DE1582024C - Vorrichtung zum Streuen von pulvrigen oder kornigen Stoffen - Google Patents
Vorrichtung zum Streuen von pulvrigen oder kornigen StoffenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung Vorratsbehälters' eine ,Rührwirkung vorhanden ist
zum Streuen von pulvrigen oder körnigen Stoffen mit 'und daß zwischen dem bewegten Boden des Voreinem
Vorratsbehälter, der einen mit einer oder ratsbehälters, und dessen ortsfestem Rand keine
mehreren in der Größe verstellbaren Durchtritts- Dichtüngsprobleme auftreten. ; /
Öffnungen ausgestatteten Boden besitzt, unter dem 5 Hierzu schlägt die Erfindung vor, daß bei der eindie Schale eines hin-und herschwingenden Streu- gangs beschriebenen Grundbauart einer Vorrichtung organs und über dem im Vorratsbehälter ein das zum Streuen von pulvrigen oder körnigen Stoffen Streugut bewegendes und zusammen mit dem Streu- bei Verwendung eines den.Durchtritt des Streugutes organ hin- und herschwingendes Rührorgan ange- gewährleistenden Rührorgans, das eine Schale umordnet ist," das sich teilweise über den Boden io faßt, die mit ihrer offenen Seite nach unten gerichtet erstreckt und von seinem Umfangsrand her zur Mitte ist, an ihrem Umfangsrand bis zu dem ortsfest angegerichtete Öffnungen oder Unterbrechungen auf- ordneten Behälterboden reicht und mit ihm einen weist. spitzen Winkel bildet (wie dies der Gegenstand des
Öffnungen ausgestatteten Boden besitzt, unter dem 5 Hierzu schlägt die Erfindung vor, daß bei der eindie Schale eines hin-und herschwingenden Streu- gangs beschriebenen Grundbauart einer Vorrichtung organs und über dem im Vorratsbehälter ein das zum Streuen von pulvrigen oder körnigen Stoffen Streugut bewegendes und zusammen mit dem Streu- bei Verwendung eines den.Durchtritt des Streugutes organ hin- und herschwingendes Rührorgan ange- gewährleistenden Rührorgans, das eine Schale umordnet ist," das sich teilweise über den Boden io faßt, die mit ihrer offenen Seite nach unten gerichtet erstreckt und von seinem Umfangsrand her zur Mitte ist, an ihrem Umfangsrand bis zu dem ortsfest angegerichtete Öffnungen oder Unterbrechungen auf- ordneten Behälterboden reicht und mit ihm einen weist. spitzen Winkel bildet (wie dies der Gegenstand des
Gegenstand eines älteren Patentes ist eine Vor- älteren Patentes 1284 677 ist), der Behälterboden
richtung zum Streuen von pulvrigen oder körnigen 15 eine außen an die Schale sich anschließende Ring-Stoffen
mit einem Vorratsbehälter, der einen Boden fläche aufweist, in welcher der Boden die vom Rührmit
einer oder mehreren Durchtrittsöffnungen besitzt, organ unbedeckten Teile der Durchtrittsöffnungen
wobei unterhalb dieses Bodens ein Streuorgan hin- aufweist.
und herschwingt und oberhalb des Bodens im Vor- Gegenüber der vorgeschützten Streuvorrichtung
ratsbehälter ein die pulverförmigen oder körnigen 20 unterscheidet sich die Streuvorrichtung nach der
Stoffe bewegendes, hin- und herschwingendes Rühr- Erfindung vorteilhaft durch eine kürzere Dichtungsorgan angeordnet ist, das aus einem schalenförmigen linie des Rührorgans am Boden des Vorratsbehälters
Körper mit Öffnungen besteht, der mit einem be- und dadurch durch eine geringere Reibungswärme,
stimmten Hub gegenüber den Durchtrittsöffnungen eine geringere Streugutschmelzung und Streugutdes
Bodens hin- und herschwingt und der mit seiner 25 zermalmung und ein geringeres Löschungsmoment,
offenen Seite nach unten zu den Durchtrittsöffnungen In der Zeichnung, in der schematisch ein Ausfühgerichtet ist und dessen Umfangswand im spitzen rungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung Winkel zum Boden des Behälters verläuft. Bei dieser dargestellt ist, zeigt F i g. 1 einen vertikalen Schnitt geschützten Vorrichtung sind die Öffnungen oder und F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Unterbrechungen des Rührorgans zwischen drei den 30 wobei jedoch der Vorratsbehälter nicht dargestellt ist. schalenförmigen Körper tragenden Speichen gebildet, Der Boden des Vorratsbehälters 1 wird von einer und das Rührorgan weist eine ununterbrochene, mit Durchtrittsöflnungen 3 versehenen Scheibe 2 gekreisförmige, mit dem Boden zusammenwirkende, bildet, die in einem nicht dargestellten : Gestell radial über die Durchtrittsöffnungen des Bodens befestigt ist. Unter der Scheibe 2 liegt eine Scheibe 4, hinausragende Dichtungskante auf. . 35 die unterhalb der Durchtrittsöffnungen 3 in der
offenen Seite nach unten zu den Durchtrittsöffnungen In der Zeichnung, in der schematisch ein Ausfühgerichtet ist und dessen Umfangswand im spitzen rungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung Winkel zum Boden des Behälters verläuft. Bei dieser dargestellt ist, zeigt F i g. 1 einen vertikalen Schnitt geschützten Vorrichtung sind die Öffnungen oder und F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Unterbrechungen des Rührorgans zwischen drei den 30 wobei jedoch der Vorratsbehälter nicht dargestellt ist. schalenförmigen Körper tragenden Speichen gebildet, Der Boden des Vorratsbehälters 1 wird von einer und das Rührorgan weist eine ununterbrochene, mit Durchtrittsöflnungen 3 versehenen Scheibe 2 gekreisförmige, mit dem Boden zusammenwirkende, bildet, die in einem nicht dargestellten : Gestell radial über die Durchtrittsöffnungen des Bodens befestigt ist. Unter der Scheibe 2 liegt eine Scheibe 4, hinausragende Dichtungskante auf. . 35 die unterhalb der Durchtrittsöffnungen 3 in der
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Streuen von Scheibe 2 gleichfalls mit Durchtrittsöffnungen S verpulvrigen
oder körnigen Stoffen mit einem Vorrats- sehen und verschwenkbar ist, so daß der freie Durchbehälter,
der einen mit einer oder mehreren Durch- trittsquerschnitt der Öffnungen 3 hierdurch geregelt
trittsöffnungen ausgestatteten Boden besitzt, unter- werden kann.
halb dessen eine Schale eines hin- und her- 40 Als Streuorgan ist bei dem dargestellten Ausfüh-
schwingenden Streuorgans und oberhalb dessen im rungsbeispiel eine Tülle 6 vorgesehen, die sich von
Vorratsbehälter ein die pulvrigen oder körnigen einer Schale 7 aus erstreckt, welche ihrerseits an einer
Stoffe bewegendes, hin- und herschwingendes Rühr- bei 9 im Gestell gestützten Welle 8 befestigt ist. Die
organ angeordnet ist, ist das Rührorgan als eine Welle 8 erhält von einem Getriebe eine hin- und
Scheibe ausgeführt, von deren Rand sich mehrere 45 herschwingende Bewegung, wodurch die Tülle 6
Unterbrechungen nach innen erstrecken, so daß die zwischen den in Fig. 2 mit punktierten Linien und
Scheibe aus mehreren Flügeln besteht, die die Durch- Strichpunktlinien dargestellten äußersten Stellungen
trittsöffnungen des Bodens fast völlig überdecken. hin- und hergeschwenkt wird.
Das Rührorgan führt gemeinsam mit dem Boden des Am oberen Ende 10 der Welle 8 ist im Behälter 1
Vorratsbehälters hin- und herschwingende Bewegun- 5° oberhalb der Bodenscheibe 2 ein als Schale 11 aus-
gen aus. Bei diesen Bewegungen wird die über- gebildetes Rührorgan mit seiner offenen Seite nach
deckende Stellung des Rührorgans zu dem die unten festgeklemmt. Der Durchmesser der Schale 11
Durchtrittsöffnungen aufweisenden Boden des Vor- ist bedeutend kleiner als der durch die äußersten
ratsbehälters nicht verändert, so daß zwischen dem Punkte der Durchtrittsöffnungen 3 des Bodens 2 des
Rührorgan und dem Boden keine Rührwirkung vor- 55 Vorratsbehälters 1 bestimmte Kreis, so daß zwischen
handen ist. Außerdem treten durch die Bewegung dem Rührorgari und der Bodenkante des Vorrats-
des Bodens gegenüber dem ortsfesten untereil Rand behälters I ein Ringraum frei bleibt. Die Schale 11
des Vorratsbehälters nur unbefriedigend zu lösende besitzt in ihrer kegelförmig ausgebildeten Wand ent-
Dichtungsprobleme auf. Wird der Dichtungsspalt sprechend jeder Öffnung 3 eine Unterbrechung oder
breit gehalten, so treten nicht unerhebliche Verluste 60 Öffnung 12. Der obere Rand der Öffnungen 12 in
an Streugut auf, wird der Spalt dagegen klein gehal- der Wand der Schale 11 liegt in kürzerer Entfernung
ten, so tritt an der Dichtungsstelle eine Reibungs- von der Achslinie der Welle 8 als der innerste Punkt
wärme auf, die zum Schmelzen des Streugutes und der Öffnungen 3 in der Scheibe 2, so daß die Wand
zu Verklebungen führt. der Schale 11 den Durchgang des Materials zu den
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die 65 Öffnungen 3 nicht hindert.
bekannte Vorrichtung zum Streuen von pulvrigen Es ist hervorzuheben, daß die Umfangswand der
oder körnigen Stoffen dahingehend zu verbessern, Schale 11 nicht kegelförmig zu sein braucht, falls
daß zwischen dein Rührorgan und dem Boden des der Boden 2 des Behälters selbst kegelförmig ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Streuen von pulvrigen oder körnigen Stoffen mit einem Vorratsbehälter, der einen mit einer oder mehreren in der Größe verstellbaren Durchtrittsöffnungen ausgestatteten Boden besitzt, unter dem die Schale eines hin- und herschwingenden Streuorgans und über dem im Vorratsbehälter ein das Streugut bewegendes und zusammen mit dem Streuorgan hin- und herschwingendes Rührorgan angeordnet ist, das sich teilweise über den Boden erstreckt und von seinem Umfangsrand her zur Mitte gerichtete Öffnungen oder Unterbrechungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines den Durchtritt des Streugutes gewährleistenden Rührorgans, das eine Schale (11) umfaßt, die mit ihrer offenen Seite nach unten gerichtet ist, an ihrem Umfangsrand bis zu dem ortsfest angeordneten Behälterboden (2) reicht und mit ihm einen spitzen Winkel bildet (wie dies der Gegenstand des älteren Patentes 1 284 677 ist), der Behälterboden eine außen an die Schale sich anschließende Ringfläche aufweist, in welcher der Boden die vom Rührorgan unbedeckten Teile der Durchtrittsöffnungen (3, 5) aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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