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DE1509002A1 - Bewehrung fuer Hohlsteindecken - Google Patents

Bewehrung fuer Hohlsteindecken

Info

Publication number
DE1509002A1
DE1509002A1 DE19621509002 DE1509002A DE1509002A1 DE 1509002 A1 DE1509002 A1 DE 1509002A1 DE 19621509002 DE19621509002 DE 19621509002 DE 1509002 A DE1509002 A DE 1509002A DE 1509002 A1 DE1509002 A1 DE 1509002A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcement
bars
longitudinal
cages
ceiling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19621509002
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Stockmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1509002A1 publication Critical patent/DE1509002A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/065Light-weight girders, e.g. with precast parts
    • E04C5/0653Light-weight girders, e.g. with precast parts with precast parts
    • E04C5/0656Light-weight girders, e.g. with precast parts with precast parts with lost formwork

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

Bewehrung für Hohlsteindecken
Die Erfindung betrifft eine Bewehrung für Hohlsteindecken, die sowohl für auf einer Schalung"herzustellende Hohlsteindecken, z.B. Stahlsteindecken als auch für schalungslos zu erstellende Hohlsteindecken "bestimmt ist, die z.B. aus vorgefertigten I-förmigen Hohlsteinbalken entweder dicht an dich* oder mit Abstand voneinander und den Zwischenraum überbrückende· und auf die Flanschen solcher Fertigbalken aufgelagerten Hohlsteinen gebildet werden.
Bei derartigen Decken, die gegebenenfalls auch itiit oberer Ortbetondruckplatte und als Hippendecken mit vermörtelbarer Druckzone der Steine ausgebildet werden keimen, werden beim Verlegen der Hohlformsteine nnf die Schalung oder beim Verlegen der Hohlsteinbalken und der Einhängesteine zwischen den einander zugekehrten Seitenflächen der Steine bzw. der Balken und der Steine in der Spannri'jhr,ung der Decke längsverlaufende Zwischenräume gebildet, in die bei ?uf einer üchalung zu erstellenden I)eel:en die L^ngsbewehruns in Form von Einzelsti-.ben eingelegt v/ira und die anschließend mit Ortbeton- bzw. Mörtel ausgefüllt werden, nach dessen Eniärtung die Decke ausgeschalt werden kann.
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Auch bei den aus Fertigbalken und Einhängesteinen gebildeten Becken dieser Art wird eine Längsbewehrung in Form von Einzelstäben verwendet, die hierbei jedoch bereits bei der Vorfertigung der Balken in diesen angeordnet wird, indem die Einzelstäbe der Längsbewehrung in nach oben offene Rinnen der Balkensteine eingelegt und in diesen einbetoniert bzw. eingemörtelt werden·
Wenn be.i der Herstellung solcher Balken nicht zugleich Bügel angeordnet v/erden, die mit diesen Langsstäben verbunden sind, können die Decken zwischen der Zug- und Druckzone keine Bewehrung erhalten, es sei denn, daß beim Betonieren der Bewehrungsrinnen der Balken im Abstand de:: Bügelbewehrung an den Langsstäben Stellen ausgespart werden, an denen die Längsstäbe ringsherum freiliegen, so daß die Bügel auch nachträglich in Verbindung mit den Stäben der unteren Längsbewehrung angeordnet werden kennen, üin derartiges Vorgehen erschwert jedoch sowohl die Herstellung der Balken im ¥ ertigungswerk als euch die Bildung der Decke c.uf der baustelle außerordentlich und ist sehr umständlich, herden dagegen Bügel bereits im .fertigungswerk in Verbindung mit den Längsstuben uer unteren Balkenbewehrung angeordnet, so erfolgt dies meist in der (/eise, dcM? die Bügel zuerst in die Bewenrungsrinnen der walken eingesetzt und dann die Längsstäbe eingelegt werden. Hierzu müssen aber die Bügel durch besondere maßnahmen in der richtigen Lage festgehalten werden, da sie sonst beim Einlegen dei* Langsstkbe und/otier Betonieren der Rinnen umfallen. Auch wenn zuerst die Längsstäbe und. drnn die Bügel eingesetzt werden, sind solche.zusätzlichen Maßnahmen erforderlich. Trotzdem bereitet es große Schwierigkeiten
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die Bügel in ihrer richtigen gegenseitigen Lage und so zu halten, daß ihr allseitig genügender Abstand von dem Steinmaterial der Hohlsteine gewährleistet ist. Hinzu kommt, üpö die Herstellung der einzelnen Bügel viel Schneide- und üiege- rb^it erfordert. Die gleichen Schwierigkeiten treten beim Einlegen aer Bewehrung bei auf Schalung zu erstellenden Hohlsteindecker) ruf. Schließlich besteht beim Einsetzen der Bügel im Pert igung ;=werk der erhebliche Wachteil, daß die mit ihrem größten Teil frei sus dem Balken vorstehenden Bügel beim Stapeln und Transport der Balken stören und verbogen werden.
Wegen der aulgezeigten Schwierigkeiten wira daher bei solchen Decken im allgemeinen auf die Anordnung von Bügeln verdichtet, womit aber der Jsachteil /e^bunden ist, daß üie .^ecxen nur in beschranktem Umfang anwendbar sino. nach uen deutscnen BubeStimmungen iöt es nur zulässig, solcne Decken ohne Bügel für die geringen Belastungen xm Wohnhausuau anzuwenden, während Decicen für höhere Belastungen Ba^,el enti.ai^en müssen, ulcs ist u.a. dp.muf zurückzufünren, da- bei lecken o<ine .i?ugel bewehrung die iiehubnp.'nnung im Verbund zustand nur durch Beton und Ziegelsuoge, ni-:ht abei durch 'fej.le einer Stahlbewehrung auigenoinr.en werden knnn. Die zulässige Soiiubspannung is I daher bei üeclten ohn=? "1IU "el verhHltnj-^EiLißig' gering und beträgt z.B. nach den deuxcchen j>riubesti;1u..uiv;en nur die H. Ixte der für Decken mit Bügeln zu'Tel- ^senen o
Auijer uen im ruiiüiick auf die Bügelbewehrung erläuterten hi chceiien weise aic bekannte Btweni'vmg für solche Decken den Nachteil ruf, dsi.s die Einzeistäoe 'er Längsuewehrung nur schwer
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im richtigen Abstand von der Wandung der Bewehrungsrinnen gehalten werden können, da Abstandhalter wegen der geringen Querschnittsabmessungen der Rinnen kaum anwendbar sind· Außerdem sind Einzelstäbe nie ganz gerade, so daß es leicht vorkommen kann, daß an einer oder mehreren Stellen eines Längsbewehrungsstabes eine ungenügende und anderen Stellen des Stabes eine übergroße Mörtel- bzw. Betonüberdeckung vorhanden ist. Im ersteren Fall sind Rostschäden zu befürchten, und im zweiten Fall ist, wenn die übergroße Überdeckung an der Unterseite des Stabes vorhand-
den ist, die statische riohe des Bewehrungsstabes geringer als die rechnung
mäßige Höhe, so daß die erforderliche Sicherheit nicht
gegeben ist.
Weiterhin bestent bei Anwendung von Einzelstaben für die Längsbewehrung solcner Decken uer Nachteil, daß die Stabe in der zur Deckung des größtem Momentes erforderlichen stärke auf die ganze Spannweite durcnj.auj.en müssen. An den Randvierteln der Spannweiten wird aber nur noch etwa die Hälfte des Stahlquerachnitts benötigt, so daß die Anwendung der bekannten Einzelstäbe für die untere Längsbewehrung von Hohlsteindecken einen unnötigen ütahiverbrauch bedingt.
Schließlich haben die bisher bekannten Bewehrungen solcher Decken den Macht eil, daß im unteren iecicenteil eine Verbindung von m Spannrichtung aneinanderschließender Deckenfelder durch die Bewehrung nur unvollkommen nerstellbrr ist. Datier muß z.B. für jeden über ein· r tragenden mittel- bzw. Zwischenwand an einen vorgefertigten Honlsteinbalken gleich achig mit diesem anschließenden Balken die vorschriftsnu-bi ,e Auflrgertiefe auf
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BAD ORtQINAt.
der Mittelwand vorhanden 3ein, wodurch unnötig große Wanddicken erforderlich werden.
Durch die vorliegende Erfindung aollen diese Waohueile beseitigt und eine Bewenrung für Hohlsteindecken geschaffen werden, bei deren Anwendung der Arbeitsaufwand auf der Baustelle und gegebenenfalls im Fertigungswerk verringert und durch Ausschal- -. ten von Fehlerquellen eine verbesserte, gleichmäßige Güte der Decken bzw. der zu ihrer Herstellung verwendeten Hohlsteinbalken gewährleistet ist.
Dies wird gemäß der Erfindungin erster Linie dadurch erreicht, daß die Bewehrung der Decke bzw. der vorgeiertigten Hohlsteinbalken durch mindestens eine, tin sich bekannte, aus Längs- und Wuerstaben geschweißte Bewehrungsmatte gebildet ist, die.in der querrichtung entsprechend dem Profil der Hohlformsteine . bZrt'. der Hohlsteinbalken gebogen ist und mit den freien Enden ihrer Querstäbe um das Maß der erforuerlichen Beton- bzw. iiortelüberdeckung nach unten über die an ..en Lttngswänden angeordneten .Längsst.s.be herp.usragt und mit diesen Enden der •^uerstäbe auf die durch das Material der Formsteine bzw. des Hohlsteinbalkens gebildetenuntere Begrenzung der Bewehrungsrinnen zwiacnen den Formsteinen bziv. m den Flanschen der Balkenhonlsceine aufgesetzt ißt.
Bei einer auf diese Weise ausgebildeten Bewehrung ist sowohl bei auf Schalungen zu erstelienden-Hohisteindecken als auch bei aus Balken und ^üllkörpern gebildeten Decken mit einfachen Mitteln eine einwandfreie Bewenrungeverbindung zwischen der Zug-
und Druckzone der Decke gewahrleistet,da die Querstäbe der langgestreckten 909840/0527
ten Bewehrungamatte einschnittige Bügel bilden, die im festen und gleichmäßigen Abstand voneinander und von den Seitenwandungen der Hohlsteine dem über den unteren Steinflanschen vorhandenen Profil der Hohlsteine bzw. des Hohlsteinbalkens folgen. Bei vorgefertigten Balken sind die Längsstäbe der unteren Bewehrung in die Bewehrungsrinnen der Balkenflansche einbetoniert und bilden mit den Querstäben sowie mit dem bzw. den Längsstäben der oberen Bewehrung, mit denen sie fest und zuverlässig-verbunden sind, einen den Balken von Flansch zu Flansch über dessen Oberkante einhüllenden steifen Bewehrungskorb, dessen einzelne Stäbe sowohl in der Längs- als euch in der Querrichtung unverrückbar festgehalten sind und der infolgedessen auoh als Ganzes kaum verformbar ist. Dabei weist die Bewehrung keinerlei frei bewegbare Teile auf, 30 daß Beschädigungen oder Verformungen der Be-. wehrung beim Transport der Balken auf Fahrzeugen oder auf der Baustelle vermieden sind. Vielmehr schützt die steife Bewehrungsumhüllung den Balken gegen etwaige Beschädigungen.
Weiterhin läßt sich die Bewehrungsmatte nach dem Biegen ohne zusätzliche Hilfsmittel oder -maßnahmen leicnt in der richtigen Lage zu den Hohlformsteinen bzw. dem Balken in die Bewehrungsrinnen einbetonieren oder einmörteln, da hierzu lediglich die Enden der Querstäbe mit der richtigen Lage in die Bewehrungsrinnen eingesetzt werden müssen, in der sie sich durch die fieibung ihrer kantigen Schnittflächen an dem Steinmaterial im wesentlichen von selbst halten. Je nach der erforderlichen Beton- oder Mörtel- überdeckung werden die Matten so geschnitten, daß die Buden der
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Querstäbe etwa einen halben bie ganzen Zentimeter über die äußeren Langsstäbe vorstehen* Di die Querstäbe nicht wie sonst übliche Bügel mit ihren Enden um die Längsstäbe herumgebogen sind, kann bei gleichem Stahlctuerschnitt für die Langsstäbe die Bewehrungsrinne im Querschnitt geringer bemessen werden, weil die sonst erforderliche Beton- bzw. Mörteltiberdeckung der umgebogenen . Bügelenden entfällt. Dabei ist die Möglichkeit einer die Tragfähigkeit gefährdenden Rostbildung an den Bügeln wesentlich herabgesetzt, weil die Querstäbe nur an ihren Stirnflächen ohne Betonbzw. Mörtelüberdeckung bleiben und diese Stirnflächen leicht durch einen Überzug oder Anstrich geschützt werden können. Infolge Wegfalls der sonst erforderlichen Bügelüberdeckung können die Längsstäbe bei sonst gleicher Bemessung der Bewehrungsrinnen in diesen um das Maß des Bügeldruchmessers tiefer angeordnet werden, so daß die statische Höhe der Balken um dieses Maß größer und dadurch der Stahlverbrauch geringer wird.
Ferner bietet die Bewehrung nach der Erfindung den Vorteil, daß zwei Möglichkeiten zum Biegen der langgestreckten Matten in der Querrichtung bestehen. Einmal können die Matten so gebogen werden, daß die Langsstäbe auf der dem Balken zugewendeten Innenseite des Bewehrungskorbes liegen und zum anderen kai derart, daß die Langsstäbe auf der Außenseite des Bewehrungskorbes liegen. Hierdurch können die durch die Bewehrung nach der Erfindung gebildeten Bewehrung körbe in verschiedener Anordnung gestoßen und übereinander angeordnet werden, ohne daß hierdurch etwa die Höhenlage aer Langsbewehrun^sstäbe zveier gestoßener oder übereinander angeordneter ISewehrunrrskorbe geändert wird. Bei der Anwendung der
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Bewehrung für aus i'Vrtigbalken und Einhängest einen gebildeten Decken können Überdeckungsstöße bereits im Fertigungswerk mit vorgefertigt werden. Gegebenenfalls können aber Bewehrungskörbe, welche in Fertigbalken einbetonierte bzw. eingemörtelte Bewehrungskörbe übergreifen, a,uch erst beim Verlegen der Fertigbalken auf der Baustelle zusätzlich eingesetzt werden. Hierdurch oder durch riiit der Vorfertigung einsatzbare zusätzliche Bewehrungskörbe ist in einfacher Weise die Möglichkeit gegeben, die Bewehrung z.B. dem tatsächlichen Verlauf der Momente einer Decke bzw. eines Balkens anzupassen und über Stützen durchlaufende Balken oder Decken auszubilden.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand der in der Zeichnung als Beispiele dargestellten Ausführungsformen näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigent
Fig.1) eine geschweißte Bewehrungsmatte üblicher Ausbildung in Draufsicht;
Fig.2)und 5) einen aus der Matte nach Fig.1) geschnittenen Mattenstreifen in zwei verschiedenen Anordnungen zum Biegen in der Querrichtung;
Fig.4) einen entsprechend Fig.2) gebogenen Mattenstreifen mit außeniiegenden Längsstäben im Querschnitt}
Fig.5) einen entsprechend Fig.5) gebogenen Mattenstreifen mit innenliegenden Längsstäben im wuersconitt}
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Fig.6) einen tTberlap punga stoß von zwei entsprechend Fig.4)und 5) gebogenen Mattenstreifen im Querschnitt;
.7) den Überlappungastoß nach Fig.6) in der Seitenansicht;
.8) /die Draufsicht einer geschweißten Bewehrungsmatte üblicher Ausbaidung mit einer Schnittführung, die zur Bildung von Mattenstreifen zur Deokung negativer Momence dient.
Fig.9) einen aus der Matte nach Fig.8) geschnittenen und gebogenen Mattenstreifen, mit außenliegenden Längsstäben im Querschnitt.
Fig.10) einen entsprechend Fig.9) gebogenen Matüenstreifen bzw. Korb, der zur Deckung negativer Momente auf einen Fertigbalken mit einer Bewehrung nach Fig.5) aufgesetzt ist im Querschnitt;
Fig.11) den Durchlauf-Stoß von zwei mit einer Bewehrung nach Fig.5) versehenen Fertigbalken auf einer Mitteiwand mit der zur Aufnahme der negativen Momente dienenden Zusatzbewehrung nach Fig. 9) und 10) in Seitenansicnt;
Fig.12) einen Querschnitt durch eine Hohlsteindecke aus Fertigbalken und Einhängesteinen niedriger rs^uhöhe;
Fife-. 1 z>) einen der Fig. 1^) entsprechenden Querschnitt durch eine xiohlsteindecke größerer Bauhöhe;
Fig.14), 15) u.16) die Anwendung der Bewenrung nach der Erfindung bei Fertigbalken verschiedener Querschnittsformj
Fig.17) einen Querschnitt durch eine auf einer Schalung hergestellte Hohlsteindecke mit der Bewehrung nach der Erfindung;
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Fig.18) eine Seitenansicht zu Fig.17) ohne Ortbeton}
fig.19) einen Querschnitt durch eine auf einer Schalung hergestellte Stahlbetonrippendecke mit der Bewehrung nach der Erfindung;
Fig.20) eine Seitenansicht zu Fig.19) ohne Ortbeton;
Fig«21) einen jfertigbalken mit der Bewehrung nach der Erfindung, wobei die Querstäbe und ein oberer Längsstab in der Druckzone des Balkens eingemörtelt sind, in schaubildlicher Teilansicht}
Fi1S;.22) ebenfalls in schaubildlicher Teilansicht eine aus zwei Formsteinreihen gebildete Platte mit entsprechend Fig.21) emgemörtelter Bewehrung nach der Erfindung;
FiA".23) die Momentenfläche einer Decke bzw. eines Balkens auf zwei Stützen;
Fig.24) bis 28) verschiedene Ausführungsformen einer auf die Stützweite der Decke bzw. des Balkens nach Fig.23) durchgehender Bewehrung nach der Erfindung;
Fig.29) die Momentenfläche für eine Decke bzw. einen Balken auf zwei Stützen mit einer tacglichkeit zur Staffelung der Momentendeckung}
Fig.50)t51) und 52) verschiedene Ausführungsformen zur Staffelung bzw. Anpassung der Bewehrung nach der Erfindung an die Moment enflache;
Fig.55) die Momentenfläche einer über zwei Felder durchlauienden Decjce mit Kragarm und
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gjg»54) «ine Ausftihrungsform der Deckung der Momente nach .33) durch die Bewehrung nach der Erfindung.
Die Bewehrung nach der Erfindung ist, wie insbesondere aus den Eig.1) bis 9) ersichtlich ist, aus streifenförmigen, langgestreckten Bewehrungsmatten gebildet, die gemäß Fig.1) und 8) aus üblichen Bewehrungsmatten aus miteinander verschweißten Längs- und Querstäben geschnitten aein können. Die in Pig.1) dargestellte Bewehrungsmatte 1 kann z.B. mit jeweils doppelten Längsstäben 2 versehen sein, die mit Ausnahme der Rendstäbe doppelpaarweise im Abstand von etwa fünfundvierzig Zentimetern parallel zueinander verlaufen, und mit Querstäben 3 verschweißt sind, die rechtwinklig zu den Längsstäben 2 angeordnet sein können. In der Mitte zwischen je zwei Paaren von Längsstäben 2 kann ferner ein Einzellängsstab 4 angebracht sein. Der Querabatand zwischen den mit gestrichelten Linien 5 angedeuteten Mitellinien der Längsstab-Doppelpaare kann daher etwa fünfzig Zentimeter betragen. Die Matte 1 kann zur Bildung der Bewehrung nach der Erfindung entlang den Mittellinien 5 in langgestreckte bzw.· streifenförmige Bewehrungsmstten 6 (vgl. Fig.2) und 3) aufgeschnitten sein, die an den Längsrändern jeweils mit einem Lengsstabpaar 7 und in der Mitte mit dem Einzellängsstab 4 versehen sind·
Die Rechteckmatten 6 werden gemäß der Erfindung in der Querrichtung so geborgen, daB sie der Querachnittaform der zur BiI-
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dung der Decke verwendeten Hohlformsteine bzw. der aus diesen gebildeten Fertigbalken folgen. In Pig.6) ist ein solcher Fertigbalken im Querschnitt durch die gestrichelten Linien angedeutet und mit 8 bezeichnet. Zur Bildung der erfindungsgemäßen Bewehrung für einen solchen Fertigbalken 8 können die Eeehteckmatten 6 nach Fig.2) z.B.* so gebogen werden,daß sie die in Fig.4) dargestellte M-Form mit außenliegenden Längsstabpaaren 7 und dem ebenfalls außenliegenden Mittellängsstab aufweisen; sie können aber entspr. Fig.J) auch umgekehrt zu der M-Form gebogen werden, so daß die hier mit 7' bezeichneten Längsstabpaare sowie der Mittellängsstab 41 auf der Innenseite des durch das Biegen der Recnteckmatte 6 gebildeten Bewehrungskorbes liegen. Dies stellt einen erheblichen Vorteil der Bewehrung nach der Erfindung dar, weil es durch Anwendung von Bewehrungskörben 9 mit außenliegender Liingsbewehrung 7»4· und von Bewehrungskorben 10 mit innenliegender Längsbewehrung 7', 4-1 möglich ist, solche Bewehrungskörbe etwa in der aus Fig.?) ersichtlicnen Weise zu stoßen oder mit ähnlichen Bewehrungskorben zusammen etwa nach Fig.tO) und 11) oder nach Fig.27)» 28), 30) bis 32) oder Fig.34) übereinender anzuordnen und damit die Längabewehrung einer Jecke oaer einee Balkens dem iKxomentenverlauf und ggfs. auch dem Querkraft verlauf anzupassen, jtfach Fig.b) und 7) liegen dabei die Querstäbe 3 der Bewehrungskörbe 9, 10 in einer Ebene.
In Fig.8) ist eine Bewehrungsmatte 11 dargestellt, die zwischen den Längsstab-Doppelpaaren 12 jeweils mit zwei in· geringem Querabstand voneinander angeordneten Einzellängsstäben 13, 14
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versehen igt. Eine derartige Matte 11 kann entlang den in Pig.8) gestrichelt dargestellten Linien 15 aufgeschnitten werden, so daß , Reohteokmatten 16 der in Fig.9) niit gestrichelten Linien dargestellten Form entstehen. Wenn derartige Hechteckmatten 16 in der Querrichtung entsprechend Pig.9) zu der in dieser Figur mit ausgezogenen Linien dargestellten Querschnittsform gebogen werden, so werden Bewehrungskörbe 17 Mit einer oberen Längsbewehrung aus zwei Längsstabpaaren 12 und einer unteren Längsbewehrung wotarmig aus den Einzellängsstäben 13 und 14 gebildet. Solche Bewehrungskörbe 17 können, wie aus Pig.10) und 11) ersichtlich ist, zur Xieckung negativer Momente bei Durchlaufdekken oder -balken angewendet werden.
Bei der Ausführungsform nach diesen Figuren sind die Fertigbalken 8) mit einem Bewehrungskorb 10 der in Fig.5) dargeatelten M-Porm mit innenliegender Längsbewehrung 7% 4' versehen, der mit seinen Längsstabpaaren 71 in Bewehrungsrinnen 19 der Flansche 20 der den Balken bildenden Hohlste'ine einbetoniert bzw. eingemörtelt ist. Der richtige Abstand der Längsstabpaare von aer Steinwandung der Bewenrungsrinnen 19 wird dabei in ; einiacüer Weise durch die freien Enden 21 der Queratäbe 3 des Bewehrungskorbes 10 gesichert, die mit- ihrer scharfkantigen Stirnfläche auf das Steinmaterial des Balkens in den Bewehrungsrinnen aufgesetzt werden und durch ihre Reibung mit dem Steinmaterial m ihrer Lage gehalten werden. Der Bewehrungskorb 10 ist außerdem mit seinem mittleren Einzeilängsstab 4' in einer Rinne 22 am oberen Balkenrand vermörtelt. Auf diese Weiee ist der Bewenrungskorb 10 außeroraentiion fest mit den Balken θ
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verbunden und kann beim Transport und Einbau der Balken nicht verformt und aus seiner Lage gebraont werden. Daa gleiohe giltf wenn statt eines Bewehrungskorbea 10 mit innenliegender Längsbewehrung ein Bewehrungskorb 9 mit außenliegender LÄngsbewehrung 7, 4 bei der Vorfertigung der. Balken mit diesen durch Einbetonieren oder Einmörteln verbunden wird, wie dies in Pig.6) angedeutet ist·
Bei der.Ausführungsform nach Fig.10) und 11) ist der Stoß der beiden Balken 8 über der Mittelwand 18 durch einen entspr. Fig»9) hergestellten Bewehrungskorb 17 überbrückt, dessen obere Längastabpaare 12 und untere Einzellängsstäbe 15» 14 auf der Außenseite der Querstäbe 3 liegen und der daher auf die einander zugewendeten Enden der Balken 8 so aufgesetzt werden kann, daß die in M-Form verlaufenden Querscäbe 3 in den gleichen Ebenen liegen.
In Fig.12) ist ein Ausschnitt einer Hohlsteindecke verhältnismäßig niedriger Bauart aus ebenfalls im Querschnxtt etwa M-förmigen üertigbalken 8 und als Hohlsteine ausgebildeten Füllsteinen 23 dargestellt, deren Bewehrung aus entsprechend Fig.6) und 7) geformten und gestoßenen Bewehrungskörben 9 und 10 besteht. Zwischen den Seitenflächen der Balkensteine über deren Flansch und den Seitenflächen der Füllsteine 23 sind dabei schräg aufeinander zu verlaufende Längszwischenräume bzw. obere Bewehrungsrinnen 24 gebildet, die zur Herstellung der Decke mit Ortbeton oder Ortmörtel ausgefüllt werden.
Fig.13) zeigt, wie eine Decke erheblich größerer Bauhöhe mit . den gleichen Fertigbalken 8 in einfacher Weise dadurch gebildet
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werden kann, daß aus den Rechteckmatten 6 V-förmige Bewehrungskörbe 25 gebogen und zusammen mit den Balken 8 Hohlformsteine 23' entsprechend größerer Höhe verwendet werden. In diesem Fell sind die Fertigbalken mit einer oberen Bewehrung 26 aus einem einzelnen Längsstab versehen. Die Balken 8 können 2t nach ihrer Länge nur einen durchgehenden Bewehrungskorb 25 enthalten, dessen Längestäbe an der Außen- oder Innenseite der Querstäbe 3 liegen könneni sie können aber» wie in Fig.13) dargestellt, · uch gestoßene Bewehrungskörbe 25, 26 enthalten, deren Längsstäbe innen und außen liegen. Im übrigen ist bei der Ausführungsform nach Fig.13) eine ebenfalls aus Bewehrungsmotten gebildete Querbewehrung 27t 28 angeordnet, die durch den oberen ßand der Bewehrungskörbe 25, 26 in ihrer Lage geht Iten wird.
Die Figuren 14,) I5) und 16) zeigen, da'* die Bewehrung nach der Erfindung auoh in Verbindung mit anderen Querschnittsfonnen von Fertigbalken in der gleichen Weise anwendbar ist.
In Fig.17) und 1Θ) let die Anwendung der Bewehrung nach der Erfindung für eine auf einer nicht dargestellten Schalung herzustellende Decke aus Hohlformsteinen 29 dargestellt. Die Steine £9 sind hierbei mit unteren Flanschen 30 versehen, die beim Verlegen der Steine mit deren Seitenwandungen Längszwiscnenräume bzw. Bewehrungsrinnen 31 einschließen. In diese werden Bewehrungskörbe 32, die "aus den Rechteekm·:tten 6 oder ähnlichen Mattenstreifen entsprechend der Querschnittsform der Steine 29 gebogen sind, so eingesetzt, daß die überstehenden Enden 21 der Querstäbe 3 ebenfalls auf das die Bewehrungsrinnen 3-1 unten begrenzende Stein-
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material aufgesetzt werden und dadurch die Bewehrungskörbe 32 in ihrer Lage halten. Die Hohlformsteine 29 sind hierbei, wie aus I1Ig. 18) ersichtlich ist, mit querverlaufenden Ausnehmungen 35 versehen, die vermörtelt werden und dadurch die statische Zusammenwirkung· der Deepensteine gewährleisten. Die Querstäbe 5 der Bewehrungskörbe 52 sind hierbei in einem der Länge der Steine 29 entsprechenden Abstand voneinander angeordnet, so daß sie mit ihrem oberen Teil jeweils in einer Querausnehmung 53 der Steine liegen. Wie in Fig.17) und 18) durch die gestrichelten Linien angedeutet ist, können die Steine benachbarter Steinreihen in der bei solchen Decken üblichen /eise gegeneinander versetzt angeordnet sein, wobei sich auch die Bewehrungskörbe 52 benachbarter Steinreihen ohne weiteres mit ihren Querstäben versetzt zueinander anordnen lassen.
Tig.19) und 20) zeigen die Anwendung von Bewehrungskörben 29 zur Herstellung von Stahlbetonrippendecken mit statisch unwirksamen Hohlformsteinen JA. Die Bewehrungskörbe 29 und ihre Anordnung entsprechen dabei Fig.17)·
Zwei weitere Anwendungsmöglichkeiten der Bewehrung nach der Erfindung sind in Fig.21.) und 22) dargestellt. Fig.21) zeigt einen vorgefertigten Hohlsteinbalken, bei dem der Bewehrungskorb mit dem oberen gestrichelt dargestellten Teil 36 der Queretäbe 3 und einem mittleren Einzelstab 4 in Querrillen 37 und Längsrillen 58 eingemörtelt ist. Nach Fig.22) ist aus zwei untereinander angeordneten Reihen von Hohlsteinen 59 ein plattenförmiger Bauteil gebildet, der an seinen Längsrandern Kit unteren Flanschen versehen ist. Die Bewehrung besteht hier aus einem der Breite des
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Bauteiles entsprechenden Bewehrungskorb, der mit je einem
Längsstabpaar 41 In Bewehrungsrinnen 42 der Plansche 40 einbetoniert bzw. eingemortelt ist. Ferner sind die Querstäbe 3 jeweils mit ihrem oberen Teil 43 und zwei Längastäbe 44 dea Bewehrungskorb ea in entsprechende Querrillen 45 und Längsrillen der Steine einbetoniert. Der zwischen den Steinen 39 der beiden Reihen gebildete Längszwisohenraum 47 enthält ebenfalls einen Mattenstreifea, dessen Querstäbe in die Querrilien 45 eingreifen und dort eingemortelt sein können.
In den Pig.24) bis 28) sind verschiedene Möglichkeiten zur Anordnung der Bewehrung nach der Erfindung für einen freiaufliegenden Baiken auf zwei Stützen mit der in Fig. 23 gezeigten Momentenfläohe dargestellt. Nach Fig. 24)ist die Bewehrung.duroh einen auf die Stützlänge des Balkens durchgehenden Bewehrungskorb gebildet, während sie gemäß Pig.25) aus zwei gleichen, auf die Stützlänge durchgehenden Bewehrungskörben besteht . Der in dieser Figur undauoh in den Pig.26) bis 28) in*der unteren Reihe gezeigte Bewehrungskorb ist jeweils ein Korb 10 mit auf der
Innenseite der Querstäbe 3 liegenden Längsatüben etwa naoh Pig.5)»
während der darüber angedeutete KorT korb 9 mit außenliegenden Längsstäb«
j§weile einem Bewehrung
3-
n-e'twa nach Pig.4) entspricht.
Pig.25) zeigt, daß mit zwei 'Bewehrungskörben, die der* AuBführungaform nach Pig.24) entsprechen, eine doppelt so starke Bewehrung gebildet werden kann, ohne daß hierdurch die Höhenlage der
Längsstäbe der Bewehrung geändert werden müßte·
Pig.26) zeigt eine Bewehrung, bei der zwei kürzer· Bewehrungbkörbe 10, § mit innen- und außenliegenden LängBBtäben in PeId-
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BAD ORIGJJvlAjL
mitte etwa naoh Fig.jD gestoßen sind. Nach Fig.27) sind zwei stumpf aneinandergrenzende Bewehrungakörbe 10 duroh Überdeokung mit einem Korb 9 mit außenliegenden Längsatäben gestoßen, wobei der mittlere Korb 9 statisch nicht selbständig ausgenutzt iatf während in S1Ig.28) ein' Überdeckungsatofl geneigt ist» bei dem der mittlere Korb 9 statisch genutet wird·
Bei der Ausführungsform naoh Fig.30 bis 32) ist die Bewehrung der Momentenflaehe nach Pig,29) angepaßt. Naoh Pig.30 wird dabei die Bewehrung duroh zwei Bewehrungskörbe S, 10 gebildet, die in dem in Fig.29) angedeuteten Bereich 50 des Größtmomentea einander übergreifen und in diesem Bereich daher eine stärkere Bewehrung ergebeni als in den Auflagerbereichen 51. Gemäß Jig.31) ist ein auf die Stützlänge durchgehender Bewehrungskorb 10 angeordnet , der im Bereioh 50 durch einen Bewehrungskorb 9 von der Länge des Bereiches 50 überdeokt ist. Schließlich iat naoh !ig.32) die Bewehrung aus drei Körben zusammengeaetzt, von denen der mittlere Bewehrungskorb 10 stärker ausgebildet bzw. mit Längestäben größeren Querschnittes versehen ist, ala die seitlichen j Körbe 9« Die im Bereich 50 erforderliche größere' Momentendeokung wird dabei allein durch die stärkeren Längsetäbe des mittleren ■ Korbes 10 erreicht.
Bei der AusführVmgsform für einen über awei Felder (? 1 und € 2 durchlaufenden Balken bzw. eine eolohe Deoke mit einem Kragarm mit dem Momentenverlauf +M1, -MB, +M2 und -MO naoh ?ig.33) ist die Bewehrung nach der Erfindung dadurch dem Momentenverlauf •angepaBt, daß innerhalb dee Feldes bzw. der Stützweite£i ein Bewehrungskorb 10. und ein diesen vom Auflager A her übergreifender Bewehrungskorb^^tnjejardn*i J.st, die zusammen eine ge-
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staffelte Bewehrung zur Aufnahme des Momentes M1 ergeben; daran anschließend ist innerhalb des Feldes bzw. der Stützweite (I 2 ein Bewehrungskorb 10p und im Abstand von diesem im Ubergangsbereicht τοη dem Moment +M2 zu dein luoment -kC bis etwa zu dem Aullager C ein Bewehrungskorb 1O5, angeordnet, im Bereich ues negativen btutzenmomentes MB ist auf aie Enden der ivöroe 10. und 1Q^ ein Stützmomoiitenkorb 17 mit oberer Lan^aoewenrung 12 entsprechend Fig. 10) und 11) aufgesetzt und ein ebensolcher Sti'tzmomentenkorb 17 13t im Bereich ues negativen Momentes -MG 'iigeordnet, der den Bewenrungskorb 3 übergreift. Schließlich ist zur Deckung des Momentes +112 ein Bewehrungskorb 92 auf die Enden der Körbe IO2 und IO5 aufgesetzt.
Patentansprüche t
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BAD OFHQJNAl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Bewehrung für Hohlsteindecken oder für aus Hohlsteinen zusammengesetzten Fertigbalken oder -platten für solche Decken oder ähnliche Bauteile, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch mindestens eine An sich bekanntet Blub Längsstäben (2, 4, 12, 13» 14) und Querstäben (3) zusammengesetzte, geschweißte Bewehrungsmatte (6, 16) gebildet ist, die in der Querrichtung entsprechend dem Profil der Hohlformsteine (29, 54) bzw. des vorgefertigten Honisteinbalkens (8), gegebenenfalls auch eines vorgefertigten plattenförmigen Bauteils aus mehreren Reihen von Honlsteinen (59)» gebogen ist und mit den freien Enden (21) ihrer Querstäbe (5) um das Maß der erforderlichen .Beton- oder juöi telüberdeckung nach unten über die an den Längsrändern angeordneten -uängsstäbe (7, 7*» 41) herausragt und mit diesen Enden (21) der Querstäbe (3) auf die durch das Material der Hohlformsteine (29, 34) bzw. des Balkens (b) oder der Platte gebildete untere Begrenzung der Bewehrungsrinnen (31) zwischen den Formsteinen (29, 54, 39) bzw. uer in den Flanschen (20, 4ü) der vorgefertigten Balken oder Platten gebildeten Bewenrungsrizuuen (19, 42) aufgesetzt ist.·
    Bewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Biegen der Rechteckmatten (6, 16) in
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    Querrichtung gebildeten Bewehrungskörbe (9> 17) mit auf der Außenseite der Querstäbe (3) liegenden Le.ngsstäben (4, 7» 12, 13, 14) versehen sind.
    3. Bewehrung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Biegen der Rechteclnnatten (6) gebildeten Bewehrungskörbe (1O) mit aul" der Innenseite der Querstäbe (3) liegenden Längsstäben (41, 71) versehen sind.
    4. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbewehrung der durch das Biegen der Rechteckmatten (6) gebildeten Bewehrungskörbe (9> 10) an den unteren Längarändern der Körbe aus Doppelstäben bestehen.
    5» Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis i, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbewehrung der durch das Biegen der Rechteciunr tten (16) gebildeten Bewehrungskörbe (17) am. oberen Hand des Korbes durch zwei Doppelstäbe (12) gebildet ist.
    6» Bewehrung· nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die lie cht eckmatt en (6, 16) aus üblichen geschweißten Bewehrungsiuatten (1»11) geschnitten sind).
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    7· Bewehrung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechteckmatten (6) aus Bewehrungsmatten (1) geschnitten sind, die an den in Spannrichtung verlaufenden Rändern mit Doppel-Längsstäben (2) und zwischen den Handdoppelstäben mit dicht· nebeneinander verlaufenden Paaren aus Doppelstäben (2) versehen sind und bei denen die Trennschnitte jeweils längs der Mittellinie (5) jedes Paares aus Doppelstäben (2) verlaufen. ■ .
    8. Bewehrung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Rechteckmatten (16) aus Bewehrungsmatten (11) geschnitten sind, die an den in Spannrichtung verlaufenden Rändern mit Einzellängsstäben (13> 14) und zwischen diesen abwechselnd mit einem Paar aus Doppellängsstäben (12) und mit zwei Einzellängsstäben (13> 14) versehen sind und bei denen die Trennschnitte jeweils entlang der Hittellinie (15) zwischen zwei Einzellängsstäben (13, 14) verlaufen·
    9. Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für einen im querschnitt trapezförmigen Balken mit unteren Planschen zur Auflagerung von als -blillkörpom dienen.en Hohlsteinen und in den jj'lanscnen sowie im oberen Baikenteil angeordneten Bewehrungsrinnen, dadurch gekennzeichnet, daß die durcii das Biegen der Recht eckmatte (6) gebildeten Bewehrungskorbe (9, 10) im Querschnitt M-förmig ausgebildet sind
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    10. Bewehrung naoh einem der Ansprüche 1 bis 7 für einen im Querschnitt trapezförmigen Balken mit unteren Flanschen zur Auflagerung von als Fiillkörpern dienenden Hohlsteinen und zn den Flanschen angeordneten Bewenrungsrinnen, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Biegen der Reohteokmatten (6) gebildeten Bewehrungskörbe (9» 10) im Querschnitt in Form eines umgekehrten "V" ausgebildet sind.
    11. Bewehrung naoh Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das Biegen der Bewehrungsmatte (16) gebildete Bewehrungskorb (17) als Bewehrung zur Aufnähme von negativen Momenten im Querschnitt in Form eines umgekehrten "V11 mit längerem Verbindungssteg ausgebildet und mit ewei Paaren von Doppellängsstäben (12) an der Außenseite des VerbindungBsteges als obere Negativ-Bewehrung versehen ist·
    12. Bewehrung naoh einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Bewehrungskurbe (10) mit auf der Innenseite der Queretäbe (5) angeordneten Längsstäben (4't 71) duroh BewehrungskOrbe (9) mit auf der Außenseite der.Queratäbe (3) angeordneten Längsstäben (4*, 7, 12, 13, 14) überdeckt sind.
    15. Hohlsteindecke aus auf einer Schalung verlegten Deckensteinen ocer aus vorgefertigten Hohlsteinbalken oder -platten und auf untere seitliche Plansche derselben
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    aufgelagerte Hohlsteinen als Füllkörper, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Bewehrung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.
    14. Decke bzw. Balken oder Platte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die tjuerstabe (J) der Bewehrungskörbe (9» 10) mit ihrem obenliegenden Quersteg (36) in Querausnehmungen (33> Yi t 4-5) der Deckensteine (29) bzw. Balkensteine (39) eingemörtelt sind·
    15· Decke bzw. Balken oder Platte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungskörbe (9» 10) mit je einem oder mehreren oberen Einzellängsetäben (4, 4') ♦ in obere Längsrillen (38, 46) eingemörtelt sind.
    16. Vorgefertigter Balken oder Platte nach einem der Ansprüche 13 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungskörbe (9» 10) mit ihren unteren Doppellängsstäben (7» 7', 41) in die Bewehrungsrinnen (19» 42) der Flansche (20, 40) einbetoniert bzw. eingemörtelt sind.
    17. Decke bzw. Balken oder Platte auf zwei Stützen nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus Bewehrungskörben (9 oder 10) gebildet ist, die auf die Stützlänge durchgehen (fig.24).
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    18. Deoke "bzw. Balken oder Platte auf zwei Stützen nach exnem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus zwei auf Stützlange durchgehenden gleichstark ausgebildeten Bewehrungskorben (9> 10) besteht, die mit gegeneinander versetzten Querstäben (3) übereinander angeordnet sind (Fig.25)·
    19· Deoke bzw. Balken oder Platte auf zwei Stützen nach einem der Ansprüche 14 bia 16, dadurch gekennzeichnet, daß die' Bewehrung aus zwei jeweils vom Auflager bis etwas über die Feidmitte weichenden, gleichstark ausgebildeten Bewehrungskörben (9» 10) besteht, die sich in Feldmitte überlappen (Fig.26).
    20· Decke bzw. Balken oder Platte auf zwei Stützen nach einem der Ansprache 14 bis 16, dadurcn gekennzeichnet, daß die Bewehrung s.us zwei jeweils vom Auflager bis kurz vor Feldmitte weichenden gleichartigen und gleichstarken Bewehrungskörben (10) mit auf der Innenseite der Querstäbe liegenden Lungsstäben und einem im Bereich der Feldmitte angeordneten Bewehrungskorb (9) mit auf üer Außenseite der Querstäbe liegenden jjängsstäben bestent, der auf die einander zugewendeten Enden der Bewehrungskörbe (10) zur Stoßüberdeckung aufgesetzt ist (Fig.27)ι 28).
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    21·. Decke bzw. Balken oder Platte nach Anspruch 20t dadurch' gekennzeichnet, daß zwisohen den einander zugekehrten Enden der gleichartigen Bewehrungskörbe (10) ein größerer Abstand besteht und der Überdeokungskorb (9) statisch mitwirkend ist (Pig.28)·
    22. Decke bzw. Balken oder Platte nach Anspruch 19 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die länge der Bewehrungskörbe (9, 10) in den Überlappungs- bzw. ÜberdeckungsBtößen der Momentenfläche angepaßt ist (Fig.30) und 32)·
    23· Decke bzw. Balken oder Platte auf zwei Stützen nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus einem auf Stützlänge durchgehenden Bewehrungskorb (10) mit auf der Innenseite der Querstäbe angeordneten Längsstäben und einem zur zusätzlichen Deckung der Größtmomente dienenden Bewehrungskorb (9) mit auf der Außenseite der Querstäbe liegenden längsstäben besteht, der von Feldmitte aus nach beiden Auflagern zu bis zu einer einem bestimmten Feldmoment entsprechenden Länge reicht (Pig.31).
    24» Über zwei Felder durchlaufende Decke bzw. Balken oder Platte auf drei Stützen mit Kragarm nach einem der Ansprüche 1? bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung im ersten Feld (^ 1) aus zwei zur Deckung des Momentes +M1 einander überlappenden Bewehrungskörben ('9i und 1O1) besteht, von denen der Bewei- ngskorb (1O1)
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    bis zur Stütze (B) reicht, und im Anschluß an den Bewehrungskorb (1O1) im Feld (£2) ein biß vor die Feldmitte dieses Feldes reichender gleichartiger Bewehrungskorb (IO2) sowie im Längsabstand von diesem ein ebenfalls gleichartiger Bewehrungskorb (10* ) angeordnet ist, der bis aur Stütze C reicht, und daß zur Deckung der negativen Stüteenmomente -MB und -MC je ein in seiner Länge der Länge der Momentenflächen entsprechender Bewehrungskorb (17) mit am oberen Verbindungssteg der Querstäbe angeordneten oberen Längsstäben auf die einander zugekehrten Enden der Bewehrungskorbe (10-| und IO2 ) sowie auf das an der Stütze O befindliche Ende des BewehrungBkorbes (10*) aufgesetzt ist, während das positive Feldmoment +M2 durch einen Bewehrungskorb (9x) gedeckt wird, der von der Mitte des Feldes (t 2) aus die Bewehrungskörbe (IO2 und IO3) überlappt·
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0339018A1 (de) * 1988-04-22 1989-10-25 "FER" FERTIGTEIL- ENTWICKLUNGS-RING GESELLSCHAFT M.B.H. &amp; Co. K.G. Gitterträger für die Herstellung von teilweise vorgefertigten Stahlbetondecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0339018A1 (de) * 1988-04-22 1989-10-25 "FER" FERTIGTEIL- ENTWICKLUNGS-RING GESELLSCHAFT M.B.H. &amp; Co. K.G. Gitterträger für die Herstellung von teilweise vorgefertigten Stahlbetondecken

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