DE1595876A1 - Verfahren zur Herstellung von Aminomethylderivaten von Rifamycin SV - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Aminomethylderivaten von Rifamycin SVInfo
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Description
Lepetit S.p.A.
Mailand / Italien
Mailand / Italien
Verfahren zur Herstellung von Aminomethylderivaten von
Rifamycin SV
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen antibiotischen Substanzen, in der US-Patentschrift
3 150 046 ist die Herstellung des Antibiotikums Rifamycin durch Fermentation eines Stammes von Str. mediterrä'nei ATCC
13658 beschrieben. Wie in dieser US-Patentschrift angegeben
ist, besteht Rifamycin aus einer Mischung von antibiotischen Substanzen. Eine dieser Substanzen, Rifamycin B-, das die Summenformel
CzqH-qNO-,. hat, ist eine zweiwertige Säure
(pH 1 1/2 = 2,8, pH 2 1/2 = 6,7) und einer der Säurereste ist eine Carboxylgruppe. Eine der besonderen Eigenschaften dieses
Antibiotikums besteht darin, dass seine Wirksamkeit sich erhöht, wenn es in Wasser gelöst ist, d.h. dass es sich in eine
andere Substanz mit höherer antibakterieller Wirksamkeit umwandölt. Das wirksamere produkt, genannt Rifamycin S, hat
die Summenformel ^-/H^eUOto und kann durch milde Reduktion
in ein neues Antibiotikum der Rifamyeinklasse, Rifamycin SV
(Ο,γΗ.γΝΟ-^) umgewandelt werden. Das Verfahren zur Herstellung
von Rifamycin SV umfasst die Oxydation von Rifamycin B zu
Rifamycin 0, die Hydrolyse von Rifamycin 0 zu Rifamycin S unter
009813/1874
Freisetzung von Glycolsäure und die Reduktion von Rifamycin S
zu Rifamycin SV. Sowohl Rifamycin S als auch. Rifamycin SV fehlt die Carboxylgruppe, die in Form von Glycolsäure während der
Aktivierungsstufe freigesetzt wird.
Die Struktur der Rifamycine wurde kürzlich durch Prelog und
Mitarbeiter geklärt (Mitteilung des Kongresses über die Chemie und Biochemie von Fungi und Hefen, aer in Dublin am 18. Juli
1962 gehalten wurde), wobei für Rifamycin B die folgende Struktur
angegeben wurde:
MeO
OCH2COOH
Die obige Formel erklärt, wie Rifamycin 0, S und ST aus Rifamycin
B hergestellt werden. Die Reihenfolge der Modifizierungen
kann erläutert werden, indem man den einzigen im Molekül enthaltenen Naphthalinring beachtet:
OH
.. OCH2COOH
Oaydation
009813/1874
Hydrolyse
NH
Beduktio
mittel
mittel
ι- Me
Bifamycin S
OH Eifamycin SV
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von neuen Derivaten
von Eifamycin SV, bei denen das Wasserstoffatom in 3-Stellung
durch die Gruppe -CH2NEB1 substituiert ist, in der
E und E1 substituierte oder unsubstituiert, gleich oder verschieden
sind und Wasserstoff, Alkyl, Aralkylj Cycloalkyl
oder aber zusammen mit dem Stickstoffatom.heterocyclische
Gruppen bedeuten, die ein oder mehrere Heteroatome enthalten.
Dag Verfahren zur Herstellung der neuen Derivate besteht darin, dass man Eifamycin S in einem inerten organischen Lösungsmittel
mit mindestens äquimolaren. Mengen Formaldehyd und einem Überschuss über eine äquimolaren Menge einer sekundären
Stickstoffbase am Eückflusskühler behandelt bei der es sich
um ein Ami η der allgemeinen Formel
NH
in der E Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest und E1 einen
niederen Alkylrest, niedere Hydroxyalkylgruppe, niederen
Carboxyalkylrest oder einen Cycloalkylrest bedeuten, oder
um eine heterocyclische Verbindung der allgemeinen Formel
RIM
BAD ORIGINAL
009813/1
handelt, in der X Methylen, Äthylen, eine -CHgO-G-ruppe oder
eine -CHgNH-Gruppe und E" und R"1 Wasserstoff, niedere Alkyl-,
Hydroxy- oder Carboxyreste bedeuten, und man das erhaltene
Aminomethylderivat von Rifamycin S mit einer wässrigen Lösung von Ascorbinsäure zusammenbringt.
Die neuen Rifamycinderivate sind rötlich orangefarbene Substanzen
mit einem nicht sehr gut definierten Zersetzungspunkt.
Sie sind in Wasser sehr wenig löslich und zeigen im Vergleich zu Rifamycin S eine erhöhte Wirksamkeit gegen gram-positive
Mikroorganismen. Weiterhin besitzen sie eine sehr geringe Toxizität und ergeben bei oraler Verabreichung hohe Blutkonzentrationen.
In Tabelle I sind die antibakteriellen werte aufgeführt, die
die Wirksamkeit der neuen Verbindungen zeigen. Die mahlen geben die geringste wachstumshemmende Konzentration der Substanzen
in ^/ecm an.
co
Ei
uox . Str. B.sub- ττ R
R R1 M.aureus hemol. faecal, tilis 37
0.1 0.2 0.1
-C2H5 "0^ °·02 0.045 0.37 0.18 0.18
0.5 0.5 0.05
0.5 0.2 0.1
-(CH2)2-0-(CH2)2- 0.1 0.1 0.5 0.5 0.1
-(OHg)2-JSr-^ Uh^)2- 0.02 · 0.2 0.5 0.2
CH,
0 9813/1874 ■ &AO
Es wurden auch Tierversuche durchgeführt. In der nächsten
Tabelle ergeben die ED1-Q bei Ratten mit experimenteller Infektion
durch Staphylococcus aureus und die LD^0 bei Ratten
wichtige Daten über die gute therapeutische Wirkung in vivo
und die geringe akute Toxizität der hergestellten Verbindungen.
Experimentelle Infektion von Ratten
durch Staphyl. aureus (EDc0 mg/kg)
| R | - | R1 | -CH, | subcutan | 4 |
| -CH3 | - - | f\ TT | 2 | 29 | |
| -C2H5 |
(nti ^
— ν '-'■" 0 / |
V wll r\ J λ ""** | 6. | ||
| -(OH.) | V wXl *\ J 1— *■"* | 4. | 19 | ||
| 2-0-(CH2)2- | 4 | VJl | |||
| 2-H·-( OHp)2- | 9. | ||||
| 6. | |||||
| per | OS | LD | 50 mg/kg |
| 13 | .9 | ||
| 12 | .1 | 205 | (i.V.) |
| 16 | I90 | (i.V.) | |
| 7 | .47 | 183 | (i.v.) |
| 9 | .85 | 188 | (i.v.) |
| 16 |
Die D-Oxyde dieser Verbindungen wurden ebenfalls hergestellt
und besitzen eine vergleichbare Wirkung, wie in der folgenden Tabelle gezeigt ist.
| U-Oxyde der | in | den | 002 | Tabellen I | und II aufgeführten Vi | B.sub- | srbind | |
| 005 | Str. | Str. | tilis | |||||
| B | R« M. | aureus | 002 | hemol. | faecal. | 0.5 | H,„Rv | |
| -OH3 | -CH3 | 0. | 005 | 0.2 | 0.05 | 0.5 | 1 | |
| -O2H5 | 0. | 001 | 0.05 | 0.1 | 0.2 | 1 | ||
| -(CH2)^- | 0. | 002 | 0.2 | 0.05 | 0.1 | 2 | ||
| -(CH2)5 | 0. | 0.05 | 0.01 | 0.2 | 2 | |||
| -(CH2 | )2-0-(0H2)2- | 0. | 0.1 | 0.05 | 1 | 2 | ||
| -(CH2 | )2-K-(CH2)2- | 0. | 0.05 | 0.01 | 0.5 |
CH,
BAD OBIGlHAL
009813/1874
Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen erläutert.
Beispiel 1 3--Dimethylaminomethyl-rif amycin SV und dessen ■
N-Oxyd-derivat.
Es werden 7 g Rifamycin S (0,01 Mol) in 90 com Tetrahydrofuran,
gelöst. Dann werden 18 ocm einer 10-prozentigen äthanolischen Lösung von Dim ethyl ami η (0,04 Mol) und anschliessend
2,3 ecm einer 38-40-prozentigen wässrigen Formaldehydlösung
(0,03 Mol) zugegeben. Nach vierstündiger Behandlung am Rückflusskühler
werden die Lösungsmittel im Vacuum konzentriert und dann 200 ecm Äthylacetat zugesetzt. Die Lösung wird mit
200 ecm einer 2-prozentigen wässrigen Ascorbinsäurelösung
behandelt und gründlich gerührt. Nach zweimaligem Waschen mit Wasser wird die Äthylacetatschicht mit der Hälfte ihres Volumens
an Ligroin behandelt und dann auf 100 ecm eingeengt, es
wird ein Rohprodukt (7,1 g) erhalten, das chromatographisch
über Kieselgur gereinigt wird (Eluents Äthylacetat/Äthanol 1:1). Die Ausbeute beträgt 1,3 g reines produkt (17 %). Schmelzpunkt
1890C (Zersetzung)} Λ max = 314 mu (E^L = 240,0) und 448 m
Zu einer Lösung von 20 g 3-Dimethyiaminomethylrifamycin SV in
230 ecm Äthylacetat werden 2,2 ecm 35#iges HpO^ und 3*5 ecm
Triäthylamin bei 0 C unter Rühren zugesetzt. Die Mischung wird
3 Tage bei 40C stehen gelassen und dann mit 230 ecm Phosphatpufferlösung
bei einem pH Wert von 7,3 geschüttelt. Die organische schicht wird wieder mit einer gleichen Menge Pufferlösung
extrahiert, und die vereinigten wässrigen Extrakte werden mit Äthylacetat gewaschen. Dann werden 20 g Ascorbinsäure
zugegeben und die saure Form des N-Oxyds mit Äthylacetat extra"
hiert. Die Lösung wird getrocknet und auf ein kleines Volumen eingedampft, eine gleiche Menge Ligroin zugesetzt und nach dem
Eindampfen auf ein kleines Volumen das Produkt abfiltriert. Die Ausbeute beträgt 4,4 g, Schmelzpunkt 1650O (Zersetzung),
Λ max = 316 mu (^0n 217,2) und 452 mu ("^cm 159,5). Alle
Absorptionen in diesem Beispiel und den folgenden Beispielen wurden in dem Phosphat puff er bei einem pH-Wert von 7,28 durchgeführt.
009813/1874
OFfI
_ 7—
Beispiel 2 3-Dimethylaminomethyl-rifamycin SV
Es werden 7 g (0,01 Mol) Rifamycin S in 50 ecm absolutem Äthanol
gelöst; dann werden 2,>1 com Diäthylamin (0,02 Mol) und
2,3 com 38-40-prozentige wässrige Formaldehydlösung zugesetzt."
Nach fünfstündiger Behandlung am Rüok flusskühl er wird die Lösung
auf 10 ecm konzentriert und mit 100 ecm Äthylacetat verdünnt.
Die organische Lösung wird 5 bis 6 mal mit dem gleichen
Volumen Wasser extrahiert, das durch Zusatz eines Puffermittels auf einen pH-Wert von 7τ7»5 eingestellt wurde und
Fatriuinascorbat (2-3?£) enthält um Rifamycin SV zu entfernen,
das sich während der Umsetzung gebildet haben kann. Nach dreimaligem Waschen mit Wasser wird die Äthyl ac et at lösung auf die
Hälfte ihres Volumens eingeengt. Fach Küfilen auf 0-50C kristallisieren
1,6 g 3-Diäthylaminomethyl-rifamycin SV (Ausbeute 20$)
aus. Die Verbindung ist gelblich-orange und besitzt folgende Eigenschaften: Schmelzpunkt 186-80C (Zersetzung), A- max= 315 mu
(4^ ) (^° )
= 236,7) und 44-5 mu (E^7°cm = 180).
Beispiel 3 3-Pyrrolidinomethyl-rifamycin SV und dessen
~ F-Oxyd-derivat.
Zu einer Lösung von 7 g Rifamycin S (0,01 Mol) in 50 ecm
Tetrahydrofuran werden 1,7 ecm (0,02 Mol) Pyrrolidin und dann
2,3 ecm (0,03 Mol) einer 38-40-prozentigen wässrigen Formaldehydlösung
zugesetzt.
Nach 42 Stunden bei Raumtemperatur wird die Lösung auf etwa
15 cem eingeengt. Das Konzentrat wird in 35 ecm einer 10-prozentigen wässrigen Ascorbinsäurelösung mit einer Temperatur
von 5-100C gegossen. Fach einigen Minuten wird die Lösung
mit Äthylacetat extrahiert und der Extrakt nach cer Zugabe der Hälfte seines Volumens an Ligroi η konzentriert. Die erste
sehr unreine Ausbeute wird verworfen und dann wird durch weitere
Konzentration die Mannich-base erhalten, die anschliessend aus H20-Äthanol kristallisiert wird.
Die gelblich-orangefarbene Verbindung, die in einer Jüisb-eute ~ ,
. " ' ' · BAD ORIGINAL
009-8 13/187 A.
von 1,6 g (20 #) erhalten wurde, hat folgende Eigenschaften:
Schmelzpunkt 1600C (Zersi
und 445 mu (e}*_= 172).
und 445 mu (e}*_= 172).
Schmelzpunkt 1600C (Zersetzung), Λ max 314 mu (^ cm = 228)
Zu einer Lösung von 3-PyrrolidinDmethyl-rifamycin SV in Äthylacetat,
die auf O0C gekühlt wird, werden 2,38 ecm 35%iges
H2Op und 3,48 ecm Triethylamin unter Rühren gegeben. Die Lösung
wird 24 Stunden bei 4° C gehalten und dann in 130 ecm
Phosphatpufferlösung mit einem pH-Wert von 7,3 gegossen. Die wässrige Schicht wird abgetrennt und die Äthyl ac et at lösung
mit einer zweiten Menge Phosphatpufferlösung behandelt. Die vereinigten Extrakte werden mit Äthylacetat gewaschen und dann
mit 10 g Ascorbinsäure behandelt. Die saure Form des N-Oxyds
wird mit Äthylacetat extrahiert. Die organische Lösung wird gezrocknet und auf ein kleines Volumen eingedampft. Das 3-Pyrrolidinomethyl-rifamycin
SV-IT-oxyd kristallisiert, wird
abfiltriert und im Vacuum getrocknet. Die Ausbeute beträgt 5,2 g (26 #). Das produkt zersetzt sich bei 1800G;
max = 316 mu (E^crn 236*9) und 455 m (El^cm 167>6)·
Beispiel 4 3-Piperidinomethyl-rifamycin SV und dessen
lf-Oxydderivat.
Zu einer Lösung von 7 g Bifamyein S (0,01 Mol) in 50 com
Tetrahydrofuran werden 1,97 ecm (0,02 Mol) Piperidin und dann
2,3 ecm einer 38-40-prozentigen wässrigen Formaldehydlösung
(0,03 Mol) zugesetzt.
Nach 6 Tagen bei Baumtemperatur wird, die Lösung in 70 ecm
einer 10—prozentigen wässrigen Lösung von Ascorbinsäure mit
einer Temperatur von 5-100C geschüttet. Nach 10 bis 15 Minuten
Rühren wird die Lösung auf etwa die Hälfte ihres Volumens eingeengt und das Produkt mit Äthylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt (etwa 300 ecm) wird nach dem waschen mit Wasser und Zugabe von etwa der Hälfte seines Volumens an Ligroi η
teilweise konzentriertj eine erste unreine Ausbeute wird verworfen.
Bei weiterem Eonzentrieren fällt ein gelbes Produkt aus, das gewonnen, gewaschen und getrocknet wird und eine Ausbeute
von 3,6 g (45 #) ergibt. E^* = 448 mu = 168,5.
JL CIQ' f
009813/1874
Beispiele 5 bis 14- :
Nach' einem · Verfahr en, "das im'wesentlichen mit dem in den
vorstehenden Beispielen beschriebenen Verfahren identisch ist, wurden die. pa.%npmethylderivate von Bifamyein SV mit folgenden
Basen hergestellt., deren .Eigenschaften in- der Tabelle? angegeben,.s±ncjL
: , _ ,-., ^ - - ' - ■_ . . . ·
Mit-Rifamycin 53 bonden- ' Schmelzpunkt X max
sierte.Base,..-.,,;..- - . . / Qq (Zersetzg.) in mi *1 cm
5. Morpholin , , , - - ■-- ΥΡ~ϊ®°
6. Mi-Methyl-K-C^-^iydroxy- '
7. 2,6-Dime-t;hylpiperidin ·. · 200-205
8. 1-Methylpip,erazin .
9. 4-Piperidincarboiisäur e
10. 2,5-Dihydroxymethyl- 190-195
parrolidin > . ...■-,.->■■
11. If-Methyl-cyclohexyl ami η 202-2.0.5·
12. 2-Methylpip:eiridiii ! ■ 200-203
14. K-Methylglycin (TÄA-Salz) 160-180
| 45Ö :- | , ..251.8, -,- 176.6 |
| 447.; | 241.8 183^9 |
| 314 450- . |
234.1 179.3 |
| 314 450 |
. 260,5 174.6 |
| 314 450 |
207.5 ' 157.5 |
| 314 .447 ,. |
207.5 152.1 |
| 314 446 |
217.7 170.3 |
| 314" 448 . |
225.2 .174-.O |
| 314 448 |
219.O 174.9. |
| 314 448 |
201.0 152.9. |
009813/1874
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:veriahren zur Herstellung von Aminomethyl derivaten des Rifamycin SV, dadurch gekennzeichnet, dass man Rifamycin S in einem inerten organischen Lösungsmittel mit mindestens zwei äquimolaren Anteilen Formaldehyd und einem Überschuss über die äquimolare Menge einer sekundären Stickstoffbase am Rückflusskühler behandölt, bei der es sich um ein Amiη der allgemeinen FormelHNin der R Wasserstoff oder einen niederen Alkylrest und R1 einen niederen Alkylrest, niedere Hydroxyalkylgruppe, niederen Carboxyalkylrest oder Cycloalkylrest bedeuten oder um eine heterocyclische Verbindung der allgemeinen FormelR"»R"handelt, in der X Methylen, Äthylen, eine -CHgO-Gruppe oder eine -CHgBH-Gruppe, R" und RMI Wasserstoff, niedere Alkylreste, Hydroxy- und Carboxygruppen bedeuten, und das erhaltene Aminomethyl derivat von Rifamycin S mit einer wässrigen Ascorbinsäurelösung zusammenbringt und gegebenenfalls zur Herstellung des N-Oxyds das erhaltene Aminomethylderivat von Rifamycin SV mit einer wässrigen Wasserstoffperoxydlösung bei Raumtemperatur in Gegenwart einer tertiären aliphatischen Stickstoffbase oxydiert.Für lepetit S.p.A.Mailand / Italien009813/1874 ■*„.,», -.^Rechtsanwalt
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