DE1508268A1 - Verfahren zum Erhitzen einer Metallcharge in einem unmittelbaren Lichtbogenofen und unmittelbarer Lichtbogenofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Erhitzen einer Metallcharge in einem unmittelbaren Lichtbogenofen und unmittelbarer Lichtbogenofen zur Durchfuehrung dieses VerfahrensInfo
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Description
AnIo0.
xur Elhaab« vom 12. - Mftt
Dr.Expl
Verfahren zum Erhitzen einer Metallcharge in einem unmittelbaren Lichtbogenofen und unmittelbarer Lichtbogenofen zur Durchführung
dieses Verfahrens. .
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein Gerät
zum Erhitzen einer Metallcharge in einem unmittelbaren Lichtbogenofen mit Kohleelektroden, in dem die Charge durch eine zusätzliche
GasVerbrennungseinheit ebenso wie durch den elektrischen Lichtbogen
erhitzt wird.
Bei der Herstellung von Legierungen und Gußstücken in der Metallindustrie
finden die unmittelbaren elektrischen Lichtbogenöfen sehr verbreitete Anwendung. Es erhoben sich jedoch große wirtschaftliche
Probleme bei der Verwendung von Elektroöfen zum Schmelzen von Metall, weil die elektrische Schmelzung einer möglichst großen Charge ziem-
*, Hch viel Zeit in Anspruch nimmt und zum Aufschmelzen einer kalten
Charge sehr viel Strom verbraucht wird. Zu Beginn oder während der Schmelzperiode ist bei Elektroöfen der Strom- und Elektrodenverbrauch
überaus hoch und beträgt häufig ein Mehrfaches des während der anschließenden
Prischperiode auftretenden Verbrauches. Vom Beginn der Schmelzung der Charge in einem elektrischen Ofen bis zu deren Vollendung
tritt im Ofen eine Oxydation in wechselndem Maße auf, so daß
z. B. bei der Herstellung von Stahl die Phosphor-, Silizium-, Mangan-
■ - ·■ *
Kohlenstoff- und anderen vorhandenen Elemente zu Schlacke oder Gasen
oxydiert werden. Dieser Oxydationsprozeß bewirkt die "Reinigung" des
'Stahls und führt gleichzeitig zu einem unerwünschten Verlust an koh-
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lenstoff und anderen Legierungselementen. Folglich müssen nach der
Aufschinelzung des Stahls und der Beseitigung der Jchl^cko häufig
Kohlenstoff- und Legierungselementzugaben in den Ofen gegeben werden, um den Verlust an Kohlenstoff und erv/ünschten Elementen auszugleichen
und zu der gewünschten chemischen Zusammensetzung der
Schmelze zu kommen. Ein Problem erhebt sich jedoch insofern, als, wenn während des Schmelz- und Frisch- odor Entaschung^Vorganges zuviel
Kohlenstoff und andere Elemente aus der Ofencharge ausgebrannt worden sind, große Kohlenstoff- und Legierungselementzugaben zum
Ausgleich der Verluste erforderlich sind, was zu einer unerwünschten und vorzeitigen Abkühlung des 'Jchmelzbades führen kann. E.j ist
daher äußerst vorteilhaft, die Oxydation des Kohlenstoffes möglichst gering zu halten und zu steuern, so daß die erforderlichen Zugaben
nicht groß genug sind, um die Temperatur der geschmolzenen Charge
wesentlich zu verändern.
Die bekannten Versuche zur Lösung des Problems, nämlich des hohen Stromverbrauches während der MetallSchmelzung in einem elektrischen
Ofen führten zu verschiedenen Systemen und Verfahren, bei denen bei den herkömmlichen elektrischen öfen zusätzliche Verbrennungseinrichtungen
verwendet werden. Typisch für diese bekannten Versuche ist die Anordnung aufwendiger und unwirksamer Verbrennungseinrichtungen,
die in ganz besonderer geometrischer Anordnung um den inneren Hohlraum des elektrischen Ofens angeordnet v/erden, urn zur Unterstützung
der Ofenelektroden während des 3chmelzvorganges zusätzliche Wärme zu
erzeugen.
Aus der Verwendung der bisher bekannten zusätzlichen Heizeinrichtungen
ergab sich jedoch ein grpßes Problem durch die erhöhte Oxydation ddes Kohlenstoffs und anderer Legierungseleniente, weil infolge der
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unvollständigen Verbrennung des Kohlenwasserstoffbrennstoffes und
der Luft in der in den Bereich des Metalles eintretenden Flamme Sauerstoff enthalten war, der die Oxydation indirekt verstärkte. Diese
verstärkte Oxydation des Kohlenstoffs und anderer iilemente führte ·
dazu, daß zum Ausgleich große Mengen teurer Zusätze in die Metallschmelze
gegeben v/erden mußten, wobei diese Mengen so groß waren, daß sie abkühlend auf das Metallschmelzbad wirkten.
Neuere Versuche zur Vermeidung eines zu großen .Sauerstoffgehaltes in
diesen zusätzlichen Flammen führten zu verschiedenen teueren und komplizierten Brennerarten, die besondere Vormisch- und Vorverbrennungskammern
aufwiesen. Diese Brenner mußten wegen ihrer besonderen Flammenerzeugungseigenschaften derart angeordnet werden, daß die
Flamme nicht unmittelbar auf die Charge traf, weil die Charge und die in deren Mitte angeordneten Elektroden besonders leicht durch
überschüssigen Sauerstoff beschädigt werden. Das Ergebnis war ein Verfahren, bei dem die Flamme der zusätzlichen Heizvorrichtung nur
tangential oder peripher auf die Charge einwirkte, wobei allerdings ein Kompromiß zu Lasten des Wirkungsgrades der von der Flamme zusätzlich
erzeugten Wärme geschlossen wurde und sich folglich also ein Brennstoffverbrauch ergab, der größer war als in dem Falle, wo
die Flamme unmittelbar auf die Mitte der Charge gerichtet werden kann.
Der elektrische Ofen und die zusätzliche Verbrennungseinheit gemäß
der vorliegenden Erfindung wurden so gestaltet, daß die unerwünschte Oxydation des Kohlenstoffes und anderer Legierungselemente des
Metalls möglichst gering wird, während zugleich die Möglichkeit besteht, die Flamme unmittelbar auf den Mittelteil der Charge einwirken
zu lassen. Durch die neue Anordnung erreicht man also, daß die
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τ*
Schmelze nicht mehr durch große und teuere Ausgleichszugaben an Kohlenstoff
und Legierungs.elernenten abgekühlt wird und die .Elektroden
des elektrischen Ofens nicht mehr beschädigt v/erden.
Allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
elektrischen Ofens und einer zusätzlichen Verbrennungseinheit zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit bei der Erzeugung von Metall
und Metallegierungen.
Ferner soll die Erfindung einen unmittelbaren Lichtbogenofen schaffen,
der eine einfache und abnehmbare Verbrennungseinheit aufweist,
die mechanisch am Ofen befestigt wird, wenn die Schmelzkapazität des elektrischen Ofens erhöht werden soll.
Im einzelnen soll die Erfindung einen unmittelbaren Lichtbogenofen
und ein Hllfsgasverbrennungssystem schaffen, bei dem die unerwünschte Oxydation der Metallcharge äußerst gering ist und eine Beschädigung
der Elektroden vermieden wird, während die Flamme unmittelbar auf die Metallcharge gerichtet wird.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die vom Lichtbogen verbrauchte Menge an elektrischer Energie durch
Einregulierung des Elektrodenhitzeausganges innerhalb bestimmter Grenzen gehalten und eine intensive Flamme von der Gasverbrennungs-
einheit unmittelbar auf die Charge gerichtet wird, um eine sehr viel
größere Erhitzung der Charge als durch den Lichtbogen zu erreichen.
Ein unmittelbarer Lichtbogenofen gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbrennungskammer der Verbrennungseinheit eine Abgabeseite für eine offene Flamme hat und daß der Brenner lös-
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bar auf einer Wandseite des Ofens befestigt ist, wobei der Ofen- im
Inneren im wesentlichen zylindrische Gestalt hat und die Flamme derart gerichtet ist, daß sie unmittelbar auf die Metallcharge und radial
auf die Elektroden trifft.
Die Grundlage der vorliegenden Kombination ist das Ergebnis der Verbrennung
von Luft und einem Naturgas, wie es marktmäßig an industrielle Verbraucher geliefert wird, in einem Ofen mit offener Vorderseite,
wobei der Brenner während der Verbrennung große Mengen tragen
Stickstoffes erzeugt und zugleich mit der Flamme diesen tragen Stickstoff an die Charge und die Elektroden führt, so daß weder das
Metall noch die Elektroden im Ofen eine wesentlich über dem Normalen
liegende Oxydation erfahren. Tatsächlich v/erden die Charge und die Elektroden dauernd mit einer trägen oder inerten Umhüllung versehen,
die auch durch den Ofen streicht und durch die Entlüftungsöffnungen, die Elektrodenöffnungen und die Abstichöffnung abzieht, während der
Brenner die Flamme unmittelbar auf die Charge richtet, um so den Gehalt des Brennstoffes an Wärmeeinheiten maximal auszunützen. Diese
, Ergebnisse werden durch die Erfindung erzielt, ohne daß der Brenner eine spezielle geometrische Anordnung haben muß oder die herkömmlichen
elektrischen öfen eine größere Abwandlung erfahren müssen und ohne daß Brenner mit einer speziellen Vorverbrennungskammer oder
entsprechende Brennstoffe erforderlich wären.
Die'Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispieles
und mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen vielter beschrieben.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch einen herkömmlichen unmittelbaren
Lichtbogenofen, an dem die transportable Verbrennungseinheit befestigt ist.
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Pig. 2 zeigt in größerem Maßstab eine jtirnansicht dor transportablen
Verbrennungseinheit gemäß der Erfindung, v/obei ein Teil der Brennereinrichtung um der besseren Darstellung '..'!Ilen
weggebrochen ist.
Pig. j5 zeigt eine Draufsicht auf den in Fig. 1 dargestellten Ofen.
Pig. 4 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch den Ofen nach der
Linie 4 - 4 in Pig. jj.
Pig. 5 zeigt in einer Seitenansicht die erfindungsger/iäße Kombination
einer Verbrennungseinheit und eines elektrischen Ofens, wobei
beide Elemente in ausgezogenen Linien getrennt voneinander dargestellt sind, während die Darstellung in strichpunktierten
Linien die Verbrennungseinheit an Ofen befestigt darstellt.
Pig. 6 zeigt eine detaillierte Draufsicht auf die Verbrennungseinheit
teilweise im Querschnitt, um das Verbrennungssystein arn
Ofen befestigt und in Betriebsstellung zu zeigen.
Pig. 7 zeigt in einer Seitenansicht diejenige Seite der Verbrennungseinheit, die am Ofen befestigt wird.
Beispielsweise aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß der elektrische Ofen
eine im wesentlichen zylindrische Metallschale 12 mit einer feuerfesten Steinauskleidung 14 aufweist, die einen inneren, im wesentlichen
zylindrischen Hohlraun 16 bildet, der eine entweder saure oder baäsche 3odenauskleidung oder Herdfläche Io hat. J,±ne mit einer feuerfesten
Ausleidung versehene Beschickungstüre 20 ist an einer Seite der Schale 12 vorgesehen und ein Abstichloch und eine Auslaufrinne
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2?. .sind in herkömmlicher './eise gegenüber der Doschickungstüre 20 um
90 in Ui.ifangsrichtung versetzt angeordnet. In der Wand der Schale
12 kann man nach lie darf oder Zweckmäßigkeit (nicht dargestellte) ge
eignete ISntlüftungsdüsen vorsehen, um die Gasableitung aus dem Ofen
7λχ erleichtern.
Ein etwa doniartit? gestaltetes Dach 2h ist abnehmbar auf dem Ofen montiert
und weist drei Öffnungen 26 auf. In jeder der Öffnungen 26 ist eine längliche Graphit- oder Kohlenstoffelektrode 2o vorgesehen und
außerdem sind herkömmliche Klammern ^O auf Tragarmen J>2 angeordnet,
die von einem neben dem Ofen angeordneten Mast y\ wegragen, so daß
der Hast durch geeignete mechanische Einrichtungen zum Anheben oder Absenken der Elektroden gegenüber der Metallcharge auf der Herdfläche 18 angehoben oder abgesenkt werden kann. Die Arme 32 tragen
Stromzuleitungskabel 36, welche die Elektroden 28 zur gesteuerten
Zufuhr elektrischer Energie in den Ofen mit (nicht dargestellten) Transformatoren verbinden. Zum Abnehmen des Daches 24 vom Ofen können
in bekannter Weise geeignete Hubvorrichtungen oder andere mechanische Einrichtungen vorgesehen sein, so daß man den Ofen von oben
beschicken kann; nach Belieben kann man den Ofen auch durch die Tür
20 beschicken. Nach der Beschickung des Ofens und nach Abschluß des Schmelz- und Frischvorganges kann der Ofen nach vorne in Richtung
des Abstichloches und der Rinne 22 gekippt werden, um das Metall aus dem Ofen abzuziehen. Geeignete mechanische Schwenkmechanismen zum
Kippen des Ofens sind in Fachkreisen bekannt und folglich in den Zeichnungen nicht dargestellt.
Zur Herstellung der Ofenkombination gemäß der vorliegenden Erfindung
ist die Beschickungstür 20 mit einer ringförmigen öffnung 38
versehen, durch die eine tragbare Verbrennungseinheit, die allgemein
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mit 40 bezeichnet ist und einen im wesentlichen zylindrischen Brenner
42 hat, gleichzeitig eine intensive Flamme und einen Strom eines trägen Stickstoffgases unmittelbar auf die Metallcharge auf der Herdfläche
18 leiten. Die transportierbare Verbrennungseinheit 40 ist mechanisch
an der Türe befestigt, wobei der zylindrische Brenner 42 in axialer Richtung mit einer offenen Vorderseite 4} und einem ringförmigen
Flansch 44 fluchtet, der die erwähnte Bohrung konzentrisch zur öffnung 38 umgibt. Ein Ring 45 aus feuerfestem Werkstoff oder aus
nicht rostendem Stahl ist auf dem Flansch 44 zwischen der Tür 20 und dem Flansch 44 vorgesehen, um die Kante der Öffnung 38 vor der Flamme
zu schützen und eine Abdichtung zu schaffen und so eine Einwirkung von Luft in den Ofen hinein nahe der Flamme zu verhüten.
Mehrere schnellwirkende Keil-Löse-Klammern 39 (cam release clamps)
auf der Tür 20 sorgen für eine schnelle mechanische Verriegelung und Entriegelung des Brennergehäuses 42 mit der Tür 20, indem sie mit
dem Ringflansch 44 zum Singriff kommen. Die Einheit 40 weist βΐηφ
vierrädriges Fahrgestell 47 auf, um auf einer Laufbahn 46 in und
außer Eingriff mit der Beschiokungstür 20 bewegt zu werden, so daß
die Einheit im Wechsel einmal in die Stellung gebraoht werden kann,
in der sie eine zusätzliche Beheizung bewirkt, und zum anderen aus "
dieser Stellung heraus, um den Ofen kippen und die Türe 20 zur seitlichen
Beschickung öffnen zu können.
Zusätzlich zum Brenner 42 weist die transportable Verbrennungseinheit
40 einen Elektromotor 48'und ein Niederdruokgebläse 50 auf, das
vom Elektromotor angetrieben wird, um durch einen Luftleitungsarm
52 Luft in den Brenner 42 einzuführen. Der Brenner 42 mit seiner offenen
Seite 43 umschließt ein sohalenförmiges Element mit im wesentlichen
flachem Boden, das eine einseitig offene perforierte Hülse 54
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hat, die konzentrisch zum schalenförmigen Glied angeordnet und auf
deren Boden 5j5 montiert ist. Mehrere Perforationen 55 ermöglichen
einen Luftstrom durch die Hülse 54 von der Luftleitung 52 in die
mittlere Verbrennungskammer 56 des Brenners 42. Sine Gaszuteitung 58
ist am flachen Boden 55 des schalenförmigen Gliedes 42 koaxial zur
Hülse 54 befestigt, so daß Gas mit reguliertem Leitungsdruck unmittelbar
in die Kammer 56 eingetrieben werden kann. Unter der Wirkung
des vom Niederdruckgebläse 50 in der Leitung 52 und dem Kanal zwischen
der äußeren Hülse des Brenners 42 und der perforierten Hülse $4 erzeugten Luftdruckes strömt die Luft radial durch die Perforationen
55 nach innen in Richtung auf den Gasstrom von der Gaszuleitung 58 und mischt sich gleichzeitig mit diesem Gasstrom und brennt
in der Kammer 56. Der durch diese Verbrennung erzeugte extreme Druck zusammen mit der Kraft der durch die öffnungen 55 in die Kammer 56
eintretenden Luft treibt die Flamme axial aus der offenen 3eite 4j
der Kammer durch die öffnung 58 in der Be3ChickungstUr 20 und unmittelbar
auf die Metallcharge auf der Herdfläche l8.
* In der Wand 53 des Brenners 42 ist neben der Gaszuleitung 58 eine
Zündkerze 60 zum Zünden des Brenners vorgesehen. Die Zündkerze 60 ist an einen Transformator 62 herkömmlicher Art angeschlossen, der,
wenn er eingeschaltet wird, die erforderliche Spannung zum Zünden der Zündkerze und damit des Brenners liefert. Zum Zünden ist in der
Wand 55 außerdem eine Zündgasleitung 64 vorgesehen, die infolge ihres
verhältnismäßig kleinen Durchmessers eine begrenzte Gaszufuhr zur Zündung liefert und dadurch eine Explosion verhindert, die auftreten
könnte, wenn der Gasstrom der Leitung 58 unmittelbar gezündet würde. Sin geeignete>Gasverschlußventil 65 ist in der Zündgas-
■ leitung 64 vorgesehen, um den Gasstrom nach Bedarf und Wunsch zur
Zündung zu steuern.
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Man erkennt, daß der soeben.beschriebene Brenner insofern etuas anders
arbeitet als die Luft-Gas-Brenner, die bisher im Zusammenhang mit elektrischen öfen verwendet wurden, als keine Mischung vor dem
Eintritt des Gases und der Luft in die an ihrer Vorderseite offene Verbrennungskammer selbst auftritt. Außerdem ist keine herkömmliche
Düse vorgesehen, um die Vorwärtsströmung der Flamme und des Stickstoffes
zu begrenzen und einzuengen, und infolgedessen wirft der Brenner eine verhältnismäßig breite Flamme und einen breiten Stickstoff
strom unmittelbar gegen die Metallcharge; auf diese V/eise ergibt sich eine verhältnismäßig gleichförmige und wirksame Erhitzung
der Charge, die sich innerhalb eines Schutzmantels aus trägem Gas befindet, wobei dieses Gas kontinuierlich über die Oberfläche der
Charge streicht und dann durch die Slektrodenöffnungen, das Abstichloch
und die ßntlüftungsöffnungen ausströmt und vor sich die statische Luft innerhalb der Ofenschale hertreibt.
Die Gaszufuhrleitung 58 ist an ihrem Einlaßende an einen Gaszufuhrschlauch
66 angeschlossen, so daß die Verbrennungseinheit 40 entlang der Laufbahn 46 in und außer Eingriff mit dem Ofen bewegt v/erden
kann. In der Gaszuleitung 58 sind hintereinander der Einlaß der Zünd-
gasleitung 64, ein Gasabschlußventil 67, das ein herkömmliches Drehventil
ist, und eine das Luft-Gas-Verhältnis regulierende Membran 68 montiert, die durch die Leitung 52 an die Luftzufuhr angeschlossen
ist, so daß das Luft-Gas-Verhältnis gesteuert und konstant gehalten werden kann. In herkömmlicher Weise sind weitere Ventile vorgesehen,
etwa eine Drossel 69 in der Luftleitung 52 zur Steuerung der Luftzufuhr mit der Hand und ein Gasventil 71 am Ende der Leitung 58, um
die Gasströmungsgeschwindigkeit abschließend zu regulieren.
Die Gaszue3rfcleitung 70, an die das andere Ende des Gaszuleitungs-
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Schlauches 66 angeschlossen ist, weist einen Membranregulator 72
auf, der saisonbedingten Änderungen des Gasdruckes von der Gasquelle her Rechnung trägt. In der Gaszuleitung 70 ist außerdem ein Sicherheitsverschlußventil
7^ vorgesehen, das mit einem druckempfindlichen Schalter 75 gekoppelt ist, um für einen automatischen Verschlug
zu sorgen, wenn der Schlauch 66 beschädigt oder zertrennt " !
werden sollte. Zum Ablesen des Leitungsdruckes können geeignete Meßgeräte vorgesehen sein, die schematisch bei 76 dargestellt sind.
Beim Steuersystem kommen nach Belieben verschiedene Abwandlungen in
Betracht und man kann halbautomatische Steuerungen verwenden, die mit Bedarfmeßgeräten gekoppelt sind, die den Stromverbrauch der Elektroden
des elektrischen Ofens aufzeichnen, so daß bei Erreichen eires bestimmten Stromverbrauches eine automatische Schaltung automatisch
ein Alarmzeichen gibt, damit die Bedienungsleute auf zusätzliche Feuerung oder Zündung des Gasbrenners schalten und die Stromzufuhr
zu den Elektroden abschalten oder verringern. Diese Anordnung ist sehr wirksam, ivenn der Strom auf Antrag während bestimmter Zeitspannen
zu unterschiedlichen Tarifen verkauft wird, wie dies bei vielen Stromlieferanten in Industrierevieren üblich ist;
Eine geeignete Art der Verwendung der zusätzlichen Verbrennungseinheit
in Verbindung mit einer besonderen Hitze des Ofens besteht darin, die zusätzliche Verbrennungseinheit solange zu benutzen, bis der ;
Schrott zu 80 % bis 90 % geschmolzen ist, woraufhin die zusätzliche
Verbrennungseinheit abgeschaltet wird. Wenn man die zusätzliche Ein- ,
heit auf diese Weise einsetzt, ist der am meisten Kosten verursachende hohe Anschlußwert des elektrischen Ofens selten erforderlich, da
der Frischvorgang und die letzte Schmelzstufe, im Vergleich zum Beginn
des Schmelzvorganges sehr wenig Strom verbraucht.
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*"Y 11
Das Prinzip der Verwendung einer mechanisch befestigten, tragbaren
Verbrennungseinheit, um eine Flamme unmittelbar auf eine Metallcharge in der Herdfläche eines elektrischen Ofens aufzubringen, wurde
bisher für undurchführbar gehalten, weil dabei eine untrgagbare Oxydation und Ausbrennung des Kohlenstoffes und anderer notwendiger Leglerungselemente
und außerdem eine Beschädigung und vorzeitige Verbrennung der Elektroden auftritt. Die hier beschriebene spezielle
Anordnung, bei der eine mit einer offenen Vorderseite versehene, das
richtige Luft-Gas-Verhältnis aufnehmende Verbrennungskammer unmittelbar auf die Metallcharge gerichtet wird, kann nur dann verwendet werden,
wenn diese unerwünschte Oxydation vermieden oder auf ein Minimum herabgedrückt werden kann.
In der Brenner- und Ofen-Kombination gemäß dem hier dargestellten
Beispiel wurde beispielsweise Naturgas verwendet, das von der Firma OHIO FUEL GAS COMPANY in Toledo, Ohio, geliefert wird, wobei dieses
Gas eine spezielle Schwere von etwa 0,6} hat und etwa aus 85,5 % Methan,
12,5 % Athen, 0,2 Jg Kohlendioxyd und 3,8 % Stickstoff zusammengesetzt
ist und etwa 1047 DTU (British Thermal Units) je Kubikfufl
enthält. Folglich benötigt das das gemäß diesem Beispiel etwa 10 Kublkfuß
Luft je Kublkfuß Gas zur vollständigen Verbrennung des Brenn-, stoffes. Da der Brenner gemäß der Erfindung einen Membran-Verhältnis-Regulator
68 aufweist, der das in den Brenner eingeführte Luft-Gas-Verhältnls
steuert, findet die Verbrennung des erwähnten Gases faßt
genau im theoretischen Verhältnis von Luft zu Gas von 10 : 1 statt. Da die Luft in erster Linie eine Mischung aus Stickstoff und Sauerstoff
im Verhältnis von etwa 20 % Sauerstoff zu 79 % Stickstoff let,
kann man folgende B beispielhafte Gleichungen zur Darstellung der Reaktion
beim Verbrennen einer Mischung von Luft und Naturgas, d. h. beispielsweise eines Gases, das etwa 86 $>
Methan und 1? % Äthan ent-
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- 12 - .
hält, aufstellen:
1) 2 CH4 / 2 O2 * CO / CO2 / 3H2 / H.
2%
2) Q0Wf- / 2 O0 ** CO / CO0 / 2HO /
Außer diesen erzeugten Gasen wird als Gas vor allem Stickstoff erzeugt.
3o entsteht z. B. beim Verbrennen von etwa 1415 irr (5O.OOO
cu.ft.) Luft mit Naturgas etwa II30 irr (40.000 cu.ft.) Stickstoff.
Tatsächlich bestimmt dieses große Stickstoffvolumen die Atmosphäre
im Ofen. Daa Volumen und der Druck des durch den Ofen hindurchgehenden
trägen Gases be3ieitigt oder reinigt die unerv/ünschten oxydierenden
Verbrennungsgase bei ihrer Snt3tehung und erzeugt eine dauernd
vorbeiatreichende träge Umhüllung um die Charge und die Elektroden,
so daß die Menge d«3 durch Oxydation verursachten Kohlenstoffverlustes
auf ein Minimum herabgesetzt wird. Die in den Ofen bei der Verbrennung eingeleiteten Oase bestehtn in erster Linie au3 tragen oder
reinigenden Oasen Insofern, al« z. B. beim Verbrennen von etwa
0,0283 ti? (1 ou.ft.) des oben erwähnten Oases mit 0,283 *? (10 ou.ft)
Luft etwa 73 % der insgesamt entstehenden Oase Stickstoff 1st, während
der Rest der vorhandenen Gase in erster Linie aus Kohlenmonoxyd und Kohlendioxyd und Wasserstoff besteht. Das Volumen oder die Verhältnisanteile der erzeugten Gase hängt natürlich davon ab, wie vollständig
die Reaktion der Gase mit der Luft ist. Bine unvollständige Verbrennung führt zu kleineren Stickstoffmengen und anderen Gasen.
Um den maximalen Wirkungsgrad des Systems zu erzielen, ist es daher wesentlich, daß der Brenner so gestaltet wird, dafl er so nahe wie
möglich an die theoretische Ausbeute herankommt. Der Brenner 42 gemäß der vorliegenden Erfindung hat sich in dieser Hinsicht als äußerst
wirkungsvoll erwiesen und die Erzeugung von Stlokstdff während
der Anwendung des Brenners zur zusätzlichen Erhitzung der Charge des
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elektrischen Ofens kommt der theoretischen Menge bei einen bestimmten
Naturgas nahe. Die Zusammensetzung von Naturgas ändert sich natürlich
in gewissem Umfang, es steht jedoch fest, daß durch die beschriebene Verwendung der Verbrennungsprodukte des Brenners eine ausreichende
Umhüllung aus trägem Gas erzeugt wird, sofern die Stickst off erzeugung bei irgendeinem gegebenen Gas mehr als 50 ;i ier gesamten
erzeugten Gasmenge beträgt. Beispiels für derartige Naturgase sind bekannt und diese Gase treten an vielen 3tellen der Welt auf.
Bei der Verwendung einer transportablen Verbrennungseinheit gemäß
der vorliegenden Erfindung in Kombination mit einem elektrischen Ofen, der eine Kapazität von sechs Tonnen hat, hat sich beispielsweise
erwiesen, daß die 3chmelzzeit für eine kalte Charge derart herabgesetzt
wird, daß in einer normalen 3chicht von etv/as weniger als acht Stunden fünf itatt bisher vier 3chmeIzvorgänge durchgeführt v/erden können, wobei ein Oasverbrauch von etwa 140 or (5*000 cu.ft.)
pro Stunde gegeben 1st» Die entsprechend· WMrmeerseugunf ImI dieser -Menge Naturgas liegt etwa bei 5 Millionen BTU je Stunde, wobei
gleichzeitig etwa die gleiohe WIrraemtnge durch die Elektroden de*
elektrischen Ofens bei mittlerem Anachluflwert erzeugt wird* Bei der
Betrachtung dieser Angaben muß man berücksichtigen, dafl eine hohe
Stromabnahme des elektrischen Ofens im Vergleich zu einer niedrigen
oder mittleren 3tromaufnähme sehr teuer i3t, so dafl bei einer möglichst
weitgehenden Herabsetzung oder Vermeidung des Betriebs mit hoher Stromaufnahme eine wesentliche Ersparnis beim 3chmelzvorgang
erzielt wird. Diese Ersparnis ist natürlich nur möglich, weil.während
der al3 Beispiel beschriebenen Verbrennung im Brenner etwa
I.I30 Ώ? (40.000 cu.ft.) Stickstoff pro Stunde erzeugt wird und . .
gleichzeitig die Flamme unmittelbar auf die Charge gerichtet wird
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und die Elektroden arbeiten.
Der wirksame Schutz der Charge und der Elektroden Gegen Oxydation
bei diesen extremen Bedingungen uird noch durch die große Querschnitt
sflache der Flamme und des 3tick3toffgasstrome3 verbessert,
der durch den beschriebenen Brenner mit offener Vorderseite erzeugt wird, da ein wesentlicher Teil der - wenn nicht sogar die ganze Charge
bei der Verweftbrennung im wesentlichen gleichmäßig erhitzt
und geschützt wird. Die ungeheuren Stickstoffmengen, die während dieses
Vorganges in den Ofen eingeführt werden, treiben die statische Luft im Ofen durch die Abstichöffnung, die Entlüftungsöffnungen und
die Elektrodenöffnungen aus, so daß der Ofen insbesondere im Bereich der Charge eina nahezu vollkommen aus Stickstoff bestehende Gasfüllung
hat.
Eine merkliche Abnahme der Verbrauchsgeschv/indigkeit der Elektroden
ergibt sich daraus, daß diese Elektroden von dem aufsteigenden heißen Stickstoff umgeben werden, während dieser durch die Elektrodenöffnungen
ausströmt. Es hat sich erwiesen, daß diese inerte oder träge Atmosphäre für die Zusammensetzung der Charge nicht schädlich
ist und iiii Gegenteil tatsächlich die Qualität der im Ofen erzeugten
Schmelzen standardisiert. Der Grund hierfür ist die Tatsache, daß Stickstoff im trockenen Zustand gegenüber Eisen vollkommen passiv
ist. Es liegt jedoch auf der Hand, daß, wenn der Stickstoffgehalt der Atmosphäre sich in irgendeiner Hinsicht als schädlich für den
speziellen Legierungsprozeö erweist, der im Elektroofen mit zusatz-Hoher
Verbrennungseinheit durchgeführt wird, der prozentuale Anteil des Stickstoffs im Ofen durch die Anordnung zusätzlicher Entlüftungsöffnungen
Im Ofen und durch die Erhöhung des öasanteils beim
Verbrennungsgemisch verändert werden kann. Es hat sich Jedooh ge-
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zeigt, -laß lurch -lie kontinuierliche Sticks toffuimiiantclung, die
durch das Verfahren und das Gerät gemäß der vorliegenden Erfindung
erzeugt i.'ird, bei normalen Met alliier s teilungsverfahren keine nachteiligen
V/irkungen auftreten.
Zur Vereinfachung der Beschreibung wurden die Grundlagen der Erfindung
anhanl eines einzigen Ausführungsbeispiels erläutert. Jelbstverständlich
soll jedoch weder diese dargestellte Aus führung 3 form
noch die bei Ihrer Beschreibung verwendete Terminologie zur Abgrenzung
der Erfindung dienen, da viele Abwandlungen möglich sind, die selbstverständlich im Rahmen des Erfindungsgedankens liegen. Zur Abgrenzung
des Erfindungsgedankens dienen ausschließlich die folgenden Ansprüche.
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Claims (1)
- Dr. Ing. E. BERKENFELD, Patentanwalt, KÖLN, Universitättitraße 31Anlag« Mt*u»i<J»nzur Eingab· vom 12. MärZ 11)66 VA+ Nom.d.Anm. T iS X T R O N INC.PATiHT A IJ 3 P R U C H J,1. Verfahren zum Erhitzen einer Mütallcharge in einem unmittelbaren Lichtbogenofen, der Kohlenstoffelektroden hat und in dem die Charge durch eine zusätzliche Gasverbrennungseinheit ebenso wie durch den Lichtbogen erhitzt v/ird, dadurch gekennzeichnet, daß iie Menge des insgesamt vom Lichtbogen verbrauchten elektrischen Stromes durch entsprechende üinregulierung des Wärmeausganges der Elektrode innerhalb bestimmter Grenzen gehalten wird und eine intensive Flamme der Gasverbrennungseinheit unmittelbar auf die Charge gerichtet wird, um in diese eine Wärmemenge einzuleiten, die wesentlich größer ist die vom Lichtbogen erzeugte Wärmemenge.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammgase zu mehr als 50 % aus einem tragen Gas, insbesondere Stickstoff, bestehen.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (42) der Verbrennungseinheit (40) eine Vorderseite (43) seiner Verbrennungskammer (56) zum Austritt einer offenen Flamme hat, wobei diese Vorderseite derart gerichtet ist, daß sie die Flamme radial im wesentlichen in Richtung auf die Elektroden (28) richtet.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 oder J>, dadurch gekenn-909845/0262 bad ORiGiNAf. _zeichnet, daß durch ein Gebläse (50) Luft in He Verbrennungskammer (56) geblasen wird und gleichzeitig eine gasförmige Kohlen;;a.:-jaerstoffmischung in die 7er brennungs kammer (yo) eingeleitet v:ird, um in dieser eine Mischung zu erzeugen, leren Mischungsverhältnis eine im wesentlichen vollständige Vebrennung gewährleiiet, uni daß dor in der Verbrennungskammer (56) erzeugte Druck einen Überdruck im Ofen erzeugt. s5. Unmittelbarer Lichtbogenofen mit einer zusätzlichen Gasverbrennungseinheit zur Durchführung des Verfahrens nach An.3pi.uch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungskammer (5o) des Brenners (42) der Verbrennungseinheit (.40) eine Voriersjite (4;·) zum Austritt einer offenen Flamme aufweist und la.3 ler Brenner (^c.) lösbar auf einer Seitenwand (12) des Ofens befestigt ist, v;obei der Ofen einen im wesentlichen zylindrischen Innenraum hat und lie Ausrichtung derart ist, daß die Flamme unmittelbar auf die Metallcharge und radial in Richtung auf die iSlektroden (28) gerichtet ist.6. Öfen nach Anspruch 5> gekennzeichnet durch Regulatoren (6d, 69, 71) für das Druckverhältnis und die 3trömung in den gesonderten Luft- und Gasleitungen (52, 58) zum Brenner (42).7. Ofen nach den Ansprüchen 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine bewegliche Lagerung (47) für die Verbrennungseinheit (40), deren Brenner einen Befestigungsflansch (44) zur Befestigung am Ofen aufweist.8. Ofen nach den Ansprüchen 5» 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner (42) einen elektrischen Funkenzünder (60) und eine Zündgasleitung (64) zur Zündung des Gases aufweist. g^-. QRjQfNÄL909845/Q2B2 r>■. U'fen Hi-jii eine;n 3er Ansprüche 3 bi "- Ό, dad arch ζ -kennzeichnet, laß -\r;v 2i'j:i:iar (4Ii) eine- perforierte innere Hülse (54) aufweist, --,oo-.-iJ ;io Luft rul al tun;;: außerhalb ier llül.sc-i und iie Hauptgas ^ innerhalb :\3V Hülse lio£t.10. .Ju^at2-7erbrennun^.r.-.?inhait für Ofen cu-niäfi einein '1er Ansprüche 3 f'i? 9t -3aiurch gekennseichnot, da3 sie einen mit einei.r Flansch versehenen 3renner (4^) aufweist, Ier eine mittige Verbrennungskamwer (30) mit offener Vorlerseite hat, laß eine Liegsarne Gaszufuhrleitung (υυ) in -iiesem Brenner (42) vorgesehen ist, daß ein Nieder-Iruckgebläae (30) zur Zufuhr von Luft ±i rien Brenner (42) vorgesehen ist, daß ferner ein Druckverhältnisregulator (6B) für die Luft- und Gasleitungen (i?2, 5^) vorgesehen ist, daß ferner Regulatoren (69* 71) in diesen Leitungen (52, 58) vorgesehen sind, daß außerdem ein Funkenzünder (60) und eine Zündgasleitung (64) sov/ie eine bewegliche Auflagerung (47) vorgesehen ist.BAD909845/0262noL e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET0030668 | 1966-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1508268A1 true DE1508268A1 (de) | 1969-11-06 |
Family
ID=7555756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661508268 Pending DE1508268A1 (de) | 1966-03-14 | 1966-03-14 | Verfahren zum Erhitzen einer Metallcharge in einem unmittelbaren Lichtbogenofen und unmittelbarer Lichtbogenofen zur Durchfuehrung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1508268A1 (de) |
-
1966
- 1966-03-14 DE DE19661508268 patent/DE1508268A1/de active Pending
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