DE1588146A1 - Druckknopfbetaetigter UEberstromschalter - Google Patents
Druckknopfbetaetigter UEberstromschalterInfo
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Description
Ellenberger & Poensgen GmbH., Altdorf b. Nürnberg
Druckknopfbetätigter ÜberStromschalter
Pa in den elektrischen Leitungsnetzen die Kurzschlußströme immer größer werden, müssen mit den bisher installierten
Überstromschaltern größere Leistungen geschaltet werden. Wenn diese Überstromschalter nicht ausreichen,
müssen sie ausgebaut und auf dem gleichen Raum neue Überstromschalter
installiert werden, die den erhöhten Anforderungen entsprechen. Deshalb ergibt sich immer wieder
die Forderung, Überstromschal-ter mit höherer Schaltleistung
und Beibehaltung oder sogar unter Verkleinerung der äußeren Gehäusemaße zu schaffen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen druckknopfbetätigten
Überstromschalter mit thermischer und/oder elektromagnetischer Auslösung, mit Womentaus-und -einschaltung
sowie mit Freiauslösung und mit einer zwei feste Kontakte miteinander verbindenden Kontaktbrücke, die in bezug auf
eine mit dem Druckknopf starr verbundene Schaltstange schwenkbar und parallel zur Schaltstangenachae durch die
Kraft einer leder verschiebbar gelagert ist und beim
Ausschalten durch die Feder in eine solche- Lage gebracht
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wird, daß sie bei der Einschaltbewegung mittels eines
an der Schaltstange angeordneten Mitnehmers in die Einschaltstellung mitgenommen wird, in der sie durch
die Haltenase der thermischen oder elektromagnetischen Auslösung gesichert ist.
Es ist ein Uberstromschalter dieser Art bekannt (DAS
1 1öy 635)j bei dem der eine feste Kontakt an dem Ende
des beheizten Bimetallstreifens der thermischen Auslösung und der andere feste Kontakt auf der gegenüberliegenden
Seite der Schaltstange ortsfest angeordnet ist. Die beiden festen Kontakte befinden sich also in relativ großem Abstande
voneinander. Um praktisch nur eine Unterbrechungsstelle zu haben, ist der an dem Bimetallstreifen angeordnete
feste Kontakt mit dem zur Schaltstange parallel liegenden Schenkel der als Winkelhebel ausgebildeten
Kontaktbrücke durch eine flexible Leitung verbunden. Zur Vermeidung von leitenden Brücken durch Metalldampfniederschlag
aus dem Lichtbogen sind die Gehäusewände in der Umgebung des ortsfesten Kontaktes mit Hippen versehen,
die den festen Kontakt vollständig umgeben und die zu den den festen Kontakt mit dem in Ausschaltstellung befindlichen
beweglichen Kontakt bzw. den Spannung führenden Metallteilen verbindenden Linien etwa senkrecht stehen.
Die flexible Leitung hat den Nachteil, daß sie einerseits die Fertigung erschwert und andererseits die freie Beweg—
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lichkeit der Kontaktbrücke behindert. Da die 'Jirennstelle
zwischen dem festen Kontakt am Bimetallstreifen und der Kontaktbrücke durch die flexible Leitung überbrückt ist,
ist die gesamte Ausschaltleistung in einem einzigen Lichtbogen konzentriert, dessen Löschung dadurch erschwert
wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den obenbe zeichneten druckknopfbetätigten Uberstromschalter zu
verbessern und ihn so auszubilden, daß bei raumsparendem
Aufbau, einfacher Fertigung und hoher Betriebssicherheit sowie langer Lebensdauer eine hohe Abschaltleistung
erzielt wird. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß die beiden festen Kontakte
auf der der Haltenase gegenüberliegenden Seite der Schaltstange nebeneinander vorgesehen sind und die Kontaktbrücke
in einem Kontaktbrückenträger isoliert angeordnet ist und daß der Kontaktbrückenträger auf der Schalt stange
frei schwenkbar und in Achsrichtung der ßchaltstange
durch die Kraft der i*eder verschiebbar gelagert ist und
beim Ausschalten in eine Lage gebracht wird, in der sich ein Anschlag des Kontaktbrückenträgers im Bewegungsbereich des Mitnehmers der Schaltstange befindet, und
beim Einschalten am Anschlag von dem Mitnehmer der Schaltstange mitgenommen und zum Einrasten hinter die Haltenase
gebracht wird.
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Beim Abschalten des erfindungsgemäßen Überstromschalters
ergeben sich zwei Lichtbogen an den beiden 'ürennstellen,
deren Ströme entgegengesetzt gerichtet sind. Dadurch stoßen sich beide Lichtbogen gegenseitig ab und gelangen
in innige Berührung mit den kalten Gehäusewänden, so daß die Löschung der Lichtbogen erleichtert wird. Der erfindungsgemäße
Überstromschalter kann deshalb hohe Leistungen
abschalten, und zwar bei Gleichspannung von 24· Volt einen Gleichstrom von 6000 Amp und bei Wechselspannung von
115 Volt einen Wechselstrom von 3500 Amp. Der Nennstrom
kann bis zu 35 Amp betragen. Dadurch, daß die beiden
festen Kontakte nebeneinander liegen, ist es möglich, die Kontaktbrücke in einfacherer Weise herzustellen
als die als Winkelhebel ausgebildete Kontaktbrücke des bekannten tiberstromschalters.
Der Kontaktbrückenträger kann in einfacher Weise aus zwei im Abstande voneinander angeordneten Isolierplatten
bestehen, die durch einen Niet o.dgl. miteinander verbunden sind, der einen in axialer Richtung verlaufenden
Schlitz der Schaltstange durchsetzt. Beide Isolierplatten weisen im Abstande von dem Niet zwei miteinander fluchtende Durchbrüche auf, in die die als Platte ausgebildete
Kontaktbrücke lose eingelegt und durch an ihr zwischen den Isolierplatten vorgesehene Vorsprünge in ihrer Lage
gesichert ist. Damit ist eine einfache Fertigung und Montage sowohl der Kontaktbrücke als auch des Kontakt-
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brückenträgers erreicht. Zur weiteren VeAnfachung der
Fertigung und der hontage ist die auf den Eontaktbrückenträger einwirkende Feder aus Draht U-förmig gebogen, und
ihr die beiden U-Sohenkel verbindendes Querstück greift in entsprechend schmale, miteinander fluchtende Einschnitte
beider Isolierplatten des Kontaktbrückenträgers ein. Ferner sind die beiden U-Schenkel der Feder in zueinander
parallelen Ebenen V-förmig gebogen, wobei die dem Querstück abgewandten V.-Schenkel in Gehäuse schlitze eingesetzt
sind. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß die zur Freiauslösung dienende Feder sich leicht herstellen und
montieren läßt und wenig Raum beansprucht.
Um eine einwandfreie Führung der mit dem Druckknopf starr verbundenen Schaltstange und damit des mit der
Kontaktbrücke versehenen Kontaktbrückenträgers zu gewährleisten, ragt der Mitnehmer der Schaltstange zu beiden
Seiten aus dieser Schaltstange heraus, und seine freien
Enden sind in parallel zur Schaltstange angeordneten Nuten der beiden gegenüberliegenden Gehäusewände geführt.
Die beiden Isolierplatten des Kontaktbrückenträger weisen
miteinander fluchtende Einkerbungen auf, in die der Mitnehmer bei der Einschaltbewegung des Druckknopfes eingreift,
so daß der Kontaktbrückenträger mit der Kontaktbrücke vom Mitnehmer der Schaltstange in die Einschaltstellung
mitgenommen wird.
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Damit sich in der Ausschaltstellung die Einkerbungen des Kontakt brückenträger im Bewegungsbereich des Mitnehmers
befinden, ist der Kontaktbrückenträger an seiner dem Druckknopf zugewandten Seite schräg in bezug auf die Schaltstangenachse
ausgebildet. Mit dies-er schrägen Seite liegt der Kontaktbrückenträger an einer senkrecht zur Schaltstamge
angeordneten Gehäuseflache an. Am äußeren Ende
dieser schrägen Seite greift in der Einschaltstellung die
Haltenase an, so daß bei einem Zug auf den Druckknopf der hierbei vom Mitnehmer der Schaltstange mitgenommene
Kontaktbrückenträger die Haltenase wegdrückt und damit der Kontaktbrückenträger zur Auslösung freigegeben wird.
Zur Vermeidung einer Beschädigung des aus Isolierstoff bestehenden
Kontaktbrückenträgers durch den erhitzten Bimetallstreifen besteht die am Bimetallstreifen der thermischen
Auslösung angeordnete Haltenase aus hiiasbeständigem
Isolierstoff. Aus dem gleichen Grunde ist zur Einstellung der Haltenase des Bimetallstreifens ein mit hitzebeständigem
Isolierstoff versehenes Einstellstück vorgesehen, das mittels einer von außen betätigbaren Einstellschraube mit dem
Isolierstoff gegen den Bimetallstreifen gedruckt wird. Außerdem wird durch diese aus hitzebeständigem Isolierstoff
bestehenden Teile eine hohe Isolierfestigkeit des Schalters erreicht.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist mit den erfindungswesentlichen Merkmalen in den Figuren dargestellt.
Es zeigen :
S1Xg. 1 eine Vorderansicht eines offenen tiberstromschalters
S1Xg. 1 eine Vorderansicht eines offenen tiberstromschalters
gemäß der Erfindung in der Einschaltstellung, Fig. 2 die gleiche Ansicht wie Fig.1, wobei sich der
Überstromschalter in der Ausschaltstellung
befindet,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kontaktbrücke und die
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Kontaktbrücke und die
mit den festen Kontakten versehenen Kontaktträger, Fig. 4 eine Ansicht des Kontaktbrückenträgers von links
gemäß Fig.1f
Fig. 5 eine Vorderansicht des geschlossenen Übersfcrora-
Fig. 5 eine Vorderansicht des geschlossenen Übersfcrora-
schalters nach Fig.1 in natürlicher Größe und Fig. 6 eine Ansicht von rdchts gemäß Fig.5,
Der dargestellte Überstromschalter weist ein Gehäuse aus Isolierstoff auf, das aus zwei Hälften 1 und 2
besteht, die durch Niete 3 miteinander verbunden sind. Für den elektrischen Anschluß sind zwei Anschlußfahnen
4 und > vorgesehen, die Klemmschrauben 6 aufweisen. Die
Anschlußfahne 4 ist in entsprechende Aussparungen der
Gehäusehälfte 2 eingelegt und trägt einen festen Kontakt 7·
Die Anschlußfahne i? ist in entsprechende Aussparungen der
Gehäusehälfte 1 eingesetzt und mittels einer Klemmschraube darin befestigt. An der Anschlußfahne 5 ist bei 9 der
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vordere Schenkel eines U-förmig ausgebildeten Bimetallstreifens 10 angeschweißt oder angelötet,, dessen anderer
Schenkel mit einer Kontaktschiene 11 mechanisch fest
und elektrisch leitend verbunden ist. Die Kontaktschiene
erstreckt sich bis in den Bereich des festen Kontaktes 7 der Anschlußfahne 4. Im Bereich des festen Kontaktes 7 weist
die Kontaktschiene 11 einen festen Kontakt 12 auf. Die
Kontaktschiene 11 und die Anschlußfahne 4 sind, wie insbesondere
aus Fig. 3 hervorgeht, im Abstande voneinander
angeordnet. Beide feste Kontakte 7 und 12 arbeiten mit
Kontakten 13 einer als Stanzstück ausgebildeten Kontaktbrücke
14 zusammen, die in einem Kontaktbriickenträger angeordnet
ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besteht der Kontaktbrückenträger
aus zwei parallel zueinander und im Abstande voneinander angeordneten Isolierplatten 15 und 16, die durcheinen Hohlniet 17 miteinander verbunden sind. Die beiden
Isolierplatten 15 und 16 weisen miteinander fluchtende
Aussparungen 18 auf, in die die als Stanzstück ausgebildete Kontaktbrücke 14 lose eingesetzt ist. Vorsprünge 14'
der Kontaktbrücke 14 verhindern ein seitliches Verschieben der Kontaktbrücke 14 im Kontaktbrückenträger 15»16. Der
Niet 17 greift durch einen geschlossenen Längsschlitz 19
einer mit dem Druckknopf 20 starr verbundenen Schaltstange 21 hindurch. Der Kontaktbrückenträger 15>16 ist
also mittels dieses Niets 17 auf der Schaltstanee 21 in
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axialer Richtung verschiebbar und schwenkbar gelagert.
Die Schaltstange 21 weist an ihrem unteren Ende einen
zapfenartigen Ansatz 22 zur Aufnahme einer Ausschaltfeder
23 auf, die sich am Grunde einer entsprechenden Aussparung
24- des Gehäuses 1,2 abstützt.
In der Schaltstange 21 ist ein Mitnehmer 25 starr befestigt,
dessen Enden zu beiden Seiten aus der Schaltstange 21 herausragen und in entsprechenden Längsnuten
beider Gehäusehälften 1,2 geführt sind. Die beiden Isolierplatten 15,16 besitzen miteinander fluchtende Einschnitte
27 j in die eine aus einem Drahtstück U-förmig gebogene
Feder 28 mit ihrem beide U-Schenkel miteinander verbindenden Querstück eingreift. Die U-Schenkel sind etwa V-förmig
gebogen. Die in Richtung der Schaltstange abgebogenen freien Enden 29 der U-Schenkel 30 greifen in entsprechende
Schlitze 31 beider Gehäusehälften 1,2 ein. Diese Feder dient zur Freiauslösung. Von ihr ist in den ffig.1 und 2·
nur der vordere U-Schenkel 3O zu sehen.
•tfeide Isolierstoffplatten 15 und 16 besitzen miteinander
fluchtende Einkerbungen 32, mit denen der Mitnehmer 25
zusammenarbeiten kann. In der in Fig.1 dargestellten
Einschaltstellung, in der die Kontakte 13 der Kontaktbrücke 14 an den festen Kontakten 7,12 anliegen, wird der
Kontaktbrückenträger 15»16 durch eine Haltenase 33 gehalten,
die aus einem hitabeständigen Isolierstoff, z.B.
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Keramik, bestellt und mittels eines Niets 32I- am freien Ende
des U-förmigen BimetallStreifens 10 befestigt ist. Zur
Einstellung des Bimetallstreifeiis 10 dient eine Einstellschraube
35» die mit ihrem Gewindeteil in ein Einstellstück 36 eingreift, das zu beiden Seiten der Einstellschraube
35 mit ringförmigen 'feilen 37 aus einem hitzebeständigen Isolierstoff, z.B. Keramik, versehen ist. Die
α !eile 37 liegen an den beiden U-Schenkeln des Bimetallstreifens
10 an. Durch Anziehen der Einstellschraube 35 kann der Bimetallstreifen 10 nach rechts gemäß 3?ig.1
geschwenkt werden.
In entsprechende Aussparungen beider Gehäusehälften 1,2 ist eine mit Außengewinde versehene Gewindehülse 38
eingesetzt, in der die Schaltstange ?1 geführt ist. Auf
der Gewindehülse 38 befindet sich eine verwundene Unterlegscheibe
39 und eine Befestigungsmutter 40. Um den Über-
Stromschalter bei seiner Befestigung mit Hilfe der Unterlegscheibe
39 und der Befestigungsmutter 40 gegen Drehung
zu sichern, ist in entsprechende Aussparungen der Gehäusehälften 1,2 ein Winkelstück 4-1 eingelegt, das mit seinem
1.
aus dem Gehäuse 2 herausragenden Ende in eine entsprechende Aussparung der Platte eingreift, an der der Überstromschalter
befestigt ist.
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Die Wirkungsweise des Überstrom schalters ist folgende ί
Tritt ein Überstrom auf, dann wird der Bimetallstreifen so stark erhitzt, daß er sich im Uhrzeigersinn gemäß
Fig. 1 durchbiegt und seine Haltenase 33 den Kontaktbrückenträger 15,16 freigibt. Die Feder 28 drückt den Kontaktbrückenträger15,16
nach oben gemäß Fig.1 und bringt ihn mit seiner schrägen Seite 42 in Anlage an die Anschlagfläche
43 beider (iehäusehälften 1,2. Hierbei werden die
Kontakte 13 der Kontaktbrücke 14 von den festen Kontakten 7» ruckartig abgehoben, so daß der Stromkreis innerhalb des
Über Stromschalters unterbrochen ist. Gleichzeitig kommt auch die Ausschaltfeder 23 zur Wirkung und drückt die
Schaltstange 21 mit dem Druckknopf 20 in die in Fig. 2
dargestellte Ausschaltstellung.
Wird bei dieser thermischen Auslösung der Druckknopf 20 in der in Fig.1 dargestellten Einschaltstellung festgehalten,
dann wird trotzdem durch die Feder 28 der Kontaktbrückenträger 15»16 mit der Kontaktbrücke 14 in die Ausschaltstellung
gemäß Fig.2 gebracht. Diese Auslösung ist die Freiauslösung.
Selbstverständlich kann anstelle des Bimetallstreifens
oder zusätzlich zu diesem Bimetallstreifen 10 ein Elektromagnet zur elektromagnetischen Auslösung vorgesehen sein.
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Dieser Elektromagnet kann auf den Bimetallstreifen 10 einwirken. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die
Haltenase 33 an einer Blattfeder oder an einem schwenkbaren Hebel zu befestigen, auf die bzw. auf den sowohl der Bimetallstreifen
der thermischen Auslösung als auch der Elektromagnet der elektromagnetischen Auslösung einwirken
kann.
Wie aus Iig.2 hervorgeht, befinden sich die Einkerbungen
des Kontaktbrückenträgers 15»16 im Bewegungsbereich des
Mitnehmers 25· Wird nun, um den ÜberStromschalter in die
Einschaltstellung zu bringen, der Druckknopf 20 nach unten gemäß Hg. 2 gedrückt, dann greift der Mitnehmer 25 in
die Einkerbungen 32 ein und bewegt den Kontaktbrückenträger
15»16 mit der Kontaktbrücke 14 so weit nach unten, bis der
Kontaktbrückenträger mit seinem rechten Ende gemäß Fig.2 hinter die Haltenase 33 einrastet. Hierbei befinden sich
aber die Kontakte 13 der Kontaktbrücke 14 noch im Abstande
von den festen Kontakten 7,12. Wird nun der Druckknopf 20 losgelassen, dann gibt nach.einer kurzen Aufwärtsbewegung
des Druckknopfes 20 und der Schaltstange 21 der Mitnehmer 25 den Kontaktbrückenträger 15,16 an den Einkerbungen 32
frei, so daß unter Wirkung der Feder 28 der Kontaktbrückenträger 15,16 um die Haltenase 33 als Schwenkpunkt
im Uhrzeigersinn ruckartig geschwenkt und die Kontaktbrücke 14 mit ihren Kontakten 13 ebenfalls ruckartig in Anlage an
die festen Kontakte 7,12 gebracht wird. Diese Einschaltung
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ist eine Momenteinschaltung. Die Momentausschaltung wird
ebenfalls durch die Feder 28 bewirkt. Durch diese Momentein-
und -ausschaltung werden die Kontakte geschont, so daß
sich für den Überstromschalter eine hohe Lebensdauer ergibt.
Zur Handausschaltung weist der Druckknopf 20 einen Bund auf, mit dessen Hilfe der Druckknopf 20 aus dem Gehäuse
1,2 herausgezogen werden kann. Hierbei drückt die schräge Seite 42 des Kontaktbrückenträgers 15,16, die vom Mitnehmer
25 nach oben gemäß Fig.1 mitgenommen wird, die Haltenase nach rechts gemäß Fig.1 weg, so daß damit der Kontaktbrückenträger
15,16 unter Wirkung der Feder 28 in-die Ausschaltstellung gemäß Fig.2 gebracht wird.
Sowohl in der Einschaltstellung gemäß Fig.1 als auch in
der Ausschaltstellung gemäß Fig.2 liegt der Mitnehmer
unter Wirkung der Ausschaltfeder 23 am Kontaktbrückenträger 15,16 an. In der Einschaltstellung erhöht die Ausschaltfeder
23 den durch die Feder 28 bewirkten Kontaktdruck. In der Ausschaltstellung hält die Ausschaltfeder
23 den Kontaktbrückenträger 15»16 mit der Kontaktbrücke in der Ausschaltstellung.
Der untere l'eil 20' des Druckknopfes 20 kann weiß, der
obere l'eil schwarz gefärbt sein. In der Einschalt stellung gemäß Fig.1 ragt nur der schwarz gefärbte obere l'eil des
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Druckknopfes aus der Gewindehülse 38 heraus, in der Ausschaltstellung gemäß Fig.2 auch der weiß gefärbte
untere Seil 20'.
In der Eins ehalt stellung gemäß 3?ig.1 "besteht keinerlei
Verbindung zwischen der Schaltstange 21 und dem Kontaktbrückenträger
15»16 bzw. der Feder 28, so daß bei Betätigung
des Druckknopfes 20 in dieser Einschaltstellung der durch die Feder 28 bewirkte Kontaktdruck nicht verringert
wird.
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Claims (7)
1. JJruckknopfbetätigter Überstromschalter mit thermischer
und/oder elektromagnetischer Auslösung mit Momentaus-und -einschaltung sowie mit Freiauslösung und mit einer zwei
feste Kontakte miteinander verbindenden Kontaktbrücke,die in bezug auf eine mit dem Druckknopf starr verbundene
Schaltstange schwenkbar und parallel zur Schaltstangenachse
durch die Kraft einer Feder verscüebbar gelagert ist und beim Ausschalten durch die Feder in eine solche
Lage gebracht wird, daß sie bei der Einschaltbewegung mittels eines an der Schaltstange angeordneten Mitnehmers
in die Einschaltstellung mitgenommen wird, in der sie durch die Haltenase der thermischen oder elektromagnetischen
Auslösung gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden festen Kontakte (7,12) auf der der
Haltenase (33) gegenüberliegenden Seite der Schaltstange (21) nebeneinander vorgesehen sind und die Kontaktbrücke
(14; in einem'Kontaktbrückenträger (15Γ'6) isoliert angeordnet
ist und daß der Kontaktbrückenträger (15,16) auf der Schaltstange (21) frei schwenkbar und in Achsrichtung der
Schaltstange (21) durch die Kraft der Feder (28) verschiebbar gelagert ist und beim Ausschalten in eine Lage gebracht
wird, in der sich ein Anschlag (32) des Kontaktbrückenträgers (15,16) im Bewegungsbereich des Mitnehmers (25)
der Schaltstange (21) befindet, und beim Einschalten am
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Anschlag (32) von dem Mitnehmer (25) der Schaltstange (21)
mitgenommen und zum Einrasten hinter die Haltenase (33) gebracht wird.
2. Überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktbrückenträger aus zwei im Abstande voneinander angeordneten Isolierplatten (.15
> 16) besteht, die durch einen Niet (i7) ο .-dgl. miteinander
verbunden sind, der einen in axialer Richtung verlaufenden Schlitz (I^ ) der Schaltstange (21) durchsetzt, und daß
beide Isolierplatten (15>16) im Abstande von dem Niet (17)
zwei miteinander fluchtende Durchbrüche (18) aufweisen, in die die als Platte ausgebildete Kontaktbrücke (14) lose
eingelegt und durch an ihr zwischen den Isolierplatten (i5j16) vorgesehene Vorsprünge (14') in ihrer Lage gesichert
ist.
3. Überstromschalter nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den
Kontaktbrückenträger (I5ji6). einwirkende Feder (,28) aus
Draht U-förmig gebogen ist und ihr die beiden U-Schenkel
(30) verbindendes Querstück in entsprechend schmale, miteinander
fluchtende Einschnitte (27) beider Isolierplatten (15»16) ä-es Kontaktbrückentragers angreift und daß die
beiden U-Schenkel (30) der Feder (.28) in zueinander parallele
Ebenen V-förmig gebogen sind, wobei die dem Querstück abgewandten
V-Schenkel (29) in G-ehäuseschlitze (31) eingesetzt
sind.
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4. 'überstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (25) zu beiden Seiten aus der Schaltstange (21) herausragt und seine freien Enden in
parallel zur Schaltstange (21) angeordneten Hüten (26) der beiden gegenüberliegenden Gehäusewände geführt sind
und daß die beiden Isolierplatten (15*16) miteinander fluchtende Einkerbungen (32) aufweisen, in die der i'iitnehmer
(2^) bei der Einschaltbewegung des Druckknopfes (20 eingreift.
5. Überstromschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbrückenträger (15>16) an seiner dem Druckknopf (20) zugewandten
Seite schräg (42) in bezug auf die Schaltstangenachse
ausgebildet ist.
6. Überstromschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die am
Bimetallstreifen (10) der thermischen Auslösung angeordnete Haltenase (33) aus hitzebeständigem Isolierstoff besteht.
7. Überstromschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Haltenase (33) des
Bimetallstreifens (1O) ein mit hitzebeständigem Isolierstoff (37) versehenes Einstellstück (36) vorgesehen ist,
das mittels einer von außen betätigbaren Einstellschraube
(35) mit dem Isolierstoff (37) gegen den Bimetallstreifen
(10) gedruckt wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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-
1967
- 1967-02-22 DE DE19671588146 patent/DE1588146B2/de not_active Withdrawn
- 1967-11-21 CH CH1625167A patent/CH469345A/de unknown
- 1967-11-29 GB GB54405/67A patent/GB1166707A/en not_active Expired
- 1967-12-11 US US689467A patent/US3456225A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998010456A1 (de) * | 1996-09-07 | 1998-03-12 | Ellenberger & Poensgen Gmbh | Überstromschutzschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3456225A (en) | 1969-07-15 |
| CH469345A (de) | 1969-02-28 |
| GB1166707A (en) | 1969-10-08 |
| DE1588146B2 (de) | 1972-02-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |