Raumheizungsanlage mit einem Wärmespeichergerät Raumheizungsanlage
mit einem Wärmespeichergerät, insbesondere einem elektrisch-beheizten Schwachlaststromspeicherofen,
der an Stellen, wo Wärmeverlust durch Abstrahlung auftritt, mit Vorrichtungen zum
Auffangen der Strahlungswärme, zum Übertragen derselben auf ein fortleitbares Medium
und zum Fortleiten des Mediums zu wenigstens einer Wärmeverbrauchsstelle versehen
ist. Raumheizungsanlagen in Verbindung mit Wärmespeicheröfen, und zwar elektrischen
Nachtstrom- bzw. Schwachlaststromspeicheröfen, sind bekannt. Die Öfen befinden sich
dabei in den einzelnen Räumen, z. B. eines Wohnhauses oder eines Schulgebäudes,
und werden anlagenartig insgesamt oder raumgruppenweise oder ofengruppenweise elektrisch
gesteuert. In der überwiegenden Zahl der Fälle handelt es sich um Wärmespeicheröfen,
deren Wärmeinhalt auf konvektivem Wege in den betreffenden Raum eingespeist wird
(österreichische Patentschrift 217 135).
Bei allen bekannten
Wärmespeichergeräten treten Wärmeverluste durch Abstrahlung auf, die selbst dort
unerwünscht sind, wo es sich um Ofentypen mit Wärmeabgabe vorwiegend durch Strahlung
handelt. Besonders unerwünscht sind diese Verluste bei Öfen oder sonstigen Wärmespeichergeräten,
die mit Wärmeabgabe durch Konvektion arbeiten, denn dort-handelt es sich um wirklich
verlorene Wärmemengen. Da jedoch die meisten Geräte so aufgestellt werden müssen,
daß sie mit zumindest einer Seite kühleren Temperaturen zugewandt sind, z. B. der
Außenmauer eines Hauses, lassen sich Verluste durch Abstrahlung nicht vermeiden;
es ergibt sich in diesen Fällen ein oftmals bedeutendes Wärmegefälle vom heißen
Speicherkern zur kalten Mauer o. dgl. Dies ist gerade für Wärmespeichergeräte sehr
nachteilig. Es sind auch Raumheizungsanlagen bekannt, die die Wärme unter Mitwirkung
vorzugsweise eines Teils der Wandungsflächen des Raumes mittels Strahlung in den
Raum abgeben. Bekannte Anlagen arbeiten mit Strömungskanälen für das Medium im Fußboden
bzw. heizen von der Oberwand bzw.-Decke des Raumes aus. Luft, Wasser oder Wasserdampf
sind als Wärmeträger bekannt. Den Wandungsheizungen gemeinsam ist der Vorteil gleichmäßiger
Wärmeverteilung und damit vergleichsweise geringerer Heizflächentemperaturen. Aus
physiologischen und bautechnischen Gründen sowie hinsichtlich des Wirkungsgrades
und in bezug auf die Möbelverteilung im Raum ist die Fußbodenstrahlungsheizung am
günstigsten. Es ist auch bei Fußbodenheizungen versucht worden, den Gedanken der
Wärmespeicherung zu verwirklichen, indem bestimmte Werkstoffschichten mit darin
eingebetteten elektrischen Heizwiderständen unter dem Fußboden, von dem die Strahlung
ausgehen
sollte, angeordnet wurden (Zeitschrift "Elektrowärme", Nr. 3/1963, Seiten 125 -
135). Diese Technik hat sich jedoch mangels ausreichender Regelungsmöglichkeiten
nicht einführen können, außerdem erfordert sie eine sehr aufwendige Bauweise. Besonders
in der kalten Jahreszeit macht sich bei sämtlichen bekannten Fußbodenheizungssystemen
der Nachteil bemerkbar, daß die Oberflächentemperatur des Fußbodens die physiologisch
zumutbare Grenze erheblich überschreiten muß, weil die zulässige Oberflächentemperatur
dann zur einwandfreien Beheizung sämtlicher Höhenschichten des Raumes nicht mehr
ausreicht. Eine erhöhte Fußbodentemperatur bereitet jedoch, insbesondere bei längerem
Verweilen an einer Stelle des Fußbodens, Unbehagen und führt außerdem zur Überempfindlichkeit
der betreffenden - Person bei späterem Aufenthalt im Freien oder in "fußkalten"
Räumen (vgl. Zeitschrift "Sanitäre Technik", Nr. 1/1961, Seiten 1? - 21). Der Erfindung
liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wärmespeichergerät zu schaffen, (welches möglichst
wenig Wärmeverluste durch unerwünschte Abstrahlung hat), ferner eine Heizung zu
schaffen, welche die unbestrittenen.Vorteile der großflächigen, milden Wärmeabstrahlung
seitens einer Wandungsfläche, insbesondere des Fußbodens, zur Wirkung bringt, und
zwar in physiologisch optimaler Weise, ohne wesentlich erhöhte bauliche Aufwendungen
an der betreffenden Fläche und mit der Möglichkeit zur weitgehend beliebigen Regelung
der Wärmeabgabe entsprechend auch kurzfristig auftretenden Wärmebedarfsfällen. Die
Lösung geschieht nach der Erfindung durch eine Raumheizungsanlage mit einem Wärmespeichergerät,
welche dadurch gekennzeichnet ist, daß das Wärmespeichergerät mit Fußboden- bzw.
Wandungsheizungen
verbunden ist, die mit dem strömenden Wärmeträgermedium arbeiten, und daß das Wärmespeichergerät
. und die Fußb ollen- bzw. Wandungsheizungen in dem gleichen Raum angeordnet sind.
Hierdurch wird erreicht, daß die unerwünschte, jedoch kaum ganz zu vermeidende Abstrahlung
von Wärme nutzbringend ausgewertet werden kann, und zwar zu den verschiedens±---,Zwecken.
Dies stellt einen wesentlichen Vorteil dar. Ein weiterer Lösungsgedanke besteht
erfindungsgemäß in der Verwendung von elektrisch beheizten Schwachlaststromspeicheröfen
gemäß dem Hauptgedanken als Wärmequelle zum Betrieb von mit einem strömenden Wärmeträger-Medium
arbeitenden Fußboden-bzw. Wandungsheizungen. Der hiermit_erzielte technische Fortschritt
besteht in der Summierung zahlreicher Wirkungen bzw. Vorteiles Die Forderungen der
Aufgabenstellung werden vollständig erfüllt, denn es@ergibt sich die Möglichkeit,
nicht nur mittels Strahlung von der betreffenden Wandungsfläche her zu heizen, sondern
auch noch zusätzlich mittels Konvektion durch die Wärmespeicheröfen. Infolgedessen
braucht die Flächentemperatur nicht überhöht zu werden, da ein zusätzlicher Wärmebedarf
auf konvektivem Wege befriedigt werden kann. Die Wärmequelle ist dabei für beide
Arten der Wärmeeinleitung in den Raum die gleiche, nämlich der Wärmespeicher des
Wärmespeicherofens. Hierdurch ergeben sich Einsparungen in apparativer und energiemäßiger
Hinsicht. Die Regelungsfähigkeit ist besonders hervorzuheben. Ferner wird auch eine
Erhöhung der Speicherkapazität erzielt, denn zur Kapazität des Wärmespeicherofens
kommt noch die Speicherkapazität der betreffen- -den Wandung, z. B. des Fußbodens,
hinzu. Das strömende Wärmeträger-Medium kann, wie bekannt, gasförmig oder flüssig
sein.
Von den vorerwähnten Gedanken ausgehend wird weiterhin erfindungsgemäß
eine Raumheizungsanlage mit Fußboden- oder Wandungsheizung vorgeschlagen, die mit
einem strömenden .Medium als Wärmeträger arbeitet, für das ein Wärmespeicherofen
als Wärmequelle verwendet wird, wobei der Wärmespeicherofen mit wenigstens einem
besonderen Wärmeaustauscher zur Abgabe. von Speicherwärme 'an das strömende Medium
ausgerüstet ist und wobei die Leitungswege für das strömende Medium im Fußboden
und/oder in den Wänden, vorzugsweise ein an sich bekanntes in den Fußboden eingebettetes
Heizröhrenwerk für Wasser oder Wasserdampf,.mit ihren Enden an den Wärmeaustauscher
des Wärmespeicherofens angeschlossen sind. Auf diese Weise läßt sich die im Wärmespeicherofen
bevorratete Wärme besonders einfach in die betreffende Wandung hineinführen und
von dort mittels Strahlung abgeben. Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann
der Wärmeaustauscher des Wärmespeicherofens als Verdämpfer eingerichtet und an seinem
einen Ende mit einer Speisepumpe verbunden sein, der ein Ausgleichs-und Entlüftungsgefäß
sowie ein Kondensatabscheider vorgeschaltet sind, wobei unter Umgehung der Speisepumpe
zwischen Ausgleichsgefäß und Dampferzeuger ein Druckbegrenzungsventil angeordnet
ist. Um geeignete Druck- und Temperaturverhältnisse beim Verdampfen des strömenden
Mediums-erzielen zu können, wird nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
vorgeschlagen, daß es aus einer Flüssigkeit mit einem höheren oder niedrigeren Siedepunkt
als Wasser besteht, beispielsweise aus Alkohol, Glykol oder synthetischen Erzeugnissen
dieser Art. Zusätzlich zur Fußboden- oder Wändungsheizung kann auch noch eine Warmwasserheizung
für weitere Räume mit demselben oder einem getrennten Wärmeträgerkreislauf an den
Wärmespeicherofen
angeschlossen werden, beispielsweise für Bäder,
Flure oder Garagen. Damit ergibt sich ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Raumheizungsanlage. Die Erfindung hat auch ein Wärmespeichergerät-zum Zwecke der
eingangs genannten Verwendung und als Bestandteil der erwähnten Anlage zum Gegenstand,
welches sich dadurch auszeichnet, daß die im Wärmestrahlungsbereich des Speicherkerrr;angeordnete
Vorrichtung bzw. der Wärmeaustauscher einen getrennten Strömungsweg für das Medium
aufweist, welcher nach Anordnung oder Gestaltung über wenigstens ein schirmartiges
Element zum Auffangen der Wärmestrahlen verläuft. Hierdurch wird . eine besonders
günstige Wärmeübertragung vom Speicherkern auf das Medium erzielt, und es wird verhindert,
daß die bewährte Bauart eines Wärmespeicherofens mit Wärmeabgabe vorwiegend durch
Konvektion durch die erweiterte Zweckbestimmung des Ofens beeinträchtigt wird. Nach
einer Ausführungsform des vorgenannten Erfindungsgegenstandes wird vorgeschlagen,
dab der Strömungsweg aus über eine Fläche verteilt verlegten Rohren, z: B. aus einer
- auch mehrkreisigen - Rohrschlange, besteht, die in den Körper des schirmartigen
Elements eingebettet oder auf das Element aufgebracht sind. Das schirmartige Element
kann auch selbst den Strömungsweg bilden, indem es hohl und zum Durchströmen des
Mediums eingerichtet ist, beispielsweise kann das schirmartige Element-als gegossene
Platte mit gezackter oder gerippter Oberfläche oder als an sich bekannte doppelwandige
Blechplatte mit geprägten oder sonstwie verformten Oberflächen und'dadurch entstehenden
Strömungswegen ausgebildet sein:
Wenn das schirmartige Element nach
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung als doppelwandige gewellte Platte mit
voneinander abgetrennten Strömungswegen ausgebildet und auf einer ebenen Platte
befestigt ist, sollten die Linien, längs denen die gewellte Platte auf der ebenen
Platte aufliegt, durchgehende Löt- oder Schweißverbindungen zwischen den Platten
aufweisen. Diese Maßnahme dient zur Erzielung eines besseren Wärmeübergangs von
der einen Platte zur anderen, d. h. von derjenigen, welche die Wärmestrahlen schirmartig
auffängt, zu derjenigen, welche die Strömungswege für das Medium enthält. In entsprechender
Weise kann auch bei einem aus Rohren bestehenden Strömungsweg vorgesehen sein, daß
die Linien, längs denen die Rohre auf .dem schirmartigen Element aufliegen, durchgehende
Löt- oder Schweißverbindungen oder-sonstwie hergestellte ausreichende Wärmeübertragungsflächen
zwischen Rohren und Element aufweisen. Zur weiteren Verbesserung der Wärmeübertragungsverhältnisse
kann das schirmartige Element mit dem Strömungsweg für das Medium geschwärzt sein.
Was die Anordnung des schirmartigen Elements im Wärmespeicherofen anbetrifft, wird
erfindungsgemäß eine ein-, mehr- oder allseitige äußere Bedeckung des Wärmespeicherkerns
durch wenigstens ein schirmartiges Element vorgeschlagen. Damit ist eine klare Trennung
der Wärme verbrauchenden Bereiche im Innern des Wärmespeicherofens verbunden, d.
h. der Wärmespeicherkern bedient in seinem Innern das eine und an seinem Umfang
das andere Medium. Dadurch ergibt sich eine besonders verlustlose Arbeitsweise,
da auch die selbst bei bester Isolierung nicht ganz zu vermeidende Wärmeabstrahlung
des Kerns nach außen nutzbringend verwertet wird. Es ist jedoch auch möglich, wenigstens
ein schirmartiges Element innerhalb des Wärmespeicherkerns, z. B. zwischen den Platten,
anzuordnen. Ebenso ist es nicht
ausgeschlossen, ein schirmartiges
Element im Strömungswege für die Konvektionsluft im Innern des Wärmespeicherkerns
unterzubringen, falls sich dies in-einem besonderen Falle als zweckmäßig erweisen
sollte. Eine Kombination der Anwendungsweisen bzw.-ihrer Wirkungen ergibt sich nach
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung durch die Anordnung eines Strömungsweges
für die Konvektionsluft aus dem. Innern des Speicherkerns entlang eines außerhalb
desselben angeordneten schirmartigen Elements. Ein anderer Vorschlag nach der Erfindung
geht dahin, daß das schirmartige Element.anstelle der Wärmedämmschicht vorgesehen
ist. Diese Ausbildungsweise beinhaltet den Gedanken, daß der jeweilige Wärmeaustauscher
an derjenigen Stelle des -Wärmespeichers angeordnet wird, die,den größten unerwünschten
Wärmeverlust aufweist.- Es wird sich dabei meistens um die Stelle bzw. Ofenseite
handeln, die einer Mauerseite des betreffenden Raumes zugekehrt ist.Space heating system with a heat storage device Space heating system with a heat storage device, in particular an electrically heated low-load current storage furnace, which is provided with devices for collecting the radiant heat, for transferring it to a transferable medium and for transferring the medium to at least one heat consumption point at points where heat loss occurs through radiation is. Space heating systems in connection with heat storage stoves, namely electric night current or low load current storage stoves, are known. The ovens are located in the individual rooms, e.g. B. a residential building or a school building, and are system-like as a whole or in groups of rooms or groups of ovens electrically controlled. In the vast majority of cases, it is a question of heat storage stoves, the heat content of which is fed into the room concerned by convection (Austrian patent specification 217 135). In all known heat storage devices, there are heat losses due to radiation, which are undesirable even where there are furnace types with heat dissipation primarily through radiation. These losses are particularly undesirable in ovens or other heat storage devices that work with heat dissipation through convection, because there it is really a question of lost amounts of heat. However, since most devices must be set up so that they face cooler temperatures with at least one side, e.g. B. the outer wall of a house, losses due to radiation cannot be avoided; In these cases there is often a significant heat gradient from the hot storage core to the cold wall or the like. This is particularly disadvantageous for heat storage devices. There are also known space heating systems which emit heat into the room by means of radiation, preferably with the assistance of part of the wall surfaces of the room. Known systems work with flow channels for the medium in the floor or heat from the upper wall or ceiling of the room. Air, water or steam are known as heat carriers. What the wall heating systems have in common is the advantage of even heat distribution and thus comparatively lower heating surface temperatures. For physiological and structural reasons as well as with regard to the efficiency and with regard to the furniture distribution in the room, underfloor heating is the cheapest. Attempts have also been made in underfloor heating to realize the idea of heat storage by placing certain layers of material with electrical heating resistors embedded in them under the floor from which the radiation should emanate (magazine "Elektrowärme", No. 3/1963, pages 125 - 135). However, this technology has not been able to be introduced due to a lack of sufficient control options, and it also requires a very complex design. Particularly in the cold season of the year, all known underfloor heating systems have the disadvantage that the surface temperature of the floor must significantly exceed the physiologically acceptable limit, because the permissible surface temperature is then no longer sufficient to properly heat all the layers of the room. However, an increased floor temperature causes discomfort, especially if you stay longer at one point on the floor, and also leads to hypersensitivity of the person concerned - when staying outdoors or in "foot-cold" rooms (see magazine "Sanitäre Technik", No. 1 / 1961, pages 1? - 21). The invention is based on the object of creating a heat storage device (which has as little heat loss as possible due to undesired radiation), and also of creating a heater which brings about the undisputed advantages of the large-area, mild heat radiation from a wall surface, in particular the floor in a physiologically optimal way, without significantly increased structural expenditure on the area in question and with the possibility of largely arbitrary control of the heat output, even if there is a need for heat at short notice. The solution is done according to the invention by a space heating system with a heat storage device, which is characterized in that the heat storage device is connected to floor or wall heating that work with the flowing heat transfer medium, and that the heat storage device. and the floor or wall heating are arranged in the same room. What is achieved thereby is that the undesired, but hardly completely avoidable, radiation of heat can be evaluated in a beneficial way, specifically for the various purposes. This represents a significant advantage. According to the invention, a further solution idea consists in the use of electrically heated low-load current storage stoves according to the main idea as a heat source for operating floor or floor heating systems that work with a flowing heat transfer medium. Wall heating. The technical progress achieved hereby consists in the summation of numerous effects or advantages.The requirements of the task are fully met, because there is the possibility of heating not only by means of radiation from the wall surface in question, but also by means of convection through the heat storage stoves . As a result, the surface temperature does not need to be excessive, since an additional heat requirement can be satisfied by convection. The heat source is the same for both types of heat input into the room, namely the heat storage of the heat storage furnace. This results in savings in terms of equipment and energy. The ability to regulate is particularly noteworthy. Furthermore, an increase in the storage capacity is achieved, because in addition to the capacity of the heat storage furnace, there is also the storage capacity of the wall concerned, e.g. B. the floor. As is known, the flowing heat transfer medium can be gaseous or liquid. Based on the aforementioned ideas, a space heating system with underfloor or wall heating is also proposed according to the invention, which works with a flowing medium as a heat transfer medium, for which a heat storage furnace is used as a heat source, the heat storage furnace with at least one special heat exchanger for delivery. of storage heat 'is equipped to the flowing medium and the conduction paths for the flowing medium in the floor and / or in the walls, preferably a known heating pipe system embedded in the floor for water or steam, with their ends to the heat exchanger of the heat storage furnace are connected. In this way, the heat stored in the heat storage furnace can be guided particularly easily into the relevant wall and released from there by means of radiation. According to one embodiment of the invention, the heat exchanger of the heat storage furnace can be set up as an evaporator and connected at one end to a feed pump, which is preceded by an equalization and ventilation vessel and a condensate separator, with a pressure relief valve being arranged between the equalization vessel and the steam generator, bypassing the feed pump. In order to be able to achieve suitable pressure and temperature conditions during the evaporation of the flowing medium, it is proposed according to a further embodiment of the invention that it consists of a liquid with a higher or lower boiling point than water, for example alcohol, glycol or synthetic products of this type In addition to underfloor or wall heating, hot water heating can also be connected to the heat storage furnace for other rooms with the same or a separate heat transfer circuit, for example for bathrooms, corridors or garages. This results in a further advantage of the space heating system according to the invention. The invention also has a heat storage device for the purpose of the use mentioned at the beginning and as a component of the above-mentioned system, which is characterized in that the device or the heat exchanger arranged in the heat radiation area of the storage tank has a separate flow path for the medium, which after Arrangement or design runs over at least one umbrella-like element for collecting the heat rays. This will. a particularly favorable heat transfer from the storage core to the medium is achieved, and it is prevented that the proven design of a heat storage furnace with heat dissipation mainly through convection is impaired by the extended purpose of the furnace. According to one embodiment of the above-mentioned subject matter of the invention, it is proposed that the flow path consists of pipes distributed over an area, e.g. consisting of a - also multi-circuit - pipe coil, which is embedded in the body of the umbrella-like element or attached to the element. The umbrella-like element can also form the flow path itself, in that it is hollow and set up for the medium to flow through, for example the umbrella-like element - as a cast plate with a serrated or ribbed surface or as a double-walled sheet metal plate known per se with embossed or otherwise deformed surfaces and ' If the umbrella-like element according to a further embodiment of the invention is designed as a double-walled corrugated plate with separate flow paths and is attached to a flat plate, the lines along which the corrugated plate rests on the flat plate should be continuous solder - or have welded joints between the plates. This measure serves to achieve a better heat transfer from one plate to the other, ie from the one which collects the heat rays like an umbrella to the one which contains the flow paths for the medium. In a corresponding manner, it can also be provided in a flow path consisting of tubes that the lines along which the tubes rest on the umbrella-like element have continuous soldered or welded connections or otherwise produced sufficient heat transfer surfaces between the tubes and the element. To further improve the heat transfer conditions, the umbrella-like element with the flow path for the medium can be blackened. As far as the arrangement of the umbrella-like element in the heat storage furnace is concerned, according to the invention a single, multiple or all-round outer covering of the heat storage core by at least one umbrella-like element is proposed. This is associated with a clear separation of the heat-consuming areas inside the heat storage furnace, ie the heat storage core serves one medium in its interior and the other medium on its periphery. This results in a particularly lossless mode of operation, since the heat radiation of the core to the outside, which cannot be completely avoided even with the best insulation, is usefully utilized. However, it is also possible to have at least one umbrella-like element within the heat storage core, e.g. B. between the plates to be arranged. Likewise, it is not excluded to accommodate an umbrella-like element in the flow path for the convection air inside the heat storage core, if this should prove to be expedient in a special case. A combination of the modes of application or their effects results according to a further embodiment of the invention by the arrangement of a flow path for the convection air from the. Inside the memory core along an umbrella-like element arranged outside the same. Another proposal according to the invention is that the screen-like Element.anstelle the thermal insulation layer is provided. This design includes the idea that the respective heat exchanger is arranged at that point of the -Wärmespeicher that has the greatest undesirable heat loss.- It will mostly be the place or furnace side that faces a wall side of the room in question.
Weiterhin ist die erfindungsgemäße Maßnahme. von Bedeutung, daß eine
wahlweise. B: thermostatisch-enzuregelnde Menge der Konvektionsluft mittels eines
entsprechenden Strömungsweges und einer entsprechenden Verteilvorr:chtung über wenigstens
ein. schirmartiges Element.führbar ist, um die in -den Raum austretende, unmittelbar
aus dem.Speicherkern kommende Konvektionsluft kühlen-oder ihr eine abgekühlte Konvektionsluftmenge
zu-,mischen--zu können. Hier durch gewinnt :der Wärmeaustauscher in Gestalt des.
schirmartigen Elements eine doppelte Wirkungsweise, da er- nicht nur zur Bedienung
der Fußboden- bzw. Wandungsheizung,-sondern auch zur Bedienung der'Zusätzlichen
Rahmheizung mittels Konvektionsluft herangezogen wird.
Schließlich
sei noch der erfindungsgemäße Vorschlag hervorgehoben, daß - in Strömungsrichtung
gesehen - vor der Öffnung, durch die die Konvektionsluft aus dem Gehäuse in den
Raum hineinströmt, ein Rippenrohrbündel angeordnet ist, welches in den Kreislauf
des Wärmeaustauschers einschaltbar ist, um zur bedarfsweisen Nachwärmung des in
diesem Kreislauf strömenden Mediums zu dienen, wobei die bedarfsweise Zuschaltbarkeit-des
Rippenrrohrbündels selbsttätig, z. B. thermostatisch, oder von Häng eingerichtet
ist. Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung einer Anzahl von Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes,
die in der Zeichnung wiedergegeben sind. Es zeigen: Fig: 1 eine schaubildliche-Darstellung
eines Wohnraumes, dessen dem Betrachter zugewandte Wände weggelassen sind, mit einem
Wärmespeicherofen und einer Fußbodenheizung, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen
schematisch dargestellten Wärmespeicherofen mit schirmartig ausgebildetem Wärmeaustauscher,
Fig. 3 ein schirmartiges Element in schaubildlicher Darstellung, Fig. 4 einen Ausschnitt
aus einem schirmartigen Element gemäß Fig. 3, jedoch mit anderer Oberflächengestaltung,
Fig. 5 ein wiederum anders ausgebildetes schirmartiges Element, Fig. 6 einen senkrechten
Querschnitt durch ein doppelwandiges schirmartiges Element,
Fig.
? ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein schirmartiges Element, Fig. 8 einen Querschnitt
ähnlich Fig. 2, jedoch mit von . schirmartigen Elementen ganz eingehülltem Speicherkern,
Fig. 9 einen Querschnitt ähnlich Fig. 8 mit wiederum anderer Anordnung von schirmartigen
Elementen, Fig. 10 und 11 Querschnitte ähnlich Fig. 8 mit schirmartigen Elementen,
die nicht nur durch Strahlung, sondern auch konvektiv mit Wärme aus dem Speicherkern
beaufschlagt werden, Fig. 12 einen Querschnitt ähnlich Fig. 8 mit einem zusätzlichen
Wärmeaustauscher zur steuerbaren Nachheizung, Fig. 13 eine schematische Darstellung
des Kreislaufes des Wärmeträger-Mediums bei. Fußbodenheizung mit Dampfbe= trieb.
Der in Fig. 1 dargestellte Wohnraum weist einen isolierten Fußboden 1 auf, in den
eine Rohrschlange 2 fest eingebettet ist, und zwar in Form eines Mänders, der sich
im wesentlichen über die ganze Fußbodenfläche erstreckt. Der Fußboden und die Isolierung
bestehen aus Werkstoffen, die sieh für Fußbodenheizungen als geeignet er"iesen haben.
t einer Außenwand des Raumes ist ein. elektrisch beheizter Wärmespeicheroien 3 aufgestellt,
dessen Bauart dem in Fig. 2 wiedergegebenen Typ mit Wärmeabgabe durch Konvektion
entspricht. Dieser Typ enthält innerhalb eines äußeren 81echmahtels 4 und einer
darunter befindlichen Wärmedämmschicht 3 einen beispielsweise aus keramischen
Platten
aufgebauten Wärmespeicherkern 6, in den elektrische Heizwiderstände
7 eingebettet sind und der in seinem Innern einen umgekehrt U-förmigen Luftströmungskanal
8 aufweist, dessen untere Enden an eine Kaltluft-Eintrittskammer 9 mit Gebläse 10
bzw. eine Warmluft-Austrittskammer 11 mit Auslaßgitter 12 angeschlossen sind. Zwischen
den Kammern 9 und 11 kann sich ein sog. Bypass befinden. Die zu. beheizende Luft
bewegt sich entsprechaü den Pfeilen in Fig. 2 durch das Ofeninnere. .. Die in Fig.
1 dargestellte Rohrschlange 2 ist mit ihren Endstücken 13 und 14 an einen Wärmeaustauscher
15 angeschlossen, -der zusätzlich im Innern des Ofens 3 untergebracht ist, und ,:zwar
in Fig. 2 an der Rückseite des Ofens zwischen dem rückwärtigen Teildes Speicherkerns
6 und der Wärmedämmschicht 5. Der Wärmeaustauscher 15 weist einen in Fig. 1 schlangenförmigen
Strömungsweg 16 auf, dessen Enden an die Enden 13 und 14 der Fußboden-Rohrschlange
2 angeschlossen sind, so daß sich im ganzen ein kreisförmiger Strömungsweg ergibt,
durch den eine Flüssigkeit oder ein Gas fortlaufend zirkulieren kann. Der Wärmeübergang
vom Speicherkern 6 auf den Wärmeaustauscher 15 soll-bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 durch Strahlung erfolgen, und zu diesem Zweck ist der Strömungsweg
16 des Wärmeaustauschers zu einem schirmartigen Element ausgestaltet, welches die
vom Speicherkern ausgehenden Strahlen möglichst vollständig erfassen, sammeln und
zum Strömungsweg 16 hinführen kann.- Der letztgenannte ist dazu mit dem schirmartigen
Element auf geeignete Weise möglichst innig verbunden. Dies kann auf mehrfache Weise
geschehen, und das schirmartige Element kann infolgedessen verschiedene Ausbildungen
aufweisen, die aus Fig, 3 - 7 zu entnehmen sind.
Die einfachste
Ausführung des schirmartigen Elementes, welche in der Zeichnung nicht dargestellt
ist, besteht aus einer Blechplatte von der Größe der ihr zugewandten Speicherkernfläche,
und auf dieser Blechplatte ist eine Rohrschlage gemäß Fig. 1 befestigt, beispielsweise
durch Löten oder Schweißen, wobei -=für Sorge getragen werden muß, daß die Rohrschlange
über, 1 Linien- oder besser noch flächenförmig an der Blechplatte anliegt, um die
von-der Platte aufgefangene Wärmemenge mittels Leitung auf die Rohre und deren Inhalt
zu überführen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Strömungsweg 16 als, Rohrschlange
in eine gegossene oder gestampfte Platte vollständig einzubetten, wie es etwa aus
Fig. 3 ersichtlich ist. In diesem@Fall ist die-Rohrschlange 16 den Wärmestrahlen
nicht unmittelbar ausgesetzt, sondern empfängt die Wärme ausschließlich durch-Leitung.
Weitere Möglichkeiten für die Ausbildung des schirmartigen Elements ergeben sich
aus Fig. 5 - 7, und zwar zeigt Fig. 5 einen aus zwei Blechplatten 17 und 18 zusammengesetzten
Schirm mit gewellter Oberfläche, der von quer verlaufenden Strömungswegen 19 durchsetzt
ist, die sich dadurch ergeben, daß die Platten 17 und 18 an den fraglichen Stellen
mit einer geprägten oder sonstwie geformten Ausweitung versehen sind. Die Enden
der Kanäle 19 können an beiden Seiten des Schirmes in übliche Blechsammler münden,
weiche wiederum an die Rohrenden 13 und 14 der Fußbodenschlange 2 angeschlossen
sind. Fig. 6 zeigt eine ähnliche Ausbildungsweise, wobei deutlich zu erkennen ist,
wie die beiden Blechplatten 17 und 18 an den Stellen zwischen den Kanälen 19 durch
Schweißarbeit zu undurchlässigen Abschnitten 20 verbunden sind. Diese Bauweise ist
aus der Radiatorenfabrikation bekannt. Fig. 7 verdeutlicht ein schirmartiges Element
als Wärmeaustauscher, welches im Gegensatz zu Fig. 5 und 6 anstelle waagerechter
Kanäle
nunmehr senkrechte Strömungswege 21 aufweist. Diese kommen dadurch zustande, daß
eine Wellblechplatte 22 auf einer ebenen Blechplatte 23 festgeschweißt ist. Oben
und unten können wiederum Sammler an die Mündungen der Kanäle 21 anschließen und
mit den Rohrenden 13 bzw. 14 in Verbindung stehen. Die in-Fig. @3 und 4 gezeigten
Schirme sind nicht nur zum Empfang von Strahlungswärme vorgesehen, sondern auch
zum Empfang von konvektiv übertragener Wärme. Dazu weisen die Schirme gemäß Fig.
3 und 4 eine Oberflächenvergrößerung durch Zacken 24 bzw. Rippen 25 auf. Es kann
sich Ebensogut um Wellen öder sonstige Gestaltungen zur Oberflächenvergrößerung
handeln. Die Anordnung eines Schirmes der Bauart nach Fig. 3 oder 4 ergibt sich
aus Fig. 9 - 11, wo Wärmespeicheröfen gezeigt sind, die eine Ausbildung aufweisen,
welche nicht nur Strahlungswärme an die Wärmeaustauscher zu übertragen geeignet
ist, sondern auch konvektiv herangeführte Wärme. Fig. 9 zeigt einen Ofen; der im
wesentlichen Fig. 2 entspricht, jedoch im aufsteigenden Ast des U-förmigen Luftzuführungskanals
8 einen schirmartigen Wärmeaustauscher 26 enthält, der zusätzlich zu einem nur Strahlungswärme
empfangenden Schirm 27 vorgesehen ist. Es ergibt sich ohne weiteres, daß der Schirm
26 sowohl Strahlungswärme als auch konvektive Wärme empfängt. In Fig. 10 i.st ein
schirmartiges Element 28 zu erkennen, welches ausbildungsmäßig Fig. 3 oder 4 entsprechen
kann, und dieses Element wird aufgrund eines zusätzlich im Ofeninnern eingerichteten
Kreislaufs für/die erwärmte Luft trotz seiner Lage an der Ofenrückwand auch konvektiv
beaufschlagt. Dazu dienen ein Kanal 29 und ein Durchlaß 30. Bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß
Fig. 11 ist die Anordnung und Wirkung ähnlich, jedoch ist hier auch an der Oberseite
des Wärmespeicherkerns 6 ein Wärmeaustauscherschirm 31 angeordnet. Dementsprechend
ist die Luftführung im Speicherkern nicht mehr U-förmig, sondern etwa T-förmig,
was sich im einzelnen ohne weiteres aus der Zeichnung entnehmen läßt. In Fig.r 8
ist demgegenüber ein Ofen abgebildet, der zwar auch an mehreren Seiten des Speicherkerns
schirmartige Elemente 32 aufweist, die jedoch sämtlich nur durch Strahlung mit Wärme
versorgt werden. Gemäß Fig. 1 sind in die Anschlüsse des Wärmeaustauschers 15, der
in der beschriebenen Weise verschiedenartig ausgebildet und angeordnet sein kann,
noch verschiedene Glieder eingeschaltet, die dem reibungslosen Betriebsablauf der
Anlage dienen. Es handelt sich um eine Pumpe 33, einen Ausgleichsbehälter 34 und
ein Mischventil 35, welches über eine Bypass-Leitung 36 mit dem anderen Ende des
Strömungsweges 16 im Wärmeaustauscher 15 regelbar in Verbindung steht. Außerdem
gehört zur Anlage ein Raumthermostat 37 mit Fühler 38, der zur selbsttätigen Steuerung
der Pumpe 33 oder des Mischventils 35 eingerichtet ist. Fühlt beispielsweise der
Temeraturfühler 38 ein Absinken der Fußbodentemperatur, schaltet der Thermostat
37 entweder die Pumpe 33 ein, um den Flüssigkeitskreislauf in Gang zu bringen und
heißes Medium in die Rohrschlange 2 einzuspeisen, oder der-Thermostat 37 beeinflußt
das Mischventil 35 derart, daß der Zustrom von kaltem Rücklauf durch den Bypass
36 zum Vorlauf, der in das Rohrende 13 eintritt, unterbrochen wird. Die Flüssigkeit,
mit der das Rohrsystem 2, 13, 14, 16 gefüllt ist, kann sowohl aus Wasser als auch
aus einer Spezialflüssigkeit, deren Siedepunkt unter atmosphärischem Druck zwischen
255 und 3800 C liegt und deren Viskosität weitgehend temperaturunabhängig
ist, verwendet werden.
Der Heizungsbetrieb geht im Falle von Fig.
1 folgendermaßen vonstatten: Während einer Billigstromperiode (Schwachlastzeit),
also vorzugsweise in den Nachtstunden, wird der Speicherkern des Wärmespeicherofens
3 aufgeheizt. Bereits während der Rufheizung beginnt der Speicherkern vor allem
an derjenigen Seite, wo das größte Temperaturgefälle herrscht, Wärme abzustrahlen,
und zwar bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 zur Außenmauerseite hin, wo gemäß
Fig. 2 der jfärmeaustauscher 15 angeordnet ist. Dieser fängt die abgestrahlten Wärmemengen
aufgrund seiner schirmartigen Ausbildung auf und vermittelt sie dem in der Rohrschlange
16 enthaltenen Wärmeträgermedium, z. B. Wasser. de weiter die Rufheizung fortschreitet,
um so mehr Wärme wird abgestrahlt, und auch nach Ende der Aufheizungsperiode setzt
sich die Abstrahlung fort. Zu dem Zeitpunkt, der für den Beginn der Erwärmung des
Raumes gewünscht wird, erfolgt - selbsttätig oder manuell - die Einschaltung der
Pumpe 33, woraufhin das heiße Wasser nunmehr über das Rohrende 13 in die Schlange
2 eingefördert wird, von wo aus ein Wärmeübergang an den Fußboden stattfindet. Dieser
Wärmeübergang soll ein solches Maß erreichen, daß die Temperatur des Fußbodens ungefähr
bei 220 liegt. Das abgekühlte Medium strömt vom Fußboden durch das Rohrende 14 über
die Pumpe 33 in den Wärmeaustauscher 15 zurück, wo es erneut aufgeheizt wird, nachdem
es gegebenenfalls vorher teilweise über den Bypass 36 zwecks Temperaturerniedrigung
des Vorlaufes im Ventil 35 dem heißen Medium zugemischt worden ist. de nach dem
Wärmebedarf des Raumes, der auch von der Außentemperatur abhängig ist, wird der
Kreislauf des flüssigen Wärmeträgers im Fußboden dauernd oder in Zeitabschnitten
aufrechterhalten. Der Fußboden 1 kann als zusätzlicher Wärmespeicher genutzt werden,
indem der Flüssigkeitskreislauf mittels einer Schaltuhr bereits während der tarifgünstigen
Ladezeit des Speicherkerns
im Wärmespeicherofen 3 eingeschaltet
wird. Eine weitere Steuerungsmöglichkeit besteht darin, die im Wärmeaustauscher
15 sich einstellende Temperatur durch einen Überhitzungsschutz zu begrenzen, beispielsweise
dadurch, daß bei Erreichen des vorgesehenen Höchstwertes ein Impuls auf den Schaltor
der Pumpe 33 gegeben wird, um diese einzuschalten und .den i,lüssigkeitskreislauf
in Gang zu setzen. Auf diese Weise wird dann kaltes Medium nachgefördert und eine
Überhitzung vermieden. Falls bei steigendem Wärmebedarf die Fußbodenheizung zur
Beheizung des Raumes nicht genügt, weil beispielsweise höhere Luftschichten kühl
verbleiben, kann der Wärmespeicherofen 3 zusätzlich dazu herangezogen werden, den
Raum konvektiv zu -beheizen, indem das Gebläse 10 (Fig. 2) eingeschaltet und die
Raumluft durch den U-Kanal 8 im Innern des Wärmespeicherkerns 6 umgewälzt wird.
Auf diese Weise ,ergibt sich eine kombinierte Heizung durch Strahlung und Konvektion.
In Fig. 12 ist ein Wärmespeicherofen ähnlich Fig. 2 dargestellt, der zusätzlich
zu einem schirmartigen Element 39 noch einen Wärmeaustauscher 40 in Gestalt eines
Rippenrohrbündels aufweist, welches vor dem Luftaustritt für den Konvektionsstrom
angeordnet ist.. Das Rippenrohrbündel 40 kann. zum Betrieb einer kleineren Warmwasserversorgung
dienen. In Fig. 13 ist schließlich noch ein Kreislaufschema wiedergegeben, welches
zur Fußbodenheizung mit Dampfbetrieb geeignet ist. Die Anlage umfaßt wiederum die
Rohrschlange 2 im Fußboden, den Wärmeaustauscher 15 mit Rohrschlange 16 im Wärmespeicherofen,
eine Speisepumpe 33 mit veränderbarer Fördermenge, einen Ausgleichs- und Entlüftungsbehälter
34, einen
Köndensatabscheider 41 und ein Druckbegrenzungsventil
42, :welches in eine Umgehungsleitung 43 zur Pumpe 33 eingeschaltet ist. Das Kreislaufsystem
kann mit Wasser oder auch einer anderen höher oder niedriger siedendexi Flüssigkeit,
z. B. Alkohol oder Glykol, gefüllt sein. Die Pumpe 33 fördert das Medium kontinuierlich
oder intermittierend in die hier als Verdampfer wirkende Rohrschlange 16, wo die
Verdampfung erfolgt, und der Dampf verläßt den Wärmeaustauscher als gesättigter
oder überhitzter Dampf und tritt in die Rohrschlange 2 ein. Dort schlägt sich der
Dampf nieder und gibt bei weitgehend konstanter Sättigungstemperatur seine Verdampfungswärme
an den Fußboden ab. Im Kondensatabscheider wird die niedergeschlagene Flüssigkeit
mit thermostatischem Effekt-freigegeben, und das Kondensat wird durch den Dampfdruck
der Anlage in den Ausgleichsbehälter 34 gehoben, wo es entlüftet wird und zur erneuten
Einspeisung in den Versdampfer zur Verfügung steht. Zur Vermeidung unerwünschter
Überdrücke im System ist das Ventil 42 eingeschaltet, durch welches zu viel eingespeiste
Flüssigkeit in den Behälter 34 zurückgedrängt wird, bis sich die Verdampfung eingependelt
hat. Auch überschüssige Flüssigkeit kann gegebenenfalls durch das Ventil 42 entweichen,
Die Anlage arbeitet beispielsweise mit 0,1 1 Speisewasser je Stunde und Quadratmeter
Fußbodenfläche bei 0,2 m2 Rohroberfläche im Verdampfer, entsprechend 40 kcal/h m2
bzw. ungefähr 22 - 230 C Fußbodentemperatur. Wirkungsmäßig entspricht die
Anlage einem sogenannten Benson-oder Zwangsumlaufkessel. Die in der vorstehenden
Beschreibung, in der Zeichnung und in den nachfolgenden Patentansprüchen offenbarten
Merkmale des Anmeldungsgegenstandes können sowohl einzeln als auch in beliebigen
Kombinationen untereinander@für die Verwirklichung der-Erfindung in ihren verschiedenen
Ausführungsformen wesentlich sein.Furthermore, the measure according to the invention. important that one is optional. B: the amount of convection air to be regulated thermostatically by means of a corresponding flow path and a corresponding distribution device via at least one. Umbrella-like element can be guided in order to be able to cool the convection air exiting the room and coming directly from the storage core or to mix it with a cooled amount of convection air. Through this: the heat exchanger in the form of the umbrella-like element has a double mode of operation, since it is used not only to operate the floor or wall heating, but also to operate the additional cream heating by means of convection air. Finally, the proposal according to the invention should be emphasized that - seen in the direction of flow - a finned tube bundle is arranged in front of the opening through which the convection air flows from the housing into the room, which can be switched into the circuit of the heat exchanger in order to reheat the in to serve this circuit flowing medium, the need to connect the Rippenrrohrbündels automatically, z. B. thermostatic, or set up by hanging. Further essential features of the invention emerge from the following description of a number of exemplary embodiments of the subject matter of the invention, which are reproduced in the drawing. 1 shows a diagrammatic representation of a living room, the walls of which facing the viewer have been omitted, with a heat storage furnace and underfloor heating; Diagram, FIG. 4 shows a section of an umbrella-like element according to FIG. 3, but with a different surface design, FIG. 5 shows an umbrella-like element that is again configured differently, FIG. 6 shows a vertical cross section through a double-walled umbrella-like element, FIG. a further embodiment for an umbrella-like element, FIG. 8 shows a cross section similar to FIG. 2, but with from. 9 shows a cross section similar to FIG. 8 with yet another arrangement of umbrella-like elements, FIGS. 10 and 11 cross sections similar to FIG Storage core are acted upon, FIG. 12 shows a cross section similar to FIG. 8 with an additional heat exchanger for controllable after-heating, FIG. 13 shows a schematic representation of the circuit of the heat transfer medium. Underfloor heating with steam operation. The living room shown in Fig. 1 has an insulated floor 1, in which a pipe coil 2 is firmly embedded, in the form of a meander which extends essentially over the entire floor surface. The floor and the insulation consist of materials that have been found to be suitable for underfloor heating. An electrically heated heat storage space 3 is set up on an outer wall of the room, the design of which corresponds to the type shown in FIG Type contains within an outer 81echmahtels 4 and a thermal insulation layer 3 located underneath a heat storage core 6, for example composed of ceramic plates, in which electrical heating resistors 7 are embedded and which has an inverted U-shaped air flow channel 8, the lower ends of which are connected to a cold air duct. Entrance chamber 9 with fan 10 or a warm air outlet chamber 11 with outlet grille 12. A so-called bypass can be located between chambers 9 and 11. The air to be heated moves through the interior of the furnace according to the arrows in FIG. .. The coil 2 shown in Fig. 1 is with its end piece en 13 and 14 connected to a heat exchanger 15, which is additionally housed in the interior of the furnace 3, namely: in FIG in Fig. 1 serpentine flow path 16, the ends of which are connected to the ends 13 and 14 of the floor pipe coil 2, so that on the whole there is a circular flow path through which a liquid or a gas can continuously circulate. The heat transfer from the storage core 6 to the heat exchanger 15 should take place by radiation in the exemplary embodiment according to FIG can lead to the flow path 16. For this purpose, the latter is connected as closely as possible to the umbrella-like element in a suitable manner. This can be done in several ways, and the umbrella-like element can consequently have different designs, which can be seen from FIGS. 3-7. The simplest embodiment of the umbrella-like element, which is not shown in the drawing, consists of a sheet metal plate the size of the storage core area facing it, and on this sheet metal plate a pipe pipe according to FIG. 1 is attached, for example by soldering or welding, where - = for Care must be taken that the pipe coil is in contact with the sheet metal plate over, 1 line or, better still, flat, in order to transfer the amount of heat collected by the plate to the pipes and their contents by means of conduction. Another possibility is to completely embed the flow path 16 as a pipe coil in a cast or stamped plate, as can be seen from FIG. 3, for example. In this case, the pipe coil 16 is not directly exposed to the heat rays, but receives the heat exclusively through conduction. Further possibilities for the formation of the umbrella-like element emerge from FIGS. 5-7, namely FIG. 5 shows a screen composed of two sheet metal plates 17 and 18 with a corrugated surface, which is penetrated by transverse flow paths 19, which result from: that the plates 17 and 18 are provided at the points in question with an embossed or otherwise shaped expansion. The ends of the channels 19 can open into conventional sheet metal collectors on both sides of the screen, which in turn are connected to the pipe ends 13 and 14 of the floor coil 2. FIG. 6 shows a similar embodiment, it being possible to clearly see how the two sheet metal plates 17 and 18 are connected to impermeable sections 20 at the points between the channels 19 by welding. This construction is known from the manufacture of radiators. FIG. 7 illustrates an umbrella-like element as a heat exchanger which, in contrast to FIGS. 5 and 6, now has vertical flow paths 21 instead of horizontal channels. These come about in that a corrugated sheet metal plate 22 is welded to a flat sheet metal plate 23. At the top and bottom, collectors can in turn connect to the mouths of the channels 21 and be in connection with the pipe ends 13 and 14, respectively. The in-Fig. The screens shown at 3 and 4 are intended not only to receive radiant heat, but also to receive convectively transmitted heat. For this purpose, the screens according to FIGS. 3 and 4 have a surface enlargement by means of prongs 24 or ribs 25. It can just as well be waves or other designs for surface enlargement. The arrangement of a screen of the type according to Fig. 3 or 4 results from Fig. 9-11, where heat storage furnaces are shown which have a design which is not only suitable for transferring radiant heat to the heat exchanger, but also convectively supplied heat. Fig. 9 shows an oven; which essentially corresponds to FIG. 2, but contains an umbrella-like heat exchanger 26 in the ascending branch of the U-shaped air supply duct 8, which is provided in addition to a screen 27 which only receives radiant heat. It is readily apparent that the screen 26 receives both radiant heat and convective heat. In Fig. 10 you can see an umbrella-like element 28, which in terms of design can correspond to Fig. 3 or 4, and this element is also subjected to convection due to an additional circuit set up inside the furnace for the heated air despite its location on the rear wall of the furnace. A channel 29 and a passage 30 are used for this purpose. In the exemplary embodiment according to FIG. Accordingly, the air duct in the storage core is no longer U-shaped, but rather approximately T-shaped, which can be seen in detail from the drawing. In contrast, FIG. 8 shows a furnace which also has umbrella-like elements 32 on several sides of the storage core, but which are all only supplied with heat by radiation. According to FIG. 1, various elements are switched into the connections of the heat exchanger 15, which can be designed and arranged in various ways in the manner described, which serve to ensure the smooth operation of the system. These are a pump 33, a compensating tank 34 and a mixing valve 35 which is controllably connected to the other end of the flow path 16 in the heat exchanger 15 via a bypass line 36. The system also includes a room thermostat 37 with a sensor 38, which is set up to automatically control the pump 33 or the mixing valve 35. If, for example, the temperature sensor 38 senses a drop in the floor temperature, the thermostat 37 either switches on the pump 33 to start the liquid circuit and feed hot medium into the pipe coil 2, or the thermostat 37 influences the mixing valve 35 in such a way that the inflow of cold return through the bypass 36 to the flow entering the pipe end 13 is interrupted. The liquid with which the pipe system 2, 13, 14, 16 is filled can be used both from water and from a special liquid whose boiling point under atmospheric pressure is between 255 and 3800 C and whose viscosity is largely independent of temperature. The heating operation takes place in the case of FIG. 1 as follows: During a low-cost electricity period (low load time), that is, preferably during the night, the storage core of the heat storage furnace 3 is heated. Already during the call heating, the storage core begins to radiate heat, especially on the side where there is the greatest temperature gradient, namely in the embodiment according to FIG. 1 to the outer wall side, where according to FIG. 2 the heat exchanger 15 is arranged. This catches the radiated amounts of heat due to its umbrella-like design and imparts it to the heat transfer medium contained in the pipe coil 16, for. B. water. The more the call heating continues, the more heat is radiated, and the radiation continues even after the end of the heating period. At the point in time that is desired for the start of the heating of the room, the pump 33 is switched on - automatically or manually - whereupon the hot water is now fed through the pipe end 13 into the coil 2, from where a heat transfer to the Floor takes place. This heat transfer should reach such a level that the temperature of the floor is around 220. The cooled medium flows from the floor through the pipe end 14 via the pump 33 back into the heat exchanger 15, where it is heated again after it has been partially mixed with the hot medium beforehand via the bypass 36 to lower the temperature of the flow in the valve 35. de depending on the heat demand of the room, which also depends on the outside temperature, the circulation of the liquid heat transfer medium in the floor is maintained continuously or in periods of time. The floor 1 can be used as an additional heat storage unit, in that the liquid circuit is switched on by means of a timer during the charging time of the storage core in the heat storage furnace 3, which is favorable for the tariff. Another control option is to limit the temperature in the heat exchanger 15 by means of an overheating protection, for example by sending an impulse to the switch of the pump 33 when the intended maximum value is reached in order to switch it on and start the liquid circuit to put. In this way, cold medium is replenished and overheating is avoided. If the underfloor heating is not sufficient to heat the room when the demand for heat increases, for example because higher layers of air remain cool, the heat storage furnace 3 can also be used to convectively heat the room by switching on the fan 10 (Fig. 2) and allowing the room air through the U-channel 8 is circulated inside the heat storage core 6. In this way, there is a combined heating by radiation and convection. 12 shows a heat storage furnace similar to FIG. serve to operate a smaller hot water supply. Finally, FIG. 13 also shows a circuit diagram which is suitable for underfloor heating with steam operation. The system in turn comprises the pipe coil 2 in the floor, the heat exchanger 15 with pipe coil 16 in the heat storage furnace, a feed pump 33 with a variable flow rate, an equalization and ventilation tank 34, a condensate separator 41 and a pressure relief valve 42, which in a bypass line 43 to the pump 33 is switched on. The circulatory system can be filled with water or another higher or lower boiling liquid, e.g. B. alcohol or glycol, be filled. The pump 33 conveys the medium continuously or intermittently into the coil 16, which acts here as an evaporator, where the evaporation takes place, and the steam leaves the heat exchanger as saturated or superheated steam and enters the coil 2. There the steam precipitates and releases its heat of evaporation to the floor at a largely constant saturation temperature. In the condensate separator, the precipitated liquid is released with a thermostatic effect, and the condensate is lifted by the steam pressure of the system into the expansion tank 34, where it is vented and is available for re-feeding into the evaporator. In order to avoid undesirable overpressures in the system, the valve 42 is switched on, through which too much liquid fed in is pushed back into the container 34 until the evaporation has leveled off. Excess liquid can also escape through valve 42 if necessary.The system works, for example, with 0.1 l of feed water per hour and square meter of floor area with 0.2 m2 of pipe surface in the evaporator, corresponding to 40 kcal / h m2 or about 22-230 C floor temperature. In terms of its effectiveness, the system corresponds to a so-called Benson or forced circulation boiler. The features of the subject of the application disclosed in the above description, in the drawing and in the following claims can be essential both individually and in any combination with one another for the implementation of the invention in its various embodiments.