DE1571759B2 - Gaswaescher - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gaswäscher zur Reinigung von Gasen von Verunreinigungen, der
ein zylindrisches Gehäuse mit im wesentlichen horizontaler Längsachse aufweist, unter dem ein Sumpf
zur Aufnahme von Flüssigkeit und ausgewaschenen Verunreinigungen angeordnet ist, wobei das Gehäuse
mit einem im wesentlichen senkrecht gegenüber der Gehäuseachse verlaufenden Tangentialgaseinlaß und
ferner in Verlängerung der Gehäuseachse mit einem Auslaß ausgestattet und durch mit Durchtrittsöffnungen
für das Gas versehenen Prallplatten, die sich in den Sumpf hinein erstrecken, in Kammern unterteilt
ist, und wobei ferner Vorrichtungen zum Einführen einer Reinigungsflüssigkeit vorhanden sind.
Ein derartiger Gaswäscher ist beispielsweise aus der USA.-Patentschrift 3 054 244 bekannt. Dieser
Gaswäscher weist drei Kammern auf, die durch zwei sich bis in den Sumpf hinein erstreckende Prallplatten
voneinander getrennt sind. Da die Anordnung für das hindurchströmende, zu reinigende Gas einen
hohen Widerstand aufweist, ist ein Gebläse erforderlich, das das angesaugte Gas aus der ersten Kammer
über einen die beiden Prallplatten miteinander verbindenden Kanal in die dritte Kammer ansaugt und
an den Auslaß weiterleitet. Die durch diese Anordnung hervorgerufenen Druckverluste sind insbesondere
deshalb störend, weil hierbei die kinetische Energie des einströmenden Gases verlorengeht und sich
Ablagerungen der mit den Gasen vereinigten Verschmutzungen an unerwünschten und schwer zu reinigenden
Stellen des Gaswäschers ergeben. Aus der USA.-Patentschrift 2 608 267 ist ein weiterer Gaswäscher
bekannt, der ebenfalls hohe Druckverluste aufweist. Auch bei dieser Anordnung ist daher ein
Gebläse erforderlich.
Beiden genannten Gaswäschern ist gemeinsam, daß sie aufwendig aufgebaut sind und ein zusätzliches
Gebläse benötigen, um die durch den Aufbau hervorgerufenen Druckverluste auszugleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gaswäscher zu schaffen, der konstruktiv einfach aufgebaut
ist und der äußerst geringe interne Druckverluste aufweist, so daß sich eine besonders gute Reinigungswirkung
ergibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine das Gehäuse in zwei Kammern aufteilende
ebene Prallplatte mit einer sich in einen unterhalb des Gehäuses befindlichen Flüssigkeitsauslaß
erstreckenden Erweiterung vorgesehen ist, die den Flüssigkeitsauslaß in zwei getrennte Kammern unterteilt,
die wiederum über einen Sumpf unterhalb des Endes der Prallplatte und in Abstand von dieser in
Verbindung stehen, und daß eine Öffnung in der Prallplatte von im wesentlichen sichelförmiger Gestalt
vorgesehen ist, die eine Verbindung zwischen den Gehäusekammern, angrenzend an die Gehäusewandung,
jedoch entgegengesetzt zum Flüssigkeitsauslaß, herstellt.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn der untere Teil der zweiten Gehäusekammer benachbart zum Flüssigkeitsauslaß
einen Spalt zum Ablauf der Flüssigkeit längs der Innenwandoberfläche dieser Kammer in
Richtung des Sumpfes aufweist.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Durchmischung des Gases mit der Reinigungsflüssigkeit ist es vorteilhaft,
wenn die Vorrichtung zum Einführen der Reinigungsflüssigkeit aus einem zylindrischen Gehäuse
mit einem axial angeordneten Überlaufwehr besteht und daß ein sich verengender Gaseinlaß dieses Wehr
durchsetzt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Gaswäschers ergibt sich eine Anordnung, die sehr einfach
aufgebaut ist und bei der sich auf Grund der äußerst geringen internen Druckverluste eine besonders
gute Reinigungswirkung ergibt, ohne daß eine zusätzliche Gebläseanordnung vorgesehen werden
muß.
ίο Durch die Anordnung wird erreicht, daß die kinetische
Energie des eintretenden zu reinigenden Gases nur wenig verringert wird, so daß der Gasstrom im
Gehäuse zahlreiche Umläufe ausführen kann, bevor er gereinigt durch die Auslaßöffnung austritt.
Bei derartigen Gaswäschern ist es wichtig, daß die Ansammlung von Staubteilchen in den Zwischenschichten
von nassen und trockenen Flächen verhindert wird. Durch die beschriebene Ausführung der
Vorrichtung zum Einführen der Reinigungsflüssigkeit wird diese in den Gasstrom als kontinuierlicher
Vorhang eingebracht, dessen kontinuierliche Bewegung durch die Schwerkraft unterstützt wird. Die
Reinigungsflüssigkeit überzieht dabei die Innenoberfiächen des Gehäuses und sämtliche anderen Flächen,
an denen eine Staubansammlung stattfinden kann, um schließlich in den Fußteil zu gelangen.
Eine derartige Vorrichtung zum Einführen der Reinigungsflüssigkeit ist beispielsweise aus der deutschen
Auslegeschrift 1157 585 und der britischen
Patentschrift 972 213 bekannt. Bei diesen Anordnungen trifft jedoch der Gasstrom auf die entlang einer
konisch ausgebildeten Oberfläche herunterfließende Reinigungsflüssigkeit, so daß sich keine einwandfreie
Vernebelung und Vermischung des Gasstromes mit der Reinigungsflüssigkeit ergibt.
Bei der beschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Einbringen der Reinigungsflüssigkeit ergibt
sich jedoch durch die Anordnung des sich verengenden Gaseinlasses in einem axial angeordneten Überlaufwehr
eine intensive Vermischung der Gasströmung mit der Reinigungsflüssigkeit, da in diesem Fall
die Reinigungsflüssigkeit in den Gasstrom hineingezogen wird und dabei vernebelt und mit dem Gasstrom
vermischt wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
noch näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht des Gaswäschers der vorliegenden Erfindung,
Fi g. 2 eine Seitenansicht von der Linie 2-2 in
F i g. 1 aus,
Fi g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fi g. 1,
Fi g. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 in Fi g. 1, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie 7-7 in F i g. 2.
In der Zeichnung, in der gleiche Ziffern gleiche Teile bezeichnen, ist F i g. 1 eine Vorderansicht eines
horizontal angeordneten Zentrifugal-Gaswäschers, der im ganzen mit 10 bezeichnet ist.
Der Gaswäscher 10 umfaßt ein im ganzen zylindrisches
Gehäuse 12, dessen Längsachse horizontal angeordnet ist. Das Gehäuse 12 hat eine Stirnwand
14 an dem einen Ende. Die Wand 14 kann, wenn gewünscht, mit einem Beobachtungsfenster 16 versehen
werden. Das Gehäuse hat an seinem anderen Ende eine Wand 18, die in einem radial nach außen gerichteten
Flansch 20 endet.
Das Gehäuse 12 ist mit einem Tangential-Einlaßteil 22 verschen, das der Wand 14 benachbart ist,
S. Fig. 1 und 2. Das obere Ende des Einlaßteils 22
endet in einem nach außen gerichteten Flansch 24. Eine nicht gezeigte, durch die Stellvorrichtung 34 betätigbare
Verengungswand ist angrenzend an das obere Ende des Einlaßteils 22 angebracht. Die dadurch
erreichte Verengung des Ansaugquerschnittes befindet sich so dicht wie möglich am tangentialen
Einlaß in das Gehäuse 12. Es wird damit bezweckt, daß das strömende Mittel an der Verengung die
größte Geschwindigkeit hat. Es hat sich für einen leistungsfähigen Betrieb als wünschenswert erwiesen,
das strömende Mittel unmittelbar nach der Erreichung seiner höchsten Geschwindigkeit in das Gehäuse
12 einzuführen.
Eine im ganzen mit 36 bezeichnete Vorrichtung zur Einführung von Reinigungsflüssigkeit ist durch
Schrauben 38 abnehmbar am Flansch 24 befestigt. Die Vorrichtung 36 enthält eine rechteckige Ummantelung
39, die ein rechteckiges Gehäuse 40 zwischen ihren Enden aufweist. Ein Teil der Ummantelung 39
erstreckt sich nach oben in das Gehäuse 40 hinein, um ein Überlaufwehr 42 zu bilden. Die Reinigungsflüssigkeit
wird mit Hilfe der Leitung 44 in das Gehäuse 40 eingeführt. Ein sich verengender Gaseinlaß
46 ist innerhalb der Ummantelung 39 angebracht und dabei in einer geeigneten Weise gehaltert. Der Gaseinlaß
46 verjüngt sich zum Flansch 24 hin.
Der Raum zwischen dem Gaseinlaß 46 und der Innenfläche der Ummantelung 39 wird mit dem Bezugszeichen
47 bezeichnet. Eine Leitung 48, die den mit Partikeln beladenen Strom zuführt, ist mit einem
Ende am oberen Ende der Ummantelung 39 durch Schrauben 50 befestigt.
Unter Bezugnahme auf die F i g. 1 und 3 ist zu bemerken, daß das Gehäuse 12 mit einem konischen
Fußteil 52 versehen ist, der sich im wesentlichen über die ganze Länge des Gehäuses 12 erstreckt. Eine
ebene Prallplatte 54 ist innerhalb des Gehäuses angrenzend an den Einlaßteil 22 und entsprechend dessen
Weite vorgesehen. Das heißt, der Einlaßteil 22 hat eine Weite, die dem Abstand zwischen der Stirnwand
14 und der Prallplatte 54 entspricht. Die Prallplatte 54 hat eine Erweiterung 55, welche sich, wie es
in den F i g. 1 und 3 deutlicher gezeigt ist, bis in den Fußteil 52 hinein erstreckt.
Die Prallplatte 54 hat eine bogenförmige Kante 56 (F i g. 3) und eine gerade Kante 58, welche in einem
Abstand zur Innenseite des Gehäuses derart angeordnet sind, daß sie eine sichelförmige Öffnung 60
bilden. Die Öffnung 60 schafft eine Verbindung zwischen den auf entgegengesetzten Seiten der Prallplatte
54 liegenden Teilen des Innenraumes des Gehäuses 12.
Wie deutlicher in F i g. 4 gezeigt wird, ist das Gehäuse 12 zwischen der Prallplatte 54 und der Stirnwand
18 mit einer nach innen gebogenen Lippe 64 versehen, um einen Spalt 66 zu bilden. Der Spalt 66
schafft eine Verbindung vom Innenraum des Gehäuses 12, zwischen Prallplatte 54 und Stirnwand 18
einerseits und dem Fußteil 52 andererseits. Der Innenraum des Gehäuses 12 zwischen Prallplatte 54
und Stirnwand 14 ist in direkter Verbindung mit dem Fußteil 52. Folglich ist innerhalb des Gehäuses 12
zwischen Stirnwand 14 und Prallplatte 54 keine bogenförmige Wand, die den Punkten A-B auf dem
Gehäuse 12 in F i g. 4 entspricht.
Gereinigtes Gas kann das Gehäuse 12 durch die Auslaßöffnung 68 verlassen, die einen an die Stirnwand
18 geschraubten Flansch 70 aufweist. Es sei erwähnt, daß die Querschnittsfläche der Auslaßöffnung.
68 wesentlich kleiner ist als die Querschnittsfläche des Gehäuses 12 und daß die Auslaßöffnung 68 konzentrisch
angeordnet ist. Die Auslaßöffnung 68 ist mit einer zylindrischen Trommel 74 verbunden, die an
den Flansch 20 angeschraubt ist. Die Trommel 74 ist mit einer tangential angeordneten Auslaßleitung 76
versehen und kann um 360° verdreht werden, um sie
ίο dem Höhenstandort einer Verbindungsröhre, eines
Absauggebläses oder einer anderen Ausrüstung anzupassen. Das Ausströmen des Gases könnte, wenn
nötig, durch die Öffnung 68 horizontal fortgesetzt werden.
Das Gehäuse 12 kann mit Montagehaltern 78 und 80 versehen werden, um dasselbe in horizontaler
Lage zu halten. Ein Pumpbehälter 81 und eine Pumpe 82 können mit dem Auslaß des Fußteils 52
verbunden sein. Der Auslaß der Pumpe 82 ist als Leitung 44' bezeichnet. Die Leitung 44' kann so ausgebildet
sein, daß sie eine Verbindung mit der Leitung 44 derart herstellt, daß ein geschlossenes System
für die Reinigungsflüssigkeit gebildet wird. Ein geschlossenes System für die Reinigungsflüssigkeit ist
zur Herabsetzung des Verbrauchs von Reinigungsflüssigkeit erwünscht. In einigen Systemen ist es aus
anderen Gründen erwünscht, ein geschlossenes System für die Reinigungsflüssigkeit zu haben, nämlich
bei der Anwendung in der chemischen Industrie, wo die Reinigungsflüssigkeit die Form einer Lösung oder
Suspension haben kann und es erwünscht ist, deren Konzentration auf einem bestimmten Niveau zu
halten.
Die Wirkungsweise des Gaswäschers 10 ist die folgende: Gas mit darin schwebenden Stoffteilchen
tritt durch die Leitung 48 und den Kanal 28 in den Gaswäscher 10 ein. In dem Kanal 28 kommt das Gas
mit den Wänden in Berührung, die mit Reinigungsflüssigkeit benetzt sind. Das heißt, Reinigungsflüssigkeit
wird in das Gehäuse 40 eingeführt, fließt über das Wehr 42 (Fig. 5) und fällt infolge der Schwerkraft
an der Innenfläche des Mantels 39 durch den Zwischenraum 47 hinunter und weiter entlang der
Verengungswand als auch längs der Innenfläche der Wände, die den Einlaßteil 22 bilden. Da das verunreinigte
Gas mit einem sich bewegenden Reinigungsflüssigkeits-Film in Berührung kommt, kann es sich
nicht an den Wänden der Vorrichtung ansammeln. Eine solche Ansammlung würde sich schnell aufbauen
und würde erfordern, daß die Vorrichtung zum Zwecke der Reinigung häufig stillgelegt werden
müßte.
Eine Zerstäubung der Reinigungsflüssigkeit tritt an der Verengung durch die hohe Geschwindigkeit
des Gasstromes ein, die an der Verengung ihr Maximum erreicht. Die größte Zusammenballung der
schwebenden Stoffteilchen in dem Gasstrom und der Reinigungsflüssigkeit tritt in dem Bereich der größten
Gasgeschwindigkeit ein, da ein solcher Bereich auch eine maximale Zerteilung der Reinigungsflüssigkeit
bewirkt. Die Methode der Einbringung der Reinigungsflüssigkeit durch Fließen längs der Wände des
Einlaßteils 22 mit Hilfe der Schwerkraft gewährleistet einen vollständigen Vorhang aus Reinigungsflüssigkeit
an der Verengung und erlaubt dabei den Betrieb des Gaswäschers bei niedrigeren Stufen des Druckabfalls
(12 bis 40 cm Wassersäule) als es bei der vertikalen Bauart möclich ist.
Von der Verengung bewegt sich der Gasstrom, der Anhäufungen von Reinigungsflüssigkeit und schwebenden
Stoffteilchen mit sich führt, mit hoher Geschwindigkeit durch den Einlaßteil 22 in den Teil des
Gehäuses 12 zwischen der Prallplatte 54 und der Stirnwand 14 hinein. Die zusammengeballte Reinigungsflüssigkeit
mit den schwebenden Stoffteilchen wird augenblicklich in Richtung des Pfeils 62 (F i g. 1
und 3) in den Fußteil 52 abfließen. Der Gasstrom und die schwebenden Flüssigkeitsteilchen werden ihren
Weg längs der Innenseite des Gehäuses 12 im Uhrzeigersinn fortsetzen (F i g. 3), bis sie durch die
sichelförmige Öffnung 16 auf die andere Seite der Prallplatte 54 entweichen. Zwischen der Stirnwand
18 und der Prallplatte 54 folgt der Strom weiter dem Umfang des Gehäuses 12 im Uhrzeigersinn, während
er sich zur Auslaßöffnung 68 hin bewegt. Dabei wird sich ein Flüssigkeitsfilm auf der Innenwand des Gehäuses
12 zwischen den Punkten A und B bilden. Dieser Flüssigkeitsfilm wird durch den Spalt 66 in
den Fußteil 52 hinein abfließen.
Das gereinigte Gas wird durch die Auslaßöffnung 68 in die Trommel 74 hinein entweichen und durch
die Auslaßleitung 76 ausströmen. Die Flüssigkeit und die angehäuften Partikel, die sich innerhalb des Fußteils
52 angesammelt haben, können durch die Pumpe 82 über die Leitungen 44' und 44 zurück in das Gehäuse
40 gepumpt werden.
Da bei keiner der Vorrichtungen zur Einführung von Reinigungsflüssigkeit der oben beschriebenen Art
Sprühdosen ; öder Sprühkonstruktionen Anwendung finden, können Reinigungsflüssigkeiten, die verhältnismäßig
hohe Konzentrationen suspendierter Körper enthalten, ohne Verstopfungsschwierigkeiten verwendet
werden.
Der erfindüngsgemäße Zentrifugal-Gaswäscher gibt gereinigte Gase ohne jegliche eingelagerten Flüssigkeiten
ab, und zwar wegen der dabei beteiligten verhältnismäßig hohen Gasgeschwindigkeiten, welche
den eingelagerten Stoffteilchen Zentrifugalkräfte verleihen, die ein Vielfaches der Schwerkraft betragen.
Im Bereich eines Druckabfalls von 12 bis 120 cm Wassersäule sind Gasgeschwindigkeiten von etwa
2500 bis 7500 m/min beteiligt. Abhängig von der Geschwindigkeit und dem Druckabfall kann die Zentrifugalkraft
zwischen 200 und lOOOmal so groß sein wie die Schwerkraft.
Claims (3)
1. Gaswäscher zur Reinigung von Gasen von Verunreinigungen, der ein zylindrisches Gehäuse
mit im wesentlichen horizontaler Längsachse aufweist, unter dem ein Sumpf zur Aufnahme von
Flüssigkeit und ausgewaschenen Verunreinigungen angeordnet ist, wobei das Gehäuse mit einem
im wesentlichen senkrecht gegenüber der Gehäuseachse verlaufenden Tangential-Gaseinlaß
und ferner in Verlängerungen der Gehäuseachse mit einem Auslaß ausgestattet und durch mit
Durchtrittsöffnungen für das Gas versehenen Prallplatten, die sich in den Sumpf hinein erstrecken,
in Kammern unterteilt ist und wobei ferner Vorrichtungen zum Einführen einer Reinigungsflüssigkeit
vorhanden sind, gekennzeichnet durch eine das Gehäuse (12) in zwei Kammern aufteilende ebene Prallplatte (54)
mit einer in einen sich unterhalb des Gehäuses befindlichen Flüssigkeitsauslaß (52) erstreckenden
Erweiterung (55), die den Flüssigkeitsauslaß (52) in zwei getrennte Kammern unterteilt, die
wiederum über einen Sumpf (81) unterhalb des Endes der Prallplatte und in Abstand von dieser
in Verbindung stehen, und durch eine Öffnung (60) in der Prallplatte von im wesentlichen sichelförmiger
Gestalt, die eine Verbindung zwischen den Gehäusekammern, angrenzend an die Gehäusewandung,
jedoch entgegengesetzt zum Flüssigkeitsauslaß, herstellt.
2. Gaswäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der zweiten
Gehäusekammer (12), benachbart zum Flüssigkeitsauslaß (52), einen Spalt zum Ablauf der
Flüssigkeit längs der Innenwandoberfläche dieser Kammer in Richtung des Sumpfes (81) aufweist.
3. Gaswäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Einführen
der Reinigungsflüssigkeit aus einem zylindrischen Gehäuse (40) mit einem axial angeordneten Überlaufwehr
(42) besteht und daß ein sich verengender Gaseinlaß (46) dieses Wehr durchsetzt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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