DE1552015A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung becherfoermiger Gegenstaende aus Blech - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung becherfoermiger Gegenstaende aus BlechInfo
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Description
Frederick A. Krause Associates, Inc., in Frenchtown, N. J., (JSA
Verfahren, und Vorrichtung zur Herstellung becherförmiger Gegenstände aus Blech
Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der Metallformgebung
und betrifft im Besonderen ein Verfahren so.wie eine
Vorrichtung zur Erzeugung von becnerförmigen Gegenständen aus
Blech.
Bisher wurden Metallbehälter, z. B. Blechdosen, durch Biegen des Blechmaterials um eine zylindrische Form und anschließendes Zusammenschweißen der Kanten zu einer Längsnaht
hergestellt;. Böden und obere Verschlu&teile wurden danach getrennt ausgeschnitten und an die Enden des Behälters angefügt.
Dieses Verfahren wird zwar allgemein angewendet, hat jedoch gewisse Nachteile, zu denen die hohen Produktionskosten und die
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™* c* —·
durch die Kompliziertheit der Formgebung begrenzte Produktionsgeschwindigkeit gehören.
Es wurde der Vorschlag gemacnt, Behälter im Tiefzug, d. η. durch Pressen von älech üoer eine Preßform herzustellen, bo dab
das blech die Form eines Bechers annimmt. Diese Hethoae h&t sicn
jedoch z. 3. in der GetränkeverpackungsIndustrie nicht allgemein durchgesetzt, da die Kosten einer derartigen Herstellung von üo^en
und ärmlichen Behältern wesentlich höher liegen als die der Erzeugung
nach herkömmlichen Methoden. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, daw die bei einem bestimmten Arbeitsvorgang erreicnbare
Ziehtiefe durch die hohe Spannung begrenzt ist. Aus diesem
Grund war es bisher notwendig, den zu formenden Gegenstand Ln
mehreren, aufeinanderfolgenden Ziehvorgängen der aevmnschten
Sndform anzunähern. Diese aufeinanderfolgenden Ziehvor.· jin^e
komplisieren nicrrt nur die Hernteilung, sondern stelien üucn deshalb
einen Nacnteil dar, weil nach ,jedem Ziehstadium eine 7erfesüit-un,-unu
"eraorödun^ des Ketalls eintritt, so dafd das .-/erkstück
immer wieder geglüht v/erden muß, um die für die rriciiste
Phase des L'ierivoröanges nötige Geschmeidigkeit wiederherzustellen.
Es wurde ferner der Vorschlag, gemacht, das Ziehen von Blech
in einer komplizierten anordnung von Preßformen in aufeinanderfolgenden
Phasen durchzuführen, wobei sich die Bearbeitung in den einzelnen Phasen auf verschiedene Bereiche des zu formenden Werkstückes
konzentriert; dadurch wird die Glühung ausgeschaltet, und alle Phasen des Ziehvorgangs können durch eine einzige
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Pressung, d. h. in einem einzigen, abgeschlossenen Zyklus des
ZiehpreßVorganges, durchgeführt werden. Dieses Verfahren hat
jedoch den Nachteil, daß ,jene Bereiche des Blechs, die in den
Anfäntfssfcadien des Ziehvorganges gezogen wurden, in den späteren Phasen noch einmal, wenn auch in geringerem Ausmaß, bis
zu einem gewissen Grad gezogen vier den müssen. Es hat ferner
einen weiteren, sehr bedeutungsvollen Nachteil, der in der Tatsache begründet ist, daß iaxjsötBüHXSksctiicBnsxdtaKxÄiKteKHRgaÄgsK der
notwendige Stoß der Ziehpresse größer als die Summe der in jedem Stadium des Ziehvorganges erreichten Behälterlängen sein muß.
Gemäß der vorliegenden "Erfindung werden becherförmige Blechbehälter
in einem einzigen Arbeitsvorgang auf ihre endgültige Länge gezogen, wobei keine Glühung erforderlich ist, und der Stoß
der Ziehpresse wesentlich kürzer ist als die bei bekannten Ziehvorrichtungen
erforderlichen Stösse. Das tiefgezogene Produkt
besitzt überdies eine gleichmäßigere Wandstärke und bei einem gegebenen Zuggrad eine höhere Festigkeit als die von Behalte·
die in bekannten Ze]ihvorr ich tungen nach den bisherigen Ziehmethoden
gefertigt wurden.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese verbesserten
Ergebnisse dadurch erreicht, daß das ganze, zu formende Blechstück
in jedem Stadium des Ziehvorganges gleichzeitig verformt wird. Diese verteilte Verformungswirkung wird durch gleichzeitiges
Ablaufen mefrerer Ziehstadien erzielt.
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_ ij, -BAD ORIGINAL
Nach der erfindungsgemäßen Methode wird auf eine Seite des ausgestanzten Blechstückes, u. zw. auf in einem Abstand nebeneinanderliegende,
konzentrische, ringförmige Bereiche ein Druck ausgeübt, während gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung
ein Druck auf die andere Seite des Blechstücks, u. zw. auf. die dazwischenliegenden Bereiche, ausgeübt wird. Das Blechstück
wird auf diese Weise gleichzeitig mehrere Male umgekehrt, bis schließlich das äußere Ende vollständig in den Mittelbereich gezogen
wird. Während dieser Umkehrungen steht das Blech unter Zug- und Biegespannung, wodurch eine gleichmäßige Temperaturverteilung
und damit ein gleichmäßiger Metallstrom aufrechterhalten
wird, der für ein gutes Ziehergebnis wesentlich ist.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung einer Vielzahl von oberen und unteren Preßformen, die als
konzentrische Ringe ausgebildet sind, die beim Schließen der Presse, in der sie angeordnet sind, ineinandergreifen. Die
Preßformen sind so bemessen, daß sie in mehreren, diametral entgegengesetzten Bereichen zugleich ineinandergreifen. Wenn
die Preßformen auf einem Blechstück zusammentreffen, bewirken sie daher in aufeinanderfolgenden, entgegengesetzten, ringförmigen
Bereichen einen gleichzeitigen Zieheffekt in entgegengesetzten Richtungen. Beim weiteren Ineinandergreifen der Preßformen
wird der äußere Rand des Blechstückes schließlich bis zur innersten Preßform durchgezogen.
Wie im Folgenden noch näher zu erläutern ist, sieht die Erfindung
eine Vorbehandlung vor, in der das flache Blech in eine
seichte Becherform gezogen wird; danach wird dieser seichte
Becher in konzentrischen, ringförmigen Bereichen gleichzeitig
in entgegengesetzten Richtungen gezogen. Bei der Vorbehandlung
soll das Material natürlich nicht einem Grad von Spannung ausgesetzt
sein, der vor dem weiteren Ziehvorgang"eine Glühung er-.
" - - ■'"."■ . ■ 't ■
forderlich machen würde. "
Oben wurden die wichtigen Merkmale der Erfindung allgemein
skizziert, um das Verständnis der folgenden, detaillierten Beschreibung
zu erleichtern und auf den Beitrag der vorliegenden Erfindung zum Stand der Technik hinzuweisen. Die Erfindung besitzt natürlich zusätzliche Merkmale, die nachstehend dargelegt
werden sollen, und die den Gegenstand der beigefügten Ansprüche bilden, Pur Fachleute ist klar ersichtlich, daß di-e Idee, auf
der die vorliegende Offenbarung beruht, leicht für den Entwurf
anderer Konstruktionen ausgewertet werden kann, mit denen die Erfindungsziele ebenfalls erreicht werden* Es ist daher wichtig,
darauf hinzuv/eisen, daß alle derart ähnlichen Konstruktionen, die
vom Geist und dem Umfang der1 Erfindung nicht abweichen^ as[l in
den Ansprüchen erfaßt zu betrachten sind. ■
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
Beschreibung des in der beigefügten Zeichnung dargestellten AusführüngsbeiSpielesa
In der Zeichnung ist;
' FigüiM aiii Sshnitt duieh die irfindüngBgeffläiti%
* —
tuiig in de? .äfft Itgifin ©Ines ÜehvörgafigS ©ing8ftöHiBi^ft§n St
n^fi
β
ύ
β
IiS S14/Ii IS BADORIGINÄL-
Figur 2 ein vergrößerter Teilscnnitt, der einen Teil der
Vorrichtung von Fig. 1 im ersten Stadium des Z iehvorganf.es
zeigt;
Figur 3 eine Ansicht ännlich der von Fi.-. 2, die jeriocn die
Ziehvorrichtung im zweiten Stadium des Zienvorgan.-er. zel.t-;.
Figur k eine Ansicr.t ähnlich aen von .'i,.·. 2 und 3» ^.ie Je~
loch die Vorrichtung im dritten Stadiu.il dec :iiehvorgan£e:; ^ei_.t;
Figur 1^ eine Ansicht ähnlich .]enen von figuren 2 und >-;, aio
jedoch nur einen ausschnitt auf dem unteren leil der Yorricntun*.
bei Beendigung eines Ziehvorganges zusammen mit einem TfLi eines
vollständig gezogenen, ausgeworfenen Gegenstandes zeigt; und '
Figuren o-iü Darstellungen eines Werkstücks in den verschiedenen
Phasen des erfindungsgemäßen Zienvorgan^es.
Die in Fig. 1 gezeigte Ziehvorrichtung" weist einen oneren und einen unteren Preßklotz 10, 12 auf, die am ooeren bzw. unteren
Teil einer Lochstanze (nicht gezeigt) Defestigt v/erden und
so von der Presse senkrecht zueinander bzw. auseinander bewegt werden können. Am oberen Preßklotz 10 ist ρLr. röhrenförmiger
Stempel 14 befestigt, der sich nach unten erstreckt. Der Stempel
14 ist gesenkt, so daß ein Bereich 16 entsteht, in dem die im
Folgenden zu beschreibende Vorbehandlung bzw. das vorläufige Ziehen durchgeführt wird. Diese Senkung bildet zwei in Längs-
— 7 — '
§09834/0156
OR/GiJVAL
rioiitun,.. verschobene, äußere Endflächen IV, 17a, die in verschiedenen
Phasen des Ziehvorganges wirksam werden.
Sin röhrenförmifiies, oberes Verformungselement 18 erstreckt
sich innerhalb des Stempels 1*J- nach unten und ist :nittels einer
scheibenförmigen Bodenplatte 20 befestigt, die innerhalb des
.Stempels in den vom Preß_klotz 10 und dem daran anschließenden
Teil des Stempels gebildeten Hohlraum paßt. Wie aus der Zeichnung
ersichtlich, ist der äußere Durchmesser des oberen Verformuni-:selementes
18 kleiner als der innere Durchmesser des otempels i^i, so daft von diesen beiden Teilen ein erster, ringförmiger,
oberer Verformungshohlraum 22 gebildet wird. Ferner erstreckt sich das obere Verformungselement 18 nur bis zum
oenkung.s'oereich Ib, ,jedoch nicht in diesen, so daß es eine
äußere Endfläche 23 bildet, die auf derselben Ebene wie die
äußere Endfläche 1" a des Stempels liegt.
Am unteren Preßklotz 12 ist ein röhrenförmiger, äußerer
Schneidring 2h vorgesehen, der sich von der Oberfläche des
Preßklotzes nach oben erstreckt und eine dem oberen Preßklotz
10 gegenüberliegende, äußere Endfläche 25 bildet. Von dieser
Endfläche ragt eine Schulter 26 radial nach innen. Diese Schulter 26 begrenzt eine Öffnung, die so bemessen ist, daß
sie bei Zueinanderbewegung der Preßklötze 10, 12 den Stempel
. knapp
14 gsaRaratK aufnimmt. Die einander gegenüberliegenden Ecken des äußeren Schneidringes 2h und des Stempels 1^4- sind besonders scharf und präzise ausgebildet, so daß beim Eintreten des
14 gsaRaratK aufnimmt. Die einander gegenüberliegenden Ecken des äußeren Schneidringes 2h und des Stempels 1^4- sind besonders scharf und präzise ausgebildet, so daß beim Eintreten des
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Stempels in den Schneidring auf das auf dem letzteren liegende,
Blechstück bzw. Werkstück 28 eine Abscherwirkung ausgeübt wird.
Unmittelbar innerhalb des Schneidringes 24 ist ein ringförmiger
Haltepolster 30 eingepaßt, der einen an seinem .Umfang
verlaufenden, äußeren Vorsprung 32 besitzt, der mit der Unterseite
der Schulter 26 in Eingriff steht, so daß sich der Haltepolster nicht aus dem Schneidring herausbewegen kann. Wie aus
Fig. 1 ersichtlich , liegen in dieser Stellung die äußere Endfläche 31 des Haltepolsters 30 und die äußere Endfläche 25 des
Schneidringes 24 auf derselben Ebene. Der Haltepolster 30 kann sich jedoch gegen die aufwärts drückende Kraft einer Anzahl
von Druckstiften Jk- innerhalb des Schneidringes nach unten
bewegen. Die Druckstifte sind an einem unter dem unteren Preßklotz 12 angeordneten, gemeinsamen Bügel 36 befestigt. Mittels
einer Kolben-Zylinderanordnung 38, die von einer Pumpe 40 mit hydraulischer Kraft gespeist wird, wird auf den Bügel 36 eine
nach oben wirkende Kraft ausgeübt.
An der Innenseite des ringförmigen Haltepolsters 30 ist
ein röhrenförmiger, äußerer Verformungsring 42 eingepaßt. Dieser besitzt/oberei und untere^ vorspringenden Rand 44 bzw.
46, die nach begrenzter Relativbewegung in Bezug auf den Haltepolster mit einer vorspringenden Schulter 48 auf dem letzteren
in Eingriff kommen. Der äußere Verformungsring*42 steht unter
einem Aufwärtsdruck, so daß seine äußere Endfläche 49 in Ruhestellung auf derselben Ebene liegt wie die Endflächen des
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Haltepolsters 30 und des Schneidringes 24. Dieser Aufwärtsdruck
wird durch ringförmige Verformungskolben erzeugt, die sich in
Kolbenbohrungen 52 im unteren Preßklotz 12 auf- und abwärts bewegen. Die Kolbenbohrungen 52 stehen über eine hydraulische
Leitung 52J- und einen im unteren Preßklotz 12 angeordneten Ölkanal
56 unter dem von der Pumpe ho erzeugten, hydraulischen
Druck. Dieser Druck hat die Tendenz, den ringförmigen Verformungskolben 50 sowie den äußeren Verformungsring 42 in der in Pig. I
gezeigten, obersten Stellung zu halten.
Auf dem unteren Preßklotz 12 ist ferner eine mittlere Verformungsanordnung
vorgesehen, deren unteren Teil ein zylindrischer Fuß 58 bildet, der sich vom Mittelteil des unteren Preßklotzes
zu einem etwa in halber Höhe des äußeren Schneidringes 24 liegenden Punkt aufwärts erstreckt. Von diesem Punkt ragt ein
ringförmiger, innerer Verformungsring 60 so weit nach oben, daß
seine äußere Endfläche 6l auf derselben Ebene wie die äußere Endfläche
25 des Schneidringes liegt. Wie gezeigt, ist der innere Verformungsring 60 k«napp in den äußeren Verformungsring 42 eingepaßt.
Eine zylindrisch ausgebildete, zentrale Bodenform 62 sitzt auf dem zylindrischen Fuß 58 und erstreckt sich innerhalb.
. des inneren Verformungsringes 60 koaxial zu diesem nach oben.
Sie besitzt eine äußere Endfläche 63, die auf derselben Ebene wie die Endfläche 61 des inneren Verformungsringes 60 liegt.
Der Durchmesser der zentralen Bodenform 62 ist kleiner als der
innere Durchmesser des inneren Verformungsringes 60, so daß
, diese beiden Teile einen zweiten, ringförmigen Verformungshohl-
' - 10 -
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raum 64 begrenzen. Dieser zweite Verformungshohlraum 64 liegt auf einer Linie mit dem oberen Verformungselement 18 und nimmt
es bei Gegeneinanderbewegung der Preßklötze auf. In ähnlicher Weise ist der innere Verformungsring όΟ so bemessen, daß er sich
bei dieser Bewegung in den ringförmigen, oberen Verfornungshohlraum
22 erstreckt.
Der Fuß 58 ist am Boden des ringförmigen, unteren Verformungshohlraumes
64 mit einer ringförmigen Schneidekante versehen. Diese Kante führt bei Beendigung eines Verformungsvorganges
in Zusammenwirkung mit der Unterseite des oberen Verformungselementes 18 einen geraden Schnitt durch. An dem Fuß
58 ist ferner eine Außenschulter 70 vorgesehen, die durch Eingriff mit dem äußeren Verformungsring 42 dtenxSiatdt die Aufwärtsbewegung
des letzteren unter Einwirkung der Kraft des Verformungszylinders 50 begrenzt.
Wie in den vergrößerten Teilansichten von Fig. 2-4 gezeigt,
sind die verschiedenen, beschriebenen Elemente so bemessen und angeordnet, daß bei Zusammenbewegung der Preßklötze 10, 12 der
Stempel 14 knapp in den äußeren Schneidring 24 paßt, daß der äußere Verformungsring 42 in den Senkungsbereich 16 des Stempels,
der innere Verformungsring 60 in den ersten, ringförmigen Hohelraum
22, das obere Verformungseleraent 18 in den zweiten Hohlraum 64, und die Bodenform 62 in das obere Verformungselement 18 eintritt.
Da bei der Ineinanderbewegung des Stempels 14 in den äußeren Schneidring
24 eine Abscherung erfolgen muß, sind diese beiden Teile so
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bemessen,daß sie knapp ineinander passen. Wie in den Fig. 2-4
gezeigt, sind jedoch alle anderen ineinandergreifenden Elemente
so bemessen, daß zur Aufnahme des zu ziehenden Metalls genügend
Raum freibleibt. Wie aus den vergrößerten Darstellungen in
Fig. 2-4 ersichtlich, sind in beiden Preßformanordnungen alle
Ecken der äußeren Endflächen mit Ausnahme jener, die, wie oben
beschrieben, zum Abscheren verwendet werden, auf einen bestimmten Radius abgerundet, wodurch der Ziehgrad reguliert wird.
Bei einem Ziehvorgang fürt die oben beschriebene Preßformanordnunfc,
die Bewegungen in der in Fig 1-5 dargestellten Folge aus. In Fig· 1 sind der obere und der untere Preßklotz 10, 12
in ihrer vollständig geöffneten Stellung gezeigt, in der die
verschiedenen, an diesen Klötzen befestigten Preßformelemente voneinander getrennt sind. Wie in Fig. 1 gezeigt, wird das
Aiierkstück 28 auf den äußeren Schneidring 24 gelegt, worauf der
obere und eier untere Preßklotz in der in Fig· 2-4 gezeigten Weise
zueinander bewegt werden.
Beim Zusammenbewegen der Preßklötze 10, 12 kommt die
unterste, äußere Endfläche 1? des Stempels 14 mit dem Werkstück
28 unmittelbar über der äußeren Endfläche 31 des Haltepolsters 30 in Berührung. Bei der weiteren Gegeneinanderbewegung der
Preßklötze überwindet die abwärts drückende Kraft des Stempels 14 die über den kolben und die Zylinderanordnung 38 wirkende,
hydraulische Kraft, die den Haltepolster 30 in seiner obersten
Stellung hält. Der Polster bewegt sich daher unter der Kraft
·'■*■■ t'^f--
■' . ; : · ■ . ■■-■ 12 - ;
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dee Stempele 14 abwärts. Gleichzeitig wird das Werkstück
von den Abscherkanten auf der Schulter 26 des äußeren Schneidringes 24 und an der Außenkante der Endfläche 17 des Stempels
14, wie in der perspektivischen Ansicht von Flg. 6 gezeigt, kreisförmig zugeschnitten.
Durch weitere Abwärtsbewegung des Stempele 14 wird der äußere Bereich des Blechstückes 28 über die Außenfläche des
äußeren Verformungsringes 42 gezogen. Während dieser Vorbehandlung wirkt die aufwärts drückende Kraft des Haltepolsters
30 mit der Unterseite des Stempele 14 zusammen; auf diese Weise wird das Blechstück 28 gequetscht bzw. gezogen, und ein Verziehen
während dieser ersten Phase des Ziehvorgangs verhindert. Bei dieser Vorbehandlung wird das Blechstück in die in Fig. 7 gezeigte,
teilweise gezogene Becherform gebracht. Der Ziehvorgang während der Vorbehandlung dient dazu, das Werkstück in eine
Form zu bringen, in der es während der folgenden, gleichzeitigen Ziehphasen nicht weiter gequetscht werden muß- Alle weitere,
auf das Blechstück wirkende Verformungskraft ergibt sich aus den wechselseitig zusammenwirkenden Zieheffekten der verschiedenen,
gleichzeitig durgeführten Ziehvorgänge. In diesem Zusammenhang soll darauf hingewiesen werden, daß das Verhältnis zwischen
der Länge und dem Durchmesser des gesenkten Bereiches so berechnet sein soll, daß der bei der VorlftianqMung entstehende
Druck wesentlich unter der Druckstärke liegt, bei der vor dem folgenden Ziehvorgang eine Glühung erforderlich wäre.
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Bei weiterer Abwärtsbewegung des oberen Preßklotzes 10
gegen den unteren Preßklotz 12 preßt der innere Verformungsring 60 das Metall des Werkstücks in den ersten, ringförmigen
Verformungshohlraum 22, während gleichzeitig das röhrenförmig ausgebildete, obere Verformungselement 18 das Metall in den
zweiten, ringförmigen Verformungshohlraum 64 hinunterdrückt.
Gleichzeitig drückt die Bodenform 62 einen anderen Teil des Werkstücks 28 nach oben in den von der Innenfläche des oberen
Verformungselementes 18 gebildeten, zylindrischen Hohlraum. Aus Pig. 3 ist ersichtlich, wie dieser Vorgang durchgeführt
wird; die Gestalt des Werkstückes 28 während dieser Phase des
Ziehvorgangs ist in Pig. 8 perspektivisch dargestellt. Aus diesen Darstellungen ist zu ersehen, daß nach unten wirkende
Drucke gleichzeitig wechselweise auf in Abständen angeordnete,
konzentrische. ,Hingbereiche auf der Oberseite des Werkstücks
und entsprechende, nach οDen wirkende Drucke auf die dazwischenliegenden
Bereiche der Unterseite des Blechstückes ausgeübt werden. Durch die gleichzeitige Druckausübung auf verschiedene Bereiche
des" Blechstücks dehnt und verformt sich ein erheblicher Teil
seiner Fläche gleichzeitig. Auf di,ese Weise wird das ganze
Blechstück ununterbrochen in Bewegung und in fließfähigem Zustand gehalten, so daß bei Aufrechterhaltung einer minimalen
Druckkonzentration ein erheblicher Zlehgräd erreicht werden
kann, wobei auch der Metallfluß während des Vorganges gleichmäßiger ist als bei bekannten Ziehverfahren.
Bei der weiteren Zusammehbewegung der beiden Preß-
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klotze 10,· 12 wird das Metallstück 28 über die oberen Ecken
des inneren Verformungsringes 60 und die unteren Ecken des oberen Verformungselementes 18 gezogen, so daß schließlich
das ganze', gezogene Material in den zwischen der Bodenform 62 und dem oberen Verformungselement liegenden Bereich gezogen
wird, wobei schließlich ein behälterförmiger, in Fig. 9 gezeigter
Gegenstand 72 entsteht. Wenn die Preßklötze 10, 12 vollständig ineinander geschoben sind, drückt die untere Kante des
oberen Verformungselementes 18 auf die in Fig. k gezeigte, ringförmige
Schneidekante, wodurch das vollständig gezogene Metallstück abgeschnitten wird. Nach dieser Phase des Ziehvorganges
hat der gezogene und gerade geschnittene Gegenstand 72 die in Fig. 10 gezeigte Form.
Nach Beendigung des Ziehvorganges werden die Preßklötze auseinanderbewegt,
und der Preßling wird, wie in Fig. 5 gezeigt, aus denjpreßformen ausgestoßen. Bei der -Aufwärtsbewegun& des
oberen Preßklotzes 10 und des Stempels 14- werden der Haltepolster
30 und der äußere Verformungsring *+2 gelöst, so daß sie sich
durch den von der Pumpe k0 über die Kolben-Zylinderanordnuag 38
sowie durch den ringförmigen Verformungskolben 50 ausgeübten
Druck in ihre in Fig, 1 gezeigtaiAusgangsstellungen zurückbewegen.
Auf Grund der obigen Beschreibung unter besonderer Bezugnahme auf ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
nun für Fachleute ersichtlich, daß die Erfindung in verschiedener
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Weise abgeändert bzw. modifiziert werden kann, ohne von ihrer
Idee und ihrem Umfang abzuweichen, die in den beigefügten An-.
sprächen definiert sind.
Patentansprüche - 1.6 -
909834/0156
Claims (16)
1.) Tiefziehverfahren für Bleche, dadurch gekenn ze ich -
net, daß ein Blechstück (28) auf einer Seite auf in Abständen
auftretenden Bereichen unterstützt wird, und daß es von der gegenüberliegenden
Seite her zwischen die in Abständen auftretenden Bereiche eingepreßt wird.
2. Tiefziehverfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung becherförmiger
Gegenstände, dadurch gekennzeichnet , daß gegen wechselweise versetzte, in konzentrischen Ringen angeordnete
Bereiche des Blechstücks (28) von einer Seite her Druck ausgeübt wird, während gleichzeitig auf die zwischen den Ringen
liegenden Bereiche von der anderen Seite in entgegengesetzter Richtung Druck ausgeübt wird, und daß diese Druckaufbringung so
lange fortgesetzt wird, bis das Blechstück vollständig über den innersten Bereich gezogen ist.
3. Tiefziehverfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung tiefer,
becherförmiger Gegenstände, dadurch gekennzeichnet ,
daß das Blechmaterial (28) zunächst in eine Becherform verhältnismäßig geringer Tiefe gezogen wird, daß während dieser Phase die
Spannungen im Material wesentlich unter dem Betrag gehalten werden, der vor der folgenden Ziehphase eine Glühung erforderlich machen
würde, daß das Blechmaterial anschließend in aufeinanderfolgenden, konzentrischen Ringbereichen gleichzeitig in verschiedene Richtungen
gezogen, wird, und daß der Ziehvorgang im innersten Bereich
so lange fortgesetzt wird, bis das ganze Blechmaterial über die äußeren Bereiche gezogen ist.
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4, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
4er Ansprüche 1-3·, gekennzeichnet durch eine
erste Einrichtung (12), die mehrere in Abständen koaxial angeordnete,
sich von einer gemeinsamen Ebene erstreckende Hohlräume begrenzt, sowie eine entsprechend geformte Einrichtung
(10), die quer über der ersten Einrichtung (12) auf einer gemeinsamen Ebene liegendes Blech (28) gleichzeitig in alle Hohlräume
drückt.
5· Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch ge k e η η ze i c h η e t ,
daß sie eine erste Preßformanordnung (12) aufweist, die zumindest
zwei erste longitudinal Preßformelemente (60,62) enthält, deren
äußere Endflächen (61, 63) nahe einer gemeinsamen Ebene liegen, daß die zwei ersten long!tudinalen Preßformelemente in einem Abstand voneinander koaxial angeordnet sind und einen zwischen
ihnen liegender^ ersten, ringförmigen Hohlraum (64) begrenzen,
daß eine zweite Preßformanordnung (10) mit einem longitudinalen,
röhrenförmigen Preßformelement (18) vorgesehen 1st, der für den Eintritt in den ersten Hohlraum (6^) bei Gegeneinanderbewegung der
Preßformelemente (18, 60, 62) entsprechend angeordnet und bemessen
ist, daß die einander gegenüberliegenden Ecken an den äußeren Endflächen
(23, 61, 63) jedes Preßformelementes zur Steuerung des Ziehvorganges abgerundet sind, und daß beim Zusammenbewegen der
Preßformanordnungen (10, 12) über dem Werkstück (28) verschiedene Bereiche des letzteren unter gleichzeitiger Ziehwirkung mit da-
durch bedingter Verteilung und Aufrechterhaltung von für einen gleichmäßigen Ziehvorgang erforderlichen Spannungen im ganzen
Werkstück st.ehen.
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6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß eine Einrichtung (17, 31)
vorgesehen ist, die die Bewegung des zu ziehenden Materials über
die äußere Endfläche (61) des äußeren (60) der zwei ersten longitudinalen Preßformelemente (60, 62) hindert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-6 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung (17, 3I) ein
weiteres, röhrenförmiges Element (14) enthält, das gemäß seiner Bemessung und Anordnung Blech über die Außenfläche (61) des
äußeren (60) der zwei ersten, longitudinalen Preßformelemente
(60, 62) zieht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-7 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche l-3i dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Preßformanordnung (10)
zwei weitere longitucBnale Preßformelemente (14, 18) enthält, die
ebenfalls in einem Abstand voneinander koaxial angeordnet sind, und deren äußere Endflächen (17, 17a, 23) ebenfalls nahe einer
gemeinsamen Ebene liegen, daß diese Preßformelemente einen zwischen ihnen liegenden, zweiten, ringförmigen Hohlraum (22) begrenzen,
und daß das innere (18) der zwei weiteren Preßformelemente (14, 18) für den Eintritt in den ersten Hohlraum (64), und
das äußere (60) der ersten longitudinalen Preßformelemente für den gleichzeitigen Eintritt in den zweiten Hohlraum (22) entsprechend
angeordnet und bemessen ist.
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~ l9 ~
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-8 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch ge k
e η η ze i c h net, daß die erste Preßformanordnung (12)
eine mittlere, zylindrische Preßform (62), über die dör fertige
Gegenstand (28) gezogen wird, eine Vielzahl· von röhrenförmigen
Preßformelementen (6ö, 42) t die koaxial um die mittlere Preßform
in Abständen angeordnet sind und hintereinanderliegende,
ringförmige Hohlräume bilden, und deren äußere Endflächen (61) nahe der Ebene der äußeren Endfläche (63) der ^mittleren Preßform
(62) liegen, sowie eine mit der ersten zusammenwirkende Preßformanordnung (10) enthält, die eine Vielzahl von röhrenförmigen
Preßformelementen (14, 18) aufweist, die bei Zusammenbewegung der beiden Preßformanordnungen (10, 12) gleichzeitig
in alle ringförmigen Hohlräume eintreten.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-9 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß die βχκκκ Preßformianordnung (10)
ein erstes, röhrenförmiges Preßformelernent (14) mit einem gesenkten
Bereich (16), in dem in Längsrichtung verschobene äußere
Endflächen (17, l?a) ausgebildet sind, sowie ein zweites, röhrenförmiges
Preßformelement (18) enthält, das in dem ersten, röhrenförmigen Preßformelement (14) koaxial zu diesem angeordnet ist
und bis zu dessen gesenktem Berej.cn reicht, daß die erste Preßformanordnung
(12) eine mittlere, zylindrische Preßform (62) enthält, die mit dem dritten röhrenförmigen Preßformelement
(60) koaxial angeordnet ist und mit ihm einen ersten ringförmigen
Hohlraum ("64) begrenzt, daß die äußeren Endflächen (öl, 63) der
BAD OHlWNAL ■909834/Q 15.6 - 20 -
mittleren, zylindrischen Preßform und des dritten röhrenförmigen
Preßformelementes nahe einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind,
daß die Preßform (62) und das dritte PreÖformelement (60) für
den Eintritt des zureiten röhrenförmigen Preßformelementes (18) in den «fciM« ringförmigen Hohlraum (64), der beim Zusa'mmenbewegen
der beiden Preßformanordnungen (10, 12) zugleich mit dem Eintritt des dritten röhrenförmigen Preßformelementes (60) in
den zweiten ringförmigen Hohlraum (22) erfolgt, entsprechend angeordnet und bemessen sind, daß ein äußerer Verformungsring (42)
knapp an dem dritten, röhrenförmigen Preßformelement (60) anliegt und in Bezug darauf in Längsrichtung beweglich ist, daß der Verformungsring
für den Eintritt in den gesenkten Bereich (16) entsprechend bemessen ist, und daß eine Einrichtung vorgesehen ist,
die die äußere Endfläche (49) des äußeren Verformungsringes (42)
auf der Ebene der äußeren Endfläche (61) des dritten röhrenförmigen Preßformelementes (60) hält, während sich der Verformungsring
und das dritte Preßformelement in dem gesenkten Bereich befinden, und bei weiterer Zusammenbewegung der beiden Preßformanordnungen
(10, 12) eine relative, longitudinale Zurückziehung des äußeren Verformungsringes bewirkt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-10 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß eine weitere Preßvorrichtung (42)
vorgesehen ist, die bei der Zusammenbewegung der Preßformanordnungen
(10, 12) das vorläufige Ziehen des Blechmaterials (28) in den gesenkten Bereich (16) des ersten, röhrenförmigen Preßformelementes
(14) bewirkt, und daß ferner eine Einrichtung (50)
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vorgesehen ist, die durch Zurückziehung der weiteren Preßvorrichtung (42) eine weitere Zusammenbewegung
der Preßformanordnungen (10, 12) ermöglicht.
12. Vorrichtung nach-einem der Ansprüche 4-11 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß an der ersten Preßformanordnung
(12) ein vierter, röhrenförmiger Teil (24) vorgesehen ist, der auf Grund seiner Form und Bemessung in Zusammenwirkung mit der äußersten
Kante des ersten, röhrenförmigen Preßformelementes (14) auf das zu ziehende Blechstück (28) eine vorläufige Abscherwirkung
ausübt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-12 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß am Boden des ersten, ringförmigen
Hohlraums (64) eine Schneidkante vorgesehen ist, die in Zusammenwirkung
mit dem äußeren Ende (23) des zweiten, röhrenförmigen
Preßformelementes (18) die Kanten eines vollständig gezogenen Gegenstandes (28) endgültig abgleichtc
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-13 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch g e -
k e η η ζ e i c h η e t , daß auf Grund der Bemessung des
äußeren Durehmessers des äußeren Verformungsringes (42) das
Ziehen von Blech in den gesenkten Bereich (16) des ersten, röhren-%
- förmigen Preßformelementes (14), und daß die Einrichtung (50)
den äußeren Verformungsring (42) in einer Lage hält, in der
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seine äußere Endfläche (49) in Ruhestellung auf einer Ebene mit den äußeren Endflächen (öl, o3) der zylindrischen Preßform ('62)
und des dritten, röhrenförmigen Preßformelementes (bO) liegt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-14 ;ϊιιγ Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung (50) zur Zurückziehung
der weiteren Preßvorrichtung einen ringförmig ig en Haltepolster
(30) enthält, der den Verformungsring (42) umgibt, und dessen äußere Endfläche (3I) in Normalstellung auf einer Ebene
mit den äußeren Endflächen (öl, 63) der zylindrischen Preßform (ö2)
und des dritten, röhrenförmigen Preßformelementes (bO: liegt, daß der Haltepolster (30) durch die Kraft der äußersten Endfläche (17)
des ersten röhrenförmigen Preßformelementes (14) herabdrückbar ist,
und daß am Haltepolster eine Arretierung (48) angeordnet ist, die bei Zurückbewegung des Haltepolsters in die Stellung bei Beendigung
des vorläufigen Ziehvorganges in den äußeren Verformungs-ring {42) eingreift und diesen zurückzieht.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-15 zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1-31 dadurch gekennzeichnet , daß der Haltepolster (30) und die
äußeren Verformungsringe (42) durch hydraulische Kraft in ihren Normalstellungen gehalten sind.
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- 1965-09-27 US US490294A patent/US3420088A/en not_active Expired - Lifetime
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