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DE1565060A1 - Anordnung zum Mehrverfahrenbetrieb regelbarer Schweissgleichrichtes - Google Patents

Anordnung zum Mehrverfahrenbetrieb regelbarer Schweissgleichrichtes

Info

Publication number
DE1565060A1
DE1565060A1 DE19651565060 DE1565060A DE1565060A1 DE 1565060 A1 DE1565060 A1 DE 1565060A1 DE 19651565060 DE19651565060 DE 19651565060 DE 1565060 A DE1565060 A DE 1565060A DE 1565060 A1 DE1565060 A1 DE 1565060A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
phase
welding
parallel
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651565060
Other languages
English (en)
Inventor
Kohaut Dipl-Ing Johannes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Publication of DE1565060A1 publication Critical patent/DE1565060A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1006Power supply
    • B23K9/1012Power supply characterised by parts of the process

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Anordnung zum Mehrverfahrenbetrieb regelbarer Schweißgleichrichter Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Mehrverfahrenbetrieb, insbesondere Drei- oder Vierverfahrenbetrieb, eines mindestens aus einem Netztransformator in Stufenschaltung, einem Gleichrichtersatz und einer Glättungsdxossel bestehenden, vorzugsweise über eine drehstromseitige Anschnittsteuerung mit antiparallel geschalteten Gleichrichtern, regelbaren Schweißgleichrichters.
  • Es sind bereits Schweißumformer bekannt, die sowohl für die Hand- als auch die Sprühlichtbogen-Schweißung gut geeignet sind. Für den Kurzlichtbogenbetrieb hingegen sind derartige Schweißumformer wegen ihrer zu hohen inneren Induktivität nicht oder nur schlecht geeignet.
  • Ferner sind Schweißgleichrichter mit stromsteuernden Transduktoren bekannt geworden, die ebenfalls für den Iiandschweißbetrieb gut geeignet sind, die sich aber nur mit hohem Aufwand zum Sprühlichtbogenbetrieb ertüchtigen lassen. Für den Kurzlichtbogenbetrieb sind diese Schweißgleichrichter wegen der zu hohen Restinduktivität der für die volle Spannung ausgelegten Transduktordrosseln überhaupt nicht verwendbar.
  • Ähnlich liegen die Verhältnisse bei den bekannten Schweißgleichrichtern mit spannungssteuernden Transduktoren. Diese sind zwar für den Hand- und Sprühlichtbogenbetrieb brauchbar, aber aus dem oben angeführten Grund für den Kurzlichtbogenbetrieb nicht geeignet.
  • Weiterhin sind Schweißgleichrichter mit umschaltbaren Transduktor - Stellgliedern - im Handschweißbetrieb stromsteuernd, im Sprühlichtbogenbetrieb spannungssteuernd - bekannt geworden. Für den Kurzlichtbogenbetrieb sind diese Schweißgleichrichter wegen der zu hohen Restinduktivität ebenfalls nicht geeignet. Schließlich sind noch Schweißgleichrichter mit festen Kennlinien und einer Umschaltmöglichkeit der 1_e erlauf- bzw. Lastspannung in Stufen sowie mit festen oder umschaltbaren Begrenzungsdrosseln bekännt geworden. Derartige Schweißgleichrichter eignen sich je nach Auslegung entweder besser für den Kurzlichtbogen - oder den Sprühlichtbogenbetrieb, wegen der fehlenden Strombegrenzung sind sie aber für den Handschweinbetrieb unbrauchbar.
  • Außer der nur beschränkten Eignung der bisher bekannten Schweinstromquellen für mehrere Schweißverfahren, weisen diese Schweißgleichrichter auch bei dem Verfahren, für das sie am besten geeignet sind, eine Reihe von Nachteilen auf. So besitzen beiz spielsweise die im Handschweißbetrieb,arbeitenden Stromquellen nur bei Teilströmen eine spannungsabhängige KonstanGstromkennlinie. Für größere Ströme wird die Neigung der Stromspannungs-Kennlinie immer geringer, wodurch der Dauerku^zscrlu?strom den Betriebsstrom nicht unerheblich übersteigt. @:ndererse#.;t.s sind die für den Handschwei9betrieb geeigneten Stromquellen bei Strömen, die nur etwa 10 bis 20 % der Nennstromstärke betragen, oft unbrauchbar, weil die wiederkehrende Spannung bei einer Kurzschlu3-Tropfübergang oder nach dem Loschen des l_ichttbcgens infolge der "Plaswirkung" nur zögernd ansteigt.
  • Aufgabe der vorliegenden 'Erfindung ist es, eine Scrweingleichrichteranordnung zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist und die die universelle Verwendbarkeit einer einzigen Stromquelle sowohl für den Hand-, den sprüh- und den Kurzlichtbogenbetrieb ermöglichen soll. Ferner soll die gleiche Schweißstromquelle nach einem einfachen Umschaltvorgang der Sekundärwicklungen des Netz- oder Gleichrichtertransformators auch für die Speisung von Plasmabrennern für das Schweißen, Schneiden und Besprühen geeignet sein.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch die kombinierte Anwendung folgender Merkmale erreicht: a) Die Spannung des Netztransformators ist für den Übergang vom Hand-, Sprühlichtbogen- oder Plasmabrennerbetrieb in den Kurzlichtbogenbetrieb mittels eines Umschalters um den Faktor 1:2 veränierbar.
  • b) Mindestens je ein Zweig pro Phase des Drehstromstellers ist mit steuerbaren Ventilen, vorzugsweise Thyristoren, bestückt.
  • c) Der ileichrichtertransformator ist sekundärseitig aus zwei gleichen, in Reihe oder parallelschaltbaren Teilwicklungen je Phase aufgebaut..
  • d) Die Glättungsdrossel besteht ebenfalls aus zwei gleichen in Reihe oder parallelschaltbaren Teilwicklungen.
  • Eine derartige Schweißgleichrichteranordnung ermöglicht den universellen Einsatz einer einzigen Schweißstromquelle für die er-' wähnten vier verschiedenen Bearbeitungsverfahren trotz deren recht verschiedenartigen physikalischen und technologischen Erfordernissers. So wird beispielsweise der Übergang vom Hand-oder Sprühlichtbogenbetrieb (Netztransformator an 22!O Y, .Sekundärwicklungen des Gleichrichtertransformators parallelgeschaltet ) zum Kurzlichtbogenbetrieb durch Umschalten des Netztransformators auf 110 V mit einem einzigen Schaltvorgang ermöglicht. Andererseits ist der Übergang vom Hand- oder Sprühlichtbogenbetrieb in den Plasmabrennerbetrieb durch Reihenschaltung der Sekundärwicklungen des Gleichrichtertranbformators und gleichzeitige Reihenschaltung der Teilwicklungen der Glättungsdrossel erreichbar.
  • Für der. Handschweißbetrieb bei-im Vergleich zur Nennstromstärke niedrigen Stromstärken ist es vorteilhaft, daß zur Glättungsdrossel eine zusätzliche Drossel in Reihe geschaltet ist. Die Zusatzdrossel besitzt günstigerweise etwa den dreifachen Induktivitätswert wie die Glättungsdrossel. Weiterhin. ist bei einer Schweißgleichrichteranordnung ohne Verwendung einer Drehstromstellersehaltung vorteilhaft, daß der Netztransformator sowohl primär- als auch sekundärseitig aus zwei gleichen in. Reihe oder parallelschaltbaren Wicklungen besteht und der hetz- , tranaformator eine mit Thyristoren bestückte Gleichrichterschaltung, vorzugsweise eine Drehstrombrüekenschaltung, seist. Schließlich ist es zur Kontrolle der richtigen Phasenfolge des an dem Netztransformator angeschlossenen Drehstromstelle; s vorteilhaft, daß parallel zu den Eingangsklemmen des N etztrans-. formators ein hüftermotor als Drehfeldanzeiger geschaltet ist und auf ein Luftkläppenrelais einwirkt, dessen Kontakt6 an eine Stromversorgungseinrichtung und deh Impulalöscheingang ' des Gitterateuersstzes angeechlosser.. sind. ' Weitere Einzelheiten und Vorteile d.er Erfindung werderx an Ausführungebeispelen anhand der Zeichnung näher erläutert. Figur ;1 zeigt im Diagramm den Anwendungsbereich der Schweißgleichrichteranordnung gemäß der Erfindung. , Figur 2 zeigt eine Schweißgleichrichteranordnung mit einem Netztransformator in Stufenschaltung und einen Gleichrichtersatz in Drehstrombrückenschaltung.
  • Figur 3 zeigt eine Schweißgleichrichteranordnung mit einem Netztransformator in Sparschaltung, einem Drehstromsteller,.einem Gleichrichtertransformator sowie einem Gleichrichtersatz ebenfalls in Drehstrombrückenschaltung..
  • Auf der Abseisse des Koordinatensystems in Figur 1 ist der Schweißstrom Id in (t.) und auf der Ordinate die Schweißspannung Ud in (V) aufgetragen. Die erfindungsgemäße Schweißgleichrichteranordnung ist demnach sowohl für den Kurzlichtbogenbetrieb K mit einer Gleichspannung I? d von etwa 16 bis 22 V und einem Schweißstrom Id bis zu 200 A, als auch den Hand- und Sprühlichtbogenbetrieb H + S mit einer Gleichspannung Ud von etwa 45 V und einem Schweißstrom Id bis zu 500 A geeignet.
  • Nach erfolgter Serienschaltung der sekundärseitigen Wicklungen des Netz- oder Gleichrichtertransformators sowie der entsprechenden Reihenschaltung der Glättungsdrossel ist die Schweißgleichrichteranordnung auch für die Speisung von Plasmabrennern P mit einer Gleichspannung Ud von etwa 90 V und einem Schweißstrom bis zu 250 A verwendbar. l Zn Figur 2 ist mit 1 ein Netztransformator in Stufenschaltung bezeichnet, dessen Primärwicklungen 2 beispielsweise an 220, 380 oder 500 V Netzspannung angeschlossen werden können. Die Primärwicklungen 2 des Netztransformators ' sind in jeder Phase aus zwei gleichen Teilwicklungen 2a und 2b aufgebaut, die mittels eines zeichnerisch nicht dargestellten Umschalters parallel oder in Serie schaltbar sind. Mit parallelgeschalteten Primärwicklungen 2a und 2b erreicht man die volle SchweiPleistung, so z. P. bei Hand- und Sprühlichtbogenschweißungen 45 V bei 500 A und bei der Speisung eines Plasmabrenners 9C V bei 250e . Für den Kurzlichtbogenbetrieb' ( 16 bis 22 V, 200 .') werden die Teilwicklungen 2a und 2b in Reihe geschaltet. Die ::ekunn;irwicklung 3 des Netztransformators 1 besitzt ebenfalls in jeder
    Phase zwei gleiche Teilwicklungen 38 und 3b, die keirrielswei^e
    durchLTmklemmung ebenfalls in Reite oder p@r-:_'_-cralttar.
    sind. Die Reihenschaltung der Teilwicklungen :'a ":!.i .`.r ;:;t f@:r
    den rlasmabrennerbetrieb vorgesehen, der im allgeTeinen die
    doppelte Spannung bei halbem Strom !0 V, 250 .) erfordert.
    Mit 4 ist ein Gleichrichtersatz in Drehstrom-Tr-:ckenschal tung
    bezeichnet, der mit Thyristoren 5 bis 1C bestückt is±. Die
    Regelung des Stromes und der Spannung erfolgt über je einen
    Transistor-Spannungsregler 11 und Stromregler 'f, deren
    Stellgrö2en auf einen Gittersteuersatz 13 gegeben werden. Mit
    14 und 15 ist je ein Strom- bzw. Sparnung;---.;c:llwert-@'otentic-
    meter bezeichnet. Der Istwert des Schwei9sthomes wird an einem
    Nebenwiderstand 16 abgenommen, der an dem einen-Ausgang der
    Gleichrichterschaltung 4 angebracht ist. Der istwert der Schweif'-
    spannung wird an den Augangsklemmen der Gleichrichterschaltung 4
    abgenommen. Grundsätzlich ist es denkbai,die,Gleichrch±erschaltung
    und als halbgesteuerte Drehstrombrückenschaltung austnf(thren, wobei nur ein Brückenzweig (5 bis 7 bzw. 8 bie 10) mit fhy'rietoren;" zu bestücken wäre. Eine solche Schaltung erfordert aber einen Zui. satzaufwand in Form einer Nulldiode 17 und der Einfügung einer zusätzlichen Wechselspannung in die drei Brückenzweige.
  • Der Kurzlichtbogenbetrieb mit der hohen Anzahl von Tropfübergängen bzw. Kurzschlüssen (100 bis 150/s)ist nur dann möglich, wenn der Strom bei einem erfolgten Kurzschluß steil aueteiigt. (80 bis 150 Ajms). Diese Forderung verlangt gemäß der Beziehung eine kleine Glättungsinduktivität. Mit 18 ist eine Glättungsdrossel bezeichnet, deren Induktivität nach den Anforderungen des Kurzlichtbogenbetrieb$ ausgelegt ist. Die Glättungsdrossel 18: kann auch aus zwei Teilwicklungen bestehen, die mittels eines s Umschalters in Reihe oder parallelschaltbar sind. Die Reihen- schaltung ist für die Speisung von Plasmabrennern mit doppelter :^a:lnung und halben Strom vorteilhaft. Hierdurch wird erreicht, daß die Regler ohne Umschaltung der Rückführbeschaltungen für alle vier Verfahren weitgehend optimal arbeiten.
  • In Figur 3 ist eine Schweißgleichrichteranordnung mit einer drehstromseitigen Anschnittsteuerung dargestellt.
  • Mit 20 ist ein Netztransformator in Sparschaltung dargestellt, der an verschiedenen Netzspannungen 220, 380, 500 V anschließbar ist. Ein Umschalter 21 dient zum schnellen Umschalten vom Kurzlichtbogenbetrieb (Kontakte a,c überbrückt) in den Hand-bzw. Sprühlichtbogenbetrieb (Kontakte b-c überbrückt). Das Stellglied 22, ein Drehstromsteller mit antiparällel geschalteten
    Gleichrichtern 23/24, 25/26, 27/28 verleiht den angesteuerten
    Ventilen _29 bis 34 die Eigenschaft der praktisch trägheitslosen
    Steuerbarken. Zu den Primärwicklungen 36 eines Gleichrichter-
    transformators 35 mit Pekundärwicklungen 37, die aus je zwei
    Teilwicklungen 37a und 37b pro Phase bestehen, sind Konden-
    satoren 38 bis 40 in Dreieck oder in Stern geschaltet, die in
    bekannter Weise für definierte Verhältnisse im.Magnetisierungs-
    zustand des Gleichrichtertransformators 35, insbesondere bei
    Teilaussteuerungen des Drehstromstellers 22 sorgen. Die Wider-
    stände 41 bis 43 sind als Dämpfungswiderstände zu den Konden-
    satoren 38 bis 40 in leihe geschaltet. Der Drehstromsteller 22
    ist günstigerweise als symmetrischer Drehstromsteller ausge-
    bildet, d. h. die Ventile 23 bis 28 sind sämtlich steuerbar.
    Als steuerbare Ventile 23 bis 28 werden Thyristoren verwendet.
    Die Ventile 29 bis 34 der Gleichrichterschaltung 44, vorzugs-
    weise eine Drehstrom-Brückenschaltung, sind günstigerwezse
    angesteuerte Silizium-Gleichrichter. Anstelle der dargestellten
    Drehstrombrückenschaltung kann natürlich auch eine Mittelpunkt-
    schaltung; vorgesehen werden, beispielsweise .die Doppelstern-
    Schaltung mit oder ohne Saugdrossel. An dem einen Ausgang der
    Gleichrichterschaltung 44 ist eine Glättungsdrossel 45 ange-
    schlossen, die in vorteilhafter Weise aus zwei gleichen Teil-
    wicklungen 45a und 45b aufgebaut ist, die über nicht näher be-
    zeichnete Kl emmen in leihe oder parallel geschaltet werden können.
    Die Glättungsdrossel 45 ist sag bemessen, daß sie der Stromquelle
    einerseits die für den KurzlichtbogenmSchweiBbetri eb erforder®
    lichc S°rota@stiegsg@@ch@;7:ändig@@eit (di/dt bis gun 159 A/ms) ver-
    leiht, and#Z-Terseits abaV auch dann ein sicheres und leichtes
    Zünden der @csaa>:ißel<@@@c@@en erlaubt,f@#,-lo die D;erui°@Glei.chn
    Spannung bei. 5 0 Vp ''aG@3Ti,7 JSJ#@ e'
    bei 36 bis 38 V liegt (ausreichende Energiespeicherung ZI2/2). Beim Plasmabrennerbetrieb sind sowohl die Teilwicklungen 37a; 37b des Gleichrichtertransformators 35 als auch die Teilwicklungen 45a, 45b der Glättungsdrossel 45 in Reihe geschaltet. . Die Glättungsdrossel 45 ist thermisch für 500 bzw. 250 A dimensioniert, induktivitätsmäßig ist sie nach den Anforderungen des Kurzlichtbogenbetriebs ausgelegt. Eine so ausgelegte Drossel genügt außerdem auch den Bedingungen des Hand- und Sprühlichtbogen-Betriebes. Für den Handachweißbetrieb bei Stromstärken kleiner als etwa 1/5 des Nennstromes ist eine höhere Induktivität erforderlich. Hierzu wird mit Vorteil zu der-Glättungsdrossel 45 eine Zusatzdrossel 46 in Reihe geschaltet, die strommäßig für etwa 1/4 der Nennstromstärke'und induktivitätsmäßig für etwa dem dreifachen der Induktivität der Glättungsdrossel 45 ausgelegt wird. Die Strom- und Spannungsregelung erfolgt über je einen Transistor-Spannungsregler 47 und Stromregler 48, deren Stellgrößen auf einen Gittersteuersatz 49 einwirken, der die Thyristoren 23 bis 28 des Drehstromstellers 22 steuert. Der Abgriff der Istwerte von Strom und Spannung erfolgt am Nebenwiderstand 50 bzw.
  • am Ausgang des Gleichrichtersatzes 44. Die Verstellung des Spannungs- bzw. Stromsollwertes erfolgt mit je einem Sollwertpotentiometer 51 und 52. Sowohl der Spannungs- als auch der Stromsollwert werden aus der gemeinsamen Stromversorgungseinrichtung 53 des Gitterstromsatzes 49 und der Regler 47,48 jeweils über Zenerdioden stabilisiert.
  • Der Drehstromsteller 22 kann grundsätzlich auch in unsymmetrischer Ausführung, also mit nur einem steuerbaren Ventil pro Zweig ver-
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    trnsformasors 35 zund43 d äug? teilferbä-adung-
    .hmnn die Sa,-mun'sbeanspruchu-@@g v-we2 Thc1¢ ist®ren25 bis 28 en, den
    aktVr herabgesetzt und die des aareh-
    atrsmstellerS 22 uIP den Faktor 1"s"3 &i-el.oben werden.
    Da in einer aus Thyristeren aufgeb-u-ben "rom@@.ae@l e die -Fhasenm
    folge 4es spei senden Netzes von Bedeutung ist g wird in Yeiterm
    Bildung der vorliegenden Erfindung parallel zu den Ebngangsklemmen
    des hetztransforarators 20 eia Drehstrorial='ilfteotor 154, 55 ge-
    sehAltet» Der Lüfter 55 des .Drehstrommotors. 54 wirkt auf ein
    Luftklappenrelais 56- ein. Über die Kontakte 57 und 58 ist das
    Luftklappenrelsis 56 an die Stromversorgungseinrichtung 53 und
    den mpulslescheingang des Gittersteuersatzes 49 angeschlossen.
    Die Wirkungsweise des Lüftermotors 54, 55 und des Luftklappen-
    relais 56 ist folgende: Solange der Lü ftermotor 54, 55 steht,
    sich im Hochlaufen befindet oder in Bezug auf die vom Drehstrom-
    steiler 22 erforderliche Phasenfolge in falscher Richtung läuft,
    x
    werden die Zündimpulse des Gittersteuersatzes 49 so verschoben,
    da3 am Gleichrichter 44 keine Spannung ansteht, oder aber die
    Gitterimpulse werden gelöscht, wordurch die Gleichspannung U,
    gesperrt wird. Diese rperrung oder Löschung der Zündimpulse über
    das i.u°tklappenrelais 56 stellt nicht nur eine Verriegelung der
    Stromquelle gegen eine falsche Phasenfolge dar, sondern verhindert
    deichzeitig, daß der mit dem Lastkreis eingeschaltete Gitter-
    steuersatt während des Spannungsaufbaus in der Stromversorgung
    falsche Zündimpulse liefert und daß der Gleichrichtertransformator
    35 in die Sättigung geht.
    Abschlie?end seien im Zusammenhang noch weitere Vorteile der
    erfindungsgemä2en 9chweißgleichrichteranordnung herausgestellt:
    :'ie Leerlaufspannung ist niedrig und liegt nur etwa 8 bis 10 96
    über der Vollastspannung. Insbesondere benötigt man keinerlei
    Zusatzeinrichtungen, um die Leerlaufspannung niedrig ,t.halten,
    wie dies bei den bisher bekannten Schweißst'romquelleri der 1a11
    ist. Die niedrige Leerlaufspannung ermöglicht vor al1ein.uch die
    Anpassung der SchWeißgleichrichteranordnung an die @ditepannung, .: ,.
    in beengten Verhältnissen (42 Volt). Durch die niedtige Lebr-
    laufspannung bedingt, erhält man eine niedrige Altsdhleüleit,tung#
    einen günstigen Leistungsfaktor, einen guten Wirkungegradl Ünd, .`
    ein geringes Leistungsgewicht und Bauvolumen: Tj`;edrige".
    Zeerlaufspannung ist, wie oben ausgeführt, ein leichtes Zünden des Lichtbogens gewährleistet. Ferner ist beim Handschweißbetrieb die Schweißstromquelle an die verschiedenartigen Elektroden gut anpaßbar.

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Anordnung zum Mehrverfahrenbetrieb, insbesondere Drei- oder Vierverfahrenbetrieb eines mindestens aus einem Netztransformator in Stufenschaltung, einem Gleichrichtersatz und einer Glättungsdrossel bestehenden, vorzugsweise Uber eine drehstromseitige Anschnittsteuerung mit antiparallelgeschalteten Gleichrichtern regelbaren Schweißgleichrichters,gekennzeichnet durch die kombinierte Anwendung folgender Merkmale: a) Die Spannung des Netztransformators (20) ist für den Übergang vom Hand-, Sprühlichtbogen- oder Plasmabrennerbetrieb in den Kurzlichtbogenbetrieb mittels eines Umschalters (21) um den Faktor.1 :2 veränderbar. b) Mindestens je ein Zweig pro rhase des Drehstromstellers (22) ist mit steuerbaren Ventilen, vorzugsweise Thyristoren, bestückt. c) Der Gleichrichtertransformator (35) ist Sekundärseitig aus zwei gleichen in Reihe oder parallelsehaltbaren Teilwicklungen (37a, 37b) je Phase aufgebaut. d) Die Glättungsdrossel (45) besteht ebenfalls aus zwei gleichen in Reihe oder parallelschaltbaxen Teilwicklungen (45a, 45b).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für, den Handschweißbetrieb bei im. Vergleich zum Nennstrom niedrigen Stromstärken zur Glättungsdrossel (45) eine zusätzliche Drossel (46) in Reihe geschaltet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrossel (46) etwa den dreifachen Induktivitätswert besitzt wie die Glättungsdrossel (45).
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Netztransformator (2) sowohl primär- als auch sekundärseitig aus zwei gleichen in Reihe oder parallelschaltbaren Tricklungen (2a-2b; 3a-3b) besteht, die eine*mit Thyristoren (5 bis 10) bestückte Gleichrichterschaltung, vorzugsweise eine Drehstrombrückenschaltung,speisen.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Eirkgangsklemmen des htetztransformatcrs (20) ein Lüftermotor (54, 55) als Drehfeldanzeigeregeschaltet ist und auf ein Luftklappenrelais (56) einwirkt, dessen Kontakte (57,58) an -eine Stromversorgungseinrichtung (:3) und den Impulsl#ischeingang des Gittersteuersatzes (4q) angeschlossen sind.
DE19651565060 1965-04-23 1965-04-23 Anordnung zum Mehrverfahrenbetrieb regelbarer Schweissgleichrichtes Pending DE1565060A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012126835A3 (de) * 2011-03-22 2013-04-25 Siemens Aktiengesellschaft Ladeeinrichtung für eine hochspannungsbatterie

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BE679781A (de) 1966-10-03
AT254342B (de) 1967-05-26
CH467645A (de) 1969-01-31
SE332335B (de) 1971-02-01
NL6602571A (de) 1966-10-24

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