verzweigten Olfeinen einerseits, sowie der leichten Substituierbarkeit durch Hydrohalogenide andererseits
beeinträchtigt oder sogar ausgeshhlossen sein würde. So sind zahlreiche Umsetzungen an Organosilan-Verbindungen mit organofunktionellen
Gruppen bekannt, wobei stets die organofunktionelle Gruppe reagiert, wodurch Organopolysilane entstehen, in
denen die Silicium-Halogen-Bindung der nonomeren Ausgangsprodukte
erhalten ist.
Beim erfindungsgemässen Verfahren treten dagegen keinerlei Störungen, wie sie nach dem Stand der Technik zu erwarten gewesen
sind, auf und es war besonders überraschend, dass die als Kondensationsmittel fungierenden alkalischen Verbindungen
keine polymerisierende Wirkung haben, sondern zu den neuen ungesättigten
Siliciumverbindungen gemäss der Erfindung führen. Aus.serdem zeigt es sich, dass die erfindungsgemäss verwendeten
ungesättigten Ausgangsprodukte leichter und schneller im Sinne des erfindungsgemässen Verfahrens reagieren als entsprechende
Verbindungen.
-e hinaus wurde boobo.uhtet IaS-J sich die ^rfin-iungsge-
1 *> 4 Verbindungen, In -.] m«»u J ie Rouoe R , R' und R die
2
>bi,ge Bedeutung besU-i'-„>!., xind R tür HaLo^en-U oi.i darstellt,-mit" il kali.Laugen zu iiiaL} ) mhöii. der m ■ * --'üsi.:,>-n Formel
>bi,ge Bedeutung besU-i'-„>!., xind R tür HaLo^en-U oi.i darstellt,-mit" il kali.Laugen zu iiiaL} ) mhöii. der m ■ * --'üsi.:,>-n Formel
O.OiJfc Ü-5/2 1 58 ■ BAD ORIGINAL
umwandeln lassen, ohne dass eine Hydrolyse der Alkoxygruppen
erfolgt.
Zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen geht man von Alkenylchlorsilanen aus, die mit den Alkoholen bzw. Phenolen in
Gegenwart sUurebindender Mittel verestert werden. Handelt es sich bei dem im Allcenylchlorsilan gebundenen Chlor um reaktionsträpes
Chlor, so verwendet man anstelle der Alkohole bzw. Phenole die entsprechenden Alkai!alkoholate bzw. -phenolate. Da die
Unsetrung in Abwesenheit von Wasser durchgeführt werden muse,
kommen als HC!-Akzeptoren in erster Linie Amine in Frage, zumal ihnen katalytische Aktivität bei der Schotten-Baumann1sehen
Reaktion durch Kornplexbildung^nit dem Säurechlorid zugeschrieben
wird. 3ei den Aminen nuss man jedoch zwischen solchen unterscheiden,
die vornehmlich als Halogenwasserstoff-Akzeptoren wirken, und solchen, die zusätzlich die sterisoh behinderte Veresterung
beschleunigt ablaufen lassen. Diese katalytisch besonders aktiven Anine, z.B. N.N-Dimethylanilin,enthalten durchweg
Stickstoffatome, die nicht Bestandteil eines aromatischen Ringssystems sind. Dieser Unterschied wird deutlich am Beispiel der
Reaktion von Vinyltrichlorsilan und tertiär-Butanol zu VlnyItriter
t.-butoxy si lan. Während mit Pyridin Ausbeuten von ?0 - 40 %
erhalten werden, wobei ein grosser Anteil Vinyldi-tert.-butoxychLQi
silan als Nebenprodukt entsteht, wird mit N,N-Dimetnylanilin in
kürzerer Zeif/fiShe Ausbeute an Triester erzielt, und zwar selbst
dann, wenn mit Pyridin als HCl-Akzeptor in Gegenwart von ca» \% N.N-Dimethylanilin gearbeitet wird,
Bei den Phenolen, die im Gegensatz zu tertiären Alkoholen gegen HCl unempfindlich sind, kann auf den HCl-Akzeptor verzichtet
werden. In diesem Falle ist nur der. Amin-Katalysator erforder-
009885/2156
lieh. Das HCl wird hier als Gas aus der Reaktion abgeführt.
Arbeitet man dagegen auch bei tertiären Alkoholen ohne HCl-Afczeptor,
so entstehen anstelle der Ester vorwiegend Chloralkane und Siloxane.
Ausgangsprodukte zur Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen
sind beispielsweise Vinyltriohlorsilan, Propenyltrichlorsilan, Allyltrichlorsilan, Vinylmethyldichlorsilan,
Vinyl-tert.-butoxydichlorsilan, Vinyldi-tert.-butoxychlorsilan,
Vinyldi-tert.-pentoxychlorsilan, 2-Vinyl-2-chlor-2-sila-4.4.5.5-teträmethyldieiloxaniAllyldi-tert.-butoxychlorsilan
und Propenyldi-tert.-butoxychlorsilan.
Zu geeigneten Hydroxylverbindungen gehören als tertiäre Alkohole
insbesondere/mit 4 bis 10 C-Atomen, z.B. tert.-Butanol,
tert.-Pentanol und Pinakon, und als sterisch gehinderte Phenole
z.B. solche, die in o-Stellung substituiert sind, beispielsweise
2,6-Dimethylphenol. Diese Hydroxylverbindungen werden
entweder in Gegenwart von Aminen, wie z.B. Triaethylamin, Tributylamin,
Pyridin, oc-Picolin, N.N-Dimethylanilin etc., oder
als Alkalialkoholate bzw. Alkaliphenolate, z.B. Kalium-tert,-butylat,
das sich als besonders zweckmässlg erwiesen hat, eingesetzt.
Als inerte Lösungsmittel verwendet man zweckmässigerweise irgendwelche
Aether oder Kohlenwasserstoffe, z.B. Dioxan, Diphenylaether, Benzol oder Hexan, in denen das während der Umsetzung
■ gebildete Halogenidsalz nicht löslich ist.
Die Umsetzung selbst führt man im allgemeinen so durch, dass man die Ausgangsstoffe zunächst getrennt in einem geeigneten
Lösungsmittel in Lösung bringt, diese Lösungen unter Rühren zusammenbringt und auf erhöhte Temperatur erhitzt, gegebenenfalls
unter Anwendung von Druck. Nach Abfiltrieren des gegebenenfalls aus dem Akzeptor und der Halogenwasserstoffsäure gebil-
009885/2156
deten Salzes und nach Abdestillleren des gegebenenfalls verwendeten
Lösungsmittels werden die Verbindungen nach den üblichen destillativen Methoden gereinigt.
Die erfindungsgemässen Verbindungen, die sich durch gute Hydrolysebeständigkeit
auszeichnen, können homopolymer!siert oder mit den verschiedensten olefinischen Monomeren copolymerisiert
werden. Weiterhin können sie als Ausrüstung für silikatische Werkstoffe wie Siliciumdioxide, Glasfasern, -gewebe, -rovings,
Sand etc., als Hydrophobiermittel, Trennmittel und Imprägniermittel zur Oberflächenveredlung von Mineralien, Textilien, Holz
etc. verwendet werden. Besonders wertvoll sind die Verfahrensprodukte als Schlichten für Glasfasern, wie Vergleichsversuche '
ergeben haben.
In einen 2-Liter-Rundkolben, der mit Rührer, Rückflusskühler,
Innenthermometer und Tropftrichter ausgerüstet ist, gibt man eine Lösung aus 1 Mol Vinyltrichlorsilan und 500 ml trockenem
Benzol. Zu dieser Lösung tropft man unter Eiskühlung und Rühren ein Gemisch aus j5 Mol tert.-Butanol, 5 Mol Pyridin und 500 ml
Benzol hinzu. Nach dem Zutropfen wird das Eisbad entfernt und Jas Reaktionsgemisch 3 bis 4 Stunden unter Rückflussbedingungen
erhitzt. Ansohliessend wird das ausgefallene Pyridinhydrochlorid ibgesaugt und das Piltrat unter Verwendung einer 700-mm-Füll-
-di> Hirperkolonne destilliert, wobei man 115 g Vinyl^ert.-butoxy-
•hi'*rsLlan (Kp. 2Q H2-0?°ü, nD20 1,4175) und 108 g Vinyltritei't.-butoxy«!lan
(Kp ·20 9^-95°C, nj^j|l,4O76) erhält.
·:< -j 9 3 ο D / 2 J Γ>
6
| Analyse für C1 | 0H21ClO2Si | Cl | Si |
| C | H | 14,96; | 11,85 |
| Ber.: 50,85; | 8,88; | 14,70 | 11,57 |
| Gef.: 50,78 | 8,58 | ||
| Analyse für C1 | 4H30°3S1 * | Si | |
| C | H | 10,30 | |
| Ber.: 6l,35; | 10,92; | 10,22 | |
| Gef.: 61,44; | 11,03; | ||
Das Vinyl-di-tert.-butoxychlorsilan bildet beim Schütteln der
benzolischen Lösung mit ln-Natronlauge das Disiloxan der Formel:
CH2 = CH . Z"(CH5)-5CO_72 - Si - 0 - Si - /~0C (0H5)^2 · CH = CH.
wobei keine Hydrolyse der tert.-Butoxygruppen stattfindet
(Kp . 20 150-1520C; rij^O 1,4200).
In einem wie in Beispiel 1 beschriebenen Versuch unter Verwendung
von 3 Mol N,N-Dimethylanilin anstelle des Pyridine
wird das nach dem Absaugen des Dimethylanilinhydrochlorids erhaltene Piltrat 3 Stunden bei 130°C und 4,5 atü in einem
Glasautoklaven gekocht. Naoh nochmaligem Absaugen von neu entstandenem
Dimethyl anil inhydro ohlorid v/ird bei der Kolonnendestillation
neben etwas tert.-Chlurbutan in &J% Ausbeute Vinyltri-tert.-butoxysilan
isoliert.
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Tn einer RUhrapparatur mit Tropftriohter, Innenthermometer
und Rückflusskühler werden 0,9 Mol Kaiium-tert.-butylat in
1200 ml trockenem Benzol suspendiert. Unter Eiskühlung wird innerhalb einer Stunde die Lösung von 0,3 Mol Vinyltrichlorsilan
in 200 ml trockenem Benzol zugetropft. Danach wird das Gemisch eine Stunde unter Rückfluss gekocht. Schliesslich wird
das Innenthermometer gegen ein Gaseinleitungsrohr ausgetauscht und in die siedende Lösung 20 Minuten lang CO in kräftigem
Strom eingeleitet. Beim Aufarbeiten durch Auswaschen mit Wasser und Kolonnendestillation des Piltrats werden Vinyl-tri-tert.-
butoxysilan in 88# Ausbeute erhalten. I
Naoh der in Beispiel 3 beschriebenen Verfahrensweise wird
1 Mol Kaiium-tert.-butylat mit 1 Mol des naoh Beispiel 1
gestellten Vinyl-chlor-di-tert.-butoxysilans in 94 % Ausbeute
zu Vinyltri-tert.-butoxysilan umgesetzt.
Wie im Beispiel 1 werden 3 Mol Vlnylmethyldichlorsllan mit
6 Mol tert.-Butanol/Pyridin umgesetzt. Nach dem Auswaschen mit Wasser werden 318 g Vinylmethyl-di-tert.-butoxysilan
(Kp .^0 830C; nD20 I,4io8) erhalten.
Analyse für C11H2^O3Si:
C H Si Ber.: 6l,21; 11,15* 12,88
Gef.: 61,31; 11,39; 12,70
.In analoger Weise werden die nachstehenden Beispiele 6 und
7 durchgeführt.
009885/2156
Beispiel Substanz Kp. (mm Hg) ^20 verwendeter
Nr. υ Alkohol
6 Vinylmethyl-di-tert,- 102 - 4°C 1,4251 tert.-Pentanol
pentoxysilan (20)
7 S-Vinyl-2-methyl- 72°C 1,4389 Pinakon
4,4,5,5-tetramethyl- (30)
2-slladloxolan
Auf die in Beispiel 3 beschriebene Weise werden 0,3 Mol Vinyl
methyldichlorsilan mit 0,6 Mol Kaiium-tert.-butylat unter Bil
dung von 95# Vinylmethyl-di-tert.-butoxysilan umgesetzt.
Die Umsetzung von 1 Mol Vinyltrichlorsilan und 1 Mol Pinakon
wie im Beispiel 1 ergab 2-Vinyl-2-chlor-4,4,5,5-tetramethyl-2-siladioxolan
vom Kp . ^ 850C, 1^20 1,4427.
Analyse für CgH15ClO2Si:
C H Si Cl Ber.^46,55; 7,30; 13,66; 17,08
Gef.i 46,57; 7,06; 13,80; 16,94
Die Verbindung bildet beim Schütteln der benzolischen Lösung
mit ln«-Natronlauge ein Disiloxan nachstehender Struktur:
- C - On ^^CH=CH2 J) - C -
- C - OT
>>0 - C - (CH3)2
CHCH
CH=CH2
009885/2156
wobei keine Hydrolyse des Dioxolan-Ringes stattfindet
(Kp . 10 158°C, 1^20 1,4522).
Die Umsetzung von 1 Mol Vinyltrichlorsilan und 2 Mol tert.-Pentanol
mit 2 Mol Triaethylamin analog Beispiel 1 ergab Vinyldi-tert.-pentoxychlorsllan
vom Kp.10 95-97°C ; nD20 1,4321.
Analyse für C-^HgcClOgSi:
C H Cl Si
Ber.: 54,88; 9,46; 13,20/ 10,78 i
Gef.: 55,13; 9,49; 12,95; 11,00 .
Die Verbindung bildet beim Schütteln der benzolischen Lösung
mit In-KaIilauge Divinyltetra-tert.-pentoxydisiloxan, wobei keine
Hydrolyse der tert. -Pentyl-Gruppen, Kp ._ l62-5°C, n-j20
1,4390, stattfindet.
Nach der in Beispiel 10 beschriebenen Verfahrensweise wird tert.-Butanol
mit Allyltriohlorsilan zu Allyl-di-tert.-butoxyehlor··
silan vom Kp. 1g 85-60C, 1^20 1,4238 umgesetzt.
Analyse für C,,H2,C10gSiι
C H Cl Si
Ber·: 52,65; 9,18; 14,32; 11,19
« 52,50; 9,04; l4,40| 11,30.
Nach der in Beispiel 10 beschriebenen Verfahrensweise wird
Propenyltriohlorsilan mit tert.-Butanol zu Prop«£iyldi-t*rt.-butoxychlorsilan
vomKcp. 94-95°C, ni>20 l,426l
009885/21SS
Analyse für
C H CJ1 Sl
Ber·! 52,651 9,l8i . 14,321 11,19
Oef.t 52,80i 9,251 14,31; 11,07.
§09835/2156
Claims (3)
1.) Neue ungesättigte« hydrolysebeständige organische Siliciumverbindungen der allgemeinen Formel
worin bedeuten
R einen Alkenylrest, -
R2 einen Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-, Alkoxy-, Aryloxy- ™
oder Halogenrest,
B? und R tert.-Alkylreste, die gegebenenfalls miteinander
verbunden sein können, oder sterisch gehinderte Aryloxy-
•x h
raste, wobei die Reste Br und R gleich oder verschieden sein können.
2.) Verfahren zur Herstellung von ungesättigten hydrolysebeständigen
organischen Siliciumverbindungen der allgemeinen Formel
worin bedeuten
R eine Alkenylgruppe,
R einen Alkyl-, Alkenyl-, Aryl-. Alkoxy-, Aryloxy- oder Halogenrest und
R-^ und R tert.-Alkoxyreste, die gegebenenfalls miteinander
verbunden sein können,oder steriseh gehinderte Aryl-
•x Ii
oxyreste, wobei die Reste R^ und R gleich oder verschieden
sein können,
dadurch gekennzeichnet, dass man Siliciumverbindungen der all-
dadurch gekennzeichnet, dass man Siliciumverbindungen der all-
009885/2156-
gemeinen Formel
R1R2R5SiX,
1 2
R und R die obengenannte Bedeutung haben, R^ ein tert.-Alkoxy-, sterisch gehinderter Aryloxy- oder
R und R die obengenannte Bedeutung haben, R^ ein tert.-Alkoxy-, sterisch gehinderter Aryloxy- oder
ein Halogenrest ist,
X einen Halogenrest bedeutet,
X einen Halogenrest bedeutet,
mit tert»-Alkoholen, die ein oder zwei tertiäre Hydroxylgruppen
enthalten, oder mit sterisch gehinderten Phenolen, gegebenenfalls in Gegenwart basischer Kondens tionsmittel,
oder mit den Alkalialkoholaten bzw. -phenolaten der genannten Hydroxyverbindungen umsetzt, zweckmässig in Lösung
von Lösungsmitteln, in denen die gebildeten Alkali- oder Ammoniumhalogenide unlöslich sind.
3) Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als basische Kondensationsmittel tertiäre Amine,
deren Aminogruppe nicht Bestandteil eines organischen Ringsystems ist, in Mengen von 0,1 bis 5 Mol.-#, bezogen auf die
Menge Halogen-Silane, verwendet
9385/2156
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1643887A DE1643887C3 (de) | 1967-09-08 | 1967-09-08 | Verfahren zur Herstellung von ungesättigten hydrolysebeständigen organischen Siliciumverbindungen |
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| GB42865/68A GB1218409A (en) | 1967-09-08 | 1968-09-09 | Unsaturated organic silicon compounds and process for their preparation |
| US00193145A US3839383A (en) | 1967-09-08 | 1971-10-27 | Hydrolysis-resistant unsaturated organic compounds containing hindered alkoxy or aryloxy groups |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1643887A DE1643887C3 (de) | 1967-09-08 | 1967-09-08 | Verfahren zur Herstellung von ungesättigten hydrolysebeständigen organischen Siliciumverbindungen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1643887A1 true DE1643887A1 (de) | 1971-01-28 |
| DE1643887B2 DE1643887B2 (de) | 1977-10-13 |
| DE1643887C3 DE1643887C3 (de) | 1978-06-22 |
Family
ID=7055463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1643887A Expired DE1643887C3 (de) | 1967-09-08 | 1967-09-08 | Verfahren zur Herstellung von ungesättigten hydrolysebeständigen organischen Siliciumverbindungen |
Country Status (4)
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| BE (1) | BE720458A (de) |
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| US4579965A (en) * | 1985-01-24 | 1986-04-01 | Union Carbide Corporation | Process for preparing vinyl-tri-(tertiary substituted) alkoxysilanes |
-
1967
- 1967-09-08 DE DE1643887A patent/DE1643887C3/de not_active Expired
-
1968
- 1968-09-05 FR FR1581288D patent/FR1581288A/fr not_active Expired
- 1968-09-05 BE BE720458D patent/BE720458A/xx unknown
- 1968-09-09 GB GB42865/68A patent/GB1218409A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE720458A (de) | 1969-02-17 |
| DE1643887C3 (de) | 1978-06-22 |
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| FR1581288A (de) | 1969-09-12 |
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