DE1642871B1 - Schraegklaerer zum abscheiden von schlamm aus fluessigkeiten - Google Patents
Schraegklaerer zum abscheiden von schlamm aus fluessigkeitenInfo
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- DE1642871B1 DE1642871B1 DE1968R0048212 DER0048212A DE1642871B1 DE 1642871 B1 DE1642871 B1 DE 1642871B1 DE 1968R0048212 DE1968R0048212 DE 1968R0048212 DE R0048212 A DER0048212 A DE R0048212A DE 1642871 B1 DE1642871 B1 DE 1642871B1
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schrägklärer zum Abscheiden von Schlamm aus Flüssigkeiten mit in der
Fließrichtung geneigten Platten.
Durch die schweizerische Patentschrift 252 745, die deutschen Patentschriften 515 105 und 969 293
sowie die USA.-Patentschrift 3 272 341 sind Schrägklärer der obengenannten Art bekannt, bei denen der
Schlamm in einer Richtung und die geklärte Flüssigkeit in unmittelbarer Berührung mit der Schlammschicht
in entgegengesetzter Richtung strömen. Um hierbei ein Verstopfen der Sedimentationskammern
durch den Schlamm zu vermeiden, müssen die Platten gegenüber der Horizontalen um mindestens 55°
geneigt werden. Dieser große Neigungswinkel führt außerdem zu geringen Separierungseffekten und zu
einer ungünstig hohen Bauweise und einem hohen Bauvolumen, wie das im folgenden noch im einzelnen
dargelegt wird.
Bei einem weiteren durch die deutsche Patentschrift 407 374 bekannten Schrägklärer der eingangs
genannten Art strömt der Schlamm quer zur Strömungsrichtung der geklärten Flüssigkeit ab. Auch
hier wirken die sich kreuzenden Strömungen der geklärten Flüssigkeit und des Schlammes in ähnlicher
Weise wie bei den oben beschriebenen nach dem Gegenstromprinzip arbeitenden Schrägklärern in behindernder
Weise aufeinander, so daß die Platten stark geneigt werden müssen, was wiederum den Separierungseffekt
beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schrägklärer zum Abscheiden von Schlamm aus Flüssigkeiten zu
schaffen, der einen hohen Separierungseffekt ermöglicht, einfach und billig ist und ein geringes Bauvolumen
erfordert.
Die Aufgabe ist bei einem Schrägklärer der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß der Abfluß für den Schlamm neben dem Abfluß für die geklärte Flüssigkeit an dem dem Zufluß J
gegenüberliegenden Ende angeordnet ist und daß beide ^ Abflüsse einer jeden von je zwei Platten begrenzten
Sedimentationskammern durch eine an sich bekannte, zu den geneigten Platten parallele Trennplatte, welche
sich nur über deren Abfluß-Randbereich erstreckt, voneinander getrennt sind.
Der Schrägklärer gemäß der Erfindung arbeitet nach dem Gleichstromprinzip, bei dem die Zuführung
der zu klärenden Flüssigkeit am einen Ende der Sedimentationskammer erfolgt, wobei der sich abscheidende
Schlamm und die geklärte Flüssigkeit parallel zueinander in gleicher Richtung ihren jeweils zugeordneten,
neben- oder übereinanderliegenden Abflüssen zuströmen. Die Platten sind im wesentlichen eben
oder gewellt oder aus Festigkeitsgründen leicht gebogen.
Durch den Schrägklärer gemäß der Erfindung wird erreicht, daß bei einer zwischen den Platten nach
unten gerichteten Strömung sich der Schlamm auf der oberen Fläche der unteren Platte einer Sedimentationskammer
absetzt, so daß es möglich ist, in Rich- g tung vom Zufluß zu den Abflüssen der Sedimentations- f
kammer hin eine schrittweise klarer werdende Trennfläche zwischen den Strömungen zu unterscheiden,
nämlich eine geklärte Flüssigkeitsströmung und darunter eine Strömung des sich absetzenden Schlammes,
der auf der oberen Fläche einer jeden unteren Platte gleitet.
Dadurch, daß die Strömungsrichtung der zugeführten zu klärenden Flüssigkeit und der abströmenden
geklärten Flüssigkeit mit der Transport- und Strömungsrichtung des Schlammes übereinstimmen, wird
erreicht, daß die zu klärende und insbesondere die geklärte Flüssigkeit zum Transport des sedimentierten
Schlammes beitragen, wodurch ein hoher Separierungseffekt erzielt wird und die Gefahr der Verstopfung
der Sedimentationskammern durch den Schlamm auch bei kleineren Neigungswinkeln der
Platten gegenüber der Horizontalen nicht besteht.
Der Neigungswinkel kann also kleiner als 55° gewählt werden. Dieser Neigungswinkel der Platten
beeinflußt bei der Berechnung der für die Sedimentation wirksamen Oberfläche nach der hierfür geltenden, im
folgenden genannten Gleichung (1) diese Oberfläche so, daß sich bei großem Neigungswinkel eine kleine.
bei kleinem Neigungswinkel dagegen eine große wirksame Oberfläche ergibt. Dadurch, daß beim Schrägklärer
gemäß der Erfindung dieser Neigungswinkel kleiner gewählt werden kann, kann die wirksame
Oberfläche wesentlich vergrößert und damit der Separierungseffekt im Vergleich zum Gegenstromprinzip
wesentlich gesteigert werden. Durch den möglichen kleineren Neigungswinkel werden auch der erforderliche
Bauaufwand und das Bauvolumen günstig beeinflußt. Dadurch, daß der Abfluß für den Schlamm
neben dem Abfluß für die geklärte Flüssigkeit an dem dem Zufluß gegenüberliegenden Ende angeordnet ist,
wird erreicht, daß auch dadurch der Bauaufwand und das Bauvolumen des Schrägklärer verringert sind.
Durch die Erfindung ist mithin ein Schrägklärer geschaffen, der einen hohen Separierungseffekt ermöglicht,
ein geringes Bauvolumen aufweist und somit kompakt und im übrigen auch billig ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform des Schrägklärers gemäß der Erfindung kann die Neigung der
Platten zur Horizontalebene zwischen 30 und 45° liegen. Gerade bei dieser Neigung der Platten wird eine
außerordentlich gute Separierungskapazität des Schrägklärers erzielt.
Von Vorteil kann es sein, wenn im Abfluß-Randbereich an jeder Platte zum Abführen der geklärten
Flüssigkeit eine Lochplatte vorgesehen ist. Dadurch wird erreicht, daß die geklärte Flüssigkeit über der
gesamten Breite des Abflusses im wesentlichen gleichmäßig abgeführt wird.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Schrägklärers gemäß der Erfindung kann der Abfluß-Randbereich
der Platten eine größere Neigung zur Horizontalebene aufweisen als die Platten selbst.
Die obere Kante der Trennplatte kann im wesentlichen in einer Ebene enden, die in Verlängerung der den
Schlamm führenden, benachbarten einen Platte liegt. Durch geeignete Steuerung des Abflusses vom Raum
oberhalb bzw. unterhalb der Trennplatte in jeder Sedimentationskammer kann der Prozeß so gesteuert werden,
daß der Schlamm durch den unteren Raum und die geklärte Flüssigkeit durch den oberen Raum abfließen.
Der Schrägklärer gemäß der Erfindung ist auch zum Klären von in Flüssigkeit suspendiertem Material
geeignet, das eine geringere Dichte als die Flüssigkeit aufweist. Bei einer derartigen Anordnung liegen der
Zufluß für die zu klärende Flüssigkeit am unteren Ende und die Abflüsse am oberen Ende der Sedimentationskammer.
Bei Separationsprozessen, in denen große Flüssigkeitsmengen behandelt werden müssen, wie z. B. bei
öffentlichen Abwasserkläranlagen, muß das erstrebenswerte Ziel sein, den Schrägklärer so wirksam zu machen,
daß die Separation mit vertretbarem Bauvolumen bewirkt werden kann.
Die Kapazität des Schrägklärers hängt natürlich von der gesamten Plattenoberfläche ab und kann somit
durch Vergrößerung der Anzahl der Platten innerhalb des vorhandenen Bauvolumens vergrößert werden.
In dieser Hinsicht ist jedoch eine Grenze dadurch gesetzt, daß ein bestimmter, senkrechter Abstand zwischen
den Platten bestehen muß. Dieser Minimalabstand hängt von den Eigenschaften der suspendierten
Partikeln ab. In der Praxis sollte der senkrechte Minimalabstand etwa zwischen 7 und 0,5 cm variieren.
Theoretisch kann jedoch hergeleitet werden, daß zur Sedimentation zwischen geneigten Platten z. B.
nicht die gesamte Oberfläche der Platten als wirksame Oberfläche in Frage kommt, sondern die auf die Horizontale
projizierte Oberfläche der Platten, die um einen Faktor korrigiert ist, der die verschiedenen geometrischen
Bedingungen an den Enden der Platten berücksichtigt.
Dieser Korrekturfaktor hängt von der Strömungsrichtung der Suspension, die zugeführt wird, ab. Mit L
als Länge der Platten, B als der Breite, s als dem senkrechten Abstand, α als der Neigung zur Horizontalebene
und η als der Zahl der Platten wird die für die Sedimentation wirksame Oberfläche As durch die
folgende Gleichung bestimmt:
A. = η ■ L ■ B ■ cosa ±
nsB
sin a
In dieser Gleichung bezieht sich das Pluszeichen auf eine Strömungsrichtung der Suspension, die der Transportrichtung
des Schlammes entgegengerichtet ist und das Minuszeichen auf eine mit dieser übereinstimmende
Strömungsrichtung. Der in eckigen Klammern gesetzte Ausdruck ist im Vergleich zum ersten Ausdruck
der Gleichung gewöhnlich gering.
Ein Maß für den geometrischen Wirkungsgrad (riG)
ergibt sich, wenn man das Verhältnis von wirksamer Oberfläche für die Sedimentation und Oberfläche der
Platten bildet.
Vg =
n-L'B
= COSa
smcr cosa
•(2)
Das Volumen (V) des Raumes zwischen den Platten zuzüglich des Volumens der Platten ergibt sich zu
V = η ■ L · B (s + i).
Darin ist t die Dicke der Platten.
Damit ergibt sich das notwendige Bauvolumen des Sedimentationsteiles pro Flächeneinheit der wirksamen
Sedimentationsfläche zu
cosa
1 ± -=- sin a · cos a
Bei einer Bemessung mit Beton ist die notwendige Sedimentationsfläche nach der Flächenbelastungstheorie
von H a ζ e η
Darin ist Q die Strömung und vs die Sedimentationsgeschwindigkeit der am langsamsten sich absetzenden
Partikeln, die 100%ig separiert werden sollen.
Die notwendige Plattenfläche AL wird dadurch
Ig ' V/
· cos α
1 ±
Sin α · COSa
(6)
und das notwendige Bauvolumen des Sedimentationsteiles
V =
Q(s+ t)
Vf · COSa
L sin α · cosa
(7)
Alle Ausdrücke in eckigen Klammern können vernachlässigt werden, ohne daß dadurch große Fehler
entstehen.
Nach der Erfindung, die ebenfalls auf dieser Analyse
begründet ist, ergibt sich deshalb, daß die Neigung der Platten zur Horizontalebene (α) und der senkrechte
Abstand zwischen den Platten (s) gering sein sollen, um ein geringes Bauvolumen zu bewirken. Dies resultiert
auch in einem hohen, geometrischen Wirkungsgrad der Platten.
Die Strömung zwischen den Platten muß laminar sein. Dazu ist notwendig, daß die Reynolds-Zahl Re,
die mit dem hydraulischen Durchmesser Dh als kennzeichnender
Länge definiert wird, geringer als etwa 2000 sein soll. Es ist
Re =
| Dh | |
| U | |
| 25 | • s |
B + s
(8)
(9)
20
vm steht für die mittlere Strömungsgeschwindigkeit
der Suspension und u für die kinematische Zähigkeit.
Wenn die Suspension, die zugeführt wird, entlang den Platten nach oben strömt, wirkt dem Gleiten des
Schlammes entlang den Platten nach unten die Strömungsrichtung der Suspension, die in entgegengesetzter
Richtung fließt, entgegen. Aus diesem Grund wird gewöhnlich der senkrechte Abstand zwischen den Platten
groß ausgeführt und die mittlere Strömungsgeschwindigkeit der Suspension klein gehalten, so daß
man an der Grenzfläche zwischen dem Schlamm und der geklärten Flüssigkeit geringe Geschwindigkeitsgradienten (Scherkräfte) erhält. Um die Konstruktion
kompakter zu machen, muß die Neigung der Platten zur Horizontalebene zur Verringerung des senkrechten
Abstandes zwischen den Platten jedoch vergrößert werden. Dies bewirkt jedoch eine Verringerung des
geometrischen Wirkungsgrades, wie oben gezeigt (Gleichung 2).
Es wird davon ausgegangen, daß die Strömung der Suspension, die zugeführt werden soll, nach unten gerichtet
ist, d. h., die Strömung stimmt mit der Transportrichtung des Schlammes überein und trägt dadurch
zum Transport des Schlammes bei und ermöglicht dadurch, daß die Platten mit einer geringeren Neigung
zur Horizontalebene ausgeführt werden können.
Wenn bei einer nach unten gerichteten Strömung der Suspension, die zugeführt wird, der senkrechte Abstand
zwischen den Platten verringert und die mittlere Strömungsgeschwindigkeit der Suspension vergrößert
wird, dann nehmen der Geschwindigkeitsgradient und dadurch die Scherkräfte zwischen Flüssigkeit und
Schlamm an der Grenzfläche zu. Dies trägt zusätzlich zu einem erleichterten Transport des Schlammes entlang
den Platten nach unten bei. Dadurch kann die Neigung der Platten zur Horizontalebene noch weiter
verringert werden.
Ein Partikel, das sich in einem Strömungsfeld befindet, wird von einer Kraft erfaßt, die in Richtung des
Strömungsgradienten gerichtet ist (bei laminarer Strömung zwischen parallelen Platten gegen eine Ebene,
die sich genau in der Mitte zwischen den Platten befindet). Die obere Grenze für eine Verbesserung des
Gleittransportes des Schlammes ist die Stellung, in der die Kraft, die auf das einzelne Teilchen in der
Suspension auf Grund des Geschwindigkeitsgradienten wirkt, so groß ist, daß die Separationsgeschwindigkeit
der Teilchen entscheidend verringert wird.
Wenn Suspensionen sedimentiert werden, in denen die Partikeln, die sich darin befinden, die Eigenschaft
aufweisen, daß sie sich zu Flocken zusammenballen, dann wird diese Zusammenballung dadurch verbessert,
daß die Geschwindigkeitsgradienten in der Suspension bis zu einer bestimmten Grenze vergrößert
werden. Bei noch größeren Geschwindigkeitsgradienten wird der Zusammenballung der Teilchen entgegengewirkt,
weil die Flocken durch Abscheren zerbrochen werden.
Die Erfindung ist an Hand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen eines Schrägklärers
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Längsschnitt einer Sedimentationskammer,
F i g. 2 einen senkrechten Längsschnitt einer Sedimentationskammer,
bei der die Neigung der Platten zur Horizontalebene über die Plattenlänge konstant
ist,
F i g. 3 einen senkrechten Längsschnitt einer Sedimentationskammer,
bei der die Neigung des Abfluß-Randbereiches der Platten zur Horizontalebene größer
ist als der Platten selbst,
Fig.4 einen senkrechten Längsschnitt, und zwar
lotrecht zu den Platten durch eine Sedimentationskammer, bei der die Abflußvorrichtung gemäß einer
Alternativlösung 1 ausgeführt ist,
Fig.5a einen Schnitt nach der LinieA-A in den
F i g. 2 und 3, der parallel zur und zwischen der Trennplatte und der unteren Platte in der Sedimentationskammer verläuft,
Fig.5b einen Schnitt nach der LineB-B in
Fig.2 und 3, der parallel zur und zwischen der Trennplatte und der oberen Platte in der Sedimentationskammer
verläuft,
F i g. 6 einen Schnitt durch einen Schrägklärer mit einer Gruppe von Sedimentationskammern, die in ein
Ausführungsbeispiel eines Sedimentationstankes eingeordnet sind,
F i g. 7 einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel, das die oben beschriebene, gleiche Technik zur Sedimentation
anwendet, wie bei der Separation suspendierten Materials, das eine geringere Wichte als die es
umgebende Flüssigkeit besitzt.
Die Vorrichtung nach diesen Ausführungsbeispielen weist zwei Hauptteile auf, nämlich einen Sedimentationstank
und einen in diesem Tank angeordneten Schrägklärer.
Der Sedimentationstank besteht aus einem Behälter mit eingebautem Schrägklärer. Die Suspension,
die zugeführt wird, wird in den oberen Bereich des Tanks eingegeben und der Schlamm wird in einer
Schlammtasche im unteren Bereich des Tanks gesammelt. Die Schlammtasche wird kontinuierlich
oder periodisch durch eine Pumpe geleert. Die Pumpe kann durch den Pegel des Schlamms in der Schlammtasche
oder durch bestimmte Zeitintervalle gesteuert werden. Die geklärte Flüssigkeit wird durch eine oder
mehrere Abflußöffnungen oder Abflußröhren, die unterhalb oder an der Seite des Sedimentationstanks
angeordnet sein können, abgeführt.
Der Schrägklärer stellt eine Kombination einer beliebigen Zahl zusammengefaßter Sedimentationskammern
dar.
Die Sedimentationskammern können ihrerseits in zwei Teile aufgeteilt werden, nämlich in einen Sedimentationsteil,
in dem die eigentliche Sedimentation stattfindet, und in einen Abflußteil im Abfluß-Randbereich
zur getrennten Ableitung der geklärten Flüssigkeit und des Schlammes.
Jeder Sedimentationsteil kann als Kasten mit einer im wesentlichen zweidimensionalen Ausdehnung betrachtet
werden. Der Kasten wird durch zwei parallele Seiten (Platten), die zur Horizontalebene geneigt sind,
und durch zwei vertikale Seiten definiert. Die vertikalen Seiten bilden die Seitenwände des Sedimentationstanks. Die Länge und die Breite der Platten ist gewöhnlich
beträchtlich größer als der senkrechte Abstand zwischen den Platten. Das obere Ende des Kastens
bildet den Zufluß zur Sedimentationskammer, während sein unteres, offenes Ende einen Übergang zum
Abflußteil bildet.
Im Sedimentationsteil fließt die Suspension nach unten. Dadurch sedimentieren die in der Suspension
enthaltenen Teilchen und setzen sich auf der Oberseite der unteren Platte als Schlamm ab, der entlang der
Platte nach unten gleitet, und zwar durch sein eigenes Gewicht und mit Hilfe der Flüssigkeit, die in derselben
Richtung strömt. Am unteren Ende des Sedimentationsteiles gleitet der Schlamm auf der Oberfläche der
unteren Platte, während die geklärte Flüssigkeit in dem Raum zwischen dem gleitenden Schlamm und
der oberen Platte fließt. Diese Strömungen, die in demselben Raum fließen, gelangen in den Abflußteil, in
dem sie getrennt und abgeleitet werden.
Der Abflußteil hat den Vorteil, daß im Sedimentationsteil
jede der beiden Strömungen ihrem jeweiligen Abfluß zugeleitet wird, so daß dieser Abflußteil als
eine Verlängerung des kastenförmigen Sedimentationsteiles betrachtet werden kann. Aus diesem Grunde
ist eine Trennplatte zwischen und parallel zu den Platten vorgesehen. Die geklärte Flüssigkeit strömt zwischen
der unteren Fläche der oberen Platte und der Trennplatte, und der Schlamm gleitet in dem Raum
zwischen der Trennplatte und der oberen FJäche der unteren Platte nach unten.
Die Neigung der Platten zur Horizontalebene kann im Abfluß-Randbereich vorteilhafterweise größer als
bei den Platten selbst ausgeführt werden. Wenn die Neigung der Platten zur Horizontalebene im Abfluß-Randbereich
und im Sedimentationsteil übereinstimmen, dann wird die für einen wirksamen Schlammtransport
erforderliche Neigung im Abflußteil die Neigung der Platten zur Horizontalebene bestimmen.
Im Schlammraum des Abflußteiles trägt der geklärte Flüssigkeitsstrom nicht erleichternd zum Schlammtransport
bei. Sind die Platten derart geneigt, daß sie eine größere Neigung zur Horizontalebene im Abflußteil
als im Sedimentationsteil aufweisen, dann kann der Sedimentationsteil mit dem größtmöglichen geometrischen
Wirkungsgrad der Platten bemessen werden, und zwar zur selben Zeit, zu der der Transport der
separierten Phase im Abflußteil sichergestellt ist.
Die Ströme der geklärten Flüssigkeit und des Schlammes, die von jedem Abflußteil in einer Sedimentationskammer
kommen, sollten vorzugsweise mit entsprechenden Strömen der anderen Sedimentationskammern zu zwei Hauptabflüssen zusammengefaßt
werden.
Im folgenden werden zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Abflußvorrichtung im Beispiel beschrieben.
Alternativlösung 1
Ableitung der geklärten Flüssigkeit an der Seite
einer Sedimentationskammer
einer Sedimentationskammer
In den Raum zwischen der Trennplatte und der oberen Platte ist im Ableitungsteil einer jeden Sedimentationskammer
eine Röhre eingesetzt, die im ganzen Bereich perforiert ist, die sich in dem Raum befindet,
durch den die geklärte Flüssigkeit abgeleitet wird. Die perforierte Röhre, die eine Verringerung des
Strömungsquerschnittes .und damit sozusagen eine Drosselung der Flüssigkeitsströmung mit sich bringt,
sollte im Abstand unterhalb der unteren Kante der Trennplatte angeordnet sein, um die Kontraktion für
die Drosselung daran zu hindern, daß diese den Schlamm vom Sedimentationsteil wegführt. Die Drosseln
müssen derart eingestellt werden, daß ein gleichmäßiger Abfluß auf der gesamten Breite der Sedimentationskammer
erfolgt. Die Röhre ist durch die Seite des Sedimentationstanks durchgezogen. Danach kann
die geklärte Flüssigkeit an einen offenen Durchlaß oder eine Röhre an der Seite des Sedimentationstanks
weitergeleitet werden.
Der Schlamm, der sich im Raum zwischen der Trennplatte und der unteren Platte befindet, gleitet
auf der oberen Fläche der unteren Platte im Abflußteil einer jeden Sedimentationskammer nach unten und
gelangt in eine unter den Platten angeordnete Schlammtasche.
Die hier aufgezeigte Alternativlösung kann in der Praxis auch derart entworfen werden, daß der Raum,
der zur Ableitung der geklärten Flüssigkeit vorgesehen ist und der zwischen der Trennplatte und dem Randbereich
der oberen Platte in jeder Sedimentationskammer angeordnet ist, als Kasten mit festem Boden
und öffnungen in einem oder beiden Endseiten für den Auslaß ausgebildet ist. Eine Längsseite des Kastens
wird etwas höher als die andere Längsseite ausgeführt. Die Platten sind derart im Sedimentationstank angeordnet, daß deren untere Kante auf der höheren
der beiden Längsseiten des Abflußkastens ruht. Die Längsseiten des Abflußkastens können vertikal
oder zur Horizontalebene geneigt sein. Die niedere der Längsseiten des Abflußkastens dient als Trennplatte.
In den Abflußkästen ist mit einem gewissen Abstand von der oberen Kante eine metallische Lochplatte
derart eingesetzt, daß eine Drosselung von geeignetem Ausmaß erhalten wird und daß ein gleichmäßiger Abfluß
auf der ganzen Breite der Sedimentationskammer erfolgt. Die geklärte Flüssigkeit wird entweder von
einer oder beiden Stirnseiten des Abflußkastens über ein Rohr zu einer Abflußpassage oder einer Abflußröhre,
die allen Abflußkästen gemeinsam ist, abgeleitet. Der Schlamm, der auf der oberen Fläche der Platten
separiert wurde, gleitet zwischen den Abflußkästen in eine Schlammtasche nach unten, die unterhalb der
Kästen vorgesehen ist.
Alternativlösung 2
Ableitung der geklärten Flüssigkeit unterhalb
der Sedimentationskammer
der Sedimentationskammer
Im Raum zwischen "der Trennplatte und der unteren Platte im Abflußteil einer Sedimentationskammer sind
eine oder mehrere steg- oder streifenförmige Führungen derart angeordnet, daß die Gleitfläche der gleitenden,
separierten Phase in der Breite abnimmt.
309510/440
Dies hat den Vorteil, daß der Schlamm, wenn er den Abflußteil verläßt, sich nach unten in eine Schlammtasche
absetzt, die z. B. mittig unterhalb der Platten angeordnet ist.
In dem Raum zwischen der Trennplatte und der oberen Platte sind eine oder mehrere Führungen derart
eingesetzt, daß die geklärte Flüssigkeit Auslaßpassagen zugeführt wird, die z. B. an der Seite der
Schlammtasche angeordnet sind. In dem Raum zwischen der Trennplatte und der oberen Platte kann auch
eine Drossel eingebaut sein, was den Vorteil hat, daß ein gleichmäßiger Abfluß von den einzelnen Sedimentationskämmern
sichergestellt wird.
Die obengenannte Alternativlösung 1 kann als Einsatz einer horizontalen Führung in dem Raum zwisehen
der Trennplatte und der obern Platte in der Sedimentationskammer verstanden werden.
In F i g. 1 ist der enge, geneigte Kasten dargestellt, der den Sedimentationsteil in einer Sedimentationskammer bildet. In dieser Figur sind dieselben Dirnen-
sionsbezeichnungen benutzt, die in den theoretischen Berechnungen benutzt sind. In F i g. 2 ist eine Sedimentationskammer
dargestellt, bei der die Neigung der Platten zur Horizontalebene im Sedimentationsteil und im Abfluß-Randbereich dieselbe ist, während
F i g. 3 eine Sedimentationskammer zeigt, bei der die Neigung der Platten zur Horizontalebene im Abfluß-Randbereich
größer ist als im Sedimentationsteil, d. h. bei den Platten selbst.
In den in den F i g. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispielen
fließt die Suspension, die zugeführt wird, in Richtung des Pfeiles 1 zwischen den parallelen
Platten 2 und 3. Dadurch sedimentieren die in der Suspension befindlichen Teilchen und setzen sich auf
der oberen Fläche der unteren Platte 3 ab. Der Schlamm gleitet entlang der oberen Fläche der Platte 3
nach unten. Dieser Gleittransport wird durch die nach unten gerichtete Flüssigkeitsströmung erleichtert. Dabei
werden im unteren Bereich des Sedimentationsteiles eine gleitende Phase von Schlamm und eine
Phase geklärter Flüssigkeit erzielt. Diese Phasen müssen nun getrennt von der Sedimentationskammer abgeführt
werden. Aus diesem Grund ist der untere Bereich der Sedimentationskammer als Abflußteil
ausgebildet worden. Eine Trennplatte 4 ist im Abflußteil derart angeordnet, daß die geklärte Flüssigkeit
5 zwischen der Trennplatte 4 und der oberen Platte 2 abgeleitet wird und daß der Schlamm 6 im
Raum zwischen der Trennplatte 4 und der unteren Platte 3 nach unten gleitet.
In Fig.4 ist die Ableitung geklärter Flüssigkeit
durch Abflußkästen dargestellt. Der Sedimentationsteil der Sedimentationskammer wird durch die Platten
2 und 3 bestimmt. Die Platte 2 liegt mit der unteren Kante 17 auf der höheren Längsseite 15 des Abflußkastens
19 auf. Die niedere Längsseite 16 des Abflußkastens 19 ist auf derselben Seite der höheren
Längsseite 15 wie die obere Kante 20 der Platte 2 angeordnet. Die untere Platte 3 der Sedimentationskammer ruht in derselben Weise auf der höheren
Längsseite 22 des benachbarten Abflußkastens 21. Die niedere Längsseite 16 des Abflußkastens 19 muß annähernd
so hoch sein, daß sie bis zu einer Hbene leicht, die eine Verlängerung der unteren Platte 3 in
der Sedimentationtskammer bildet. Im Abtlußkasten ist in einem gewissen Abstand unterhalb der oberen
Kante der niederen Längsseite 16 eine metallische I ochplatte 18 angeordnet, durch die die geklärte
Flüssigkeit auf der gesamten Breite der Sedimentationskammer abgeführt wird. Auf einer oder beiden
Stirnseiten des Abflußkastens 19 sind Auslaßrohre 32 vorgesehen, durch die die geklärte Flüssigkeit Auslaßpassagen
oder Auslaßröhren zugeführt wird. Die Zahl und die Anordnung dieser Röhren beeinflußt die
Konstruktion nicht.
Der Schlamm gleitet auf der oberen Fläche der unteren Platte 3 in der Sedimentationskammer und gelangt
im Raum zwischen den Abflußkästen 19 und 21 nach unten. Die niedere Längsseite 16 des Abflußkastens
19 dient dabei als Trennplatte. Der Schlamm wird in einer Schlammtasche unterhalb des Sedimentationsteiles
gesammelt.
In den Fig. 5a und 5b ist an einem Beispiel dargestellt,
wie Führungen 7 für den Schlamm und die geklärte Flüssigkeit im Abflußteil angeordnet sein
können. Aus Fig. 5a ist ersichtlich, wie man durch zwei Führungen 7 eine nach unten konisch zulaufende
Gleitfläche für den Schlamm von der oberen Kante 8 der Trennplatte zu deren unterer Kante 9 im Abflußteil
erzielen kann. Der Schlamm wird in einer Schlammtasche 10 unterhalb dieser konisch zulaufenden
Gleitflächen in der Sedimentationskammer gesammelt.
Aus F i g. 5 b ist ersichtlich, wie in analoger Weise durch zwei Führungen 11 eine Ableitung der geklärten
Flüssigkeit zu zwei Auslaßpassagen 12, in diesem Beispiel zu beiden Seiten der Schlammtasche 10 angeordnet,
erzielt werden kann. An der mit 13 bezeichneten Stelle kann eine Drossel eingesetzt werden, um
einen gleichmäßigen Abfluß auf der gesamten Breite der Sedimentationskammer sicherzustellen. Der
Schlamm wird aus der Schlammtasche kontinuierlich oder periodisch abgepumpt. Der mit Führungen
ausgebildete Schrägklärer kann in verschiedener Weise variiert werden. Für die Ableitung der geklärten Flüssigkeit
kann eine oder mehrere Abflußpassagen vorgesehen sein.
In F i g. 6 ist eine Möglichkeit gezeigt, wie man einen Schrägklärer mit mehreren Sedimentationskammern
in einen Sedimentationstank einordnen kann. Die Suspension, die zufließt, wird an der mit 23 bezeichneten
Stelle in einen Einlaßkasten zugeführt. Von dort wird die Suspension gleichmäßig zwischen
die Platten 24 verteilt, die an ihrem unteren Ende abgebogen sind. Die Trennplatten 4 separieren die geklärte
Flüssigkeit von dem Schlamm. Der Schlamm gleitet nach unten, hier durch die gestrichelten Pfeile
dargestellt, und wird in der unterhalb der Platten angeordneten Schlammtasche 10 gesammelt, während
die geklärte Flüssigkeit in der Richtung der durchgehenden Pfeile durch die Auslaßpassagen 12 abgeführt
wird,
Der Schlamm wird an der mit 14 bezeichneten Stelle abgepumpt. Die Führungen selbst sind in der Zeichnung
nicht dargestellt. In dieser Figur beträgt die Neigung der Platten zur Horizontalebene im Sedimentationsteil
35° (Winkel α) und im Abflußteil, d. h. am dem Abfluß benachbarten Rand, 70° (Winkel ß).
Die Neigung β zur Horizontalebene soll im Abflußteil gewöhnlich 45° übersteigen, während die Neigung «
im Sedimentationsteil von der Reibung des Schlammes in be/ug auf die Platten, von der Dichte und von
der Wirkung der Flüssigkeitsreibung abhängt
Der Schrägklärer nach der Erfindung kann derart konstruiert werden, daß er keine beweglichen Teile
aufweist. Wenn jedoch erwünscht, kann der Schräg-
klärer durch Rütteleinheiten zur Erleichterung des Gleittransportes des Schlammes und zur Vermeidung
von Verstopfungen vervollständigt werden. Diese Rütteleinheiten können entweder in oder an der Sedimentationskammer
oder am Sedimentationstank angeordnet sein.
Die Sedimentationskammer kann im wesentlichen aus jedem Material hergestellt werden, das sich in der
Flüssigkeit, die im Schrägklärer behandelt werden soll, nicht löst oder in höherem Maße korrodiert.
Vorzugsweise wird die Sedimentationskammer aus Stahlplatten, Stahllegierungen, Kunststoffmaterial
oder irgendeiner Kombination dieser Materialien hergestellt.
Die zur Horizontalebene geneigten Platten in der Sedimentationskammer können eben ausgebildet sein
oder in Längsrichtung Riffelungen aufweisen. Die Riffelung hat theoretisch keinerlei positiven Einfluß auf
die Sedimentation, aber sie verringert den hydraulischen Durchmesser Dh, der als Faktor in der Gleichung
8 enthalten ist. Den Platten kann auch eine Keilform gegeben werden, so daß man eine variable
Strömung über den Querschnittsbereich in den Sedimentationskammern erhält. Der Keilwinkel muß jedoch
gering sein. Aus Gründen der Festigkeit können die Platten auch leicht gebogen sein.
Der Sedimentationstank kann jede geeignete Konstruktion aufweisen. Er kann z. B. aus Holz, Beton,
Stahlplatten, Stahllegierungen, Kunststoffmaterial oder irgendeiner Kombination dieser Materialien
hergestellt sein.
Wenn der Schrägklärer in einem Prozeß mit großen Belastungsschwankungen benutzt werden soll, muß
eine Konstruktion vorgezogen werden, bei der der Schrägklärer verschiedene Sedimentationskammera
umfaßt. Diese Sedimentationskammern können von Hand oder durch ein Steuerverfahren, wie an sich
bekannt, miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden.
Es ist bekannt, daß die Sedimentationseigenschaften von Teilchen in einer Suspension durch eine Vielzahl
von Variablen beeinflußt werden. In vielen Fällen werden die Sedimentationseigenschaften radikal beeinflußt,
wie z. B. durch den Zusatz bestimmter Chemikalien, die den Grad an Ausflockung der festen Teilchen
vergrößern. Derartige Chemikalien, die eine Veränderung der Sedimentationseigenschaften in vorteilhafter
Weise herbeiführen, sollten natürlich mit dem bestmöglichen, wirtschaftlichen Effekt zur Vergrößerung
der Sedimentationskapazität auch bei einem Schrägklärer nach der Erfindung benutzt werden. Wo
dieser chemische Zusatz gemacht werden soll, hängt von der Art der Suspension und von den Eigenschaften
der in Frage kommenden Chemikalien ab.
Es ist bekannt, daß die Rückkehr von Schlamm von der Sedimentationsstufe zur Präzipitationsstufe in der
Klärung von Frischwasser (zur Herstellung von reinem Wasser) durch Aluminium- oder Eisenhydroxydflocken
den flockigen Niederschlag, den man in der Koagulationsstufe erhält, verbessern kann, und zwar zur selben
Zeit, zu der der Verbrauch der Chemikalien reduziert wird. Durch Schrägklärer nach der Erfindung kann
eine relativ kurze Aufenthaltsdauer des Schlammes darin erzielt werden, was in diesem Fall vorteilhaft ist.
Bei aktiven Schlammprozessen wird dm Risiko gelinger
sein, daß anaerobe Bedingungen in dem Schlamm verursacht werden, solange sich der Schlamm
nur für kurze Zeit im Schrägklärer befindet.
Bei einem Schrägklärer, der mit Platten ausgerüstet ist, werden sich nach einer gewissen Arbeitszeit Niederschläge
und biologische Vegetation auf der Oberfläche in den Sedimentationskammern entwickeln.
Dadurch erhöht sich die Reibung zwischen dem gleitenden Schlamm und den Platten. Der Sedimentationsteil kann sehr leicht mit einer breiten Bürste, die* auf
einem langen Stiel montiert ist, gereinigt werden. Die Bürste sollte an ihrer Ober- und ihrer Unterseite jeweils
Borsten aufweisen. Ihre Breite sollte mit der Breite der Sedimentationskammer übereinstimmen
und ihre Dicke sollte etwas größer sein als der senkrechte Abstand zwischen den Platten. Das Aussehen
der Einrichtung zum Reinigen des Abflußteiles hängt von der Konstruktion der Abflußvorrichtung ab.
Wenn die Neigung der Platten zur Horizontalebene im Sedimentationsteil und im Abflußteil übereinstimmen,
dann kann der Abflußteil mit geraden Bürsten gereinigt werden. Wenn die Neigung der Platten zur
Horizontalebene im Abflußteil größer ist als im Sedimentationsteil,
dann kann ein gewisser Niederschlag auf den Oberflächen im Abflußteil zugelassen werden,
ohne daß dadurch die Arbeitsweise des Schrägklärers beeinflußt würde. Die Reinigung kann mit biegsamen
Bürsten erfolgen. Eine Reinigung mit Bürsten kann während des Betriebes des Schrägklärers durchgeführt
werden. Der Schrägklärer kann auch durch Auswaschen mit festen oder verschiebbaren Düsen geleert
und gereinigt werden. Er kann jedoch auch mit besonderen Reinigungstoren versehen sein.
Bei einem herkömmlichen Sedimentationsbecken mit einer mittleren Tiefe von 2,5 m beträgt das notwendige
Bauvolumen 2,5 m3 je Quadratmeter wirksamer Sedimentationsfläche.
Für eine Sedimentation in Schrägklärern mit geneigten Platten kann das erforderliche Bauvolumen
für den Sedimentationsteil nach Gleichung 4 errechnet werden. In diesem Bauvolumen sind die Zufluß-
und Abflußeinrichtungen und die Schlammtasche nicht enthalten. Werden diese Volumina ebenfalls dazu
gerechnet, dann muß das mit Hilfe der Gleichung 4 berechnete Bauvolumen mit dem Faktor der Größe 2
multipliziert werden.
Bei einer bekannten Testvorrichtung zur Sedimentation zwischen geneigten Platten, bei der die Strömung
zwischen den Platten nach oben gerichtet ist, beträgt die Neigung der Platten zur Horitontalebene
α = 55°. Der senkrechte Abstand zwischen den Platten ist 0,082 m. Die Platten haben 1,68 m Länge.
Dies bewirkt einen geometrischen Wirkungsgrad der Platten von ηβ — 0,636 und ein erforderliches Bauvolumen
des Sedimentationsteiles BV — 0,132 m3 je Quadratmeter. Die Dicke der Platten wurde hierbei
mit 0,002 m angenommen. Diese Vorrichtungsparameter beziehen sich auf eine Konstruktion, die in der
Sedimentationsstufe, die nach einer chemischen Klärung von Frischwasser folgt, benutzt wird.
Praktische Sedimentationstests mit einem Schrägklärer nach der Erfindung mit einer Sedimentationskammer wurden mit städtischem Abwasser durchgeführt,
das einen herkömmlichen Sandsir hon durchlaufen hatte. Durch diese Versuchsserie wurde gezeigt,
daß bei einer Strömung, die zwischen den Platten nach unten gerichtet ist, der Schlammtransport auf
den Platten bewirkt werden kann, wenn die Neigung der Platten zur Horizontalebene « — 35° oder weniger
beträgt. Der senkrechte Abstand zwischen den Platten war 0,020 m und die Länge der Platten 2,0 m.
Bei α = 35°, L = 2,0 m und s = 0,020 m ergab sich
ein geometrischer Wirkungsgrad der Platten von ηβ = 0,802 und ein erforderliches Bauvolumen des
Sedimentationsteils BV- 0,0274 m2 je Quadratmeter.
Bei diesen Berechnungen wurde die Dicke der Platten mit 0,002 m angenommen.
Dasselbe Arbeitsverfahren, das oben für die Sedimentation beschrieben wurde, kann bei der Schwimntfaufbereitung
und Separation von Teilchen, die eine geringere Dichte als die sie umgebende Flüssigkeit
aufweisen (Fig.7), angewandt werden. Wenn eine
Suspension, die Teilchen mit geringerer Wichte enthält, zwischen parallelen, zur Horizontalebene geneigten
Platten 26, 28 fließt, dann werden die in der Suspension befindlichen Teilchen an der unteren Fläche
der oberen Platte 28 separiert. Der derart separierte Schlamm wird entlang den Platten nach oben gleiten
und an deren oberen Enden gesammelt werden.
Die Flüssigkeitsströmung 25 muß in diesem Falle zur Erleichterung des Gleittransportes des Schlamms
zwischen den Platten nach oben gerichtet sein. Die
Ableitung der geklärten Flüssigkeit von dem gleitenden
Schlamm wird in derselben Weise wie bei Sedimentation mit einer Separationsplatte 29 durchgeführt.
Die geklärte Flüssigkeit 30 wird von dem Raum zwisehen der Separationsplatte 29 und der unteren Platte
26 im Abflußteil in analoger Weise wie bei der Sedimentation einer Abflußpassage oder einer Abflußröhre
zugeführt. Der separierte Schlamm 31 wird von dem Raum zwischen der Separationsplatte 29 und
ίο der oberen Platte 28 im Abflußteil dem Raum oberhalb
des oberen Endes des Abflußteiles zugeleitet.
Dabei können Führungen zum Sammeln von Schlamm auf einem geringeren Bereich der Plattenbreite
angewandt werden. Aus demselben Grund wie bei der Sedimentation kann die Neigung der Platten
zur Horizontalebene im Abflußteil größer als im Schwimmaufbereitungsteil ausgeführt werden. In Prozessen
mit Schwimmaufbereitung kann der Schrägklärer vorzugsweise an ein Vakuum angeschlossen
werden, so daß größere Gasblasen entstehen, die die Flotationseigenschaften verbessern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Schrägklärer zum Abscheiden von Schlamm aus Flüssigkeiten mit in der Fließrichtung geneigten
Platten, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß für den Schlamm neben dem Abfluß
für die geklärte Flüssigkeit an dem dem Zufluß gegenüberliegenden Ende angeordnet ist und
daß beide Abflüsse einer jeden von je zwei Platten (2,3,24) begrenzten Sedimentationskammer durch
eine an sich bekannte, zu den geneigten Platten (2, 3, 24) parallele Trennplatte (4), welche sich nur
über deren Abfluß-Randbereich erstreckt, voneinander getrennt sind.
2. Schrägklärer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Platten (2, 3,
24) zur Horizontalebene zwischen 30 und 45° Hegt.
3. Schrägklärer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Abfluß-Randbereich an
jeder Platte zum Abführen der geklärten Flüssigkeit eine Lochplatte (18) vorgesehen ist.
4. Schrägklärer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß-Randbereich
der Platten (2,3,24) eine größere Neigung zur Horkontalebene aufweist als die Platten
selbst.
5. Schrägklärer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante der Trennplatte
(4) im wesentlichen in einer Ebene endet, die in Verlängerung der den Schlamm führenden, benachbarten
einen Platte (3) liegt.
6. Schrägklärer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auffangen
der geklärten Flüssigkeit am Abflußende einer jeden Sedimentationskammer ein Abflußkasten (19)
vorgesehen ist, dessen eine Längswand (15) den Abfluß-Randbereich der Platten (2, 3, 24) und
dessen andere Längswand (16) die Trennplatte bilden.
7. Schrägklärer nach Ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (18)
sich in einem Abstand von der Kante der die Trennplatte bildenden Längswand (16) zwischen
beiden Längswänden (15 und 16) erstreckt und die Sedimentationskammern von einem mit Auslaßöffnungen
(32) versehenen Teil des Abflußkastens (19) trennt.
50
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