DE1553668A1 - Siebscherfolie fuer Trockenrasierapparate - Google Patents
Siebscherfolie fuer TrockenrasierapparateInfo
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Description
Dlpl.-lng. S · Irland
Dr. Ing. König
4 DÜSSELDORF
ll 7$
4 DÜSSELDORF
ll 7$
P 15 53 666,2
CAREfTHIA Elektrogeräte Gesellschaft m.b.H. in Klagenfurt
(Körnten, Österreich)
Siebscherfolie für Trockenrasierapparate
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung einer Siebscherfolie
für Trockenrasierapparate mit einem unterhalb der Folie angeordneten Untermesser.
Bekanntlich hängt bei derartigen Apparaten sowohl die Qualität
der Rasur als auch die für eine gute Rasur aufzuwendende
Zeit außer vom sogenannten öffnungsverhältnis (Verhältnis
der gesamten, von den Haareintrittsöffnungen eingenommenen Fläche zur Gesamtfläche der Scherfolie) auch von der Größe
und Form der Haareintrittsöffnung ab. Es wurden schon zahlreiche Formen für die Begrenzung dieser Eintrittsöffnungen
vorgeschlagen, u.zw. von geometrisch einfachen Formen, wie Kreis, Ellipse, Oval, Quadrat, Raute, Vieleck, insbesondere
Sechseck, bis zu komplizierten, z.B. mit Y/ellungen, Spitzen
usw, versehenen umf ausgeschlossenen Begrenzungen.
Es ist auch bekannt, daß öffnungen in Form von Längsschlitzen
besonders gut geeignet sind, längere Barthaare, die in der
Richtung der Längserstreckung solcher öffnungen liegen, aufzurichten
und au erfassen, so daß sie abgeschnitten werden . . können. Ferner ist es auch schon, bekannt, solche Längsschlitze
über die) g£-nz9 Oberfläche der Folie mit verschiedenen Richtungen
ihrer Längserstreckungen zu verbeilen, urn der Tatsache
Rechnung zu tragen, daß das natürliche y/achsbum der Barthaare
auch .in relativ kleinen Bereichen der Haut oft stark versohle-.,
denen Richtungen folgt. Bei allen bisher bekannt sev/ordenen
mit unterschiedlich orientierten Haarsintritts-
Ö0S829/028S ■»«■«·*
öffnungen länglicher ?orm ergibt sich aber entweder wegen Vorhandenseins
breiter Stege ein sehr ungünstiges üffnungsverhältnis oder oine relativ geringe, nach verschiedenen Dichtungen
bzv/. in verschiedenen Sereichen ungleiche Festigkeit infolge
ungünstiger Anordnung der Stege zwischen den öffnungen.
Diese !lachteile werden gemäß der Erfindung bei einer Siebscherfolie,
die eine Vielzahl von rautenförmigen Haareintrittsöffnungen aufweist, dadurch vermieden, daß die benachbarten
Seiten der rautenförmigen Öffnungen miteinander V/inkel
von 60° bzw, 120° einschließen und daß die Gesamtheit der Öffnungen
ein Nets bildet, das überwiegend oder ausschließlich .Gruppen von zumindest drei rautenförmigen Öffnungen mit einem
gemeinsamen Eckpunkt enthält, wobei die Hauptdiagonalen der Öffnungen jeder Gruppe in drei verschiedenen Richtungen verlaufen, welche untereinander 7/inkel von 60° einschließen.
Auf diese '.'.'eise ist es möglich, die öffnungen bis auf schmale
Stege aneinanderzureihen, also ein großes Öffnungsverhältnis zu erzielen, zugleich aber zu sichern, daß Stege in gleich«
mäßig gegeneinander um 60 bzw. 120° winkelversetzten Richtungen verlaufen, so daß die Scherfoliß in keiner Richtung
unzulässig geschwächt wird.
Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, v/enn Gruppen von sechs rautenförmigen öffnungen mit gemeinsamem Eckpunkt
vorgesehen sind, die im Umriß sechszackige symmetrische Sterne bilden, in diesem Zusammenhang hat es sich ferner als
vorteilhaft erwiesen, wenn je zwei benachbarte Gruppen von
sechs rautenförmigen öffnungen, die im Umriß sechszackige
symmetrische sterne bilden, zwei gemeinsame benachbarte Spitzenpunkbe haben, wobei zwischen diesen beiden Gruppen eine
rautenförmige öffnung liegt.
Eine sehr günstige Anordnung wird auch erhalten, wenn Gruppen
von drei rautenförmigen öffnungen mit gemeinsamem Eckpunkt vorgesehen
sind, die im Umriß ein regelmäßiges Sechseck bilden. Durch die Kombination einer solchen Anordnung mit Gruppen, die
sechszackige symmetrische sterne bilden, und paarweise einen
~ 2 " BAD ORIGINAL
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gemeinsamen Spitzenpunkt haben, ergibt sich eine weiter'e vorteilhafte
Anordnung.
Gegen die Verwendung von rautenförmigen Haareintrittsöffnungen
bestanden bisher Bedenken, die offensichtlich darin begründet waren, daß nur an eine Anordnung mit parallel liegenden Hauptdiagonalen gedacht worden ist. Eingehende Untersuchungen haben
indes ergeben, daß es bei· der erfindungsgemäßen Rautenanordnung
möglich ist, die rautenförmigen Öffnungen unter Beachtung der bekannten Regeln für die Dimensionierung von Haareintrittsöffnungen
so groß zu machen, daß einerseits keine abnormale Hautreizung eintritt, andererseits aber längere Barthaare,
selbst bei sehr unregelmäßigem Bartwuchs, ausgezeichnet erfaßt werden, wobei gleichzeitig auch ein sehr großes Öffnungsverhältnis gewählt und damit eine sehr gute Rasierleistung
erzielt werden kann, weil das sich ergebende einheitliche Hetz der Stege zwischen den Haareintrittsöffnungen, bei dem an den
Knoten, die durch gemeinsame Eckpunkte entstehen, bis zu sechs Stege zusammenlaufen, es zuläßt, die Stege besonders schmal zu
wählen, ohne daß die Festigkeit der Folie darunter leidet.
Die Erfindung wird nun an Hand der schematisch gehaltenen Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die im Rahmen der Erfindung bevorzugt angewendete Gruppe von Haareintrittsöffnungen in Form eines sechszackigen
symmetrischen Sternes, während
die Fig. 2, 3 und 4 verschiedene Möglichkeiten einer Aneinanderreihung
solcher sternförmiger Gruppen darstellen.
Fig. 5 zeigt eine Aneinanderreihung von Sechseckgruppen gemäß
einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Gruppe von Haareintrittsöffnungen.
besteht aus sechs öffnungen 1 in Rautenform, wobei die benach°-
barten Seiten der rautenförmigen Öffnungen V/inlcel von 60 bzw.
120° einschließen. Sechs öffnungen 1 dieser Art sind mit g©-
009829/02 8 5
meinsamem Eckpunkt zu einem im Umriß sechszackigen symmetrischen
Stern zusammengefaßt, wobei zwischen den öffnungen nur
schmale Stege 2 verbleiben und sechs solcher Stege, die in drei um 60 winkelversetzten Richtungen verlaufen, im Knoten
3 zusammenlaufen. Einige Ecken der rautenförmigen Haareintrittsöffnungen, vorzugsweise die spitzwinkeligen Ecken 4-,
können abgerundet werden.
In den Pig· 2 bis 4- sind schematisch Ausschnitte aus Scherfolien
dargestellt, in denen sternförmige Gruppen nach Fig.1 in verschiedenen Netzanordnungen zusammengefaßt sind. Die
einzelnen Sterngruppen sind zur deutlicheren Hervorhebung ■mit einer Schraffur versehen.
Bei der Anordnung nach Pig. 2 liegen zwischen Je zwei sternförmigen
Gruppen 5i <3-i© zwei gemeinsame benachbarte Spitzenpunkte
haben, zusätzliche rautenförmige öffnungen 6, während
sich bei der Anordnung nach Pig. 3 zwischen je drei benachbarten
sternförmigen Gruppen 5 Öffnungen 7 in Porm von regelmäßigen
Sechsecken befinden«
Die Anordnung nach Pig. 4 ist ähnlich jener nach Fig. 3» wobei
jedoch zwischen je drei benachbarten Gruppen von sechs
rautenförmigen öffnungen, die im Umriß sechszackige symmetrische Sterne bilden und paarweise einen gemeinsamen Spitzenpunkt
haben, eine Gruppe von drei rautenförmigen öffnungen liegt, die im Umriß ein regelmäßiges Sechseck bildet.
Bei der Anordnung nach Fig. 5 haben die einzelnen Gruppen
Sechseckform, v/obei innerhalb jedes Sechseckumrisses vier
Gruppen von drei rautenförmigen Öffnungen mit gemeinsamem Eckpunkt, von welchen zwei Gruppen im Umriß ein regelmäßiges
Sechseck und zwei Gruppen einen halben sechszackigen oyminetrischen
Stern bilden, enthalten sind.
Es ist ersichtlich, daß bei allen dargestellten Ausführungs-"beispielen
die Haupt diagonalen der rautenförmigen Haarein-
- 4 009829/0285 BAt) ORIGINAL
trittsöffnungen jeder Gruppe in drei verschiedenen Richtungen
verlaufen, welche untereinander Winkel von 60° einschließen, und daß auch die Stege zwischen diesen Öffnungen um 60° bzw,
120° gegeneinander winkelversetzt sind. Hierdurch wird in allen Richtungen ein gutes Drfassen der Barthaare gesichert
und ferner wird eine ausreichende Festigkeit in allen Richtungen erhalten.
Über die dargestellten Anordnungen der öffnungen hinaus ermöglichen
die Rauten mit winkeln von 60° bzw. 120°, u.zw. nur
solche Rauten, auch noch·zahlreiche andere Gruppierungen und
Zusammenfassungen der Gruppen in einheitlichen Hetzen.
- 5 -009829/0285
Claims (4)
- Patentansprüche:Siebscherfolie für Trockenrasierapparate, die eine Viel-■ zahl von rautenförmigen Haareintrittsoffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Seiten der rautenförmigen öffnungen miteinander y/inkel von 60° bzw. 120° einschließen und daß die Gesamtheit der Öffnungen ein Netz bildet, das überwiegend oder ausschließlich Gruppen von zumindest drei rautenförmigen öffnungen mit einem gemeinsamen Eckpunkt enthält, wobei die Hauptdiagonalen der Öffnungen jeder Gruppe in drei verschiedenen Richtungen verlaufen, welche untereinander Winkel von 60° einschließen.
- 2. Scherfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen von sechs rautenförmigen öffnungen mit gemeinsamem Eckpunkt vorgesehen sind, die im Umriß sechszackige symmetrische Sterne bilden.
- 3. Scherfolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen von drei rautenförmigen öffnungen mit gemeinsamem Eckpunkt vorgesehen sind, die im umriß ein regelmäßiges Sechseck bilden.
- 4. Scherfolie nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Gruppen von sechs rautenförmigen öffnungen, die im Umriß sechszackige symmetrische sterne bilden, zwei gemeinsame benachbarte Spitzenpunkte haben, wobei zwischen diesen beiden Gruppen eine weitere rautenförmige öffnung liegt· (Fig. 2).5# Scherfolie nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich-%%, net,' daß zwischen je drei benachbarten Gruppen von sechs rautenförmigen öffnungen, die im Umriß sechszackige symmetrische Sterne bilden und paarweise einen gemeinsamen Spitzenpunkt aaben, eine Gruppe von drei rautenförmigen öffnungen liegt, dl· im Umriß ein regelmäßiges Sechseck bildet (Pig. 4).- 6 009829/0285 ' BAE> ORiGiNAL
Applications Claiming Priority (3)
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| AT1036364A AT249544B (de) | 1964-12-07 | 1964-12-07 | Siebscherfolie für Trockenrasierapparate |
| AT1036364 | 1964-12-07 | ||
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Publications (3)
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| DE1553668B2 DE1553668B2 (de) | 1975-10-16 |
| DE1553668C3 DE1553668C3 (de) | 1976-05-20 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10139209A1 (de) * | 2001-08-09 | 2003-03-06 | Braun Gmbh | Scherfolie für ein Schersystem |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10139209A1 (de) * | 2001-08-09 | 2003-03-06 | Braun Gmbh | Scherfolie für ein Schersystem |
| WO2003013802A3 (de) * | 2001-08-09 | 2004-05-13 | Braun Gmbh | Scherfolie für ein schersystem |
| US7065879B2 (en) | 2001-08-09 | 2006-06-27 | Braun Gmbh | Shaving foil patterning |
| RU2291775C2 (ru) * | 2001-08-09 | 2007-01-20 | БРАУН ГмбХ | Режущая сетка для режущей системы |
Also Published As
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|---|---|
| CH429501A (de) | 1967-01-31 |
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| GB1056506A (en) | 1967-01-25 |
| NL150708B (nl) | 1976-09-15 |
| ES319302A1 (es) | 1966-05-16 |
| DK122747B (da) | 1972-04-10 |
| US3382580A (en) | 1968-05-14 |
| DE1553668B2 (de) | 1975-10-16 |
| BE673024A (de) | 1966-03-16 |
| FR1455697A (fr) | 1966-04-01 |
| NL6515325A (de) | 1966-06-08 |
| AT249544B (de) | 1966-09-26 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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