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DE1579031A1 - Verfahren zur Herstellung eines Zier- oder Dichtungsstreifens mit ausgezeichneter Biegsamkeit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zier- oder Dichtungsstreifens mit ausgezeichneter Biegsamkeit

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Publication number
DE1579031A1
DE1579031A1 DE19621579031 DE1579031A DE1579031A1 DE 1579031 A1 DE1579031 A1 DE 1579031A1 DE 19621579031 DE19621579031 DE 19621579031 DE 1579031 A DE1579031 A DE 1579031A DE 1579031 A1 DE1579031 A1 DE 1579031A1
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DE
Germany
Prior art keywords
strip
core
parts
envelope
strips
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19621579031
Other languages
English (en)
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DE1579031B2 (de
Inventor
Zoller Robert Andrew
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Standard Products Co
Original Assignee
Standard Products Co
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Publication date
Priority claimed from US151915A external-priority patent/US3167825A/en
Application filed by Standard Products Co filed Critical Standard Products Co
Publication of DE1579031A1 publication Critical patent/DE1579031A1/de
Publication of DE1579031B2 publication Critical patent/DE1579031B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/15Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. extrusion moulding around inserts
    • B29C48/154Coating solid articles, i.e. non-hollow articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/12Articles with an irregular circumference when viewed in cross-section, e.g. window profiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Zier- oder Dichtung streifens mit ausgezeichneter Biegsamkeit.
  • Die Brfindung betrifft streifenartige Gefüge und insbesondere Streifen mit einem gewöhnlich U-förmigen Querschnitt zum Binfassen von Kanten und Festklemmen an Kantenflanschen o.dgl., z.B. an Kraftfahrzeugen, die der Verschönerung, Abdichtung oder ähnlichen Zwecken dienen. Ausserdem bezieht sich die Erfindung auf Verfahren zum Herstellen derartiger Streifen.
  • Die Erfindung macht sich in erster Linie zur Aufgabe, ein streifenartiges Gefüge zu liefern, das durch seine hervorragende Biegsamkeit in Längs-und. Querrichtung, durch das anziehende Aussehen, das der Aussenfläche verliehen werden kann, und durch die Leichtigkeit gekennzeichnet ist, mit der es an Kantenfianschen o.dgl. angedrückt oder an diese befestigt werden kann, wobei deren unterschiedliche Stärke oder Ausbuchtungen in Längs- oder Querrichtung keine Behinderung bilden.
  • Die Erfindung macht sich ferner zur Auf gabe, einfache und wirtschaftliche Verfahren zur Herstellung derartiger Streifen zu liefern, insbesondere von Kernstücken für diese Streifen, durch die das streifenartige Gefüge seine ausgezeichnete Biegsamkeit erhält, und die Anbringung einer Verzierung auf der Aussenfläche der Kernstücke, so daß die Streifen ein gefälliges Aussehen erhalten.
  • Bine besondere Aufgabe der Erfindung ist, einen Streifen mit gewöhnlich U-förmigem Querschnitt der genannten Art zu liefern, der aus einem bedeckten Kernstück besteht, das aus einer Reihe von einzelnen, völlig getrennten und nachgiebigen Blechteile zusammengesetzt ist, die verhältnismäßig schmal sind und eng nebeneinander auf der Länge des Streifens angebracht sind.
  • Diese Kernstücke ermöglichen dadurch, daß sie untereinander nicht verbunden sind, eine freie Beweglichkeit des Streifens, so daß dieser in LBngs- oder Querrichtung oder anderweitig zu Bogen o.-dgl. gebogen werden kann, wobei eine größtmögliche Anpassung und Einheitlichkeit mit den verschiedensten Kantenflanschen usw., an die er befestigt wird, erzielt wird, ohne daß ein Aufwölben oder eine ähnliche nachteilige Verformung der Hülle eintritt, die das Kernstück umgibt.
  • Bine weitere kennzeichnende Aufgabe der Brfindung ist, einen Streifen der beschriebenen Art zu liefern, bei dem der Stoff, mit dem die einzelnen Kernstücke bedeckt werden, im Innern des Streifens mit Rippen versehen ist, die sich gegenüberliegen und in Längsrichtung verlaufen und nachgiebig und biegsam sind und nachgiebig, aber fest eingreifen können, so daß ein sicherer Halt des Streifens an dem Kantenflansch o.dgl. gewährleistet ist, an denen der Streifen befestigt werden soll. Die Rippen konvergieren gegeneinander und erstrecken sich gegen den oberen Teil des Streifens, damit die-ser leicht an dem Kantenflansch o.dgl. befestigt werden kann.
  • Bine noch andere, besondere Aufgabe der Erfindung ist, einen Streifen mit U-förmigem Querschnitt der genannten Art zu liefern, der mit einem oder mehreren Dichtungsteilen oder-abschnitten versehen werden kann, so daß ein derartiger Streifen nicht nur der Formgebung, der Verzierung oder als Abschluß dient, sondern auch zum Abdichten von Rissen und Unebenheiten in Nach barschaft des Kantenflanschs dgl., an dem er angebracht wird.
  • Bine noch andere Aufgabe der Erfindung ist, einen Streifen der beschriebenen Art zu liefern, dessen äussere Fläche,- d.h. die Oberfläche der Binhüllung, in geeigneter Weise gemustert ist, z.B. durch Prägen mit einem gewünschten Muster, beispielsweise so, daß eine Gewebe- oder Lederimitation o.dgl. entsteht, wobei die Prägung oder eine andere Verzierung die gesamte Aussenfläche des Streifens bis zu den freien Enden der Seitenwände des Streifens in äusserst wirtschaftlicher Weise bedeckt.
  • Weitere Aufgaben und Ziele der Erfindung und deren Vorteile werden aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen deutlich werden.
  • Die Zeichnungen stellen dar: Fig. 1 eine perspektivische An-sicht eines Streifens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, in der die Einhüllung des Kernstücks in strichpunktierter Linie auf dem rückwärtigen Teil d-es Streifens angegeben wird, - um die einzelnen und voneinander getrennten, schräg verlaufenden Kernteile zu zeigen; Fig. 2 einen Querschnitt in Längsrichtung entlang der Linie 2-2 von Fig. 1, bei dem ein Teil der Binhüllung auf der rückwärtigen Seite des Streifens fortgelassen wurde, damit die schräg verlaufenden Kernteile sichtbar werden; Fig. 3 eine Aufsicht auf den Streifen von Fig. l und 2 in ebener Form, d. h. ehe er U-förmig gebogen wird,-wobei ein Teilder Binhüllung herausgebrochen wurde; Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer leicht abgewandelten Form des Streifens nach der Brfindung, in der der Streifen, an einen Kantenflansch p.dgl. festgeklemmt, gezeigt wird; Fig. 5, 6 und 7 perspektivische Ansichten von noch anderen Streifen nach der Erfindung, wob-ei die Streifen mit längsgerichteten abdichtenden Teilen versehen sind, Fig. 8 und 9 Querschnitte noch anderer Streifen nach der Erfindung, wobei der Streifen der Fig. 8 eine Dichtung aus Kautschuk besitzt, die durch eine Verankerung im U-förmigen Streifen getragen wird, und wobei der Streifen von Fig. 9 zwei Dichtungen besitzt, die sich in Längsrichtung erstrecken, von denen eine dem oberen Ende der einen Seitenwand des Streifens und die andere dem freien Ende der entgegengesetzten Seitenwand des Streifens benachbart ist; fig. 10 einen Querschnitt durch den Türpfosten einer Karosserie mit der angrenzenden Tür, wobei der Türpfosten an den gegenüberliegenden Seiten mit dem Streifen nach der Erfindung versehen ist; Fig. 11 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 10, bei der der Türpfosten der Karosserie mit einem anderen Streifen nach der Erfindung versehen ist; Fig. 12 einen senkrechten Querschnitt durch einen Teil des Streifens von Fig. 6, wobei der verwendete Streifen eine Abdichtung besitzt, die sich in Längsrichtung erstreckt, die entsprechend gebogen ist; Fig. 13 - 20 Ansichten der verschiedenen Stufen bei der Herstellung eines Streifens nahh der Brfindung, wobei Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines Streifens mit einem Metallkern darstellt, dessen rückwärtiger Teil in Querrichtung geschlitzt ist ; Fig. 14 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 13, bei der der Kern anstelle der Nuten mit Schlitzen in Querrichtung versehen ist; Fig. 15 eine perspektivische Ansicht des Kernstreifens von Fig. 14, nachdem der Streifen gestreckt worden ist, wodurch die Schlitze zu Nuten in Querrichtung erweitert wurden ; Fig. 16 eine perspektivische Ansicht des Streifens von Fig. 13 oder 15, bei der der Streifen mit zwei längsgerichteten Schwächungsnuten versehen ist, die seitlich voneinander abgesetzt sind und die quer verlaufenden Nuten in Nach barschaft ihrer Bnden unterteilen; Fig. 17 eine perspektivische Ansicht des Kernstreifens von Fig. 16, bei der der Stoff, der alle Teile ausser den seitlichen Enden des Kernstreifens einhüllt, dargestellt wird, wobei eine Stelle aufgebrochen gezeigt wird, so daß sie im Schnitt zu sehen ist, und wobei die Binhüllung des Kerns an einer Aussenseite des Streifens mit einem Paar von biegsamen, längsgerichteten Rippen zum Festklemmen versehen ist, die seitlich voneinander abgesetzt sind; Fig. 18 eine Ansicht der anderen Seite des bedeckten Streifens von Fig. 17, die die Verzierung zeigt, mit der die Aussenfläche der Binhüllung versehen ist; Fig. 19 eine Ansicht ähnlich wie Fig. 17, beider die Seitenkanten des Kernstreifens ausserhalb der längsgerichteten Schwächungsnuten entfernt sind; Fig. 20 eine Ansicht ähnlich wie Fig. 19, bei der die Öffnungen in der Seitenwand der Einhüllung geschlossen sind, die durch Bntfernen der' Seitenteile des Kernstreifens entstehen.
  • Vor der e-ingehenden Beschreibung der dargestellten Streifen, die einige Aus-eührungsformen der Erfindung -zeigen sollen, soll angemerkt werden, daß die Streifen nach der Erfindung auch gegebenenfalls anders geformt sein können. Ausserdam versteht sich von selbst, daß die für die- Beschreibung verwendete Ausdrucksweise keinerlei Abgrenzung der Erfindung beabsichtigt, die lediglich durch die beigefügten Patentansprüche umrissen wird.
  • Die Figuren 1 - 3 stellen Streifen dar, die eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung bilden und einen U-förmigen Querschnitt besitzen und aus einem bogenförmigen Oberteil oder einer Krone l und einem Paar von Seitenwänden 2 und 3 bestehen, die hier nach innen geneigt sind oder gegeneinander konvergieren. Wie andere Streifen nach der Erfindung sind diejenigen der Fig. 1 - 3 aus einem nachgiebigen 1kern und einer Einhüllung 4 zusammengesetzt, wobei der Kern aus einer Reihe quergerichteter Teile oder Elemente 5 besteht, die über seine Länge verteilt, verhältnismäßig schmal und nicht miteinander verbunden sind. Aufgrund dieser Anordnung aus schmalen, unverbundenenStreifen -5, die die -Kernteile darstellen erhältt der : Strei-fen eine hervorragende Biegsamkeit in Längs- und Querrichtung, so daß er leicht und frei gebogen, verdreht oder anderweitig bearbeitet werden kann, ohne daß Ausbuchtungen oder andere unerwünschte Verformungen der Einhüllung 4 auftreten. Auf diese Weise kann sich der Streifen der Aussenfläche eines Kantenflansches o.dgl. anpassen, unabhängig davon, ob dieser gebogen oder gekrümmt ist, wenn der Streifen an diesen befestigt wird. Obwohl die Kernteile 5 jede gewünschte Länge erhalten können, sind sie vorzugsweise so lang, daß sie in Nachbarschaft der freien Kanten der Seitenwände des Streifens enden, wie die Figuren 1 - 3 zeigen.
  • Vorzugsweise bestehen die Teile 5 aus verhältnismäßig dünnem Stahlblech, wie nachstehend erläutert werden wird, und werden aus einem einzigen Metallstreifen hergestellt und in der Einhüllung 4 mit Hilfe eines neuartigen und wirtschaftlichen Verfahrens angebracht, das einen Teil der Erfindung bildet. U ein Ausbuchten der Binhüllung 4 zu verhindern, wenn der Streifen gebogen oder verdreht wird, und um dem Streifen die gewünschte Stärke oder Festigkeit ohne Verlust an Biegsamkeit zu verleihen, werden die Teile 5 in dichter AuPeinanderfolge angebracht. Vorzugsweise werden die Teile in der dargestellten Weise mit einem geringen Abstand voneinander angeordnet, wobei diejenigen Teile der Einhüllung 4, die sich durch die Zwischenräume erstrecken, wie Ziffer 6 in den Figuren 2 und 3 angibt, die Binhüllung an den gegenüberliegenden Seiten der Kernteile zusammenfassen. Falls gewünscht, können die Kernteile 5 überwiegend angrenzend Seite an Seite liegen. In diesem Fall sind die Kernteile vorteilhafterweise perforiert o.dgl., so daß die Binhüllung an den gegenüberliegenden Seiten der Kernteile verbunden ist.
  • Die Einhüllung 4 kann aus einem beliebigen, geeigneten Stoff bestehen. Bine Binhüllung aus einem weichgemachten Polyvinylchlorid ist indeseen besonders günstig und wird bevorzugt, da ein derartiger Stoff recht wetterfest ist, die gewünschte Blastizität besitzt und sich leicht strangpressen läßt, so daß eine Verbindung mit den Kernteilen 5 erzeugt wird. Um ein gefälligeres Aussehen der Binhüllung zu erzielen, die beliebig gefärbt sein kann, wird die Oberfläche vorzugsweise mit einem Muster versehen, siehe Fig. 7. Wie nachstehen beschrieben werden wird, läßt sich das Muster auf einfache und wirtschaftliche Weise, z.B. durch Prägen, herstellen, so daß beispielsweise ein Gewebe, Leder o.dgl. vorgetäuscht wird.
  • Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, kann die Oberfläche der Binhüllung gemustert sein und ist vorzugsweise auch gemustert. Brstreckt sich das Muster bis zu den freien Kanten der Seitenwände des Streifens, dann ist die Vortäuschung eines Gewebes, Leders o.dgl. weitgehend gelungen.
  • Damit der Streifen an einem Kantenflanschoder einem entsprechenden Teil, an den er angedrückt werden soll,fest haftet, wird der Streifen der Figuren 1 - 3 mit einem Paar biegsamer Rippen versehen, die sich innen an den gegenüberliegenden Seitenwänden des Streifens entlangziehen, so daß dieser leicht an einem Kantenflansch ocdgl. festgeklemmt werden kann. Wie Fig. 1 darstellt, bilden die Rippen 8 eine Binheit mit der Einhüllung 4 und erstrecken sich an der Innenseite der Seitenwände des Streifens mit einem gewissen Abstand von ihren freien Längskanten nach innen und aufwärts gegen den oberen Teil 1 des Streifens. Wie Fig. 1 zeigt, besitzen die freien Längskanten der Rippen 8 vorzugsweise einen geringen Abstand voneinander, so daß eine gute Befestigung gewährleistet wird. Obwohl die Rippen 8 einen beliebigen Winkel mit den SeitEnwänden bilden dürfen, erleichtern Rippen (beim Streifen der Figuren 1 - 3), die gegen den oberen Teil 1 der Anordnung konvergieren, das Andrücken des Streifens an einen Kantenflansch o.dgl., was einleuchtet.
  • Fig. 4 zeigt einen Streifen, der eine leicht abgewandelte Ausführungsform der Erfindung darstellt und der an einen zweiteiligen Kantenflansch 9 festgeklemmt werden kann, z.B, an den Kantenflans-Ch des Türpfostens einer Karosserie.
  • Wie man erkennen kann, ist der obere Teil des Streifens von Fig. 4 etwas flacher ausgebildet, und die Seitenwände eines derartigen Streifens verlaufen gewöhnlich parallel zueinander und konvergieren nicht wie die des Streifens der Figuren 1 - 3.
  • Ausserdem ist die Einhüllung 10 unterhalb oder ausserhalb der verlängerten Rippen 11 und 12 von größerer Stärke (siehe Ziffer 13), wodurch der Streifen in seinem Gefüge in Nachbarschaft der freien Längskanten seiner Seitenwände versteift wird, ohne daß er an Biegsamkeit einbüßt, die den Streifen nach der Erfindung kennzeichnet.
  • Falls gewünscht, können die Rippen aller gezeigten Streifen zur Brhöhung ihrer Biegsamkeit in Längsrichtung geschlitzt sein.
  • So-werden die Rippen 11 und 12 des Streifens von Fig. 4 als in Längsrichtung ihrer unteren oder äusseren Flächen geschlitzt dargestellt (siehe Ziffer 14). Wie der Streifen der Figuren 1 - 3 besitzt der Streifen von Fig. 4 selbstverständlich einen Kern, der aus quergerichteten, einzelnen Teilen 15 besteht, die nachgiebig und nicht miteinander verbunden sind.
  • Die Figuren 5, 6 und 7 zeigen Streifen nach der Erfindung, die sich in erster Linie von dem Streifen der Figuren 1 - 3 dadurch unterscheiden, daß sie mit zusätzlichen Teilen versehen sind so daß eine Abdichtung oder Überbrückung ermöglicht wird. Diese Teile erstrecken sich entlang der gemusterten Aussenfläche der Binhüllung auf der einen Seite des oberen Teils des Streifens.
  • Der Streifen von Fig. 5 besitzt einen zusätzlichen, röhrenförmigen Teil 16, der aus einem inneren und einem äusseren röhrenförmigen Stück zusammengesetzt ist. Wie gezeigt, besteht der äussere röhrenförmige Teil 17 aus dem gleichen Material wie die Binhüllung 18, z. B. aus weichgemachtem Polyvinylchlorid, und ist"wärmegedichtett oder anderweitig an die Binhüllung gebunden. Der innere röhrenförmige Teil 19 besteht in diesem Fall aus Schaumgummi. Auf diese. Weise bewirkt der innere Teil nicht nur eine verstärkte Nachgiebigkeit und eine Verbesserung der Bigenschaften des zusätzlichen Teils, condern verhindert auch, wie einleuchtet, jede Ausbuchtung des äusseren Teils 17 aus Polyvinylchlorid, wenn der Streifen bei Verwendung gebogen wird. Wie die gemusterte Aussenfläche 20 der Binhüllung 18 ist auch die Aussenfläche 21 des zusätzlichen Teile 16 vorzugsweise in der gezeigten Weise gemustert oder anderweitig in geeigneter Weise verziert.
  • Der Streifen der Fig. 6 besitzt einen zusätzlichen Teil, der der Abdichtung oder Überbrückung dient und aus einer nach aussen gerichteten, biegsamen Rippe 22 besteht, die in diesem Fall aus dem gleichen Stoff wie die Einhüllung 23 besteht, z.B. aus weichgemachtem Polyvinylchlorid, und "wärmeg5dichtetft oder anderweitig an die Einhüllung gebunden ist.
  • Wie nachstehend erläutert werden wird, (siehe Fig. 12), wird der zusätzliche Teil, d.h. die Rippe 22, des Streifene von Fig. 6 für die Abdichtung oder Überbrückung in Querrichtung gebogen.
  • Obwohl jeder der beschriebenen Streifen an der Innenfläche der Seitenwände mit einem einzigen Paar von gegenüberliegenden Rippen versehen ist, die der Befestigung an einem Kantenflansch o.dgl. diemen, kännen, falls gewünscht, zwei Paare seicher Rippen angebracht werden, wie Fig. 6 zeigt. Wie dargestellt, ist das eine Rippenpaar (Ziffer @4 und 25) an etwa der gleichen Stelle angebracht wie die Rippe@ der beschriebenen @treifen und das . Paar (Ziffer 26 und 27 ) zwischen dem ersten Paar und dem oberen Teil oder der Krope des Gefüges. Die Anbringung von 2 Paaren von rippen liefert eine erhöhte -Sicherheit für die Befestigung des Streifens an einem'Kantenflansch o.dgl., obgleich gewöhnlich ein einziges Rippenpaar für eine gute und sichere Anbringung des Streifens ausreicht.
  • Der Streifen von Pig. 7 besitzt einen zusätzlichen Teil für die Abdichtung und Überbrückung, der aus einer einzigen, hohlen Röhre 28 besteht, die aus einem elastischen Stoff, d.h. aus Kautschuk oder einem kautschukartigen Material, besteht und an die Binhüllung 29 angenäht oder anderweitig befestigt ist, die, wie erwähnt, aus Polyvinylchlorid bestehen kann.
  • Zur Befestigung ist die Röhre 28 mit einem verhältnismäßig schmalen Flansch 30 versehen, der eine Binheit mit ihr bildet und von gleicher Länge ist und der an einen entsprechenden Flansch 31 an der Binhüllung 29 angenäht oder anderweitig befestigt is,t, so daß er diesen überlappt.
  • Wie die gemusterte Aussenfläche der Binhüllung 29 ist auch die Aussenfläche der abdichtenden Kautschukröhre 28 vorzugsweise gemustert. Um eine gegensätzliche Uirkung zu erzielen, kann das Muster der Röhre 28 so gewählt werden, daß ein Leder vorgetäuscht wird, während das Muster dor Binhüllung die nachahmung eines Gewebes darstellt. Da dio Kautschukröhre 28 wie die Binhüllung 29 von beliebiger Farbe sein können, läßt sich auf diese Weise ein besonders anziehendes Aussehen erzielen.
  • Wie bereits erwähnt, sind die zusätzlichen abdichtenden Teile der Figuren 5, 6 und 7 entlang einer Seitenwand des oberen Teils der Streifen angebracht. In Fig. -8 hingegen wird ein Streifen nach der Erfindung gezeigt, dessen abdichtender Teil in Nachbarschaft der freien Längskante der einen der beiden Seitenwände des Streifens angebracht ist.
  • Fig. 8 zeigt einen Streifen mit einem zusätzlichen Teil in Form einer elastischen, hohlen Rähre 32 aus Kautschuk oder einem kautschukartigen Material, die sich nach einer Seite des Streifene in Nachbarschaft derfreien Längskante der Seitenwand 33 erstreckt. Zur Halterung der abdichtenden Röhre 32 ist eine Verankerung 34 vorgevehen, die eine Einheit mit der Röhre 32 bildet und von gleicher Länge ist und im Gefüge des Streifens liegt, d.h. sich über die Innenfläche der Seitenwand kann den oberen Teil 55 erstreckt.
  • Falls gewünscht, kann die Verankerung 34 in den benachbarten Teil der Einhüllung (Ziffer 36) in geeigneter Weise eingreifen, obwohl selbstverständlich ein Ineinandergreifen der Teile nicht wesentlich ist. Wie die bereits beschriebenen Streifen besitzt auch der Streifen von Fig. 8 ein Paar gegen überliegender Rippen 37 und 38, mit deren Hilfe er an einem Kantenflansch o.dgl. fesgeklemmt werden kann. Wie erersichtlich, ist aber lediglich die Rippe 37 ein Teil der Einhüllung. Die andere Rippe 38 ist ein Teil der Verankerung 34 des Zusatzteiles, aber die beiden Rippen 37 und 38 wirken in gleicher Weise wie diejenigen der anderen Gefüge zusammen, so daß der Streifen von Fig. 8 gut an einem Kantenflansch o.dgl. befestigt werden kann.
  • Der Streifen von Fig. 9 besitzt zwei zusätzliche Teile für die Abdichtung und Überbrückung, die auf den gegenüberliegenden Seiten des Streifens angebracht sind, wobei der eine Teil (Ziffer 39) sich entlang der Einhüllung ,,40 auf einer Seite des oberen Teils 41 des Streifens erstreckt und der andere Teil (Ziffer 42) sich entlang der Binhüllung 40 in Nachbarschaft der freien Längskante der Seitenwand 43 des Streifens erstreckt. Wie gezeigt, sind beide zusätzlichen Teile 39 und 42 röhrenförmig u4d aus dem gleichen Stoff wie die Einhüllung 40, z.B. aus Polyvinylchlerid, und sind "wärmegedichtet" oder anderweitig in geeigneter Weise mit der Binhiillung verbunden. Eutweder einer oder beide Teile können, wenn gewünscht, innen mit einem geeigneten Material, beispielsweise einer' Schaumgummiröhre 44 (siehe Teil 42) ausgefüllt sein. Wie die anderen Streifen ist der Streifen von Sig. 9 mit einem Paar gegenüberliegender, biegsamer Rippen 45 und 46 zuM Festklemmen an einem Kanten-@lanech o.dgl. versehen.
  • Obgleich die Kerne der Streifen von Fig., 6-9 nicht besondere beschrieben wurden, leuchtet in, daß er Kern (wie der der Figuren 1 - 3) aus einer Reihe von quergerichteten, nachgiebigen Teilen besteht, die sich Uher seine Länge verteilen und dicht neeneinander liegen, aber nicht miteinander verbunden sind.
  • Wie vorstehend erwähnt, sind die Streifen nach der Brfindung besonders geeignet für die Anbringung an Kantenflanschen o.dgl. und dienen der Formgebung oder als Zier- oder Abschlußstreifen oder bei Anbringung von zusätzlichen abdichtenden Teilen als Zierstreifen, die gleichzeitig einen Dichtungsstreifen liefern.
  • Die Figuren 10 und 11 zeigen beispielsweise Türpfosten 48 und 49 einer Automobilkarosserie und Teile der Türen 50 bzw. 51, die mit diesen zusammenhängen. Wie ersichtlich, sind an den Flanschen 52 und 53 an den Seiten der Türpfosten 48 von Fig. 10 Streifen nach den Figuren 5, 7 und 8 angebracht oder mit anderen Worten: Streifen mit zusätzlichen Teilen für die Abdichtung und Überbrückung, die entlang einer Seite des oberen Teils des Streifens angebracht sind. Obwohl die wesentliche Abdichtung der Tür 50 durch eine herkömmliche Dichtung 54 geliefert wird, schließt der zusätzliche Teil 55 des Streifens auf dem Flansch 53 die Lücke wirkungsvoll, die-andernfalls zwischen Tür und Türpfosten in Nachbarschaft einer Zierkante 56 an der Innenseite der Tür entstehen würde. Bine ähnliche Aufgabe würde selbstverständlich durch den zusätzlichen Teil 55 erfüllt, der an dem Flansch 52 des Türpfostens 48 befestigt ist.
  • In Fig. 11 sind Streifen nach Fig. 9 an den Flanschen 57 und 58 an den Seiten des Türpfostens 49 befestigt oder mit anderen Worten: Streifen mit zwei zusätzlichen abdichtenden Teilen 60 und 61. Bei einer Ausführungsform nach Fig. 11 sind also keine von der Tür getragenen Abdichtungen zur Dichtung der Tür oder zur Überbrückung der Lücke neben der Zierkante 62 der Tür erforderlich.
  • Fig. 12 zeigt einen Ausschnitt, der darstellt, wie der Streifen von Fig. 6 an einen Kantenflansch 63 befestigt ist, wobei die Rippen 25 und 27 so gebogen sind, daß sie an dem Flansch festgeklemmt werden und die zusätzlichen abdichtenden Teile 22 in Querrichtung gebogen sind, so daß sie eine Abdichtung gegen den Teil 64 liefern.
  • Wie einleuchten wird, verursacht eine wirtschaftliche Herstellung von Streifen, in denen eine Reihe von quergerichteten Teilen, die sich über die Länge des Streifens verteilen, nachgiebig-und miteinander nicht verbunden s-ind, zahlreiche Schwierigkeiten. Bin Verfahren, das die Schwierigkeiten äusserst zufriedenstellend überwindet, ist in den Figuren 13 - ao dargestellt. Bin derartiges Verfahren ist ein Teil der vorliegenden Erfindung Im wesentlichen besteht das Verfahren darin, daß Blechstreifen von gewünschter Breite und Stärke und Nachgiebigkeit mit einer Reihe quergerichteter Nuten versehen werden, die über die Länge des Streifens verteilt sind, wenn die Kernteile des Streifens einen gewissen Abstand voneinander haben sollen, ober mit einer Reihe von quergerichteten Schlitzen, wenn die Kernteile des Streifens überwiegend angrenzend Seite an Seite liegen sollen. Die Anbringung von Nuten oder Schlitzen läßt sich mit Hilfe der üblichen Mittel leicht bewerkstelligen, vorzugsweise aber in einem fortlaufend arbeitenden Verfahren.
  • Der Streifen mit Kernteilen, die einen gewissen, geringen Abstand voneinander aufweisen (siehe Fig. 1 - 3), besitzen eine größere Biegsamkeit, und werden bevorzugt, weshalb das Verfahren zur Herstellung eines derartigen Gefüges an erster Stelle beschrieben werden soll.
  • Fig. 15 zeigt einen Blechstreifen 66 mit quergerichteten Nuten, der die gewünschte Stärke, Breite und Nachgiebigkeit besitzt, in dem Nuten 67 einen verhältnismäßig geringen Abstand voneinander aufweisen und in Nachbarschaft, aber vor den Seitenkanten des Streifens enden, so daß Kantenteile 68 und 69 ohne Nuten vorhanden sind. Wie,einleuchten wird, kann der Streifen 66 von Fig. 15 mit quer gerichteten Nuten auf folgende Weise angefertigt werden: (a) durch ,Entfernen von Querstreifen aus dem Metall (siehe Ziffer 70, Fig. 13) so daß die Nuten 67 entstehen oder (b) durch einschlitzen eines Streifens in Querrichtung (siehe Ziffer 71, Fig. 14) und nachfolgendes Strecken des geschlitzten Streifens und Bearbeiten der ungeschlitzten Seitenkanten'des Streifens, so daß die Schlitze 72 zu quergerichteten Nuten werden.
  • Nach diesem Arbeitsgang wird der Streifen mit den quergerichteten Nuten, z.B. der Streifen 66 von Fig. 15, eingekerbt oder anderweitig geschwächt, z.B. durch Binstanzen o.dgl., entlang zweier Linien 73 und 74, die sich in Längsrichtung mit einem seitlichen Abstand voneinander erstrecken und die quergerichteten Nuten 67 in Nachbarschaft ihrer Enden schneiden (siehe Fig. 16), wobei die Seitenteile 68 und 69 des Streifens, die keine Nuten aufweisen, ausserhalb der Binkerbungen zur Schwächung des Gefüges liegen.
  • Nachfolgend wird der Kernstreifen 66 mit den quergerichteten Nuten und längsgerichteten Binkerbungen in geeigneter Weise unter Ausnahme der äusseren Teile der Seitenkanten 68 und 69 ohne Nuten (siede Fig. 17) mit den Deckschichten 75 und 76 an den gegenüberliegenden Flächen des Kernstreifens überdeckt oder eingehüllt, die von beliebiger Dicke sein können, wobei die eine Schicht (Ziffer 75) eine Binheit mit einem Paar gegenüberliegender Rippen 77 und 78 zur Befestigung des Streifens bei Verwendung bildet. Vorzugsweise wird die Binhüllung des Kernstreifens, die die Rippen umfaßt, durch. Strangpressen aufgetragen, und da das ein füllende Material durch die Nuten 67 des Kernstreifens dringt, werden die beiden Schichten 75 und 76 der Binhüllung fest miteinander verbunden, wie in Fig. 17 durch die herausgebrochene Stelle sichtbar wird. Wie vorstehend erwähnt, ist weichgemachtes Polyvinylchlorid. ein besonders geeigneter Stoff für die Einhüllung, da es sich leicht strangpressen läßt und zahlreiche andere erwünschte Bigenschaften besitzt.
  • Der Stoff für die Binhüllung wird in erwärmtem Zustand über den Kernstreifen stranggeprest und während er noch warm ist, wird die Aussenfläche der Deckschicht 76 in geeigneter oder gewünschter Weise gemustert, z.B. durch Prägen oSgl. Wie Fig. 18 zeigt, ist vorzugsweise die gesamte Aussenfläche 79 der Schicht 76 gemustert, wobei die Musterung nach Belieben gewählt werden kann. Da die Teile 68 und 69 des Kernstreifens, die keine. Nuten aufweisen, nach aussen über die Seitenkanten der Deckschicht ragen (siehe Figt 17 und 18), kann die Musterung sich bis zu d-en Seitenkanten-der Schicht ausdehnen. Selbstverständlich ist diese Möglichkeit für die Verzierung des Streifens von größter Wichtigkeit, da das Aussehen des Streifens erheblich leiden würde, wenn die Prägung oder eine andere Art der Verzierung der Aussenfläche der Schicht 76, d . h. der sichtbaren Aussenfläche des Streifens, nachdem dieser U-förmig gebogen wurde, vor den Aussenkanten der Deckschicht enden würde.
  • Die Deckschichten 75 und 76 des Kernstreifens (siehe Fig. 17) erstrecken sich nach aussen über die 'Iängsgerichteten Binkerbungen zur Schwächung des Gefüges 73 und 74 des Kernstreifens, aber nicht bis an die Aussenkanten der Seitenteile 68 und 69 des Streifens, die keine Nuten aufweisen. Auf diese Weise sind Teile der Seitenkanten 68 und 69 für eine geeignete oder gewünschte Handhabung, z.B. eine Biegung in entgegengesetzter Richtung, frei und können entlang der Binkerbungen 7 und 74 vom Kernstreifen abgebrochen werden.
  • Nach dem Wegbrechen der Kantenteile 68 und 69 bleibt zwischen den beiden einhüllenden Schichten 75 und 76 eine Reihe quergerichteter Kernteile zurück, die sich mit geringem Abstand voneinander und ohne miteinander verbunden zu sein über die Gesamtlänge des Streifens verteilen. Diese Teile werden mit der Ziffer SO in den Figuren 17, 19 und 20 bezeichnet und entsprechen den Teilen 5 des Streifens von Fig. l-3.
  • Wie Fig. 19 darstellt, führt die Abnahme der Kantenteile 68 und 69 selbstverständlich dazu, daß Lücken oder längsgerichtete Öffnungen 81 zwischen den'zwei Schichten 75 und 76 an den Aussenkanten entstehen. Der nächste Schritt des Verfahrens nach der Erfindung ist also das Verschließen der Lücken oder Öffnungen 81 (siehe Fig. 19 und 20), indem man die äusseren Kanten der -beiden einhüllenden Schichten miteinander verbindet, z.B. durch eine"Heißschweißung". Auf diese Weise werden die einzelnen Kernteile, die nicht miteinander verbunden sind, vollständig eingeschlossen (siehe Fig. ao).
  • Der Streifen von Fig. 20 wird dann auf beliebige Weise so gebogen, daß er einen U-förmigen Querschnitt erhält, und wenn er einen zusätzlichen Teil für die Abdichtung oder Überbrückung erhalten sol-l, so kann dieser entweder vor oder nach dem Biegen angebracht werden, was einleuchten wird.
  • Wie erwähnt wurde, wird ein Streifen mit quergerichteten Schlitzen (siehe Fig. 14) anstelle eines Streifens mit quergerichteten Nuten (siehe Fig. 15) verwendet, wenn ein Streifen gewünscht wird, dessen unverbundene Kernteile überwiegend angrenzen und nicht wie beim Streifen der Fig. 1 - 3 einen geringen Abstand voneinander aufweisen. Bs ist verständlich, daß der Streifen mit quergerichteten Schlitzen in gleicher Weise wie der beschriebene Kernstreifen mit quergerichteten Nuten (siehe Fig. 16 - 20) bearbeitet und behandelt wird. Um die beiden einhüllenden Schichten miteinander zu verbinden, wenn der Kernstreifen quergerichtete Schlitze aufweist, können die Kernteile-zwischen den Schlitzen, die die Kernteile bilden, Öffnungen o.dgl. sein, so daß der Stoff für die Binhüllung sie passieren kann; Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die Streifen nach der Erfindung durch ihre ausgezeiohnete Biegsamkeit gekennzeichnet sind die auf der Anbringung von quergerichteten Teilen beruht, die nicht miteinander verbunden, verhältnismäßig schmal sind und sich über die Länge des Streifens verteilen, wobei sie entweder einen geringen Abstand voneinander aufweisen oder überwiegend angrenzend Seite an Seite liegen. Diese Streifen sind vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, daß sie auf der gesamten sichtbaren Aussenfläche gemustert oder verziert sind. Es leuchtet ein, daß die Erfindung auch ein Verfahren für die Herstellung derartiger Streifen liefert, das ausserordenttich praktisch und recht wirtschaftlich ist.
  • Die Fachleute werden weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung erkennen.

Claims (30)

  1. PATBNTANSPRÜCHB 1. Streifen mit gewöhnlich U-förmígem Querschnitt, der an einen Kantenflansch o.dgl. befestigt werden kann, gekennzeichnet durch einen Kern und eine Binhüllung, wobei der Kern aus einer Reihe einzelner, miteinander nicht verbundener Teile aus einem nachgiebigen Material besteht, die quergerichtet sind und sich über die Länge des Streifens verteilen.
  2. 2. Streifen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen' Teile einen geringen Abstand voneinander besitzen.
  3. 3. Streifen nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile aus einem Metaliblech bestehen und verhältnismäßig schmal sind.
  4. 4. Streifen nach den vorangegangenen Ansprüchen,dadurch gekennzeichnet, daß die Aussenfläche, d . h. mindestens der überwiegende Teil dieser Fläche, der Einhüllung geprägt ist, so daß der Streifen ein gefälligeres Aussehen erhält.
  5. 5. Streifen nach den Ansprüchen 1.- 3, dadurch-gekennzeichnet, daß die gesamte Aussenfläche der Binhüllung geprägt ist, so d-aß der Streifen ein gefälligeres Aussehen erhält.
  6. 6. Streifen nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Seitenwände des Streifens mit gegenüberliegenden Vorsprüngen versehen ist, die an einen Kantenflansch o. dgl. festgeklemmt werden können, auf dem der Streifen angebracht werden soll.
  7. 7. Streifen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Vorsprünge nachgiebig sind.
  8. 8. Streifen nach den Ansprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Vorsprünge sich fast über die gesamte Länge des Streifens erstrecken.
  9. 9. Streifen nach den Ansprüchen 6 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Vorsprünge mit einem Längsschlitz versehen ist, der ihre Biegsamkeit erhöht.
  10. 10. Streifen nach den Ansprüchen 6 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei Paare von Vorsprüngen besitzt.
  11. 11. Streifen nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtung von der Aussenseite der Binhüllung des Kerns getragen wird, die sich an dieser entlang erstreckt.
  12. 12. Streifen nach Anspruch ll, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung gewöhnlich röhrenförmig ist.
  13. 13. Streifen nach den Ansprüchen 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung von der Einhüllung des Kerns in Nachbarschaft des obersten Teils oder der Krone des Streifens getragen wird
  14. 14. Streifen nach den Ansprüchen fl-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung von der Einhüllung des Kerns in Nachbarschaft des freien Bndes der einen Seitenwand des Streifens getragen wird.
  15. 15. Streifen nach den Ansprüchen 11 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von Dichtungen von der Binhüllung des Kerns getragen wird, wobei die eine der Dichtungen in Nachbarschaft des obersten Teils des Streifens und die andere in Nachbarschaft des freien Endes einer ihrer Seitenwände angebracht ist.
  16. 16. Streifen nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine getrennte Dichtung mit einem äusseren abdichtenden Teil von gewöhnlich rohrenförmiger Gestalt in Nachbarschaft des freien Endes einer der Seitenwände des Streifens angebracht ist und eine Verankerung besitzt, die sich in das Innere der Seitenwand erstreckt.
  17. 17. Streifen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerung in die Innenseite der Seitenwand eingreift.
  18. 18. Streifen nach den Ansprüchen 6, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verankerung einen rippenartigen, nachgiebigen Vorsprung besitzt, der dem anderen Vorsprung entgegengesetzt ist und mit diesem zusammenwirkt, so daß der Streifen an einen Kantenflansch o.dgl. festgeklemmt werden kann..
  19. 19. Streifen nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einhüllung aus einem Vinyl besteht.
  20. 20. Streifen nach den vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Binhüllung ein äusserlich gemustertes, weichgemachtes Polyvinyl enthält.
  21. 21. Verfahren zur Herstellung eines Streifens, der aus einem Kern und einer Einhüllung besteht, dadurch gekennzeichnt, daß der Kern , der aus einerReihe quergerichteter, untereinander unverbundener Teile besteht, die über seine Länge verteilt sind in folgender Weise hergestellt wird: (1) Versehen eines Kernstreifens mit quergerichteten Teilen, die entlang einer Seitenkante des Streifens miteinander verbunden sind, (2) Überziehen des Streifens mit einem einhüllenden Material und (3) Entfernen der Kantenteile des Kernstreifens, wodurch unverbundene, quergerichtete Teile in dem einhüllenden Material zurückbleiben.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das einhüllende Material auf die beiden Seiten des Streifens stranggepreßt wird.
  23. 23. Verfahren nach den Ansprüchen 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Öffnungen im einhüllenden Material geschlossen werden, die durch Abnahme der Kantenteile des Streifens entstanden sind und dadurch, daß der überzogene Streifen so. gebogen wird, daß er einen U-fUrmigen Querschnitt erhält.
  24. 24. Verfahren nach den Ansprüchen 21 - 23, dadurch gekennzeichnet, daß die quergerichteten Teile aus einer Reihe nachgiebiger, verhältnismäßig schmaler Metallteile bestehen und gekennzeichnet durch Anbringen einer Reihe quergerichteter Nuten auf einem gewöhnlich flachen und nachgiebigen Metallblechstreifen, die einen geringen Abstand voneinander besitzen und kurz vor den Seitenkanten des Streifens enden und durch Schwächen- des Metallstreifens entlang zweier längsgerichteter Linien, die die quergerichteten Nuten in Nachbarschaft ihrer Bnden schneiden.
  25. 25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstreifen durch Binkerben geschwächt wird.
  26. 26. Verfahren nach den Ansprüchen 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Metallstreifen mit einer Reihe quergerichteter Schlitze versehen wird, die einen geringen Abstand voneinander besitzen und kurz vor den Seitenkanten des Streifens enden und durch Strecken des geschlitzten Streifens unter Anwendung von Druck auf die nicht-geschlitzten Seitenteile, wodurch die Schlitze zu Nuten umgeformt werden.
  27. 27. Verfahren nach den Ansprüchen 21 - 26, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung an einem Kantenflansch o dgl. ein Streifen geliefert wird, dessenBinhüllung auf einer Seite mit einem Paar biegsamer Rippen versehen ist, die sich mit einem gewissen seitlichen Abstand über deren Länge erstrecken und. dadurch, daß die beiden Rippen an der Binhüllung zusammenwirken, wenn der Streifen an den Kantenflansch o.dgl: durch Biegen festgeklemmt wird.
  28. 28. Verfahren nach den Ansprüchen 21 - 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Binhüllung erwärmt wird und die gesamte Aussenfläche der Binhüllung auf einer Seite des Streifens gemustert wird, während- die Einhüllung erwärmt ist und dadurch, daß der Streifen mit der gemusterten Aussenfläche derartig gebogen wird, daß der Streifen einen U-förmigen Querschnitt erhält.
  29. 29. Streifen mit gewöhnlich'U-förmigem Querschnitt, gekennzeichnet durch die vorstehende Beschreibung in Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt werden.
  30. 30. Verfahren zur Herstellung eines Streifens, gekennzeichnet durch die vorstehende Beschreibung in, Zusammenhang mit den Ausführungsbeispielen, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt werden.
DE19621579031 1961-11-13 1962-09-20 Verfahren zur herstellung eines streifnes insbesondere eines zier oder dichtungsstreifens zum einfassen von kanten und festklemmen an kantenflanschen Withdrawn DE1579031B2 (de)

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