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DE1502035A1 - Spannfutter mit Schwenkarmen - Google Patents

Spannfutter mit Schwenkarmen

Info

Publication number
DE1502035A1
DE1502035A1 DE19651502035 DE1502035A DE1502035A1 DE 1502035 A1 DE1502035 A1 DE 1502035A1 DE 19651502035 DE19651502035 DE 19651502035 DE 1502035 A DE1502035 A DE 1502035A DE 1502035 A1 DE1502035 A1 DE 1502035A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
actuator
chuck
workpiece
clamping jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651502035
Other languages
English (en)
Other versions
DE1502035B2 (de
Inventor
George Hohwart
Paul Toth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Woodworth Co N A
NA Woodworth Co
Original Assignee
Woodworth Co N A
NA Woodworth Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Woodworth Co N A, NA Woodworth Co filed Critical Woodworth Co N A
Publication of DE1502035A1 publication Critical patent/DE1502035A1/de
Publication of DE1502035B2 publication Critical patent/DE1502035B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/18Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in planes containing the axis of the chuck
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2231/00Details of chucks, toolholder shanks or tool shanks
    • B23B2231/22Compensating chucks, i.e. with means for the compensation of irregularities of form or position
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T279/00Chucks or sockets
    • Y10T279/18Pivoted jaw
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T279/00Chucks or sockets
    • Y10T279/19Radially reciprocating jaws
    • Y10T279/1961Lever actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)
  • Manipulator (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Spannfutter mit Schwenkarmen Die Erfindung betrifft ein Spannfutter mit Schwenkarmen, die um die Achse des Spannfutters herum angeordnet und in einem Spannfutterkörper schwenkbar gelagert sind, mit an den Schwenkarmen angebrachten Spannbacken und mit über ein Stellglied axial verschie-Qbaren Segmenten, in denen jeweils ein zur Achse des Spannfutters geneigter Abschnitt der Schwenkarme mittels eines Gelenks gleitend geführt ist.
  • Es ist ein derartiges Spannfutter (USA Patentschrift 3.069.181) bekannt, bei dem die Segmente mit dem Stellglied fest verbunden sind. Dieses Spannfutter hat sich zum Einspannen verhältnismäßig kurzer Werkstücke bewährt. Zum Einspannen langer Werkstileke ist dieses Spannfutter jedoch nicht geeignet, da die Angriffspunkte C> der Spannbacken in einer einzigen Ebene liegen. Man könnte allerdings zwei Gruppen unterschiedlich langer 'Schwenkarme vorsehen, damit die Angriffspunkte der Spannbacken in zwei axial gegenein.# ander versetzten Ebenen liegen. Aber auch ein derart ausgebildetei Spannfutter ist zum Einspannen langer Werkstücke nicht geeignet. Da die zur Lagerung und Führung der Schwenkarme dienenden Segmente nämlich mit dem axial verschiebbaren Stellglied fest verbunden sind, ist jeder axialen Stellung des Stellglieds ein bestimmtes Durchmesserverhältnis der beiden Spannbackengruppen zugeordnet. Das Verhältnis der Werkstückdurchmesser in den beider) mit axialem Abstand zueinander angeordneten Spannbackenebenen ist jedoch, Beie spielsweise aufgrund von Fertigungsungenauigkeiten, veränderlich, C# so daß sich beim Einspannen des Werkstücks die eine Gruppe der Spannbacken zunächst an das Werkstück anlegt, die andere Gruppe der Spannbacken das Werkstück jedoch nicht erfassen kann.
  • Es ist bereits ein Spannfutter bekannt, mit dem sich ein Werkstück in zwei axial gegeneinander versetzten Ebenen einspannen läßt, wobei das Spannfutter unterschiedliche Durchmesserverhältnisse der Werkstücke von selbst ausgleicht. (USA Patentschrift 1.539.282). Bei diesem Spannfutter sind zwei mit axialem Abstand zueinander angeordnete Gruppen von Spannbacken vorgesehen. An jedem Spannbacken der einen Gruppe greift ein Schwenkarm'an, der in einen mit dem Spannfutterkörper fest verbundenen Gelenk schwenkbar gelagert ist. Am anderen Ende eines jeden Schwenkarms ist das Knie eines Kniehebels drehbar angelenkt. Der eine Arm des Kniehebels ist mit einem axial verschiebbaren Stellglied värbunden, während der andere Arm des Kniehebels jeweils an einem Spannbacken der anderen Spannbackengruppe befestigt ist. An den Schwenkarmen zweier sich diametral gegenÜberliegender Spannbacken i st außerdem Jeweils ein Arm angebracht, die über einen verzahnten Abschnitt miteinander In Verbindung stehen. Dadurch wird sichergestellt, daß die Spannbacken einer Gruppe sich gemeinsam bewegen. Wenn diesesSpannfutter auch,*abgesehen von seinem komplizierten Aufbau und großen Platzbedarf, die Aufgabe, ein Werkstück in zwei axial versetzten Ebenen einspannen zu können, erfüllt, so hat es doch den Nachteil, daß der axiale Abstand der beiden Spannbackengruppen, bedingt durch die zwischen den Spannbacken liegenden Schwenkarme und Kniehebel, einebestimmte Mindestgröße hat. Werkstücke, deren Gesamtlänge unterhalb dieses Mindestabstands liegt, können somit nicht eingespannt werden. Insbesondere ist es nicht möglich, beide Spannbackengruppen in der gleichen Ebene anzuordnen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein S"ie--.,#.-nfutter zu schaffen, das zum Einspannen eines Werkstücks sowoiii in zwei axial gegeneinander versetzten Ebenen wie auch in einer einzigen Ebene verwendet werden kann. Bei einem Spannfutter der eingangs beschriebenen Art wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, da3 die Segmente relativ zueinander radial beweglich auf dem Stellglied gelagert sind, jedoch in Umfangsrichtung derart kraftschlüssig miteinander in Verbindung stehen, daß sieh bei einer Radialbewegung eines der Segmente mindestens eines der ilbrigen Segmente In die entgegengesetzte Richtung bewegt.
  • Die Erfindung bietet nun die Möglichkeit, zum Einsnannen des Werkstücks in zwei axial auseinanderliegenden Ebenen zwei Gruppen von unterschiedlich langen Schwenkarmen-vorzusehen und die Segmente beider Schwenkarmgruppen in Umfangsrichtung abwechselnd anzuordnen. Die beiden Gruppen von Segmenten können sich somit radial gegeneinander verschieben, wodurch sie Änderungen der Werk. stückdurchmesser automatisch ausgleichen. Hat beim Einspannen eines Werkstücks beispielsweise die einge Gruppe der Spannbacken das Werkstück bereits erfaßt, während die andere Gruppe der Spann. backen das Werkstück noch nicht erreicht hat, verschieben sich die beiden Gruppen der Segmente und somit der Spannbacken radial zueinander, bis beide Gruppen von Spannbacken mit gleicher Kraft am Werkstück angreifen. Aber auch im Fall, daß sämtliche Schwenkarme gleich lang sind . , und die Spannbacken somit in der gleichen Ebene liegen, läßt steh das erfindungsgemäße Spannfutter vorteilhaft einsetzen. Das Spann. futter kann dann nämlich zum Einspannen eines kreisförmigen, ovalen oder rechteckigen Werkstücks verwendet werden, wobei das Werk. stücwautomatisch zentriert wird, ohne daß am Spannfutter selbst irgendeine Einstellung oder Veränderung erforderlich wäre.
  • Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Spannfutters gegenüber dem bekannten Spannfutter liegt also in.seiner universellen Verwendbarkeit. Trotzdem liegt dem erfindungsgemäßen Spannfutter ein einfaches konstruktives Prinzip zugrunde. Das erfindungsggmäße Spannfutter ist kompakt, zuverlässig und kann ohne weiteres bei den Üblichen Maschinen und Arbeitsspindeln eingesetzt werden. Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführüngsbeispiele in Verbindung mit den Zeichnungen.
    Fig. 1 ist eine Querschnittansicht nach der Linie 1-1 der
    Fig. 2 und zeigt eine bevorzugte Ausführungeform eines
    erfindungsgemäßen Spannfutters,
    Fig. 2 ist eine Schnittansicht nach der Linie 2-2 der Fig. 1,
    Fig. 3 ist eine Vorderansicht einer abgewandelten Ausführungs-
    form eines erfindungsgemäßen Spannfutters,
    Fig. 4 ist eine vergrößerte Längssehnittansicht nach der Li-
    nie 4-4 der Fig.
    Fig. 5 ist eine Querschnittansicht nach der Linie 5-5 der
    Fig. 4,
    Fig. 6 ist eine vergrößerte bruchstückhafte Schnittansicht
    nach der Linie 6-6 der Fig. 5,
    Fig. 7 ist ein Grundriß eines der'Segmente der Vorrichtungen
    der Fig. Yls 6,
    Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht wie in den Fign. 4 und 2,
    zeigt jedoch eine andere abgewandelte Ausführungsform
    eines erfindungsgemäßen Spannfutters,
    Allgemein-gesprochen, beteifft diese Erfindung ein Spannfutter., das zwei Sätze axial gegeneinander versetzter Spannbacken aufweist die geeignet sind, eirl Werkstück in axial geieneinander versetzten Ebenen zu erfassen und zu zentrieren, wobei die Spannbacken durch die Bewegung eines Stellgliedes auf eine Mittelachne zu und Von dieser weg bewegt werden können. Die Wirkverbindung zwischen dem Stellglied und den Spannbacken ist so konstruiert und angeordnet, daß sich dabei gleiche radiale Bewegungen bei den Spannbacken jedes Satzes ergeben, jedoch zum Ausgleich von Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche des WerkstUckes eine Bewegung des einen Spannbacken satzes um einen gegenüber dem anderen Satz von Spannbacken unterschiedlichen radialen Weg möglich ist. Was nun des näheren die Zeichnungen und insbesondere die Fig. 1 und 2 betrifft, so ist dort eine bevorzugte AusfUhrungsform des die vorliegende Erfindung verkörpernden Spannfutters allgemein .bei 11 dargestellt und umfaßt ein Gehäuse 13 mit einer daran durch Schrauben 17 befestigten abnehmbaren Abdeckplatte 15, wobei das Ge häuse und die Abdeckplatte zusammen eine Kammer 19 bilden. Das Gehäuse 13 enthält eine Hinterwand 21, die bei 22 ausgenommen ist, um eine (nicht dargestellte) Arbeitsspindel passend aufzunehmen. Durch das Gehäuse 13 erstreckt sich eine Anzahl von Rohren 24. die abgedichtet an der Hinterwand 21 und der AbdeCkplatte 15 anliegen und zur Aufnahme von (nicht dargestellten) schrauben zur Befestigung des Gehäuses an der-Arbeitespindel eingerichtet sind. Inner-
    Fig. 9 ist eine bruchstückhafte Querschnittansicht nach der
    Linie 9-9 der Fig. 8.
    halb des Gehäuses sind zwei Sätze von Spannbackenanordnungen 23 und 25 so gelagert, daß sie eine begrenzte Dreh- oder Schwenkbewegung aus M ren können; zum Antrieb der Spannbackenanordnungen dient eine allgemein bei 27 angedeutete Stellgliedanordnung, die -innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Die Stellgliedanordnung 27 enthält ein Stellglied 29 mit vorderen und hinteren Verlängerungen 30 und 32, die gleitend in Bohrungen 31 und 33, die in der Abdeckung 15 bzw. in der Gehäuse-Hinterwand 21 ausgebildet sind, gelagert sind. Durch eine Mittelöffnung 41 In dem Stellglied 29 erstreckt sich eine Schraube 35, die mit einem innerhalb eines Sockels 39 in der Verlängerung 30 angeordneten Kopf 37 versehen ist und zur Befestigung des Stellgliedes an einer (nicht dargestellten) Zugstange dient, die in der üblichen Weise beweglich innerhalb der (nicht dargestellten) Arbeitsspindel gelagert ist. An der Abdeckung 15 is"t-, mit Hilfe von Schrauben 45 eine Kappe 43 lösbar befestigt, die einen Endaii.-z-#',ilag für ein WerkstUck bildet; diese Kappe besitzt einen Sockelteil 47, der die vordere Verlängerung 30 des Stellgliedes während dessen Bewegung mit Spiel aufnimmt.
  • Im Gebrauch wird die Kammer 19 zumindest teilweise Über eine im Gehäuse 13 vorgesehene örrnung 46 mit einem Schmiermittel gefüllt, um die Abnutzung der beweglichen Spannfutterteile auf ein Minimum herabzusetten. Aus diesem Grund ist es wichtig, daß die aneinanderliegenden Flächen des Gehäuses 13 und der Abdeckung 15 genau bearbeitet sind, um einen dichten Sitz zu gewährleisten und Schmiermittel-Leckverluste zu,-verhindern. Um den Durchtritt von Schmiermittel entlang den Stellglied-Verlängerungen 30 und 32 zu verhindern, sind herkömmliche O-Ring-Dichtungen 49 und 51 in Nuten 53 und 55 der Bohrungen 31 bzw. 33 angeordnet und liegen dichterdan' den Stellglied-Verlängerungen an. Die Öffnung 46 ist mit einem darin eingeschraubten Stopfen 48 verschlossen..
    der auf der hinteren Verlängerung 32 des Stellgliedes 59 duroll einen Sprengring 77 gehalten wird, angeordnet. Ein flexibles Band 78 umgibt die Kugelträger 73 und 74 und hält sie in einer die Ober" fläche 57 umgebenden Lage und in Eingriff mit den Kellen 61.
  • Die Kugelträger 73 und 74 sind im wesentlichen identisch aufgebaut, jeder Ist mit einer sphärischen Öffnung 97 versehen, die einen Sockel für die schwenkbare Aufnahme sphärischer Kugelteile 80 bzw. 81 bildet. In jedem der Kugelträger 73 und 74 ist in Nachbarschaft der Öffnungen 79 ein Paar diametral gegenüberliegender Schlitze 82 ausgebildet, so daß die Kugelteile 80 und 81 durch Drehen um 900 um eine radiale Achse aus der in den Zeichnungen dargestellten La#-ge leicht eingesetzt und aus den Öffnungen 79 entfernt werden können.
  • Jeder der Kugelteile 80 und 81 ist mit einer Axialbohrung 83 versehen, die passend, jedoch gleitbar'das einwärtige Ende einer Vielzahl von Schwenkachsen 86 und 87 der Spannbackenanordnungen 23 bzw. 25 aufnimmt. Der Flansch 58 und der Halter 75 sind bei 100 ausgenommen, um diese einwärtigen Schwenkarmenden mit Spiel aufzunehmen. Somit nehmen die Kugelteile 80 je ein einwärtiges Ende 84 der Schwenkarme 86 und die Kugelteile 81 je ein einwärtiges Ende 85 der Schwenkarme 87 auf. Jeder der Schwenkarme 86 und 87 besitzt einen mittleren Kugelteil 88 und 90, der zwecks Ausführbarkeit einer begrenzten Dreh- oder Schwenkbewegung in einem Kugelgelenk 89 bzw. 92, das in der Abdeckplatte 15 angeordnet ist, gelagert ist. Die Schwenkarme 86 sind länger als die Schwenkarme 87, und die Arme 86 und 87 besitzen auswärtige Enden 91 und 94, auf denen an auseinanderliegenden Stellen Spannbacken 93 bzw. 96 aufgebracht sind. Wie am besten aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind die einwärtigen Schwenkarmenden 84 und 85 relativ zur Mittelachse des Spannfutters geneigt, so daß die Schwenkarme 86 und 87 sich innerhalb der Gelenke 89 und 92 drehen ode+erschwenken und die Spannbacken 93 und 96 sich#'radial bewegen, wenn sich das Stellglted 29 axial innerhalb des Gehäuses 13 bewegt und die Kugelteile 81-auf den einwärtigen Schwenkarmenden 84 und 85 entlanggleiten.
  • Die Kugelgelenke 89 sämtlicher Schwenkarme 86 sind Identisch, so daß die Beschreibung eines dieser Gelenke hier genUgt. Wie am besten aus Fig. 2 zu ersehen ist, ist die Abdeckplatte 15 mit einem Vorsprung 95 ausgebildet, der eine Öffnung 97 und eine Innere Schulter 89 aufweist. Der Kugelteil 88 des Schwinkarmes 86 Ist sphärisch geformt und innerhalb eines Sockeln schwenlfbar aufgenommen, der durch gegenüberliegende Lagerschalen 99 und 101 gebildet wird. Die Öffnung 97 nimmt die Lagerschalen 99 und 101 passend auf, wobei die innere Schale 99 an der Schulter 89 anliegt. In der Bohrung 97 ist ein ringförmiger Halter 103 eingeschraubt und drückt die äußere Schale 101 und die Schwenkarmkugel 88 gegen die innere Schale 99, um kleine Herstellungstoleranzen der Kugel und der Lagerschalen auszugleichen. Zusätzlich wird von dem Halter 103 eine Packung oder Dichtung 105 an die Schwenkarmkugel 98 gedrückt, um das Kugelgelenk gegen Schmutz, Späne und andere Fremdstoffe zu schützen. Innerhalb einer Nut 109 In der Öff- nung 97 ist ein herkömmlicher O-Ring 107 angeordnet und liegt an der Außenschale 101 an, um Undichtigkeit daran zu verhindern.
  • In ähnlicher Weise enthält jedes der Kugelgelenke 92 fUr die Schwenkarme 87 Lagerschalen 111 und 113, die passend in einer in der Abdeckplatte 15 ausgebildeten Öffnung 115 aufgenommen sind. Eine innere Schulter 117 bestimmt die Lage der Innenschale-111, und in die Öffnung 115 ist ein Halter 119 eingesehraubt, der die Außenschale 113 und die Schwenkarmkugel 90 gegen die Innenfläche 111 drückt, um Herstel lungstoleranzen auszugleichen. An der Kugel 90 liegt eine Dichtung oder Packung 121 an, um Schmutzs Späne oder andere Fremdkörper vom Kugelgelenk 92 fernzuhalten, und an der Außenschale 113 liegt ein Ublicher O-Ring 123 an, um Schmiermittel-Verluste an dieser Stelle zu verhindern.
    Die Spannbacken 93 und 96 können In verschiedener Weise geformt sein, und es versteht sich, daß die jeweilige Form und Abmessung dieser Spannbacken von der Form und Abmessung des Werkstückes abhängt, lUr«das sie benutzt werden sollen. Es Ist jedoch in Fig. 2 eine bevorzugte Spannbackenform dargestellt. Wie dort gezeigt, ist jede der Spannbacken 93 und 96 mit auseinanderliegenden Werkstück-Greitelementen, beispielsweise Spannbackeneinsätzen 128, versehen, die so gestaltet sind, daß sie ein Werkstück 130 an zwei winklig gegeneinander versetzten Stellen zu erfassen vermögen. Die Spannbacken 93 und 96 werden von den auswärtigen Enden 91 und 94 der Schwenkarme 86 und 87 so getragen, daß sie sich um deren Längsachse begrenzt drehen oder schwenken können. Eine genauere Beschreibung dieser besonderen Spahnbackenlagerung 'ist im USA-Patent 3.104.886 beschrieben. Hier genügt es, zu sagen, daß die Spannbacken 93 und 96 sich in einem begrenzten Ausmaß um die Schwenkarm-VIngsachse schwenken oder drehen können, um den Einsätzen 128 jedes Spannbackens das Erfassen eines WerkstUckes 130 mit glei-chem Druck zu ermöglichen. Außerdem sind, wie oben beschrieben, die Schwenkarme 86 länger als die Schwenkarme 87, so daß die Spannbacken )3 das Werkstück an einer axial gegen die . 4 spannbacken 96 versetzten Stelle erfassen. Nach den Prinzipien der vorliegenden Erfindung kompensieren die Spannbackenanordnungen 23 und 25 automatisch kleine Unregelmäßigkeiten der Werkstückabmessungen an den beiden Einspannstellen und arbeiten so, daß sie das Werkstück an beiden Stellen ohne die Aus übung übermäßigen Druckes genau zentrieren und fest einspannen. Dabei sind, wie in Fig. 1 dargestellt, die Kugelträger 73 relativ zu den Trägern 74 versetzt,und jeder Träger Ist normalerweise gegen Radialbewegung auf dem Stellglied 29 durch zusammenwirkenden Eingriff mit den Keilen 61, die auf den Feldern 59 aufsitzen,«und durch das flexible Band 78 gesichert. Wenn jedoch eine Kraft auf einen Satz der Kugelträger 73 oder 74 ausgeübt wird, die ausreicht, um diesen Satz radial auf dem Stellglied zu bewegen, beispielsweise eine Kraft,.die ausreicht, die Träger 73 radial nach innen zu bewegen, können die Trägeroberflächen 69 auf den Keilflä. chen 71 nach innen gleiten, und die Keile 61 können auf den Feldern 59 von den Trägern 73 weg und auf die benachbarten Träger 74 zu gleiten. Wenn sich die Träger 73 radial nach innen bewegen, entfernen sie sich von dem flexiblen Band 78, so daß die Träger 74 in Nachbarschaft dazu das Band 78 verformen und sich vom Stellglied 29 aus radial nach außen und von.den verschobenen Keilen 61 weg bewegen können.
  • In ähnlicher Weise werden, falls auf die Träger 74 eine ausreichend große Kraft ausgeübt wird, um'sie radial einwät(ts zum Stellglied 29 zu bewegen, die Keile 61 zu den Trägern 73 hin verdrängt und bewegen diese Träger radial nach außen, wobei das Band 78 sict verbiegt und in der Umgebung der Mitte jedes der Träger 73 nach außen verformt wird. In den beiden oben beschriebenen FUllen kehren die Träger 74, die Keile 61 und das Band 78 in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurück, wenn die auf die Träger 73 und 74 ausgeübten-RadialkrUfte verschwinden. Die Wirkung dieser in Radialrichtung relativ bewegbare Anordnung der Kugelträger 73 und 74 besteht darin, den Spannbacken 93 und 96 eine modifizierte radiale Bewegung zu ermöglichen, wenn das Stellglied 29 sich axial innerhalb des Spannfutters bewegt. Genauer gesehen, bewegen sich die Spannbacken 93 und 96'radial nach innen auf das Werkstück zu, wenn sich das Stellglied 29 im Sinne der Fig. 2 nach links bewegt. Nachdem das Werkstück von den Spannbacken erfaßt worden ist, ruft die weitere Bewegung des Stellgliedes 29 nach linke eine Kraft auf die Träger 73 und 74 in einer solchen Richtung hervor, daß sich diese Träger auf dem Stellglied radial nach innen zu bewegen versuchen. Natürlich erfassen, falls die Spannbacken 93 und 96 das Werkstück gleichzeitig erfassen, die Keile 61 die Stellgliedoberfläche 57, und die Trägeroberflächen 69 verhindArn das Entstehen jedweder radialer Einwärtsbewegung der Träger. Falls jedoch der eine Spannbackensatz das Werkstück vor dem.anderen Spannbackensatz berührt, bewegen sich die Kugelträger 73 und 74 relativ zueinander auf dem Stellglied, bis auch der andere Spannbackensatz das Werkstück berührt. Danach werden beide Backensätze 93 und 96 radial nach Innen bewegt, um gleichzeitig die von jeder der Spannbacken auf das Werkstück ausgeübte Einspannkraft zu erhöhen. Falls beispielsweise di( Spannbacken 93 das Werkstück vor den Spannbacken 96 erfassen,ruft eine weitergeführte Bewegung des Stellgliedes 29 nach links eine radial nach innen gerichtete Kraft auf den Trägern 73 hervor, da einer weiteren Dreh- oder Schwenkbewegung der Schwenkame ein Widerstand entgegengesetzt wird, nachdem die Spannbacken 93 das Werkstück erfaßt haben. Somit werden die Träger 74 von den verdrängten Keilen 61 radial nach außen gedrückt, und dadurch wird die den Spannbacken 96 durch die Stellgl:kdbewegung erteilte radiale Einwärtsbewegung verstärkt. Dieser Vorgang setzt sich fort, bis beide Backensätze 93 und 96 das Werkstück erfassene und danach werden beide Backensätze Kräften ausgesetzt, die bestrebt sind, sie radial nach innen zu bewegen. Eine weitere Bewegung des Stellgliedes 29 nach links dient dazu, die Einspannkraft zwischen den Backen 93 und 96 und dem WerkstUck mit einer Ste.1-gerungsrate zu erhöheng die eine Funktion der relativen Neigungswinkel der einwärtigen Schwenkarmteile 84 und 85 und der relativen Längen der innereg und äußeren Schwenkarmteile 84 und 91 bzw. 85 und 94 ist. In ähnlicher Weise werden, falls die Spannbacken 96 das Werkstück zuerst erfassen, die Kugeltrk-;ger 74 radial nach innen bewegt, wenn sich das Stellglied 29 nach links bewegt, und die Träger 73 werden radial nach außen bewegt, bis die Spannbacken g_3 das Werkstück in der oben beschriebenen Weise erfassen. Bei der praktischen Anwendung werden die Schwenkarme 86 und 87 und die Spannbacken 93 und 96 je nach der Abmessung des jeweils einzuspannenden WerkstUckes so ausgewählt, daß die Spannbacken während der Bewegung des Stellgliedes im Idealfall das Werkstück im wesentlichen gleichzeitig erfassen. In diesem Fall tritt im wesentlichen keine relative Radialbewegung zwischen den Kugelträgern 73 und 74 auf. Die den Kugelträgern 73 und 74 in der oben beschriebenen Weise ermöglichte Relativbewegung gleichtjedoch automatisch Unregelmäßigkeiten in den Abmessungen dieser Werkstücke in den beiden Einspannbereichen aus, die aufgrund von Ab- messungstoleranzen und/oder Oberflächen-Unregelwz#ißigkeiten vorhanden sind, und sorgt für eine in jedem Backensatz im wesentlichen gleiche Einspannkraft. Jeder der Schwenkarme ÖO und 87 geht während seinvr Bewegung durc eine Lage, in welcher die äußeren Enden 91 und 94 parallel zur Spannfutterachse liegen. Demzufolge folgen während des letzten Teiles der«Dreh- oder Schwenkbewegun- jedes Schwenkarmes die Spannbacken 93 und )6 einer Kurvenbahn, die eine Komponente in Richtung auf die Abdeckplatte 15 und parallel zur Spannbackenachse hat. Im Ergebnis wird das Werkst'Ick von den Spannbacken )3 und 96 erfaßt und bewegt sich in Richtung auf die Platte 15 nach hinten in festen Eingriff mit dem Endanschlag 4-3, so daß dadurch die Halterung des Werkstückes in dem Spannfutter 11 stabilisiert wird. Der Eingriff des Endanschlages 43 mit dem Werkstück hat den zusi-tzlichen Vorteil, daß der Endans.chlag 43-gleichfalls Drehkräfte von dem Spannfutter auf das Werkstück übertragen kann. Das Werkstück kann ohne weiteres dadurch freigegeben werden, daß das Stellglied 92 im Sinne der Fig. 2 nach rechts bewegt wird, wodurch sich die Schwenkarme in umgekehrter Richtung drehen oder schwenken und in Spannbacken 93 und 96 radial nach außen bewegen. Wie oben beschrieben, führt das Band 78 die Kugelträger 73 und 74 in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurück, falls irgendeine relative Radialbewegung zwischen diesen Kugelträgern währenddes Eirlspannvorganges aufgetreten ist. In den Fign. 3 bis 7 ist eine abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spannfutters dargestellt; da das Gehäuse und die Abdeckplatte, dieSchwenkarme und die Spannbackenanordnung im wesentlichen identisch mit den Anordnun-gen der Fign. 1 und 2 sind, wird hier auf eine ausführliche Beschreibung dieser Bestandteile verzichtet, und es werden hier identische Teile mit denselben Bezugszahlen bezeichnet. Der grundsätzliche Unterschied im Aufbau zwischen dem Spannfutter der Fign. 1 und 2 und dem der Fig. 1 bis 7 liegt in den Kugelträgern und in der Weise, in welcher sie miteinander in Eingriff stehen und auf dem Stellglied angeordnet sind. Wie ih Fig. 4 zu sehen ist, besitzt das Stellglied 29 eine mittlere äußere zylindrische Oberfläche 31, die durch den radial erstreckten Plansch 58 begrenzt ist. Zwei Sätze von je drei im wesentlichen kreissektorförmigen Segmenten, also insgesamt sechs derartige Segmente oder Kugelträger 133 und 135 sind um die Oberfläche 131 herum angeordnet und sitzen gleitbar zwischen dem Flansch 58 und dem Haltering 75 ein, dessen Befestigung hier durch Schrauben 137 dargestellt ist. Jeder der Träger 133 und 135# besitzt eine sphärische Öffnung 137, die einen Sockel bildet, in welchem die Kugelteile 80 und 81 drehbar oder schwenkbar aufgenommen sind; die Kugelteile 80 und 81 besitzen je eine Bohrung 83 in welcher die inneren Enden 84 und 85 der Schwenkarme 86 bzw. 87 gleitend aufgenommen sind. Wie bei den Kugelträgern 73 und 74 des Spannfutters nach den Fign. 1 und 2 besitzen die Träger 133 und 135 je zwei diametral gegenüberliegende Schlitze 139 im Anschluß an die sphärische Öffnungen 137, um leichtes Einfügen und Entnehmen der Kugelträger 80 und 81 zu ermöglichen (s. Fig. 7). Die Kugelträger 133 und 135 sind jeweils mit den benachbarten anderen KUgelträgern in einer solchen Weise verbunden, daß die Ziele der vorliegenden Erfindung erreicht werden. Wie sich vielleicht am besten aus Fig. 6 erkennen läßt, sind die Träger 133 un 135 durch komplementär ausgeformte, im wesentlichen radial erstreckte Finger 141 und 143 lose ineinandergehakt, so'daß sie sich radial zum Stellglied 29 relativ zueinander bewegen können. Wie bei dem Spannfutter der Fign. 1 und 2 muß das Stellglied 39 nach links bewegt werden, um die Schwenkarme 86 und 87 In einer solchen Richtung zu bewegen, daß sich die äußeren Enden 91 und 94 und die Spannbacken 9_3 und 96 radial nach innen bewegen. Falls die Spannbacken g_3 und 96 das Werkstück 132 gleichzeitig erfassen, ruft eine fortgesetzte Bewegung des Stellgliedes 29 nach links eine radial nach innen gerichtete Kraft auf jeden der Träger 133 und 135bervor. Wegen ihrer im wesentlichen kreissektorförmigen Gestalt kann jedoch zwischen ihnen keine relative Radialbewegung auftreten. Pa.lls jedoch die Spannbacken 93 das Werkstück zuerst erfassen, erzeugt eine fortgesetzte Bewegung des Stellgliedes 29 nach links eine radial nach innen gerichtete Krafl auf den Trägern 133. Im gleichen Zeitpunkt haben die.Spannbacken 96 noch nicht das Werkstück berührt, und die Träger 135 können sich auf dem StellLlied 29 frei radial nach außen bewegen, und diese Bewegung wird auch unter dem Einfluß der von den inneren Enden 85 der Schwenkarme 87 während der Stellgliedbewegung auf sie ausgeübten radial nach außen gerichteten Kraft ausgeführt. Nachdem die Spannbacken 96 das Werkstück berührt haben, dient die weitere Bewegung des Stellgliedes 29 nach links dazu, die auf das WerkstÜck von den beiden Spannbackensätzen 93 und 96 ausgeübte Einspannkraft zu erhöhen und das Werkstück nach hinten gegen den Endanschlag 143 zu bewegen. Falls, im umgekehrten Fall, die Spannbacken 96 das Werkstück 135 vor den Spannbacken 93 erfassen, bewegen sich die Kugelträger 135 während der nach links ausgeführten Bewegung des Stellgliedes radial nach innen, und die Träger 133 bewegen sich dazu radial nach außen, bis beide Spannbackensätze das Werkstück in der oben beschriebenen Weise erfassen. Es wird hier bemerkt, daß das in Fig. 4 dargestellte Werkstück 132 sich dadurch von dem in Fig. 2 dargestellten Werkstück unterscheidet, daß es von den Spannbacken 93 und 96 an Stellen mit verschiedenem Durchmesser erfaßt wird. Die vorliegende Erfindung ist auf beide Typen von Werkstücken gleichermaßen anwendbar; es ist lediglich erforderlich, die Spannbacken oder Schwenkarme oder diese beiden Teile auszutauschen, um sich den im Gebrauch jeweils auftretenden Erfordernissen anzupassen. Das Werkstück 132 wird wie oben durch Bewegung des Stellgliedes 29 nach rechts freigegeben. Dadurch schwenken die Schwenkarme 86 und 87 nach außen, und.die Spannbacken 93 und 96 bewegen sich radial nach außen. Falls während des Einspannvorganges irgendwelche relativen Radialbewegungen zwischen den Trägern 133 und 135 aufgetreten waren, kehren diese Triger nun, während sich die Schwenkarme 86 und 87 und die Spannbacken 93 und )6 auf ihre offene Freigabestellung zu bewegen, in ihre normalen, in Fig. 5 dargestellten Lagen zurück. In den Fign. 8 und 9 ist eine andere abgewandelte AusfÜhrungsform eines erfindungsgeinäßen Spannfutters dargestellt; da die Schwenkarm-Schwenklager und der Spannbackenaufbau dieser Ausführungsform im wesentlichen identisch zu der der Fig. 1 und 2 und der der Fig. 3 bis 7 ist, wird hier auf eine ausführliche Beschreibung verzichtet, und es werden zur Bezeichnung entsprechender Teile übereinstimmende Bezugszeichen verwendet. Bei dieser Ausführungsform umschließt ein abgewandeltes Gehäuse 144 die inneren Enden 84 und 85 der Schwenkarme 86 bzw. 87, die mit einer abgewandelt'en Ausführun,-sform eines Stellgliedes 147 in C# Wirkverbindung stehen. Dieses Stellglied 147 besitzt vordere und hintere Verlängerungen 149 und 151, die gleitend in Öffnungen 146 und 148 angeordnet s-ind; diese Öffnungen sind in einer Abdeck-Platte 150 bzw. einer Gehäuse-Hinterwand 152 ausgebildet. Wie'bei den oben beschriebenen und erläuterten Ausführungsformen der Erfindung sind die Endteile 149 und 151 des.Stellgliedes durch ein Paar O-Ringdichtungen 154 bzw. 156 abgedichtet. Eine Schraube 158 verbindet das Stellglied 147 mit einer (nicht dargestellten) Arbeitsspindel-Zugstange, und ein Kopfteil 160 der Schraube Ist in einem in der Stellgliedverlängerung 149 ausgebildeten Sockel 162' aufgenommen und durch Entfernen einer Endkappe, die durch,Schrau-i ben 155 lösbar an der Gehäuse-Abdeckplatte 150 angebracht ist, zugänglich, um angezogen oder gelockert zu werden können. Das Stellglied 147 hat eine mittlere allgemein zylindrische Ober_ fläche 157, die durch vor und hinter ihr liegende,.allgemein radial verlaufende Flansche 159 und 161 begrenzt Ist. Zwei Paare vor. je drei oder insgesamt sechs V-förmigen Keilstücken 163 und 165 sInd um die Stellgliedoberfläche 157 herum gegeneinander versetzt angeordnet und an ihren inneren Enden 168 bzw. 170 auf zwei Paare von Schwenkarmen 164 bzw. 166 ausgerichtet. Die Keilstücke 163 und 165 können zwischen den Flanschen 159 und 161 in Radialrichtung gleiten und werden lose durch Bolzen 167 zusammengehalten, die sich durch in den Enden der Keilstücke 163 vorgesehene Öff- nungen 169 erstrecken un in Schlitze 171 eintreten, die in den benachbarten Enden der Keilstücke 165 vorgesehen sind. Auf dem Ende jedes Bolzens 167 ist eine Mutter 173 aufgeschraubt, um den Bolz en festzuhalten. Jedes der Gleitstücke 163 und 165 kann sich deshalb radial zum Stellglied 147 relativ zu den benachbarten Keil stücken in ähnlicher Weise bewegen wie die Kugelträger 7_3 und 74 bzw. 1.3_3 und 135 der Ausführungsformen nach den Fign. 1 und 2 bzw den Figrk. _3 bis 7. Zwei Sätze von je drei oder insgesamt sechs Joche 176 und 178 Vera binden die Keilstücke 163 und 165 mit den Schwenkarmen 164 bzw. 166, und jedes dieser Joche besitzt ein Bein 178 und 173 und zwei mit gegenseitigem Abstand angeordnete Ohren 187 bzw. 189. Wie In den Fign. 8 und 9 dargestellt ist, treten die Jochbeine 171 und 17,3 mit Spiel in die in den Keilstücken 163 bzw. 165 vorgesehenen Schlitze 172 und 174 ein und sind durch einen Lagerstift 175 bzw. 177 drehbar mit den Keilstücken verbunden. Von jedem der Beine 171 bzw. 17-3 geht ein Ansatz 179 bzw. 181 nach vorn aus und ist passend in Schlitzen 183 und 185 aufgenommen, die in dem Flansch 15#)- ausgebildet sind, um die Keilstücke 163 und 165 und die Joche 176 und 178 an der Ausführung einer Winkelverschiebung zu hindern, die im Gebrauch dazu führen könnte, daß sie sich verklemmen. Die Jochohren.187 und 189 nehmen die inneren Enden 84 und 85 der Schwenkarme 86 und 87 passend auf und sind daran mittels Lagerstiften 191 bzw. lg_3 drehbar befestigt. Wie im Fall der Schwenkarme der in den Fign. 1 und 2 bzw. 3 bis 7 dargestellten und oben beschriebenen Vorrichtungen besitzen die inneren Schwenkarmenden 16ü und 170 Abflachungen 195, die passend, jedoch gleitbar in allgemein radial erstreckten Schlitzen 197 der Gehäuse-Hinterwand 152 aufgenommen sind. Im Gebrauch werden durch Bewegung des Stellgliedes 147 nach links (im Sinne der Fig. 8)'die Beine 171 und 173 der Joche 176' und 178 ebenfalls im Sinne der Figur nach links geschwenkt. Da die Schwenkarme 164 und 1#6 durch die Kugelgelenke 89 und 92 gehalten sind, schwenken die Jochühren 187 und 189 radial nach außen, wodurch die Schwenkarme 164 und 186 und die Spannbacken 93 und 96 auf die geschlossene Einspannlage zu geschwenkt oder gedreht werden. Falls die Spannbacken 93 das WerkstUck vor den Spannbacken 96 erfassen, wird auf die KeilstUcke 163.elne Kraft ausgeübt, die bestrebt ist, die Keilstücke auf dem Stellglied 147 radial nach innen zu bewegen. Wenn dann das Stellglied 147 seine nach links gerichtete Bewegung fortsetzt, können die Keilstücke 165, da die Spannbacken 96 das Werkstück noch nicht girfaßt hab(-,!-., sich frei radial nach außen bewegen, während die Kellstücke 163 sich radial nach innen bewegen, bis die Lpannbacken 96 das Werkstück erfassen. Danach baut sich zwischen 93 und 906 und dem Werkstück die Spannkraft in der oben beschriebenen Weise auf, und das Werkstück wird gegen eine Vielzahl von Endanschligen 199 bewegt, die sich durch die Endkappe 153 erstrecken und in der Gehäuseabdeckung 150 eingeschraubt sind. In entsprechender Weise bewegen sich, wenn die Spannbacken 96 das Werkstück zuerst erfassen, die Keilstücke 165 auf dem Stellglied 147 radial nach innen und die Keilstücke 163 auf dem Stellglied 147 radial nach außen, bis die Spannbacken 93 das Werkstück erfassen. Wie im oben beschriebenen Fall erfolgt die Freigabe des Werkstückes durch Bewegung des Stellgliedes 147 nach rechts, wodurchl die Spannbacken 9.3 und 96 in eine offene Freigabelage bewegt und die KeilstUckel63 und 165 in ihre Normallagen zurückgeführt werden.
  • Andere Ausführungeformen sind mögliäh, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. Neue PatentansprUche Spannfutter mit Schwenkarmen, die um die Achse des Spannfut-, ters herum angeordnet und im Spannfutterkörper schwenkbar gelagert sind, mit an den Schwenkarmen angebrachten Spannbacken und mit Über ein Stellglied axial verschiebbaren Segmenten, in denen jeweils ein zur Achse des Soannfutters geneigter Ab- schnitt der Schwenkarrne mittels eines Gelenks gleitend geführt ist, dadurch _ekennzeichnet, daß die Segmente (73,74; relativ zueinander radial beweglich auf dem Stell"lied (2"j; 147) gelagert sind, jedoch in Umfangsrichtung derart kraftschlüssig miteinander in Verbindung stehen, da13 sich bei einer Radialbewegung eines der Segmente mindesten8 eines der Übrigen Segmente in die entgegengesetzte Richtung bewegt. 2. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einspannen des Werkstücks (130, 132) in zwei axial auseinanderliegenden Ebenen zwei Gruppen von unterschiedlich langen Schwenkarmen (86, 87) vorgesehen sind und die segmente beider Gruppen von Schwenkarmen in Umfangsrichtung abwechselnd ange-C> ordnet sind. 3. Spannfutter nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (73,74;133,135;16-3,1.5) in Umfangsrichtung zusammengehalten sind, ohne da11) ihre gegenseitige relative Radialbewegung behindert wird. 4. Spannfutter nach einem der Ansprüche 1 bis _3, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente durch einen flexiblen Ring (7d) zusammengehalten sind, der sich um den äußeren Umfang der CD Se#,mente erstreckt (Fig. 1, 2). 5. Spannfutter nach einem der vorhergehenden AnsprÜche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten Segmenten je- weils ein Keilstück (61) eingesetzt ist, das mit einer Fläche auf dem Stellglied gleitend angeordnet ist und mit zwei Keilflächen an entsprechenden Fl.Uchen (69) der beiden benachbarten Segmente gleitend anliegt (Fig. 1, 2). 6. Spannfutter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten (141,143) zweier benachbarter Segmente aneinander angrenzen und derart ineinandergreifen, daß die Segmente in Umfangsrichtung zusammengehalten sind, ihre relative Radialbewegung jedoch nicht behindert wird. Spannfutter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch# gekennzeichnet, da3 jede Gruppe von Spannbacken aus drei Spannbacken besteht. Spannfutter nach einem der vorhergehenderi Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken der einen Gruppe einen Radialabstand von den Spannbacken der anderen Gruppe haoen.
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