DE157072C - - Google Patents
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- DE157072C DE157072C DENDAT157072D DE157072DA DE157072C DE 157072 C DE157072 C DE 157072C DE NDAT157072 D DENDAT157072 D DE NDAT157072D DE 157072D A DE157072D A DE 157072DA DE 157072 C DE157072 C DE 157072C
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- Germany
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G2/00—Vegetative propagation
- A01G2/30—Grafting
- A01G2/35—Cutting; Inserting
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Developmental Biology & Embryology (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Werkzeug zum Ausschneiden von Kerben an
Baum- oder Aststümpfen für einzusetzende, gaisfußförmig zugeschnittene Edelreiser.
Das Werkzeug soll das große Übung erfordernde und teure Ausschneiden mit der Hand entbehrlich machen.
Das Werkzeug soll das große Übung erfordernde und teure Ausschneiden mit der Hand entbehrlich machen.
Es sind verschiedene, für Pfropfzwecke bestimmte Werkzeuge bekannt, z. B. das Pfropfmesser
der Patentschrift 14969 für den sogenannten Zungenschnitt. Mit diesem den Wildling
oben in zwei abstehende Teile spaltenden, für Baumveredelung überhaupt nicht dienlichen
Werkzeug können jedoch Kerben für Gaisfußschnittveredelung nicht ausgeschnitten werden. Ebensowenig ist hierfür die Zuschneidvorrichtung
für Pfropfzwecke der Patentschrift 124191 geeignet, denn die beiden
keilförmig gegeneinander gestellten Messer dieser Vorrichtung schneiden quer unten wie
oben gleich tief in den Wildling ein, wobei es noch eines weiteren, senkrecht von oben
herab wirkenden und mittels besonderen Hebels zu bewegenden Messers bedarf, um den
durch ersterwähnte Messer angeschnittenen Teil von dem Wildling zu trennen. Auch
die Vorrichtung der amerikanischen Patentschrift 690865 für die sogenannte Kopulationsveredelung,
schräge Verbindung des
Wildlings mit einem gleich starken Edelreise, ist für den Zweck des vorliegenden
Werkzeugs nicht brauchbar.
Das vorliegende neue Werkzeug dient dagegen dem mechanischen Ausschneiden der
Kerben an Wildlingen zum Einsetzen gaisfußförmig zugeschnittener Edelreiser in einem
einzigen Schnitt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt das Werkzeug bei geschlossenem Messer von der Seite,
Fig. 2 das Werkzeug ebenso in Oberansieht.
Fig. 3 bis 6 zeigen das Messer d in verschiedenen Schnitten,
Fig. 7 und 8 einen Bock/, in welchem die Drehachse des Handhebels h gelagert ist, in
zwei Schnitten.
Fig. 9 zeigt eine Verbindungsschraube,
Fig. 10 einen Schraubenschlüssel zur Lösung der Schraubenverbindungen,
Fig. 11 das Werkzeug bei offenem Messer d, auf einen Wildling w aufgesetzt,
Fig. 12 einen Wildling w mit eingeschnittener
Kerbe zum Einsetzen des gaisfußförmig zugeschnittenen Edelreises,
Fig. 13 ein zu Fig. 12 zugeschnittenes
Edelreis,.
Fig. 14 die Oberansicht eines losen Führungsrahmens bee mit Messer d,
Fig. 15 das Werkzeug mit zangenartig untereinander verbundenen Handhaben a1 hl,
zum Einschneiden der Kerbe auf den Wildling w aufgesetzt.
Mit dem Handgriff α ist ein Führungsrahmen bc für ein einzusetzendes, in dieser
Führung hin- und herbewegliches, winkelschneidiges Messer d verbunden. Der Führungsrahmen
b c ist am Handgriff α zu einerq hinten vortretenden, nach innen der
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Claims (1)
- Winkelschneide des Messers d entsprechenden Ansatz e ausgebildet. Mit diesem Ansatz wird das Werkzeug, nachdem das Messer d durch Hochheben des Griffes /; zurückgezogen ist, auf den Stumpf des zu veredelnden Astes oder Baumes aufgesetzt. Der Ansatz sichert dann, in Verbindung mit dem nach hinten gerichteten Fuße η des Führungsrahmens b c, die schräge Schnittwirkung desίο Messers d und dient ferner dazu, die gewünschte Tiefe der Kerbe genau abzumessen. Sobald man nun, nachdem der Ansatz e auf den Wildling aufgesetzt ist, den Handgriff h nach unten dreht, schneidet das bis dahin vor der Rinde des Wildlings ruhende Messer d die gewünschte Kerbe nach dem Ansatz e hin in einem einzigen Schnitt glatt aus, und zwar so, daß die Kerbe unten scharf ansetzt und nach oben, seitwärts und innen sich gleichmäßig erweitert. Das herausgeschnittene Stück hat also die Gestalt einer dreiseitigen Pyramide. Am Handgriff h sind seitlich die Schienen 2 und k angeordnet. Diese sind gelenkig mit den Zugstangen / und m verbunden; an letztere ist das Messer d angelenkt. Der Handgriff h ist als ζλνεί-armiger Hebel ausgebildet, dessen Drehpunkt in dem mit b c verbundenen Bocke f liegt. Zur Ermöglichung der Herausnahme des Messers d ist der obere Teil der einen Führungsleiste b durch Verschraubung löslich angeordnet.Wie sich aus vorstehendem ergibt,, besteht das Neue und Eigentümliche des beschriebenen Werkzeugs aus dem mit entsprechender Handhabe α verbundenen offenen Führungsrahmen b c mit hinten vortretendem Ansatz e zum Aufsetzen auf den Wildling und dem in dem Führungsrahmen b c hin- und herbeweglichen, mit einer weiteren Handhabe h verbundenen winkelschneidigen Messer d, dessen schräge Schnittwirkung durch den Ansatz e in Verbindung mit dem nach hinten gerichteten Fuße η des Führungsrahmens b c gesichert wird.Das Werkzeug kann auch in Gestalt einer Zange, hergestellt werden. Eine derartige Ausführungsart zeigt Fig. 15, welche das Werkzeug mit offenem Messer d, auf einen Wildling gesetzt, darstellt. In diesem Falle ist der Führungsrahmen been fest oder löslich mit dem einen Zangengriff α1, das winkelschneidige Messer d mit dem anderen Zangengriff Z?1 verbunden, so daß der Bock/, die Schienen i und k und die Zugstangen / und m in Wegfall kommen. · .Pate nt-A ν SPRU c η :Werkzeug zum Ausschneiden von Kerben in Baum- oder Aststümpfen für einzusetzende, gaisfußförmig zugeschnittene Edelreiser, gekennzeichnet durch einen mit einer Handhabe (α) versehenen, zur Führung eines Messers mit winkelförmiger Schneide dienenden offenen Rahmen (b c), welcher mit einem Ansatz (e) am einen Ende als Widerlager für das Messer (d) und einem Anschlag (n) am anderen Ende zur Herstellung des schrägen Schnittes ausgerüstet ist, zum Zweck, Kerben von gewünschter Tiefe für gaisfußförmig zugeschnittene Reiser herzustellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE157072C true DE157072C (de) |
Family
ID=423378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT157072D Active DE157072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE157072C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992006584A1 (de) * | 1990-10-12 | 1992-04-30 | Fa. Proglas | Veredelungsvorrichtung zum geissfussveredeln |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1992006584A1 (de) * | 1990-10-12 | 1992-04-30 | Fa. Proglas | Veredelungsvorrichtung zum geissfussveredeln |
| US5444938A (en) * | 1990-10-12 | 1995-08-29 | Proglas Handelsgesellschaft M.B.H. & Co. Kg | Device for Vee-grafting |
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