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DE1596486B2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE1596486B2
DE1596486B2 DE19671596486 DE1596486A DE1596486B2 DE 1596486 B2 DE1596486 B2 DE 1596486B2 DE 19671596486 DE19671596486 DE 19671596486 DE 1596486 A DE1596486 A DE 1596486A DE 1596486 B2 DE1596486 B2 DE 1596486B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
screens
burners
screen
edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19671596486
Other languages
English (en)
Other versions
DE1596486A1 (de
Inventor
Walter 6500 Mainz Grundmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schott AG
Original Assignee
Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jenaer Glaswerk Schott and Gen filed Critical Jenaer Glaswerk Schott and Gen
Priority to BE724441D priority Critical patent/BE724441A/xx
Priority to FR1595784D priority patent/FR1595784A/fr
Publication of DE1596486A1 publication Critical patent/DE1596486A1/de
Publication of DE1596486B2 publication Critical patent/DE1596486B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/004Re-forming shaped glass by rolling
    • C03B23/0046Re-forming the rim portions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Claims (12)

  1. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und Fig. 2 ein Detail eines Glasisolators im Schnitt
    eine Vorrichtung zum Herstellen von Glasisolatoren ' zusammen mit einem angesetzten Formwerkzeug,
    mit einem oder mehreren Schirmen, die an ihren Der Glasisolator, wie er in Fig. 1 dargestellt ist,
    Außenrändern nach unten abgebogen sind. besteht aus dem Strunk 1 und den Schirmen 2, deren
    Es ist bereits bekannt, Glasisolatoren mit Schirmen 5 Ränder 3 noch nicht nach unten abgebogen sind,
    zu verwenden. Zur Bildung von Regentropfkanten ist Um die Formgebung vorzubereiten, wird der Glases aber erforderlich, daß die Schirme mindestens an isolator mit seinem hohlen Strunk 1 auf einen Zenden Rändern nach unten abgebogen sind. Bei der trierdorn ausgerichtet und durch Vakuum auf den Formgebung des Schirmes selbst läßt sich diese Aus- drehbar angetriebenen Tisch 4 gespannt. Um die bildung nur schwer erreichen, weil komplizierte mehr- io Schirme 2, insbesondere an ihren Rändern, in plastiteilige Formen erforderlich wären, um das fertige sehen Zustand zu versetzen, sind die Brenner 5 und 6 Erzeugnis aus der Form entfernen zu können. ·. vorgesehen. Zweckmäßig sind an jeder Erwärmungs-
    Man hat daher bereits vorgeschlagen, die Schirme stelle der Schirme 'mehrere Brenner nebeneinander und den Strunk gesondert zu gießen oder zu pressen angeordnet, deren Achsen radial auf die Werkstück- und die Schirme dann mittels Klebstoffen an dem 15 achse verlaufen. Die Brennersätze sind von Schirm-Strunk zu befestigen. Dieses Verfahren brachte aber ebene zu Schirmebene gegeneinander versetzt, so daß den Nachteil mit sich, daß der Klebstoff andere ehe- sie sich nicht gegenseitig behindern,
    mische und physikalische Eigenschaften aufwies" als Es hat sich ergeben, daß der Winkel zwischen den das Glas des Strankes-und der Schirme. ' Achsen der oberen Brenner zur Achse des Glasisola-
    Auch ist es bekannt, den abgebogenen Rand geson- 20 tors größer sein soE als der Winkel zwischen den dert in Form von Ringen an den Schirmrändern zu Achsen der unteren Brenner zur Achse des Glasbefestigen. Auch dieses Verfahren konnte, wie ver- isolators. Ferner soll der Abstand zwischen den Münständlich, nicht befriedigen, da in allen Fällen unter- düngen der Brenner und der Oberfläche der Glasschiedliche Werkstoffe die elektrischen Eigenschaften schirme bei den oberen Brennern kiemer sein als bei ungünstig beeinflussen. 25 den unteren Brennern (a < b).
    Schließlich hat man schon vorgeschlagen, die Diese Maßnahmen haben sich als erforderlich er-
    Außenränder der Schirme plastisch unter Anwen- wiesen, weil ja während des Formvorganges jeder
    dung von Wärmeenergie nach unten so zu verformen, Rand ,eines Schirmes nach unten absinkt bzw. ent-
    daß sie nach unten abgebogen sind. Hierzu sollte bei sprechend geformt wird.
    einem bekannten Vorschlag das Glas nochmals erhitzt 30 Aus F i g. 2 sind ein Teil des hohlen Strunkes 1 mit werden und em ringförmiges Druckstück von oben her zwei Schirmen 2 und den Rändern 3 ersichtlich. Sie an jeden Schirmrand angepreßt werden. Auch dieses zeigen den Zustand während der Verformung. Nach-Verfahren ist aber praktisch nicht durchführbar gewe- dem die Schirmränder durch die Brennersätze 5 und 6 sen, weil auch bei Vorwärmung der Ringe erhebliche genügend erhitzt sind, werden die Formwerkzeuge 7, Spannungen in dem Schirmrand eintreten, die sich 35 welche zweckmäßig aus Kohle gefertigt sind und in nicht wieder beseitigen lassen. Kugellagern 8 und 9 laufen, an die Schirmränder anAufgabe der vorliegenden Erfindung ist ein Verfah- gelegt Diese Formwerkzeuge sind räumlich im Sinne ren zum Herstellen von Glasisolatoren mit einem oder der Drehrichtung des Glasisolators hinter den Erwärmehreren Schirmen, die an ihren Außenrändern durch mungsstellen angeordnet.
    einen Formvorgang unter Anwendung von Wärme- 40 Um eine einwandfreie Form der Tropfkante der energie nach unten abgebogen sind und bei dem eine Ränder zu erzielen, ist das Formwerkzeug mit einer einwandfreie Formgebung, ohne das Auftreten uner- Kontur 10 versehen, die an einer dem Glasisolator abwünschter Spannungen im Glas, gewährleistet ist und gewandten Seite so gestaltet ist, daß er am Schinnwelches eine wirtschaftliche Herstellung ermöglicht. rand die gewünschte Form der Tropfkante erzeugt,
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- 45 während er an der der Achse des Glasisolators zugelöst, daß der bereits mit Schirmen versehene Glasiso- wandten Seite so geformt ist, daß seine Kontur sich lator um seine Längsachse in Drehung versetzt wird führend an der nicht erweichten Fläche 2 α des Schirund die Außenränder der Schirme durch mindestens mes 2 anlegt.
    zwei je von oben und von unten einwirkende Brenner Die Hebel, welche die Formwerkzeuge tragen, sind
    erwärmt werden und daß nach Erreichen der Erwei- so um je einen festen Drehpunkt durch mit einem Druck-
    chungstemperatur des Glases ein Formwerkzeug zur mittel zu betätigende Kolben in Zylindern schwenk-
    Verformung des Schirmrandes nach unten angesetzt bar.
    wird. Auch die Formwerkzeuge sind ebenso wie die
    Zweckmäßig ist es, die Verformung aller Schirm- Brennersätze von Schirmebene gegeneinander ver-
    ränder eines Glasisolators gleichzeitig vorzunehmen. 55 setzt·
    Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Zum Ein- und Ausschalten des Drehantriebs des
    Formwerkzeuge schnell in den Verformungsbereich Glasisolators, zum Anlegen des "Vakuums und der
    eingefahren, während des Verformungsvorganges zu- Gas" un(i Luftzuführung zu den Brennern, sowie zum
    gestellt und schnell in eine Stellung ausgefahren wer- Em- und Ausschwenken der Formwerkzeugsätze dient
    den, die das Entnehmen des Glasisolators gestattet. 60 ein an sich bekannter Zeitprogrammgeber.
    Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines _
    Ausführungsbeispieles nach einer schematischen Patentansprüche:
    Zeichnung einer Vorrichtung zur Durchführung des
    Verfahrens gemäß der Erfindung. 65 1. Verfahren zur Herstellung von Glasisolatoren
    Es zeigt mit einem oder mehreren Schirmen, die an ihren
    F i g. 1 einen Glasisolator in Seitenansicht mit zwei Außenrändern durch einen Formvorgang unter
    Brennern, Anwendung von Wärmeenergie nach unten ab-
    gebogen sind, dadurch, gekennzeichnet, daß der bereits mit Schirmen versehene Glasisolator um seine Längsachse in Drehung versetzt wird und die Außenränder der Schirme durch mindestens zwei je von oben und von unten einwirkende Brenner erwärmt werden und daß nach Erreichen der Erweichungstemperatur des Glases ein Formwerkzeug zur Verformung des Schirmrandes nach unten angesetzt wird. ■ .
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß die Verformung aller Schirmränder eines Glasisolators gleichzeitig erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formwerkzeuge schnell in den Verformungsbereich eingefahren, während des Verformungsvorganges langsam zugestellt und schnell in eine Stellung ausgefahren werden,,die das Entnehmen des Glasisolators gestattet
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner so angeordnet sind, daß der Winkel zwischen den Achsen der oberen Brenner zur Achse des Glasisolators größer ist als der Winkel ζ zwischen den Achsen der unteren Brenner zur Achse des Glasisolators.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Mündu'ngen der Brenner und der Oberfläche der Glasschirme bei den oberen Brennern kleiner ist als bei den unteren Brennern.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Erwärmungsstelle der Schirme mehrere Brenner nebeneinander angeordnet sind, deren Achsen radial auf die Werkstückachse zulaufen.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das der Verformung dienende Formwerkzeug räumlich im Sinne der Drehlichtung des Glasisolators hinter der Erwärmungsstelle angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch?, dadurch, gekennzeichnet, daß das Formwerkzeug mit einer Kontur versehen ist, die an ihrer dem Glasisolator abgewandten Seite so gestaltet ist, daß es am Schirmrand die gewünschte Form der Tropfkante erzeugt, während es an der der Achse des Glasisolators zugewandten Seite so geformt ist, daß seine Kontur sich führend an der nicht erweichten Fläche des Schirmes anlegt.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner- und Formwerkzeug-Sätze von Schirmebene zuSchirmebene gegeneinander versetzt sind.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 9r dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel, die die Formwerkzeuge tragen, um je einen festen Drehpunkt durch mit einem Druckmittel betätigte Kolben in Zylindern schwenkbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der oben geschlossene Glasisolator auf seiner Drehachse auf einem Zentrierdorn zentrisch ausgerichtet und durch Vakuum auf einen drehbar angetriebenen Tisch gespannt ist.
  12. 12 Vorrichtung nach, den Ansprüchen 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ein- und Ausschalten des Drehantriebs, des Vakuums und der Gas- und Luftzuführung zu den Brennern, sowie zum Ein- und Ausschwenken der Formwerkzeugsätze ein an sich bekannter Zeitprogrammgeber dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19671596486 1967-11-30 1967-11-30 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Glasisolatoren mit einem oder mehreren Schirmen Withdrawn DE1596486A1 (de)

Priority Applications (2)

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DE1596486A1 DE1596486A1 (de) 1970-05-06
DE1596486B2 true DE1596486B2 (de) 1971-01-21

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DE19671596486 Withdrawn DE1596486A1 (de) 1967-11-30 1967-11-30 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Glasisolatoren mit einem oder mehreren Schirmen

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