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DE1551861A1 - Anlage zur Verbrennung von Abfalloelen - Google Patents

Anlage zur Verbrennung von Abfalloelen

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Publication number
DE1551861A1
DE1551861A1 DE1967ST026411 DEST026411A DE1551861A1 DE 1551861 A1 DE1551861 A1 DE 1551861A1 DE 1967ST026411 DE1967ST026411 DE 1967ST026411 DE ST026411 A DEST026411 A DE ST026411A DE 1551861 A1 DE1551861 A1 DE 1551861A1
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DE
Germany
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muffle
combustion
air
oil
plant according
Prior art date
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Application number
DE1967ST026411
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English (en)
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DE1551861B2 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF STADLER KG
Original Assignee
JOSEF STADLER KG
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Publication date
Application filed by JOSEF STADLER KG filed Critical JOSEF STADLER KG
Priority to DE1967ST026411 priority Critical patent/DE1551861B2/de
Publication of DE1551861A1 publication Critical patent/DE1551861A1/de
Publication of DE1551861B2 publication Critical patent/DE1551861B2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G7/00Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals
    • F23G7/05Incinerators or other apparatus for consuming industrial waste, e.g. chemicals of waste oils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Anlage zur Verbrennung von Abfallölen. Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Verbrennung von Abfallölen.
  • In zunehmendem Maße mehren sich ölhaltige Abfallstoffe aus Industrie und Haushalten, deren Beseitigung staatlichen und kommlinalen Stellen große Sorge bereitet. Das Auskippen dieser Abfälle auf Müllplätze ist bedenklich und abzulehnen, da diese ölhaltigen Abfälle eine gesundheitsgefährdende Verseuchung des Grundwassers hervorrufen können.
  • Die öffentlichen Stellen, insbesondere also die Gemeinden, werden gezwungen, den Verbleib dieser Abfallprodukte zu überwachen, nachdem eine abnehmende Neigung zur Verwertung bzw, Regenerierung dieser ölhaltigen Abfallprodukte, z.B. der gebrauchten Öle, zu beobachten ist.
  • Zu den ölhaltigen Abfallstoffen, die hier zu betrachten sind, zählen u.a.: Schlamm aus Öl- und Benzinabscheidern, Schlamm aus Heizöltanks, stark verschmutzte Schmieröle" öl#halti#--er Schwimmschlamm aus Kläranlagen. stark iTersch=atzt-c Härte- und Öle, die von ölunfällen beim Transport auf den Straßen herrühren oder die durch unsachgemäßes Füllen bzw. überfüllen von Öltanks oder bei deren Leckwerden entstehen.
  • Insbesondere die letztzenannte Lrsache führt zu Ölhaltigen Ab- fallstoffen, die sich mit der Häufung von Ölunfällen stark ve>rmehren.
  • Eine schadlose Beseitigung dieser Ölhaltigen Abfallstoffe ist .deshalb ein dringendes öffentliches Bedürfnis. Die Vernichtung dieser Stoffe kann überwiegend nur durch Verbrennung erfolgen. Eine wesentliche Bedingung für diese Beseitizung wird jedoch -darin gesehen, daß keine Verunreinigung der Luft durch Rauch-und Geruchsbelästigung erfolgt. Weiterhin ist zu fordern, daß bei einer solchen Ölverbrennung höchstens ölfreie Restsubsuanzen übrigbleiben.
  • Die herkömmlichen Verbrennungsöfen für den Hausmüll können diese Abfallstoffe nicht aufnehmen. Nur hohe TemDeraturen im Ofenraum gewährleisten einen ölfreien Ausbrand.
  • Da nach neueren Erhebungen mit eine-- täglichen Anfall von Ini00 ltr Ölschlamm auf 100 030 Menschen gerechnet werden muß, erscheint e, die Einriz.'i-,--ung einer AltÖlvernichttungsanlage zumindest für jede CD ti Kreisstadt und ihren Einzugsbereich als geboten. Unter Zugrundelegung der angegebenen Zahlen erscheint eine Verbrennun.gsanlage mit e'Lner Durchschnittsleistung von etwa 300 ltr/Std. ausreichend, um für ein solches Gebiet einer Kreisstadt in 1200 Betriebsstunden pro Jahr das anfallende ölhaltige Abfallgut zu verbrennen.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Verbrennung von Abfallölen bzw. von Zlhaltigen Abfallstoffen anzugeben, welche die oben c--.wähnten Bedingungen erfüllt. Eine solche Anlage ist erfindi#ngsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß eie einen se.mkreth-s4, stehenden, nach oben offenen Muffelofen aufweist, dessen Brenner aus einem entsprechend dimensionierten, von unten in die Muffel eingeführten und vorzugsweise in Muffelachse verlaufenden Ölzuführungsrohr, einem an sich bekannten, das obere Ende des ÖlzufÜhrungsrohres umgebenden, als Ölablauffläche wirkenden Dach und einem das ÖlzufÜhrungsrohr ebenfalls umgebenden, sich in Richtung des Ölablaufdaches öffnenden LuftzufÜhrungskegel besteht und daß in die Muffel ein die Verbrennungsluft zuführendes zweites Rohr derart einmündet, daß die'Verbrennungsluft entlang der äußeren Mantelfläche des Luftführungskegels in Richtung zum Ölablaufdach geführt wird.
  • An sich ist ein ölofen mit einer Verbrennungskammer bekannt, bei dem das Öl von unten in die Verbrennungskammer axial zugeführt und über ein Clablaufdach releitet wird, wo es dann mit der Verbrennungsluft in Berührung kommt. Da die Verbrennungsluft jedoch innerhalb des Brenners zugefÜhrt wird, würden sich in dem ringförmigen Verbrennungsraum sehr bald Schlacken absetzen, wenn man diesen Brenner zum Verbrennen von Abfal-lölen benutzen würde. Diese Schlacken würden in kurzer Zeit Störunzen hervorrufen.
  • Bei einer Anlage rem,:'1*3 der Erfindung empfiehlt es sich, das 1-uftzuführungsrohr in die Verbrennungsmuffel so einzuführen, daß es das Ölzuführungsrohr an der Einführungsstelle in die Muffel konzentrisch umschließt. In diesem Fall wird erreicht, daß die Verbrennungsluft an der' Mantelfläche des Luftfihrunzskezels nach oben streicht und das über das !'lablaufdach ablaufende M ---leichmäßig versprüht.
  • Naturgemäß ist es zur DurchfÜhrung,der Erfindung nicht erforderlich, daß das #'11ablaufdach sowie der Luftführungskegel gesch-losse. ne Mantelflächen aufweisen. Wesentlich ist nur, daß diese beiden Teile des Brenners tatsächlich kotisch verlaufende Flächen.zur Erzielung der angestrebten Wirkungsweise-besitzen. G - eschlossene mantelflächen dieser beiden Teile stellen jedoch die optimale Ausführungsform der Erfindung dar. Damit das während des Anheizens evtl. abtropfende Öl nicht in die Luftzuführungsleitung eindringt, ist es vorteilhaft, das Luftzuführungsrohr in die untere Bodenfläche der Muffel so einzubauen, daß diese Bodenfläche von dem LuftzufÜhrungsrohr um ein vorgegebenes Stück überragt wird.
  • Der Luftführungskegel wird zweckmäßig in der Höhe verschiebbar am Ölzuführungsrohr montiert, Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Brennerteile so auszulegen, daß der Außendurchmesser des Ölablaufdaches etwa 1/3 bis 1/4 des Muffelinnendurchmessers in der Höhe des Ölablaufdaches ausmacht. In diesem Fall wird nach den durchgeführten Versuchen das über die Ölzuführungsleitung zugeführte Öl bzw. die Über dieses Rohr zugeführten ölhaltigen Abfallstoffe optimal verbrannt. Das Ölzuführungsrohr muß naturgemäß so dimensioniert werden, daß auch feste Produkte, die als ölhaltige Abfallstoffe zu bezeichnen sind, durch diese Leitung hindurchkommen.
  • Zur Verbesserung der Verbrennung innerhalb der Muffel empfiehlt es s - ich w eiterhin, in die Muffel etwa in der Höhe des Ölablaufdaches mindestens ein weiteres Luftzuführungsrohr derart einzuführen, daß die damit zugefÜhrte weitere Verbrennungsluft tangential in die Muffel eingeblasen wird. Diese zweite Luftleitung wird von der Gebläseluftleitung abgezweigt; sie'bewirkt eine radiale Strömung, die sich auf den Verbrennungsvorgang äußerst vorteilhaft auswirkt. Ein Stützfeuer mittels eines besonderen Brenners ist nicht erforderlich, da bereits zum Anfahren und Aufheizen Abfallprodukte verwendet werden können.
  • Für die Ausführung der eigentlichen Verbrennungsmuffel gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es erscheint besonders zweckmäßig, die Muffel mit nach oben konisch sich verjüngendem Brennraum auszubilden. Man kann aber auch die Muffel aus mindestens 2 konisch verlaufenden Teilen etwa gleicher Höhe herstellen', die derart aufeinandergesetzt sind, daß zwischen den beiden Teilen ein ringförmiger Luftspalt verbleibt. Über diesen ringförmigen Luftspalt gelangt dann zusätzliche Verbrennungsluft in den oberen Teil der Verbrennungsmuffel, so daß.noch nicht verbrannte Rückstände in dem oberen Teil der Verbrennungsmuffel endgültig verbrannt werden.
  • Die Muffel kann weiterhin nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung aus zwei Teilen etwa gleicher Höhe bestehen, die mit umgekehrten Konus aufeinandergesetzt werden. Weiterhin kann man die Muffel aus einem zylindrischen und einem darauf gesetzten konischen Teil mit sich nach oben verjüngendem Konus ausbilden. Um die aus einer solchen Verbrennung entstehende Wärme auszunutzen, empfiehlt es sich weiterhin, zumindest den oberen Teil der Muffel von einem Dampf- oder Warmwasserbereiter zu umgeben. Das in diesem Gerät erzeugte warme Wasser kann dann für beliebige Zwecke Verwendung finden.
  • Schließlich wäre es auch noch möglich, die Muffelwand aus einem Wassermantel direkt herzustellen, d.h. die eigentliche Muffelwandwürde in diesem Fall aus einem Stahlblechgehäuse bestehen, welches die innere Wand eines Wassermantels darstellt. Bei einer solchen Konstruktion wird die in einem solchen Muffelofen-aus den Ab- fallstoffen erzeugte Wärme noch besser ausgenutzt.
  • Sofern man von der letztgenannten Ausführungsform-def Erfindung absieht, kann man die Muffelwand aus einer Schamotteauskleidung herstellen, z.B. in Form von lose aufgelegten Schamottesteinen. Der untere Teil der Muffel wird in diesem Fall zweckmäßig aus einem mit Stampfbeton ausgekleideten Stahlblechboden hergestellt, auf den Über einem Aufsatzring die den zylindrischen oder konischen Teil bildenden Schamottesteine aufgesetzt sind. Die Verbrennungsmuffel gemäß der erfindungsgemäßen Anlage wird schließlich zweckmäßig über eine Ölauffangwanne aufgebaut, um durch evtl. Undichtheiten nach unten ablaufendes Öl aufzufangen. In die Ölzuführungsleitung sollte zweckmäßig ein Absperrschieber eingebaut werden; weiterhin sollte man Mittel vorsehen, die die Ölzufuhr bei Ausfall des die Verbrennungsluft zuführenden Ventilators automatisch absperren.
  • Um die nach oben offene Verbrennungsmuffel bei Nichtbetrieb gegen Witterungseinflüsse, insbesondere gegen Regenwasser, zu schützen, wird weiterhin vorgeschlagen, an die Muffel eine Abdekkung für die Muffelöffnung schwenkbar anzulenken. Währed des Betriebes'wird diese Abdeckung abgeschwenkt, so daß die Muffelöffnung nach oben hin offen ist; im Ruhebetrieb wird diese Abdeckung über die Muffelöffnung geschwenkt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt.
  • In Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Verbrennungsmuffel gezeichnet, und zwar in Verbindung mit den zu einer solchen Verbrennungsanlage gehörenden Aggregaten.
  • Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch eine solche Verbrennungsmuffel, und zwar in Höhe des zweiten Luftzuführungsrohres.
  • In Fig. 3 und 4 ist eine den Figuren 1 und 2 entsprechende Konstruktion für einen solchen Muffelofen wiedergegeben, jedoch mit einer andersartigen Ausbildung der eigentlichen Verbrennungs-Muffel.
  • Schließlich sind in den Figuren 5, 6, 7 und 8 weitere Ausführungsformen für die Verbrennungsmuffel dargestellt. Gemäß Fig. 1 und 2 sind die einzelnen Aggregate einer solchen Verbrennungsanlage auf Betonfundamenten 21 aufgebaut. Es handelt sich dabei um die-eigentliche Verbrennungsmuffel 1, die auf Stützen 10 ruht, ferner um die Ölpumpe 25, das die Ölpumpe 25 antreibende stufenlose Getriebe 26 sowie den Motor 27, ferner um den Ventilator 20, der die entsprechende Verbrennungsluft erzeugt. Die Verbrennungsmuffel besteht aus einem oberen Teil, der die Form eines konisch sich verjüngenden Stahlmantels 2 besitzt, und einem unteren Teil 9, der muldenförmig ausgebildet ist und ebenfalls aus einem Stahlblech besteht. Der obere Teil 2 ist mit einer Schamotteauskleidung in Form von.lose aufgelegten Schamottesteinen 3 versehen. Der untere Teil 9 des Stahlblechmantels ist mit einer Stampfschamotte 8 ausgekleidet. Ü#!er diese Stampfschamotte 8 ist ein Ring 7 aufgesetzt, auf den die lose aufgelegten Schamottesteine 3 aufgereiht sind.
  • Mit Hilfe der Arme 4 ist an dem Stahlmantel 2 eine Abdeckhaube 6 befestigt, welche über eine Schwenkachse 5 in die beiden in Fig. 1 eingezeichneten Stellungen schwenkbar ist. Mit Hilfe dieser Abdeckhaube kann die Öffnung des Muffelofens abgedeckt werden, wenn die Anlage nicht in Betrieb ist.
  • Der eigentliche Brenner dieses Muffelofens besteht aus einem Ölzuführungsrohr 24, dessen Ende von unten den muldenförmigen Teil 9 der Verbrennungsmuffel durchstÖßt. Auf das obere Ende 13 dieses ölzuführungsrohres, welches nach oben offen ist, ist ein konisch ausgebildetes Ölablaufdach 11 aufgesetzt, welches ebenfalls aus Stahl besteht. Das aus dem Rohrende 13 austretende Öl bzw. die dort austretenden Ölabfallstoffe laufen auf diesem Ölablaufdach 11 nach außen ab. Zusätzlich ist dieses Ölzuführungsrohr an seinem oberen Ende milu einem Luftführungskegel 12 aus Stahlblech umgeben, welcher einen nach oben sich öffnenden Konus aufweist. Das Bade dieses Konus' liegt etwa in Höhe des äußeren Kranzes des Ölablaufdaches 11. Von dem Gebläse 20 wird über ein LuftzufÜhrungsrohr 17 Verbrennunp,sluft in die Verbrennungsmuffel eingedrückt. Das LuftzufÜhrungsrohr 17 ist nun so gefÜhrt, daß es das Ölzuführungsrohr 24 konzentrisch an der Eintrittsstelle in die Verbrennungsmuffel umgibt, so daß die zugefährte Verbrennungsluft in Richtung der Pfeile 16 abgelenkt wird. Die Verbrennungsluft gelangt auf diese Weise an die Stellen des Brenners, wo das zu verbrennende Öl über das Clablaufdach 11 abläuft und durch die Luft gleichmäßig versprüht wird. Bei dieser Verbrennung entsteht dann im Inneren der Verbrennungsmuffel eine mit 29 dargestellte Verbrennungsflamme.
  • Eine Verbesserung der Verbrennung wird noch dadurch erzielt, daß von dem Luftzuführunr#,srohr 17 eine zweite Luftleitung 14 abgezweigt wird, welche tangential etwa in Höhe des Ölablaufdaches in die Verbrennungsmuffel einmündet. Dadurch entsteht eine Verwirbelung der Luft in Richtung der in Fig. 2 dargestellten Pfeile 28.
  • In den,Luftzuf,*jhrun;-:r-sleitungen sind Drosselklappen 18 und IC) vorgesehen; ferner ist in der ÖlzuführungSleitung 24 ein AbsDerrschieber 225 vorgesehen, der gegebenenfalls automatisch betätigt werden kann, sofern der Ventilator 20 ausfällt.
  • -7 --ur Reinigung des unteren Teiles 9 der Verbrennungsmuffel ist in diesen Teil eine ReinigungstÜr 15 eiwebaut.
  • Unterhalb der Verbrennunjv-muffel is-t eine ##'lauffangwanne 22 vorzesehen, um durch evtl. Undichtheiten ablaufendes Öl aufzunehmen. Die Ausführungsform izemäß den Fizuren 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausfährungsform nach Fig. 1 und 2 dadurch, daß die eigentliche Verbrennunzsmuf'Lel aus zwei übereinandergesetzten Teilen 30 und 31-besteht. Diese --,eiden Teile sind unter Freihaltung eines I,uftspaltes 32 aufeinandergesetztg so daß in Höhe dieses Luftspaltes zusätzlich Verbrennungsluft in die Verbrennungsmuffel ge- langen kann. Dadurch werden in dem oberen Teil 30 gegebenenfalls noch nicht verbrannte Rückstände endgültig verbrannt; im übrigen entspricht die Ausführungsform gemäß Fig- 3 und 4 bezüglich der anderen Teile der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und 2.
  • In den Figuren 5, 62 7 und 8 sind verschiedene Ausführungsformen für die eigentliche Verbrennungsmuffel dargestellt, wobei der Brenner zweckmäßig die gleiche Ausbildung erfährt wie bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen.
  • Die Verbrennungsmuffel gemäß Fig. 5 besteht aus zwei konisch ausgebildeten Teilen, die aufeinandergesetzb sind. Diese beiden Teile 33 und 34 sind so aufeiniindergesetzt, daß die Verbrennungs-0 muffel etwa in 2.,er Mittel der Gesamthöhe die größte Weite besitzt, In der Ausführungsform nach Fig. 7 sind wiederum zwel Telle 39 und 40 vor-esehen, wobei der Teil 59 zylindrLsch un,1-1 der Teil 40 konisch ausgebildet ist. DIas unterste Teil 41 ist Niederum wannenförmig ausgebildet und mit Stampfbeton ausgekleidet. M:,is gleiche gilt für die AusfÜhrungsform gemäß Fig- 5, in der das untere Teil mit 35 bezeichnet ist.
  • In Fig. 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der-der untere Teil etwa der Ausfährungsforin nach 5 entspricht. Es ist jedoch ein zusätzliche-r #lleirrriwasser- bzw. Dampfbereiter 36 vorgesehen, der im wesentliüh(#n den oberen Teil der Verbrennungsmuffel bildet. Das mit der V5#rbr-i-nnunE##",wärme zu #-"-rwärmencle Wasser wird über die Leitung 3,9 zurrefährt und vin Uler f,eil..-ung 38 abgenommen. BeL der, AusfUhrLinr-sfo:rrii n.-ich Fig. 8 #JIt anstelle der Schamottierung ein !i.IiiseLt;Lg trekühlter 43 v#)r#rescehen., dessen oberer Teil eine Erweiterung 44 erfährt, um die Verbren-
    nungsmuffel nach oben hin konisch mit sich verjüngendem Konus zu
    Festalten. Der unterste Teil dieses Wassermantels ist wiederum
    wannenförmig ausgebildet und in Fig. 8 mit 42 bezeichnet. Wasser-
    zufÜhrung- und Wasserablauf sind durch die Leitungen 45 und 46
    gekennzeichnet.
    Es sei abschließend darauf hinFewiesen, daß ein sGIcher Verbren-
    nunzsofen beliebig groß ausgelegt werden kann. Temperaturmessun-
    gen oder Abgasbestimmungen können nach Bedarf durchgef:(ihrt
    werden, ohne rlrii-3 für eine sol,--;he Anlage teure auch st5r-
    anfällige ortsfest in-31--.#iiiiert werden mIliten. Bei diesen
    Voraussetzungen k#-,nnen mit -ler -,iarttin#- un'. einer jol-
    chen Verbrennun-sanlage tin:Te-i-rnte betraut -.m:erlen, was
    #D
    ein weiterer V3rteil dieser Ari.Iafre LI3t.
    Die Aufsbellun#-- einer s--DII:#hen V##erbrr,--anun#rsanU:,ge #;ollue zweck-
    mäßig in der Kläranla#ge einer Gemeinde erf#)Ii-#en, ',ei #i-)rt P#"r-
    sonal zur Verfügung steht und da im Ibrigen r-i i,#- -.-irt -----'in Teil
    des zu vernichtenden Gutes bereits anfällt., 3,-;u od-r die ##Un-
    richtung fÜr eine Ölabscheidungsanlage und Ute
    keiben sind bauseits durchzuf-Uh.ren.

Claims (2)

  1. Patentansprüche. 1, Anlage zur Verbrennung von Abfallölen, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen senkrecht stehendeng nach oben offenen Muffelofen (1) aufweist, dessen Brenner aus einem entsprechend dimensionierten, von unten in die Muffel eineeführten und vorzugsweise in Muffelachse verlaufenden ülzuführungsrohr (24), einem an sich bekannten, das obere Ende (13) des Ölzuführunprsrohres (24) umgebenden, als Ölablauffläche wirkenden Dach (11) und einem das Ölzuführungsrohr (24, 13) ebenfalls umgebenden, sich in Richtung des #lablaufdaches (11) öffnenden Luftführungskegel (12) besteht und daß in die Muffel ein die Verbrennungsluft zuführendes zweites Rohr (17) derart einmÜndet', daß die Verbrennunrsluft entlanz der äufl.t3r(;n !Jl,inte'Lfläche des Luftführung-skegels (12) in Richtuntz zum "-'la'rlauf lach (11) geführt wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, d.adurch :-,--kennzeichnet, da3 das Luftzuführungsrohr 'l') das lzuführun:I-srohr ',-4) an der Einführunr-s-# f if - stelle in die Ver'--,rennunrsmuffel konzentrisch umschließt. 3. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftzuführune:srohr (17) die innere Bodenfläche der Muffel ü-berragt. 4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftführungskegel ".:-) -'n der Höhe verschiebbar am %'-lzuführungsrohr 124) montiert ist. 5, Anlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnetl daß der Außendurchmesser des #-'lablaufdaches (11) derart gewählt ist, daß er #-3 bis #4 des Muffelinnendurchmessers in der Höhe des Clablaufdaches (11) ausmacht. 6. Anlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnetg daß in die Verbrennungsmuffel etwa in der Höhe des Ölablaufdaches (11) mindestens ein weiteres Luftzuführungsrohr (14) derart eingeführt istg daß die damit zugeführte Verbrennungsluft tangential in die Verbrennungsmuffel eingeblasen wird. 7. Anlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffel mit nach oben kopisch sich verjüngendem Bfennraum (29) ausgebildet ist. 8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffel aus mindestens zwei konisch verlaufenden Teilen (30, 31) etwa gleicher Höhe besteht, die derart aufeinandergesetzt sind, daß zwischen den beiden Teilen ein ringförmiger Luftspalt (32) verbleibt. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffel aus zwei Teilen etwa gleicher Höhe besteht, die mit umgekehrtem Konus aufeinandergesetzt sind (Fig. 5). 10. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vefbrennungsmuffel aus einem zylindrischen und einem darauf gesetzten konischen Teil besteht (Fig. 7). 11. Anlage nach Anspruch 7 und folgende, dadurch gekennzeichnett daß zumindest der obere Teil der Verbrennungsmuffel von einem Dampf-oder Warmwasserbereiter (36# umgeben ist (Fig. 6). 12. Anlage nach Anspruch 7 und folgende, dadurch gekennzeichnet, daß die-Muffelwand aus einem Wassermantel (44) besteht (Fige 8). 113. Anlage nach Anspruch 7 bis 11, dadurch gekennzeichnetg daß die Muffelwand aus einer Schamotteauskleidung, z.B. in Form von lose aufgelegten Schamottesteinen (3), besteht. 14. Anlage nach Anspruch 13, dad-urch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Verbrennungsmuffel aus einem mit Stampfbeton (8) ausgekleideten Stahlblechboden besteht, auf den über einen Aufsatzring (7) die den zylindrischen oder konischen Teil bildenden Schamottesteine (3) aufgesetzt sind* 15. Anlage nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Teil der Muffel eine Reinigungstür- oder -klappe (15) eingebaut ist. 16. Anlage nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffel über einer Ölauffangwanne (22) aufgebaut ist. 17. Anlage nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ölzuführungsleitung (24) ein Absperrschieber (23) eingebaut ist und daß Mittel vorgesehen sind, die die Ölzufuhr bei Ausfall des die Verbrennungsluft zuführenden Ventilators (20) automatisch absperren. 18. Anlage nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an die Muffel eine Abdeckung (6) für die Muffelöffnung schwenkbar angelenkt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2002039019A1 (de) * 2000-11-07 2002-05-16 MÉSZÁROS, Gábor Brennraumeinsatz zum umweltfreundlichen verbrennen von hochschadstoffhaltigen brennstoffen in wärmenutzenden verbrennungsvorrichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2002039019A1 (de) * 2000-11-07 2002-05-16 MÉSZÁROS, Gábor Brennraumeinsatz zum umweltfreundlichen verbrennen von hochschadstoffhaltigen brennstoffen in wärmenutzenden verbrennungsvorrichtungen

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Legal Events

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