[go: up one dir, main page]

DE1578553A1 - Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen

Info

Publication number
DE1578553A1
DE1578553A1 DE19671578553 DE1578553A DE1578553A1 DE 1578553 A1 DE1578553 A1 DE 1578553A1 DE 19671578553 DE19671578553 DE 19671578553 DE 1578553 A DE1578553 A DE 1578553A DE 1578553 A1 DE1578553 A1 DE 1578553A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rail
brake
base body
guide
brake shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671578553
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Juergen Gassner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DORTMUNDER BRUECKENBAU C JUCHO
Original Assignee
DORTMUNDER BRUECKENBAU C JUCHO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DORTMUNDER BRUECKENBAU C JUCHO filed Critical DORTMUNDER BRUECKENBAU C JUCHO
Publication of DE1578553A1 publication Critical patent/DE1578553A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B35/00Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion
    • A62B35/04Safety belts or body harnesses; Similar equipment for limiting displacement of the human body, especially in case of sudden changes of motion incorporating energy absorbing means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/32Safety or protective measures for persons during the construction of buildings
    • E04G21/3261Safety-nets; Safety mattresses; Arrangements on buildings for connecting safety-lines
    • E04G21/3295Guide tracks for safety lines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Anmelderin: Dortmunder Brückenbau 0. H. Jucho
Dortmund, Juchostraße 100 1578553
J 161 26. April 1967
Vorrichtung zur Sicherung Yon_Hochbaukonstrukiionen_ersteigenden_Personen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen, bestehend aus einer Verbindung zwischen der Person und einer an der Hochbaukonstruktion in Steigrichtung verlaufenden Führung, die die Person beim Abrutschen von den Steigelementen zurückhält. ■
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist es, mit verhältnismäßig geringem Aufwand Hochbaukonstruktionen, wie Fassaden von Hochhäusern, Kamine, Maste und dergleichen über an der Hochbaukonstruktion angeordnete Steigelemente, wie Leitern und dergleicheii,ersteigende und an diesen Hochbaukonstruktionen Arbeiten ausführende Personen gegen ein Herabstürzen beim Abrutschen von den Steigelementen durch Unachtsamkeit oder durch Unfall wirksam und schonend zu verhindern.
109830/0265
Es ist "bekannt, insbesondere "beim Ersteigen von Holzmasten mit Hilfe von Steigeisen, die den Holzmasten ersteigende Person durch, einen um den Masten herumgeführten Sicherheitsgurt zu sichern. Dem gleichen Zweck dienen an Fassaden, Kaminen und Gittermasten emporführenden Leitern zugeordnete Bückenschutzkörbe. Diese Sicherheitsvorrichtungen erfüllen ihren Zweck nicht in jedem fall, beispielsweise dann nicht, wenn die die Hochbaukonstruktion ersteigende Person infolge Bewußtlosigkeit von den Steigelementen abrutscht und sich an der Sicherung gegen das durch die bekannten Sicherheitsvorrichtungen allein nicht zu unterbindende Herunterrutschen bzw. Abstürzen selbst nicht mehr aktiv beteiligen kann. Eückenschutzkörbe lasssn sich vielfach aus Platzmangel nicht installieren.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Steigelementen ein sich in Steigrichtung erstreckendes Führungsrohr zuzuordnen, auf dem in Steigrichtung ein mit einem in Eingriff bringbaren Sperrhaken versehenes Schloß bewegbar angeordnet ist, dessen in Eingriffsstellung befindlicher Sperrhaken in am Umfang des Führungsrohres über die Länge in Abständen vorgesehene Sicken einrastet. Die Gewähr, daß diese Sicherung immer anspricht, ist insbesondere bei vereisten Führungen, was bei freiliegenden Führungen in der kalten Jahreszeit häufig der Fall ist, nicht gegeben. Das Abfangen erfolgt schlagartig. Gleitet der Sperrhaken zunächst an einer oder mehreren Sicken vorbei ehe er einrastet, vergrößert sich die Wucht beim Abfangen,, Daraus resultiert unter anderem die Sefahr, daß der Sperrhaken abbricht.
109830/0265
Bei Fördermitteln, wie Auf zu££fcabinen, For der körb en, Seilbahnkabinen und dergleichen ist es grundsätzlich bekannt, eine selbsttätige Festbremsung der Kabinen bzw„ Körbe bei Störungen des Antriebes, insbesondere bei Seilbruch, vorzusehen.
Der Erfindung gemäß wird nunmehr "vorgeschlagen, in Zusammenhang mit der Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen iait Hilfe einer Verbindung zwischen der Person und einer an der Hochbaukonstruktion in Sieigrichtung verlaufenden Führung, die die Person beim Abrutschen von den Steigelementen zurückhält, eine Bestandteil der Verbindung zwischen der Person und Führung bildende, in die Führung eingreifende, bei Entlastung ansprechende Bremse vorzusehen.
Die neuartige Sicherung für Hochbaukonstruktionen ersteigende Personen bietet einen 100$igen Schutz gegen das Herabrutschen bzw. das Herabstürzen auch bei Bewußtlosigkeit der gesicherten Person. Die Bremse vermeidet überdies in wünschenswerter Weise ein schlagartiges Auffangen der gesicherten Person. Dadurch, daß die Bremse in das Innere des Führungsrohrs verlegt ist, wird die Gefahr der Beeinträchtigung der Bremswirkung und damit der Sicherung durch Witterungseinflüsse vermieden.
Die konkrete Ausiüürungsform der Sicherheitsvorrichtung sieht eine sich in einer ein C-Profil aufweisenden Führungsschiene
10983070765 - 4 -
führende Bremse, bestehend aus einem in die Führungsschiene eingreifenden, die abgewinkelten Eandteile der Führungsschiene hintergreifenden Grundkörper, einer zwischen dein Grundkörper und dem Steg der Mhrungsschiene mit Spiel angeordneten, senkrecht zur Längsachse der Führungsschiene beweglichen Bremsbacke und einem im Scheitel drehbeweglich mit dem Grundkörper verbundenen, in der Flucht der Führungsschiene verschwenkbaren Kniehebel vor, an dessen in die Führungsschiene hineinragenden Hebelarm die Bremsbacke angelenkt ist und an dessen freien Hebelarm ein Sicherheitsgurt oder dergleichen anschließbar ist, wobei die Verbindung zwischen dem Grundkörper und dem Kniehebel zweckmäßigerweise oberhalb der Verbindung des Kniehebels mit der Bremsbacke liegt»
Solange, keine den aus der Führungsschiene herausragenden Hebelarm anhebende Kraft wirksam wird, wird die Bremsbacke durch das Moment des Hebelarmes gegen die Führungsschiene gepreßt, und die Bremse ist in der Führungsschiene durch Beibungsschluß festgebremst. Durch Anheben des Hebelarmes und Verschwenken des Kniehebels um den den Kniehebel mit dem Grundkörper verbindenden Bolzen wird die Bremsbacke von der Führungsschiene abgehoben. Die Bremse ist dann gelöst und in der Führungsschiene verschiebbar. Beim Zurückschwenken des Kniehebels,beispielsweise beim Abrutschen der über einen Sicherheitsgurt öder dergleichen mit der Bremse verbundenen Person,geht die Bremse wieder in Bremsstellung über und bremst sich in der Führungssοhiene fest.
109830/0265
Eine die Bremslage der den Bremskörper "bildenden Einzelteile fixierende, zwischen dem Kniehebel und dem Grundkörper angeordnete Zugfeder kann vorgesehen sein.
Um die Yerschiebbarkeit der gelösten Bremse in derFührungssοhiane zu erleichtern, können an dem Grundkörper sich gegen die abgewinkelten Eandteile der Führungsschiene abstützende, drehbeweglich gelagerte Leitrollen vorgesehen sein. Zweckmäßigerweise sind die Leitrollen profiliert und übergreifen den naoh innen abgebogenen Band der Randteile der Führungsschiene. .
Vorgesehen sein kann, daß der Grundkörper auf der dem Steg der Führungsschiene zugekehrten Seite unter Bildung einer Keilfläche hinterschnitten ist, und die eine korrespondierende Keilfläche aufweisende Bremsbacke in den Grundkörper eingreift. Aus dieser Gestaltung resultiert eine zusätzliche Sicherung, die wirksam wird, wenn der den Kniehebel mit der Bremsbacke verbindende Bolzen abscheren sollte. Grundkörper und Bremsbacke laufen dann gegeneinander unter Festbremsung in der Führungsschiene auf.
Einer bevorzugten Ausführungsform der Sicherheitsvorrichtung gemäß sind zusätzlich zu der mit dem Steg der Führungsschiene korrespondierenden Bremsbacke zu beiden Seiten des Grundkörpers in der Flucht der abgewinkölten Randteile der Führungs-
109830/0265
schiene sich in Bremsstellung gegen die abgewinkelten Randteile abstützende Bremsbacken angeordnet, die zweckmäßiger- ' weise gleichfalls senkrecht zur Längsachse der führungsschiene bewegbar gegenüber dem Grundkörper sind, so daß die Leitrollen in Bremsstellung von der Führungsschiene abgehoben werden. Die Beweglichkeit dieser Bremsbacken läßt sich dadurch realisieren, daß die Bremsbacken mit senkrecht zur Längsache der Führungsschiene verlaufenden Schlitzen versehen werden, in denen der Bolzen geführt wird, der den Kniehebel mit der dem Steg der Führungsschiene zugeordneten Bremsbacke verbindeto Eine Zwangsführung der zusätzlichen Bremsbacken kann vorgesehen sein. Diese Zwangsführung erfolgt beispielsweise mittels auf den Grundkörper angeordneter Führungsstifte, die in unter einem spitzen Winkel zu den Schlitzen verlaufende Langlöcher in diesen Bremsbacken eingreifen.
Die Bremsbacken können in an sich bekannter Weise mit Bremsbelägen versehen sein.
Zur Abschirmung von die Bremswirkung beeinträchtigender Feuchtigkeit und Schmutz kann der Zwischenraum zwischen den abgewinkelten fiandteilen der Führungsschiene durch eine gegebenenfalls geteilte,- flexible Deckleiste abgedeckt sein.
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
109830/0265
Figur T: eine an einer Sprosse "befestigte Führungsschiene im Querschnitt,
Figur 2: die Führungsschiene mit darin angeordneter Bremse,
Figur 3: eine teilweise geschnittene Ansicht der Darstellung der in der Führungsschiene angeordneten Bremse in Sichtung des Pfeiles A in Figur 1„
Die Führungsschiene 11 weist ein C-Profil mit dem St'eg 111, den abgewinkelten Bandteilen 112 und dem nach innen abgewinkelten Band 112' auf«, Die Führungsschiene 11 ist mittels Klammern 33 an den Sprossen 32 lösbar (34) angeordnet.
In der Führungsschiene 11 ist die im wesentlichen aus dem G-rundkörper 21 der mit dem Steg 111 der Führungsschiene 11 korrespondierenden Bremsbacke 22, den mit den abgewinkelten Bandteiles 112 der Führungsschiene 11 korrespondierenden Bremsbacke 28 und dem aus der Führungsschiene 11 herausragenden Kniehebel 23 bestehende Bremse angeordnet.
Der aus der Führungsschiene 11 mit seinem Hebelarm 233 herausragende Kniehebel 23 ist im Scheitel 231,bei 24 mit dem G-rundkörper 21 und am in die Führungsschiene 11. hineinragenden Hebelarm 232 bei 26 mit der Bremsbacke 22 verbunden. Der Verbindungsbolzen 26 greift außerdem in in den zu beiden Seiten des Grundkörpers 21 angeordneten Bremsbacken 28 vorgesehene
109830/0265 - 8 -
Langlöcher 281 ein. Zusätzlich sind die Bremsbacken 28 am Grundkörper 21 durch in Langlöcher 282 eingreifende Führungsstifte 212 geführt. .
Dargestellt ist die Bremse in den Figuren 2 und 3 in gelöstem Zustand, was durch eine Verschwenkung des Hebelarms 233 in Sichtung des Pfeiles B in Figur 3 bewirkt wurde. Verschwenkt der Hebelarm 233 in Eiehtung des Pfeiles B1 in Figur 3 werden die Bremsbacken 22 gegen den Steg 111 der Führungsschiene 11 und die Bremsbacken 28 gegen die Bandteile 112 der Führungsschiene 11 geführt, und die Bremse setzt sich in der Führungsschiene 11 fest. Durch die gegen die Eandteile 112 der Führungsschiene 11 geführten Bremsbacken 28 wird das Abheben der an dem Grundkörper 21 angeordneten Leitrollen 27 von der Führungsschiene 11 bzw. von dem nach innen abgewinkelten Rand 112* der Führungsschiene 11 bewirkt.
Die Bremsbacken 22 und 28 sind mit Bremsbelägen 223 bzw. 283 versehen.
Eine zwischen dem Hebelarm 233 des Kniehebels 23 und dem Grund, körper 21 angeordnete Zugfeder 29 unterstützt die an sich bereits durch das Moment des freien Hebelarmes 233 des Kniehebels 23 bewirkte Bremslage der Bestandteil der Bremse bildenden Einzelteile 21, 22 und 28.
109830/0265
Me korrespondierenden Flächen 211 und 221 des* Grundkörpers 21 und der Bremsbacke 22 verlaufen unter Bildung von Keilflächen gegen die Längsachse der Führungsschiene 11 geneigt, so daß sich die Bremse auch dann festsetzt, wenn der den Kniehebel 23 mit der Bremsbacke 22 verbindende Bolzen 26 abscheren sollte.
Die Bremse ist an den Enden der Führungsschiene 11, sei es am Boden, sei es auf Plattformen, in deren Bereich die Führungsschiene 11 unterbrochen 1st bzw. endet, in die Führungsschiene 11 einführbar und daraus entnehmbar.
Bei Bedarf wird über einen Schäkel 13 oder dergleichen Verbindung zwischen dem Sicherheitsgurt und der Bremse hergestellt.
Solange keine, den Hebelarm 233 in Sichtung des Pfeiles B verschwenkende Kraft wirksam wird, befindet sich die Bremse unter dem Einfluß des Momentes des Hebelarmes 233, unterstützt durch die Zugfeder 29, in Bremsstellung·. Durch Verschwenken des Hebelarmes 233, was beispielsweise durch Zurücklehnen des Körpers, gegebenenfalls auch durch Anheben von Hand, bewirkt wird, wird die Bremse gelöst und läuft sodann in Steigrichbung mit. Sobald der Hebelarm 233 in Bichtung des Pfeiles B1 zurückverschwenkt, sei es, daß die solange auf den Hebelarm 233 einwirkende, ihn in Bichtung des Pfeiles B verschwenkende Krafb
10983070265 - 10 -
bewußt aufgehoben wird, sei es, daß beim Abrutschen der gesicherten Person der Hebelarm 233 durch den fallenden Körper heruntergerissen wird, geht die Bremse in Bremsstellung über und setzt sind in der Führungsschiene 11 fest.
Der Zwischenraum 113 zwischen den abgewinkelten Bandteilen 112 der führungsschiene 11 kann zum Schutz des Inneren der Führungs* schiene 11 gegen Witterungseinflüsse durch eine im dargestellten Fall geteilte, flexible Abdeckleiste 36 abgedeckt sein0
ί09830/0?6δ

Claims (12)

  1. Anmelderi'n: Dortmunder Brückenbau G. H0 Jucho Dortmund, Juchostraße 100
    J 181 26. April 1967
    Ansprüche
    \1)JVorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen, bestehend aus einer Verbindung zwischen der Person und einer an der Hochbaukonstruktion in Steigrichtung verlaufenden Führung-, die die Person beim Abrutschen von den Steige1ementeη zurü ckhält, gekennzeichnet durch eine Bestandteil der Verbindung zwischen der Person und der Führung bildende, in die Führung eingreifende, bei Entlastung ansprechende Bremse ο
  2. 2) Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine sich in einer ein C-Profil aufweisenden Führungsschiene (11) führende Bremse, bestehend aus einem in die Führungsschiene (11) eingreifenden, die abgewinkelten Bandteile (112) der Führungsschiene (11) hintergreifenden Grundkörper (21), einer zwischen dem G-rundkörper (21) und dem Steg (112) der Führungsschiene (11) mit Spiel angeordneten, senkrecht zur Längsachse der Führungsschiene (11) beweglichen Bremsbacke (22) und einem im Seheitel (231) drehbeweglich mit dem Grund-
    1098.30/0265'
    körper (21) verbundenen, in der Flucht der Führungsschiene (1.1) versehwenkbaren Kniehebel (23), an dessen in die Führungsschiene (11) hineinragenden Hebelarm (232) die Bremsbacke (22) angelenkt ist, und an dessen freiem Hebelarm (233) ein Sicherheitsgurt oder dergleichen anschließbar ist„
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (24) zwischen dem Grundkörper (21) und dem Kniehebel (23) oberhalb der Verbindung (26) des Kniehebels (23) mit der Bremsbacke (22) liegt.
  4. 4) Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeicl> net, daß an dem Grundkörper (21) sich gegen die abgewinkelten Bandteile (112) der Führungsschiene (11) abstützende Leitrollen (27) vorgesehen sinde
  5. 5) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß.i die profilierte Leitrolle (27) den nach innen abgebogenen Band (112») der Randteile (112). der Führungsschiene (11) übergreift!
  6. 6) Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeich, net, daß der Grundkörper (21) auf der dem Steg (112) der Führungsschiene (11) zugekehrten Seite unter Bildung einer Keilfläche (211) hinterschnitten ist, und die eine korrespondierende Keilfläche (221) aufweisende Bremsbacke (22) in den Grundkörper (21) eingreift.
    109830/0265 - 3 -
    JIi'.'
  7. 7) Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des GrundkrÖpers (21) in der Flucht der abgewinkelten Bandteile (112) der !Führungsschiene (11) sich in Bremsstellung gegen die abgewinkelten Bandteile (112) abstützende Bremsbacken (28) angeordnet sind.
  8. 8) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken(28) mit der Bremsbacke (22) durch den in ein senkrecht zur Längsachse der Führungsschiene (11) verlaufendes Langloch (281) in der Bremsbacke (28) eingreifenden Verbindungsbolzen (26) der Bremsbacke (22) mit dem Kniehebel (23) verbunden sind.
  9. 9) Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8, gekennzeichnet durch eine Zwangsführung der Bremsbacken (28) an dem G-rundkörper (21) in Form von unter einem spitzen Winkel zu dem den Verbindungsbolzen (26) aufnehmenden Langloch (281) verlaufenden Langlöchern (282) in der Bremsbacke (28), in die auf dem Grundkörper (21) angeordnete Führungsstifte (212) eingreifen.
  10. 10) Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsbacken (22, 28) mit Bremsbelägen (223, 283) versehen sind. v ·
    — 4 —
    9830/0765
  11. 11) Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 "bis 1Ö, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Kniehebel (23) und dem Grundkörper (21) angeordnete, die Bremslage der den Bremskörper bildenden Einzelteile (2.1, 22, 28) fixierende Zugfeder (29).
  12. 12) Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum (113) zwischen den abgewinkelten Bandteilen (112) der Führungsschiene (11) durch eine gegebenenfalls geteilte, flexible Deckleiste (36) abgedeckt ist.
    109030/0265
DE19671578553 1967-04-28 1967-04-28 Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen Pending DE1578553A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0052959 1967-04-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1578553A1 true DE1578553A1 (de) 1971-07-22

Family

ID=7054599

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671578553 Pending DE1578553A1 (de) 1967-04-28 1967-04-28 Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1578553A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1162330A3 (de) * 2000-06-09 2003-04-02 Josef Hasler Auffangvorrichtung für fallende Personen oder Gegenstände

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1162330A3 (de) * 2000-06-09 2003-04-02 Josef Hasler Auffangvorrichtung für fallende Personen oder Gegenstände

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1506799A1 (de) Steighilfe
EP3541734B1 (de) Aufzugskabine
DE3734463A1 (de) Rettungsvorrichtung fuer hochhaeuser
DE202013007587U1 (de) Seitenunfallschutz für Arbeiten auf Dächern, insbesondere Flachdächern
DE3728282A1 (de) Absturzsicherungsvorrichtung, insbesondere fuer dacharbeiten
WO2014041184A1 (de) Durchstiegsbelag für ein baugerüst
DE1961757A1 (de) Steigschutzvorrichtung fuer Leitern
DE19638704A1 (de) Zusammenlegbare Leiter
DE19651901C2 (de) Sicherheitsschutzgeländerelement, insbesondere für in verschiedenen Richtungen verlaufende Gerüstbauten
EP2407612B1 (de) Verwendung einer Verwahrungsbox
DE1578553A1 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Hochbaukonstruktionen ersteigenden Personen
DE19601033C2 (de) Rettungsplattform für Dachwohnungen
AT353615B (de) Leiter
EP2983958B1 (de) Notausstiegssystem für ein schienenfahrzeug
DE19704281C2 (de) Absturzsicherung
DE102018129203B4 (de) Sicherungssystem zum Sichern an einem Seil
DE202016004369U1 (de) Einsatzrampe
EP3378821A1 (de) Vorrichtung zum schutz von personen in einem aufzugsschacht vor herunterfallenden objekten
EP1516101B1 (de) Ausziehbare roll- und stopp-leiter
DE29610333U1 (de) Steigvorrichtung
DE29820579U1 (de) Absturzsicherung auf Flachdächern, Plattformen u.dgl.
DE68904564T2 (de) Notleiter fuer fixierung an der aussenseite von gebaeuden.
DE499943C (de) Verlegbare Gleisendverriegelung gegen seillos gewordene Foerderwagen in einfallendenBetrieben, bestehend aus einem an den Schienen angebrachten Kaefig
DE10319174A1 (de) Auffangvorrichtung zur Verwendung an turmartigen Bauwerken
DE202008005175U1 (de) Steigschutzleiter mit Fallschutzeinrichtung und Zugangssperre hierfür