DE1556617A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verladen eines Transportbehaelters von einem Lastkraftwagen und Lastkraftwagenanhaenger auf einen Eisenbahnwaggon oder eine Verladerampe und umgekehrt - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Verladen eines Transportbehaelters von einem Lastkraftwagen und Lastkraftwagenanhaenger auf einen Eisenbahnwaggon oder eine Verladerampe und umgekehrtInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D47/00—Loading or unloading devices combined with vehicles, e.g. loading platforms, doors convertible into loading and unloading ramps
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Verladen eines Transportbehälters von einem Lastkraftwagen und Lastkraftwagenanhänger auf einen Eisenbahnwaggon oder eine Verladerampe und umgekehrt Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verladen von großen Transportbehältern, die beispielsweise zum Transport von Beton- und Tonfabrikaten dienen, von einem Lastkraftwagen auf einen Eisenbahnwaggon oder auf einen Anhänger oder auf eine. stationäre Laderampe oder auf eine verfahrbare-Transport- und Laderampe und umgekehrt und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
- Durch die Erfindung soll das Verladen eines schweren Transportbehälters von, einem Lastkraftwagen auf einen Eisenbahnwaggon und dergleichen und umgekehrt so vereinfacht werden,, daß sich erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen ergeben. Dabei soll gleichzeitig eine 1löglichkeit gefunden werden7 die vollen Transportbehälter gegen leere Transportbehälter auszutauschen,-somit entstehen Jechselbehälter oder Wechselpritschen. Weiterhin soll das Verfahren auch auf die Anhänger von Lastkraftwagen anwendbar sein, um auch dadurch die @Wirtschditlichkeit des Transportes zu erhöhen. In Lösung dieser Aufgabe ist ein Verfahren gefunden worden, welches sich dadurch auszeichnet, daß der Lastkraftwagen mit einer Längsseite seiner Ladepritsche an eine Längsseite des Eisenbahnwaggons oder dergleichen parallel herangefahren wird, und daß der auf dem Lastkraftwagen oder dergleichen mit quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Schienen aufgesetzte, auf Laufrädern verschiebbare Transportbehälter quer auf in Fluchtlinie auf dem Eisenbahnwaggon oder dergleichen angeordnete Schienen verschoben wird. Dieses Verfahren besitzt im Gegensatz zu bekannten Verfahren den wesentlichen Vorteil, daß die Transportbehälter quer zur jeweiligen Fahrzeug- bzw. Laderampenlängsrichtung verschoben werden. Dadurch wird das Heranmanövrieren des beladenen Fahrzeuges an die bbernahmerampe bzw. -fahrzeug erleichtert und wird der erforderliche Verschiebeweg für den. Transportbehälter verkürzt. Insbesondere kann dadurch am Heck des Lastkraftwagens ein Ladekran an sich bekannter Bauart angeordnet werden, der damit auch für einen an-den Lastkraftwagen angehängten Anhänger einsetzbar ist. Der Ladekran dient auch dazu, einen auf dem Eisenbahnwaggon, dem Lastkraftwagen oder der Rampe befindlichen leeren Transport-,. behälter hochzuheben, so daß der volle Transportbehälter übernommen werden kann.. Der leere Behälter wird auf die somit frei gewordene Ladefläche abgesetzt. Damit ist erfindungsgemäß das Austauschen eines leeren gegen einen vollen Transportbehälter möglich, ohne daß beispielsweise der leere Transportbehälter zunächst-seitlich abgesetzt werden muß, wie es-bei bekannten Verladeverfahren der Fall ist. Selbstverständlich dient der Ladekran auch zum Aufladen und Absetzen der vollen Transportbehälter bzw. dessen Ladegut am Beladeort und am Entladeort.
- Lastkraftwagen,-Lastkraftwagenanhänger, Verladerampen, Transportbehälter und Eisenbahnwaggons können auch so ausgebildet sein, daß auf dem Lastkraftwagen oder dergleichen zwei öder mehrere hintereinanderstehende Transportbehälter transportiert werden, wobei dann jedem Transportbehälter querverlaufende Schienen zugeordnet sind. Das Verschieben der Transportbehälter kann auch mit bekannten anderen technischen Hilfsmitteln erfolgen. Beispielsweise können hydraulisch ausfahrbare Schubstangen benutzt werden oder können die Querschienen des Ladekraftwagens bzw. des Eisenbahnwaggons und dergleichen einseitig angehoben werden, wodurch eine schiefe Ebene hergestellt wird, von der der Transportbe-hälter -abrollt.
- Weitere Merkmäle der Erfindung,' insbesondere bevorzugte erfindungsgemäße Ausbildungen des Lastkraftwagens, des Lastkraftwagenanhängers-, des Eisenbahnwaggons und der Verladerampe,-ergeben sich aus der Zeichnung. Es zeigen:
Der Lastkraftwagen 1 fährt längsseits an den zu beladenden Eisenbahnwaggon 12 heran, bis die Längskante der Ladepritsche parallel neben der Längskante der Ladefläche des Eisenbahnwaggons liegt. Der Teansportbehälter 5 hat Laufräder 7, mit denen er auf Schienen 6 steht, die auf dem Fahrzeughilfsrahmen 4. des Lastkraftwagens quer zur Fahrzeuglängsrichtung befestigt sind. Ein Rollen und Abheben des Transportbehälters auf den Schienen 6 wird durch Sperrelemente 8 verhindert, die mit Hilfe von Druckmittelzylin-Fig:--1: das. Verladen eines Transportbehälters von einem .. Lastkraftwagen auf einen Eisenbahnwaggon in _. Stirnansicht und Fg...2 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Fig. 'f w Laufräder 7 anlegen. Anstelle von Druckmittelzylindemkönnen auch mechanische Verriegelungen vorgesehen sein. Unt$r der Ladepritsche des Lastkraftwagens befindet sich eine Seilwinde 10. Am rückwärtigen Ende des Lastkraftwagens ist ein Ladekran. 3 an sich bekannter Bauart vorgesehen. Mit Hilfe von lotrecht ausfahrbaren Abstützeinrichtungen 2 kann der Lastkraftwagen seitlich abgestützt werden, so daß auch die ent- rampe erreicht wird. - Der Eisenbahnwaggon 12 hat auf der Ladefläche quer angeordnete Schienen 13, deren Abstand voneinander,demjenigen der Schienen 6 des Lastkraftwagens entspricht. Zwischen den Schienen befinden sich an beiden Längsseiten der Ladefläche Einstecklöcher 17, in welche die Achse einer Umlenkseilrolle 14 wahlweise eingesteckt werden kann. Das Beladen des Eisenbahnwaggons erfolgt durch seitliches Verschieben des Transportbehälters 5 vom Lastkraftwagen auf den Eisenbahnwaggon, wobei zunächst die Schienen 6,13 des Lastkraftwagens und des Eisenbahnwaggons mit Schienenbrücken 18 überbrücke werden und darauf der Transportbehälter auf den Schienen verfahren wird. Der hierzu erforderliche Antrieb erfolgt mit Hilfe der Seilwinde 10, deren Seil 15 bei 16 mit dem Transportbehälter verbunden wird. Dabei wird das Seil 15 zunächst bis zu der dem Lastkraftwagen abgekehrten Kante des Eisenbahnwaggons geführt und hier ü.m die Seilrolle 14 herumgeführt, die mit ihrer Achse in eines der Ein-.stecklöcher 1? eingesteckt ist, derart, daß das_Seil 15 am Transportbehälter in Höhe des Längsschwerpunktes angreift. Auch auf die Ladepritsche des Lastkraftwagens sind Seilrollen 11 aufsetzbar, beispielsweise zur Umlenkung des Seiles 15, wenn ein leerer oder beladener Transportbehälter vom Eisenbahnwaggon auf den Lastkraftwagen gezogen werden soll und. umgekehrt. Befindet sich auf dem Eisenbahnwaggon ein leerer Transportbehälter, und soll vom Lastkraftwagen ein gefüllter Transportbehälter auf den Eisenbahnwaggon verschoben' werden, so wird der leere Transportbehälter mit Hilfe des Ladekrans 3 des Lastkraftwagens soweit angehoben, bis der volle Transportbehälter darunter hindurch auf den Eisenbahnwaggon geschoben werden kann:. Hach Verschieben des vollen Transportbehälters setzt der Ladekran den leeren Transportbehälter auf" die Ladepritsche des Lastkraftwagens auf. Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt es auch, an den Lastkraftwagen einen Anhänger mit in gleicher Weise ausgerüsteter Ladepritsche anzuhängen. Auch bei zusätzlicher Verwendung eines Anhängers kann der Austausch eines leeren gegen einen vollen Transportbehälter zwischen Anhänger und Eisenbahnwaggon vorgenommen werden; denn der Ladekran 3 kann infolge seiner Anordnung am Heck des Lastkraftwagens nach hinten bis über den Anhänger geschwenkt und damit für den Anhänger in gleicher ;-reise eingesetzt Urerden.
Claims (6)
- Ansprüche: Verfahren zum Verladen von großen Transportbehältern, die beispielsweise zum Transport von Beton- und Tonfabrikaten dienen, von einem Lastkraftwagen auf einen Eisenbahnwaggon oder-auf einen Anhänger oder auf äine stationäre Laderampe oder auf eine verfahrbare Transport- und Laderampe und umgekehrt, dadurch g e k e n n z-e i c h n e t, daß der Lastkraftwagen (1.) oder der Lastkraftwagenanhänger mit einer Längsseite seiner Ladepritsche an eine Längsseite des Eisenbahnwaggons (12) oder eines LastkraftwaGenanhängers, einer Laderampe parallel herangefahren wird, und daß der auf dem Lastkraftwagen und dergleichen aufgesetzte Transportbehälter (5) über Laufrollen (7) auf quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Schienen (6) quer auf in Fluchtlinie auf dem Eisenbahnwaggon oder dergleichen angeordneten Schienen (6) verschoben wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Eisenbahnwaggon, dem Lastkraftwagenanhänger oder der Laderampe befindlicher leerer Transportbehälter (5) mit Hilfe eines am Lastkraftwagen angeordneten Ladekrans (3) angehoben wird, und daß der volle Transportbehälter unter dem angehobenen und eventuell weggeschwenkten Transportbehälter hindurch vom Lastkraftwagen oder Lastkraftwagenanhänger auf den Eisenbahnwaggon verschoben wird und umgekehrt.
- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das neben den Schienen (6) des Lastkraftwagens vor die Laufräder (7) schwenkbar Sperrelemente (8) angeordnet sind' die insbesondere antriebsmäßig mit DruckmittelzylinderrL(9) verbunden sind.
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daa zum Verschieben des Transportbehälters (5) eine unter der Ladepritsche des Lastkraftwagens angeordnete Seilwinde (10) vorgesehen ist.
- Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrene nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ladepritsche des Lastkraftwagens und auf der Ladefläche des Eisenbahnwaggons Seilumlenkrollen (11,14) vorgesehen sind.
- 6. Vorrichtung zur Durchfüihung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB am Deck des Lastkraftwagens ein nach allen Seiten schwenkbarer Ladekran (3) vorgesehen ist. Z. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch °I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Lastkraftwagen und am Lastkraftwagenanhänger ein oder mehrere lotrecht ausfahrbare Abstützeinrichtungen (2) angeordnet sind., mit denen das Fahrzeug auf die entsprechende Schienenhöhe angehoben und festgesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0058715 | 1968-02-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1556617A1 true DE1556617A1 (de) | 1970-01-29 |
Family
ID=7279523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681556617 Pending DE1556617A1 (de) | 1968-02-29 | 1968-02-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Verladen eines Transportbehaelters von einem Lastkraftwagen und Lastkraftwagenanhaenger auf einen Eisenbahnwaggon oder eine Verladerampe und umgekehrt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1556617A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0273354A3 (de) * | 1986-12-24 | 1988-08-24 | Gerd Luers | Eisenbahn-Güterwagen mit Vorrichtung zum Auf- und Abladen von Strassenfahrzeugen |
| DE4323325A1 (de) * | 1993-07-07 | 1995-01-12 | Rindfleisch Hans Jochen Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Umschlagen von Ladeeinheiten, vorzugsweise im Kombinierten Ladungsverkehr Straße-Schiene (Wechsellader) |
-
1968
- 1968-02-29 DE DE19681556617 patent/DE1556617A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0273354A3 (de) * | 1986-12-24 | 1988-08-24 | Gerd Luers | Eisenbahn-Güterwagen mit Vorrichtung zum Auf- und Abladen von Strassenfahrzeugen |
| DE4323325A1 (de) * | 1993-07-07 | 1995-01-12 | Rindfleisch Hans Jochen Dr Ing | Verfahren und Vorrichtung zum Umschlagen von Ladeeinheiten, vorzugsweise im Kombinierten Ladungsverkehr Straße-Schiene (Wechsellader) |
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