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DE1566592B1 - Narkosemittelverdunster - Google Patents

Narkosemittelverdunster

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Publication number
DE1566592B1
DE1566592B1 DE1967D0054163 DED0054163A DE1566592B1 DE 1566592 B1 DE1566592 B1 DE 1566592B1 DE 1967D0054163 DE1967D0054163 DE 1967D0054163 DE D0054163 A DED0054163 A DE D0054163A DE 1566592 B1 DE1566592 B1 DE 1566592B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anesthetic
bottle
vaporizer according
anesthetic vaporizer
filler neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967D0054163
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DE1967D0054163 priority Critical patent/DE1566592B1/de
Priority to DE1968D0055002 priority patent/DE1616191B1/de
Publication of DE1566592B1 publication Critical patent/DE1566592B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/14Preparation of respiratory gases or vapours by mixing different fluids, one of them being in a liquid phase
    • A61M16/18Vaporising devices for anaesthetic preparations
    • A61M16/183Filling systems

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Es sind Narkosemittelverdunster bekannt, die einmal auf ihrer Oberseite mit einem Einfüllstutzen und zum andern an ihrer Unterseite mit einem Ablaßventil versehen sind. Der Einfüllstutzen ist mit einer Verschlußschraube versehen, die zum Einfüllen abgenommen werden muß. Nach Gebrauch wird der Narkosemittelverdunster durch Öffnen des Ablaßventils entleert. Weiter sind auch Narkosemittelverdunster bekannt, bei denen der Behälter ohne Einfüllstutzen und Ablaßventil ausgerüstet ist. Die Behälter werden vor und nach dem Gebrauch zum Füllen bzw. Entleeren auseinandergenommen. Die bekannten Verdunster sind weiterhin so ausgebildet, daß sie jeweils nur für ein bestimmtes Narkosemittel bzw. für eine bestmimte Narkosemittelgruppe verwendet werden können. Das bedeutet, daß sie nur für dieses Narkosemittel bzw. für diese Narkosemittelgruppe die gewünschte Narkosemittelkonzentration im Gasgemisch ergeben. Alle die bekannten Geräte haben jedoch den Nachteil, daß die Verdunster auch unbeabsichtigt mit unterschiedlichen Narkotika gefüllt werden können, ohne daß dies für die Bedienungsperson irgendwie erkennbar wird. Es kann beispielsweise ein für Äther bestimmter Narkosemiftelverdunster der bekannten Bauform mit Halothan oder einem anderen Narkosemittel gefüllt werden, wobei jedoch der Verdunster selbst auf die Verwendung eines anderen Narkosemittels nicht eingestellt ist. Dies kann zu Vergiftungen des Patienten führen.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und einen Narkosemittelverdunster zu schaffen, bei dem das Einfüllen eines für den Narkosemittelverdunster nicht geeigneten Narkosemittels verhindert ist. Die Erfindung geht dabei davon aus, daß die Narkosemittel in Flaschen vorrätig gehalten werden, die für jedes Narkosemittel bzw. jede Narkosemittelgruppe mit einem gesonderten Anschlußstutzen versehen sind.
  • Die Erfindung betrifft einen Narkosemittelverdunster mit einem Einfüllstutzen. Die Erfindung besteht darin, daß der am -tiefsten Punkt des Narkosemittelverdunsters angeschlossene Einfüllstutzen mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren oder einem flexiblen Verbindungsstück für einen zum lösbaren Befestigen einer bestimmten, das Narkosemittel enthaltenden Flasche passenden Flaschenanschlußstutzen versehen ist.
  • Durch die Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß die Narkosemittelverdunster nur aus den Flaschen und unter Verwendung der Flaschen des zugehörigen Narkosemittels gefüllt werden können.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und sind an Hand der in den Zeichnungen schmatisch dargestellten Ausführungsformen erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 einen Narkosemittelverdunster in Seitenansicht mit einem angesetzten, im Schnitt dargestellten Stutzen, F i g. 2 eine Seitenansicht in Richtung des Pfeils P nach F i g. 1 bei in der Ebene A-B geschnittenem Anschlußstutzen, Fig. 3 einen Schnitt durch ein Aufsatzstück für eine Aufbewahrungsflasche des Narkotikums, Fig. 4 einen Schnitt durch das obere Ende einer fest mit einem Füllverschluß versehenen Aufbewahrungsfiasche für Narkotika, Fig. 5 eine Seitenansicht eines Narkosemittelver- dunsters nach einer anderen Bauform mit geschnittenem Anschlußstutzen, F i g. 6 das Verbindungsstück zum Anschluß der das Narkotikum enthaltenden Flasche für den Ansatz in dem Behälter nach F i g. 4, Fig. 7 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • In dem Narkosemittelverdunster 1 ist der horizontal liegende Einfüllstutzen 2 so angebracht, daß dessen Bohrung 3 unterhalb der nicht dargestellten Bodenfläche oder in deren Höhe mündet, so daß über die Bohrung 3 der Narkosemittelverdunster entleert werden kann. Die Bohrung 3 endet in einer senkrechten Querbohrung 4, die in eine Ringnut 5 mündet. Im übrigen ist der Einfüllstutzen 2 mit einem Einzug 6 versehen, über den das Verbindungsstück 7 mit einer entsprechenden Bohrung 8 geschoben wird. Das Verbindungsstück7 ist damit schwenkbar gelagert und wird durch die Schraubkappe 9 gehalten, die das Widerlager einer Schraubenfeder 10 bildet, die gegen das Verbindungsstück drückt. Das Verbindungsstück ist über zwei Rundschnurdichtungen 11 gegenüber dem Stutzen 2 abgedichtet.
  • In der dargestellten oberen Schwenklage steht die Bohrung 4 mit der Bohrung 12 in Verbindung, die in dem Ventilsitz 13 endet. Ihr liegt die Dichtscheibe 14 an. Gegen diese Scheibe legt sich ein Schließbolzen 15, der von der Feder 16 belastet wird. Das Widerlager der Feder 16 wird durch einen Schraubverschluß 17 gebildet. Von dem Raum 18, in dem sich der Schließbolzen 15 bewegt, geht seitlich eine Bohrung 19 nach unten, die eine Dichtfläche 20 und ein Schraubgewinde 21 besitzt.
  • Das schwenkbare Verbindungsstück 7 ist mit einer Nase 7 a, die in eine entsprechende Aussparung auf der Oberseite des Einfüllstutzens 2 einrastet, versehen, wodurch das Verbindungstück 7 in der dargestellten Stellung gehalten wird. Am Einfüllstutzen 2 können noch weitere Arretierungsmittel vorgesehen sein, um das Verbindungsstück 7 auch in anderer Schwenklage zu arretieren.
  • Die F i g. 3 zeigt den Hals 22 einer Narkosemittelflasche, die mit einem Gewinde 23 versehen ist. Auf dieses Gewinde wird die Kappe 24 aufgeschraubt, wobei diese mit Hilfe einer Dichtung 25 in aufgeschraubten Zustand abgedichtet wird. Die Kappe 24 trägt einmal einen Stutzen 26 mit einem Gewinde 27, das mit dem Gewinde 21 genau entspricht. Der Stutzen 26 ist mit einer Verlängerung 28 versehen, wobei diese und der Stutzen 26 durch eine Bohrung 29 durchsetzt ist, von der am Ende der Verlängerung 28 seitliche Bohrungen 30 ausgehen. Die Verlängerung 28 bzw. der Stutzen 26 tragen eine Abdichtung 31. Des weiteren ist die Kappe 24 mit einer in das Innere der Flasche führenden Bohrung 32 versehen, die in einem Rohrstück 33 endet. Das Rohr 33 endet in einer Düse 34.
  • Die das Narkotikum enthaltende Flasche kann aber auch nach dem Füllen mit der dargestellten Verschlußkappe 24 in anderer Weise als mit Schraubverbindung verbunden sein. So kann z. B. die Schraubkappe 24 durch einen Preßsitz in den Flaschenhals eingedrückt sein. In diesem Fall wird die mit Narkotikum gefüllte Flasche mitsamt der Kappe 24 und den daran befestigten Bauteilen, die zum später beschriebenen Füllvorgang dienen, in den Handel gebracht. Eine solche Ausführungsform zeigt die F i g. 4, bei der die Kappe 24 a in den Flaschenhals 22 eingedrückt ist. Die Kappe trägt die gleichen Bauteile wie in der F i g. 3 und ist im übrigen durch amine Verschlußkappe 35 verschlossen, die einmal mit einem Gewinde 36 versehen ist, die in dem Flaschengewinde 37 eingreift. Die Verschlußkappe ist so ausgebildet, daß sie im aufgesetzten Zustand die Flasche dicht verschließt.
  • Zum Füllen des Narkosemittelbehälters 1 wird die in Fig. 3 bzw. 4 dargestellte Flasche mit dem Gewinde 27 in das Gewinde 21 eingeschraubt, wobei die Verlängerung 28 mit ihrem vorderen Ende gegen den Schließbolzen 15 drückt und diesen von der Dichtscheibe 14 abhebt. Wenn die Flasche weiter eingeschraubt wird, wird eine flüssigkeitsdichte Verbindung geschaffen. Nunmehr wird die Flasche und das Verbindungsstück 7 in Richtung des Pfeils P2 verschwenkt, bis das Verbindungsstück 7 die in gestrichelter Linienführung dargestellte Stellung 7 b einnimmt, wobei die Flasche die in gestrichelter Linienführung 40 dargestellte Lage einnimmt. Die Bohrung 12 nimmt die in gestrichelter Linienführung dargestellte Lage 12 a ein. Weitere Einzelheiten sind nicht gezeichnet, um die Zeichnung nicht zu verwirren.
  • Nunmehr fließt das Narkotikum durch die Bohrungen 29 und 30 und die Bohrungen 12 und 3 in den Narkosemittelverdunster 1, während Luft von außen über die Bohrung 32 und die Düse 34 in die Flasche nachströmt. Die Düse 34 ist dabei so klein bemessen, daß mit Sicherheit aus dieser Düse Luft nachströmt und nicht andererseits Flüssigkeit austritt. Der Narkosemittelverdunster 1 ist in der Bereitschaftstellung nicht gasdicht abgeschlossen, so daß die Flüssigkeit überströmt. Das sichere Überströmen kann im übrigen durch entsprechende Bemessung der Länge der Verlängerung 28 und der Länge des Rohrstücks 33 gewährleistet werden.
  • Der Narkosemittelverdunster 1 trägt wie üblich ein Schaufenster 41, in dem die Flüssigkeitsstandardmarken Maximum42 und Minimum43 angebracht sind. Der Narkosemittelverdunster 1 wird bis zur zulässigen Marke gefüllt. Nunmehr wird das Verbindungsstück 7 wiederum in die in ausgezogener Linienführung dargestellte Ausgangslage zurückgeschwenkt. Wenn zu viel Narkosemittel eingefüllt war, läuft dieses in die Narkosemittelfläche zurück, bis das obere Füllniveau 42 erreicht ist, das in Höhe des Ventilsitzes liegt. Ein weiteres Rückströmen des Narkosemittels findet nicht statt. Nunmehr kann die Flasche herausgeschraubt werden, wobei sich das Ventil 15, 14, 13 schließt.
  • Soweit der Narkosemittelverdunster 1 nicht mit Überdrucksystem, sondern im »draw over«-System betrieben wird, kann die Flasche während des Narkosebetriebs angeschraubt bleiben.
  • Zum Entleeren des Narkosemittelverdunsters 1 wird die Flasche wiederum an das Verbindungsstück 7 angeschraubt und dieses mitsamt der Flasche nunmehr in die in gestrichelter Linienführung dargestellte Lage 7 c geschwenkt. Die Bohrung 12 nimmt dabei die in gestrichelter Linienführung dargestellte Lage 12 c ein. Da das Ventil 15, 14, 13 geöffnet ist, fließt nunmehr das Narkosemittel nach unten durch die Bohrung 4 in die Flasche ab bis der Narkosemittelverdunster 1 völlig leer ist.
  • Das Rohrstück 33 mitsamt der Düse 34 der Narkosemittelflasche bildet im übrigen eine Sicherung gegen Üb erfüllen der Narkosemittelflasche.
  • Bei der Ausführungsform der F i g. 5 und 6 ist der Einfüllstutzen 44 nach unten gerichtet am Boden des Narkosemittelverdunsters 1 angebracht. In dem Einfüllstutzen ist ein Ventil sitz 45 befestigt, der von einem Ventilstößel 46 durchsetzt ist. Dieser trägt an seinem oberen Ende das Kegelventil 47. Der Ventilstößel 46 ist an einem Ringkolben 48 befestigt, der durch Rundschnurdichtung 49 gegen die innere Wand 50 des Einfüllstutzens 44 abgedichtet ist. Der Kolben 48 und der Ventilsitz 45 sind die Widerlager einer Druckfeder 51, die das Ventil 47, 45 normalerweise in Schließstellung hält.
  • Am unteren Ende des Einfüllstutzens 44 ist ein Gewinde 52 angebracht, das mit dem Gewinde 53 des Anschlußbauteils 54 einer flexiblen Verbindungsleitung 55 übereinstimmt. Der Anschlußbauteil 54 und das Gewinde 53 tragen in einer Durchbohrung eine Anschlußtülle 56, deren vorderes Ende mit einem Kragen 57 versehen ist. An dem anderen Ende 58 der Anschlußtülle 56 ist der Verbindungsschlauch 55 befestigt. Beim Einschrauben der Anschlußtülle 56 legt sich deren Kragen 57 dicht gegen den Ringkolben 48 und schiebt dieses schließlich vor sich her, wobei das Ventil 47, 45 geöffnet wird.
  • Am anderen Ende der flexiblen Verbindungsleistung 55 ist der Anschlußnippel 59 der Schraubkappe 60 befestigt, die mit ihrem Gewinde 61 auf das Gewinde der nicht dargestellten Narkosemittelflasche aufgeschraubt wird. Zur Entlüftung dient ein Entlüftungsrohr 62, zur Abdichtung eine Ringdichtung 63. Nach Anschließen der Narkosemittelfiasche am Gewinde 61 wird in der oben beschriebenen Weise die Anschlußtülle 56 an den Einfüllstutzen 44 angeschlossen, wobei sich das Ventil 47, 45 öffnet. Nunmehr kann durch entsprechendes Hochhalten der Narkosemittelflasche der Narkosemittelverdunster 1 bis zur Marke 42 gefüllt werden.
  • An dem Einfüllstutzen 44 ist unterhalb des Ventilsitzes 45 ein Steigrohr 64 angeordnet, das oberhalb der Marke 42 in einem nach unten gerichteten Krümmer endet. Nach dem beschriebenen Füllen des Narkosemittelverdunsters 1 wird bis zur Marke 42 der Anschlußbauteil 54 mitsamt dem Gewinde 53 zurückgeschraubt, so daß der Ringkolben 48 unter dem Druck der Feder 51 nach unten gedrückt wird, wobei er dichtend gegen den Kragen57 der Anschlußtülle 56 gedrückt bleibt, so daß Narkosemittel nicht nach unten austreten kann. Der Kragen 57 kann im übrigen auch so ausgebildet sein, daß er kolbenartig und dichtend an der Innenwand 50 des Einfüllstutzens 44 anliegt, um mit Sicherheit ein Auslaufen von Narkosemittel zu vermeiden.
  • Wenn nunmehr die Flasche nach unten geschwenkt wird, tritt Luft über das Steigrohr 64 nach, so daß das unterhalb dem Ventilsitz 45 befindliche Narkosemittel in die Narkosemittelflasche zurücklaufen kann bis die Verbindungsleitung 55 völlig entleert ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung gemäß F i g. 7 kann das flexible Verbindungsstück 55 unter Zwischenschaltung eines nicht dargestellten Mehrwegehahns 65 an den Einfüllstutzen 44 fest angeschlossen sein, wobei dieser nicht mit einem Ventil 45, 47 ausgerüstet ist. Der Mehrwegehahn ist so ausgebildet, daß er in einer ersten Stellung die Verbindung zwischen dem flexiblen Verbindungsstück 55 und dem Innern des Narkosemittelverdunsters 1 freigibt, während er in einer zweiten Stellung die Verbindung abschließt und in einer dritten Stellung die Verbindung zwischen dem flexiblen Verbindungsstück 55 und dem Stückrohr 64 freigibt. Zum Füllen des Narkosemittelverdunsters 1 wird der Mehrwegehahn in die erste Stellung gebracht und die Vorratsflasche so hoch gehalten, bis der Narkosemittelverdunster bis zur Marke 42 gefüllt ist. Dann wird der Mehrwegehahn in die zweite Stellung gebracht. Nunmehr kann die Narkose durchgeführt werden. Zum Entleeren wird der Mehrwegehahn in die dritte Stellung gebracht und die Narkosemittelflasche nach unten abgesenkt, so daß das Narkosemittel restlos in diese zurückfließt.
  • Auch in diesem Fall kann der Narkosemittelverdunster 1 jeweils nur mit dem zugehörigen Narkotikum gefüllt werden, dessen Narkosemittelflasche mit einem Gewinde versehen ist, das dem Gewinde 61 entspricht.
  • Auch bei der Bauform nach Fig. 1 bis 3 kann der Narkosemittelverdunster 1 nur mit einem Narkotikum gefüllt werden, dessen Aufbewahrungsflasche mit einem Gewinde versehen ist, das dem Gewinde 21 entspricht.

Claims (18)

  1. Patentansprüche: 1. Narkosemittelverdunster mit einem Einfüllstutzen, dadurch gekennzeichnet, daß der am tiefsten Punkt des Narkosemittelverdunsters (1) angeschlossene Einfüllstutzen (2, 44) mit einem um eine horizontale Achse schwenkbaren oder einem flexiblen Verbindungsstück (7, 55) für einen zum lösbaren Befestigen einer bestimmten, das Narkosemittel enthaltenden Flasche passenden Flaschenanschlußstutzen (19, 20, 21, 60) versehen ist.
  2. 2. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verbindungsstück (7) bzw. in dem Einfüllstutzen (44) ein Ventil (13, 14, 15, 45, 47) angeordnet ist, das bei eingesetzter, das Narkosemittel enthaltender Flasche bzw. bei eingeführtem flexiblem Verbindungsstück (55) geöffnet ist.
  3. 3. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Ventilbauteil (15, 47) des Ventils unter der Wirkung einer Schließfeder (16, 51) steht.
  4. 4. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Narkosemittelflasche bzw. deren Verschluß (24, 24a) mit einer in der Anschlußstellung der Flasche den beweglichen Ventilbauteil (15) von seinem Ventilsitz (13, 14) abhebenden Verlängerung (28) versehen ist.
  5. 5. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 tis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Verbindungsstück (7) bei seiner nach oben geschwenkten Stellung mit einer seitlich nach unten gerichteten Bohrung (19) und Dichtfläche (20) sowie Gewinde (21) für die das Narkosemittel enthaltende Flasche versehen ist, wobei die tiefste Stelle zwischen der Bohrung (12) des senkrecht stehenden Verbindungsstücks (7) und der seitlichen Bohrung (19) in Höhe des maximalen Füllniveaus (42) des Narkosemittelbehälters (1) steht.
  6. 6. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das unter Federdruck (16) stehende Absperrventil (13, 14, 15) am Ende der Bohrung (12) angeordnet ist.
  7. 7. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (12) das Verbindungsstück (7) durchsetzt und durch ein das Widerlager (17) des unter Federdruck (16) stehenden Absperrventils (13, 14, 15) bildenden Anschlußbauteil abgeschlossen ist.
  8. 8. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Narkosemittel-Flaschenverschluß (24) mit einem in das Flascheninnere ragenden Entlüftungsrohr (33) versehen ist.
  9. 9. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsrohr (33) durch eine Düse (34) abgeschlossen ist.
  10. 10. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Narkosemittel-Flaschenverschluß fest mit der Narkosemittelflasche verbunden ist (F i g. 4).
  11. 11. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Verbindungsstück (7) mit Rasten zur Arretierung in unterschiedlichen Schwenkstellungen versehen ist.
  12. 12. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Ventilbauteil (47) mit einem im Einfüllstutzen (44) verschiebbaren und gegen diesen abdichtenden als Anschlag dienenden Ringkolben (48) versehen ist.
  13. 13. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkolben (48) durch eine O-Dichtung (49) gegen die Innenwandung (50) des Einfüllstutzens (44) abgedichtetist.
  14. 14. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Verbindungsstück (55) mit einer Anschlußtülle (56) zum Anschluß an den Einfüllstutzen (44) versehen ist, deren Enden abdichtend dem Ringkolben (48) des beweglichen Ventilbauteils (47) anliegt.
  15. 15. Narkosemittelverdunster nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußtülle (56) mit einem abdichtend der Wandung (50) des Einfüllstutzens (44) anliegenden Kragen (57) versehen ist.
  16. 16. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Verbindungsstück (55) an einen eine Entlüftungsleitung (62) tragenden Anschlußbauteil (60) für die Narkosemittelflasche anschließbar ist.
  17. 17. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Einfüllstutzen (44) unterhalb des Ventilsitzes (45) ein Stückrohr (64) angeschlossen ist, das oberhalb der maximalen Füllhöhe (42) mündet.
  18. 18. Narkosemittelverdunster nach einem der Ansprüche 1, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Verbindungsstück (55) unter Zwischenschaltung eines Mehrwegehalms (65) an den Einfüllstutzen (44) angeschlossen ist und daß der Mehrwegehahn (65) in der ersten Stellung die Verbindung zum flexiblen Verbindungsstück (55) und mit dem Innern des Narkosemittelverdunsters (1) freigibt, in der zweiten Stellung diese Verbindung abschließt und in der dritten Stellung die Verbindung zwischen dem flexiblen Verbindungsstück (55) und dem Entlüftungsrohr (64) freigibt.
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