DE1596606A1 - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Flachglas - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von FlachglasInfo
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Description
Patsnianv/alt
DipW.it>. K.
Tel. r.O4M2£$ W/Vh-2117
29.7.66
Pilkington Brothers Limited, 277-283 Martins Bank Building,
Water Street, Liverpool 2, Lancashire /England
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Flachglas
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Flachglas, "bei dem Glas in Bandform
längs des mittleren Teils eines Bades aus geschmolzenem
Metall zu einem Auslass aus dem Bad fortbewegt wird, wobei beiderseits des G-lasbandes Streifen der Badmetalloberfläche
unbedeckt bleiben.
Vorzugsweise wird ein Bad aus geschmolzenem Zinn oder einer geschmolzenen Zinnverbindung mit einem
grösseren spezifischen Gewicht als Glas verwendet. Bin
eolohes Bad ist in der deutsohen Patentschrift 1 010 247
beschrieben.
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Durch einen Vorschlag der Anmelderin (Patentanmeldung G 39 696 VIIb/21ä) ist die Verwendung
eines linearen Induktionsmotors empfohlen, um die Bewegung
des geschmolzenen Metalls durch elektromagnetische Induktion
zu steuern. Ein derartiger Motor enthält Kühleinrichtungen und ist in einen Block aus feuerfestem Werkstoff
eingegossen, so dass er unter den hohen Temperaturbedingungen,
die "bei der Glasherstellung herrschen, "betriebsfähig ist.
Bei den erwähnten hohen Temperaturbedingungen
kann Sohlamm auf den von dem Glas nicht bedeckten Oberflächen
des geschmolzenen Metalls des Bad»s auftreten, Die
Bildung dieses Schlammes ist durch di· Anwesenheit von
Verunreinigungen bedingt, beispielsweise Sauerstoff und/oder Sohwefel im geschmolzenen Metall, Derartiger Sohlamm kann
in kleinen Mengen auf der Oberfläche des geschmolzenen Metalles als Ergebnis des Ausspü^ens von Verunreinigungen
aus dem geschmolzenen Metall auftreten, wobei das Ausspulen durch Spuren eines Elements in dem geschmolzenen Badmetall
erfolgt, zu dem die Verunreinigungen des geschmolzenen Metalls eine grössere Affinität haben als zu dem geschmolzenen
Metall,
Die vorliegende Erfindung bezweckt,die elektromagnetische
Induktion zur Unterstützung des Sammelns und Entfernens des Schlammes von der Oberfläche des geschmolzenen
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Badmetalls zu verwenden·
Das erfindungsgemässe Verfahren bestellt darin,
dass dem unbedeckt "bleibenden Metall durch elektromagnetische
Induktion ein gesteuerter Oberflächenstrom zu einem Bereich des Bades aufgezwungen wird, in dem sich, von dem Oberflächenstrom
mitgenommener Schlamm sammelt.
Der Bereich, des Bades, in dem der Schlamm
gesammelt wird, kann die" Form einer Tasche aus geschmolzenem Metall sein, die in einem Teil des Behälters für das
Bad aus geschmolzenem Metall vorgesehen ist. Derartige
Taschen aus geschmolzenem Metall können an jeder beliebigen Stelle "längs des Bades vorgesehen sein, wobei der dem
geschaolzenen Metall aufgezwungene Oberflächenstrom in der gleichen Richtung wie das Glasband oder auch in entgegengesetzter
Richtung fliessen kann.
Beispielsweise kann der Oberflächenstrom des geschmolzenen Metalls zum Auslassende des Bades in Taschen
des geschmolzenen Metalls beiderseits des Bades kurz vor dem Auslassende des Bades umgelenkt werden. Ein Oberflächenstrom
des geschmolzenen Metalls kann auch unterhalb des Glasbandes erzwungen werden, und zwar an der Stelle, wo es
von der Badoberfläche zum Auslass des Badbehälters angehoben wird, um auf diese Weise unterhalb des Glasbandee befindlichen
Schlamm zu entfernen. Auf diese Weise wird die Möglichkeit verringert, dass Schlamm an der Unterfläche des
Glasbandes beim Austragen aus dem Bad mitgenommen wird.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemässen Verfahrens werden die gesteuerten Oberflächenströme
an beiden Seiten des Glasbandes auf das Auslassende des Bades gerichtet erzwungen und nehmen den
Schlamm'in Taschen des geschmolzenen Metalls mit, die im
Bereich des Auslassendes des Bades liegen.
Die Erfindung betrifft auch eine Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgeraässen Verfahrens mit
einem Behälter zur Aufnahme eines Bades aus geschmolzenem Metall, Einrichtungen zum Zuspeisen von Glas mit geregelter
Geschwindigkeit zum Bad und zur Fortbewegung des Glases längs des Bades zu einem Auslass des Bades für das Glas,
wobei die Breite des Behälters in Spiegelhöhe des Bades breiter als das Glasband ist. Eine derartige Einrichtung
zeichnet sich dadurch aus, dass an den Seiten des Glasbandes über dem vom Glasband nicht bedeckten Teil des Badmetalls
zwei lineare Induktionsmotoren vorgesehen sind, die das Badmetall an den Seiten des Bades auf Taschen des Metallbades
gerichtet antreiben, die sich in Ausnehmungen der Seitenwände des Badbehälters befinden und der Aufnahme
von mitgenommenem Schlamm dienen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform 1st vorgesehen, dass der Badbehälter im
Bereich des Auslasses für das Glasband in Querrichtung einander entgegengesetzte Ausnehmungen für Tasohen des
Badmetalls enthält, und dass über dem Badmetall im Bereich
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der Einlasse zu den Ausnehmungen zusätzliche lineare
Induktionsmotoren vorgesehen sind, die den von den an den Seiten des Glasbandes angeordneten Induktionsmotoren
erzwungenen Oberflächenstrom in die Ausnehmungen umlenken. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
einer Einrichtung zur Herstellung von Flachglas nach dem erfindungsgemässen Verfahren schematisch dargestellte
In der Zeichnung ist
Fig, 1 eine Draufsicht auf einen Behälter für
ein Bad aus geschmolzenem Metall mit einer das Bad überd eckend en Haube, die
in Fig. 1 fortgelassen ist, und Fig. 2 ein Teilmittellängsschnitt durch das
Auslassende des Behälters gemäss Fig. 1
mit aufgesetzter Haube.
Wie Fig« 1 zeigt, hat die Einrichtung einen langgestreckten Behälter aus Seitenwänden 1 und Stirnwänden
2 zur Aufnahme eines Bades aus geschmolzenem Metall 3. Über die eine Stirnwand des Behälters erstreckt sich ein Ausguss
4»über den geschmolzenes G-las 5 auf die Oberfläche des Bades
aus geschmolzenem Metall zugespeist wird. Dem Ausguss 4·
flieset das Glas von dem Vorherd eines Glasschmelzofens zu,
wobei die Zuspeisegeschwindigkeit des geschmolzenen Glases zum Bad aus gesohmolienem Metall durch einen Hegelschieber
bestimmt wird.
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Die Temperatur des geschmolzenen Giases 5
wird bei seiner Fortbewegung längs des Bades so geregelt, dass eine Schicht 7 aus geschmolzenem Glas auf dem Bad
gebildet wird, die sich in Querrichtung ungehindert bis an die Grenzen des freien Querflusses ausdehnen kann, wobei
diese Grenze durch die Schwerkraft und die Oberflächenspannungen bestimmt ist, um einen schwimmenden Körper 8
aus geschmolzenem Glas zu bilden, der dann in Bandform längs des Bades weiter fortbewegt und hierbei allmählich
abgekühlt wird, bis er .genügend verfestigt ist, um als Glasband 9 unbeschädigt durch den Auslass des Bades ausgetragen
werden zu können. Dies erfolgt durch ausserhalb des Badbehälters vorgesehene Austragewalzen 10. Die Regelung
der Temperatur des Glases innerhalb der Einrichtung erfolgt durch nicht dargestellte Temperaturregeleinrichtungen,
die in das Bad 3 aus geschmolzenem Metall eingetaucht sind und durch solche, die in dem Raum oberhalb des Bades
vorgesehen sind.
Der Raum oberhalb des Bades aus geschmolzenem Metall wird durch eine Haube 18 begrenzt, deren Stirnwände
mit den Stirnwänden 2 des Behälters niedrige Ein- und Auslässe für das Glas bestimmen. Die Haube enthält nicht dargestellte
Zuspeiseleitungen für ein Schutzgas, das in de« Raum oberhalb des Bades mit überdruck aufrechterhalten
wird, damit die von dem Glas nicht bedeckten Oberflächen des gesohmolzenen Metalls gehindert sind, Verunreinigungen,
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die in das Glas eindringen könnten, zu bilden.
Die Breite des Badbehälters in Spiegelhöhe des Bades aus geschmolzenem Metall ist grosser als die
des im mittleren Teil des Badeo fortbewegten Glasbandee,
so dass Streifen des geschmolzenen Metalls beiderseits des G-lasbandes unbedeckt bleiben. Trotz der vorhandenen
Schutzgasatmosphäre in dem Raum oberhalb des Bades können Verunreinigungen,beispielsweise Sauerstoff und/oder
Schwefel, in das geschmolzene Metall aus dem Raum oberhalb des Bades oder aus dem Glae selbst, das dem Bad zugespeist
wird, eintreten. Die Anwesenheit von Sauerstoff im geschmolzenen Metall kann zur Bildung von festen Teilchen
von beispielsweise Zinnoxyd führen, das in Form eines
feinen Schlammes an den vom Glas nicht bedeckten Oberflächen des geschmolzenen Metalls erscheint. Die Verunreinigungen
können aus dem geschmolzenen Metall ausgespült werden, indem in dem Bad Spuren eines zusätzlichen Elements
aufrechterhalten werden, mit dem die Verunreinigungen des geschmolzenen Metalls eher reagieren als mit dem geschmolzenen
Metall selbst. Es werden hierbei Reaktionsprodukte, beispielsweise Oxyde oder Sulfide, gebildet,
die ebenfalls in Form eines sehr feinen Schlammes an den vom Glas nicht bedeckten Oberflächen des Badmetalls an
den Seiten des Glasbandes erscheinen.
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Die Bewegung des geschmolzenen Metalls vom heissen Ende des Bades zum kühleren Ende versucht diesen
Schlamm auf den vom G-las nicht bedeckten Oberflächen
des geschmolzenen Metalls längs des Bades mitzunehmen. Die Seitenwände 1 des Badbehälters weisen am Auslassende
Ausnehmungen 11 auf, in denen sich Taschen 12 des geschmolzenen Metalls des Bades befinden. In diesen Tiaschen
wird der längs der Seiten des Bades fortbewegte Schlamm gesammelt« Der dort angesammelte Schlamm kann anschliessend
mechanisch aus den Taschen entfernt werden.
Der Oberflächenstrom des vom Glas nicht bedeckten Teiles des Badmetalls wird erfindungsgetnäss durch elektromagnetische
Induktion gesteuert, so dass der Oberflächenstrom in die Ausnehmungen 11 gesteuert wird, um in diesen
den Schlamm zwecks Sammlung mitzunehmen. Gleichzeitig soll eine Berührung mit dem Glasband, das im mittleren Teil
des Bades aus geschmolzenem Metall vorwärts bewegt wird, verhindert werden.
In der Nähe des Auslassendes des Bades, wo die
Badtemperatur im Bereich von 70O0Q Hegt, sind zwei
lineare Induktionsmotoren 13 der eingangs erwähnten Art vorgesehen, die dicht oberhalb des Spiegels der Badoberfläche
über den vom Glas nicht bedeckten Streifen des geschmolzenen Metalls angeordnet sind. Jeder dieser Motoren
13 ist am Ende eines Auslegere 14 befestigt, der in der
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zugeordneten Seitenwand 1 gehaltert ist. Dies ist so vorgenommen, dass der Motor 13 nicht nur abgestützt, sondern
auch zwecks .Einstellung des Spaltes zwischen dem Motor
und der Badoberfläche verstellbar ist. Ferner trägt der
Ausleger 14 die elektrischen Anschlüsse für den Motor von einer mehrphasigen Spannungsquelle und Zu- und Abfuhrrohre
für eine Kühlflüssigkeit, beispielsweise Wasser. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden dreiphasige
lineare Induktionsmotoren verwendet.
Die Stromzufuhr zu den Induktionsmotoren wird so eingestellt, dass das wirksame Feld des Motors
sich nur in die Oberflächenschicht des geschmolzenen Metalls erstreckt, über dem der Motor angeordnet ist. Auf diese
Weise wird lediglich ein Oberflächenstrom erzeugt, der die übrige Lage des restlichen Badmetalls nicht beeinflusst.
Diese Steuerung des Oberflächenstromes kann auch duroh Einstellung der Höhe des Induktionsmotors über dem Badspiegel
erfolgen.
Der erzwungene Oberfläohenstrom des geschmolzenen
Metalls längs der Seitenwände 1 des Badbehälter ist durch dieBPeile 15 in Fig. 1 angedeutet. Dieser Oberfläohens
trom nimmt an den vom Glas nicht bedeckten Stellen auftretenden Schlamm in Eichtung auf das Auslassende des Bades
mit. Zusätzliche lineare Induktionsmotoren 16 sind oberhalb -der Einlasse der Ausnehmungen 11 angeordnet, um die Oberflächenströme
in die Ausnehmungen 11 umzulenken, so dass
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der mitgenommene Schlamm einwandfrei in'die in den Ausnehmungen
11 befindlichen Taschen 12 aus geschmolzenem Metall geleitet wird. Jeder der zusätzlichen Induktionsmotoren 16 ist, wie Fig. 1 zeigt, im Winkel zu den Seitenwänden
1 des Badbehälters angeordnet. Im übrigen sind diese zusätzlichen Induktionsmotoren 16 in gleicher
Weise ausgebildet wie die Indufctionsmotoren 13 an den
Längsseiten des Badbehälters. Es ist jedoch zweckmässig, wenn die Zu- und Ablassr.ohre für das Kühlwasser wie auch
die elektrischen Verbindungen des Induktionsmotors durch die Haube 18 tretend Über einen Kanal 17 zu den Induktionsmotoren geführt sind.
Bei einer anderen nicht dargestellten Ausführungs·
form der Erfindung ist ein linearer Induktionsmotor dicht oberhalb des Glasbandes angeordnet, wo dieses von der
Badoberfläche angehoben wird. Dieser lineare Induktionsmotor dient dazu, Schlamm, der sich an der vom Glas nicht
mehr bedeckten Oberfläche befindet, in 3?ortbewegungsrichtung des Glasbandes gegen die Stirnwand 2 des Badbehälters am
Auslassende zu bewegen. Der gegen diese Stirnwand stossende Strom wird in Querrichtung in die Ausnehmungen 11 abgeleitet,
so dass der Schlamm ebenfalls in die Taschen 12 aus geschmolzenem Metall geleitet wird.
Zusätzliche lineare Induktionsmotoren können %
auoh an den Seitenrändern des Glasbandes vorgesehen sein,
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um einen gesteuerten Oberflächenstrom des geschmolzenen Metalls genau an den Rändern des Glasba.ndes zu erzwingen,
falls dies gewünscht ist. Ferner können an jeder Seite mehr als eine Tasche für geschmolzenes Metall vorgesehen
werden, wobei jeder Tasche ein linearer Induktionsmotor zum Erzwingen des Längsstromes und ein zusätzlicher linearer
Induktionsmotor zum Umlenkung des Oberflächenstromes in die jeweilige Tasche zugeordnet ist. Da die linearen
Induktionsmotoren gekühlt sind, und von einem hitzebeständigen
feuerfesten Werkstoff umschlossen sind, kann ein elektromagnetisch erzwungener Oberflächenstrom "bereits
am heissen Ende des Bades gesteuert werden, ohne dass die magnetischen Eigenschaften der Ständer der Induktions-
motoren schädlich "beeinflusst werden.
Bei einer weiteren abgewandelten Ausführungsform, die nicht näher dargestellt ist, kann der Schlamm
unterhalb des Glasbandes, nachdem es von der Oberfläche des Bades abgehoben ist, durch einen in Querrichtung
elektromagnetisch erzwungenen Oberflächenstrom fortbewegt und in den Taschen 12 gesammelt werden.
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Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Flachglas, bei dem Glas in Bandform längs des mittleren Teils eines
Bades aus geschmolzenem Metall zu einem Auslass aus dem Bad fortbewegt wird, wobei beiderseits des Glasbandes
Streifen der Badmetalloberfläche unbedeckt bleiben, dadurch gekennzeichnet, dass dem unbedeckt bleibenden
Metall durch elektromagnetische Induktion ein gesteuerter' Oberflächenstrom zu einem Bereich des Bades aufgezwungen
wird, in dem sich von dem Oberflächenstrom mitgenommener Schlamm sammelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die gesteuerten Oberflächenströme an beiden Seiten des Glasbandes auf das Auslassende des
Bades gerichtet erzwungen werden, und den Schlamm in einem am Auslassende des Bades liegenden Bereich mitnehmen.
3· Einrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens
nach Anspruch 1 oder 2, mit einem langgestreckten Behälter, für ein Bad aus geschmolzenem Metall, Einrichtungen zum
Zuspeisen von Glas mit geregelter Geschwindigkeit ium Bad
und zur Portbewegung des Glases längs des Bades zu einem Auslass des Bades für das Glas, wobei die Breite des
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Behälters in Spiegelhöhe des Bades "breiter als das Glasband ist, dadurch, gekennzeichnet, dass an den
Seiten des Glasbandes über dem vom Glasband nicht "bedeckten Teil des Badmetalls zwei lineare Induktionsmoturen
(13) vorgesehen sind, die das Badmetall an den Seiten des Bades auf Taschen (12) des Metallbftdes
gerichtet antreiben, die sich in Ausnehmungen (ll) der Seitenwände (l) des Badbehälters befinden und der
Aufnehme von mitgenommenem Schlamm dienen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Badbehälter im Bereich des
Auslasses für das Glasband (9) in Querrichtung einander entgegengesetzte
Ausnehmungen (ll) für Taschen (12) des Badmetalls enthält, und dass über dem Badmetall im
Bereich der Einlasse zu den Ausnehmungen zusätzliche lineare Induktionsmotoren (16) vorgesehen sind, die den
von den an den Seiten des Glasbandes angeordneten Induktionsmotoren (13) erzwungenen Oberflächenstrom
(15) in die Ausnehinungen umlenken.
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