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DE1555631A1 - Schluesselrahmen - Google Patents

Schluesselrahmen

Info

Publication number
DE1555631A1
DE1555631A1 DE1967G0049020 DEG0049020A DE1555631A1 DE 1555631 A1 DE1555631 A1 DE 1555631A1 DE 1967G0049020 DE1967G0049020 DE 1967G0049020 DE G0049020 A DEG0049020 A DE G0049020A DE 1555631 A1 DE1555631 A1 DE 1555631A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key frame
frame
injection
key
frame according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967G0049020
Other languages
English (en)
Other versions
DE1555631B2 (de
DE1555631C3 (de
Inventor
Wolfgang Dreyer
Wacker Dipl-Ing Richard
Karl Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GARTHE KG WOLFF
Original Assignee
GARTHE KG WOLFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GARTHE KG WOLFF filed Critical GARTHE KG WOLFF
Priority to DE1967G0049020 priority Critical patent/DE1555631C3/de
Publication of DE1555631A1 publication Critical patent/DE1555631A1/de
Publication of DE1555631B2 publication Critical patent/DE1555631B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1555631C3 publication Critical patent/DE1555631C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/14Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable with pivotal or rotary movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)

Description

  • "Schlü selrahmen". Die Erfindung bezieht sich auf Schlüsselrahmen'''tür die Fenster von Straßen-_und Schienenfahrzeugens_die gegenwärtig häufig aus Kunststoff' bestehen. -Schlüsselrahmen werden vom Fshrzeuginnern aus in den Fensterdurchbruch eingesetzt und verkleiden die-.Kanten des eigentlichen Eintaßrahmens. Außerdem dienen sie bei beweglichen Fenstern auch deren Führung. Ihr Querschnitt hat eine unsymmetrsche UeForm, wobei der kürzere Schenkel gegen die Fahrzeugwand, der längere gegen den die Glasscheibe utschltesenden Rahmen drückt.
  • In dem längeren Sehenkel befinden sich im Abstand Bohrungen, durch die die Betestigungsschrauben für den Schlüsselrahmen geführt werden. Man ist bestrebt,- den Schlüsselrahmen so leicht wie mOglich zu machen; dadurch ergeben sieh jedoch Schwierigkeiten fOr seine Herstellung, da bei den relativ großen Längenabmessungen in der Größenordnung von einem Meter die Wdundes U-Profils nur in der Größenordnung einiger Hlllimetes liegen soll. Hinzu kommt, daß an die Festigkeit, -Temparatvi,'bemtiadigkeit und das Aussehen der Schlüsselrahmen sehr h*he Anforderungen gestellt werden. Schlüsselrahmen aus Kunststoff sind daher bisher einstöckig nur aus glasfaserverstärktem Polyestermaterial hergestellt worden. Diese Rahmen besitzen jedoch einige schwerwiegende Nachteile: Die Herstellung ist langwierig; die Einhaltung der Maßtoleranzen ist sehr schwierig, so daß eine mechanische Nachbearbeitung fast nie vermieden werden kann. Bei einer solchen Nachbearbeitung werden die Glasfasern freigelegt. Damit an dieser Stelle ein Aussplittern des Materials verhindert wird, müssen die Stellen nachversiegelt werden, wodurch sich die Kosten weiter erhöhen. Beim Nachbearbeiten, das häufig in Reparaturwerkstätten erfolgt, ist das Arbeiten mit glasverstärktem Polyesterharz unangenehm, da bei den Arbeitskräften häufig Allergien infolge der freigelegten Glasfasern auftreten. Schließlich neigt das Material an der Auflagestelle der Befestigungsschraubenköpfe zum Aussplittern, worunter das Aussehen des Schlüsselrahmens leidet. Dieser Nachteile wegen ist schon vorgeschlagen worden, die Schlüsselrahmen aus gespritzten Hohlprofilstäben zusammenzusetzen, indem sie an den Enden mit passenden Eckstücken verschweißt werden. Damit wird ein Teil der Nachteile, die bei glasfaserverstärktem Polyestermaterial auftreten, vermieden; dafür ist es jedoch schwierig, an den Sohweißstellen das gute Aussehen zu bewahren. Eine Kostenersparnis ist dabei jedenfalls nicht zu erwarten. Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, den Schlüsselrahmen einstöckig als Kunstatoffspritztell auszubilden. Bisher hat man sich gescheut, derartige Teile mit im Verhältnis zur Wandstärke überdimensionalen Längenabmessungen zu spritzen, da notwendigerweise mehrere Einspritzöffnungen vorgesehen sein müseen,und man befürchtete, das das Material sich an den Zusammenflußstellen nicht richtig vereinigen würde. Es hat sich jedoch überraschenderweia-ll# gezeigt, daß der er- findungsgemäße Vorschlag realisierbar ist. Der erfindungsgemäße Schlüsselrahmen läßt sich bedeutend einfacher fertigen als die"bisher bekannten Rahmen obwohl die Kosten für die Spritzform erheblich sind. Schwierigkeiten bezüglich des geforderten guten Aussehens und der Festigkeit sowohl als auch der Temperaturbeständigkeit treten nicht auf, wenn ein geeignetes Material gewählt wird. Bewährt hat sich zum Beispiel ein handelsübliches Styrol-Acrylnitril-Butadien-Mischpolymerisat. Der Teil der Spritzform, der die Außenseite des SchlAsselrahmens - die also dem Fahrzeuginnern zugekehrt ist - aufnimmt,. ist vörzugsmeise-aus einem Stück gefertigt, so daß an dem fertigen Schlüsselrahmen Stoßkanten einzelner Formteile mindestens auf der Sichtseite nicht als Nahtstellen in Erscheinung treten. Auf der dem Fahrzeuginnern abgekehrten Seite stören solche Nahtstellen nicht; hier werden auch von vornherein Bearbeitungszugaben stehengelassen, die beim Einbau bzw. Austausch die Anpassung ermöglichen. Auf dieser Seite des Rahmens sind auch die Einspritzöffnungen der Spritzform angeordnet, und zwar zweckmäßigerweise in der Mitte der jeweiligen Holme. Jeder Schlüsselrahmen gemäß der Erfindung wird also durch vier symmetrisch angeordnete Einspritzöffnungen gespritzt. Manchmal ist gefordert, daß der Rahmen ein metallisches Aussehen besitzt. Der erfindungsgemäße gespritzte Schlüsselrahmen ist für eine nachfolgende Metallisierung, vorzugsweise auf galvanischem Wege, ausgezeichnet geeignet, denn eine Oberflä.chennacharbeit ist nicht erforderlich. Um die Spritzform nicht zu komplizieren, ist vorgesehen, die Befestigungsbohrungen nach dem Spritzen einzuarbeiten. Hinter jede solche Bohrung wird dann ein Füllstück geklebt, das den richtigen Abstand_zu dem Einfaßrahmen sicherstellt, an dem der Schlüsselrahmen angeschraubt wird. Die Füllstücke bestehen zweckmäßig aus dem gleichen Material wie der Schlüsselrahmen selbst. Für ihre Herstellung können zum Beispiel die Eingußabschnitte, die nach dem Spritzen des Rahmens von diesem abgetrennt werden, verwendet werden. Die Qualität des Materials ändert sich zwar etwas beim Spritzvorgang, für die Füllstücke ist sie jedoch durchaus genügend. Gegebenenfalls wird auch nur ein bestimmter Prozentsatz des vermahlenen Abfallmaterials zugesetzt. Der Zusatz von Füllstoffen üblicher Art zum Material des Schlüsselrahmens ist ebenfalls möglich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den beigefügten Figuren schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt den Schlüsselrahmen gemäß der Erfindung von der Sichtseite, teilweise im Schnitt gemäß .
  • der Linie I-I in Fig. 2; Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch das Profil des erfindungsgemäßen Schlüsselrahmens gemäß . der Linie 11-II in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab. Der in Fig. 1 dargestellte Schlüsselrahmen 10, dessen Sichtseite 10' erkennbar ist, wird so gespritzt, daß das Material etwa an den mit E bezeichneten Punkten in die Form eintritt. Das in Fig. 2 gezeigte unsymmetrische U-Profil ist dem Fahrzeuginnern abgekehrt und stützt sich mit seinem kürzeren Schenkel 12 gegen die .Fahrzeugwand, während der längere Schenkel 14 gegen den Fensterrahmen stößt. Durch den längeren Schenkel 14 führen Bohrungen 16, .hinter die Füllstücke 18 geklebt sind; sie sind ebenfalls durchbohrt. Durch die beiden miteinander fluchtenden Bohrungen wird die Befestigungsschraube geführt und in den Einfaßrahmen eingeschraubt. Der kürzere Schenkel 12 ist solang ausgebildet, daß er beim Einpassen nachgesetzt werden kann, wie durch die gestrichelten Linien angedeutet.
  • Auch Schlüsselrahmen für Fenster, die zwei gegeneinander versetzte Scheiben aufweisen, von denen eine hinter die andere heruntergezogen wird, können gemäß der Erfindung ausgebildet werden; die Länge des Schenkels 14 wird dann entsprechend abgestuft.

Claims (3)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1) Schlüsselrahmen für Straßen- und Schienenfahrzeugfenster aus Kunstatoff, dadurch gekennzeichnet, daß er in einem Stück (30) gespritzt ist.
  2. 2) Schlüsselrahmen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Styrol-Acrylnitril-Hutadien-MischpolymerIaat-als Rahmenmaterial.
  3. 3) Schlüsselrahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem fahrZeuginnern abgekehrten Seite den Rahmens Materialzugaben- füx, die Anpassung beim Einbau vqrgesehen sind. 4Y-nach Anspruch: i,- dadurch das die EinsprätzOffnunge0 (E>- dee Spritzform auf der dem Fahrzeuginnern abgekehrten Satte -des Rahmens in den.Mtten. der Holme angeordnet end,. . Schlüeselreb14en nach Anspruch j#, adtrchelannzeihnet, dder gespritzte Rahmen- @arugsxelae gelua@aisoh, met$llteierbar ist. _ schlttaaelrahmen nach= Anspruch. i, dadurch. gekennzeichnet, dag die Betostgu)igsbohrürtgen (36) nach dem Spritzen eingearbeitet ei na, Schlüsselrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, rlaß die Als Abstandehalter dienenden FüllstUcke (18) hinter die Rohrungen des gespritzten Rahmens geklebt sind.. 3ahlüsselrahmen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstücke au den Eingußabechnitten, die nach dem Spritzen den Rahmens Von diesem abgetrennt werden, gespritzt sind.
DE1967G0049020 1967-01-18 1967-01-18 Schlüsselrahmen für Straßen- und Schienenfahrzeuge Expired DE1555631C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967G0049020 DE1555631C3 (de) 1967-01-18 1967-01-18 Schlüsselrahmen für Straßen- und Schienenfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967G0049020 DE1555631C3 (de) 1967-01-18 1967-01-18 Schlüsselrahmen für Straßen- und Schienenfahrzeuge

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1555631A1 true DE1555631A1 (de) 1970-10-15
DE1555631B2 DE1555631B2 (de) 1978-01-19
DE1555631C3 DE1555631C3 (de) 1979-08-09

Family

ID=7128843

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967G0049020 Expired DE1555631C3 (de) 1967-01-18 1967-01-18 Schlüsselrahmen für Straßen- und Schienenfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1555631C3 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983001237A1 (en) * 1981-09-30 1983-04-14 Whitener, Philip, Charles Composite structures window belt and method of making
US4450661A (en) * 1981-09-30 1984-05-29 The Boeing Company Composite structures window belt and method of making

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WO1983001237A1 (en) * 1981-09-30 1983-04-14 Whitener, Philip, Charles Composite structures window belt and method of making
US4450661A (en) * 1981-09-30 1984-05-29 The Boeing Company Composite structures window belt and method of making

Also Published As

Publication number Publication date
DE1555631B2 (de) 1978-01-19
DE1555631C3 (de) 1979-08-09

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