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DE1596733C - Vorrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von Glasplatten mit Kupfer vermittels löslicher Anoden bei der Spiegelfabnkation - Google Patents

Vorrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von Glasplatten mit Kupfer vermittels löslicher Anoden bei der Spiegelfabnkation

Info

Publication number
DE1596733C
DE1596733C DE1596733C DE 1596733 C DE1596733 C DE 1596733C DE 1596733 C DE1596733 C DE 1596733C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
glass plates
contact
anodes
glass plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Bovone, Luigi, Ovada (Italien)
Publication date

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Description

1 2
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Die Vorrichtung besitzt ein Gestell 1 aus Metallelektrochemischen Beschichtung einer bereits ver- . profilen oder Blechen, welche den Erfordernissen silberten Fläche einer Glasplatte mit einer sehr dün- entsprechend in an sich bekannter Weise untereinnen Schicht aus Kupfer oder einem anderen Metall. ander verbunden sind. Dieses Gestell 1 trägt im obe-Diese Vorrichtung, welche ganz speziell für den 5 ren Teil eine Wanne 2 mit einem Elektrolytbad 3. In Einsatz bei der Spiegelfabrikation bestimmt' ist, dieser Wanne 2 sind zwei Endförderer 4 vorgesehen, : schlägt die Kupferschutzschicht auf einer Silber- welche etwas geneigt sind, und von denen der eine schicht nieder, .welche vorher nach einem der an sich die Glasplatten auf einen horizontalen Mittelförde- j bekannten Verfahren auf einer Seite der Glasplatten rer 5 einbringt, während der andere die fertig be- | aufgebracht wurde. . io handelten Glasplatten aus dem Bade herausträgt. :
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist hierzu ■ Der horizontale Mittelförderer 5 besteht ebenso j eine mehrteilige Fördereinrichtung auf, deren eines wie die Förderer 4 an den Enden aus einer Reihe von j Teil mit der Glasplatte oder den Glasplatten zur Metallrohren 6, welche mit Kunststoff überzogen sind j elektrochemischen Beschichtung in ein Elektrolytbad und parallel zueinander auf Ketten befestigt sind, l eintaucht, über welchem ein zweiter Förderer mit 15 welche durch Kettenräder 9 geführt werden, die j den löslichen Anoden und Kontaktorganea vorge- ihrerseits auf den Wellen 7, 8 und 12 verkeilt sind. ! sehen ist, dessen als Kathoden wirkende Kontakt- Die Fördereinrichtung besteht im ganzen also aus j organe eine elektrische Verbindung mit der vorher drei Einzelförderern, d. h. zwei schräglaufenden For- j beschichteten Fläche der Glasplatte herstellen, so derern 4 an den Enden der Wanne und einem dritten \ daß diese selbst zur Kathode wird. Zweckmäßiger- 20 Mittelförderer, welcher in der Wanne horizontal weise besteht der Förderer für die Elektroden aus läuft. Diese Förderer werden von außerhalb des zwei endlosen, seitlich umlaufenden Fördermitteln, Bades in Bewegung gesetzt, zu welchem Zweck j beispielsweise zwei Riemen, zwei Ketten od. dgl., einige der Wellen in abgedichteten Lagern über die ! längs welcher in entsprechenden Abständen vonein- Wandungen der Wanne 2 nach außen hinausragen ander die löslichen Anoden und die Kontaktorgane 25 und über schematisch in F i g. 2 dargestellte Verbin- ; fürjden Kathodenkreis angeordnet sind. Die. Anoden düngen, beispielsweise über Ketten, an einen Eleksirfd>. vorzugsweise verschwenkbar angeordnet. Zur tromotor 14 angeschlossen sind. Bei dem dargestell-Herstellung des erforderlichen Stromkreises gleiten ten Beispiel wird von diesem Elektromotor 14 die : die Anoden auf der unteren Bahn des die Elektroden Welle 8 und von dieser Welle 8 die Welle 12 des tragenden Förderers während seiner Bewegung mit 30 Horizontalförderers 5 angetrieben, ihrem einen Ende-auf wenigstens einer Kontakt- Eine am anderen Ende dieses Förderers 5 vorgeschiene und auf der oberen Bahn die Kontaktorgane sehene analoge Verbindung ermöglicht eine Über- | auf einer zweiten Kontaktschiene entlang. Die Kon- tragung der Bewegung an den Austragförderer 4. taktorgane bestehen vorzugsweise aus einem mit Über dem Mittelförderer S ist ein Förderer 20, wel-Kunststoff überzogenen Metallteil, von welchem aus 35 eher Elektroden -trägt, angeordnet, der über eine bewegliche Elemente, beispielsweise an Bändern Antriebskette 21 angetrieben wird, die zwecks Umsitzende Ketten, auf die versilberte Fläche der zu kehr der Drehrichtung an einen Zahnradsatz 10 anbehandelnden Glasplatte herabhängen. Der unten geschlossen ist. Dieser Förderer 20 besteht aus zwei das Elektrolytbad durchlaufende Förderer, welcher parallelen Ketten 21,22, welche seine beiden Seiten die Glasplatten trägt, ist zweckmäßigerweise aus 40 bilden und über Kettenräder 22 a laufen. Diese Ketdrei Stücken zusammengesetzt, von denen zwei zur ten normaler Ausführung besitzen zwischen ihren Horizontalen geneigt verlaufen, wobei der über dem einzelnen Gliedern Rollen 23, durch welche der horizontalen Teil angeordnete Förderer, welcher die obere Kettenzug auf dem oberen Teil eines Füh-Elektroden trägt, mit ihm synchron läuft, wodurch rungsprofils 25 in Form eines umgekehrten T geführt : jede Gleitbewegung zwischen den Kontaktorganen 45 wird, welches in an sich bekannter Weise zwischen und der Glasplatte während der Behandlung ausge- den Seitenteilen 26 des Rahmens 1 abgestützt ist, wo- i schaltet ist. bei diese Teile sich längs der Seitenwände derWanne2 j
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nach- über die gesamte Länge des Förderers 20 erstrecken. ;
stehend an Hand der Zeichnungen im einzelnen er- Zwischen den beiden Ketten 21 und 22 sind die lös-
läutert; es zeigt . 50 liehen Anoden und die Kathoden angeordnet. Iris-
F i g. 1 die perspektivische Ansicht einer Vorrich- besondere weisen, wie dies in den F i g. 4 und 5
tung gemäß der Erfindung, dargestellt ist, die Kettenglieder in entsprechenden
F i g. 2 eine schematische Teilansicht der Anord- · Abständen Laschen oder Befestigungsösen 27 auf.
nung der Förderer, An diesen Laschen 27 sind auf Platten 28 aus Isolier- l
F i g. 3 die verschiedenen .Kontaktschienen für die 55 stoff Metallplatten 62 befestigt, welche auf diese
Elektroden von der Seite gesehen und teilweise in Weise gegenüber der Kette elektrisch isoliert sind
schematischer Darstellung, und in ihrer Mitte gelochte Lappen 37 aufweisen, :
F i g. 4 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus die nach oben zeigen. Diese Lappen 37 greifen in
der Vorrichtung zur Darstellung einer der Ketten des einen Schlitz 29 eines V-Profils 30 aus nichtrostcn-
Förderers.für die Elektroden und 60 dem Stahl, welches an seinen oberen Enden zwei ,
Fig. 5 eine der Ketten, welche die beiden vcr- nach innen gebogene Kanten31 aufweist, auf denen schicdenen Elektrodenartcn tragen, d. h. die lösliche sich an jedem Ende des Profils ein U-Profil 32 abAnode und die Kathode, welche durch eine metal- stützt, dessen Länge begrenzt ist (F i g. 5). Dieses Iische Schiene gebildet wird, welche die Kontakt- U-Profil ist mit einer Schraube 33 mit einer Gegcnorgane trägt, die die Silberschicht der Glasplatte be- 65 platte 34 verbunden, welche von unten her an den rühren sollen, um eine Ablagerung des Kupfers auf umgebogenen Kanten 31 des V-Profils 30 anliegt, dieser zu ermöglichen, von der Seite gesehen und Das U-Profil 32 besteht aus einem leitenden Meteilweisc im Schnitt. tall, beispielsweise rostfreiem Stahl, und überträgt,
während es auf den Schienen 36 (F i g. 3) entlanggleitet, welche zur Oberkante der Wanne 2 verlängert sind, den Strom an die löslichen Anoden 38 a, mit denen es in elektrischem Kontakt steht, da diese Anoden in an sich bekannter Weise an der Platte 32 selbst befestigt sind. Die Anoden 38 bestehen aus im wesentlichen glatten Kupferstäben, welche an den vorgenannten -Gegenplatten 34 mittels Schrauben 38 festgeschraubt sind und an den nach innen umgebogenen Kanten 31 des Profils 30 anliegen. Auf diese Weise sind die Anoden über Ringe 41 aus rostfreiem Stahl, welche durch ein in den Trageplatten 62 vorgesehenes Loch hindurchgehen, derart schwingend aufgehängt, daß sie sich im unteren Teil des Förderers im wesentlichen parallel zur oberen versilberten Fläche der zu behandelnden Glasplatte legen.
Zwischen den beiden Ketten 21 und 22 sind gleichfalls die Elemente angeordnet, welche den kathodischen Stromkreis bilden und aus Metallrohren 50 bestehen, die außen mit Kunststoff überzogen sind, beispielsweise mit Polyäthylen, wie dies durch 51 angedeutet ist. Diese Rohre sind auf Platten aus Isolierstoff 28 gegenüber den Kettengliedern isoliert durch Bänder 52 befestigt. Die Künststoffbeschich- as tungSl in einem bestimmten Abstand voneinander längs des Metallrohres 50k durchdringende Laschen 53 tragen an ihrem freien Ende einen Ring, in welchen eine Kette 54 aus rostfreiem Stahl eingehängt ist.
Die Rohre 50 tragen dicht an ihren Enden eine Bandage 58 aus rostfreiem Stahl, welche direkt auf das Metallrohr aufgeklemmt ist. Diese Bandagen gleiten auf Schienen 59, welche an eine negative Stromquelle (F i g. 3) angeschlossen und an den Seitenwänden der Wanne 2 befestigt sind. Die verschiedenen Kathoden sind'untereinander durch Leitungen 61 verbunden, die mit Isolierschlauch überzogen und an den Bandagen 58 befestigt sind.
Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
Eine Glasplatte, deren eine Fläche in einer anderen Vorrichtung vorher versilbert wurde, wird auf den Eintragförderer 4 aufgelegt. Dieser Förderer, welcher schräg abwärts läuft, führt die Platte auf den Mittelförderer 5. Sobald sie auf diesen Förderer gelangt ist, wird die Platte an ihrer versilberten Fläche durch die Ketten 54 berührt, welche auf dieser Seite aufliegen. Dadurch wird diese Plattenseite zur Kathode, da eine elektrische Verbindung zwischen dem negativen Pol und der Silberschicht der Platte hergestellt wird. Während der fortschreitenden Bewegung der. Förderer 20 und 5, welche ihren Weg synchron verfolgen, damit die Ketten nicht die Silberschicht zerkratzen,-befindet sich die lösliche Anode 38 a in elektrischem Kontakt mit der Leitschiene 36, welche mit dem positiven Pol verbunden ist. Daraus ergibt sich ein Transport des anodischen Metalls zur Kathode, d. h. also zur Silberschicht und die Ablagerung des Kupfers auf derselben in Form einer dünnen Schutzschicht. Am Ende des Förderers 5 gleitet die auf diese Weise mit Kupfer beschichtete Glasplatte auf den am anderen Ende der Maschine angeordneten Austrag-Förderer 4, von welchem sie entnommen wird, um weiteren Behandlungen unterworfen zu ■ wurden, welche jedoch mit dieser Erfindung nichts zu tun haben.
Die Erfindung besteht daher in der Verwendung von zwei Förderern, von denen einer als eigentlicher. Förderer für die zu behandelnden Glasplatten dient, während der andere als Elektroden-Förderer und als Träger für die zum Kathodenkreis gehörenden Elemente dient, wobei die Kathoden in diesem Kreis durch die metallbeschichtete Fläche der Glasplatten, gebildet werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur elektrochemischen Beschichtung von bereits einseitig mit einer elektrisch leitenden Metallschicht, beispielsweise Silber, beschichteten Glasplatten mit Kupfer vermittels löslicher Anoden bei der Spiegelfabrikation, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine mehrteilige Fördereinrichtung (4, 5, 4) für die Glasplatten aufweist, deren eines Teil (5) mit der Glasplatte oder den Glasplatten zur elektrochemischen Beschichtung in ein Elektrolytbad (3) eintaucht, über welchem ein zweiter Förderer (20) mit den löslichen Anoden (38 a) und Kontaktorganen (50, 53, 54) vorgesehen ist, dessen als Kathoden wirkende Kontaktorgane eine elektrische Verbindung mit der vorher beschichteten Fläche der Glasplatte herstellen, so daß diese selbst zur Kathode wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (20) für die Elektroden aus zwei endlosen seitlich umlaufenden Fördermitteln (21, 22) besteht, längs welcher in entsprechenden Abständen voneinander die löslichen Anoden (38 α) und die Kontaktorgane (50, 53, 54) für den Kathodenkreis angeordnet sind. '
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden (38 a) verschwenkbar angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden (38 ä) auf der unteren Bahn des die Elektroden tagenden Förderers (20) während seiner Bewegung mit ihrem einen Ende auf wenigstens einer Kontaktschiene (36) und auf der oberen Bahn die Kontaktorgane (50, 53, 54) auf einer zweiten Kontaktschiene (59) entlanggleiten.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktorgane aus einem außen mit Kunststoff (51) überzogenen Metallteil (50) bestehen, von welchem aus bewegliche Elemente auf die versilberte Fläche der zu behandelnden Glasplatte herabhängen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden . Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Förderer, welcher die Glasplatten trägt, aus drei Stücken (4, 5, 4) zusammengesetzt ist, von denen zwei (4, 4) zur Horizontalen geneigt verlaufen, und daß der über dem horizontalen Teil (5) angeordnete Förderer (20), welcher die Elektroden trägt, mit ihm synchron läuft, wodurch jede Gleitbewegung zwischen den Kontaktorganen (54) und der Glasplatte während der Behandlung ausgeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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