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DE1642735A1 - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Trennung von Bierwuerze und Treber und zum kontinuierlichen Auslaugen der Treber im Gegenstrom - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Trennung von Bierwuerze und Treber und zum kontinuierlichen Auslaugen der Treber im Gegenstrom

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DE1642735A1
DE1642735A1 DE19671642735 DE1642735A DE1642735A1 DE 1642735 A1 DE1642735 A1 DE 1642735A1 DE 19671642735 DE19671642735 DE 19671642735 DE 1642735 A DE1642735 A DE 1642735A DE 1642735 A1 DE1642735 A1 DE 1642735A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
wort
mash
spent
leaching
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19671642735
Other languages
English (en)
Inventor
Gyula Fekete
Zoltan Razga
Peter Dipl-Ing Ullmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAGYAR ORSZAGOS SOERIPARI VALL
Original Assignee
MAGYAR ORSZAGOS SOERIPARI VALL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAGYAR ORSZAGOS SOERIPARI VALL filed Critical MAGYAR ORSZAGOS SOERIPARI VALL
Publication of DE1642735A1 publication Critical patent/DE1642735A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/14Lautering, i.e. clarifying wort
    • C12C7/175Lautering, i.e. clarifying wort by centrifuging
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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    • C12C7/163Lautering, i.e. clarifying wort by straining with transport of the mash by or relative to a filtering surface

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  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

Magyar Orszagos Söripari Yallalat, Budapest (Ungarn)
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Trennung
von Bierwürze und Treber und zum kontinuierlichen Aus- f
laugen der Treber im Gegenstrom
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Trennung von Bierwürze und Treuer und zum kontinuierlichen Auslaugen, der Treber in Gegenstrom und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens·
Die drei wichtigsten Verfahrensprozesse der Bierbrauerei sind die folgenden: das Mälzen, die Würzeerzeugung und die Gärung, die im allgemeinen stufenweise vorgenommen werdene Zur Durchführung einer kontinuierlichen Biererzeugung wurden bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen· Ein entsprechendes Verfahren konnte jedoch bis jetzt nicht ermittelt werden· Die Schwierigkeiten bestehen
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darin, daß eine entsprechende Qualität und die Trennung der Nebenprodukte schwer zu erreichen ist, da die im Verfahren teilnehmenden organischen Stoffe gegenüber gewissen Vorgängen des Verfahrens Widerstand leisten, weiterhin da bei einer Infektion der ganze Vorgang abgestellt werden muß, der Zeitaufwand der einzelnen Verfahrensstufen ungleich ist und ein Übergang vom Labor- bzw. Versuchsbetrieb auf Großbetrieb praktisch oft unmöglich ist. Biese Schwierigkeiten werden noch großer, wenn die Kontinuität eines Dekoktionsve rf ahrens durchgeführt werden soll, indessen kann das Infusionsverfahren leichter kontinuierlich gestaltet werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die kontinuierliche Erzeugung der Würze und besonders die kontinuierliche Trennung von Bier, Würze und Treber, sowie das kontinuier» liehe Auslaugen der Treber im Gegenstrom, bzw. in einer Extraktionskolonne, die mit mehreren Öffnungen für die zu extrahierende und für die extrahierte Flüssigkeit, sowie mit öffnungen, die den Extrakt dem Zylinder zuführen, bzw. von diesen ableiten, versehen ist·
Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß aus der an der Seite des Treber-Auslaug-Zylinders eingeführten Maische die Vorderwürze in Gegenstrom mit dem am unteren Zylinderteil eingeführten Einmaischwasser gewonnenen Nachguß kontinuierlich ausgewaschen wird, wobei sich die Treber infolge ihres Eigengewichtes senkrecht bewegt und die Würze durch das aus der erzeugten Treber ausgebildete Bett am oberen Zylinderteil abgeleitet, der Eiweiß-
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Schlamm aus dem Gemisch von Vorderwürze und Nachguß filtriert lind nötigenfalls ausgelaugt, und die Treter am unteren Zylinderteil ebenfalls kontuierlich entfernt wird·
Das Fortschrittliche des erfindungsgemäßen Verfah rens besteht darin, daß durch gemeinsame Anwendung von Trennung und Auslaugen die lange Herstellungsdurchlauf zeit herabgestzt, die Handhabung des Vorganges erleichtert und die Ausbeute erhöht wiid, wobei sich die Investitionskosten in hohem Maße vermindern und das Verfahren sich gegenüber den bisher bekannten Verfahren als ein vollkommen durchführbarest kontuierlichea erweist·
Gemäß eines bekannten, kontinuierlichen Laboratoriums-Maischverf ahrens wird das Malz schrot in ein röhrenförmiges Maischgefäß gegeben und hierin mit dem Einmaischwasser intensiv mittels eines Eührers gemaischt, das nötige Einmaischwasser wird mit einer Mikropumpe ia geregeltem Strom zugeführt. Die Maische fällt allmählich nach unten zu einem besonderen Eotationsscheibenf ilter· Dieses Botationsscheibenfilter wirkt in der Weise, daß eine rasch laufende Scheibe deren Band in einem Abstand von nur 0,025 mm von der Gehäusewand entfernt klare Würze nach u&ten und damit zum Auslauf passieren läßt, während M&isefesteile zurückgehalten und von einer in der Maischeflüssigkeit laufenden Schnecke in einem schrägen Bohre nach oben transportiert werden. Durch ein weiteres senkrechtes RohrgefäS gelangen die Maischateile in ein weiteres schräges Bohr. Auf diesem Weg erfolgt ein weiteres Aussüßen, die gewonnen© Würze
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fließt durch das zweite Botationsscheibenfilter ab. Schließlich weiden die Treber am Auslauf des Schrägrohres ausgestoßen·
Bei dem Versuch, dieses Verfahren in den halb technischen Maßstab zu übertragen» haben sich unüberwindbare Schwierigkeiten gezeigt·
Bei einer anderen Konstruktion wird mittels eines Schneckenförderers einer kleinen Malz Schrotmühle das Malz zugeführt, aus dem darunter befindlichen Schritbehälter gelangt das Malz in den Maischapparat, in dem eine innige Vermischung des Schrotes mit Einmaischwasser bestimmter Menge und Temperatur vorgenommen wird· Die Maische fließt dann in einen Maischbottich, der aus einem äußeren Maischgefäß und einem inneren drehbaren, aus einzelnen Segmenten zusammengesetzten Seil besteht. Der innere drehbare Teil besteht aus 10 gleichen Kammern in Form von Segmenten, die alle an einer zentralen Spindel befestigt sind, womit die Drehung bewirkt werden kann· Eine ganze Umdrehung dauert eine Stunde, die Zeit der Umdrehung kann jedoch innerhalb gewosser Grenzen beliebig verkürzt oder verlängert werden. Elektrische Heizeinrichtungen für das Erhitzen der Maische während der Drehung des inneren in Segmenten geteilten Behälters sind an der vertikalen Wand des Bottiches außen angebracht. Die periphere η Kanten der Segmentwände wie auch die Bodenkanten sind mit elastischen Streifen vereehen zur Abdichtung gegenüber der senkrechten Bottichwand und dem Boden des Bottichs. Der Boden des Bottichs ist in 10 Segmente eingeteilt entsprechend dem rotierenden Bottichteil· Ausgehend von dem Segment in das die
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Maische eingefüllt wird, ist nun der Boden unter den Segmenten für die ersten vier Segmente geschlossen· Der Bodenabschnitt für das 5« Segment ist mit Schlitzen versehen, der Boden für die folgenden 4 Segmente ist als geschlitzter Läuterboden ausgebildet· Auf dem Abschnitt des 10· Segmentes befindet sich im Boden eine öffnung wodurch die Treber entleert werden können· Der unter diesem Boden des Maischbottichs befindliche Teil des äußeren Bottichs ist durch Trennwände in entsprechende Abschnitte geteilt wie der Zwischenboden· *
Auf diese Weise kann die Vorderwürze getrennt von den ITachgüssen aufgefangen werden·
Infolge von Konstruktionsschwierigkeiten, z.B. Abdichtung, usw. konnte auch diese Ye rs Suchsanlage für Betriebszwecke nicht eingesetzt werden·
In einer weiteren bekannten Anlage wurden die großen Wannen in mehrere kleine ringelspielartig angeordnete Läuterbottiche umgestaltet· Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß zu einer gegebenen Leistung eine größere Wanne (
angewendet werden muß, als bei anderen Verfahren, weiterhin daß die Vorrichtung selbst äußerst kompliziert ist und stufenweise arbeitet· Die Auslaugung erfolgt zwar in Gegenstrom, ist jedoch nicht kontinuierlich, sondern zweistufig·
In der Literatur wurde desweiteren von Experimenten mit einer auf Transportband vorgenommenen Auslaugung berichtet, entsprechende Betriebserfahrungen stehen jedoch aus·
Sine weitere Literature te He gibt eine Versuchsanlage bekannt, bei der zur Trennung von Treber und Vorderwürae
eine Zentrifuge angewendet wurde. Diese Zentrifuge muß aber von so hoher Leistung sein, dajß sie in bezug auf die Betriebsleistung zu groß ist. Dieser Umstand ist ungünstig· Eine Anwendung der Anlage im Großbetrieb ist nicht bekannt·
Ss wurde weiterhin noch, eine Vorrichtung beschrieben, bei welcher die Treber auf Vibrationssieb von der Würze abgetrennt, die Würze dann nach Durchführung in einem Setzbottich zentrifugiert, die Treber dem Auslaugegefäß zugeführt und nachher auf ein weiteres Vibrationssieb geleitet wird, wobei die dünne Würze dem Einmaiscngefäß zurückgeleitet wird. Die Auslaugung ist auch in dieser Ausführung zweistufig, die Anlage selbst verhältnismäßig kompliziert· - Von einer Betriebsausführung wurde auch in diesem Fall nicht berichtet.
Auf Grund der Angeführten konnte eine kontinuierliche Trennung und Auslaugung der Treber von der Würse mit den bis jetzt bekannten Verfahren im Großbetrieb nicht verwirklicht werden·
Es ist also erforderlich ein Verfahren und eine entsprechende Vorrichtung auszugestalten, mit Hilfe deren die TTOTiTDiTIg von Treber und Würze, sowie die kontinuierliche Gegenstromauslaugung der Treber in einer einzigen Arbeitsstufe ökonomisch und der bisherigen Qualität entsprechend durchgeführt werden kann· Dieses Verfahren und die zur Durchführung desselben dienende Vorrichtung bilden den Gegens&and der vorliegenden Erfindung·
Das Wesen der zur Durchführung des bereits geschilderten Verfahrens dienenden Vorrichtung besteht darin, daß
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die Vorrichtung einen die Treber aaslaugenden Zylinder enthält, der durch Filterplatten getrennt und mit einem Rührwerk versehen ist, wobei unterhalb der filterplatte ein die Maische einführender Stutaen, am unteren Zylinderteil ein das Anschwänzwasser zuführender Stutzen und eine Treberschnecke vorgesehen sind, wobei am Ende des oberen Zylinderteils Auslaß-Stutzen und je nach Bedarf an den die Maische zuführenden Statuen angeschlossene üförder- und Preß-Schnecke angeordnet sind·
Zur Steigerung der Trennung von Treber und Würze kann das Verfahren so ausgeführt, werden, dafi die Maische in einem geschlossenen System der oberen Schichte eines sich kontinuierlich erneuernden Treberbettes zugeleitet wird, wobei in diesem geschlossenen System aus der Maische die Vorderwürze größtenteils abgeleitet und das Treberbett mit den so zurückbleibenden Trebern erfrischt wird·
Vom unteren Teil des Treberbettes wird die Treber der gespeisten Trebermenge entsprechend ebenfalls kontinuierlich abgeleitet und in Gegenstrom mit dem Anschwänzwasser in bereits bekanntgegebener Weise in Berührung gebracht· Auf diese Weise kann eine Würze gewonnen werden, deren Reinheit der auf herkömmt icher Art hergestellten entspricht·
Zur Durchführung eines der Verfahren sind in einem perforierten Bohr, das an einer, die Maische einführenden Stutzen angeordnet ist, eine geschlossene Förderschnecke, an deren Ende eine Leitvorrichtung, desweiteren das Treberbett von Teilen des Zylinders abgrenzende Filter angeordnet· Aus Betriebsgründen kann es vorteilhaft sein, die die Vorderwürze und die
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Treber trennende Schnecke außerhalb des Zylinderraumes anzuordnen*
Die Erfindung wird anhand zweier Ausführungsbeispiele eingehend erläutert· Die Abbildungen stellen einerseits die Skizze der Einrichtung, andererseits die Einzelheiten des Ye rf ahrens wie folgt dar*
Gemäß Fig. 1 wird die Maische mittels eines Einlaßstutzen 1 dem die Treber auslaugenden Zylinderteil 2 zugeführt· Der Einlaß-Stutzen 1 ist an der Seite des Zylinderteils 2 im oberen Absatz, unterhalb einer Siebplatte 3 angeordnet, und die Siebplatte 3 bildet gleichzeitig die obere Grenze des die Treber auslaugenden Zylinderteils, bzw· des Treberbettes. Im Zylinderteil 2 ist ein mit Schaufeln ausgestattetes Rührwerk 4 eingebaut, mit dessen Hilfe die Maische am ganzen Zylinderquerschnitt gleichmäßig verteilt wird· Zur Einführung des Anschwänzwassers ist ein am unteren Zylinderteil 2 angeordneter Einlaß-Stutzen 5, zur Ableitung der Treber hingegen, eine Treberschnecke 6 eingebaut·
Mit der Vorrichtung wird so verfahren, daß die Treber, die sich aus der Maische eingeführt durch, den Stutzen 1 absondert, sich unter Einwirkung ihres Eigengewichtes nach unten bewegt und den Zylinderraum 2 gleichmäßig ausfüllt und in Gegenstrom mit dem Auslaugewas se r trifft· Die ausgelaugte Treber wi*d durch die Treberschnecke 6 abgesondert und aus dem Zylinderteil 2 entfernt·
Oberhalb des Siebes 3 befindet sich ein Zylinder-
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teil 7 sei cLen jener Auslaß-Stutzen 8 angeschlossen ist, mit welchem wieder eine den Eiweiß-Schlamm absondernde Zentrifuge 9 durch eine Leitung verbunden ist. Es wurde nun festgestellt, daß es zweckmäßig ist, den auf diese Weise gewonnenen Eiweiß-Schlamm in einer zweiten Reinigungszentrifuge 10 mit heißem Wasser auszulaugen und die gewonnene Maische teils als Einmaischwasser dem Maischwerk, teils als Auslaugewasser dem Zylinderteil 2 eben dort zuzuführen, wo der Zuckerinhalt diesem gleich ist, oder den mit Auslaugewasser gemischten Eiweiß-Schlamm ohne Zentrifugieren dem Zylinder 2 eben dort zuzuführen wo der Zuckerinhalt diesem gleich ist·
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig· 2 wird ein die Maische einführender Stutzen 11 an eine Förder-, und Preß-Schnecke 15 angeschlossen, die im Zylinderteil 12 senkrecht angeordnet ist. Durch diese wird die Maische auf den oberen Teil des mit Treber gefüllten Raumes befördert, wobei ein größerer Teil der Würze bereits durch eine Förder- und Preß-Schnecke 15 aus der Maische gepreßt wird· Diese Würze gelangt über den perforierten Teil der Förderschnecke unterhalb einer Siebeplatte 21· Zum oberen Teil der Schnecke 15 ist eine Ausbreit- und Mischvorrichtung 14 angeschlossen· Der Zylinderteil 12 wird von oben mit einem Sieb IJ begrenzt, der mit einer im Zylinderteil 17 angeordneten Hochdruck-Spritz-Reinigungsanlage 16 versehen ist. Die Reinigungsanlage wird gemäß Bedarf betätigt. Am oberen Zylinderteil 17 ist ein die Würze ableitender
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Stutzen 18 angeordnet, an den die zu einer Zentrifuge 19 führende Leitung angeschlossen ist·
Die die Ifaische zuführende Schnecke 15 ist dem Stutzen 11 angeschlossen und durch eine das Treberbett haltende Siebeplatte 23 geführt, wobei an dieser Platte eine mit einer Schließvorrichtung 22 versehene öffnung 21 ausgebildet ist· Der Eegelarm 22a der Schließvorrichtung 22 ragt über die äußere Wand des Zylinderteils 20 und auf diese Weise kann die öffnung 21 nach Belieben geschlossen oder geöffnet werden, wodurch die Dichte der im Zylinderraum 12 befindlichen Maische bzw· Treber geregelt werden kann· Die im Zylinderteil 20 befindliche Würze wird durch ein mit Schaufeln ausgestattetes Kührwerk 24 in Bewegung gehalten· Das Anschwänzwasser wird durch einen Stutzen 25 zugeführt« im unteren Teil des Zylinders 20 ist eine Treberschnecke 26 angeordnet·
Die Treberschnecke 26 ist so ausgebildet, daß sich die Steigung der Schneckenblätter am Ausführungsende allmählich abnimmt, wodurch die Treber zusammengedruckt, sozusagen einen Stoppel bildet und dadurch das ansonsten aus dem Zylinderteil 20 abfließende Anschwänzwasser zurückgehalten wird· Die Qualität der abzuleitenden !Ereber wird durch die am Schneckenende 26 angeordnete Hegelungsvorrichtung 28 eingestellt.
Die Reinigungsanlage 16 wird durch eine umleitung 29» die am Abla£-Stutzen 18 des Zylinderteils 17 angeschlossen ist, mit der gewonnenen Würze betätigt. Ale Reinigungsanlage wird irgendeine bekannte Sochdruckdrenspulvorriah-
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tung angewendet·
Der Eiweijß-Sehlamm wird gemäß der arihfmd der Fig« I gegebenen Ausführung mit den Zentrifugen 19» 30 abgetrennt·

Claims (1)

  1. DAHSEKÜCHE
    1. Verfahren zur kontinuierlichen Trennimg von Bierwürze und Treber und zum kontinuierlichen Auslaugen der Treber in Gegenstrom, dadurch gekennze lehne t , daß aus der an der Seite des Treber-Auslaug-Zylinders eingeführten Maische die Vorderwürze in Gegenstrom mit dem am unteren Zylinderteil eingeführten Einmaischwasser gewonnenen Nachguß kontinuierlich ausgewaschen wird, wobei sich die Treber infolge ihres Eigengewichtes senkrecht bewegt und die Würze durch das aus der erzeugten Treber ausgebildete Bett am oberen ,Zylinderteil abgeleitet, der Eiweiß-Schlamm aus dem Gemisch von Vorderwürze und Nachguß filtriert und nötigenfalls ausgelaugt, und die Treber am unteren Zylinderteil ebenfalls kontinuierlich entfernt wird.
    2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geführte Vorderwürze vor ihrer Überleitung durch das Treberbett aus der Maische ausgepreßt wird.
    3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennze lehnet , daß das Treberbett am mittleren Teil des Zylinders zwischen zwei Filterplätten ausgebildet wird und die zum Filtrieren bereits benützte Treber in einer Menge entfernt wird, die der ttenge der frischen Treber und der erwünschten Dichte des Treberbettes entspricht·
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 31 dadurch gekennze 1 ohne t , daß die durch Auslaugen des Eiweiß-Schlammes gewonnene Maische einesteils als
    109820/0^1^
    ORIGINAL iNSPECTED
    Einmaischwasser der Maischanlage, andererseits als Auslau— gewasser dem Auslaugezylinder zugeführt wird, dessen Absatz dem Zucke risthalt des Nachgusses entspricht oder den mit Auslaugewasser gemischten Eiweiß-Schlamm ohne Zentrifugieren dem Zylinder (2) eben dort zuzuführen wo der Zuckerinhalt diesem gleich ist·
    5· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 hie 4, dadurch gekennz e ichn e t , daß die Vorrichtung einen die Traber auslaugenden Zylinder enthalt, der durch Filterplatten getrennt und mit einem Rührwerk versehen ist, wobei unterhalb der Eilterplatte ein die Maische einführende Stützen, am unteren Zylinderteil ein das Anschwänzwasser zuführende Stutzen und eine Treuerschnecke vorgesehen sind, wobei am Ende des oberen Zylinderteiles Auslaß-Stutzen, und je nach Bedarf an den die Maische zuführenden Stutzen angeschlossene Förderund Frefi-Schnecke angeordnet sind«
    6· Vorrichtung nach Anspruch 5 t dadurch gekennzeichnet, daß die Förder- und Preß-Schnecke hinter dem die Maische zuführenden Stutzen im inneren Zy- *
    linderteil angeordnet ist·
    7· Vorrichtung nach Anspruch 5 t dadurch gekennzeichnet, daß die Förder- und PreS-Sohnecke vor dem die Maische zuführenden Stutzen, außerhalb des Zylinderraumes angeordnet und mit einem die Treber einführenden Stutzen versehen ist·
    109820/0013
    8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6 bzw· 7, dadurch gekennze lohnet , daß unterhalb der in der Filterplatte ausgebildeten öffnung eine alt einem aus dem Zylinderteil ragenden Eegelana verseilen Schließvorrichtung angeordnet ist·
    9. Vorrichtung nach eines der Ansprüche 5 ^is 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausführungsende (Abgang) die die Treber ableitenden Schnecke mit einer Feuchtigkeitsregelungsvorrichtung versehen ist·
    10* Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ableitstutzen angezapft ist, und durch eine mit einem Bruckerhöher versehene Umleitung mit der oberhalb der iilterplatte angeordneten Reinigungsanlage verbunden ist·
    11· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 his 10, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ableitstutzen die den Eiweiß-Schlamm filtrierende Vorrichtung, vorzugsmäßig zwei miteinander in !Reihenschaltung geschaltete Zentrifugen angeschlossen sind, und in die zweite Filtervorrichtung eine die Verdünnung bewirkende Wasserleitung eingeführt ist.
    12· Vorrichtung nach eisern der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als eine Einheit in einer ansonsten bekannten Würzeerzeuger-Vorrichtung eingebaut ist·
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    Leerseite
DE19671642735 1967-05-18 1967-05-18 Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Trennung von Bierwuerze und Treber und zum kontinuierlichen Auslaugen der Treber im Gegenstrom Withdrawn DE1642735A1 (de)

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