DE1508119A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken und Steuern einer Entgasungsanlage mit fluessigem Metall - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken und Steuern einer Entgasungsanlage mit fluessigem MetallInfo
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Description
Beteiligung;;- und Patentverwaltungsgesellschaft
mit beschränkter Haftung in Essen
Verfahren und Vorrichtung zum Beschicken und Steuern einer Entgasungsanlage mit flüssigem Metall
:'.'ν·; irriridvijig 1>
I · n und eine Vorrichtung zum Beschicken
■:-..'.. ..feuern eine""· ü «*.<.. * ■
< Lo ι It flüssigem Metall., insbesondere
".".".■. ■ -:■,;..;/;.ui Stahl, ii '1 'tillage vorgeschaltet ist
uil'c hilfe des an sich bekannten Durchlauf-Entgasungsverfi^irfin ,!.,st es mögli^hj
eine geforderte, entgaste Stahlmenge Je Zeiteinheit, anzuliefern^
dieses Entgasungsverfahren ist daher verzugsweise für eine Anwendung vor
dtrangguSanlagen geeignet. Dafür sind bereits verschiedene Lösungen ausgearbeitet
worden. Es ist möglich, Metall- bzw. Stahlschmelzern nach bzw. beim
Aostieh nach dem Pfannencmrehlauf-Entgaüungsverfahren bzw. Abstichentgasungs™
v9.«fahren derart zu entgasen wie es bei Blockgui bekannt, ist und anschließend
.;.> die Gießpfanne mit dem entgasten Metall bzw. Stahl zu der Einfüllvorrichtung
T^ eier Stranggußanlage zu befördern. Nachteilig hierbei ist der Temperaturver-
°® ImA,, der zwangsläufig bei;ü Entga; ungs Vorgang und bei längsren Transportwegen
·«* auftrittj insbesondere muß beim Stranggießen, bei dem verhältnismäßig lange
Q. GiLeüieiten erforderlich .;ind, eine ausreichende An fangs temperatur des flüssigen.
'Jt Metalls , z, 3. des Stahles vorhanden sein. Es wird deshalb angestrebt, die
Cß ikrtgasurigsanlage der Stranggußanlage unmittelbar vorzubehalten.
isiaer. einem bereits bekaüntgew-ir-denen Vorschlag kann man bei einer Strangguß-
die Entgasung.seinhöit wischen der an einem Kran hängenden Stahlabstichunci
dem Zwischengei'äii, dein soüenaimten Tundish einfügen, wobei jedoch
EV 75/66-Ks/Soh
_ ι _
die Kranlaufbahn im Gebäude in nachteiliger Weise um den Betrag der Höhenabmessung
der Entgasungseinheit höher angeordnet werden muß, das heißt das gesamte Stahlwerksschiff muß um diesen Betrag höher gebaut werden. Da
ferner die Beschickungsgeschwindigkeit für die Striggußanlage sehr viel
niedriger ist als die bisher üblichen Gießgeschwindigkeiten beim Abgießen von z.B. Stahl in Kokillen, ist der Hallenkran über eine sehr lange Zeitspanne
anderweitig nicht verfügbar. Darüberhinaus müßten die Stopfenutangen
der Vorratspfannen in anbetracht der langen Gießzeiten luftgekühlt werden. Abgesehen davon ist die Regelung der Beschickung.sgeschwindigkeit durch Verändern
der Höhenstellung des Stopfens an der Vorratspfanne nicht hinreichend
sicher^ da Ausspülungen bei den langen Gießzeiten besondere leicht möglich sind.
Es ist grundsätzlich möglich, ein Entgasungsgefäß unmittelbar über dem
Tundish der Stranggußanlage angeordnet und das Vakuum zum Heben des Stahles " aus der danebenstehenden Vorratspfanne benutzt. Zwar kann die ßauhöhe der
Gesamtanlage dadurch vermindert werden, das Aufheizen von flüssigem Stahl müßte jedoch bei Anwendung des Vakuums zur Förderung desselben aus der Vorrat
spfanne in die Entgasungspfanne in evakuierten Räumen geschehen. Dies erfordert
außer den rein technischen Schwierigkeiten hohe Aufwendungen an Investitionen
und Betriebsmittel. Die Förderhöhe von flüssigem Ctahl könnte bei
Anwendung der Förderung durch Vakuum in nachteiliger Weise hoch, tens etwa 1,4 m
betragen« Diese Förderhöhe ergibt sich aus dem Quotienten des atmosphärischen Luftdruckes minus dem Druck im Rezipienten durch das spez. Gewicht de;: flüssigen
Stahles» Wird eine größere Förderhöhe notwendig, so muß mit Fördergas nachgeholfen
werden,
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die dargestellten Nachteile
der bekannten Verfahren und Vorrichtungen zu vermeiden. Eine weitere Aufgabe der Erfindung 1st es, eine Vorrichtung zum Beschicken und Steuern einer Entgasungsanlage
mit flüssigem Metall, die einer Stranggußanlage vorgeschaltet ist, EU schaffen, die eine niedrige Bauhöhe sowie einen verhältnismäßig einfachen
Aufbau vorweist.
909841/0628
Bas Verfahren nach der Erfindung besteht darin, daß das flüssige Metall
ίϊΐίτ-telG Druckgas, vasugr-weise Druckluft, das in eine mit dem Metall gefüllte,
geschlossene Vorratspfanne eingeleitet wird, in eine oberhalb der Vorratspfanne angeordnete Zulaufpfanne gefördert, au:., der Zulaufpfanne
in eine unterhalb angeordnete Entgasungspfanne bis aun Erreichen
einer Metallbadhöhe, bei der der Gegendruck dec atmosphärischen Ratines
aucgegli/^ehan und die für die nachgeschaltete Stranggußanlage je Zeiteinheit
geforderte flüssige Metallmenge erreicht ist, eingeleitet und durch Regeln des Druckgasen in Abhängigkeit von der geforderten Stranggießgeschwindißkeit
die Durchlaufgeschwindigkeit des flüssigen Metalls gesteuert wird. Nach einer weiteren Ausführungsform wird nach der Erfindung
vorgeschlagen, daß der Metallbadhöhe in der Entgasungspfanne entsprechende Bruttogewicht mittels einer ^ legevorrichtung zu bestimmen
und al:; Einstellwert mit einer unteren und oberen Toleranzgrenze für
da:· Druckgas mechanisch oder elektrisch an ein Einstellgerät für ein
Regelventil an der Druckgasleitung zu übermitteln. Zweckmäßigerweise wird nach der Erfindung ferner die Metallbadhöhe in der Zulaufpfanne
und in der Entgaüungspfanne durch den mittels Regelventil einstellbaren
Druck den Druckgases etwa konstant gehalten.
Die zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung verwendete Vorrichtung
ist vorzugsweise :;o ausgebildet, daß die mit einem bis zum Gefäßboden
reichenden steigrohr und einer Druckgaseinrichtung versehene druckfeste
° Vorrat spi'anne jder in einem Druckbehälter angeordnete Entnahmepfanne gasot»
dicht mit der oberhalb angeordneten Zulaufpfanne und diese mit der auf einer m^t Wiegevorrichtung angeordneten Entgasungspfanne gasdicht verbunden ist.
O> Außer dem Vorteil einer niedrigen Bauhöhe kann durch die neue Vorrichtung
CD eine verhältnismäßig einfache Anordnung der erforderlichen Anlagen und Einrichtungen
getroffen werden. Insbesondere erlaubt die oben offene Zulaufpfanne eine gute Beobachtung und Manipuitionen an der zu behandelnden Metallschmelze.
Neuen der visuellen Beobachtung sowie Temperaturmessung, Probenahme und Kontrolle der Metallbadhöhe kann auch eine Heizungsvorrichtung
leicht untergebracht werden. Für eventuell notwendige Reparaturen, z. B.
Flickarbeiten der feuerfesten Ausmauerung, ist die Einrichtung leicht
zugänglich.
Die zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignete neue
Vorrichtung und deren Arbeitsweise ist anhand der schematischen Figuren 1 und 2, die je einen Längsschnitt zeigen, näher erläutert.
In bekannter Weise wird der kontinuierlich abfließende Strang (l) - z.B.
ψ aus Stahl - durch die Stranggußkokille (2) geformt, der das flüssige
Material vom sog. Tundish {j>) zuströmt. Die Entgasungspfanne (4) mit dem
Strahlungsschutz-Deckel (5), dem Verschlußdeckel (6) mit dessen^ Dichtungen
(7), dem Spritzschutztrichter (8), der Zuschlagstoffschleuse (9), der luftgekühlten
Stopfeneinrichtung (10) und deren Betätigungsvorrichtung (11), der
Abschlußmembran (12) und ferner dem Schlauehstutzenanschluß (15) bildet eine
Einheit, die auf der Wiegevorrichtung (l4) gelagert ist.
ober
Die äö»halb der Entgasungspfanne (4) angeordnete wannenförmige Zulaufpfanne
Die äö»halb der Entgasungspfanne (4) angeordnete wannenförmige Zulaufpfanne
(15) ist durch den Strahlungsschutzdekeel (l6k abgedeckt und aneg mit der
Stopfeneinrichtung (17) und deren Betätigungsvorrichtung (l8) sowie mit der
Verschlußmembran(19) ausgerüstet. Gegenüber dem Verschlußdeckel (6) der Entgasuhgspfanne/xst
die Zulaufpfanne 15 durch die Dichtung (20) so abgedichtet, daß die unter atmosphärischen Druck stehende Außenluft nicht in den Zwischen-
^0 raum zwischen der Zulaufpfanne (li>) und der Entgasungspfanne (4) eindringen
° kann. Die Entgasungspfanne/Kann dabei jedoeh um jenen Betrag oszillieren, der
to
CO durch die Wiegevorrichtung (l4) erforderlich ist. Der Innenraum der Zulauf-
■**· ■ -
_» pfanne (15) ist mit Hilfe des durch ein Loch im Stahlungsschutzdeckel (16)
o hindurenragenden Brenners (21) heizbar.
Die Zulaufpfanne (15) ist ferner mit dem Flanschstutzen (22) versehen, der Über
: den Gegenflansch (23) mit dem Deckel (24) der Vorratspfanne (25) verbunden ist.
Dabei kommt die hohlkugelig ausgebildete Dichtfläche des Auslaufsteins (26) der Zulaufpfanne
(IS)auf der entsprechenden kugeligen Stirnfläche des Kopfes (27)
des feuer-festen Steigrohres (28) zur Anlage. Dieser kugelige Kopf (27) liegt
wiederum in einem hohlkugeligen Sattelteil (29) des Gegenflansches (23) vom
Deckel (24). Beide Flansche (22, 23) sind durch Schrauben (30) miteinander
verbunden. Der Deckel (24) ist gegenüber miii^el»-der· der Vorratspfanne (25)
durch die Dichtung (31) abgedichtet und mitteln der Flanschverbindung (52)
druckdicht verschraubt. Im Deckel (24) ist der aus wärmebeständigem Blech
gefertigte Strahlungssohutzdeokel (33) unter Zuhilfenahme der Tragstutzen (34)
angeordnet»
Über die Druckgasleitung (35) am Deckel (24) steht das Innere der Tiwatspfanne
(25) in Verbindung mit der als Kapselgebläse dargestellten Pumpe (36),
die es ermöglicht. Luft oder gegebenenfalls ein inertes Gas in den Raum der
Vorratspfanne (25) unter einem entsprechenden Druck zu fördern. Die Gasflasche
(37) mit dem Ventil (3$) ermöglicht eine gewisse Speicherung von Druckgas
während der Betriebspaüenj daa Regelventil (39) mit dessen Betätigungsorgan
(40) steuert die Druckgaszufuhr lzum Vorratsgefäß (25), das durch ein Ventil
(41) entlüftet werden" kann,
■ Zur Inbetriebnahme der Anlage wird der mit dem Steigrohr (28) bereite bestückte
Deckel (24) auf die mit flüssigem Metall gefüllte Vorratspfanne (25) abgesetzt
und die Flanschverbindung (32) druckfest verschraubt. Damit hat der B1IUi; «igkeitsspiegel
im Steigrohr (28) die gleiche Höhe wie jener in der Vorratspfanne (25)·
■Auf dem kugeligen Kopf (27) des Steigrohres (28) wird sodann die waunenförmlge
Zulaufpfanne (15) abgesetzt, die sich außerdem auf zwei in Fig, I nicht dargestellten
Auflagestellen abstützt. Die Flanschen (22, 23) werden druckfest verschraubt.
. Beim ^Auf setzen der Zulaufpfanne (15) wird deren ayliridrLshhe Dichtfläche
(15a) über die Ringdichtung (20) gestreift. Diese Ring dichtung (20) besteht
aus einem endlosen Sohlauchring aus temperatnrhe-itänüigösa i>u«aiii,- der auveh
Einführung von Druckluft aufgebläht wird und sieh dadurch an die Inne
der zylindrischen Dichtfläche (l.6a) dichtend anlegt»
Sodann wird der Innenraura der Entgaaungdpfanne (4) auf den errotdefliehen
von etv/a Oj5 Torr evakuiert, wobei;die aus einem leicht schmelsiemism Wark-.tuff
bestehenden Merrtbranöu (12) und (19) die Abdichtung gegen den ithii·»: ^ί·/ίΓΐ:.'·ί'πίϊϋ ■
Raum gewähi'le taten·'
Durch Öffnen des Regelventiles JO von Hand steigt Bach dem Gesetz der
kommunizierenden Röhren der Flüssigkeitsspiegel und füllt ctie Zulaufpfanne
(15) bis zu einer Höhe hl, die von der abfließenden Metallmenge
und dem Lochdurchmesser im Auslaufstein der Zulaufpfanne (15) abhängig
ist. Durch Betätigen der Stopfen^tangenverstelleinrichtung (lS) wird
der Stopfen (17) der Zulaufpfanne (15) angehoben. Das flüssige. Metall beginnt nunmehr die Zulaufpfanne (15) zu verlassen, durchachmilzt die
Membrane (19) und gelangt in das Vakuum der Entgaaungupfanrie (k), in
der in bekannter Weise die gewünschte Entgasung des in Tropfen aufgelösten
Strahles des flüssigen Metallic durchgeführt wird. Das dabei anfallende.
Gas wird laufend über den Schlauchstutzen (lj>) abgesaugt und
das Metall sammelt sich im Innenraum der Entga3ur«g3pfanne (2I)* steigt
um die Höhe hg und hat damit die notwendige Höhe erreicht, um einerseits
den Gegendruck des atmosphärischen Raumes auszugleichen (p^-p?)
und andererseits dem ausfließenden Metall eine welche Geschwindigkeit
zu erteilen, daß die geforderte Auslaufmenge erreicht wird. Der luftgekühlte Stopfen (lO) der Entgafiung.jpfanne (4) kann «,mit nun durch Betätigung
der Vorrichtung (11) geöffnet werden. Die ifeiicmn (12) wird dabei
durch den austretenden Strahl flüssigen Metall3 dureiischiaolzen tind die
Beschickung des. Tundish1 s ~$ beginnt.
Um den Flüssigkeitaspiegel in der Entganung^pfanne (4) konstant halten zu
können, ist. die Entgaaungspfanne (4) atif der Messeinrichtung (l;i) aufgestellt,
die bei einer etwaigen Gewichtsänderung αηώ Gilt iipiegf--lveränd.erung
ti der Entgaotingspfarme (4) bei Erreichen eiitsr einstellbaren oberen
^-*. oder unteren Toleranzmai'ke über einen Stromkreis da ; iie tat igung: .or^aii (%O)
o des Regelventils (j59) und cJairiit den Förderdruck auf die MetalL-ipiegel--"
**> fläche in der Vorratspfanne· (25) no beeinflußt, daß durch Steigen oder
do -Fallen.des Metallapiegela in der Zulaufpfanne (I5) wiederum die Ablaufge-^
schvriridigkeit aua 'dieser Pfanne in gewünschtem Sinne »jeänciert v/erden kann.
Dabei verliert der Stopfen (I7) aeitie Aufgabe als Vtuvchliißorgan der Zu-.
laufpfanne (15) -und.-kann völlig au.- dem Metallbad; isevauogehobeii werden»
Der Stopfen (1.0} der Entgaaitrigspfsniie (4) verbleibt ajU- Hotvemehluß ία
Eei'eitsehaft im. Metallbad imd i.;t wegen der zu eraarL&nJen Chaf!-;en-0iirohsatzseit
von etwa einer Stunde und raehr in bekannter
6 -"
BAD ORIGINAL
um die nicht zu vermeidenden Wärmeverluste, die dan flüssige Metall beim
Durchlaufen der Entrsagungsanlage erfährt, auszugleichen, ist ein Brenner
(21) im Stralilungssehutzdeekel (16) der Zulaufpfanne (15) angeordnet, dessen
ga;j>- oder ölbeheizte Flamme auf die gegebenenfalls durch Schlacke geschützte
Badoberfläehe der Zulaufpfanne gerichtet ist. Die Abstichtemperatur des
flüssigen Metalls aus dem Schmelzofen braucht somit auch nicht besonders
erhöht zu werden, um die warmeverluste während der Entgasung auszugleichen.
Werden die Abstichtemperaturen des Schmelzofen-'j über die metallurgisch erforderliehe
Höhe hinaus nicht erhöht, so werden Einsparungen am Verbrauch von feuerfestem Material im Ofen erreicht. Der Brenner (21) dient außerdem
zum Vorwärmen der leeren Zulauf pfanne (15)·
Die in Pig. 1 dargestellte Einrichtung bestehend aus Vorratspfanne (25)» Zulaufpfanne
(15)und Entgasungspfanne (4) ist auf einem nicht dargestellten
Fahrzeug angeordnet, das in gleicher Richtung wie der Tundish (j5) verfahrbar
ist. Da an einer Stranggußanlage mit Vorteil mehrere dieser verfahrbaren
Entgasungseinheiten (25, 15*4) angeordnet sind, ist am Tundish (3)
nur eine kurzzeitige Unterbrechung der Metallzufuhr beim Auswechseln dieser
Einheiten notwendig. Im Wechselbetrieb wird die eine der Entgasungseinheiten
vorbereitet», während mittels einer anderen über dem Tundish (p) die Entgasung
durchgeführt wird· Die Außerbetriebsetzung der Anlage geschieht durch Öffnen
">
ο des Ventils (41}.; nach dem leerlaufen der Zulauf pfanne (15) wird die Ent-
ο des Ventils (41}.; nach dem leerlaufen der Zulauf pfanne (15) wird die Ent-
ab gasungspfanne (4) belüftet und entleert.
""^ Die Fig. 2 zeigt als längssehnitt eine Ausführungsform des Erfindungsgegen-
Öj Standes» die gegenüber der Form nach Fig. 1 den Vorteil aufweist, daß als
O0 Entnahme-und Vorratspfanne eine der bisherigen Bauart verwendet werden kann·
Während die Anordnung nach Fig, 2 im Bereich der Stranggußanlage, der Entgasungspfanne
und der Zulaufpfanne unverändert der nach Fig. 1 gleicht, ist hier statt der Vorratspfanne (25) nach Fig. 1 ein Druckbehälter (42) vorgesehen»
der die Entnahmepfanne (43) aufnimmt, die als Vorratspfanne dient. Der Absehlußdeekel (44) des Druckbehälters (42) wird mit Hilfe der Dichtung (45)
und der Flanschverbindung (46, 47, 48) druckdicht mit dem Druckbehälter (42)
verbunden und ist durch den aus wärmebeständigem Stahlblech gefertigten
Strahlungssehutzdeckel (49).geschützt, der durch die Halterungen (50)
vom Abschlußdeckel (44) getragen wird. Das Steigrohr (28) ist in gleicher Weise wie in Fig. 1 ausgebildet. Der Druckbehälter (42) steht über die.
Druckgasleitung (35) in Verbindung mit der als Kapselgebläse dargestellten
Pumpe (36), die es ermöglicht,. Luft oder gegebenenfalls ein inertes Gas
in den Raum des Druckbehälters unter einem entsprechenden Druck zu fördern*
Auch hier ermöglicht eine Gasflasche (37) mit dem Absperrventil (38) eine
gewisse Speicherung von Druckgas während der Betriebspausen; das Regelventil (39) mit dessen Betätigungsorgan (40) steuert die Druckgaszufuhr zum
Druckgefäß (42), das durch das Ventil (41) entlüftet werden kann, wenn die
Anlage außer Betrieb zu nehmen ist.
Patentansprüche:
0 984T/0628
m Q t* -
Claims (1)
- Patentansprüche :1. Verfahren zum Beschicken und Steuern einer Entgasungaanlage mit flüssigem Metall, insbesondere flüssigemStahl, die einer Stranggußanlage vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Metall mittels Druckgas, vorzugsweise Druckluft, das in eine mit dem Metall gefüllte, geschlossene Vorratspfanne eingeleitet wird, in eine oberhalb der Vorratspfanne angeordnete Zulaufpfanne gefördert, aus der Zulaufpfanne in eine unterhalb i angeordnete Entgasungspfanne bis zum Erreichen einer Metallbadhöhe, bei der der Gegendruck des atmosphärischen Raumes ausgeglichen und die für die nachgeschaltete Stranggußanlage je Zeiteinheit geforderte flüssige Metallmenge erreicht ist, eingeleitet und durch Regeln des Druckgauet; in Abhängigkeit von der geforderten Stranggießgeschwindigkeit die Durchlaufgeschwindigkeit des flüssigen Metalls gesteuert wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das der Metallbadhöhe in der Entgasungspfanne entsprechende Bruttogewicht mittels einer Wiegevorrichtung bestimmt und als Einatellwert mit einer unteren und oberen Toleranzgrenze für das Druckgas mechanisch oder elektrisch an ein Einstellgerät für ein Regelventil an der Druokgaaleitung übermittelt wird.■ . ι2. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallbadhöhe in der Zulaufpfanne und in der Entgaöungnpfanne durch den mittels Regelventil einstellbaren Druck des Druckgasen etwa konstant gehalten wird.4, Vorrichtung 'zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bit; jj,- dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem bi^zum Gefäßboden reichenden Steigrohr (28) und einer Druckgaseinrichtung (j55 0Is 4l) versehene üruekfeste Vorratspfanne (25) oder in einem Druckbehälter (42) angeordnete Entnahmepf arme (43) gasdicht mit der oberhalb angeordneten Zulaufpfanne (15) mid diese mit der auf einer Wiegevorrichtung (14) angeordneten Entgasungspfanne (4) gasdicht verbunden ist.909841/0628-9-5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß da« Steigrohr* (2b) einen kugelförmig ausgebildeten Kopf (27) aufweist, der in eine hohlkugelig, ausgebildete Dichtfläche des Auslaufsteins (26) der Zulaufpfanne (15) eingreift. '6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5* dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jk dem Verschlußdeckel (6) der Entgasungspfanne (h) urdder zylindrischen Dichtfläche (I5a) der Zulaufpfanne (15) eine mittels Druckluft aufblähbare Ringdichtung (20) angeordnet ist.7* Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratspfanne (25).» die Zulauf pfanne (15) und die Entgasungspfanne (4) auf einem in gleicher Richtung wie der Tundish (J) verfahrbaren Fahrzeug angeordnet sind..8» Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fahrzeuge einer Stranggußanlage zugeordnet sind.909841/0628- 10 -Leerseite
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-
1966
- 1966-07-07 DE DE19661508119 patent/DE1508119A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002076656A1 (en) * | 2001-03-27 | 2002-10-03 | Teksid Aluminum S.R.L. | Apparatus for transferring liquid metals from a collection container to a receiving container |
| US6953548B2 (en) | 2001-03-27 | 2005-10-11 | Teksid Aluminum S.R.L. | Apparatus for transferring liquid metals from a collection container to a receiving container |
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