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DE1550181B1 - Absperrorgan,insbesondere Ventil - Google Patents

Absperrorgan,insbesondere Ventil

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Publication number
DE1550181B1
DE1550181B1 DE19661550181 DE1550181A DE1550181B1 DE 1550181 B1 DE1550181 B1 DE 1550181B1 DE 19661550181 DE19661550181 DE 19661550181 DE 1550181 A DE1550181 A DE 1550181A DE 1550181 B1 DE1550181 B1 DE 1550181B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spindle
cone
plug
shut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661550181
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Oltmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEWERS MASCHINEN und ARMATUREN
Original Assignee
DEWERS MASCHINEN und ARMATUREN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEWERS MASCHINEN und ARMATUREN filed Critical DEWERS MASCHINEN und ARMATUREN
Publication of DE1550181B1 publication Critical patent/DE1550181B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Absperrorgan, insbesondere Ventil, mit einem durch Spindel betätigten, quer zur Spindelachse verstellbaren Verschlußorgan, insbesondere Ventilkeggel, das bzw. der über ein als schwenkbarer Winkelhebel ausgebildetes Kupphingsglied mit der Spindel verbunden ist, wobei die Verbindung zwischen dem einen Arm des Winkelhebels und dem Verschlußorgan als formschlüssige Steckverbindung ausgebildet ist.
  • Bei einem bekannten Ventil dieser Art (vgl. USA.-Patentschrift 2 293 199) ist der Winkelhebel unter Verwendung eines Schwenkzapfens verschwenkbar gelagert, wobei die Spindel und der der Spindel zugeordnete Arm des Winkelbebels über eine als Gelenkzapfen ausgebildete Wandermutter verbunden sind. Der Nachteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß einmal die Montage der gesamten Anordnung verhältnismäßig schwierig und kompliziert ist, wobei außerdem auch die einzelnen, die Bewegung übertragenden Organe insbesondere im Bereich der Wandermutter und der Lagerung des Winkelhebels außerordentlich genau gearbeitet sein müssen, so daß es nicht möglich ist, ohne besondere zusätzliche Oberflächenbearbeitung der die Bewegung übertragenden Organe und der Gehäuseteile des Absperrorgans auszukommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu,-runde, ein Absperrorgan zu schaffen, bei dem einmal das Zusammensetzen bzw. die Montage der einzelnen Or-,gane innerhalb des Ventilgehäuses in sehr einfacher D Weise vorgenommen werden kann, wobei die Anordnung weiterhin auch so sein soll, daß sich insbesondere für die Lagerung des Winkelhebels und als Winkelliebel selbst Organe verwenden lassen, bei denen keine zusätzliche Oberflächenbearbeitung erforderlich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Absperrorgan dadurch gekennzeichnet, daß der andere Arm des Winkelhebels ebenfalls durch Steckverbindung mit der Spindel verbunden ist und daß der Winkelhebel mit einem zapfenartigen Fortsatz versehen ist, der schwenkbar und formschlüssig in ein Stützlager des Ventilgehäuses einfaßt, in welches er durch die von der Spindel und dem Verschlußorgan herrührende Kraft hineingedrückt wird.
  • Die Kraftübertragung von der Spindel auf den Ventilkegel bzw. das Verschlußorgan erfolgt bei dem erfindungsgemäßen Absperrorgan ausschließlich durch K-upplungsglieder, die durch formschlüssige Steckverbindungen unter Vermeidung von Schraubverbindunggen oder sonstigen komplizierten Verbindungen mit dem Ventilkegel und der Spindel verbunden sind.
  • Dabei ist insbesondere auch die erfindungsgemäße schneidenartige Lagerung des Winkelhebels von Vorteil, da dadurch ein zusätzlicher Schwenkzapfen für den Winkelhebel vermieden werden kann, was sich ebenfalls auf die Montage bzw. den Zusammenbau des Absperrorgans vorteilhaft auswirkt. Der Zusammenbau der einzelnen Teile des Absperrorgans innerhalb des Ventil-ehäuses kann demzufolge in sehr einfacher Weise vorgenommen werden, nämlich durch Zusammenstecken der einzelnen Teile.
  • Die Laaerun- der die Bewegung übertragenden L' C C CD Glieder einschließlich des Ventilkegels bedürfen auf Grund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung keiner C besonderen Bearbeitung, so daß entsprechend genau hergestellte Gehäuseteile ohne besondere zusätzliche Oberflächenbearbeitung als Teile des Absperrorgans geeignet sind.
  • bl Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Nachfolgend werden an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels weitere Einzelheiten der Erfindung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 ein Ventil gemäß der Erfindung in schernatischem Längsschnitt des Ventilgehäuses, F i g. 2 einen Horizontalschnitt II-11 der F i g2. 1, F i g. 3 einen Vertikalschnitt 111-III der F i g. 1. Das in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ventils besitzt ein etwa tonnenförmiges bzw. zylindrisches Gehäuse 10 mit einem eintrittsseitigen Anschlußflansch 11 und einem austrittsseitigen Anschlußflansch 12. Das dargestellte Ventil ist als Regelventil ausgebildet mit einem ringför-migen Ventilkegel 13, der zwei etwa unter einem rechten Winkel zueinander angeordnete konische Kegelflächen 13 a und 1L3 b besitzt. Die Keaelflächen 13 a, 13 b arbeiten mit zwei Ventilsitzen zusammen, die bei dem dargestellten Ventil in einer vertikalen Ebene liegen. Ventilsitze werden je durch bekannte O-Ringe 14 und 15 gebildet. Der äußere O-Rin a 14, an dem die Kegelfläche 13 a zur Anlage kommt, ist in eine entsprechende Nut des Ventilgehäuses 10 eingelassen. Der andere Ventilsitz, nämlich der mit der Ke-elfläche 13 b zusammenarbeitende O-Ring 15, befindet sich auf einem Gehäuseeinsatz 16, der einen im Strömungsbereich des Mediums liegenden Ventilsitzträger 17 hat. Dieser ist über Streben 18 mit einem Ring 19 verbunden, der fest in die eintrittsseitige Öffnung 20 des Ventilgehäuses 10 eingesetzt ist. Die dargestellte Konstruktion des ringförmigen Ventilkegels 13 mit den beiden Kegelflächen 13 a und 13 b und den beiden Ventilsitzen ermöglicht einen verhältnismäßig großen Durchfluß bei geringem Kegelhub.
  • Die Betätigung des Ventilkegels 13 erfolgt über eine radial in das Ventilgehäuse 10 eingeführte Spindel 21 und über Kupplungsglieder, die mit der Spindel 21, mit dem Ventilkegel 13 und untereinander formschlüssig durch Steckverbindun-en verbunden sind.
  • Es sind zwei Kupplungsglieder vorhanden, nämlich ein Winkelhebel 22 und eine Kegelkupplung 23. Der Winkelliebel 22 ist mit einem Arm 22a formschlüssig an das untere Ende der Spindel 21 angeschlossen, während ein anderer Arm 22 b formschlüssig in die Kegelkupplung 23 einf aßt. Mit einem zapfenartigen Fortsatz 24 stützt sich der Winkelhebel 22 in einem Stätzlager 25 des Ventilgehäuses 10 ab. Der Winkelhebel 22 ist bei Betätigung der Spindel 21 im Stützlagger 25 schwenkbar. Die Bewegung des Winkelhebels 22 infolge Betätigung der Spindel 21-wird mit einer übersetzung, vorzugsweise in der Größenordnung 2: 1, durch den Arm 22 b auf die Kegelkuppluno, 23 und damit auf den Ventilkegel 13 übertragen. Dadurch ist bei entsprechend größerem Stellweg der Spindel 21 eine höhere Betätigungskraft auf den Ventilkegel 13 überbringbar, wodurch in der Praxis eine Erleichterun- der Ventilbetätigung erreicht wird.
  • Das untere Ende der Spindel 21 faßt mit einem Bund 26 in eine Führun,-sbahn 27 des Winkelhebels 22 ein. Die Führung gsbahn 27, die den Bund 26 seitlich umfaßt, verläuft bogenförrnig, entsprechend der Bewegungsbahn des Arms 22a relativ zur Spindel 21, während der Schwenkbewegung des Winkelhebels 22.
  • Die Kegelkupplung 23 besitzt eine Öse 28, in die das Ende des Arms 22 b des Winkelhebels 22 derart einfaßt, daß die Kegelkupplung 23 bei entsprechender Schwenkbewegung, des Winkelhebels nach beiden Richtungen verschiebbar ist. An die Öse 28 schließt ein Steckzapfen 29 an, der mit seitlich abstehenden Knaggen 30 a, 30 b versehen ist. Das Ende des Steckzapfens 29 faßt in eine ents rechende Ausnehmung P C des Gehäuseeinsatzes 16 drehbar und gleitbar ein. Zur Herstellung einer Steckverbindung zwischen dem Ventilkegel 13 und der Kegelkupplung 23 ist der Ventilkegel 13 mit einem Steg 31 versehen, der mit einer Öffnung 32 für den Durchtritt des Steckzapfens 29 einschließlich der Knag en 30 a, 30 b vereg sehen ist. Die Öffnung 32 ist so ausgebildet, daß bei der in F i g. 1 und 2 gezeigten Relativstellung zwi-C schen Kegelkupplung 23 und Ventilkegel 13 die Ver-C C bindung durch Anlage der Knaggen 30 a, 30 b am c IM1b Steg 31 hergestellt ist. Durch Drehung der Kegelku lun- 23 um 900 kann der Steckzapfen 29 mit pp C den Knaggen30a, 30b aus der öffnung32 herausgezogen bzw. bei der Montage eingeführt werden. Die formschlüssige Steckverbindung zwischen den einzelnen Teilen des Ventils ist derart, daß die Bewegungen zwangläufig aufzutreten haben, derart, daß das Ventil auch als Re 'gelventil verwendbar ist.
  • Die Montage des Ventils erfolgt durch Einsetzen C bl der einzelnen Teile in das Ventilgehäuse 10 durch die entsprechend ausgebildete öffnung 33 am austrittsseitigen Flansch 12 des Ventilgehäuses 10. Die öffnun- 33 ist mit einer schlitzartiaen Erweiterunversehen. Zunächst wird der O-Ring 14 zur Bildung eines Ventilsitzes in das Gehäuse einaeführt und der O-Rin- 15 auf dem Gehäuseeinsatz 16 anoebracht. Als nächstes wird dieser mit seinem Rino, 19 in die Öffnung 20 eingepaßt, so daß der Gehäuseeinsatz 16 festsitzt. über die öffnuna 33 werden dann nacheinander der Ventilkegel 13, die Kegelkupplung 23 und der Winkelhebel 22 ein-eführt. Der Ventilke ' gel 13 erhält innerhalb des Ventilgehäuses 10 eine zusätzliche Halteruna durch seitlich an der Wandung des Ventilgehäuses 10 angeordnete, nutenbildende Führungsrippen 34. Der Steg 31 des Ventilkegels 13 wird mit Führunaskanten 35 in die zwischen den Führungsrippen 34 gebildeten Nluten eingeschoben, so daß der Ventilkegel 13 unverdrehbar gelagert ist. Die einzelnen Teile werden in der beschriebenen Weise innerhalb des Ventilgehäuses eingesetzt, nämlich ineinandergesteckt. Die Reihenfolge des Zusammensteckens -eht hierbei zweckmäßigerweise so vonstatten, daß vor dem Herstellen der formschlüssigen Verbindunc, zwischen Keerelkupplung 23 und Ventil-C I ke ' gel durch Drehen der Kegelkupplung23 um 901 der Arm22b in die öse28 der Kegelkupplung23 eingeführt wird, so daß diese beiden Teile zwecks Herstellun- der Verbindung gemeinsam gedreht werden.
  • Die Spindel 21 ist mit Gewinde durch ein Kopfstück 36 hindurchgeführt, welches Spindelmutter und Stopfbuchsbrille in sich vereint. Das Kopfstück36 ist durch Hammerkopfschrauben 37 am Ventilg ehäuse 10 befestigt. Die Abdichtung erfolgt durch einen O-Rin 38, der zwischen dem Ende des Kopfstückes 36 und einem eingelegten zweiteiligen Stützring 39 sitzt. Als Abschluß der Ventilmontage wird auf das obere Ende der Spindel 21 ein Knebel 40, Handrad od. dgl. auf einen Spindelkonus aufgesetzt und durch Befestigungsmuttern 41 gehalten.
  • Durch sehr einfache Konstruktionsänderung kann das beschriebene Ventil auch als Rückschlag- und Absperrventil Verwendung finden, nämlich durch Fortlassen der Knaggen 30 a, 30 b am Steckzapfen 29. Dadurch kann sich der Ventilkegel 13 nach Art des Verschlußorgans eines Rückschlagventils relativ zur Kegelkupplung 23 bewegen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Absperrorgan, insbesondere Ventil, mit einem durch Spindel betätigten, quer zur Spindelachse verstellbaren Verschlußorgan, insbesondere Ventilkegel, das bzw. der über ein als schwenkbarer Winkelhebel ausgebildetes Kupplungsglied mit der Spindel verbunden ist, wobei die Verbindung zwischen dem einen Arm des Winkelhebels und dem Verschlußor-an als formschlüssige Steckverbindung ausgebildet ist, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß der andere Arm(22a) des Winkelhebels (22) ebenfalls durch Steckverbindun 'g mit der Spindel (21) verbunden ist, und daß der Winkelhebel (22) mit einem schneiden- bzw. zapfenartigen Fortsatz (24) versehen ist, der schwenkbar und formschlüssig in ein durch eine einseitig offene Vertiefung bzw. Mulde gebildetes Stützla,-er (25) des Ventilgehäuses (10) einfaßt, in welches er durch die von der Spindel (21) und dem Verschlußorgan herrührende Kraft hineingedrückt wird.
  2. 2. Absperrorgan nach Anspruch 1, dadurch CI Cre , kennzeichnet, daß an dem Ventilkegel (13) auf der zur Spindel (21) zugewandten Seite ein Steg (31) mit öffnung (32) für den Durchtritt eines Steckzapfens (29) und von Kna.-Clen (30a, 30b) 1 17 einer Kegelkupplung vorgesehen ist, derart, daß die fonnschlüssige Verbindung zwischen dem Ventilkegel (13) und -der Kegelkupplung (23) nach Einführun., des Steckzapfens (29) durch Drehung der Kegelkupplung(23) um etwa 901 erzielbar ist. 3. Absperrorgan nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzapfen (29) der Kegelkupplung (23) mit seinem freien Ende in eine Ausnehmun- eines Gehäuseeinsatzes (16) gleitbar einfaßt. 4. Absperrorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (21) mit einem am unteren Ende angeordneten Bund (26) in eine Führungsbahn (27) des Winkelhebels (22) formschlüssig eingreift, die in an sich bekannter Weise entsprechend der Bewegungsbahn des Winkelhebels (22) einen kurvenförmigen Verlauf hat. 5. Absperrorgan nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel (13) mit seitlichen Führungskanten (35) in am Ventilgehäuse (10) an,-,eordneten, axial verlaufenden Führungsnuten (34) gegen Verdrehen gesichert ist. 6. Absperrorgan nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzapfen (29) keine seitlichen Knaggen (30 a, 30 b) zur formschlüssigen Verbindung mit dem Ventilkörper (13) aufweist, so daß dieser auf dem Steckzapfen (29) gleiten und dadurch das Ab- sperrorgan als Rückschlagventil dienen kann.
DE19661550181 1966-04-15 1966-04-15 Absperrorgan,insbesondere Ventil Pending DE1550181B1 (de)

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