"Verfahren und Einrichtung zur Beseitigung von Klärschlamm
mit hohem Wassergehalt" Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beseitigung
von Klärschlamm mit hohem Wassergehalt durch Einspritzen in die Rauchgase aus einer
Müllverbrennungsanlage und die Einrichtungen hierzu."Method and device for the removal of sewage sludge with a high water content" The invention relates to a method for the removal of sewage sludge with a high water content by injection into the flue gases from a waste incineration plant and the devices for this.
Dadurch sollen die großen Abwassermengen, die in der modernen Industriegesellschaft
anfallen, in einer hygienisch einwandfreien, technisch einfachen und wirtschaftlich
vorteilhaften Weise verarbeitet werden: Es ist bereits vorgeschlagen worden, den
Klärschlamm mit etwa ß5ioWassergehalt in die Rauchgase aus einer lüllv2rbrennungsanlage
für festen, flüssigen oder gasförmigen Haus- oder Industriemüll einzuspritzen (Patentanmeldung
Aktenzeichen V 32 736 V/85 c vom 7.1.67). Dieser Vorschlag bedeutet einen erheblichen
Fortschritt gegenüber dem bisher bekannten Stand der Technik, weil er die zur Zeit
üblichen Vorfahren mit-ihren aufwendigen anlagen und Bedienungskosten vermeidet.This is intended to reduce the large amounts of wastewater that are present in modern industrial society
incurred in a hygienically perfect, technically simple and economical
advantageous way to be processed: it has already been proposed the
Sewage sludge with about ß5io water content in the flue gases from a waste incineration plant
for solid, liquid or gaseous household or industrial waste (patent application
File number V 32 736 V / 85 c of 7.1.67). This suggestion is a significant one
Progress over the previously known state of the art, because it is currently
common ancestors with their complex systems and operating costs.
Es besteht bei diesem Verfahren aber das Risiko, daß bei Einspritzen
von größeren Mengen nicht ausgefaulten Schlammes die Abgase nicht völlig geruchlos
sind.
Selbst'wenn der Schlamm in die heißen Rauchgase oberhalb der
Riechgrenze (ca. 8000 C) eingespritzt wird, so rird diese Temperatur durch
die Verdampfung cies Schlammwassers schnell herabgedrückt, so daß eine Beseitigung
der qeruchstoffe nicht gewährleistet ist. Zier brennbare Schlamm wird dabei nur
getrocknet und nicht verbrannt.With this method, however, there is the risk that when larger quantities of non-digested sludge are injected, the exhaust gases are not completely odorless. Even if the sludge is injected into the hot flue gases above the olfactory limit (approx. 8000 C) , this temperature is quickly reduced by the evaporation of the sludge water, so that the odorous substances cannot be eliminated. Ornamental flammable sludge is only dried and not burned.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden
und eine geruchlose Beseitigung des kl@.rschlam@s zu ermöglichen, auch wenn er nicht
ausgefault ist, wobei der getrocknete Schlamm auch mit Sicherheit voll ausbrennt
und nur sterile Verbrennungsrückstände hinterläßt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die j#,auc.".gase aus der iaüllverbrennung nach der Schlammeinspritzung
entstaubt und durch Verbrennung des anfallenden Staubes sowie durch Gegenstrom-Wärmeaustausch
auf eine Temperatur oberhalb der t'iechgrenze von etwa 800°C gebracht werden. Die
Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einem
tiüllverbrenirungsrost mit Brennkammer, einer Einspritzvorrichzung für K_le.rschlamm,
einer anschließenden tiisch-und Trockenstrecke für die Rauchgase, einem nachgeschalteten
Entstauber, einem Gegenstrom-Wärmeaustauscher für das Rauchgas, einer Brennkammer
zur Verfeuerung des abgeschiedenen Staubes aus dem Rauchgas, welcher getrockneten-Klärschlamm-
und -üll-r'lugstaub- enthält, einem Brennraum zur Vermischung der Rauchgase des
üiüllrostes mit denen aus der Staubbrennkar.mer, weiterhin einem Luftvorwärmer,
in welchem das Rauchgas seine Wärme an die Verbrennungsluft für den lrüllrost und
die Staubbrenner abgibt, sowie einem nachgeschalteten Entstauber zur Abscheidung
des ausgebrannten Staubes in den Rauchgasen.
ln Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.The invention is based on the object of avoiding this disadvantage
and to enable odorless removal of the kl @ .rschlam @ s, even if it is not
rotten, with the dried sludge also certainly burning out completely
and leaves only sterile combustion residues. This object is achieved according to the invention
solved by the fact that the j #, auc. ". gases from the oil incineration after the sludge injection
dedusted and through combustion of the resulting dust as well as through countercurrent heat exchange
brought to a temperature above the technical limit of about 800 ° C. the
Device for carrying out the method according to the invention consists of one
tiüllverbrenirungsrost with combustion chamber, an injection device for K_le.rschlamm,
a subsequent table and drying section for the flue gases, a downstream one
Dust extractor, a counterflow heat exchanger for the flue gas, a combustion chamber
to burn the separated dust from the flue gas, which is dried sewage sludge
and -üll-r'lugstaub- contains, a combustion chamber for mixing the flue gases of the
üiüllrostes with those from the Staubbrennkar.mer, also an air preheater,
in which the flue gas transfers its heat to the combustion air for the roaring grate and
the dust burner emits, as well as a downstream deduster for separation
of the burnt-out dust in the flue gases.
In an exemplary embodiment
the invention is illustrated in the drawing and will be described in more detail below.
Die schematische Darstellung einer Einrichtung zur Durchführung des
ue.fahrens zeit: bei 1 einen Küllvezbrennungsrost mit Brennkammer. Oberhalb davon
die Einspritzvorrichtung 2 für den Klärschlamm. Nach der Einspritzstelle folgt eine
Wisch- und Trockenstrecke 3, in weicher die hauchgase ,von etwa 1000°C auf 2150C
abgekühlt werden. in einem Vorabscheider 4 werden die Rauchgase von
der getrockneten Klärschlamm-Feststoffen und dem
Flugstaub aus der üüllfeuerung gereinigt und tre-
ten in den Gegenstrom-tIö.rmeaustausc;ier 5 ein..
Dieser V;@rniesustausc.er kann sowo:;l ein l:ö:.ren-,
Flatten-, als auc>r ein aeger=era tiv-Vorwär@er sei...
Die Rauchgase verlassen auf dieser Seite der
_eautausvher mit etwa 7350C und werden in der
Kammer 6 mit liei-en Rauchbasen aus der Brenrnam-
mer 7 gemischt. Ir: der ?rennka-.:er 7 wird der im
yorabscheider 4 acgetreniite, @.etrocknete i:iär-
sch@amn: verbrannt, wozu ein Staut"rdrü er E, benutzt
wird. Blei sehr niedrigem eizwert des gehr oc:neten-
Älärscilar"ms kann zusiitzlich ein Hilfsbrennstoff
wie Ko.yle, Lql oder Gras 'benutzt ;,erden.
Aus d@r :,.isciikami-er 6 ura ten die a.u@ gase _:_it
etwa B@C0C in der Wär-.@eaustsuscher 5 ein, den sie
mit etwa 3550C verlassen. Zur weiteren Abkühlung
der Rauchgase wird Verbre:iiurgstuf t in dem Luy t-
var-wärner J von 20C auf etv.a i6C@J aufgewärmt und
über die Leitung 10 bz. 1C' dem. Mullrost 1 u.-.u
dem Staubbrenner :---% zugei'w-r-,r ü. yie Rauc .gase
ver-
lasser den Luftvorwär:::er >i t e wa 27C01
v, ..erden
im Errtstauber '! 1 gereiä_-g t und ziehen da-,--r.d:@r ch
den Schornstein 12 a^.
Die init der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, dai3 durch die Anwendung des Gegenstrom-Järmeaustauschers im Apparat 5 der
vorgeschlagenen Gesamteinrichtung-eine gering-. fügige WIL:rmezufuhr zu den Rauchgasen
nach der Schlammeinspritzung genügt, um die nötige Temperatur oberhalb der Riechgrenze
zu erreichen. Auf diese Weise ist es möglich, den anfallenden Klärschlamm in getrocknetem
Zustand als Brennstoff .The schematic representation of a device for carrying out the ue.fahren time: at 1 a cooling grate with combustion chamber. Above this is the injection device 2 for the sewage sludge. After the injection point, there is a wiping and drying section 3, in which the breath gases are cooled from around 1000 ° C to 2150C. in a pre-separator 4, the flue gases are from the dried sewage sludge solids and the
Airborne dust from the filling furnace is cleaned and
th in the countercurrent tIö.rmeaustausc; ier 5 a ..
This V; @ rniesustausc.er can anyway:; l a l: ö: .ren-,
Flatten-, as also> r an aeger = era-preheater ...
The flue gases leave this side of the
_eautausvher with about 7350C and will be in the
Chamber 6 with low smoke bases from the Brenrnam
mer 7 mixed. Ir: der? Rennka - .: he 7 will be the im
yorabscheider 4 acgetreniite, @ .dried i: iär-
Sch @ amn: burned, for which a traffic jam "rdrü er E, used
will. Lead very low equivalency of hearing oc: neten-
Aircraft can also use an auxiliary fuel
like Ko.yle, Lql or Gras'used;, ground.
From d @ r:,. Isciikami-er 6 ura th the au @ gase _: _ it
about B @ C 0C in the heat -. @ eaustsuscher 5 a she
left with around 3550C. For further cooling
the flue gases is Verbre: iiurgstuf t in the Luy t-
var-warner J warmed up from 20C to etv.a i6C @ J and
over the line 10 or 1C 'dem. Gauze grate 1 u .-. U
the dust burner: ---% zugei'w-r-, r ü. yie smoke gases
let the air preheat ::: er> ite wa 27C01
v, .. earth
in the errtstauber '! 1 gefiä_-gt and pull there -, - rd: @r ch
the chimney 12 a ^.
The advantages achieved with the invention consist in particular in the fact that the use of the countercurrent heat exchanger in the apparatus 5 of the proposed overall device - a small one. Submissive WIL: the supply of heat to the flue gases after the sludge injection is sufficient to achieve the necessary temperature above the olfactory threshold. In this way it is possible to use the sewage sludge in the dried state as fuel.
zu benutzen. Es erübrigt sich dann die Verwendung von teuren Zusatzbrennstoffen.
fier nicht a.usgeau@ te 1älk.rschlarm kann lediglich mit Hilfe der vorhandenen Verbrennungswärme
des Mülls geruchlos und auf einfache ;eise beseitigt crerden.to use. There is then no need to use expensive additional fuels.
fier not a.usgeau @ te 1älk.rschlarm can only be done with the help of the existing heat of combustion
the garbage can be odorless and easily removed.