DE1566110A1 - Gewebeschonende Klemmzange - Google Patents
Gewebeschonende KlemmzangeInfo
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/28—Surgical forceps
- A61B17/2812—Surgical forceps with a single pivotal connection
- A61B17/282—Jaws
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Description
- Beschreibung zu Gewebeschonende Klemmzange.
- Klemmzangen in den verschiedensten Ausführungen und für die versciiiedensten Zwecke zum Unterbinden des Blutstromes bei Operationen sind in der Chirurgie schon lange bekannt. Ein Querschnitt durch das Maul einer solchen Klemmzange gibt jedoch Aufschluß über deren bisher nicht berücksichtigte ungünstige Klemmwirkung. Die Klemmfläche wurde bisher von zwei parallelen mehr oder weniger breiten Blechen gebildet, in die ineinander greifende Zähne zur Erhöhung der Klemmwirkung eingearbeitet sind. Die breiten und oft sehr langen gegeneinander zu drückenden Klemmflächen erforderten außerdem einen unverhältnismäßig hohen Kraftaufwand für den damit ArbeitendenO Es zeigte sich nun, daß bei diesen Klemmen die Hauptwirkung am Rande der Klemmfläche auftritt Dies hatte den Nachteil, daß der Übergang vom nicht geklemmten Teil zur Klemmstelle sehr plötzlich kam: Die ungeklemte Blutbahn und gleich daneben die scharfe Klemmung.
- Dieser plötzliche Übergang ergab aber im Gevrebe eine übergroße Spannung, wobei das Gewebe oft zusätzlich verletzt wurde, was weitere Blutungen verursachte und dadurch die Heilung verzögerte. Diese scharfe und plötzliche Klemmung wirkte sich somit auf die nachfolgende Heilung zus@tzlich men@ oder weniger immer ungünstig aus. rIier greift die vorliegende Erfindung ein, indem sie sich zur Aufgabe gestellt nat, die Klemmwirkung vom ungeklemmten Teil bis zur Klemmstelle behutsamer und allmählicher auszufahren und dabei gleichzeitig die Klemmwirkung zu erhöhen, ohne das Gewebe zu beschädigen.
- Zu diesem Zwecke wurde erfindungsgemäß der Querschnitt des Maules grundlegend geändert und zwar in der Porm, daß die sich berührenden Maulflächen im Quersc@nitt nicht -mehr parallel-flächig zueinander ausgeführt sind, sondern, daß sie ähnlich zweier aufeinander gestellten Kreise nur in der Mitte eine Punktberührung haben.
- Die beiaen einander gegenüber stehenden nach außen gewöloten Flächen werden ineinandergreifend gezahnt, je nach Breite des Maules mit 1 x 2 Zähnen oder mit Mehrfachzähnen; sie können aber auch auf beliebige Art gerieft sein.
- Bei Klemmzangen mit Mehrfachzähnen wurde noch ein weiterer Vorteil darin. gefunden, daß die praktisch nicht mehr im Eingriff stehenden seitlichen Zähne. das auf die Klemmfläche zukommende bezw. von ihr abgehende Gewebe äußerst zweckmäßig abstützen, so daß es sich nicht mehr verschienben kann. Die Mlemmung erfolgt damit also genau an der zweckmäßigen Stelle.
- Bei den vielen praktisch durchgeführten Versuchen 7lat sich gezeigt, daß die Klemmwirkung eine ganz andere und eine wesentlich günstigere geworden ist. Da die Klemmen nunmehr elastischer ausgeführt werden können, kommt uies dem Arzt in der @andhabung sehr entgehen, weil sie sich dadurch mit geringerem Kraftaufwand und besser schliessen lassen. Die zu klemmende Blutbahn wird bei der erfindungsgemäßen Klem@zange von den beiden gewölbt gegeneinander stehenden Maulteilen allmählich von dem ungeklemmten Querschnitt bis zur Klemmstelle gestreckt bezw. gedennt und dann nur in der Mit--e des Maules vol@kommen zusammenge@resst.
- Die Wirkung bei dieser erfindungsgemäßen neuen Klemmtechnik ist nun folgende: Das endgultige Zusammenklemmen des Gewebes erfolgt im Zuge des sich allmählich verengenaen Querschnittes des Gewebes nur in der Mitte des Klemmenprofiles, hier aber sehr kräftig.
- Das auf der an@eren Seite des Kaules @erausragende Teil des Gewebes geht ebenfalls allmählich wieder auf den ursprünglichen Querschnitt @urück. Durch aieses allmählicne Verankern ies Gewebequerschnittes wird die Dennung des Gewebes nicht überf@rdert. Es gibt dadurch keine zusätz@ichen Verletzungen an der Klemmstelle und keine senarfen einschneidende Klemmkanten mehr.
- Die weichen abgerundeten Eindrücke an den Klemmstellen Dilden sich so nach der auf ehobenen Klemmung sehr rasch und narbenfrei zurück, Das Klemmen nach der vorliegenden Erfindung ist damit durch uiese allmähliche Querschnittsveränderung folgerichtig sehr günstig. Die in der Längsrichtung des K@ules üblichen @uer-, Schrägouer Kreuzriefungen, die das Verrutschen des Gewebes t;eim Klemmvorgang verhindern, weruen von der Erfindung in soweit berührt, als sie im Sinne der Erfindung durch die Wölbung des Querschnittes ebenfalls nur in der Mitte des Maules klemmen.
- Auf der Zeichnung sind zvlei Ausführungsbeispiele der Erfindung aargestellt, dabei zeigen Figur 1 den Querschnitt durch ein Maul einer Gefäßklemme mit 1 x 2 : @nen; Figur 2 den Querschnitt durch das Maul einer Gefäßklemme mit Mehrfachzähnen.
- 1: den Figuren ist uer Verleuf des geklemmten Gewebes @richpunktiert ein@ezeichnet. Die Querschnitte sind au@erdem stark vergrößert dargestellt.
- @t 1 ist dsa einzahnige Mauloterteil bezeichnet, welones in das mit 2 bezeichnete zweizannige taulunterteil eingreift. 3 und 4 zeigen die Querschnitte von zwei einander gegenüber stehenden und ineinander greifenden mehrzahnigen Maulteilen. Bei 5 sind die außen am Querschnitt der Maulteile starken Abrundungen mit ihrer besonders gewebeschonenden Aufgabe gut sichtbar.
- Patentansprüche:
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Gewebeschonende Klemmzange dadurch gekennzeichnet, daß beide Maulteile an der Klemmfläche einen nach außen gewölbten Querschnitt haben.
- 2o Gewebeschonende Klemmzange nach Anspruch 1 d ad u r c h Õ e k e n n z e i c ii n e t , daß die Querschnitte au9 der gegenseitigen Berührungsfläche ineinandergreifend gezahnt, längs-, quer- oder kreuzgerieft sind.
- 3. Gewebeschonende Klemmzange nach Anspruch 1 und 2 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Kanten an der Maulfläche nach außen sehr stark abgerundet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0057624 | 1967-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1566110A1 true DE1566110A1 (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=7278688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671566110 Pending DE1566110A1 (de) | 1967-10-12 | 1967-10-12 | Gewebeschonende Klemmzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1566110A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3013836A1 (de) * | 1980-04-10 | 1981-10-15 | Dieter von Dipl.-Ing. 8000 München Zeppelin | Hysterektomie-klemme |
| DE3019116A1 (de) * | 1980-05-20 | 1981-12-03 | Aesculap-Werke Ag Vormals Jetter & Scheerer, 7200 Tuttlingen | Ligaturklammer |
| WO2004017837A3 (en) * | 2002-08-22 | 2004-07-08 | Sdgi Holdings Inc | System for stabilizing a portion of the spine |
-
1967
- 1967-10-12 DE DE19671566110 patent/DE1566110A1/de active Pending
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3013836A1 (de) * | 1980-04-10 | 1981-10-15 | Dieter von Dipl.-Ing. 8000 München Zeppelin | Hysterektomie-klemme |
| DE3019116A1 (de) * | 1980-05-20 | 1981-12-03 | Aesculap-Werke Ag Vormals Jetter & Scheerer, 7200 Tuttlingen | Ligaturklammer |
| WO2004017837A3 (en) * | 2002-08-22 | 2004-07-08 | Sdgi Holdings Inc | System for stabilizing a portion of the spine |
| US7862597B2 (en) | 2002-08-22 | 2011-01-04 | Warsaw Orthopedic, Inc. | System for stabilizing a portion of the spine |
| US8523920B2 (en) | 2002-08-22 | 2013-09-03 | Warsaw Orthopedic, Inc. | System for stabilizing a portion of the spine |
| US9180020B2 (en) | 2002-08-22 | 2015-11-10 | Warsaw Orthopedic, Inc. | System for stabilizing a portion of the spine |
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