DE1565065B1 - Verfahren zum Plasmaschweissen von dünnwandigen Metallteilen - Google Patents
Verfahren zum Plasmaschweissen von dünnwandigen MetallteilenInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schmelz- Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Er-
schweißen von dünnwandigen Metallteilen mit einem findung an Hand der Zeichnung beschrieben. In der
übertragenen Lichtbogen-Plasmastrahl, der außer- Zeichnung zeigt
halb der ihn einschnürenden Düse von einem anderen F i g. 1 ein Diagramm, bei welchem die Spannung
Gas umhüllt ist. 5 als Funktion der Stromstärke eines freien elektrischen
Beim Schweißen von Blechen ist es bekannt, daß Lichtbogens für einen Elektrodenabstand von 2 mm
mit abnehmender Blechdicke auch der Schweißstrom in Argon aufgetragen ist,
herabgesetzt werden muß. Beim Schweißen sehr F i g. 2 einen Axialschnitt eines Schweißbrenners
dünner Bleche unter 0,5 mm, z, B. 0,05 mm, würde zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verman
dabei auf Ströme zwischen 0,1 und 0,5 A korn- ίο fahrens,
men. In diesem Bereich ist der frei brennende Wolf- F i g. 3 in größerem Maßstab als Teilschnitt den
ram-Inertgaslichtbogen jedoch nicht mehr stabil. Unterteil des Schweißbrenners nach F i g. 2.
Dieses Versagen läßt sich vielleicht damit erklären, Dem Fachmann ist es geläufig, daß der Lichtbogen
daß im Strom-Spannungs-Diagramm die Lichtbogen- bei schwachen Strömen zum Schweißen untauglich
kennlinie im Bereich zu niederen Strömen hin sehr 15 ist, da bei diesem Bedingungen der Verwendungssteil
zu höheren Spannungen hin ansteigt und mit der bereich der Bogenkennlinie einer Zone unstabilen
in diesem Bereich ebenfalls sehr steil ansteigenden Betriebs entspricht, wie in F i g. 1 durch den schraf-Kennlinie
üblicher Stromquellen nur schleifende fierten Teil A gezeigt. Nach dem erfindungsgemäßen
Schnitte, also keinen eng definierten Arbeitspunkt Verfahren wird es jedoch möglich, den verengten
ergibt. 20 Lichtbogen bei seinem Austritt aus der Düse zum
Es bestand damit ganz allgemein die Aufgabe, Werkstück hin zu stabilisieren, und zwar für alle
einen Schwachstrom-Lichtbogen für Schweißzwecke niedrigen Stromstärken, die zum Schweißen dünner
geeignet zu machen. Daß Schweißströme der genann- Metallbleche geeignet sind und auch bei sehr dünnen
ten geringen Größenordnung eine große Bedeutung Blechen von etwa 0,01 bis 0,1 mm Dicke. Durch das
haben, spiegelt sich in der alten Tendenz wider, an 25 erfindungsgemäße Verfahren wird die Spannungs-Gewicht
zu sparen, also geringe Wanddicken zu ver- Stromcharakteristik des verengten Lichtbogens so verwenden.
Darüber hinaus gestatten viele neue Pro- ändert, daß der unstabile Teil A in die unmittelbare
bleme in Technik und Wissenschaft nur noch den Nähe der Ordinatenach.se gebracht wird, so daß man
Einsatz von dünnwandigen Bauteilen, häufig sogar sogar bei Schweißströmen von einigen 100 mA immer
aus metallurgisch sehr empfindlichem Werkstoff. Es 30 noch mehr oder weniger im horizontalen Bereich der
hat sich herausgestellt, daß sich der Mangel an einem Kurve arbeiten kann, auf jeden Fall jedoch im leicht
verläßlichen und einfachen Schwachstrom-Licht- ansteigenden Teil der Kurve und somit unter stabilen
bogenschweißverfahren oft hemmend auf die Ver- Arbeitsbedingungen.
wirklichung von Forschungs- und Produktionsprojek- Der Schweißbrenner nach F i g. 2 wird von einer
ten ausgewirkt hat. 35 Gleichstromquelle gespeist. Die Elektrode 1 ist mit
Man wußte auch bereits, daß man die Richtungs- dem negativen Potential und das zu schweißende
Stabilität eines Gaslichtbogens durch Einschnürung Arbeitsstück 3 ist mit dem positiven Potential vererheblich
verbessern konnte. Dieses Verfahren wurde bunden. Der eine Düse bildende Kopf 2 steht auf
jedoch allein in Richtung zum Schweißen dicker einem dazwischenliegenden Potential. Ein Hilfslicht-Werkstücke
mit großer Geschwindigkeit entwickelt, 40 bogen oder »Pilotlichtbogen« tritt zwischen der Elekd.
h. in Richtung auf hohe Ströme und hohe Leistung. trode 1 und dem Kopf 2 auf. Ein Schweißlichtbogen
Wenn man jedoch den Strom beim Schweißen mittels oder »verengter Lichtbogen« verläuft zwischen der
verengten Lichtbogens unter dem meist erforder- Elektrode 1 und dem Arbeitsstück 3 durch den Kalichen
Schutz eines inerten Gases auf Werte herab- nal 4 des Kopfes 2.
minderte, die für das Schweißen sehr dünner Metall- 45 Der verengte oder eingeschnürte Schweißlichtbleche,
etwa in dem Bereich von 0,01 bis 0,1 mm, bogen wird dem Pilotlichtbogen überlagert, der also
erforderlich sind, dann stellte man fest, daß der Licht- eine Unterstützungsrolle, vor allem für die sehr
bogen sich am Düsenende stark verbreiterte und schwachen Ströme von z.B. 0,8A spielt. Andererunstabil
wurde. Er verhielt sich wie eine Flamme seits bleibt der Pilotlichtbogen bestehen, wenn der
und war zum Schweißen nicht brauchbar. Diese hem- 5° Schweißer den Schweißliehtbogen auseinanderzieht,
mende Auswirkung ist offenbar durch die Ionisation um ihn zu unterbrechen. Der Schweißer kann dann
der an den Lichtbogen angrenzenden Schutzgas- den Kopf 2 dem Arbeitsstück nähern, um automatisch
schichten zu erklären, so daß der leitfähige Strahl- wieder den Hauptlichtbogen zu ziehen, oder den
querschnitt sich verbreitert. Es wurde jedoch gefun- Stromkreis des Schweißbogens unterbrechen, wonach
den, daß es durch die Auswahl einer besonderen 55 ein Wiederzünden des Schweißbogens vorgenommen
Schutzgas-Zusammensetzung möglich ist, den ver- werden muß.
engten Lichtbogen bei seinem Austritt aus der Düse Die Vorionisierung des Schutzgases der Elektrode
zum Werkstück hin auch im Bereich sehr niedriger und des Kopfes (seltenes Gas Gl wie Argon) durch
Ströme zu stabilisieren, so daß er zum Schweißen die HF-Entladung hat die Zündung des Pilotlichtsehr
dünner Metallbleche geeignet ist. 60 bogens zur Folge. Dieser Bogen wird gegen das
Die Erfindung besteht demgemäß darin, daß die Äußere des Kopfes geblasen und bildet eine sichtäußere
Hülle des Plasmastrahles aus einem Gas oder bare Flamme mit Beleuchtungswirkung. Die Bedie-Gasgemisch
gebildet wird, das ein höheres Ioni- nungsperson sieht daher die Schweißzone durch die
sationspotential besitzt als das innere Inertgas und/ Leuchtkraft, die vom Kopf herrührt, erhellt, was sich
oder das wenigstens teilweise dissoziierbar ist, und 65 bei der Ausführung von Präzisionsarbeit als sehr
daß der elektrische Schweißstrom auf einen Bereich bequem erweist.
zwischen wenigen Ampere und Bruchteilen eines Es ist interessant zu bemerken, daß die Anfangs-
Ampere beschränkt wird. HF-Entladung auch in dem Fall stattfindet, wenn die
3 4
Elektrode, vor allem an ihrem Ende, teilweise stark des Schutzgases G 2 um den Lichtbogen herum
verschmutzt ist, da eine radiale Zündung dann auf beim Austritt aus dem Kanal 4 bis zum Arbeits-
einem anderen Niveau stattfindet, welche die Vor- stück 3 hinleitet,
ionisation des Gases zur Folge hat.
Die feuerfeste Elektrode ist in Fig. 2 durch den 5 Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Form des Unter-Teil
1 dargestellt. Ihr Durchmesser d ist viel kleiner teils des Kopfes 2 so gewählt, daß die Berührung des
als der innere Durchmesser D des Kopfes 2. Das Ver- Gases G 2 mit im wesentlichen der ganzen Oberhältnis
D: d muß sorgfältig gewählt werden. Nach den fläche des Teils des Lichtbogens 32 außerhalb des
Versuchen muß das Verhältnis D : d zwischen 3 und 4 Kopfes 2 gewährleistet ist.
liegen, der optimale Wert D : d ist 3,6. io Die Zündung mittels HF-Entladung erfolgt radial
Andererseits wird durch die Möglichkeit des auf der ganzen freien Länge (ab 21) der Elektrode 1
Schweißers, nach dem Schweißen nur den Pilotlicht- zwischen dieser und dem Kopf 2; deshalb ist die Vorbogen
in Betrieb zu halten, vermieden, daß für jede ionisierung des Gases G1, das ins Innere des Kopfes
erneute Schweißung die Zündung mittels HF vor- strömt, gesichert, so daß der Pilotlichtbogen leicht
genommen werden muß, was für die Elektrode immer 15 zündet.
schädlich ist. Daraus ergibt sich eine merkliche Ver- Der Kopf 2 selbst weist eine Verengungsmündung
längerung der Lebensdauer der Elektrode. mit einem Durchmesser D1 und einer Länge auf, die
Das Schutzgas Gl fließt ab, sobald die Vorrichtung je nach der auszuführenden Arbeit genau bestimmt
an Spannung gelegt wird. Dann ist die Zündung eines sind. Durch diese Mündung muß der Schweißlicht-Pilotlichtbogens
mittels HF möglich. Ein zweites 20 bogen gezwungenermaßen hindurchgehen, um zwi-Schutzgas
G 2 des Schweißbades ist am Werkstück 3 sehen der Elektrode und dem Schweißstück brennen
vorgesehen. Dieses zweite Gas (oder das Gasgemisch) zu können. Eine Einengung ist somit auf dem Weg des
kommt in Berührung mit im wesentlichen der ganzen Lichtbogens durch die Luft vorgesehen. Genauer
Oberfläche des Luftpfades des Lichtbogens, d. h. in gesagt, handelt es sich um ein Diaphragma, das zudem
Bereich des Bogens außerhalb der Düse am 25 gleich mechanisch, infolge des Durchmessers und der
Kopf 2. Länge, und thermisch, wegen der durch Wasserküh-
Die Form dieser vom Kanal 4 durchsetzten Düse lung des Kopfhalters erzwungenen Wärmeableitung,
am Kopf 2 und des Mantels 22 sowie der schräg ver- wirkt. Am Ende dieser Verengung weist der Lichtlaufende Durchlaß 23, aus dem das Gas G 2 zum bogen sehr klare Konturen auf, die durch die geome-Lichtbogen
hin ausströmt, sind, wie aus Fig. 3 ent- 30 irische Form des Diaphragmas bestimmt sind; er ist
nommen werden kann, so gewählt und angeordnet, sehr richtungsstabil geworden,
daß die Berührung dieses Gases mit im wesentlichen Das Verhältnis D: D wird zwisewen 5,0 und 2,9,
der ganzen Oberfläche des Luftpfades des Licht- vorzugsweise 4, gewählt.
bogens 32 erfolgt. Dieser Teil des Lichtbogens bleibt Die sich aus dieser Verengung ergebenen physika-
daher verengt, auch wenn mit kleinen Schweißstrom- 35 lischen Wirkungen sind bekannt und finden bei dem
stärken gearbeitet wird. Verfahren nach der Erfindung eine nützliche An-
Das Schutzgas G 2 wird im gleichen Zeitpunkt zu- wendung, wodurch das Grundproblem beim Schwei-
geschaltet wie die Umschaltung des Pilotlichtbogens ßen sehr dünner Bleche gelöst wird, nämlich ein
zum Schweißlichtbogen. stabiler Schweißbogen bei sehr kleinen Stromstärken.
Der in Fig. 2 dargestellte Schweißbrenner ist für 40 Durch diese Wirkungen kann der Schweißer das
das erfindungsgemäße Verfahren so entworfen, daß Schweißbad führen, das sich augenblicklich sehr
er den gewünschten verengten Lichtbogen mit er- genau bildet, und zwar selbst in den schwierigsten
wünschter Stabilität, Energieübertragung, Steuerbar- Fällen bei zu verbindenden Stücken mit komplexen
keit und wirksamem Schutz des Werkstückes liefert, geometrischen Formen. Bei allen Verschiebungen des
so daß sehr regelmäßige Schweißnähte frei von Oxy- 45 Schweißbrenners behält der Lichtbogen seine Rich-
dation herstellbar sind. tung in der Achse des Diaphragmas bei. Die für das
Der Schweißbrenner nach F i g. 2 weist ferner noch Diaphragma zu verwendenden Dimensionen variieren
folgende Teile auf: je nach dem zu verschweißenden Material (Schmelz-
Einen Körper aus beispielsweise warmhärtbarem Pu,nkt)._und di* Dicke der Bleche· P™eh/n ^ de*
Isoliermaterial 15, in welchem die Wasser- 5° Schweißstrom je nach der zu verrichtenden Arbeit
kanälen, die Gaskanäle Gl, G2 und die elek- einzustellen,
irischen Leiter enden· Das Schweißschutzgas G 2 muß wegen dem Prm-
zip der Lichtbogenverengung sehr sorgfältig gewählt
einen isolierenden Mantel 16 zum Halten der werden. Das Schutzgas Gl wird auf einen sehr hohen
Elektrode, die in den Körper eingeschoben und 55 Ionisationsgrad gebracht. Es ist daher notwendig zu
mit einer wasserdichten Dichtung 17 ver- vermeiden, daß das Gas G1 bei Berührung das Gas
sehen ist; q 2 ionisiert, was zu einem unwirksamen Lichtbogen
einen Klemmteil 18 mit seinem Träger 19, um führte, der seine Stabilität verlöre. Es ist daher sehr
die Elektrode 1 in der richtigen Lage zu halten; wichtig, ein Schutzgas G 2 oder ein Gasgemisch zu
einen leitenden Kopfträger 20, an dessen Ende 6o verwenden, das die durch das Gas 1 gebildete Plasmaein
keramischer Zentrierteil 21 befestigt ist und ^1 Praktisch nicht ionisieren kann. Zu diesem
der einen Kühlwasserkanal des abschraubbaren Zwecke so11 das Schutzgas Gl oder das Gasgemisch
Kopfes 2 enthält· vorzugsweise ganz oder mindestens teilweise disso-
" ' ziierbar sein. Unter Beachtung dieser Forderung sind
den abschraubbaren leitenden Kopf 2, der auf g5 auch verschiedene Kombinationen von Gasen Gl
dem Träger 20 befestigt ist; und G 2 möglich.
einen undurchsichtigen oder durchsichtigen Das Gas Gl oder ein Gemisch solcher Gase sei
Mantel aus Isoliermaterial 22, der den Strom beispielsweise ein seltenes Gas wie Argon oder ein
Gemisch von seltenen Gasen, wie Helium und Argon,
wenn möglich mit Spuren von Wasserstoff. Die Wahl von G 2 hängt von der Art des zu behandelnden
Metalls ab; dissoziierbare Gase wie Stickstoff, Wasserstoff und Mischungen davon, CO2 sowie
Gemische von seltenen Gasen mit dissoziierbaren Gasen können verwendet werden, wie z. B. Argon
und Wasserstoff. Die Gegenwart eines dissoziierbaren Gases in der von Gas Gl erzeugten Schutzathmosphäre
verhindert praktisch deren Ionisation. An Stelle eines dissoziierbaren Gases kann man auch für
G 2 ein seltenes Gas, wie Helium, verwenden, das ein höheres Ionisationspotential als jenes des Gases oder
Gasgemisches Gl aufweist; ein solches Gas würde auch praktisch durch das Plasma des Lichtbogens
nicht ionisierbar sein.
Es können Bleche verschiedener Zusammensetzung (nichtrostender Stahl, eisenhaltige oder nichteisenhaltige
Metalle sowie ihre Legierungen) mit sehr kleinen Dicken in der Größenordnung von 0,06 mm aa
und darunter stirnseitig oder mit Überlappung miteinander verbunden werden. Die verschweißten
Bleche können unterschiedliche Dicken aufweisen. Die Schweißnähte sind sehr regelmäßig und frei von
jeder Oxydationsspur. Das erfindungsgemäße Verfahren kann auch zur Punktschweißung von Blechen
geringer Dicke dienen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Schmelzschweißen von dünnwandigen Metallteilen mit einem übertragenen Lichtbogen-Plasmastrahl, der außerhalb der ihn einschnürenden Düse von einem anderen Gas umhüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Hülle des Plasmastrahles aus einem Gas oder Gasgemisch gebildet wird, das ein höheres Ionisationspotential besitzt als das innere Inertgaa und/oder das. wenigstens teilweise dissoziierbar ist und daß der elektrische Schweißstrom auf einen Bereich zwischen wenigen Ampere und Bruchteilen eines Ampere beschränkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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