DE1505355A1 - Verriegelungsvorrichtung fuer schwenkbare Fahrerhaeuser von Fahrzeugen - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung fuer schwenkbare Fahrerhaeuser von FahrzeugenInfo
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Description
Verriegelungsvorricntung für schwenkbare Fahreraäuser
von .Fahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung
für ein Fahrerhaus eines Kraftfahrzeuges, bei dem das Fahrerhaus an seinem vorderen Ende mit dem Fahrgesteil gelenkig verbunden
ist, so dass das Fahrerhaus nach vor geschwenkt werden kann, um den Motor und andere Teile zugänglich zu machen,
wobei die Vorrichtung zusammenwirkende Mittel am Fahrerhaus und am Fahrgestell aufweist, die in und ausser Eingriff gebracht
werden können, von denen ein Mittel einen Haken darstellt, der sowohl winkelförmig um eine Achse als auch unter
Verschiebung der Achse bewegbar ist, um mit einem Halter in Eingriff zu kommen und um das Fahrerhaus dicht gegen das Fahrgestell
zu ziehen, und bei der der Haken durch eine Hebelvorrichtung betätigt wird, die Mittel zu ihrer Festlegung in der
Schliess-Stellung aufweist.
Es ist eine Verriegelungsvorrichtung für ein schwenkbar gelagertes Fahrernaus eines Kraftfahrzeuges bekannt (US-Patentschrift
2 148 308), die aus einem federbelasteten Haken besteht, welcher am Fahrerhaus gelagert ist und mit einer am
Fahrgestell angeordneten Rolle zusammenwirkt. Durch einen Handhebel kann der Haken über eine Verbindungsstange in Eingriff
mit der fiolle gebracht werden. Diese bekannte Vorrichtung
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weist infolge der Federbelastung des Verriegelungshakens, welcher in seiner Längsrichtung verschiebbar ist, den Nachteil
auf, dass keine feste Veroindung zwischen !fahrerhaus
und Fahrgestell entsteht, so dass bei iahrb.ahnstössen Schwingungen
des Fahrerhauses auftreten. Ausserdem weist diese Vorrichtung keine Möglichkeit zur sicheren Absperrung des Bedienungshebels
auf.
Es ist auch eine Verriegelungsvorrichtung" für schwenkbare Fahrerhäuser von Kraftfahrzeugen bekannt (US-Patentschrift
2 740 487), die im wesentlichen darin besteht, dass ein Haken, der an einer Schwinge schwenkbar gelagert ist, mit einem Halter
zusammenarbeitet, welcher durch einen Schlitz im Fahrgestell des Fahrzeuges gebildet ist. Dabei wird der Verriegelungshaken
mittels eines Handhebels über eine gelenkige Heuelanordnung bewegt. Diese Vorrichtung kann durch Verdrehen
einer Hutmutter, welche am äusseren Ende des Handhebels vorgesehen ist, verriegelt und entriegelt werden. Hierdurch kann
zwar die Verriegelungsvorrichtung gesperrt werden, jedoch ist diese Einrichtung nicht sicher genug, um einen unerlaubten
Eingriff zu verhindern. Ausserdem ist diese Vorrichtung infolge der Vielzahl von Hebeln, Schwingen, Gleitführungen und
!Trägern verhältnismässig aufwendig.
Es ist auch ein einfacher Kniehebelverschluss zur Sicherung der Rückwand eines Lastkraftwagens bekannt (US-Patentschrift
1 051 750). Hier ist ein druckfederbelasteter Bedienungshebel zwar durch ein Kettenglied gegen ein zufälliges
Lösen gesichert; jedoch kann diese Sicherung ausser vom zuständigen Bedienungspersonal auch von anderen Personen leicht
gelöst werden.
Es ist noch ein Verschlussorgan für die Bordwand eines Lastkraftwagens bekannt (französisahe Patentschrift
1 333 918), welches auf dem Kni'ehebelprinzip beruht und in
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etwa mit dem Verschluss von Limonadeflaschen vergleichbar
ist, bei dem die einzelnen Teile in der entriegelten Stellung lose gegeneinander bewegt werden können. Diese Verschlussorgane
sind jedoch nur umständlich zu bedienen und nicht ausreichend gegen Entriegelung gesichert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Verriegelungsvorrichtung
für ein schwenkbar gelagertes Fahrerhaus eines Kraftfahrzeuges zu schaffen, die einfach bedient
und nicht zufällig oder unbefugt gelöst werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Verriegelungsvorrichtung einen am Fahrerhaus angeordneten
Halter, einen mit dem Halter zusammenwirkenden Haken, der drehbar an einem Hebel gelagert ist, welcher v.'inkelförmig
um eine am Fahrgestell gelagerte v/elle drehbar ist,
wobei die drehbare Verbindung- zwischen Haken und nebel gegenüber
der drehbaren Welle dee iieoel^ versetzt iot, im Aöstand
voneinander am Haken zu beiden Seiten des Hebels an eci/d.rte
Anschläge zur Begrenzung der wink ei. f 'innigen ϊ-ewegunc dec Hakens
in bezug auf den Hebel, eine Käst- oder Sperreinrichtung,
die am Fahrgestell angeordnet ist unü mit dem freien in ie des
^eoels in Eingriff steht, wenn der Hebel in einer Stellung
ist, in welcner der j-iaken vollständig eingerastet ist;und ein
mit einem Scnlüssei zu bedienendes Schloss zur Sicherung der
Hasteinrichtung umfasst.
Somit kann das Fahrerhaus nur durch eine terson frei
gemacht and zum Kippen voroereitet werden, die in Besitz des Schlüssels für das Verriegelungsschloss ist, so dass die Gefahr
von Unfällen, die auf das zufällige oder unbefugte Lösen des Hältemechanismus für das ianrerhaus zurückzuführen
sind, auf ein Llinimum herabgesetzt wird. Dabei ist das Auslöse-
oder liastorgan vorzugsweise so angeordnet, dass aer kechanisinus
ohne Benutzung des Schlüssels verriegeln werden
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kann, dass es jedoch nicht möglich ist, die Verriegelung ohne Gebrauch des Schlüssels zu lösen.
Gremäss einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens-sind
der Betätigungshebel-und der Verriegelungshaken durch eine Feder miteinander verbunden, die den Haken in Sichtung
auf den Halter des Fahrerhauses zieht.
Mit Vorteil sind zwischen dem Fahrerhaus und dem Fahrgestell des Fahrzeugs G-ummiklötze oder andere zusammendrückbare
Puffer angeordnet, welche durch die auf das Fahrerhaus aufgebrachte, nach unten wirkende Zugkraft zusammengedrückt werden,
wenn der Betätigungshebel in Richtung auf seine Verriegelungsstellung bewegt wird.
Zweckmässigerweise ist je eine erfindungsgemässe Verriegelungsvorrichtung
an jeder hinteren Ecke des Fahrerhauses vorgesehen, wobei die Betätigungshebel so miteinander verbunden
sind, dass eine gleichzeitige Betätigung beider Verriegelungsvorrichtungen
möglich ist.
Die Erfindung sei an Hand der in den Figuren schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Figur 1 ist eine Seitenansicht einer Ausbildungsform einer erfindungsgemässen Verriegelungsvorrichtung und zeigt deren
Teile in der Verriegelungsstellung.
Figur 2 ist eine Stirnansicht und zeigt die Anordnung nach Figur 1 bei Betrachtung derselben in Richtung des
Pfeiles A.
Figur 3 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausbildungsform
der Erfindung und zeigt deren Teile in der Verriegelungsstellung.
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?ig. 4 ist eine 3?©ildarstellungt die die Anordnung nach.
Fig* 3 in einer mittleren Stellung wiedergibt*
Der in fig. 1 und 2 gezeigte Verriegelungsmeohanismus umfaßt al» Halteorgan 10 ein U-förmig gebogenes bauteil aus Rundstahl von erheblichem Durchmesser* Ein Schenkel dieses Halteteile ist alt Gewinde ve*«ehen »ad alt Hilfe von Buttern 11
fest in ein Loch eines waagerechten Schenkels eines Winkelprofile 12 eingebaut* daa einen Bestandteil des Rahmens eines
Fahrerhauses bildet; das Halteteil 10 ist nahe einer hinteren Ecke des Fahrerhauses angeordnet, das an seinem vorderen Ende
auf dem fahrgestell des Fahrzeugs drehbar gelagert 1st* Der
andere Schenkel des Halteteils oder Bügels 10 1st in einem weiteren Loch dos erwähnten Schenkels angeordnet·
An dem Bügel 10 kann eine falle in ?orm eines flachen
Hakens 13 angreifen» der an seinem unteren Snde mit Hilfe eines
Bolzens H auf einem Hebel 15 drehbar gelagert ist, welcher
seinerseits an seinem oberen Endο mit Hilfe eines Bolzens
in einem am Fahrgestell des Fahrzeugs befestigten Bock 17 drehbar gelagert ist. Die Achse des Bolzene 14 ist in einem Abstand
von der Achse des Bolzens 16 angeordnet und befindet sioh gemäß Fig, 1 bei der Verriegelungsotellung der Vorrichtung im
wesentlichen direkt unterhalb der Achse des Bolzens 16· Das untere Ende des Haltens 13 ist mit seitlich vorspringenden Portsätzen 18 und 19 versehen, in die Zapfen 21 und 22 einsobaut
sind, die auf beiden ^ iten des Hebels 15 liegen und dazu dienen, die Winkelbeweguns des Hakens 13 gegenüber dem uebel 15 in
beiden Richtungen zu begrenzen· Eine Zugfeder 23 stellt eine
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BAD CRiGiNAL
eihgebauten 2apfen 24 her·
Der Giebel 15 ist nach unten verlängert und trögt an
seinem unteren Ende eine abgeschrägte Hase 25, die zu eines Einschnitt 26 führt» alt dem der Hebel 15 in ein AuslSseorgan
einrasten kann, das in eines Gehäuse 28 drehbar gelagert ist»
welche3 an einer nach unten ragenden Verlängerung des Lagerbocks
17 befestigt ist· Bas Auslöseorgan 27 vird durch ein Bit Hilfe
eines Schlüssels zu betätigendes Schloß 29 gesteuert» mittels
dessen das Auslöseorgan in seiner Singriffestellung verriegelt wird, wenn stan den Schlüssel aus den Schloß 29 herauszieht·
Um das fahrerhaus zum Kippen freizugeben» vird das Auslu»
seorgan 27 alt Hilfe des Schlüssels gemäß Fig· 1 entgegen den
Uhrseigersinne gedreht» um den Hebel IS freizugeben» der dann
durch die ^eder 23 außer Eingriff Bit dem Auslöseorgan gebracht
wird« Hierauf wird der Hebel 15 ait der Hand um seine lagerung
16 ia Uhrzeigersinne geschwenkt# Bei dieser Bewegung des Hebels
wird die Lagerung 1+ nach oben bewegt» so daß dor Haken 13 angehoben wird« flaehdea der Hebel 15 so weit geschwenkt worden
ist» daß der Haken 13 aus dem Bügel IO ausgerastet worden ist»
greift der aebel am Zapfen 21 des Hakens an, so daß der Haken
gemäß SiQ, 1 in Uhrzeigersinne geschwenkt und vollständig außer
Eingriff mit dem Bügel 10 gebracht wird· Jetzt kann das Fahrerhaus um die zugehörigen Scharniere geschwenkt werden·
Wird das fahrerhaus in seine normale Lage surückgeschwenkt»
wird dor Haken dadurch wieder in Singriff «it den Bügel 10 gebracht» daß der Äebel 15 nach unten geschwenkt wird» wobei das
obere Ende des üakens 13 in eine lage oberhalb des Bügels 10
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gebracht wird, um dann nach unten bewegt au werden« so daß das
fahrerhaus fest nach unten gezogen wird; hierbei werden zusammenarbeitende Guoiaipuffer 31 und 32 oder dergleichen» die an des
Fahrerhaus und dem Fahrgestell des fahrzeuge angebracht sind, aufeinandergedrückt· i>er Haken 13 kann eine ausreichende Bewegung in senkrechter Sichtung ausführen, ua zu gewährleisten,
das er in hingriff Bit dem Bügel 10 gebracht «erden kann« während das Fahrerhaus durch die Puffer 31 und 32 in einem geringen
Abstand von seiner endgültigen Stellnng vnteretUtzt wird· Kurs bevor der Hebel 15 seine senkrechte Verriegelungostellung erreicht, kommt er zur Anlage am Zöpfen 22 des Hakens 13« so dafi
der Haken vollständig in Eingriff ait den Bügel gebracht wird} hierauf koaat das' untere Ende des Rebels 15 sit einer schnappenden iicveguns in Eingriff alt dea Auslöseorgan 27« durch das der
Hebel in seiner Ruhestellung verriegelt wird·
Das AualJoeorgan 27 1st zweckmäßig in einem Schlitz oder
Spalt des "eliäuses 28 angeordnet« was aus fig· 2 ersichtlich
iat, wobei das untere linde des *ebels 15 in diesen Schlitz oder
Spalt eintritt, so daß nicht die Gefahr besteht« daß der Hebel
durch einen in der Querrichtung wirkenden Druck außer Singriff
mit dea Auslöseorgan 27 gebracht wird·
Gewöhnlich sieht man zwei gleichartige Yerrie^elungsaggre«·
gate vor, und z.-ar je eines an jeder hinteren Ecke des Fahrerhauses, und diese Aggregate können unabhängig voneinander betätigt werdenj jedoch iat es auch abglich, die beiden Hebel 15
durch eine Querstange 33 miteinander zu verbinden, so daß sie gleichzeitig betätigt werden können·
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Pig, 3 und 4 zeigen eine weitere Au3bildungsfora der Erfindung» bei der ein Haken 34 vorgesehen ist» der mit einen
Haltebügel 35 ssusanüoenarbeitet, «elcher von eineta £eil % dee
j£uhmen3 des Fahrerhauses aus nach unten ragt; in diesem Falle
ist der Haken 34 U-förmig ausgebildet· Der Haken ist mit Hilfe
eines Bolzens 37 auf einem Hebel 33 drehbar gelagert» der an seinen oberen -Ende alt einer waagerechten Welle 39 verkeilt ist»
die ihrerseits in einem am fahrgestell oder Rahmen des fahrzeuge
befestigten Bock 41 drehbar gelagert 1st. Zn den Haken 54 sind
auf beiden Seiten des Hebels 38 Zapfen 42 und 43 eingebaut» und eine Zugfeder 44 stellt eine Verbindung zwischen dera öebel und
dem Haken her· Das untere Ende des Hebels 38 trägt eine spite .
zulaufende Hase 45» die zu einem Einschnitt 46 führt» in den
ein Auslöseorgan 47 eingreifen kann» das mit Hilfe eines durch einen Schlüssel zu betätigenden Schlosses 48 gesteuert wird;
das Schloß 43 lot in ein an dem Lagerbock 4t befestigtes Gehäuse
49 eingebaut· Eine Schwenkbewegung des üebels 38 zuo Ein* oder
Ausrasten des üaken3 34 wird mit Hilfe eines uriffs 51 herbeigeführt»
der mit der welle 39 verkeilt oder auf ihr festgeklenat
ist. I
ilg. 4 zeigt den beschriebenen Mechanismus in einer teil-*
weise ausgerasteten Stellung· Nach dem Entriegeln des Hebels 33
alt Hilfe des Schlüssels ist der Griff 51 la Uhrzeigersinne um
etwa 90° geschwenkt worden· Der Hebel 38 wurde hierbei in eine im wesentlichen waagerechte Lage gebracht» und der Haken 34
wurde zwar nach oben bewegt» doch steht er noch In senkrechter
Pluchtung mit dea iialtebligel 35· Während der weiteren Bewegung
des Hebels 38 wird der in den Haken 34 eingebaute Zapfen 42
zur Anlage an dem Hebel gebracht, so daß der Haken im Uhrzeiger-
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sinne geschwenkt wird» um ihn vollständig außer .Eingriff mit
dera Kaltebügel zu bringen, so daß das Fahrerhaus un seine
Scharniere geschwenkt werden kann.
Wenn die *eilo der Vorrichtung bei ihrer Bewegung in der
entgegengesetzten Richtung aua Verriegeln des £ahrerhause3 die
in ?ig. 4 gezeigte Stellung erreicht haben und die ^ewogung des
Hebels 30 entgegen den Uhrzeigersinne fortgesetzt wird, hält
die ^eder 44 die innere .Fläche dea Hakens 34 in Anlage an den
Ilaltebügel 35» während der Lagerzapfen 37 des Haken3 gegenüber
der «eile 39 nach unten bewegt wird; hierbei v/ird der Haken 34
nach unten bewegt» um den üaltebligel 35 nach unten zu ziehen
und die Puffer 52 zwischen dem Fahrerhaus und den Fahrgestell
des Fahrzeuge zusanraensudriieken.
Gewöhnlich sieht man s-wei Verriegelungsvorrichtung vor»
und zwar je eines an ;)eder hinteren Ecke dea Fahrerhauses, und
die Hebel sind durch eine Stange 53 miteinander verbunden, so
da3 aie gleichzeitig betätigt werden können· Zwar kann man für
jeden :.!e"chanioiau3 ein mit Hilfe eines SchlUasela zu betätigendes
Schloß vorsehen, doch genügt gewöhnlich die Verwendung eines einzigen 0chlo3sea.
Gegebenenfalls kann Juan außerdem einen üicherheitahaken
vorsehen, der mit der Hand ausgelöst werden kann, um ein Kippen deo .Fahrerhauses für den Pail zu verhindern, daß der
Verrie,~olungsmechanisi2U3 nicht einwandfrei in Eingriff gebracht
norden ist·
Patentansprüche*
g,:\r ■■>-■■
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Claims (4)
1. Verriegelungsvorrichtung für ein Fahrerhaus eine·
KraftfahrzeugeS1bei dem das Fahrerhaus an seinem vorderen Ende mit dem Fahrgestell gelenkig verbunden ist,; so
dass das Fahrerhaus naoh vorn geschwenkt werden kann, um.
den Motor und andere Teile zugänglioh su uaohen, wobei die Vorrichtung zusammenwirkende Mittel am Fahrerhaus und am
Fahrgestellt aufweist, die in und aueser Eingriff gebracht werden können, von denen ein Mittel einen Haken darstellt,
der sowohl winkelförmig um eine Achse als auoh unter Verschiebung der Achse bewegbar ist, um mit einen Halter in
Eingriff zu kommen und um das Fahrerhaus dioht gegen das Fahrgestell zu ziehen, und bei der der Haken duroh eine Hebelvorrichtung "betätigt wird, die Mittel zu ihrer Festle-r.
gung in der Sohlieas-Stellung aufweist, daduroh gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung einen am Fahrerhaus
angeordneten Halter (10) 35)» einen mit dem Halter zusammenwirkenden Hakten (13| 34), der drehbar an einem Hebel (15?
33) gelagert ist, weloher winkelförmig um eine am Fahrgestell gelagerte Welle drehbar ist, wobei die drehbare Verbindung zwischen Hakten und Hebel gegenüber der drehbaren
Welle des Hebels versetzt ist, im Abstand voneinander am Haken zu beiden Seiten des Hebels angeordnete Anschläge (21,
22) 42, 43) zur Begrenzung der winkelförmigen Bewegung desHakens in bezug auf den Hebel, eine Bast- oder Sperreinrichtung (27; 47)» die am Fahrgestell angeordnet ist und mit
dem freien Ende des Hebels in Eingriff steht, wenn der Hebel in einer Stellung ist, in weloher der Baken vollständig ein-
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gerastet ist, und ein mit einem Schlüssel zu bedienendes
Sohloss (29; 48) zur Sioherung der Raateinriohtung umfasst.
2. Verriegelungsvorriohtung naoh Anepruoh 1, dadurch gekennzeichnet» daee der Hebel (15) 33) und der Haken (13;
34) durch eine Feder (21; 44) miteinander verbunden sind, die den Haken in Riohtung auf den Halter (10; 35) sieht«
3· Verriegelungsvorrichtung naoh Anepruoh 1, daduroh gekennzeichnet, dass Gummiklötze (32; 52) oder, andere zusammendrUokbare Puffer zwisohen dem Fahrerhaue und dem Fahrgestell des Fahrzeuge angeordnet sind und duroh die auf dae
Fahrerhaus aufgebrachte, naoh unten wirkende Zugkraft zusammengedruckt werden» wenn der Hebel in Biohtung auf seine Ver-
riegelungsstellung bewegt wird»
4. Verriegelungsvorriohtung naoh Anepruoh 1, daduroh ge-.,
kennzeichnet, dass je eine Verriegelungsvorrichtung an jeder hinteren Eoke des Fahrerhauses vorgesehen ist, und die
Betätigungehebel (15; 33) eo miteinander verbunden eind,
dass eine gleichzeitige Betätigung möglioh ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB195464A GB1070941A (en) | 1964-01-16 | 1964-01-16 | Releasable fastening mechanism for tilting cabs on vehicles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1505355A1 true DE1505355A1 (de) | 1969-09-11 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651505355 Pending DE1505355A1 (de) | 1964-01-16 | 1965-01-15 | Verriegelungsvorrichtung fuer schwenkbare Fahrerhaeuser von Fahrzeugen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1505355A1 (de) |
| GB (1) | GB1070941A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005004449B4 (de) * | 2005-02-01 | 2008-11-27 | Daimler Ag | Kraftfahrzeug |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3823976A (en) * | 1972-05-01 | 1974-07-16 | Int Harvester Co | Latch mechanism |
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- 1964-01-16 GB GB195464A patent/GB1070941A/en not_active Expired
-
1965
- 1965-01-15 DE DE19651505355 patent/DE1505355A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005004449B4 (de) * | 2005-02-01 | 2008-11-27 | Daimler Ag | Kraftfahrzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1070941A (en) | 1967-06-07 |
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