DE1583259B2 - Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von Stahl - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von StahlInfo
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- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/56—Manufacture of steel by other methods
- C21C5/567—Manufacture of steel by other methods operating in a continuous way
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- Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)
Description
3 4
Die nichtaufgekohlten Kugeln werden hierbei-bet C 0,062%
einer Temperatur von etwa 25°C eingeführt. Sie P 0,010%
weisen folgende Zusammensetzung auf: S 0,009%
Metallisches Fe 92% Mn -0,032%
1,9% Seine Temperatur beträgt etwa 16000C.
Π 1 f\ °/
* * (Vq °/ ° £^e gebildete Schlacke hat folgende Zusammen-
MgO 1,3% set2unS:
SiO2 2,5% FeO. 30%
Al2O3 0,6% 10 CaO 39%
Verschiedenes 0,6% MgO
SiO
Mittels der Lanze 5 werden 110 Nm3 Sauerstoff Verschiedenes
3 /
und 60 kg pulverförmigen Kalkes, bezogen auf die
Tonne verhütteten Metalls, eingeführt. Hierbei wird 15 Die dem Frischbehälter mit 16000C entweichenden
Rohstahl der folgenden Zusammensetzung erhalten: Gase enthalten 85% CO und 15% CO2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Einer der Vorteile dieses Verfahrens besteht darin,
Patentanspruch: daß man heiße, aufgekohlte Kugeln unmittelbar nach
ihrem Austreten aus einer Aufkohlungsanlage in den
Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von Frischbehälter einführen kann, wobei man die Kosten
Stahl durch Schmelzen und Frischen von in eine 5 einer Wiederaufheizung spart und die Gefahr einer
Metallschmelze in Form kugeliger Körper einge- Reoxidation der Kugeln vermeidet,
brachten vorreduzierten, ein Gemisch von Eisen Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man einen und Zuschlagen bildenden Feststoffen und Auf- erheblichen Anteil vorreduzierter, nichtaufgekohlter blasen von Sauerstoff, bei dem die Feststoffe in Eisenkugeln verwenden kann, welche direkt aus einer erhitztem Zustand in den Behälter eingebracht io Brikettieranlage kommen, während ein solcher Zusatz werden und außer einem hohen Gehalt an metal- bei den bisher bekannten Frischverfahren nur in sehr lischem Eisen mit dem aufgeblasenen Sauerstoff geringem Maße vorgenommen werden kann. Diese unter Wärmeentwicklung reagierende Zuschlag- nichtaufgekohlten, kugeligen Brocken können sowohl stoffe in einer solchen Menge enthalten, daß bei eine normale als auch eine höhere Temperatur aufihrer Reaktion mit einer der eingebrachten Fest- 15 weisen. Im letzteren Fall kann der Anteil der nichtstoffmenge entsprechend bemessenen Menge Sauer- aufgekohlten Brocken noch höher sein und erlaubt stoff die für das Schmelzen der Feststoffe und ihre eine weitere Steigerung der Produktion.
Umwandlung in Stahl erforderliche Wärmemenge Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Verentsteht, nach Hauptpatent 14 58 879, dadurch fahrens gemäß der Erfindung an Hand der Zeichnung gekennzeichnet, daß die aus den vorredu- 20 beschrieben, in der eine Anlage zum kontinuierlichen zierten Feststoffen gebildeten kugeligen Körper Frischen dargestellt ist, die mit Kugeln aus vorreduteils einen Kohlenstoffgehalt zwischen 10 und 25% ziertem Eisen gespeist wird.
brachten vorreduzierten, ein Gemisch von Eisen Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man einen und Zuschlagen bildenden Feststoffen und Auf- erheblichen Anteil vorreduzierter, nichtaufgekohlter blasen von Sauerstoff, bei dem die Feststoffe in Eisenkugeln verwenden kann, welche direkt aus einer erhitztem Zustand in den Behälter eingebracht io Brikettieranlage kommen, während ein solcher Zusatz werden und außer einem hohen Gehalt an metal- bei den bisher bekannten Frischverfahren nur in sehr lischem Eisen mit dem aufgeblasenen Sauerstoff geringem Maße vorgenommen werden kann. Diese unter Wärmeentwicklung reagierende Zuschlag- nichtaufgekohlten, kugeligen Brocken können sowohl stoffe in einer solchen Menge enthalten, daß bei eine normale als auch eine höhere Temperatur aufihrer Reaktion mit einer der eingebrachten Fest- 15 weisen. Im letzteren Fall kann der Anteil der nichtstoffmenge entsprechend bemessenen Menge Sauer- aufgekohlten Brocken noch höher sein und erlaubt stoff die für das Schmelzen der Feststoffe und ihre eine weitere Steigerung der Produktion.
Umwandlung in Stahl erforderliche Wärmemenge Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Verentsteht, nach Hauptpatent 14 58 879, dadurch fahrens gemäß der Erfindung an Hand der Zeichnung gekennzeichnet, daß die aus den vorredu- 20 beschrieben, in der eine Anlage zum kontinuierlichen zierten Feststoffen gebildeten kugeligen Körper Frischen dargestellt ist, die mit Kugeln aus vorreduteils einen Kohlenstoffgehalt zwischen 10 und 25% ziertem Eisen gespeist wird.
und teils einen Kohlenstoffgehalt zwischen 0,01 Aus einem Einfülltrichter 1 werden vorreduzierte,
und 2% enthalten. nichtaufgekohlte, kugelförmige Brocken durch ein
25 Rohr 3 einem Frischbehälter 2 zugeführt. Die Menge der dem Trichter entnommenen Brocken wird mittels
einer Zellenradschleuse 4 geregelt.
Durch eine weitere Rohrleitung 101 werden dem
Frischbehälter 2 heiße, aufgekohlte Brocken zugeführt. 30 Diese Leitung ist unmittelbar mit einer Aufkohlungsanlage
mit regelbarer Entleerungsvorrichtung verbunden. Diese an sich bekannte Anlage ist in der Zeich-
Das Hauptpatent 14 58 879 beschreibt ein Verfahren nung nicht dargestellt.
zur kontinuierlichen Erzeugung von Stahl durch Mittels der Lanze 5 wird in dem Behälter 2 ein
Schmelzen und Frischen von in eine Metallschmelze 35 Sauerstoffstrahl eingeblasen, in welchem pulverförmi-
eingebrachten vorreduzierten, ein Gemisch von Eisen ger Kalk dispergiert ist. Der eingeblasene Sauerstoff
und Zuschlagen bildenden Feststoffen und Aufblasen bewirkt das Frischen des Metalls, und die Oxidations-
von Sauerstoff, bei dem die Feststoffe in erhitztem wärme des in den aufgekohlten Kugeln enthaltenen
Zustand in den Behälter eingebracht werden und außer Kohlenstoffs führt zum Schmelzen aller Kugeln. Das
einem hohen Gehalt an metallischem Eisen mit dem 40 gefrischte Metall bildet mit der Schlacke eine Emulsion
aufgeblasenen Sauerstoff unter Wärmeentwicklung und wird, wie im Hauptpatent beschrieben, kontinu-
reagierende Zuschlagstoffe in einer solchen Menge ent- ierlich über einen Überlauf in einen Dekantierbehälter 6
halten, daß bei ihrer Reaktion mit einer der einge- überführt, wo die Schlacke von dem Metall getrennt
brachten Feststoff menge entsprechend bemessenen wird. Das Metall wird sodann durch eine im Boden des
Menge Sauerstoff die für das Schmelzen der Feststoffe 45 Dekantierbehälters 6 vorgesehene Öffnung 7 abge-
und ihre Umwandlung in Stahl erforderliche Wärme- zogen, während die auf dem Metall schwimmende
menge entsteht. Gemäß einem weiteren Merkmal des Schlacke durch eine Öffnung 8 abfließt,
durch das Hauptpatent geschützten Verfahrens wer- Die in dem Behälter 2 sich bildenden Gase werden
den die vorreduzierten Stoffe in Form kugeliger Körper durch einen Kamin 9 abgeführt. Diese Gase können
eingebracht. 5° auch in bekannter Weise zum Vorheizen der nichtauf-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Pro- gekohlten, kugeligen Brocken verwendet werden,
duktion verhütteten Eisens nach diesem Verfahren zu In den Behälter 2 werden 440 kg vorreduzierter und
steigern. aufgekohlter Kugeln sowie 560 kg vorreduzierter,
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin- nichtaufgekohlter Kugeln je Tonne verhütteten Me-
dung vorgeschlagen, daß die aus den vorreduzierten 55 tails eingeführt.
Feststoffen gebildeten kugeligen Körper teils einen Die aufgekohlten Kugeln werden direkt aus einer
Kohlenstoffgehalt zwischen 10 und 25% und teils einen Aufkohlungsanlage entnommen und haben eine Tem-
Kohlenstoffgehalt zwischen 0,01 und 2% enthalten. peratur von etwa 1000° C. Sie weisen folgende Zu-
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht somit sammensetzung auf:
darin, die Erzeugung von Stahl unter Verwendung von 60
vorreduzierten, teils stark aufgekohlten und heißen Metallisches Fe 70,5%
Eisenkugeln und teils nichtaufgekohlten Kugeln FeO 1,4%
durchzuführen, dergestalt, daß die gesamte einge- C 22,0%
brachte Kohlenstoff-Menge gerade so groß ist, daß CaO 0,4%
ihre Reaktion mit dem Sauerstoff diejenige Wärme- 65 MgO 1,5%
menge erzeugt, welche zum Schmelzen und Frischen SiO2 3,1 %
der gesamten Menge der dem Frischbehälter züge- AI2O3 0,8%
führten Kugeln erforderlich ist. Verschiedenes 0,3 %
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR77957A FR91011E (fr) | 1966-09-28 | 1966-09-28 | Fabrication d'acier à partir de produits préréduits |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1583259A1 DE1583259A1 (de) | 1971-06-16 |
| DE1583259B2 true DE1583259B2 (de) | 1975-05-07 |
| DE1583259C3 DE1583259C3 (de) | 1976-01-02 |
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ID=8618023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1583259A Expired DE1583259C3 (de) | 1966-09-28 | 1967-08-18 | Verfahren zur kontinuierlichen Erzeugung von Stahl |
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| ES (1) | ES343626A2 (de) |
| FR (1) | FR91011E (de) |
| GB (1) | GB1165427A (de) |
| LU (1) | LU54464A1 (de) |
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| FR2705768B1 (fr) * | 1993-05-27 | 1995-07-21 | Lorraine Laminage | Four métallurgique pour la fusion de matières métalliques et/ou l'élaboration de métal liquide, tel qu'un four électrique d'aciérie, et procédé d'élaboration utilisant un tel four. |
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| US5733358A (en) * | 1994-12-20 | 1998-03-31 | Usx Corporation And Praxair Technology, Inc. | Process and apparatus for the manufacture of steel from iron carbide |
Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
| US2806779A (en) * | 1953-09-29 | 1957-09-17 | Mcwane Cast Iron Pipe Co | Method of producing iron |
| US2978318A (en) * | 1957-07-15 | 1961-04-04 | Stora Kopparbergs Bergslags Ab | Method of producing steel from pulverulent iron products rich in carbon |
| LU46019A1 (de) * | 1964-05-04 | 1965-11-04 | ||
| US3340044A (en) * | 1964-05-11 | 1967-09-05 | Dornick Van | Furnace reduction of pelletized ferriferous materials |
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- 1966-09-28 FR FR77957A patent/FR91011E/fr not_active Expired
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1967
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- 1967-09-05 GB GB40505/67A patent/GB1165427A/en not_active Expired
- 1967-09-11 BE BE703720D patent/BE703720A/xx unknown
- 1967-09-12 LU LU54464D patent/LU54464A1/xx unknown
- 1967-09-13 US US667473A patent/US3527598A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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| LU54464A1 (de) | 1967-11-13 |
| BE703720A (de) | 1968-02-01 |
| US3527598A (en) | 1970-09-08 |
| ES343626A2 (es) | 1968-10-01 |
| GB1165427A (en) | 1969-10-01 |
| DE1583259A1 (de) | 1971-06-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGZ | Application of addition ceased through non-payment of annual fee of main patent |