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DE1508574B1 - Einrichtung zur Regelung der Wärmezufuhr für Durchlauf- und ähnliche öfen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Wärmezufuhr für Durchlauf- und ähnliche öfen

Info

Publication number
DE1508574B1
DE1508574B1 DE19661508574 DE1508574A DE1508574B1 DE 1508574 B1 DE1508574 B1 DE 1508574B1 DE 19661508574 DE19661508574 DE 19661508574 DE 1508574 A DE1508574 A DE 1508574A DE 1508574 B1 DE1508574 B1 DE 1508574B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
control
temperature
voltage
control loop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661508574
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr.-Ing. 3200 Hildesheim Heine
Original Assignee
Karl August Heimsoth, Industrie- u. Tunnel-Ofenbau GmbH, 3200 Hildesheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl August Heimsoth, Industrie- u. Tunnel-Ofenbau GmbH, 3200 Hildesheim filed Critical Karl August Heimsoth, Industrie- u. Tunnel-Ofenbau GmbH, 3200 Hildesheim
Publication of DE1508574B1 publication Critical patent/DE1508574B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/30Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B9/40Arrangements of controlling or monitoring devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D19/00Arrangements of controlling devices
    • F27D2019/0006Monitoring the characteristics (composition, quantities, temperature, pressure) of at least one of the gases of the kiln atmosphere and using it as a controlling value
    • F27D2019/0018Monitoring the temperature of the atmosphere of the kiln
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D19/00Arrangements of controlling devices
    • F27D2019/0028Regulation
    • F27D2019/0034Regulation through control of a heating quantity such as fuel, oxidant or intensity of current
    • F27D2019/004Fuel quantity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D19/00Arrangements of controlling devices
    • F27D2019/0028Regulation
    • F27D2019/0059Regulation involving the control of the conveyor movement, e.g. speed or sequences
    • F27D2019/0062Regulation involving the control of the conveyor movement, e.g. speed or sequences control of the workpiece stay in different zones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Regeln der Wärmezufuhr von Durchlauf- und ähnlichen Öfen, denen, bezogen auf die gesamte Verweildauer des Brennautes im Ofen, in kürzeren Zeitabständen bestimmte Mengen des Brenngutes zugeführt und entnommen werden, ohne daß dabei der gesamte Brennraum des Ofens betriebsmäßig ganz entleert wird, wie es z. B. bei Durchlauf-, Tunnel- oder Drehherdöfen bzw. ähnlich betriebenen Öfen anderer Konstruktionen der Fall ist-, und bei denen innerhalb bestimmter Temperaturintervalle bestimmte Aufheiz-oder Abkühlgeschwindigkeiten nicht über- bzw. unterschritten werden dürfen, am ein einwandfreies Brennergebnis zu erhalten.
  • Da sich bei einem Tunnelofen die auftretenden Verhältnisse am leichtesten übersehen lassen, beschränk-en sich die nachfol-enden Ausführungen auf Tunnelöfen. Sie gelten jedoch unter Berücksichtigung, der eventuell etwas veränderten Verhältnisse auch für andere Ofentypen.
  • Die Wärmeaufnahme bzw. -abgabe des Behandlungsgutes erfolgt durch Strahlung von den Ofenwänden und Konvektion mit der Ofenatmosphäre in Abhängigkeit der jeweiligen Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur der Ware und ihrer Umgebung sowie der Zeitdauer, während der sich die Ware im Bereich eines bestimmten Temperaturintervalls befindet. Die mittlere Ofenraumtemperatur muß, solange das Behandlungsgut Wärme aufnehmen soll, immer über der Temperatur des Behandlungsgutes liegen, und zwar muß die Differenz um so größer sein, je schneller die Ware erhitzt werden soll. Bei einem Tunnelofen mit kontinuierlicher und festgelegter Durchlaufzeit und gleichbleibendem Durchsatzgewicht können die an den einzelnen Punkten des Ofens erforderlichen Ofenraumtemperaturen über die Ofenläng C ge in Form einer Kurve, der sogenannten Brennkurve, aufgetragen werden, die mit Hilfe der über die Ofenlänge verteilt angeordneten Brenner eiii-estellt werden kann. Zur Aufrechterhaltung dieser Temperaturverteilung über die Ofenlänge genügen die bisher bekannten Regelmethoden mit einer für die Praxis ausreichenden Genauigkeit, falls die Ofen in mehrere Regelzonen unterteilt sind und die örtlichen Ofenraumtemperaturen den Regelbefehlen mit ausreichender Geschwindigkeit folgen. Sie versagen jedoch, falls zeitlich gesehen das Durchsatzgewicht schwankt, sei es durch Veränderuno, des Gewichtes der einzelnen Chargen, sei es durch Änderung der Durchlaufzeit. In beiden Fällen muß die Geschwindigkeit der örtlichen Wärmeaufnahme der Ware durch Veränderung der örtlichen Temperaturdifferenzen den geänderten Verhältnissen angepaßt werden, d. h., die Brennkurve muß neu eingestellt werden. Bei den brennstoffbeheizten Öfen kommt erschwerend hinzu, daß bei einer durch einen Regelbefehl veranlaßten veränderten Brennstoffzufuhr die örtlichen Temperaturen im Ofenraurn nicht sofort, sondern erst mit einer verhältnismäßig großen Verzögerung folgen.
  • Es ist eine Einrichtung zur Regelung von Brenn-und Glühvorgängen in Durchlauföfen bekannt, bei welcher die Regelung der Heizleistung des Ofens und der Durchlaufgeschwindigkeit des Brenngutes mittels Thermospannung in Abhängigkeit von der Temperatur des Brenngutes erfolgt, und zu diesem Zweck sind über die Brenn- und Glühstrecke mehrere die Temperatur des Durchlaufgutes messende, mit Doppelmeßstellen versehene Thermoelemente verteilt, bei denen die Spannung der einen Meßstelle jedes Thermoelementes zur Regelung der Heizleistung der entsprechenden Heizgruppe des Ofens und die Spannung der zweiten Meßstelle jedes Thermoelementes mit den entsprechenden Spannungen der anderen Thermoelemente zu einer Summenspannung vereint zur Steuerung der Durchlaufceschwindigkeit des Gutes dient. Diese bekannte Einrichtung 7# konnte für die nachstehend zu erläuternde Erfindun- keine Anregung geben, weil bei der Erfindung eine Regelung der Durchlaufgeschwindigkeit dcs Brenngutes nicht stattfindet.
  • Das der Erfindung zu ' -runde liegende Problem besteht vielmehr darin, eine Einrichtung zu schaffen, die die vorerwähnten Faktoren und Funktionen zu einer bestimmten Regelfunktion automatisch umwandelt und die Regelung der dem Ofen zugeführten Wärmemengen so durchführt, daß an keiner Stelle des Ofens die zulässigen Toleranzen der örtlichen Temperaturen überschritten werden und unabhängig von den einzelnen örtlichen Ofenraumtemperaturen dem Behandlungsgut auf seinem Weg durch Vorwärm- und Brennzone des Ofens diejenige Wärmemenge zugeführt wird, die zur Erreichung eines einwandfreien Brennergebnisses erforderlich ist. Dabei sollten auch die von außen an den Ofen herankommenden Störungen. wie Heizwertschwankungen des Brennstoffes, Veränderung der dem Ofen zugeführten Brennstoffmenge, Druckschwankungen in den Versorgungsleitungen und andere möglichst mit ausgeregelt werden.
  • Die Erfindung geht von einer Einrichtung zur Regelung der Wärmezufuhr in Durchlauf- oder ähnlich betriebenen Ofen aus, bei der eine Mehrzahl Temperaturfühlelemente über die Ofenlänge verteilt angeordnet sind, und gemäß der Erfindung einen oder mehrere Tendenzregelkreise bilden, in welchen jeweils die Teinp2raturmzßfühler, ein Vergleichsspannungserzeuger und ein Regler zur Regelung der Heizleistung an einer oder mehreren Stellen des Ofens hintereinander geschaltet sind, wobei die Spannung des Ver- 1 eichsspannungserzeugers C von einem Soll-Wert-Re<jelk-reis -,regelt wird, in welchem ein oder mehrere in der Brennzone angeordnete Temperaturmeßfühler einem Soll-Wert-Geber entgegengeschaltet sind.
  • Nach einer Ausführun2sform der Erfindung ist die Möglichkeit gegeben, ein oder mehrere durch die Wärmequellen des Ofens direkt beeinflußbare Temperaturmeßfühler in Hintereiiianderschaltung zu den über den Ofen verteilten Fühlelementen in Reihe zu schalten, der bzw. die als Rückstellmittel gegen unerwünscht hohe Temperatursteigerungen bzw-. unerwünscht hohe Wärm-,zufuhr dient bzw. dienen.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können in Hintereinanderschaltung zu den Temperaturmeßfühlern zusätzlich weitere Meßfühler für andere physikalische Größen vorgesehen sein, die den Ofengang beeinflussen, z. B. Gasdrücke, Luftdrücke od. dgl., und die bei Änderung dieser Größen entsprechenden Spannungsänderungen dieser Fühler werden für die Regelung mit nutzbar gemacht.
  • Nach einer weiteren Ausführunesform der Erfindung können die Temperaturmeßfühler des Soll-Wert-Regelkreises zwischen den Temperaturfühlern des Tendenzregelkreises im mittleren Bereich der Hochtemperatur des Ofens angeordnet sein.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Reihenschaltung der Temperaturmeßfühler im Soll-Wert-Regelkreis additiv oder subtraktiv schaltbar sein, so daß bei Auftreten von Differenzen zwischen den Ofenraumtemperaturen an den Ein-und den Austrittsstellen der überwachten Zone die Vergleichsspannung des Temperaturregelkreises in Abhängigkeit von diesen Differenzen stärker vergrößert oder verkleinert werden kann, als es der mittleren Temperatur in dieser Zone entsprechen würde.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann zwischen dem Tendenzregelkreis und dem Soll-Wert-Geberkreis ein Stellgetriebe mit einstellbarer Stellgeschwindigkeit zwischengeschaltet sein. Auch kann den Reglern je ein Zeitregler (Zeitrelais) einstellbar zugeordnet sein, welcher bei einem Wechsel der Regelrichtung den ersten Impuls in der neuen Regelrichtung verstärkt.
  • Weiterhin ist nach der Erfindung die Möglichkeit gegeben, dem Soll-Wert-Regelkreis eine Anzahl weiterer Regelkreise, ähnlich dem Tendenzregelkreis, jedoch mit abweichendem Zeitverhalten, nachzuschalten, wobei der erste dieser Kreise eine Vergleichsspannung von dem Soll-Wert-Regelkreis erhält und eine Vergleichsspannung einstellt, die dem nächsten Regelkreis als Soll-Wert dient usw.
  • Des weiteren ist die Möglichkeit gegeben, die Brenner des Ofens zu mehreren Regelgruppen zusammenzufassen und einigen oder jeder dieser Gruppen eine Regeleinrichtung der vorbeschriebenen Art zuzuordnen. Dabei können die Gruppenregelkreise dadurch miteinander gekoppelt sein, daß jeweils Temperaturmeßfühler der einen Regelgruppe im Beeinflussungsbereich der benachbarten Regelgruppe angeordnet sind.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Erfindung wird nachstehend eine Ausführungsform an Hand eines Prinzipschaltbildes und einer schematischen Darstellung beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt schematisch und schaubildlich einen Teil der Länge eines Tunnelofens; F i g. 2 zeigt das Prizipschaltbild mit den verschiedenen Reglern.
  • In den Zeichnungen ist in F i g. 2 mit I ein Soll-Wert-Regelkreis bezeichnet, der eine Mehrzahl Temperaturmeßfühler S, S, S, in Hintereinanderschaltun- sowie einen Soll-Wert-Geber W, und einen Regler R, enthält. Die Hintereinanderschaltung der Temperaturmeßfühler S, bis S, erzeugt eine Spannung U, der Soll-Wert-Geber W, eine Spannung VI, und dem Regler RI. wird entweder direkt oder über einen Verstärker eine Spannung V, - U, zugeleitet.
  • Der Soll-Wert-Regelkreis 1 ist über ein mit 9 bezeichnetes regelbares Stellgetriebe mit einem Vergleichsspannungserzeuger E, des Tendenzregelkreises II verbunden, der eine Mehrzahl Temperaturmeßfühler TI, T, T3 im Brennraum des Ofens sowie einen oder mehrere weitere Temperaturfühler T4 in der Nähe eines Hauptbrenners enthält. In Serie zu den Temperaturfühlern, die in Reihe geschaltet sind, können ein oder mehrere mit 8 bezeichnete Meßfühler, z. B. Gasdruckfühler usw., geschaltet sein. Durch diese hintereinandergeschalteten Meßfühler, deren Intensität durch bekannte Mittel unterschiedlich eingestellt werden kann, wird eine Summenspannung U" erzeugt, die der von dem Vergleichsspannungserzeuger E2 abgegebene Spannung V2 entgegengeschaltet wird. Die Differenzspannung U,- V, wird entweder direkt oder über einen Verstärker auf den Regler R, gegeben. Dieser Regler arbeitet auf ein Stellgetriebe 6, das ein Drosselorgan - in F i g. 2 als Drosselklappe 7 dargestellt - mit dem die Brennstoffzufuhr zu den Brennern 10 eingestellt wird. Bei konstantem, ungestörtem Betrieb des Ofens ist dann die Gegenspannung V2 so einzustellen, daß der Soll-Wert und der Ist-Wert des Tendenzreglers R2 übereinstimmen und die Regelung sich in Ruhe befindet. Bei einer durch die Betriebsverhältnisse des Ofens verursachten Änderung von U2 schlägt der Regler R, nach der einen oder anderen Seite aus und betätigt das Drosselorgan 7, das dann z. B. die Brennstoffzufuhr zum Ofen reguliert.
  • In F i g. 1 sind Brenner in der Brennzone mit dem Bezugszeichen 10 benannt.
  • Da die Ermittlung der Größe der erforderlichen Gegenspannung V2, die sich bei gleicher Brenntemperatur in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen des Ofens ändert, nur empirisch möglich ist, wird diese Aufgabe dem weiteren Regelkreis, dem Soll-Wert-Regelkreis 1, übertragen. Dieser Soll-Wert-Regelkreis I kann einen oder mehrere Temperaturfühler S, S, S, aufweisen, die teils in Summen-, teils in Differenzschaltung hintereinandergeschaltet sind. Gegen die aus dieser Schaltung resultierende Gleichspannung U, wird die Gleichspannung V, des Soll-Wert-Gebers W, geschaltet, die in bekannter Weise erzeugt wird und, z. B. von Hand, entsprechend eingestellt werden kann. Die Differenzspannung Ul- V, wird entweder direkt oder über einen Gleichstromverstärker auf den Regler R, gegeben, der über geeignete Einrichtungen, z. B. ein Motorpotentiometer, seinerseits die Größe der Vergleichsspannung V2 des zweiten, des Tendenzregelkreises II einstellt, wobei die Geschwindigkeit der Änderung der Spannung V, der Geschwindigkeit der Temperaturänderungen im Ofen zufolge der Regelabweichungen, z. B. durch das einstellbare Regelgetriebe 9, angepaßt werden kann.
  • Im allgemeinen genügt es, den Soll-Wert-Regelkreis I mit einem Temperaturmeßfühler auszuführen. Ist jedoch betriebsmäßig mit großen Änderungen des zeitlichen Durchsatzes zu rechnen, so werden zweckmäßig zwei oder drei Temperaturmeßfühler eingesetzt, damit die Regelung durch den Soll-Wert-Regelkreis 1 dafür sorgt, daß bei gleicher Solltemperatureinstellung die Ofenraumtemperatur entsprechend der Größe des zeitlichen Durchsatzes im ganzen etwas angehoben oder abgesenkt wird.
  • Das Soll-Wert-Potentiometer des Reglers 1 kann ohne Schwierigkeiten in Temperaturgraden geeicht werden, da sich zu jeder Brenntemperatur die dazugehörige Spannung V, aus den Temperatur-Spannungskurven der Temperaturmeßfühler S, S, . . . unter Berücksichtigung der Schaltung des Regelkreises errechnen läßt.
  • Bei Regelkreisen, die eine lange Totzeit besitzen oder bei denen infolge der großen Übersetzung des Stellmechanismus eine Lose entsteht, ist es erwünscht, daß bei einem Wechsel der Regelrichtung von »Mehr« nach »Weniger« oder umgekehrt der erste Regelimpuls stärker zur Wirkung kommt als die folgenden, damit der Einfluß der Lose eliminiert und die lange Totzeit reduziert wird. Zu diesem Zweck kann den Reglern Rl, R2 je ein Zeitregler (Zeitrelaissehaltung) zugeordnet sein, welcher jeweils beim ersten Impuls des Reglers R, in einer neuen Richtung die Verstärkung des Regelimpulses durchgeführt, die entweder darin bestehen kann, daß die Zeitdauer des ersten Regelimpulses verlängert oder/und das Stellgetriebe9 für eine durch die Zeitrelaisschaltung bestimmte Zeit auf Schnellauf geschaltet wird. Dabei ist es zur Verhinderung von Schwingungen in der Regelung, die sich aufschaukeln können, zweckmäßig, den verstärkten Impuls in einer Richtung, z. B. in der »Weniger«-Richtung, stärker zu machen als in der anderen Richtung.
  • Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, daß zwischen dem Soll-Wert-Geber W, und dem Stellglied 9 für die Regelung der Brennstoffzufuhr nur die hier beschriebenen zwei Regelkreise vorgesehen werden. Falls es aus betrieblichen Gründen erforderlich ist, und um noch weitere Meßfühler mit stark unterschiedlichem Zeitverhalten zum Einsatz zu bringen, ist es möglich, zwischen Soll-Wert-Regelkreis 1 und dem Tendenzregelkreis II beliebig viele andere ähnliche Regelkreise zwischenzuschalten, wobei dann der Soll-Wert-Regelk-reis die Vergleichsspannung V2 des Tendenzregelkreises 11 einregelt und dieser dann die Vergleichsspannung V, des nächsten usf., bis dann der letzte die Verstellung des Drosselorgans Auch 9 beschränkt übernimmt. sich die Erfindung nicht darauf, daß je Ofen nur ein Stellgetriebe mit Drosselorgan vorgesehen wird, das einige oder alle Brenner gleichzeitig verstellt. Es können vielmehr auch mehrere Brennwagengruppen gebildet werden, deren Leistungen unabhängig voneinander durch je einen Gruppenregelkreis der vorstehend beschriebenen Art gesteuert werden. Besonders bei Ofen, in denen in den verschiedenen Temperaturzonen zusätzlich noch bestimmte Bedingungen für die Ofenatmosphäre eingehalten werden müssen, empfiehlt es sich, eine derartige Aufteilung in Brennergruppen vorzusehen. Um zu verhindern, daß bei der Regelung eines Ofens mit mehreren Brennergruppen Schwingungen auftreten, können die einzelnen Gruppenregelkreise dadurch miteinander gekoppelt werden, daß jeweils Meßfühler des einen Kreises im Beeinflussungsbereich der benachbarten Regelgruppen angeordnet werden.
  • Bei dem Beispiel nach F i g. 1 sei angenommen, daß in dem Soll-Wert-Regelkreis I nur ein Temperaturmeßf ühler Si vorgesehen ist und die Differenzspannung direkt auf einen Regler R, gegeben wird, so muß der Soll-Wert-Geber W, bei der Einstellung auf die darauf angegebenen Temperaturwerte eine Spannung abgegeben entsprechend der Charakteristik des Temperaturmeßfühlers V = f(t), bei Zwischenschaltung eines Verstärkers eventuell zuzüglich der Spannung, di-- erforderlich ist, um im ruhigen Betriebszustand des Ofens den Ist-Wert-Zeiger des Reglers R, auf den Soll-Wert zu bringen, damit der Soll-Wert-Regelkreis 1 die Vergleichsspannung V, so einstellt, daß am Meßpunkt S, diese Solltemperatur eingehalten wird.
  • Werden dagegen zwei Temperaturmeßf ühler S, und S2 in Reihe geschaltet, deren Spannungen sich addieren, so muß der Soll-Wert-Geber W, die doppelte Spannung abgeben, damit innerhalb des Bereiches der beiden Temperaturmeßfühler Sl, S, die mittlere Ofenraumtemperatur von , die etwa zwischen den beiden Meßpunkten auftritt, aufrechterhalten wird. Sinkt bei dieser Anordnung infolge vergrößerten Durchsatzes durch den Ofen die Temperatur bei S, ab, so wird die Temperatur bei S, entsprechend ansteigen, damit der gleiche Mittelwert von SI-+S2 2 wieder erreicht wird. Die am Meßpunkt S, zu kalt ankommende Ware wird infolae der nunmehr höheren Ofenraumtemperatur bei S, auf dem Weg von S, bis S, mehr Wärme aufnehmen. Genügt die bei dieser Anordnung auftretende Erhöhung der Temperatur bei S, nicht, um das Wärmedefizit der beim Meßpunkt S, eintretenden Ware zu decken, so werden die drei Temperaturmeßfühler S, S, und S" (F i g. 2) vorgesehen. Dabei werden die Temperaturmeßfühler so geschaltet, daß sich die Differenzspannung S,-S, zu der Spannung an S. zur resultierenden Spannung U, addiert und dadurch den Wärmeinhalt der überwachten Zone entsprechend anhebt. Der Soll-Wert-Geber W, kann also genauso geeicht werden wie beim Einsatz eines Temperaturmeßfühlers. Die angegebene Solltemperatur tritt zwar an keinem der drei Temperaturmeßfühler auf, aber der Soll-Wert-Regelkreis 1 stellt die Vergleichsspannung V2 des Tendenzregelkreises 11 trotzdem so ein, daß auch bei stark unterschiedlichem Durchsatz, sei es durch Verlängerung oder Verkürzung der Durchlaufzeit oder durch kleineres oder erhöhtes Besatzgewicht, das Brenngut auf die für einen einwandfreien Durchbrand benötigte Temperatur gebracht wird.
  • Die durch den Soll-Wert-Regelkreis 1 veranlaßte Veränderung der Vergleichsspannung V, die dem nachfolgenden Tendenzregelkreis Il als Soll-Wert dient, erfolgt gemäß der Erfindung mit Hilfe einer Vorrichtung, die es gestattet, b--triebsmäßig die Änderungsgeschwindigkeit der Spannung V2 an das sehr träge Zeitverhalten des Ofens anzupassen, beispielsweise durch ein Potentiometer mit Stellgetriebe, dessen Geschwindi-keit in Stufen oder stetig eingestellt werden kann.
  • Nach dem gewählten Beispiel (F i g. 2) werden in einem Tendenzregelkreis 11 außer drei Temperaturmeßfühlern Ti, _T, und T, die über den zu überwachenden Brennraum nach Fig. 1 angeordnet sind und den Wärmeinhalt messen, der weitere TemperaturineßfühlerT,1, der in der Nähe der Flamme eines Hauptbrenners angeordnet ist, sowie der weitere Meßfühler 8, z. B. ein Gasdruckmesser. vorgesehen. Dieser Tendenzregelkreis 11 hat di.- Aufgabe, Störimpulse mit sehr unterschiedlichem Zeitverhalten und sehr unterschiedlichen Totzeiten einwandfrei auszuregeln.
  • Ändert sich z. B. die Brennstoffzufuhr dadurch, daß der Gasvordruck schwankt, so verändert sich die abgeg.-bene Spannung des Gasdruckmeßf ühlers 8 sofort und äquivalent dazu die resultierende Spannung U, im Tendenzregelkreis Il. Die Differenzspannung V,- U, wird größer oder kleiner, und der Regler R. greift ohne wesentliche Zeitverzögerung ein und verstellt das Drosselorgan 7 für die Brennstoffzufuhr und regelt so die Störung aus, bevor sich die Temperaturen im Brennkanal infolge der Wärmeträgheit des Ofens verändert haben.
  • Ändert sich bei gleichbleibend zugeführter Brennstoffinenge zu den Brennern 10 der Heizwert des Brennstc,ffes, so ändert sich die dem Ofen zugeführte Wärmemenge, und dadurch ändern sich die Tem- peraturen im Ofen. Diese Temperaturänderung tritt aber nicht an allen Stellen des Ofens gleichzeitig und in gleicher Größe auf, sondern vorerst nur bei den Rauchgasen in der Nähe der Brenner.
  • Bei verringertem Heizwert des Brennstoffes wird also zuerst die Temperatur am Temp.-raturfühler T, absinken. Durch das Absinken der von ihm abgegebenen Spannung verringert sich die resultierende Spannung U, und damit auch die Differenzspannung L/#- V2. Der Regler R, beginnt zu arbeiten und regelt die Brennstoffzufuhr so, daß an T, sich wieder die ursprünglich herrschende Temperatur, zwar mit einer gewissen Zeitverzögerung, aber doch so schnell einstellt, daß an den anderen Temperaturmeßfühlern keine wesentliche Änderung bemerkbar wird.
  • Ändert sich der Wärmebedarf des Ofens z. B. dadurch, daß die Masse des Brenngutes, das in einem bestimmten Zeitintervall dem Ofen zugeführt wird, schwankt, z. B. dadurch, daß das Besatzgewicht der einzelnen eingesetzten Brennwagen größer ist als das der vorher eingesetzten Brennwagen, so wird in dem Bereich, in dem sich schwerer besetzte Wagen befinden, die Ofenraumtemperatur zuerst absinken, jedoch nicht in einem Umfang, der dem vermehrten Wärmebedarf des schwerer beladenen Wagens entspricht, sondern wesentlich geringer, da ein Teil der fehlenden Wärmemenge durch die Abgabe von Speicherwärme aus dem Ofenmauerwerk gedeckt wird. Sobald die schwerer besetzten Brennwagen in die durch die Tendenzregelung überwachte Zone des Ofens einlaufen und die Temperaturmeßstelle T, erreichen, wird, sobald die Temperaturabsenkung so groß geworden ist, daß der Regler R, anspricht, der Regler R, die Brennstoffzufuhr steigern, und zwar so lange, bis durch den Anstieg der Temperatur der Meßstelle T4 der Spannungsabfall an der Meßstelle T, kompensiert wird, d. h., die Meßstelle T, arbeitet als Rückführung, und der Regler R, kommt zur Ruhe, bevor an der Meßstelle T, die Temperatur angestiegen ist. Mit der verstärkten Brennstoffzufuhr läuft der Ofen weiter. Die vermehrte Wärmezufuhr zum Ofen erfolgt aber nicht nur im Bereich der Brenner 10, sondern die nunmehr heißer durch den Ofen zur Einfahrt hinziehenden Rauchgase bewirken, daß längs ihres ganzen Weges die örtlichen Temperaturen ansteigen, und zwar wird der Temperaturanstieg um so geringer und erfolgt um so später, je weiter die betreffende Stelle von den Brennern 10 entfernt liegt, da ein Teil der vermehrten Wärmezufuhr örtlich als Speicherwärme von den Ofenwandungen und nur ein Teil von der Ware infolge der nunmehr vergrößerten Temperaturdifferenz für den Wärmeübergang aufgenommen wird. Ein Ansteigen der Ofenraumtemperaturen wird sich infolgedessen zuerst und am stärksten an der Meßstelle T, bemerkbar machen. Die Meßstelle T, gibt also mit einer gewissen Zeitverzögerung ebenfalls einen Rückf ührimpuls gegenüber dem Einfluß der Meßstelle T, und unterstützt die Wirkung der Meßstelle T4. Die Summe der beiden Rückführimpulse ist nun größer als der Störungsimpuls von der MeßstelleT, und der ReglerR, wird die Wärmezufuhr wieder zurückregeln. Dabei wirkt die Meßstelle T, die ja schneller reagiert, bei diesem Regelvorgang wiederum als Rückführung gegenüber dem Einfluß der Meßstelle T, und verhindert, daß die Drosselung der Brennstoffzufuhr am Drosselorgan 7 zu stark wird.
  • Angenommen, die Intensität des Einflusses aller vorhandenen Meßfühler auf die Regelung ist gleich groß, und am Meßfühler T, ist die Temperatur beispielsweise um IO'C abgesunken, so würde der Regler R, das erste Mal zur Ruhe kommen, wenn am Meßfühler T4 die Tempzratur um IO'C angestiegen ist. Ist dann nach Verlauf einer gewissen Zeit T, um 3'C und T, um l'C angestiegen, so stellt der Regler R" wenn er abermals zur Ruhe kommt, bei T4 eine Temperatur ein, die nur noch 6'C höher liegt als die Ausgangstemperatur. Der weitere Temperaturanstieg von T, wird also verlangsamt. Da die Temperatur der Ware der Ofenraumtemperatur mit einer gewissen Zeitverzögerung folgt, wird hierdurch verhindert, daß die Ware, die sich bei Beginn des Regelvorganges im Bereich der überwachten Zone befindet und richtig erhitzt worden war, auf ihrem weiteren Weg durch den Ofen überhitzt wird, zumal der Regler R, bereits bei kleineren Temperaturänderungen eingreift und die Temperaturen sich nicht plötzlich, sondern nur allmählich ändern. D--r Temperaturfühler T, bewirkt, je nachdem sich die Temperatur an seiner Meßstelle während der Regelvorgänge ändert, eine Verstärkung oder Reduzierung der Brennstoffzufuhr zum Ofen und paßt daher die Wärmezufuhr der Tendenz des in der Hochtemperaturzone zu erwartenden Wärmebedarfs an. Die Temperaturfühler S", des Soll-Wert-Regelkreises 1 liegen im gleichen Ofenkanal und sind daher unter Berücksichtigung des Zeitverhaltens der Meßstellen S" äquivalenten Temperaturschwankungen ausgesetzt wie die Meßstellen T. des Tendenzregelkreises II. Bei Temperaturänderungen greifen die dort angeordneten Temperaturfühler S" ebenfalls in den Regelvorgang ein, da sie über den Soll-Wert-Regler R, die Vergleichsspannung V, entsprechend verändern, jedoch mit der Verzögerung, die durch die geringe Verstellgeschwindigkeit des Stellgetriebes 9 gegeben ist.
  • Die Erfindung geht gegenüber dem bisherigen Stand der Technik insoweit einen neuen und fortschrittlichen Weg, als sie die Regelung nicht in Funktion der Ofenraumtemp2raturen, sondern in Funktion des erforderlichen Wärmebcdarfs der Ware durchführt. Dabei werden die Regelimpulse sowohl des Soll-Wert-Regelkreises I als auch des Tendenzregelkreises II gleichzeitig wirksam und verstärken oder schwächen sich gegenseitig. Durch den Soll-Wert-Regelkreis 1 wird infolge der an den zugehörigen Temp2raturfühlern S" auftretenden Temperaturänderungen die Vergleichsspannuig V, des Tendenzregelkreises II entsprechend dem Wärmebedarf, der noch zur Erreichung der Brenntemp2ratur von der Ware benötigt wird, erhöht oder herabgesetzt. Im Tendenzregelkreis 11 wird durch die über den Ofenraum verteilten Temperaturfühler T" eine dem Wärmeinhalt des gesamten Ofenabschnittes äquivalente Spannung erzeugt, auf den Regler R, gegeben und mit der Vergleichsspannung V, verglichen. Die Größe der Differenz der beiden Spannungen bedeutet also jeweils ein entsprechend großes positives oder negatives '#Värmedefizit, das im Bereich der Hozhtemperaturzone durch den Tendenzregler 11 ausgeregelt werden muß.
  • Dadurch, daß der Tendenzregler II die Temperatur der Ware längere Zeit überwa#ffit, also frühzeitig eingreift und die Wärmezufuhr entsprechend dosiert, der Soll-Wert-Regler I dafür sorgt, daß in der Hochtemperaturzone eventuell noch vorhandene Fehl-oder Übermengen an Wärme auskorrigiert werden, die Temperaturfühler sowohl des Soll-Wert-Regelkreises 1 als auch des Tendenzregelkreises II durch die Verhältnisse des Ofens, allerdings mit sehr unterschiedlichem Zeitverhalten miteinander verkoppelt sind, die Temperaturen im Glühgut und im Ofen nicht sofort, sondern mit großer Zeitverzögerung den einzelnen Reaelbefehlen folgen und das Wärmespeichervermögen des Ofens die Änderungen der örtlichen Temperaturen, die durch die Regelung bewirkt werden, stark dämpft, wird erreicht, daß im Endeffekt die Ware sehr gleichmäßig gebrannt wird und ihre Temperatur am Ende der Brennzone nur in sehr engen Grenzen schwankt, die durch die Ansprechempfindlichkeit der Regler bedingt sind.
  • C

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Regelung der Wärmezufuhr in Durchlauf- oder ähnlich betriebenen Öfen, bei der eine Mehrzahl Temperaturfühleleinente über die Oienlänge verteilt angeordnet ist, g e k- en n -z e i c h n e t d u r c h einen Tenulenzregelkreis (11), in welchem Temperaturmeßfühler (T, 4 .. .), ein Vergleichsspannungserzeuger (EJ und ein Regler (R. zur Regelung der Heizleistung an einer oder mehreren Stellen des Ofens hintereinandergeschaltet sind, wobei die Spannung des Verg-leichsspannungserzeugers (E,) von einem Soll-Wert-Regelkreis (1) geregelt wird, in welchem ein oder mehrere in der Brerinzone an-Cordnete Temperaturmeßfühler (S1, S2 ... ) einem Soll-Wert-Geber (W,) entgegengeschaltet sind. 2. Einrichtun- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere durch die Wärmequellen des Ofens direkt beeinflußbare Temperaturmeßfühler (T,) in Hintereinanderschaltung zu den über den Ofen verteilten Fühlelementen (F, T2, T, ...) in Reihe geschaltet sind, der bzw. die als Rückstellmittel gegen unerwünscht hohe Temperatursteigerungen bzw. unerwünscht hohe Wärmezuführ dient bzw. dienen. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Hintereinanderschaltung zu den Temperaturfühlern (T, I#, T, . . .) zusätzlich weitere Meßf ühler (8) f ür andere physikalische Größen, die den Ofengang beeinflussen, z. B. Gasdrücke, Luftdrücke od. dgl., vorgesehen sipd und die bei Veränderung dieser Größen entstehenden Spannungsänderungen dieser Fühler für die Regelung mit nutzbar gemacht werden. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch a kennzeichnet. daß die Temperaturmeßf ühler (S, S## S, des Soll-Wert-Regelkreises (1) zwischen den Temperaturfühlern (T, T, T, ...) des Tetidenzregelkreises (11) im mittleren Bereich der Hochtemperaturzone des Ofens angeordnet sind. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenschaltung der Temperaturfühler (S, S.2, S, ... ) im Soll-Wert-Regelkreis (1) additiv oder subtraktiv schaltbar ist, so daß beim Auftreten von Differenzen zwischeii den Ofenraumtemperaturen an den Ein- und den Austrittsstellen der überwachten Zone die Yergleichsspannung des Tendenzregelkreises 11 ' ) iii Abhängigkeit von den Differenzen stärker vergrößert oder verkleinert wird, als es der mitilercii Temperatur in dieser Zone entsprechen würde. 6. Eiiirichtuig nach einem der Arisprüche 1 bis 5, dadurch gek-eivizeichnet, daß zwischen dem Tendenzregelkreis (11) wid dein Soll-Wert-Regelkreis (I) ein Stellgetriebe (9) mit einstellbarer Stellgeschwindigkeit zwischen-geschaltet ist. 7. Einrichtun- nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Reglern (R, R,) je ein Zeitregler (Zeitreiais) einstellbar zugeoidnet ist, welcher bei einem Wechsel der Regelrichtung den ersten Impuls in der neuen Regelrichtung verstärkt. 8. Einrichtumz einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gek-eni)z,2ichiiel, daß dem Tendenzregelkreis (11) eine Anzahl weiterer Re elkreise, C 9 ähnlich dem Tendenzregolkreis (11), jedoch mit abweichendem Zeitverhalteii nachgeschaltet ist, wobei der erste dieser Kreise seine Vergleichsspannuno, von dem Soll-Wert-Regelkreis (1) erhält und eine Vergleichsspannung einstellt, die dem nächsten Regelkreis als Soll-Wert dient tisf. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche! bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner des Ofens zu mehreren Regelgruppen zusammengefaßt sind und einigen oder jeder dieser Gruppen eine Regeleinrichtung der vorbeschriebenen Art zugeordnet ist. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppenregelkreise dadurch miteinander gekoppelt sind, daß jeweils Ternperaturmeßfühler der einen Regelgruppe im Beeinflussun-s-ebiet der benachbarten Regelgruppen angeordnet sind.
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