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DE1508471B2 - Selbsttaetige verriegelung - Google Patents

Selbsttaetige verriegelung

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Publication number
DE1508471B2
DE1508471B2 DE19661508471 DE1508471A DE1508471B2 DE 1508471 B2 DE1508471 B2 DE 1508471B2 DE 19661508471 DE19661508471 DE 19661508471 DE 1508471 A DE1508471 A DE 1508471A DE 1508471 B2 DE1508471 B2 DE 1508471B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
lid
hydraulic cylinder
portal
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661508471
Other languages
English (en)
Other versions
DE1508471A1 (de
Inventor
Heinz 4140 Rheinhausen Guido
Original Assignee
Demag Elektrometallurgie Gmbh, 4100 Duisburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Elektrometallurgie Gmbh, 4100 Duisburg filed Critical Demag Elektrometallurgie Gmbh, 4100 Duisburg
Publication of DE1508471A1 publication Critical patent/DE1508471A1/de
Publication of DE1508471B2 publication Critical patent/DE1508471B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B14/00Crucible or pot furnaces
    • F27B14/08Details specially adapted for crucible or pot furnaces
    • F27B14/10Crucibles
    • F27B14/12Covers therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/10Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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    • F27B3/12Working chambers or casings; Supports therefor
    • F27B3/16Walls; Roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Verriegeln des Deckelschwenkportals eines elektrischen Lichtbogen-Schmelzofens mit dessen ortsfestem Grundrahmen, wobei der Ofendeckel an Laschen aufgehängt ist, die über am schwenkbaren Portalausleger drehbar gelagerte Winkelhebel und ein diese verbindendes Gestänge mit dem die Deckelhubbewegung bewirkenden Hydraulikzylinder gekuppelt sind.
Bei elektrischen Lichtbogen-Schmelzöfen sind die Ofendeckel, beispielsweise zum Chargieren, in der Regel abnehmbar angeordnet; eine vorzugsweise als Schwenkportal ausgebildete Tragekonstruktion des Deckels ist dabei auf einer Plattform befestigt, die die seitliche Verlängerung des Ofen-Grundrahmens bildet. Das Abschwenken des Deckels vom Ofengefäß geschieht durch eine spezielle Einrichtung, nachdem der Deckel auf hydraulischem oder anderem Wege angehoben wurde. . .
Zum Kippen des Ofens, etwa zum Entleeren oder zum Entschlacken, ist es erforderlich, das Schwenk1 portal mit dem Grundrahmen zu verriegeln, damit es bei der Ofen-Kippbewegung in seiner Grundstellung verbleibt.
Die Verriegelung bzw. Entriegelung des Schwenkportals erfolgte bisher auf manuelle Weise durch das Bedienungspersonal des Ofens. Am Verriegelungsbolzen waren Endschalter angebaut, die die Stellung dieses Bolzens signalisierten und dadurch eine unsachgemäße bzw. im Ablauf des Arbeitsprogrammes zeitlich falsche Betätigung des Deckelschwenkantriebes vermieden.
Abgesehen davon, daß für den Ver- und Entriegelungsvorgang immer eine Bedienungsperson erforderlich ist, haften einer derartigen Arbeitsweise auch gewisse Mängel und Gefahren an.
Die vorgeschlagene Erfindung hat sich zur Vermeidung derartiger Ubelstände die Aufgabe gestellt, den Verriegelungsbolzen solcherart an die Deckelhubeinrichtung anzuschließen, daß er die Verbindung zwischen Schwenkportal und Grundrahmen löst, sobald der Deckel. in seine höchste Stellung gebracht worden ist und nun abgeschwenkt werden kann.
Zur Vermeidung kostspieliger und zeitaufwendiger Experimente geht die Erfindung von Bauelementen aus, die sich bei Lichtbogenöfen seit langer Zeit bewährt haben. So finden am Ofendeckel angebrachte Laschen Anwendung, die mit am Schwenkportal schwenkbar gelagerten Winkelhebeln in Verbindung stehen und den Deckel durch an ihren arideren Enden angelenkte Betätigungsstangen unter Einfluß eines hydraulischen Hubzylinders abheben.
Ihre erfindungsgemäße Lösung findet die gestellte Aufgabe im wesentlichen durch einen zum Hydraulikzylinder etwa koaxial angeordneten, in einem Pivot geführten und gegebenenfalls am Schwenkportal gelagerten Verriegelungsbolzen, dessen eines Ende über eine Zugstange mit dem die Hubbewegung des Hydraulikzylinders übertragenden Winkelhebel in Verbindung steht und dessen anderes Ende bei auf dem Ofen aufliegenden Deckel in eine ortsfeste Verriegelungsplatte eingreift.
Nach einem weiteren erfindungswesentlichen Merkmal greift die Zugstange am Winkelhebel etwa in der Mitte der Verbindungslinie zwischen Anlenkpunkt der Hydraulik-Kolbenstange und Schwenkportal-Lagerpunkt an. Die Zugstange ist dabei in ihrer Länge so bemessen, daß der Hub des Verriegelungsbolzens zu dem des Ofendeckels etwa im Verhältnis 1:1 und zu dem des Hydraulikzylinders etwa im Verhältnis 1: 2 steht.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist schließlich nach einem anderen Merkmal vorgesehen, daß die Verriegelungsplatte ortsfest auf dem Grundrahmen des Ofens befestigt und mit einer zur Längsachse des Verriegelungsbolzens koaxialen Bohrung versehen ist.
ίο Mit der vorgeschlagenen Erfindung gehen beträchtliche Vorteile einher:
Sie benutzt Bauteile bzw. Konstruktionsprinzipien, die sich gerade bei Lichtbogen-Schmelzöfen unter rauhem Betrieb bewährt haben; sie gestattet zudem auch ohne jeglichen Aufwand die nachträgliche Anordnung der Verriegelungseinrichtung an vorhandene Öfen, da außer dem Verriegelungsbolzen, der Zugstange sowie der Verriegelungsplatte keinerlei nennenswerte Einzelteile erforderlich sind.
Der wesentlichste Vorteil, der mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielt wird, besteht jedoch in der Zwangsläufigkeit, mit der die Vorrichtung wirksam wird:
Steht das Schwenkportal in seiner Grundstellung und liegt der Deckel auf dem Ofen auf, so ist die Verriegelung selbsttätig wirksam. Im umgekehrten Falle, also wenn der Deckel vom Ofen abgehoben ist und verschwenkt werden soll, ist die Verriegelung auf die gleiche selbsttätige Weise aufgehoben.
Es liegt klar auf der Hand, daß die Bedienung des Ofens durch Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung wesentlich vereinfacht wird, ganz abgesehen davon, daß auch der mechanische und/oder elektrische Aufwand spürbar verringert wird. Der manuelle Ver- und Entriegelungsvorgang wird entbehrlich.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt:
Die Zeichnungsfigur zeigt einen elektrischen Lichtbogen-Schmelzofen mit der am Schwenkportal angeordneten Verriegelungs-Vorrichtung in der Seitenansicht.
Auf dem Grundrahmen 1 ist das Ofengefäß 2 mit seinem Deckel 3 angeordnet. Der Deckel 3 ist von dem Deckelrand 2>a umfaßt, an dem auch die Laschen 3 b angelenkt sind.
Neben dem Ofengefäß 2 befindet sich auf dem Grundrahmen 1 das Schwenkportal 4, das auf dem Pivot 5 befestigt ist. Das Pivot 5 ist mittels der Laufrollen 5 a um den Schwenkzapfen 6 im Grundrahmen 1 drehbar.
Am Schwenkportal 4 sind die Winkelhebel 7, la, Ib drehbar um die Punkte 4 a, 4 b, 4 c gelagert. Während das eine Ende der Winkelhebel 7, Ta mit den Laschen 3 b drehbar verbunden ist, ist das andere Ende dieser Winkelhebel mit dem Gestänge 8 auf gleiche Weise verbunden. Das vom Ofendeckel 3 abgekehrte Ende des Gestänges 8 ist mit dem einen Ende des im Punkt 4 c drehbar angelenkten Winkelhebeis 7 & verbunden; das andere Ende dieses Winkelhebels ist mit der Kolbenstange 9 a des Hydraulikzylinders 9 gekuppelt. Die Verbindung des Winkelhebels Ib mit dem Verriegelungsbolzen 10 erfolgt durch die Zugstange 11, deren Länge so bemessen ist, daß der Hub »X« des Verriegelungsbolzens 10 zu Hub A-X1« des Ofendeckels 3 etwa im Verhältnis 1:1 und zum Hub »Υ« des Hydraulikzylinders 9 etwa im Verhältnis 1 :2 oder mehr steht. Die Zug-
stange 11 greift am Winkelhebel 7 b etwa in der Mitte der Verbindungslinie »Z« zwischen Anlenkpunkt der Hydraulik-Kolbenstange 9 α und dem Schwenk- bzw. Lagerpunkt 4 c des Winkelhebels 7 b an.
Der Verriegelungsbolzen 10 ist zum Hydraulikzylinder 9 etwa koaxial angeordnet. Im Bereich seines oberen Endes ist der Verriegelungsbolzen durch das Lager 4 d und an seinem unteren Ende durch das Lager 5 6 fixiert. Das untere, gegebenenfalls konisch etwas verjüngte Ende des Bolzens greift in der Verriegelungsstellung (Figur) in eine Verriegelungsplatte 12 ein, die zu diesem Zweck genauso wie der Grundrahmen 1 mit einer zur Bolzenlängsachse. koaxialen Bohrung 12 a versehen ist. Die Verriegelungsplatte 12 ist auf dem Grundrahmen 1 ortsfest angebracht.
Soll nun der Deckel 3 vom Ofengefäß 2 abgehoben werden, so wird der Hydraulikzylinder angefahren, der über die Winkelhebel 7 b, 7 α und 7, das an diesen angelenkte Gestänge 8 sowie die Verbindungslaschen 3 b das Abheben des Deckels 3 um den Hubbetrag X1 besorgt. Gleichzeitig mit der Hubbewegung Y des Hydraulikzylinders 9 wird durch die am Winkelhebel Ib angelenkte Zugstange 11 der Verriegelungsbolzen 10 um den Hubbetrag X angehoben und aus der Verriegelungsplatte 12 bzw. aus dem Grundrahmen 1 herausgezogen. Das Schwenkportal 4 läßt sich nun mit dem daran hängenden Deckel 3 sowie mit seinem Pivot 5 um den Schwenkzapfen 6 vom Ofengefäß 2 abschwenken.
Umgekehrt, beim Aufsetzen des Deckels 3 auf das Ofengefäß 2, wird das Schwenkportal 4 mit dem Deckel 3 wieder über das Ofengefäß 2 gefahren, wobei die Drehbewegung des Pivots 5 um den Zapfen 6 durch die (nicht dargestellte) Schwenkeinrichtung begrenzt wird. Durch Abwärtsfahren des Hydraulikzylinders 9 erfolgt das Aufsetzen des Deckels 3 auf dem Ofengefäß 2 sowie gleichzeitig das Abwärtsfahren des Bolzens 10 bis in seine Verriegelungsstellung in der Platte 12, so daß der Ofen samt Schwenkportal, Pivot usw., nunmehr bei Bedarf gekippt werden kann.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Verriegeln des Deckelschwenkportals eines elektrischen Lichtbogen-Schmelzofens mit dessen Grundrahmen, wobei der Ofendeckel an Laschen aufgehängt ist, die über am schwenkbaren Portalausleger drehbar gelagerte Winkelhebel und ein diese verbindendes Gestänge mit dem die Deckelhubbewegung bewirkenden Hydraulikzylinder gekuppelt sind, gekennzeichnet durch einen zum Hydraulikzylinder (9) etwa koaxial angeordneten, in oder an einem Pivot (5) geführten und gegebenenfalls am Schwenkportal (4) gelagerten Verriegelungsbolzen (10), dessen eines Ende über eine Zugstange (11) mit dem die Hubbewegung (Y) des Hydraulikzylinders (9) übertragenden Winkelhebel (7 b) in Verbindung steht und dessen anderes Ende bei dem auf dem Ofen (2) aufliegenden Deckel (3) in eine ortsfeste Verriegelungsplatte (12) eingreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (11) amWinkel-
- hebel (7 b) etwa in der Mitte der Verbindungslinie (Z) zwischen Anlenkpunkt der Hydraulik-Kolbenstange (9 a) und Schwenkportal-Lagerpunkt (4 c) angreift und in ihrer Länge so bemessen ist, daß der Hub (X) des Verriegelungsbolzens (10) zu dem (X1) des Ofendeckels (3) etwa im Verhältnis 1:1 und zu dem (Y) des Hydraulikzylinders (9) etwa im Verhältnis 1: 2 oder mehr steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (12) ortsfest auf dem Grundrahmen (1) des Ofens (2) befestigt und mit einer zur Längsachse des Verriegelungsbolzens (10) koaxialen Bohrung (12 a) versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19661508471 1966-12-28 1966-12-28 Selbsttaetige verriegelung Pending DE1508471B2 (de)

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DED0051898 1966-12-28

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DE1508471A1 DE1508471A1 (de) 1970-01-15
DE1508471B2 true DE1508471B2 (de) 1971-07-01

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DE19661508471 Pending DE1508471B2 (de) 1966-12-28 1966-12-28 Selbsttaetige verriegelung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT370871B (de) * 1981-01-08 1983-05-10 Voest Alpine Ag Elektroofen, wie lichtbogenofen oder plasmaschmelzofen
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DE1508471A1 (de) 1970-01-15

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