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DE1561111B1 - Vorrichtung zum Sammeln und UEberfuehren von Bogen,z.B. Druckbogen - Google Patents

Vorrichtung zum Sammeln und UEberfuehren von Bogen,z.B. Druckbogen

Info

Publication number
DE1561111B1
DE1561111B1 DE19661561111D DE1561111DA DE1561111B1 DE 1561111 B1 DE1561111 B1 DE 1561111B1 DE 19661561111 D DE19661561111 D DE 19661561111D DE 1561111D A DE1561111D A DE 1561111DA DE 1561111 B1 DE1561111 B1 DE 1561111B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
air
collecting
sheet
sheets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661561111D
Other languages
English (en)
Inventor
Obenshain David Noel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
West Virginia Pulp and Paper Co
Original Assignee
West Virginia Pulp and Paper Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by West Virginia Pulp and Paper Co filed Critical West Virginia Pulp and Paper Co
Publication of DE1561111B1 publication Critical patent/DE1561111B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/50Piling apparatus of which the discharge point moves in accordance with the height to the pile
    • B65H29/51Piling apparatus of which the discharge point moves in accordance with the height to the pile piling by collecting on the periphery of cylinders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/44Moving, forwarding, guiding material
    • B65H2301/443Moving, forwarding, guiding material by acting on surface of handled material
    • B65H2301/4431Moving, forwarding, guiding material by acting on surface of handled material by means with operating surfaces contacting opposite faces of material
    • B65H2301/44314Moving, forwarding, guiding material by acting on surface of handled material by means with operating surfaces contacting opposite faces of material between belts and cylinder
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/44Moving, forwarding, guiding material
    • B65H2301/443Moving, forwarding, guiding material by acting on surface of handled material
    • B65H2301/4431Moving, forwarding, guiding material by acting on surface of handled material by means with operating surfaces contacting opposite faces of material
    • B65H2301/44316Moving, forwarding, guiding material by acting on surface of handled material by means with operating surfaces contacting opposite faces of material between belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sammeln und Überführen von Bogen, z. B.
  • Druckbogen, mit einer Bogenfördereinrichtung, einer Sammeltrommel zur aufeinanderfolgenden Aufhahme und Sammeln einzelner Bogen und einer Einrichtung zum Abnehmen eines Bogenpaketes von der Sammeltrommel.
  • Es sind verschiedene Ausführungen von Sammel-und Überführungsmechanismen bekannt, bei denen geschnittene Papierbahnen oder Papierbogen über eine Fördervorrichtung einer Sammeltrommel zugeführt werden, welche an ihrem Umfang eine Mehrzahl solcher Bogen zu einem Paket sammelt und dann das Bogenpaket von der Sammeltrommel zu einem Stapel geleitet wird.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung zum Sammeln und Überführen von Bogen wird zum Überführen der Bogen auf die Sammeltrommel ein Zuführförderband verwendet, welches die Bogen nacheinander der Sammeltrommel zuleitet, die zum Halten der Bogen am Umfang - mit Ausnahme einer Zuführstelle - von Förderbändern umschlungen ist. Zum Sammeln der Bogen auf der Trommel bzw. zum Abnehmen des gesammelten Paketes von der Sammeltrommel ist es bekannt, gesteuerte Zungen vorzusehen (deutsche Patentschrift 678 472). Weiter ist bei Vorrichtungen der vorgekennzeichneten Art die Verwendung eines Luftstrahles auf die Kante eines Bogens bekannt, um die Bogen abzulenken und auszurichten, insbesondere um mittels Leitbahnen oder Leitzungen auszusortierende Bogen auf einen Ausschuß stapel abzulegen.
  • In der Praxis hat sich herausgestellt, daß Bogen, insbesondere Druckbogen, mit hoher Qualität, die allgemein sehr glänzend sind, durch Kratzen beschädigt werden können, wenn sie nicht mit großer Sorgfalt gehandhabt werden. Dies gilt insbesondere bei der Verwendung von Vorrichtungen der vorgekennzeichneten Art unter Verwendung mechanischer Sammel- und Abstreiffinger. Dieser Nachteil könnte dadurch verringert werden, daß die Finger mit Substanzen überzogen werden, z. B. einem Polyamid, jedoch kann ein Kratzen nicht vollständig ausgeschlossen werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Sammeln und Überführen von Bogen, insbesondere Druckbogen, zu schaffen, bei welcher das Auftreten von Kratzspuren an den Bogen vermieden wird, wenn zum Lenken der Bogen auf die Sammeltrommel und zum Abführen eines Bogenpaketes von der Sammeltrommel keine mechanischen Mittel verwendet werden.
  • Die Lösung der Erfindung liegt bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art darin, daß zum Andrücken des Bogens am Trommelumfang eine erste Blasdüseinrichtung im Bereich der Zuführungsstelle über der Trommel und zum Abnehmen der gesammelten Bogen im Inneren der mit einem porösen bzw. perforierten Umfangsmantel versehenen Trommel eine zweite Blasdüseinrichtung vorgesehen sind, und daß beide sich über die gesamte Trommellänge erstreckenden Blasdüseneinrichtungen in Abhängigkeit voneinander steuerbar sind.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann zur Steuerung des Luftstromes zu den Blasdüsen in der Leitung zwischen der Druckluftquelle und den Blasdüsen eine rotierende St-eüerscheibe rnit Durch^ lässen vorgesehen sein, welche die Steuerung des Luftstrahles der Blasdüsen in dem richtigen Augenblick vornimmt.
  • Die Steuerung des Luftstromes für die Blasdüsen kann nach einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung auch über nockengesteuerte Luftventile erfolgen, oder es kann ein nockengesteuerter Schalter zum Betätigen von Solenoidventilen vorgesehen sein, welche den Luftstrom zu den Blasdüsen steuern.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • F i g. 1 ist eine schematische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; F i g. 2 ist eine Ansicht der Honigwabenfiäche der bevorzugten Sammeltrommel gemäß der Erfindung; Fig. 3 ist eine Längsschnittansicht der Ausführungsform gemäß Fig. 1; Fig. 3 A ist eine senkrechte Schnittansicht nach Linie 3A-3A der Fig. 3; Fig. 4 ist eine auseinandergezogene Ansicht einer bevorzugten Luft-Zeitgebereinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 5 ist eine Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform einer Luft-Zeitgebereinrichtung gemäß der Erfindung; F i g. 6 ist eine Ansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform einexLuft-Zeitgebereinrichtung gemäß der Erfindung.
  • Gemäß F i g. 1 sind Förderbänder 10 und 12 vorgesehen, die durch eine nicht dargestellte zweckentsprechende Vorrichtung mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben werden und zusammenarbeiten, um bahnförmiges bzw. bogenförmiges Material, beispielsweise Papier, in in Abständen liegenden Intervallen zu einer Sammeltrommel 14 zu führen, deren Umfangsgeschwindigkeit konstant und der Geschwindigkeit der Förderbänder 10 und 12 identisch ist. Ein Bogen 16, der zuvor von dem Vorderende einer laufenden Bahn abgeschnitten worden ist, wird auf die hohle und perforierte Sammeltrommel 14 durch Luftströme 20 und 21 geführt, die aus Luftströmungseinrichtungen 18 und 19 bei Ankunft des Vorderendes des Bogens 16 an der Sammeltrommel 14 abgegeben werden. Die Luftströme 20 und 21 richten das Vorderende des Bogens 16 auf die perforierte Sammeltrommel 14 und zwischen die Trommel 14 und die Bänder 22. Der Bogen 16 wird auf der Trommel 14 gehalten, wenn diese sich dreht, indem die Bänder 22 rund um Scheiben 24, Rollen 26, 28, 30 und 32, rund um Scheiben 34 und rund um die Sammeltrommel 14 zurück zu den Scheiben 24 laufen. Die Bänder 22 werden durch Eingriff mit der Trommel 14 angetrieben und laufen somit mit der gleichen konstanten Geschwindigkeit wie die Sammeltrommel 14.
  • Im gewöhnlichen Betrieb werden vier Bögen 16 auf der Trommel 14 gesammelt und, wenn ein fünfter Bogen 16 sich über die Bänder 10 und 12 der Trommel 14 nähert, werden die Vorderenden der vier auf der Trommel 14 befindlichen Bögen 16 von der Trommel 14 durch einen Luftstrom 36 weggeblasen, der zum richtigen Zeitpunkt aus einer Luftströmungseinrichtung 38 abgegeben wird und durch die perforierte Trommel 14 hindurchgeht. Die vier Bögen bilden zusammen mit dem fünften Bogen ein ebenes bzw. gleichmäßiges Paket von fünf Bögen, das zuerst durch Bänder 10 und Abbremsbänder 40 und dann durch Abbremsbänder 40 und 42 mit der Geschwindigkeit der Trommel 14 von der Trommel 14 weggeführt wird. Wenn das Hinterende des aus fünf Bögen bestehenden Pakets von der Trommel 14 freikommt, durchlaufen die Bänder 40 und 42 einen Verzögerungs- und Beschleunigungskreislauf, wobei sie ihre Geschwindigkeit zunächst verzögern, um das aus fünf Bögen bestehende Paket auf einen Aufnehmetisch abzugeben, auf welchem das Papier gestapelt wird, und wobei sie danach sich auf die Geschwindigkeit der Trommel 14 in der richtigen Zeit beschleunigen, um das nächste aus fünf Bögen bestehende Paket aufzunehmen.
  • Die Trommell4 ist, wie oben beschrieben, eine hohle Trommel mit einer offenen honigwabenartigen Fläche, die in Fig. 2 dargestellt ist. Die Fläche ist aus Metallstreifen 44 und 46 hergestellt, die zusammengeschweißt sind, um eine sehr starre offene Oberfläche zu bilden. Rollen mit offener Oberfläche bzw. perforierte Rollen anderer Arten, beispielsweise Trommeln, die mittels gestanzter oder gebohrter Löcher perforiert worden sind, können ebenfalls verwendet werden, jedoch wird die Honigwabenrolle bevorzugt, und zwar zufolge ihrer Strukturfestigkeit und des unbegrenzten großen offenen Bereichs.
  • Wie am besten in F i g. 3 dargestellt, ist die perforierte Sammeltrommel 14 mittels Hohlwellen 50 und 52 getragen, die durch Lager 54 und 56 an Gestellteilen 58 und 60 abgestützt sind. Der Haupt antrieb für die Trommel 14 wird von einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung über einen Zeitgeberriemen 57 zu einer Scheibe 59 übertragen, die auf der Welle 52 starr angeordnet ist. Eine Riemenscheibe 62 ist auf der Welle 50 starr angeordnet und treibt mittels eines Zeitgeberriemens 64 eine Riemenscheibe 66 auf einer Ventilwelle 68 an, die mittels eines Lagers 70 an einem Gestellteil 58 abgestützt ist. Ein Dreh-Zeitgeberventil 72 ist an der Ventilwelle 68 getragen, und eine Drehventilscheibe 74, die auf der Welle 68 angeordnet ist, dreht sich mit dieser. Die Riemenscheibe 62 auf der Welle 50 treibt die Riemenscheibe 66 auf der Welle 68 in einem Verhältnis von 5 : 1 an, so daß für jeweils fünf Umdrehungen der Welle 50 und der Trommel 14 die Riemenscheibe 66, die Welle 68 und die Drehventilscheibe 74 eine Umdrehung ausführen.
  • An den Gestellteilen 58 und 60 sind weiterhin die Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 für das Ansammeln der Bögen angeordnet. Die Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 sind zwischen Luftverteilerleitungen 80 und 82 zweckentsprechend angeordnet, welche an den Gestellteilen 58 und 60 durch nicht dargestellte zweckentsprechende Einrichtungen starr angeordnet sind. Die Verteilerleitung 82 ist bei 84 durch ein Rohrverschlußstück 85 verschlossen. Zum richtigen Zeitpunkt wird Luft durch das Dreh-Zeitgeberventil 72 einer Leitung 86 zugeführt, welche das Ventil 72 mit der Luftverteilerleitung 80 verbindet. Die Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 sind perforiert, wie es durch Löcher bzw. Strahlen 90 und 91 (Fig. 3A) angedeutet ist, so daß Luft aus ihnen abgegeben und in Richtung gegen den Außenumfang der Trommel 14 gerichtet werden kann. Die Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 sind in jeder Hinsicht identisch, und die Strahlen 91 der Einrichtung 19 sind etwas aus der Senkrechten gedreht, um dem zylindrischen Umfang der Trommel 14 zu entsprechen.
  • Die HohIwellen 50 und 52 nehmen ein Zuführrohr 100 auf, das an den Gestellteilen 58 und 60 mittels Lagerarmen 102 und 104 angeordnet ist, die mit den Gestellteilen 58 und 60 starr verbunden sind.-Das Zuführrohr 100 ist bei 101 geschlossen. Die-Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 ist an Abstützungen 106 und 108 getragen, die an Abstützungenll0 und 112 zweckentsprechend befestigt sind, welche ihrerseits an dem Zuführrohr 100 angeordnet sind. Luftzufuhrdurchgänge 114 und 116 sind durch Nippel 118 und 120, die an der Luftstrahleneinrichtung 38 befestigt sind, durch Leitungen 122 und 124 und durch Nippel 126 und 128 gebildet, die an dem Zufuhrrohr 100 befestigt sind. Die tÇberführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 ist perforiert, wie es durch Löcher oder Strahlen 130 angedeutet ist, so daß Luft aus ihr zum richtigen Zeitpunkt zum Abnehmen des gesammelten Papiers von der Trommel 14 abgegeben werden kann.
  • Luft wird dem Zufuhrrohr 100 mittels einer Leitung 132 von dem Dreh-Zeitgeberventil 72 zugeführt.
  • Die Luft tritt dann durch das Rohr 100 zu den Durchgängen 114 und 116 und dann zu der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38, deren Löcher bzw. Strahlen 130 in Richtung gegen die Innenfläche der Trommel 14 gerichtet sind.
  • Die Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 sind vorzugsweise aus rostfreiem Stahl gebildet und an beiden Enden mit Gewinde versehen sowie an den Luftverteilerleitungen 80 und 82 mittels Stellmuttern 140 und 142 und Sicherungsmuttern 144 und 146 angebracht. Das Zufuhrrohr 100 ist vorzugsweise ebenfalls aus rostfreiem Stahl gebildet Die Leitungenl22 und 124 sind mittels zweckentsprechender Schlauchklemmen 150 an den Nippeln 118, 120, 126 und 128 gehalten.
  • Die bevorzugte Luft-Zeitgebereinrichtung, ein Dreh-Zeitgeberventil 72, ist am besten in F i g. 4 dargestellt. Das Ventil 72 weist eine Eintrittsventilplatte 152, die Drehventilscheibe 74, eine Austrittsventilplatte 154 und die Welle 68 auf. Die Drehventilscheibe 74 ist für Drehung auf der Welle 68 mittels eines Keiles 156 auf der Welle 68 und geschlitzter Keilnuten 158,die in ihr gebildet sind, angeordnet.
  • Die Eintrittsventilplatte 152 hat mit Gewinde versehene Zapfen 153, die durch Löcher 159 in der Austrittsventilplatte 154 hindurchgehen und Federn 160, Ringe 162 und Muttern 164 zum Zusammensetzen des Drehventils 72 aufnehmen. Die Eintrittsventilplatte 152 und die Austrittsventilplatte 154 sind mit reibungsarmen Verschleißflächen 155 und 157 versehen, beispielsweise mit Flächen aus einem Polyamid, einem Polytetrafluoräthylen oder aus Messing, und die Flächen 155 und 157 sind durch irgendeine zweckentsprechende Einrichtung an den Ventilplatten befestigt, beispielsweise durch Klebmittel oder durch Schrauben.
  • Die Drehventilscheibe 74 ist bei 170, 171, 172, 173 und 174 geschlitzt. Der Drehabstand zwischen den Schlitzen 170 und 171, 171 und 172, 172 und 173 ist gleich, wobei die Mitten der Schlitze in einem Abstand von 72P liegen und jeder Schlitz in gleichem radialen Abstand von der Mitte der Scheibe 74 angeordnet ist. Der Schlitz 174 ist ebenfalls in einem Abstand von 720 von den Schlitzen 173 und 170 angeordnet, liegt jedoch der Mitte der Scheibe 74 näher als die anderen gerade beschriebenen Schlitze.
  • Der Eintrittsventilplatte 152 wird mittels Leitungen 180 und 182, Akkumulatoren 184 und 186, Druckreglernl 8.8 und 190 und einer Hauptluftzufuhrleitung 192 (F i g. 1) Luft zugeführt. Die Luftakkumulatoren 184 und 186 haben sich als erwünscht gezeigt, um eine große Luftmenge dem Ventil 72 für kurze Zeitintervalle zuzuführen und irgendwelche Druckschwankungen bzw. Druckstöße in der Luftzufuhr auf einem Minimum zu halten. Demgemäß strömt Luft von dem Akkumulator 184 durch die-Leitung 180 zu der Eintrittsventilplatte 152. Wenn ein Schlitz 170, 171, 172 und 173 mit einer Öffnung 194 in der Eintrittsventilplatte 152 und der Verschleißfläche 155 durch Drehung der Scheibe 74 in-Ausrichtung gelangt, strömt Luft durch den Schlitz und- dann durch die Austrittsventilplatte 154 zur Leitung 86, die mit den Sammel-Lùftstrahleneinrichtungen 18 und 19 in Verbindung steht (F i g. 3). Zu jedem Zeitpunkt, zu welchem ein Schlitz 170, 171, 172 oder 173 mit der Öffnung 174 in Ausrichtung gelangt, strömt Luft durch das Drehventil 72 zu den Sammel-Luftstrahleneirrichtungen 18 und 19.
  • Aus F i g. 4 ist ersichtlich, daß der Schlitz 174 periodisch mit einer Öffnungl96 in der Eintrittsventilplatte 152 und der Verschleißfläche 155 durch Drehung der Scheibe 74 in Ausrichtung gelangt. Luft strömt dann von dem Akkumulator 186 durch die Leitung 182 zu der Eintrittsventilplatte 152, durch das Drehventil 72 zu der Leitung 132, die mit der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 in Verbindung steht.
  • Aus Vorstehendem ist ersichtlich, daß für jede Umdrehung der Scheibe 74 Luft viermal den Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 und einmal der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 zugeführt wird.
  • Im tatsächlichen Betrieb erreicht die Vorderkante eines Papierbogens die Trommel 14 gerade dann, wenn ein Schlitz in der Scheibe 74, beispielsweise der Schlitz 170, mit der Öffnung 194 in der Eintrittsventilplatte 152 in Ausrichtung gelangt. Somit wird den Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 Luft zugeführt und aus diesen so lange abgegeben; solange der Schlitz 170 ~mit der Öffnung 194 ausgerichtet ist. Die Luft, die durch die Strahlen 90 und 91 der Luftstrahleneinrichtung 18 und 19 in Form eines kurzen Luftstoßes abgegeben wird, drückt die Vorderkante des Papierbogens, beispielsweise des Bogens 16 in Fig. 1, auf die Trommel 14 und zwischen die Trommel 14 und die -Bänder 22. Da die Trommel 14 sich fünfmal für jede Umdrehung der Scheibe 74 dreht, wie es oben beschrieben ist, erreicht die Vorderkante des nächstfolgenden Papierbogens die Trommel 14 gerade dann, wenn der Schlitz 171 mit der Öffnung 194 in der-Eintrittsventilplatte 152 in Ausrichtung gelangt. Dieser Bogen wird ebenfalls mittels der Luftströme 20 und 21, die aus den Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 abgegeben werden, auf die Trommel 14 gedrückt, und er wird in genauer Ausrichtung : auf dem zuvor auf der Trommel 14 angeordneten Bogen ZL6 angeordnet; Wenn die Schlitze 172 und 173 mit der Öffnung 194 in Ausrichtung gelangen, werden-zwéi weitere Papierbögen auf den bereits auf der Trommel14 gesammelten zwei Bögen angeordnet. * Die Vorderkante eines fünften-Papierbogens eY-reicht die Trommel 14 gerade dann, wenn der Schlitz 174 mit der Öffnung 196 in Ausrichtung gelangt, und Luft strömt durch das Venti172, die Leitung 132, das Zufuhrrohr 100 und durch die Durchgänge: 114 und 116 zu der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38. Luft wird aus den Öffnungen oder Düsen 130 der Einrichtung 38 in Form eines Strahles oder Stoßes abgegeben, der so lange andauert, wie der Schlitz 174 sich mit der Öffnung 196- in Ausrichtung befindet. Der aus der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 abgegebene Luftstrom 36 drückt das aus vier Bögen bestehende Paket von der Trommell4 weg und zwischen die Bänder 10 und 40, welche die vier Bögen und den fünften Bogen, der auf ihnen angeordnet ist, von der Trommel 14 als ein aus fünf Bögen bestehendes Paket wegführen. Das aus fünf Bögen bestehende Paket wird dann durch die Bänder 40 und 42 aufgenommen, die eine programmierte Verzögerungsperiode durchlaufen, um das Paket an einer Aufnahmestation abzugeben, wonach die Bänder 40 und 42 in der richtigen Zeit auf die Geschwindigkeit der Trommel 14 beschleunigen, um das nächste gesammelte Bogenpaket aufzunehmen.
  • Eine andere Einrichtung als ein Dreh-Zeitgeberventil kann verwendet werden, um zum richtigen Zeitpunkt eine Luftströmung zu den Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 und der tÇberführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 hervorzurufen. Beispielsweise kann ein Tellerventil verwendet werden, wie es in F i g. 5 dargestellt ist.
  • Ein Nocken 200 ist auf der Welle 68 an Stelle des Ventils 72 (F i g. 3) angeordnet, und dieser Nocken 200 führt für jeweils fünf Umdrehungen der Trommel 14 eine Umdrehung aus. Der Drehabstand zwischen den Erhöhungen 202 und 204, 204 und 206, 206 und 208 des Nockens 200 beträgt 720, und der Drehabstand zwischen der Erhöhung 208 und 202 beträgt 1440.
  • Ein Ventil 210 für die Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 ist in zweckentsprechender Weise über dem Nocken 200 angeordnet und hat zwei Luftdurchgänge 212 und 214, die durch ein Tellerventil 216 mit Bezug aufeinander allgemein geschlossen sind. Eine Nockenrolle 218 ist an dem Ende des Ventilstößels 220 angeordnet und durch eine Feder222 belastet. Die Nockenrolle 218 läuft auf dem Nocken 200.
  • Die Zeitgabe des Ventils 200 ist derart, daß eine Erhöhung gerade dann unter der Nockenrolle 218 vorbeigeht, wenn die Vorderkante eines Papierbogens an der Trommel 14 ankommt. Eine Erhöhung, beispielsweise die Erhöhung 202, drückt das Tellerventil 216 nach oben in die durch unterbrochene Linien dargestellte Stellung 217, so daß die Durchgänge 212 und 214 gegeneinander offen werden. Luft aus einem Akkumulator, beispielsweise aus dem Akkumulator 184 gemäß F i g. 1, strömt durch die Leitung 118, die Durchgänge 212 und 214 und die Leitung 86, welche gemäß vorstehender Beschreibung mit den Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 in Verbindung steht. Luft wird aus den Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 in Form von Strahlen abgegeben, welche den Papierbogen auf die Trommel 14 richten, wie es oben in Verbindung mit dem Dreh-Zeitgeberventil 72 beschrieben ist. Drei weitere Bögen werden auf die Trommel 14 in übereinanderliegender Lage zu dem ersten auf der Trommel befindliöhen Bogen gerichtet, wenn die Nockenerhöhungen204, 206 und 208 das Tellerventil 216 öffnen unci Luft zu den Sammel-Luftstrahleneinrichtungen 18 und 19 strömt.
  • .In.--Verbindung- mit Fig. » 5 ist zu bemerken, daß ein zweiter Nocken vorgesehen ist, der lediglich eine einzige Erhöhung 224 hat. Dieser Nocken ist ebenfalls auf der Welle 68 getragen und in bezug auf den Nocken 200 derart angeordnet, daß seine Erhöhung 224 von den Erhöhungen 208 und 202 des Nockens 200 jeweils in einem Abstand von 720 liegt. Ein Oberführungs-Luftstrahlentellerventil, welches dem Sammel-Luftstrahlentellerventil 210 gemäß vorstehender Beschreibung identisch ist, ist ebenfalls vorgesehen. Die Nockenerhöhung 224 öffnet das Überführungs-Luftstrahlenventil, und Luft strömt von dem Akkumulator 186 durch die Leitung 182, durch das Oberführungs-Luftstrahlenventil und die Leitung 132 zu der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38, um die vier zuvor auf der Trommel 14 gesammelten Bögen abzunehmen. Die vier Bögen werden von der Trommel 14 durch den Luftstrahl abgenommen, der aus der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 gerade dann austritt, wenn die Vorderkante des fünften Papierbogens an der Trommel 14 ankommt.
  • Demgemäß wird ein aus fünf Bögen bestehendes Paket durch die Bänder 10 und 40 gemäß vorstehender Beschreibung von der Trommell4 weggeführt.
  • Eine andere Art eines Ventils, das verwendet werden kann, um zum richtigen Zeitpunkt Luft den Luftstrahleneinrichtungen 18, 19 und 38 zuzuführen, ist ein in Fig.6 dargestelltes Solenoidventil. Ein Nocken 240 ist auf der Welle 68 an Stelle des Ventils 72 (Fig. 3) angeordnet, und er führt für jeweils fünf Umdrehungen der Trommel 14 eine Umdrehung aus.
  • Der Nocken 240 hat Erhöhungen 242, 244, 246 und 248, die mit Ausnahme des Abstandes zwischen den Erhöhungen 248 und 242, die in einem Abstand von 1440 liegen, in einem Abstand von 720 angeordnet sind.
  • Ein Sammel-Luftstrahlensolenoidventil 250 ist in zweckentsprechender Weise über dem Nocken 240 angeordnet und weist eine Lufteintrittsleitung 180 und eine Luftaustrittsleitung 86 auf, die gewöhnlich mit Bezug aufeinander geschlossen sind. Ein Mikroschalter 256 ist vorgesehen mit einer Nockenrolle 258, die auf dem Nocken 240 läuft.' Der Schalter 256 und das Solenoidventil 250 sind mit einer Quelle elektrischer Energie durch Leitungen252, 253 und 254 zweckentsprechend verbunden.
  • Die Zeitgabe des Nockens 240 ist der Zeitgabe des oben in Verbindung mit Fig. 5 beschriebenen Nocken 200 identisch. Wenn eine Nockenerhöhung, beispielsweise die Erhöhung 242, unter der Nockenrolle 258 hindurchgeht, wird der Schalter 256 geschlossen, und er erregt das Solenoidventil250, so daß die Luftleitungen 180 und 186 gegeneinander geöffnet werden und Luft den Sammel-Luftstrahleneinrichtung 18 und 19 zugeführt wird. Somit erregen die Nockenerhöhungen 242, 244, 246 und 248 das Ventil 250, wodurch Luftstrahlen hervorgerufen werden, um vier Papierbögen übereinanderliegend auf der Trommel 14 anzuordnen.
  • Ein anderer Nocken, ein anderer Mikroschalter und ein anderes Ventil, die den gerade beschriebenen Bauteilen identisch sind, sind zum Zuführen von Luft zu der Überführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 vorgesehen. Dieser Nocken ist ebenfalls an der Welle 68 angeordnet und hat eine Erhöhung 260, die in einem Abstand von 720 von den Nockenerhöhungen248 und 242 liegt. Die Nockenerhöhung 260 öffnet das Überfübrungs-Luftstrahienventil durch Schließen des zugeordneten Mikroschalters, und Luft wird der Üb erführungs-Luftstrahleneinrichtung 38 zum richtigen Zeitpunkt zugeführt, um die zuvor auf der Trommel 14 gesammelten vier Bögen abzunehmen. Die vier Bögen werden von der Trommell4 abgenommen, wenn die Vorderkante eines fünften Bogens an der Trommel 14 ankommt, und ein aus fünf Bögen bestehendes Paket wird durch die BänderlO und 40 von der Trommel 14 weggeführt.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß Papierbögen oder anderes Material durch andere Mittel als mechanische Finger gesammelt und überführt werden können. Bei der gerade beschriebenen Ausführung bewegen sich alle mechanischen Elemente, die während des Sammelns und Überführens mit dem Bogenmaterial in Berührung kommen, mit der Geschwindigkeit des Bogenmaterials, so daß ein Zerkratzen zufolge der Bewegung des Bogenmaterials über feststehende Einrichtungen vermieden ist.
  • Die Sammel- und Überführungsvorrichtung gemäß der Erfindung kann in vorteilhafter Weise in Verbindung mit Druckpressen verwendet werden, um bedruckte Materialien, die von der Presse aufgenommen worden sind, zu sammeln und zu überführen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Sammeln und Überführen von Bogen, z. B. Druckbogen, mit einer Bogenfördereinrichtung, einer Sammeltrommel zur aufeinanderfolgenden Aufnahme und Sammeln einzelner Bogen und einer Einrichtung zum Abnehmen eines Bogenpaketes von der Sammeltrommel, dadurch gekennzeichnet, daß zum Andrücken des Bogens am Trommelumfang eine erste Blasdüseneinrichtung (18, 19) im Bereich der Zuführungsstelle über der Trommel (14) und zum Abnehmen der gesammelten Bogen im Inneren der mit einem porösen bzw. perforierten Umfangsmantel versehenen Trommel (14) eine zweite Blasdüseneinrichtung (38) vorgesehen sind, und daß beide sich über die gesamte Trommellänge erstreckenden Blasdüseneinrichtungen in Abhängigkeit voneinander steuerbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Verwendung einer Druckluftquelle, welche mit den Blasdüseneinrichtungen in Verbindung gebracht werden kann, gekennzeichnet durch die Anordnung einer mit Durchlässen (170 bis 174) versehenen Steuerscheibe (74) zur Steuerung des Luftstrahles der Blasdüseneinrichtungen (18, 19, 38).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern des Luftstromes zu den Blasdüseneinrichtungen (18, 19, 38) nokkengesteuerte Luftventile (210) vorgesehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Steuern des Arbeitens der Blasdüseneinrichtungen (18, 19, 38) ein nockengesteuerter Schalter (256) zur Betätigung von Solenoidventilen (250) vorgesehen ist.
DE19661561111D 1965-10-21 1966-09-26 Vorrichtung zum Sammeln und UEberfuehren von Bogen,z.B. Druckbogen Pending DE1561111B1 (de)

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