DE1537743C3 - Schaltungsanordnung für einen Rufempfänger zum Auswerten eines aus einer Folge Tonfrequenzimpulsen bestehenden selektiven Anrufsignals - Google Patents
Schaltungsanordnung für einen Rufempfänger zum Auswerten eines aus einer Folge Tonfrequenzimpulsen bestehenden selektiven AnrufsignalsInfo
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Description
eine Schwingkreisanordnung mit Induktivitäten und in steckbaren Elementen angeordneten Kapazitäten bekannt,
bei der aus jeder Induktivität zusammen mit je einer der wahlweise anschaltbaren Kapazitäten ein
Schwingkreis gebildet wird und bei der der Verlustwinkel der auf den steckbaren Elementen befindlichen
Kapazitäten durch ebenfalls auf den steckbaren Elementen angebrachte Widerstände in einem
von der Größe der Kapazität abhängigen Maß derart eingestellt ist, daß die Güte des Schwingkreises
unabhängig von der durch das angeschaltete steckbare Element bestimmten Frequenz ist. Der dort
vorgesehene Kathodenwiderstand (Rl) ist so gewählt, daß er diese Bedingung nicht beeinträchtigt.
Aus der IT-PS 6 73 251, der die nichtvorveröffentlichte DT-AS 12 75 165 entspricht, ist es bekannt,
als Selektionsmittel mittels einer Relaiskette selbsttätig umschaltbare L/C-Schwingkreise zu verwenden,
deren Spulen zur unterschiedlichen Anschaltung des Kondensators mit mehreren Abgriffen derart
versehen sind, daß der Resonanzwiderstand in allen Schaltstellungen etwa konstant gehalten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung der in Rede stehenden Art zu
schaffen, die bei sämtlichen Durchlaßfrequenzen gleiche (auf die Frequenz bezogene) Bandbreite der
Durchlaßkurve des Bandpasses, gleiche Eingangsimpedanz und ein gleichbleibendes Verhältnis von
Eingangs- und Ausgangsspannung des Bandpasses aufweist.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs,
erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegebenen
Maßnahmen gelöst.
Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Die Figur zeigt das Schaltbild
eines eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung aufweisenden Rufempfängers, wobei diejenigen
Teile, welche für das Verständnis unwesentlich sind, als Blockschaltbild ausgeführt sind, während die zur
Erläuterung der Erfindung notwendigen Schaltungsteile mit allen Einzelheiten dargestellt sind.
Ein von einem zentralen Sender ausgestrahltes Rufsignal in Form eines mit einer Folge von Tonfrequenzimpulsen
modulierten Hochfrequenzsignals gelangt über die Antenne auf den Hochfrequenzteil
HF, wird dort gemischt und verstärkt und im Niederfrequenzteil
NF demoduliert und verstärkt. Vom Ausgang des Niederfrequenzteils gelangen die Tonfrequenzimpulse
an die Basis des Transistors TRl. Das Signal ist im Niederfrequenzteil auf nicht dargestellte
Weise auf einen konstanten Wert begrenzt worden, damit nicht — infolge der beschränkten
Selektivität des Bandpasses — durch ein starkes Niederfrequenzsignal mit einer der jeweiligen Durchlaßfrequenz
des Bandpasses benachbarten Frequenz fälschlicherweise Schaltvorgänge ausgelöst werden
können. Im Transistor TRl, welcher in Kollektorschaltung geschaltet ist, wird das Tonfrequenzsignal
verstärkt. Der Emitterwiderstand besteht aus einem Spannungsteiler, welcher durch die Widerstände Rl
und R 8 gebildet wird. Der Widerstand R 8 ist dabei extrem niederohmig gegenüber dem Resonanzwiderstand
des Eingangsschwingkreises des Bandpasses, während Rl etwa den tausendfachen Wert von RS
aufweist. Der vom Transistor TRl herrührende Strom im Widerstand R 8 (und damit auch die durch
diesen Strom erzeugte Spannung) ist allein von der Größe des dem Transistor TRl zugeführten Eingangssignals
abhängig. Der Widerstand R 8 stellt somit eine sehr niederohmige Spannungsquelle mit
einer nur von der Größe des Eingangssignals, nicht aber von dessen Frequenz abhängigen EMK dar.
Diese Spannungsquelle ist in den Eingangsschwingkreis des Bandpasses eingefügt, welcher aus
zwei kapazitiv gekoppelten Kreisen, einem Eingangsschwingkreis und einem Ausgangsschwingkreis,
besteht. Die Durchlaßfrequenz dieses Bandpasses kann in anschließend erklärter Weise stufenweise
verändert werden. Die Induktivitäten der beiden Kreise sind mit Ll und Ll bezeichnet, die Kapazitäten
mit Cl und Cl und die Kopplungskapazität mit C 3. Im Ruhezustand des Empfängers verläuft
der Strom im Eingangsschwingkreis von Masse über den Widerstand RS, den Kondensator Cl, den
größten Teil der Spule L1, den Widerstand R11,
so den Kollektor und Emitter des Schalttransistors
TRU und den Kondensator C5 zurück nach Masse.
Der Strom im Ausgangsschwingkreis verläuft von Masse über die Kondensatoren C4 und CI, den
größten Teil der Spule Ll, den Widerstand .R21,
den Kollektor und Emitter des Schalttransistors TR 21 und den Kondensator C 5 zurück nach Masse.
Die Kondensatoren C 4 und C 5 sind gegenüber jedem der übrigen Kondensatoren jeweils sehr groß,
so daß ihr Einfluß auf das Schwingverhalten der Kreise zu vernachlässigen ist. Die Widerstände RS,
RIl und RH sind sehr klein, so daß ihr Beitrag zur Dämpfung der Kreise ebenfalls klein ist. Auf
ihre Bedeutung wird später eingegangen. Die Spulen Ll und L 2 weisen je zehn Anzapfungen auf, die auf
je zehn Lötpunkten eines Rangierfeldes RFl und RFlenden.
Zu jeder Spule gehören drei Schalttransistoren TR11... TR13 bzw. TR 21... TR 23, deren Kollektoren
mit drei Lötpunkten des betreffenden Rangierfeldes verbunden sind. Die Emitter sämtlicher
Schalttransistoren führen an die Mitte eines Spannungsteilers, dessen einer Zweig aus der Parallelschaltung
des Widerstandes R 9 mit dem Kondensator C 5 und dessen anderer Zweig aus dem Widerstand
R10 besteht. Der Widerstand R10 ist an den
negativen Pol der Speisespannungsquelle B — deren positiver Pol an Masse liegt — angeschlossen, so daß
sich die Emitter sämtlicher Schalttransistoren auf einem negativen Potential befinden. Die Basen der
beiden Schalttransistoren TRU und TR21 sind über
nicht bezeichnete Widerstände an den Ausgang 1 eines Auswerters A angeschlossen, die Basen der
Transistoren TR12 und TR 22 an den Ausgang 2
und die Basen der Transistoren TR13 und TR 23 an
den Ausgang 3 des Auswerters. Da sich die Emitter sämtlicher Schalttransistoren auf einem negativen
Potential befinden, werden diejenigen Schalttransistoren, deren Basis an Massepotential angeschlossen
wird, leitend, während diejenigen Schalttransistoren, deren Basis an negatives Speisepotential angelegt
wird, gesperrt werden. Sofern dafür gesorgt ist, daß jeweils von den drei Schalttransistoren, die einer
Spule und dem zugehörigen Rangierfeld zugeordnet sind, einer leitend und die beiden anderen gesperrt
sind, wird jeweils eine Anzapfung der Spulen an Masse gelegt, d. h. mit den übrigen Teilen des
Schwingkreises verbunden, während die beiden anderen Anzapfungen davon abgetrennt sind. Bei dem
in der Figur dargestellten Rufempfänger seien beispielsweise die Anzapfungen 2 über den Widerstand
R11 bzw. R 21, die Kollektor-Emitter-Strecke des
Schalttransistors TA 11 bzw. TR 21 und den Kondensator C 5 mit Masse und damit über den Widerstand
. R8 bzw. den Kondensator C4 mit den Schwingkreiskondensatoren
Cl bzw. C 2 verbunden. Wie bereits erwähnt, fallen die Kapazitäten C 4 und CS in bezug
auf Frequenzbeeinflussung nicht ins Gewicht, da sie sehr groß sind. ■
Sofern somit jeweils einer der drei Schalttransistoren in den leitenden und die beiden übrigen in den
gesperrten Zustand versetzt werden, wird der zugehörige Schwingkreis geschlossen, dessen Frequenz
einerseits durch die gleichbleibende Kapazität Cl
bzw. Cl und andererseits durch den mit dem leitenden Schalttransistor verbundenen, ausgewählten
Teil der Spule Ll bzw. Ll bestimmt ist. Mit Hilfe der Rangierfelder RFl und RFl ist es möglich, die
Schalttransistoren an beliebige Anzapfungen anzuschließen, so daß jeweils durch gleichzeitige Vornahme
der entsprechenden Rangierungen in beiden Rangierfeldern der Bandpaß durch rein elektronische
Schaltmittel auf drei beliebige von zehn möglichen Frequenzen abgestimmt werden kann.
Für ein einwandfreies Arbeiten der dem Bandpaß folgenden Stufe ist es notwendig, daß die den Bandpaß
durchlaufenden Signale dieser Stufe mit einer Spannung zugeführt werden, welche ausschließlich
proportional zu der dem Bandpaß zugeführten Signalspannung und dabei von der Frequenz unabhängig ist.
Unter dieser Voraussetzung ist dann diese Spannung bei genügender Empfangsstärke des Signals infolge
der Wirkung der Begrenzungsstromkreise konstant. Diese Forderung wird im vorliegenden Bandpaß erfüllt,
indem dafür gesorgt ist, daß die Kreise bei allen Abstimmungen den gleichen Gütefaktor Q aufweisen,
und indem die Auskopplung mit einem kapazitiven Spannungsteiler erfolgt. Unter der Voraussetzung
eines konstanten Gütefaktors ergibt sich für einen Schwingkreis mit einer im Zuge dieses Kreises liegenden
»Spannungsquelle«, deren Innenwiderstand gegenüber dem Verlustwiderstand (Resonanzwiderstand)
des Kreises klein ist, daß die Resonanzspannung das ß-fache der EMK dieser Quelle beträgt.
Da — wie früher beschrieben— der Widerstand 7? 8 gegenüber den Schwingkreiswiderständen extrem
niederohmig ist, ist diese Voraussetzung hier erfüllt. Da angenommen werden darf, daß die erwähnten
Zusammenhänge allgemein bekannt sind, wird hier auf deren Ableitung verzichtet.
Gemäß anderen Beziehungen, die aus den Schwingungsgleichungen hergeleitet werden können, muß,
um die geforderte Unabhängigkeit der Kreisgüte von der Abstimmfrequenz zu erreichen, bei einem
Schwingkreis, in welchem die Kapazität gleichbleibend ist und die Induktivität von der Abstimmfrequenz
abhängt, der Verlustwiderstand proportional der Wurzel der Induktivität sein. In einer Spule mit
Anzapfungen ist die Wurzel der Induktivität proportional zur Windungszahl. Sofern sämtliche Windungen
die gleiche Länge aufweisen würden, der gleiche Draht verwendet wird und die äußere Belastung vernachlässigt
werden kann, wäre für einen Schwingkreis mit einer gleichbleibenden Kapazität und einer
derartigen Spule der Gütefaktor immer gleich groß. Diese Bedingung kann praktisch nicht erfüllt werden.
Ein Ausweg ist aber möglich, indem jeweils ein Widerstand in den Kreis eingefügt wird, dessen Wert für
den durch die Anzapfung ausgewählten, vom Strom durchflossenen Teil der Spule der mittleren Windungslänge
— und erforderlichenfalls dem Einfluß der äußeren Belastung — angepaßt ist. Auf diese
Weise kann erreicht werden, daß das Verhältnis des ohmschen Widerstandes eines Kreises und der Windungszahl
trotz verschiedenen Windungsdurchmessers — und eventuell wechselnden Einflusses der
ίο äußeren Belastung — bei allen Abstimmungen praktisch
gleich bleibt. Diese individuellen Widerstände (in der Figur mit Jill, RU, /?13.bzw. Jl21, R12,
R 23 bezeichnet), deren Wert einer bestimmten Anzapfung fest zugeordnet ist, werden im Rangierfeld
zwischen denjenigen Anzapfungen, die mit den Schalttransistoren verbunden werden und den Kollektoren
dieser Transistoren eingefügt.
Vom beschriebenen Bandpaß wird das Ausgangssignal an dem aus den beiden Kondensatoren C 2
und C 4 bestehenden kapazitiven Spannungsteiler abgenommen, welcher den kapazitiven Zweig des Ausgangsschwingkreises
bildet. Wie früher bereits erwähnt, ist die Kapazität C 4 sehr viel größer als die
Kapazität C 2, so daß für den Schwingkreis im wesentlichen C2 frequenzbestimmend ist. Damit in beiden
Kreisen gleiche Spulen und gleiche Kondensatoren verwendet werden können, ist es möglich, die
Kapazität C 2 aus zwei parallelgeschalteten Kondensatoren aufzubauen, wovon der eine dem Kondensator
Cl entspricht und der andere den kapazitätsvermindernden Einfluß von C 4 im Schwingkreis
kompensiert. Die kapazitive Spannungsteilung im Ausgangskreis ergibt eine frequenzunabhängige Spannungsteilung. Da gemäß den früheren Ausführungen
die Resonanzspannung an den Schwingkreisen nur von der im Widerstand R 8 auftretenden EMK, jedoch
nicht von der Frequenz abhängt, ist demnach bei der jeweiligen Durchlaßfrequenz des Bandpasses
das Verhältnis zwischen EMK und Ausgangsspannung angenähert konstant, so daß die. Ausgangsspannung
nur von der dem Transistor TR1 zugeführten
Eingangsspannung abhängt.
Das Ausgangssignal des Bandpasses gelangt an den Impulsformer IF, wo der jeweilige Tonfrequenzimpuls
in einen Gleichstromimpuls definierter Höhe und Flankensteilheit umgeformt wird. Diese Gleichstromimpulse
werden einem Auswerter A zugeführt, welcher vier Ausgänge 1... 4 aufweist. Einer von
den Ausgängen 1... 3 führt immer Massepotential, während die zwei anderen das (negative) Speisepotential
aufweisen. Der Ausgang 4 führt zunächst ein Potential, welches die Oszillatorstufe O sperrt.. Im
Ruhezustand des Empfängers liegt das Massepotential am Ausgang 1, so daß — wie bereits früher vorausgesetzt
— die beiden Schalttransistoren TJlIl
und TRIl entsperrt sind, während die übrigen Schalttransistoren gesperrt sind und somit der Bandpaß
auf die Frequenz »2« (Anzapfung 2) abgestimmt ist. Wenn vom Impulsformer IF ein (erster) Impuls
auf den Auswerter A gelangt ist, legt der Auswerter das Massepotential an den Ausgang 2. Dementsprechend
werden die Transistoren TR12 und TR 22 leitend,
und der Bandpaß wird auf die Frequenz »6« abgestimmt. Wird nun ein Impuls mit dieser Frequenz
empfangen, so bewirkt der dadurch dem Auswerter zugeführte (zweite) Impuls das Anlegen des
Massepotentials an. den Ausgang 3, was das Abstimmen des Bandpasses auf die Frequenz »7« zur Folge
hat. Ein dritter Tonimpuls der passenden Frequenz bewirkt das Anlegen eines entsperrenden Potentials
an den Ausgang 4 des Auswerters A, wodurch der Oszillator O in Betrieb gesetzt wird und ein Aufmerksamkeitszeichen
aus dem Lautsprecher ertönen läßt,
Der Auswerter, welcher aus allgemein bekannten logischen Schaltelementen aufgebaut ist und deshalb
nicht näher beschrieben wird, ist derart eingerichtet, daß er nach einer gewissen Zeit nach dem letzten
Empfang eines Impulses wiederum in die Ruhestellung zurückkehrt, und zwar unbekümmert darum, ob
die Schaltvorgänge bis zur Auslösung des Oszillators gediehen sind oder nicht. Es ergibt sich somit, daß
der Oszillator nur dann ein Aufmerksamkeitszeichen abgibt, wenn drei bestimmte Frequenzen, welche dem
Rufempfänger individuell zugeordnet sind, innerhalb einer bestimmten Zeit und in einer bestimmten Reihenfolge
empfangen werden. Um noch mehr Sicher-
heit gegen Fehlanrufe zu gewinnen, ist es möglich, durch Einfügen einer Zählstufe das Aufmerksamkeitszeichen
erst dann auszulösen, wenn eine bestimmte Tonimpulsfolge mehrmals empfangen wurde.
Im Beispiel wurde, um die Zeichnung nicht zu sehr zu komplizieren, die Anzahl der in jeder Tonimpulsfolge
enthaltenen Frequenzen mit drei und ein Bandpaß, abstimmbar auf zehn verschiedene Frequenzen,
angenommen. Man ist selbstverständlich in keiner
ίο Weise an diese Werte gebunden. Beide Zahlen können
noch wesentlich erhöht werden und ergeben dann eine außergewöhnlich große Zahl von individuellen
Anrufmöglichkeiten.
Die vorliegende Schaltungsanordnung gestattet,
jeden Ruf empfänger, ohne Auswechslung frequenzbestimmender
Teile, auf jedes beliebige im Rahmen des betreffenden Rufsystems liegende Anrufsignal
einzustellen. Die einzigen wirklich individuellen Teile sind Widerstände.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 639/361
Claims (1)
1 ■ ..,. .2
liegt, als dies im Hinblick auf den vorgegebenen Fre-
Patentanspruch: quenzabstand zulässig ist. Sofern die Umschaltung
mittels mechanischer Kontakte erfolgt, kommen zu
Schaltungsanordnung für einen Rufempfänger den Streuungen der Induktivitäten auch noch Streuzum
Auswerten eines aus einer Folge von Ton- 5 ungen von Kapazitäten hinzu.
frequenzimpulsen bestehenden selektiven Anruf- Es hat sich nun gezeigt, daß es bei Verwendung
signals, die einen von zwei Schwingkreisen (Ein- von Schalenkernen oder von — eine besondere Art
gangsschwingkreis, Ausgangsschwingkreis) gebil- von Schalenkernen darstellenden — Kreuzkernen für
deten Bandpaß enthält, welcher im Ruhezustand die Spulen sowie von Transistoren für die Umschalauf
die erste Frequenz der dem Empfänger zu- io tungen möglich ist, im zuletzt genannten Fall für die
geteilten Tonfrequenzfolge abgestimmt ist und bei Verhältnisse zwischen den Induktivitäten der Teil:^
Empfang dieser Frequenz als erster Frequenz spulen und der Induktivität der betreffenden ganzen,
eines Anrufsignals auf die zweite Frequenz der Spule außerordentlich enge Toleranzen zu'erreichen
dem Empfänger zugeteilten Tonfrequenzfolge um- und die erwähnten Streukapazitäten auf sehr kleine
geschaltet wird und so fort, bei der des wei- 15 Werte zu bringen.
teren jeder der beiden Schwingkreise aus einer Bei der eingangs erwähnten Schaltungsanordnung
gleichbleibenden Kapazität und einer Induktivität weist demgemäß jeder Schwingkreis eine in einem
in Form einer in einem Schalen-, insbesondere Schalen-, insbesondere Kreuzkern untergebrachte Spule
Kreuzkern untergebrachten Spule mit Anzapfun- mit Anzapfungen, eine gleichbleibende Kapazität sogen
besteht sowie zur genannten Frequenzum- 20 wie Schaktransistoren auf, deren Emitter-Kollektorschaltung
eine der Zahl der dem Empfänger zu- Strecke je zwischen einer Spulenanzapfung und der
geteilten Tonfrequenzen entsprechende Anzahl Kapazität angeordnet ist. Die Schalttransistoren vervon
Schalttransistoren aufweist, deren Emitter- binden dabei jeweils eine der Anzapfungen mit der
Kollektor-Strecken zwischen der gleichbleibenden genannten Kapazität, während die anderen Anzap-Kapazität
und je einer Anzapfung der Spule an- 25 fungen davon abgetrennt sind. Infolgedessen ist jegeordnet
sind — mittels eines Schalttransistors weils ein Schwingkreis durch eine gleichbleibende
also jeweils die betreffende Spulenanzapfung mit Kapazität und* einen ausgewählten Teil der zugehörider
genannten Kapazität verbindbar ist, so daß gen Spule gebildet. Ähnliche Maßnahmen sind auch
ein Schwingkreis jeweils durch eine gleichblei- ,beim Gegenstand des älteren deutschen Patents
bende Kapazität und die Induktivität eines Teils 30 15 16 737 vorgesehen, bei dem überdies für die Freeiner
Spule gebildet ist —, und bei der durch quenzumschaltung eine der Zahl der dem Empfänger
zwischen die Anzapfungen und die Emitter-Kol- zugeteilten Ruffrequenzen entsprechenden Anzahl
lektor-Strecken der Schalttransistoren eingefügte von Schalttransistoren vorgesehen ist.
Widerstände, welche die durch die unterschied- Für ein einwandfreies Arbeiten einer Schaltungs-
Widerstände, welche die durch die unterschied- Für ein einwandfreies Arbeiten einer Schaltungs-
liche Windungslänge der angeschalteten Spulen- 35 anordnung der in Rede stehenden Art unter strengen
teile bedingte Widerstandsunterschiede ausglei- Bedingungen ist es notwendig, daß sowohl die (auf
chen, dafür gesorgt ist, daß die Schwingkreise bei die Frequenz bezogene) Bandbreite der Durchlaßallen
Abstimmfrequenzen die gleiche Kreisgüte kurve des Bandpasses als auch dessen Eingangs-(Gütefaktor)
aufweisen, dadurch gekenn- impedanz und das Verhältnis von Eingangs- und zeichnet, daß das Anrufsignal an einen im 40 Ausgangsspannung des Bandpasses im Durchlaßzu-Zuge
des Eingangsschwingkreises des Bandpasses stand von der jeweiligen Anruffrequenz unabhängig
vorgesehenen, gegenüber dem Resonanzwider- sind.
stand dieses Schwingkreises extrem niederohmi- Die erwähnte Bedingung für die Durchlaßkurve
gen Widerstand (2? 8) angelegt wird und daß die wird durch eine von der Frequenz unabhängige
Kapazität des Ausgangsschwingkreises des Band- 45 Kreisgüte erfüllt. Eine solche gleichbleibende Kreispasses
als kapazitiver Spannungsteiler (C 2, C 4) gute ergäbe sich unter den beschriebenen Vorausausgebildet
ist, dessen eine Kapazität (C 4) ge- Setzungen von selbst, wenn die Windungslänge bei
genüber dessen anderer Kapazität (C 2) groß ist allen Teilwicklungen der Spule gleich groß wäre. Es
und über dessen großer Kapazität (C 4) das Aus- kann dafür gesorgt werden, daß durch in die zwigangssignal
abgenommen wird. 5° sehen Anzapfungen und gleichbleibender Kapazität
verlaufenden Verbindungen eingefügte, die wech-
selnde Windungslänge der verschiedenen Spulenteile
ausgleichende Widerstände eine entsprechende Korrektur und damit eine bei allen Durchlaßfrequenzen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungs- 55 gleichbleibende Kreisgüte der genannten Schwinganordnung
gemäß dem Oberbegriff des Patent- kreise erreicht wird.
anspruchs. Ein praktisch gleichbleibendes Verhältnis von
Ein zweikreisiger Bandpaß kann umgeschaltet Ein- und Ausgangsspannung des Bandpasses im
werden, indem pro Schwingkreis eine gleichbleibende Durchlaßzustand sowie eine gleichbleibende Ein-Induktivität
abwechslungsweise mit verschiedenen 6° gangsimpedanz ist indes, sofern — wie im vorliegen-Kapazitäten
oder eine gleichbleibende Kapazität ab- den Falle — am Eingang und am Ausgang nur eine
wechslungsweise mit verschiedenen Anzapfungen Teilspannung der Schwingkreisspannung zu- bzw.
einer Spule verbunden wird. Die letztgenannte Art weggeführt wird, nicht ohne weiteres zu erreichen,
eines umschaltbaren Bandpasses ist, sofern die Zahl Denn zu diesem Zwecke ist es notwendig, daß das
der verschiedenen Frequenzen groß ist, bei Verwen- 65 Verhältnis zwischen der Spannung des zu- bzw. wegdung
gewöhnlicher Spulen nicht ohne weiteres mög- geführten Signals und der Schwingkreisspannung
lieh, da das Verhältnis der Induktivitäten der ver- gleichbleibt,
scliiedenen Teilspulen größeren Streuungen unter- Aus der schweizerischen Patentschrift 34 05 32 ist
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Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| CH250167A CH445579A (de) | 1967-02-21 | 1967-02-21 | Einrichtung in einem Rufempfänger zum Auswerten eines selektiven Anrufsignals |
| CH250167 | 1967-02-21 | ||
| DEA0057665 | 1967-12-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1537743A1 DE1537743A1 (de) | 1970-01-08 |
| DE1537743B2 DE1537743B2 (de) | 1970-07-09 |
| DE1537743C3 true DE1537743C3 (de) | 1976-09-23 |
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